1. 30. Januar 2017 | Veröffentlicht unter Allgemein.

    Weiter auf: www.fried-phoenix.de

    Von

    Hi nochmal. :)

    ich melde mich ein letztes Mal noch als zeitzeugin, um kurz und knapp, ohne Drumherum, die neue Website anzupreisen:

    www.fried-phoenix.de

    Um dort auf dem Laufenden zu bleiben steckt ihn in den Feedreader, folgt mir auf Twitter und/oder liked die Facebookseite.

    Danke für die letzten Jahre auf zeitzeugin.net! :)


  2. 1. Januar 2017 | Veröffentlicht unter Allgemein.

    Neue Website und Verlosung

    Von

    Finally! Unser neuer Blog ist online!

    Unter dem heißen, fettigen Namen „Fried Phoenix“ werden wir weiterhin über alles Geekige schreiben; mal mehr, mal weniger ernst, immer jedoch mit der benötigten Leidenschaft. Ich hoffe sehr, dass ich einige von euch auch auf der neuen Seite sehen/lesen werde! Sonst wäre es dort drüben auch arg einsam… ;)

    Die Verlosung

    Als Willkommensgeschenk haben wir uns ein Gewinnspiel ausgedacht, bei dem man zwei Comicpakete gewinnen kann. Wie? Überlegt, welches der beiden Comicpakete ihr gewinnen möchtet, liked den Fried Phoenix und kommentiert unter dem dortigen Beitrag zum Gewinnspiel euren Wunschgewinn.
    Das Teilen und Weiterempfehlen ist optional Schluss ist kommenden Sonntag!

    Ansonsten wünsche ich euch noch einen wunderbaren Start ins neue Jahr! Keep rockin‘.

    Link zum Blog

     


  3. 25. November 2016 | Veröffentlicht unter Gaming, rund um Gaming.

    Design-Umfrage für einen Fußballmanager

    Von

    Fußballmanager gibt es derer einige, doch explizite Frauenfußballmanager …? Not so much. Das soll sich unter der Führung des dänischen Entwicklerstudios Trophy Games bald ändern. Da dies noch unbekannte Gewässer sind wird nun um kleine Mithilfe in Form einer Umfrage gebeten. Fragen rund um das Design eines Frauenfußballmanagers werden gestellt,  die gerne beantworte werden dürfen. „Die Repräsentation und das Visuelle“ , so Entwicklerin Cornelia Gumbrich, „soll von fußballbegeisterten Frauen beeinflusst werden und nicht so, wie es sich meine vornehmlich männlichen Kollegen vielleicht vorstellen.

    Hier ist der Link zur Umfrage

    Ich persönlich würde einen Frauenfußballmanager mit offenen Armen empfangen – dann, wenn er nicht auf der althergebrachten Girlyschiene daherkommt. Rosa und Pink: nein nein. Er darf gerne wie sein männliches Pendant aussehen. Noch besser: In einem solchen wie selbstverständlich integriert sein. Da braucht es eigentlich keine künstliche Abgrenzung. Nichtsdestotrotz unterstütze ich Frauenfußball in all seinen fiktiven und reellen Facetten und somit auch die Umfrage sehr gerne.

    Die Features und Mechaniken des Spiels seien zum größten Teil bereits fertig und es soll ein Spiel werden, das Frauen und Männer gleichermaßen interessiert.


  4. 21. November 2016 | Veröffentlicht unter Blogging.

    Neujahr: Neuer Name, neue Website, neues Design

    Von

    Guckt euch den Blog so, wie er jetzt ist, noch ein wenig an. Es wird ihn nicht mehr lange geben.

    #1

    Mancheiner von euch wird es in vergangenen Postings bereits herausgelesen haben, dass ich seit einigen Monaten oder gar Jahren mit dem Namen „Zeitzeugin“ nicht mehr ganz zufrieden bin. „Zeitzeugin“ – der Name ist für mich als Bloggerin ganz okay. Er sagt irgendwie etwas aus. „Hey, ich bin die Zeitzeugin meines eigenen Geekdaseins!“ Oder so.

    Jedoch ist dies nicht nur ein Blog über „mich“. Ich mag zwar eine Minirampensau sein, doch so ganz und gar im Rampenlicht stehen möchte ich nicht. „Zeitzeugin“ scheint mir längst als zu egozentrisch, schließlich geht es hier nicht nur um mich. Kurzum: Ein neuer Blogname soll her.

    #2

    Viel habe ich mit diesem Blog herum experimentiert. Einige Dinge haben ganz gut geklappt, andere nicht. Logisch. Es kann nicht immer alles sofort awesome sein. (Außer Jensen Ackles natürlich.) In den letzten Jahren habe ich viel dazugelernt. Zumeist so etwas wie: „Schreib worauf du Bock hast und sei mit Leidenschaft dabei!“ Etwas, das ich übrigens jedem empfehlen kann. Seid keine tristen Männer oder Frauen in grauen Anzügen, die nicht dem Herzen und dem „Ich“, sondern nur und einzig der Tradition und dem „so macht man es eben“ folgen. Anyway.

    „Zeitzeugin“ fühlt sich für mich wie meine eigene kleine Krabbelgruppe an. (In der nur ich bin, weil mich die anderen Kinder für zu verrückt halten) Ich will irgendwie … mehr. Ich will nicht etwa erwachsener werden. Das wäre Quatsch. Das werde ich ohnehin niemals hinkriegen und will es auch nicht. Nö, ich will die Blogkrabbelgruppe einfach nur hinter mich lassen und ein neues Kapitel beginnen.

    #3

    Ich habe jemanden gefunden, der nicht nur meine Interessen, meinen Humor und meine Nerdblogleidenschaft teilt – sondern auch meinen Wahnsinn. Impericus habt ihr mittlerweile kennengelernt. Und wir sind ein Team. Ein verdammt gutes und kreatives Team.

    Darauf aufbauend ist mir Zeitzeugin zu klein. Zu sehr auf mich beschränkt. Wachsen kann man immer. Auch später noch.

    #=

    „Zeitzeugin“ wird zum Ende des Jahres hin eingestampft.

    Ich freue mich sehr darauf, denn lange Zeit hatte ich mich einfach nicht getraut. Wieder etwas, für das ich einfach zu bequem war. „Du hast zwar keinen Bock mehr auf den Namen und die Beschränktheit, aber hey, die Seite und alles steht ja schon ….“ Seit einigen Wochen feilen wir bereits am neuen Blog. Wie soll er aussehen? Wie heißen? Welche Themen möchten wir besprechen und wo möchten wir mit dem ganzen hin?

    Die Fakten dazu in Kürze:

    • Infantiler Humor, Zweideutigkeiten, Ironie und Sarkasmus? Das bleibt! Aber sowas von!
    • Die neue URL wird lauten wie folgt: www.nochgeheim.comwatwill
    • Der neue Name wird heiß. Sowas von heiß! (Wetten hierzu werden gerne angenommen)
    • Am Layout wird bereits gefeilt. Wir haben eine grandiose Künstlerin engagiert, die unser Logo und den Header zeichnet und die bisherigen Entwürfe sehen bereits super aus!
    • Thematisch bleibt alles im Geekbereich. Allerdings haben wir uns ein paar wiederkehrende Elemente und Reihen ausgedacht, die ziemlich spannend werden. Außerdem verfeinern wir hier und dort ein paar Dinge.

    Hilfe?

    HTML: Was das Layout angeht können wir über die Runden kommen. Allerdings suchen wir aktuell noch nach jemandem, der es noch besser kann als wir. Gerne bezahlen wir für diese Dienste auch. Falls also jemand jemanden kennt, der Websites mit responsivem Design erstellt, immer her damit! Die Vorstellungen sind an diesen Blog hier angelehnt, allerdings natürlich mit ein paar Features versehen.

    Wünsche: Falls ihr Wünsche habt was Themen, Design oder Sonstiges angeht: Keine Scheu! Gerade jetzt rennt ihr bei mir offene Türen ein!

     

    Zu guter Letzt:

    Natürlich bin ich mir darüber im Klaren, dass diese Änderung nicht bei jedem supidupi toll ankommen wird. Für mich fühlt sie sich jedoch richtig, gut und spannend an! Und das ist, denke ich, die Hauptsache!

    Ich freue mich jedenfalls sehr auf sowohl die letzten kreativen Züge von Zeitzeugin, als auch den Start des neuen Projektes! Ihr dürft da natürlich auch gespannt sein und ich hoffe sehr, dass ihr mir trotzdem treu bleibt. Hey, ihr dürft auch andere Blogs neben mir haben, da bin ich liberal! ;)


  5. 20. November 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Trailer.

    Fan-Trailer: Supernatural vs Turtles

    Von

    Mashups, die ich gerne sehen würde #1

    Die Turtles dürfen gerne mit jedem in Kontakt treten. Sei es wie jüngst mit Batman, mit den Entenhausenern oder, wie in meinen kühnsten Träumchen, mit den Winchesters. Gerade letztere bieten sich an, schließlich sind die Turtles nicht gerade die niedlichsten Gesellen und dürften seitens allzu eifriger, besorgter Bürger gerne mal auf diversen Abschusslisten stehen.

    Natürlich sind hier nicht die neusten Turtles gemeint. Nein, jene Schildkröten-Nasenchimären sind nicht ganz mein Fachgebiet. Vielmehr rede ich von den Brüdern aus den 90ern, die damals so wunderbar – und für mein Dafürhalten bislang am passendsten – in die Filmlandschaft transferiert worden sind. Da es solch ein Mashup von offizieller Seite leider noch nicht gibt, habe ich mal selber das ein oder andere Filmchen beschnitten, um eine Art Trailer zu kreieren.

    So ähnlich hätte ich es dann gerne. Danke!


  6. 16. November 2016 | Veröffentlicht unter Gaming, rund um Gaming.

    [Website-Tipp] Queerly Represent Me

    Von

    Mittlerweile gibt es – und hier untertreibe ich nur ganz dezent – Dutzende Videospiele. Also mindestens 100. In diesem Wust Inhalte zu finden, die einen besonders tangieren, kann da unter Umständen schwierig werden – besonders dann, wenn diese Inhalte ohnehin seltener anzutreffen sind als der ordinäre braunhaarige, kernige Videospielheld „Nathan Joel Redfield“. Sei es, dass man nach Videospielen sucht, die die eigene Neigung zu repräsentieren wissen oder man schlichtweg etwas mehr Farbe im Spiel sucht: Die Website „Queerly represent me“ bietet eine mittlerweile über 650 Titel umfassende Database mit Spielen an, die entweder LGBT-Themen oder -Figuren beinhalten.

    Die Gründerin der Seite, Alayna Cole, hat die Seite Anfang dieses Jahres aus guten Gründen erstellt. Sie sagt:

    There are two key reasons why Queerly Represent Me is an important and valuable resource. Firstly, the database allows members of the queer community to familiarise themselves with and access more texts that represent them. This can act as a supportive gesture to those who are comfortable with their identities, or can assist in the formation of self-identity for those who are questioning their sexuality or gender. Secondly, the site allows those who do not identify as queer to broaden the pool of games that they play or to form new understandings of games that they have already accessed, while developing empathy for the queer community and the issues we face. Additionally, the database is an important resource for those researching queer representation in games academically, journalistically, or for their personal growth.

    In der Tat finde ich das eine gute Sache. Sie listet nicht nur AAA-Titel, sondern auch Nischengames auf, die diverse Genres umfassen. Stundenlanges stöbern im Spreadsheet, das die nötigen Fakten knapp zusammenfasst, ist also durchaus drin.

    Und da hier gerade wahrscheinlich ophnehin jene landen, die dieses Thema interessiert, möchte ich euch einfach nochmal mein Video ans Herz legen, das ich einst, als ich noch jung war, kreiert habe und einen Rundumschlag über Homosexualität in Videospielen erteilt.


  7. 15. November 2016 | Veröffentlicht unter Gaming, rund um Gaming.

    Guardians of the Telltale Galaxy

    Von

    Telltale Games könnte uns nächstes Jahr mit einem Guardians of the Galaxy Game „überraschen“.

    Es war schon länger bekannt, dass das Studio an einer Marvel Lizenz arbeitet und da Guardians of the Galaxy nun filmtechnisch eine Fortsetzung am Start hat, könnte man den Release eines solchen Spieles dementsprechend zeitlich anpassen.

    Woher könnten wir nun bereits erahnen, dass ein solches Spiel in den Startlöchern steht?

    Der „Leak“ stammt heutzutage noch immer aus den Mündern von Personen, die mit dem Projekt vertraut sind und viel plappern. Aber ganz anders als früher sind diese nicht in eine Bar gegangen und ließen den Whiskey in sich sprechen. Sie posaunten auch nicht zu viel heraus oder waren bei ein paar Bierchen mit den Kumpeln zu vorlaut á la: „Ja ich arbeite ja auch an was ganz Krassem!“ Nein. Heutzutage reicht es leider bereits aus, wenn ein Streik im Gange ist. Viel plappern ist aber noch immer wichtig, weil es hier um den Beruf des Voice Actings geht. Ich spreche hierbei von dem Streik etlicher Voice Actors bzw. deren Union SAG-AFTRA. Die hatten als Taktik zur besseren Gehaltsverhandlung eine Liste von möglichen Gametiteln veröffentlicht, die noch immer alte Gehälter bzw. keine neuen Abkommen ausgehandelt hatten.

    wearegroot

    Darunter finden wir dann auch O’Farrel Enterprises, LLC die nicht nur für The Walking Dead Season 3 stehen sondern eben auch für Guardians of the Galaxy – The Video Game aka Blue Harvest. So oder so, der sprechende Waschbär ist aus dem Sack und wir alle sind Groot!

    Ich habe nichts gegen Telltale Games. Nichts, das irgendwie wirkt. Ich selbst spielte The Walking Dead und Wolf Among Us und war auch recht gut unterhalten. Allerdings muss ich einwenden, dass die Entscheidungsfreiheit mir meist vorgekaukelt erscheint und ich nicht wirklich Einfluss auf das Spielgeschehen habe. Oder wenn, wirkt sich das für mich zu wenig aus. Es bleibt mir bei allen Teilen ein guter Storybook Mode, den ich mit der richtigen Atmosphäre (aka. Bier) zu genießen vermochte.

    Mein erster Gedanke zu Guardians of the Galaxy war heute morgen, ohne mich wieder in die Materie eingelesen zu haben, folgender: „Hmm, also wenn schon ein Marvel Franchise, dann doch bitte Batman!“ Und ja, ich weiß, das ist DC. Dann sah ich, dass es Telltale Batman natürlich schon gibt, womit der Glaube an die Menschheit auch wieder hergestellt wäre. Der ist dieses Jahr schon erfolgreich durch 3 Seasonale Abenteuer geflattert und wartet nun auf Season 4 in seiner Batcave. Wie das Neue Telltale Game für Marvel wird kann hier noch kein Superheldenflüsterer wissen. Game of Thrones habe ich nach zahlreichen mäßigen bis schlechten Kritiken ob der Belanglosigkeit der Entscheidungen und fragwürdiger Nebencharaktere übersprungen.

    Es gibt nur einen Weg, mehr herauszufinden: It’s simple, we play the Batman!

    Was hattet ihr für Erfahrungen mit Telltale Games? Wünsche, Anregungen, Anekdoten?


  8. 11. November 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Trailer.

    Valerian and the City of a Thousand Planets – Trailer

    Von

    Französische Science Fiction kommt nächstes Jahr unter der Führung von „5th Element“ Luc Besson in die Kinos. Das passt gerade gut in unsere Zeit, in der jedes Jahr ein Star Wars-Film das Weihnachtsgeschäft beherrschen wird. Warum genau? Weil die Comics Valérian et Laureline“ (dt.: „Valerian und Veronique“), auf denen der Film basiert, gemeinhin als Inspirationsquelle für George Lucas gelten.
     .
    Die Comicvorlage wurde 1967 von Autor Pierre Christin und dem Zeichner Jean-Claude Mézières ersonnen und ist bei uns zunächst in den Siebzigern beim „Zack“-Magazin erschienen. Mittlerweile gibt es einige Gesamtausgaben vom Carlsen Verlag, die Abschlussausgabe erschien 2010 unter dem Titel Der Zeitöffner (L’OuvreTemps).
    Die Titelhelden Valerian und Veronique (weshalb ihr Name für die deutsche Version umgeändert wurde, ist schleierhaft) sind Agenten des Raum-Zeit-Service, der seinen Hauptsitz in der interplanetaren Stadt Galaxity hat und von dort aus seine Unternehmungen startet. Gespickt mit allerlei rüsselbehafteten Aliens, fantasievollen Welten und fidelen Zeitsprüngen sind die Comics auch für die heutige Leserschaft zu empfehlen, auch wenn die Macher damalige, tagesaktuelle Problematiken in ihre Werke haben einfließen lassen.
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    Die Verfilmung indes wirkt, dem Trailer nach zu urteilen, wie eine laute Mischung aus 5th Element und Jupiter Ascending, in der unter anderem Dane DeHaan, das Supermodel Cara Delevingne, Clive Owen und Ethan Hawke mehr oder minder tragende Rollen spielen. Bleibt zu hoffen, dass es weniger wie das lauwarme Jupiter Ascenbding daherkommt. Ich bleibe definitiv gespannt!
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    Bloggerkollege Thilo hat sich dem Trailer ü+brigens bereits gestern angenommen, seine Meinung dazu findet ihr hier.


  9. 8. November 2016 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Justice League Film mit Steppenwolf!

    Von

    Ich rede hier nicht von der Rockband aus den 70ern, sondern von einem der Erzfeinde der Justice League und dem bösen Schergen, welcher der Truppe den Hintern heiß machen soll im kommenden Justice League Film, welcher am 17. November 2017 in unsere Kinos kommt. (Wer an dem Tag 17 wird bekommt von mir einen Keks, vielleicht.) Aber wer oder was ist denn eigentlich Steppenwolf, hat er ein dickes Fell und heult er den Mond an oder rennt er einfach wie der Coyote durch die Wüste?

    steppenwolfbanner

    Wie alt is‘ er denn? – Get your motor runnin‘

    Ja gut, er wurde uns AUCH in den 70ern vorgestellt, um genau zu sein 1972 und wie schon oben bemerkt, kennt man den Namen eher als Rockige Band anstelle eines Alien Kriegers mit Axt und militarischen Grundverständnis.

    Woher kommt er denn? – Head out on the highway

    Er ist Mitglied der Rasse der „Neuen Götter“ und außerdem der Onkel von Darkseid. Heimat ist ihm der paradisisch klingende Planet Apokolips. Das ist so ähnlich wie Acapulco. Nur wärmer. In DC’s The New 52 sehen wir ihn des Öfteren gegen die Justice League antreten. Somit hat er sich in Augen der werten DC Vertreter offenbar bewährt und darf weiter existieren. Einen kleinen Vorgeschmack können wir bereits in Batman Vs Superman auf ihn erhaschen. Dort zeigt eine Vision seitens Lex Luthors bereits Steppenwolfs Erscheinen. Schaust du hier:

    Was kann er denn? – Looking for adventure

    Er ist unter anderem für seine riesige Elektro-Kriegsaxt bekannt (ich wünschte ich wäre auch für meine Elektro-Kriegsaxt bekannt. Wer noch?) und außerdem hat er ein High-Tech Hoverbike, das selbst Marty McFly vor Neid erblassen lassen würde (Warte, dafür möchte ich bekannt sein) Wie die anderen New God Charaktere ist er unsterblich (Sch****, doch dafür!) und verfügt über etliche Superfähigkeiten. Darunter finden wir: Superstärke, gesteigerte Geschwindigkeit und Ausdauer und Resistenz. Gefährlicher als das Schwert (aka. Hier Axt) ist aber der Verstand. Steppenwolf ist nämlich auch noch ein genialer Taktiker und Kriegsveteran. Hinzu kommen monströse Kriegshunde, auf denen seine Untergebenen teilweise sogar in den Kampf stürmen. (Who let the dogs out?)

    Wen hat er schon besiegt? And what ever comes our way

    Darunter kann ich namhafte Superhelden wie Superman und Wonder Woman nennen. Die hatte der werte Scherge bereits im Kampf um die Erde im „Apopolips War“ bezwungen. Keine Sorge, Batman saves the day. Steppenwolf wird vertrieben, aber kehrt zurück, um sich nach der Unterjochung eines kleinen Landstrichs der gesamten Übernahme der Erde zu widmen. Da bezwingt er dann auch die Armeen der Welt und so weiter und so weiter.

    Auf Erde 2 sind etwa 300 Millionen Dollar Belohnung auf ihn ausgeschrieben. Aber gut, wer soll den schon fangen? Das wäre ja *hint hint* wahrlich bizarr.

    Wer spielt ihn denn? – Born to be wild

    mance

    Was wir von all dem letztlich in dem Film sehen werden lässt sich natürlich noch nicht klar sagen. Schon fest steht, dass er von Ciaran Hinds gespielt wird, welchen wir aus Game of Thrones kennen. Dort trägt er als Mance Rayder lieber Wolfsfell gegen Frostbeulen (ist aber auch arschkalt), jetzt wird er selbst zu einem. Also Wolf, nicht Arsch, wobei?

    Wen würdet ihr denn noch gerne in der Verfilmung der Justice League erblicken? Irgendwelche Favoriten, die bislang in den Filmen zu kurz gekommen sind?

     


  10. 7. November 2016 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Pimp your Room: Displate

    Von

    [Nicht, dass das einen Unterschied machen würde, doch sind manche ja sehr hinterher: Nein, diese Produkte wurden uns nicht kostenlos gegen eine besonders positive Bewertung zur Verfügung gestellt, die haben wir gegen das Schicksal „Nudeln mit Ketchup“ getauscht. Andernfalls stünde „Sponsored“ im Titel. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.]

    Endlich, nach all den Wochen und Monaten des „hochfidelen“ Nomadenlebens saßen wir Frischeingezogenen zufrieden im Wohnzimmer. Die Bücher waren eingeräumt, der Kühlschrank mit besten Wässerchen gefüllt und die Möbel von der Katze fachgerecht angekratzt. Alles war fertig! Alles? Nein! Eine von unbeugsamem Nichts bevölkerte Wand hörte nicht auf, dem schönen Wohnen Widerstand zu leisten! Leer. Die Wand war einfach leer. Unerhört! Dem musste Abhilfe geschaffen werden und fündig wurden wir, Dank des Tipps eines Freundes, bei Displate.

    Displate ist ein britisches Unternehmen, das aus den Bildern von über 1.000 Künstlern Metal Poster herstellt, die sich sehen lassen können. Schnell einigten wir uns auf drei Motive, schickten die Bestellung ab und verbrachten die nächsten sieben Tage däumchendrehend.

    displayte-1Inklusive Dankschreiben für den Künstlersupport und Unterschrift des Produktionsleiters kam heute die schmale Lieferung an. Die drei jeweils 0,5mm dicken und 900g leichten und 45 x 32 messenden Bilder hielten gleich den Magneten bereit, mit dessen Hilfe man die guten Stücke aufhängen kann. Die selbstklebenden Magnete haften natürlich am besten auf glatten Untergründen, doch unsere urdeutsche Raufasertapete hat sich auch noch nicht über ihre neuen Anhängsel beschwert.

    Mit der Qualität bin ich sehr zufrieden: Nichts ist eingedellt, die Bildqualität sehr gut und die matte Oberfläche gefällt mir. Außerdem wird für jedes Displate ein Baum gepflanzt. Das ist ja schöner als Krombacher zu trinken!

    The Making of a Displate from Displate on Vimeo.

    Neben den von uns gewählten märchenhaften Motiven sind auch zusammen passende Kollektionen verschiedener Künstler zu finden. Seien es populäre Videospiel- und Filmgestalten in Splatteroptik, hübsch gezeichnete Videospielhelden, minimalisierte Filmposter oder Autolegenden – da sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Zu unserem kleinen Rudel wird sich wahrscheinlich noch dieser Link (und hier der Link zum Link. Hach. Diesen supidupitollen Witz habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Hihi. Hi.) gesellen.

    Falls du übrigens selber ein Künstler bist und selber Displate mitgestalten möchtest, kannst du dich hier anmelden und Näheres erfahren. Und nun? Nun zeicge ich euch noch ein paar Bilder von den Teilchen.displate5displatesdisplate8displate2


  11. 5. November 2016 | Veröffentlicht unter Comics, rund um Comics.

    Einmal auf einem Comiccover zu sehen sein…!

    Von

    Die Träumchen eines handelsüblichen Comicliebhabers:

    ♠ Besitzer eines Comicbuchladens zu sein
    ♣ Dort bei einem gemütlichen Käffchen und in bestem Ambiente Comics genießen
    ♥ In regem Austausch mit Gleichgesinnten zu stehen
    ♦ Dominant auf dem Cover einer geliebten Comicserie zu sehen sein

    Nachdem wirf nun gemeinschaftlich in jene so phantastischen wie imaginären Gefilde gedriftet sind, lasst mich euch Ariell Johnson vorstellen: Sie ist die stolze Besitzerin eines Comicbuchladens in Philadelphia mit dem schmuckvollen Namen Amalgam Comics & Coffeehouse,Inc., der gleichzeitig als Coffeehouse sein Dasein fristet. Sie steht gleichwohl in kreativem Kontakt mit Comicfans, als auch mit Schaffenden des Geektums und – sie ist in wenigen Tagen auf einem Variantcover von Invincible Iron Man #1 zu sehen.

    Als sie, 32jährig, im Dezember letzten Jahres als erste Schwarze an der Ostküste ihren Comicladen eröffnete, hätte sie sich letzteres vermutlich nicht vorgestellt. Sie, die ohne die Comicreihe „Magik“ mit Storm Dank fehlender Diversität fast das Interesse an Comics verloren hätte, ist jahrelang dennoch ihrer Passion gefolgt. Ihre Liebe zu Comics und Geektum in all seinen Facetten führte sie letztendlich auf das Cover neben Riri Williams aka Ironheart aka „neue Ironman“ und versinnbildlicht damit nicht nur, dass Leidenschaft gerne auch mal zu persönlichem Erfolg führt, sondern auch, dass die Balance der Repräsentation auch in Comics Einzug hält.

    Realisiert wurde das Variant Cover für ihren Shop von der Künstlerin Elizabeth Torque.

    via GIPHY


  12. 4. November 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Trailer.

    Neuer Trailer: Power – Grace – Wisdom! Wonder Woman

    Von

    Gestern war es so weit. Warner Bros. Und die werten Herren und Damen von DC begrüßten uns mit einem neuen Trailer zu Wonder Woman, dem Origins Film, der 2017 in die Kinos kommt. Etwa ein halbes Jahr müssen wir uns noch gedulden, bis wir den Streifen und sie über die Leinwand turnen sehen können,  aber der Trailer hat Lust und Hoffnung auf mehr gemacht. Zumindest mir.

    Einiges ist neu im Hause DC. Vieles alt. So unter anderem auch die Fehde mit Marvel. In den Comics bieten sie sich ein Kopf an Kopf rennen, Schlag auf Schlag und Bam an Klong. Bei den Filmen hat meiner Meinung nach Marvel klar die Nase vorn, sind kurzweiliger, bunter, charmanter und die Charaktere einzeln überzeugender. Erst kürzlich wieder durch DR. STRANGE bewiesen, wissen sie die Zuschauer in Bann zu schlagen und hadern auch nicht vor Popcorn Ambiente und skurilen Charakteren. Dabei ist Dr. Strange sogar noch Farbenpracht gemischt mit Philosophie. Es wurde mir bisher nie langweilig bei den Filmen seitens Marvel.

    Schwert und Sandalen Film

    DC versucht düsterer zu sein. Gritty, staubig, dunkel, finster… langatmig. Harsche Kritiken gab es bislang zu Man of Steel (für mich einer der fürchterlichsten Auftakte einer Superhelden Karriere), Suicide Squad (der hauptsächlich von Harley Quinn getragen wurde) und auch Batman vs. Superman. Womit sich das kreisrunde Schild wieder schließt und wir zu Wonder Woman zurückkehren. Entgegen meines Daseins als Superman Fanboy (darf ich noch boy schreiben auch wenn ich 38 Jahre alt bin?) hat mich in dem Film NUR Wonder Woman überzeugt. Das, obwohl ich mehr als skeptisch war, als  Gal Gadot für die Rolle gecastet wurde. Sie wirkte mir in ersten Szenen zu sehr wie ein Model. Aber im Kampf gegen Doomsday, das amazonische Kämpfergrinsen auf den Lippen, jauchzend vor Freude auf einen harten Fight als sie weit in die Ferne geschlagen wird, überzeugte sie mich. Außerdem ist das Kostüm mehr als stimmig und fügt sich in das „erwachsenere“ Ensemble der anderen Helden und sie hat eine geile Titelmelodie, welche wir auch wieder am Ende des Trailers hören dürfen. Neben ihr erwarten uns noch Chris Pine, aka Captain James T. Kirk als famoser Soldat, Robin Wright die Princess Bride als General Antiope und natürlich JEDE MENGE AMAZONEN!

    What could possibly go wrong?

    wonderwoman2

    Vieles. Sehr vieles könnte schief gehen. Aber immerhin heißt die Regisseurin Patty Jenkins (Ihr Bruder ist Leeroy Jenkins und bekannt aus WoW). Ihr letzter Film Monster spendierte Charlize Theron direkt mal einen Oscar. Das wird zwar Gal Gadot vermutlich nicht so ergehen, könnte aber neben Action einen gewissen Tiefgang vermuten lassen. Hoffentlich ohne langatmig zu werden, wie bisher viel zu oft bei DC.

    Die Insel Themyscira und Heimat von Wonder Woman ist so üppig, farbenfroh und saftig, dass ich auch direkt wie die werte Diana Prince einen Köpper in die farbenfrohe Welt und das tiefe Blau des Ozeans machen möchte. Zumindest bis die Besatzung anrückt und es zu einem wutentbrannten Kampf der Welten am idylischen Strand kommt. Dort wird Diana dann auch zum ersten Mal wirklich bewußt, was außerhalb des Inselparadieses vor sicht geht. Nichts wie auf, Schild und Schwert geschnappt (und natürlich das lässige Lasso der Wahrheit) und auf geht es. Auch in den Kampfszenen springt, fliegt, gleitet, rutscht, tritt, peitscht und schlägt sich Wonder Woman nur so durch eine Vielzahl an Slow Motion Momenten. I wonder if it’s any good. Ich hoffe schon.

    Am 15.06.2017 wissen wir mehr.

    Solltet ihr nicht so lange warten wollen könnt ihr euch ganz einfach bei Sideshow eine ½ scale WONDER WOMAN STATUE zulegen. Knappe 2100 Dollar solltet ihr dafür aufbringen können. Erscheinen wird sie dann an eurer Türschwelle Juli-August 2017. Also zwei Monate nachdem ihr festgestellt habt, ob der neue Wonder Woman Film wirklich etwas taugt.


  13. 4. November 2016 | Veröffentlicht unter Comics, Comicvorstellungen.

    Batmans meets Turtles meet Ra’s al Ghul = Comicempfehlung!

    Von

    Genre: Action, Superhelden
    Autor: James Tynion IV
    Ursprungsidee:
    Peter Laird, Kevin Eastman
    Illustratoren:
    Freddie E. Williams II
    Erscheinungsform: 
    140 Seiten, Hard/Softcover, enthält Issues 1-6 (abgeschlossen)
    Verlag: DC Comics / IDW Publishing / Panini
    LinksBestellen | Leseprobe


    Dank eines perfiden Plans des possierlichen Krang landen nicht nur die Turtles, sondern ausgerechnet auch Shredder samt Foot Clan in einer anderen Dimension – und landen punktgenau in Gotham City. Dort mischen sie ein Labor auf und entwenden aus sicher sehr heroischen Gründen einen wichtigen Generator, der in den falschen Händen Grausames anrichten kann. Prompt werden sie vom überlebenden Laborpersonal als Monster und Kumpanen der Foot identifiziert. Logisch, dass sofort Batman gerufen wird, um der Schildkrötenplage Herr zu werden. Dass sich das erste Aufeinandertreffen der Ritter des Rechts ein ganz klein wenig schwierig gestaltet, steht da außer Frage.

     

    Screen_Shot_2015-12-09_at_11.34.24_AM.0Was klingt wie ein wahr gewordener Traum der Kinder der 80er und 90er ist auch tatsächlich und erstaunlich unterhaltsam. Wir finden hier eine stark unterhaltende Mixtur der bekannten Helden vor, die sich auch und vor allem in den dunklen Momenten nicht zu verstecken braucht. Dabei harmonieren Batman mit seinen Kumpanen wie auch Schurken und die Turtles ausgesprochen gut miteinander, die beiden Welten werden gekonnt zu einer verknüpft, was nicht unpassend oder erzwungen wirkt. Unterstützt wird dieser Eindruck von den hübschen Zeichnungen, die sowohl den Charakter der finster dreinblickenden Fledermaus, als auch die Atmosphäre der Turtles-Comics einzufangen vermögen.

    Während sich die ersten Kapitel mit der Spannung zwischen den Turtles und der freundlichen Fledermaus von nebenan beschäftigen, werden die Schurken erst in den darauffolgenden richtig in Szene gesetzt. Dann, wenn die Helden endlich zusammenarbeiten, entfaltet sich das zerstörerische Potential des Feindes. Zusammen mit dem Pinguin, Ra’s al Ghul und allerlei anderem Gezücht Gothams bereitet sich Shredder auf eine kleine Mutagen-Apokalypse vor, die Gotham verschlingen soll…

    batman-teenage-mutant-ninja-turtles-t-rexSowohl zwischen den Zeilen, als auch im direkten Dialog zünden die Gags, die einerseits auf der Metaebene stattfinden und andererseits in den Charakteren begründet liegen, die ebenso gut getroffen sind wie die Optik derer. Wenn Donatello einen leicht philosophisch angehauchten Monolog über seine Heimatstadt hält, horcht das Fanherz auf, wenn Michelangelo sein Videospiel in Trümmern sieht, weint es ein bisschen mit und selbst Alfred und das – zugegebenermaßen sehr gewöhnungsbedürftig anmutende – Batmobil bekommen ihre Momente. Natürlich besonders spaßig wird es, wenn die Recken mit den Gegebenheiten des jeweils anderen konfrontiert werden; Batman etwa genüsslich an einer Pizza knabbert oder Michelangelo durch die Batcave surft.

    Das Crossover an sich wird durch zwei Kämpfe schön verdeutlicht: Während sich Batman gegen die Foots behaupten muss und dabei einen ersten, ehrfurchtsgebietenden Blick auf Shredder werfen kann, mühen sich andernorts die Turtles mit dem Killer Croc ab. Die Kämpfe an sich sind nett anzusehen, gehen jedoch nicht zu sehr ins Detail. Letzteres erfährt im finalen Kampf leider seinen negativen Höhepunkt: Hier wird der Endkampf derart schnell und vergleichsweise lieblos abgehandelt, dass die Masse der eigentlich hochgradig vielversprechenden Bösewichte doch arg verschwendet wird.

    batman-turtlesWir reden hier nicht von den aktuellen Versionen der jeweiligen Helden, aktuelle Ereignisse stehen hier also außen vor. Der Comic funktioniert als zeitloser Einzeltitel und das ist wohl auch gut so. Ich habe die 6 Issues umfassende Geschichte mit Genuss gelesen und hoffe sehr, dass es nicht das letzte gemeinsame Abenteuer dieser edlen Recken bleibt! Batman, wie wär’s mal mit einem kleinen Ausflug nach New York?

    Autor: James Tynion IV | Illustrationen: Freddie E. Williams II | Verlag: DC Comics / IDW Publishing / Panini | Format: 140 Seiten, Hard/Softcover | Bestellen

    turtles-batman-fazit2


  14. 2. November 2016 | Veröffentlicht unter Gaming, rund um Gaming.

    Halloween mit Resident Evil VI

    Von

    von Impericus

    Klar, ich bin ein bißchen spät. Aber ich habe auch erst kurz vor knapp mitbekommen, dass STEAM wieder einen abnormal, schaurig schönen Halloween Verkauf anbietet. Diese miesen Kürbisgesichter. Nachdem ich dann durch die Angebote streunerte wie ein verlorener Jack mit einer einsamen Laterne und fast kopflos das nächstbeste Spiel gekauft hätte, besann ich mich auf das, was wirklich wichtig zu Halloween ist. Nämlich Zombies abknallen in großem Stil.

    Ich gab mir selbst ein maximales Budget von 10 Euro und kaufte… Resident Evil 6 für schlappe 7.

    Da ich etliche Teile der Reihe zuvor gezockt hatte, machte ich mich mit einem Kürbisbier bereit auf Horror vom Feinsten und natürlich viel Action. Hier mein Résumé einer nebelhaften Nacht des Grauens.

    Das Spiel – Geradewegs aufs Schafott

    Link zum Trailer

    Natürlich ist, wie viele wissen, Resident Evil 6 der 8. Teil der Serie. Nichts anderes würde hier Sinn machen. Erschienen ist es vor 4 Jahren am 2. Oktober 2012 und somit für 7 Euro ein Schnäppchen unter den Third-Person-Shootern aus dem Hause Capcom. High Five!

    Nach einem kurzen Einführungsdebakel, welches so geradlinig ist wie der Strich eines Meisterpinsels und keiner noch so kleinen Entscheidungsfreiheit, erfreut sich mein, in der finstren Nacht trübe gewordener Blick, an 4 verschiedenen Handlungssträngen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Geil.

    Ich wähle direkt meinen Alten Saufkumpanen und Kürbiskernweitspuck-Weltmeister Leon S. Kennedy aus. Ach Leon, ich und du, wir sind schon durch dick, dünn und ekelige Monsterscharen gegangen und sind doch beide nicht gealtert. *räusper* Schwerpunkt hier ist selbstredend Horror, dem ich mich tapfer stelle. In der Dunkelheit. Alleine. Was soll ich sagen. Resident Evil hat es auch nach all den Jahren noch immer drauf mich zu schocken. Allerdings dieses Mal mit einem so linearen Spielverlauf, dass sich Akt 1 auch komplett in einem U-Bahnschacht abspielen könnte. (Oh wait) Geradeaus Kameraden.

    Wenn ihr, wie ich, clever sein wollt und herumliegende, vermeitliche Zombies im Vorfeld abknallen oder mit einem Messerstich beseitigen möchtet: NEIN NEIN NEIN. Das lässt das Spiel nicht zu und eben jene Zombies, durch die eure Kugeln wirkungslos durchgeflogen und Messerstiche verpufft sind, greifen euch später auf dem Rückweg natürlich an. Das Gleiche gilt für: Direkt den richtigen Weg gehen, alle Zombies in einem riesigen Raum geschickt durch Fenster abknallen und ähnliches. Das Spiel wird euch dennoch nicht damit davon kommen lassen. Es ist alles vorprogrammiert. So sehr, dass ich einmal in einem Gang wirklich alle Zombies beseitigt hatte, während mir die Tür für die Flucht geöffnet werden sollte. Gerade beim Aufsammeln der fallengelassenen 8 Kostbarkeiten geht die Tür endlich auf und eine Zwischensequenz lässt unser Heldenduo schreiend durch die offene Tür stürmen während es zwei (von mir ja längst erschossene Zombies) noch fast mit durchschaffen und ich sie per Kopfschuss beseitigen muss. Erneut! Natürlich sind so auch die fallen gelassenen Sachen futsch, meine Kugeln völlig verschwendet und das Frustlevel gestiegen. Dergleichen passiert leider oft und ist für mich sehr ungewohnt, weil so begrenzt, dass es keinen Spaß macht. Apropos Spaß.

    Ungewollte Slapstick

    Davon gibt es sehr viel. Es soll ja ein Horrorszenario sein, das ich hier mit Leon erlebe aber mal erlich, er und seine Kumpanin Helena sind… *lacht irre*

    Beispiele der endlosen Eleganz der beiden:

    • Leon stolpert wirkllich über jede Leiche. Zunächst mag das passend für das bedrückende Ambiente sein, aber spätestens nach der drölfzigsten Leiche und seinem Stolpern und Hrnng Spruch reicht es dann auch.
    • Leon schaut gerne anderen beim Sterben zu. Direkt zu Beginn sieht er auf einer Überwachungskamera seelenruhig zu, wie zwei Flüchtlinge Einlass in den Campus wünschen. Sie haben ein Schild mit Help Me dabei, schreien, kreischen und winken bemüht in die Kamera. Sie geben wirklich alles. Leon schaut sich das etwa 20 Sekunden an, dann sieht man, wie vom Ende der Straße langsam Zombies auf die beiden zu robben! Leon? Aktion? Nein? Ok. Er wartet noch ein bißchen und als die Zombies endlich die beiden anderen erreicht und angegriffen haben will er zur Rettungsaktion eilen. Doch Helena (die nebenbei auch die ganze Zeit zuschaut) sagt dann: „Es ist zu spät“. Ding Ding Ding. Rischtisch. Jetzt ja. Da hatte ich bereits Tränen der Glückseeligkeit in den Augen.
    • Leon läßt andere gerne die Drecksarbeit machen, sei es Helena, Typen in Anzügen, etc. Gerne geht er hinter allen die dunklen Pfade entlang, auch wenn ich selbst vor rennen will. Das Script ist halt manchmal nicht so geschrieben und lässt es nicht zu.
    • Aber, so ich mal vorne den Helden markiere, gehen alle Jump Scares daneben. Im Hintergrund erschreckt sich dann Helena, wenn zu schauerlicher Musik eine Leiche vom Himmel fällt oder von der U-Bahn kippt. Schade, ich drehe mich dann nur verwundert um und rufe: „ Wat isn at widda? Wigge jetzt hier!“
    • Dank endlosen überlebten ähnlichen Szenarien hatte ich gehofft, Leon wäre clever, aber weit gefehlt. Manchmal öffnet er so dämlich die Türen, nur damit man wieder automatisch von einem Zombie angegriffen werden kann und diese Mini-Tasten-Spielchen zum Tragen kommen. Ebenfalls schade und unnötig. Ich als Spieler weiß immer schon wann was kommt und wie dämlich Leon wieder sein wird.
    • Ihr könnt verbal mit eurem Computergesteuerten Freund kommunizieren, aber oft reagiert Helena auf Befehle mit: Nicht jetzt! Oder so verspätet, dass es zuweilen nutzlos ist und wieder für Lacher sorgt.

    Fazit

    Irgendwann reichte es mir dann leider. Ich glaube insgesammt habe ich so 2 Stunden gespielt. Die anderen Modi habe ich noch nicht getestet. Es kam bisher so wenig Horror auf, wie wenn ich an einen gefüllten Kühlschrank gehe und meine Freundin, nachdem ich bereits ein kaltes Bier in der Hand halte und die anderen 10 im Schrank gesehen habe, sagt:“ Es ist kein Bier mehr da Marcus.“ Doch, ist es und Resident Evil VI ist doof! „Das stimmt.“

    Setzen 6?


    impericus

    Über Impericus 

    Grüße, ich bin der Marcus und vogelfreier Autor überall und nirgends. Weiterhin bin ich Hobby-Philantroph, Gamer, Geek, Leseratte und gehe religiös ins Gym. Immer zu Weihnachten! Zudem liebe ich unser Universum. Ich finde, es ist eines der Besten.
    Weiterführende Links: Nerd-Wiki

  15. 1. November 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    It’s Strange. Doctor Strange.

    Von

    Regie: Scott Derrickson | Darsteller: Benedict Cumberbatch, Chiwetel Ejiofor, Rachel McAdams | Studio: Disney | | Laufzeit: 130 Minuten | Vorbestellen

    Doctor Strange ist einer meiner Lieblingssuperhelden. Grund genug, pünktlich zur Premiere füßescharrend vor dem Kino aufzutauchen und jaulend an der Tür zu kratzen. Das hat mir leider ein paar Tage im Arkham Asylum eingebracht, weshalb ich erst jetzt ein paar Worte über den Film verlieren kann. Vielleicht war ich aber auch nur zu glückstrunken um zusammenhängende Sätze herauszubringen  – denn der Film hat meine Erwartungen erfüllt und mich ein kleines bisschen glücklich gemacht.

    Worum geht’s eigentlich?

    Doch, wie stets, der Reihe nach. Zu Beginn begleiten wir den Neurochirurgen Dr. Stephen Strange in den letzten Zügen seines normalen, egogeschwängerten Lebens als Arzt. Arrogant und egozentrisch wie der erfolgreiche und zugegebenermaßen  hochbegabte Dr. Strange auch ist, weint man dem Drama, das sich um seine Existenz spinnt, kaum nach: Bei einem Unfall (der selbstverständlich durch zu schnelles Fahren seiner motorisierten Penisprothese geschieht) werden Stranges Hände derart verletzt, dass er seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Verzweifelt stürzt er sich in ein Meer aus Alkohol und Verbitterung, bis er – mittlerweile verarmt und schweißgetränkt – gen Himalaya reist, um dort den sagenumwobenen Ancient One aufzusuchen, der zerstörte Gliedmaßen wieder zu heilen vermag. Es kommt, wie es bei Marvel kommen muss: Strange wird in die Geheimnisse einer für ihn bis dato fremden Macht, ja ein ungesehenes Universum eingeführt. Und das ist verdammt gut so, denn die ersten Schurken stehen bereits Schlange, um den neuen Magier gebührend zu empfangen…

    Und wie ist der Film so?

    Der Name „Doctor Strange“ steht nicht unbedingt für die albernsten Plots innerhalb des Marveluniversums und doch habe ich gut gelacht. Mein Sitznachbar Thilo ist bei einer bestimmten Szene sogar schier vom Sessel geplumpst – und ich daraufhin fast hinterher. Man muss ja Solidarität für seine Bloggerkollegen beweisen. Neben dem Humor ist es sicher auch die fantasievolle, bunt schillernde Visualisierung, die sowohl Film, als auch die Comicvorlagen ausmachen. Nicht umsonst war Doctor Strange einst in gewissen, dampfschwebenden Kreisen äußerst beliebt. Optisch unglaublich eindrucksvoll, lustig – und dennoch tiefgründig.

    Wer sind wir? Was ist die Welt – und welche Rolle nehmen wir in dieser ein? Die Fragen des Seins werden hier gerne zwischen den Zeilen besprochen oder zumindest angerissen, wobei die immerwährende Magie Teil des Kosmos‘ ist, der sich dem Zuschauer entfaltet; beinahe eine weitere Figur im Cast darstellt. Lange habe ich keinen Film mehr gesehen, der mich derart gut und über die vollen zwei Stunden hinweg unterhalten konnte. Da sehe ich auch gerne über die kleinen Unzulänglichkeiten wie etwa den mangelhaften Bösewicht und das viel zu zügig verlaufende Training Stranges hinweg. Hier bin ich Konsument, hier kaufe ich ein. Oder so.strange

    Aber hey! Wurde der comic’sche Strange denn verhunzt?!

    Doctor Strange ist und bleibt Doctor Strange. Nicht nur gab es ein paar Anspielungen auf die Comics, auch ganze Handlungsstränge wurden gekonnt übernommen. Cumberbatch mimt den Doctor in seiner liebevoll arroganten Art, die sich zu sehen lohnt, die Ancient One ist zwar ungewohnt und politisch für manche unzumutbar inkorrekt, dafür jedoch im Kern dargestellt wie in den schriftlichen Ausgaben und – ach. Hier könnte nun eine bis ins letzte Detail ausgefeilte Rezension- einer Doktorarbeit würdig – stehen, doch was ist wichtiger als mein Fazit zu diesem Film? Ich mag ihn. Sogar so sehr, dass er instant zu einem meiner liebsten Superheldenfilme aufgestiegen ist. Ihn im Kino zu sehen kann ich also wärmstens empfehlen. Er hat alles, was ein guter Film der Popkultur braucht.

    Und was sagen die anderen?

    Natürlich musste ich auch mal zu anderen Bloggern herüber blinzeln. Nicht jeder war so angetan wie ich, aber hey, man kann es nicht jedem recht machen. Eine kleine Auswahl an Kommentaren habe ich euch hier zusammengestellt. Man ist ja nicht der Nabel der Welt. Fussel sind eh nicht so mein Fall.


    „Inhaltlich fällt der Film dahinter leider deutlich zurück. Zu viele Witze und One-Liner stören den Spannungsaufbau. Antagonist Kaecilius (Mads Mikkelsen) bleibt zu blass, bekommt zu wenig Tiefe. Seine Hintergrundgeschichte wird nur angedeutet, was seine Motivation zu sehr ausdünnt. Zwischen ihm und Doctor Strange gibt es im ganzen Film nur einen längeren Dialog, der leider sehr platt bleibt. Es scheint immer mehr zum Problem von Marvel zu werden, einen überzeugenden, gut geschriebenen bösen Gegenspieler abzuliefern.“ (Lara von polygamia.de unter dem Titel „Spektakel der magischen Art. Doctor Strange“)

     

    „Die Handlung des Films ist eine Origin Story, die im Fall von Dr. Strange jedoch auch dringend nötig ist, um in den Charakter und die Welt einzuführen. Häufig empfinde ich Origin Stories als langatmig und teilweise fast überflüssig, da sie mich unnötig auf die Folter spannen. Doch durch die guten schauspielerischen Leistungen, nicht nur von Cumberbatch, ist der Film nie langweilig und erreicht eine angebrachte, dramatische Tiefe.“ (Thilo von nerd-wiki.de unter dem Titel „Dr. Strange ist eine Dimension für sich„)

     

     

    Regie: Scott Derrickson | Darsteller: Benedict Cumberbatch, Chiwetel Ejiofor, Rachel McAdams | Studio: Disney | | Laufzeit: 130 Minuten | Vorbestellen

    Kaecilius: How long have you been at Kamar-Taj, Mister…
    Dr. Stephen Strange: Doctor.
    Kaecilius: Mister Doctor.
    Dr. Stephen Strange: It’s Strange.
    Kaecilius: Maybe. Who am I to judge?


  16. 31. Oktober 2016 | Veröffentlicht unter Gaming, rund um Gaming.

    Nintendo Switch – Hybrid Konsole mit Zellteilung

    Von

    Nintendo lüftet das Geheimnis, spendiert seiner neuen Gaming Konsole einen richtigen Namen und mir ein ganz klein bisschen Gänsehaut und Sentimentalität dank Gedenken an längst verschollene Tage.

    Früher flimmerte bei mir oft die Sendung Switch auf Sat 1 über den Bildschirm und ich habe herzlich gelacht. Nun, nach so vielen Jahren gibt es endlich ein neues Switch. Das Nintendo Switch. Ich gestehe ich bin ein wenig „von den Socken“ nachdem ich sowohl das Veröffentlichungsvideo, als auch den Legend of Zelda: Breath of the Wild Trailer gesehen habe. Ja, ich bin spät dran.

    Ach Link, du siehst ja gar nicht mehr so pixelig aus und funkelnd, lebhaft, glitzernd schimmert das Licht der untergehenden Sonne auf dem silbernen, klaren Wasser des Sees, während du dein Floß mit einem Fächer bestehend aus einem riesigen Blatt antreibst… Moment, was? Egal. Es sieht wirklich gut aus. Ich möchte es eigentlich sofort spielen. Vor allem, weil ich, wie es des Teufels Zufall so will, just gestern erst das alte Zelda auf dem Nintendo 64 ausgepackt habe.

    Die Specs

    Die Nintendo Switch ist eine Handheld Konsole mit vermutlich 4GB Ram. Das haut erstmal niemanden vom Hocker. Außer vielleicht Menschen mit Arithmophobie. Die Playstation 4 bedient sich derer 8. Auch nicht die etwa 1 TFLOPS Leistung des verbauten Nvidea Chips. Erneut wartet die PS 4 mit etwa 1,8 auf und die neue PS 4 Pro gar mit 4,2 TFLOPS.

    Floppt deswegen die Switch? Aber nein. Das sind eben auch keine Hybrid-Konsolen. Die Nintendo Switch verbaue ich einfach zunächst in der Docking Station und spiele direkt, wie gewohnt, auf dem Bildschirm meines Vertrauens, dann muss ich aber leider zur Konferenz für den Weltfrieden *Hust Hust*. Kurz wird mein Controller auseinander geschoben, die Konsole eingeklemmt und *Rubbel Die Katz* nehme ich meine Konsole einfach mit und spiele Zelda halt in der Bahn. Oder im Auto. Keine Sorge, mein Chauffeur fährt den Wagen! Außerdem könnt ihr die Konsole auch aufstellen und dann mit dem Controller steuern, fern des flimmernden Bildes, so ihr wollt.

    Für die harten Fakten vertröstet uns Nintendo zudem, denn bis zur Veröffentlichung im März 2017, also quasi morgen, verspricht man uns noch aufgewertete Chips und noch mehr Leistung.

    Die Erscheinung

    Sieht die Nintendo Switch schön aus? Ich möchte hier kein Richter sein und ohne Henker gibt es denn ja meist auch nicht. Der Controller selbst erinnert mich, nachdem ich ihn lange angestarrt habe und verzweifelt nach einem Vergleich suche an…Toast. Grauen Toast, leicht angebrannt mit zwei kleinen Griffen zum Wegwerfen. Die schiere Größe allein macht ihn zudem zu einem ausgezeichneten Werkzeug der Gerechtigkeit. Sollte ich also von einem Mitspieler (ja, der Controller kann in zwei separate Controller gespalten werden) bezwungen werden, kann ich ihm oder ihr das riesige Ding direkt an die Schläfen schlagen und der Tag ist mein.

    Ach ja, ihr könnt sogar zwei Nintendo Switchis verbinden, wenn ihr euch trefft. Einfach nebeneinander stellen, die Controller teilen und schon spielt ihr Games zu viert. Ich persönlich warte noch auf die WOW Variante, bei der die Switch in etwa 8.000 kleine Handhelds geteilt werden kann, um den Server zu populieren.

    Fazit:

    Ich bleibe dabei, dass ich mir wohl nach langer Zeit nochmal eine Nintendo Konsole zulegen könnte. Vielleicht sind die technischen Details nicht so ausgearbeitet und überzeugend. Vielleicht ist es nicht die schönste Konsole der Welt. Aber alleine Zelda scheint so viel Herzblut zu beinhalten, dass ich einfach direkt träumerisch einsteigen möchte um mich in das Land von Hyrule entführen zu lassen. Außerdem ist es in meinem Bett einfach arschbequem. Wer will da schon wo anders spielen? Zelda… ich komme.

    PS: Spiele, die ich auf der neuen Konsole will:

    Zelda, Super Mario Kart, Castelvania und Street Fighter – Die ersten Beiden sind ja bereits da! Und das reicht mir erstmal. Erstmal! Wie steht’s bei euch?


    impericus

    Über Impericus 

    Grüße, ich bin der Marcus und vogelfreier Autor überall und nirgends. Weiterhin bin ich Hobby-Philantroph, Gamer, Geek, Leseratte und gehe religiös ins Gym. Immer zu Weihnachten! Zudem liebe ich unser Universum. Ich finde, es ist eines der Besten.
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  17. 27. Oktober 2016 | Veröffentlicht unter Bücher, rund um Bücher.

    „Welches Buch hat dich in letzter Zeit beeindruckt?“

    Von

    Ein paar nette Besucher der Buchmesse haben wir gefragt: „Nennen Sie ein Buch, das Sie in letzter Zeit besonders beeindruckt hat“.

    Herausgekommen ist eine hübsche Auswahl aktueller, aber auch etwas älterer Bücher, die in diversen Genres zu Hause sind und sicherlich ihre Daseinsberechtigung haben. Nachgeprüft habe ich das noch nicht, doch werde ich das zumindest bei ein paar der Teilchen machen. Vielleicht ist ja auch was für euch dabei – oder, noch wichtiger: Erzählt doch mal, welches Buch euch in letzter Zeit beeindruckt hat. Das muss kein aktuelles Buch sein, nicht einmal eines, das zu euren Lieblingsbüchern zählt. Hauptsache, ihr habt beim Lesen gedacht: „Wow!“

    Per Mouseover könnt ihr natürlich auch die Gründe nachlesen.

     


  18. 16. Oktober 2016 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Cosplay verpflichtet?

    Von

    Wisst ihr, ich verstehe nicht sonderlich viel von Cosplay. Sicher, einst war ich als Leonardo von den Teenage Mutant Ninja Turtles unterwegs, habe mich zu einem Comic von Garth Ennis „aufgehübscht“ und bepinsle derzeit meinen Baseballschläger liebevoll, damit er bald zu einer allseits beliebten und doch so verkannten DC-Figur passen möge. Doch davon, tatsächlich ein ernst zu nehmender Cosplayer zu sein, bin ich meilenweit entfernt. Vielleicht ist das auch gut so. Denn scheinbar betritt man als Cosplayer die Welt der erzwungenen Kindesbespaßung, die bei Nichtteilnahme die absolute Ächtung seitens der Gesellschaft nach sich zieht. Unter uns gefragt: Soll das so?

    Gestern sah ich auf einer Fanpage zu Doctor Who folgendes Statement, das mich ein wenig empört, aber doch zumindest ratlos zurückgelassen hat:

    grgrgr

    Kurzum: Wenn du als Cosplay ausgerechnet eine Disneyprinzesin auserkürst, so hast du dich in eben jenem Kostüm Kindern gegenüber gefälligst „in character“ zu verhalten und überfreundlich zu sein! Denn, so spricht es Waka, das Gesetz, denkt jedes Kind automatisch, dass bspw. Elsa höchstselbst vor ihm stünde. Wie furchtbar wäre es, wenn Elsa plötzlich charakteruntypisch agieren würde! Eine Welt würde unter dem armen Kind zusammenbrechen, das fortan zeitlebens traumatisiert sein Dasein fristen müsste!

    Natürlich: Man sollte sich, ganz egal, ob man nun in einem Prinzessinnenkleid oder einem Kartoffelsack unterwegs ist, klar darüber sein, welche Wirkung man auf andere erzielt. Auch Goths werden wissen, dass sie entsprechend wahrgenommen werden und es Leute geben wird, die einen auf die Aufmachung ansprechen. Aber: Unterschreibt man als Cosplayer einen Pakt? Muss man sich so oder so verhalten? Wir erinnern uns: Wir reden noch immer über ein persönliches Hobby und nicht über den nicht näher spezifizierten Beruf des Kinderbespaßers.

    Tauchen wir vielleicht noch in die Kommentarsektion des Bildes ein:

     

    „She is not a cosplayer. Anyone who actually goes to an event knows if you don’t want people to come up and talk to you. DON’T DRESS UP. It is a unspoken rule that if you do people can come up and talk to you about said costume.“

    oder

    „If you go in public in the costume of a well known childrens character, then you must be willing to interact with people. (…)  A child doesnt understand that you are a person playing dress up, all a child will wonder is why their hero, their friend in some ways, doesnt want to talk to them. It is upsetting for them. When you dress in public that way you are accepting that role, if youre not prepared for that then dress as something else.“

    oder

    „No, you are not obligated to stay in character and spare a few moments of kindness to an impressionable young child, nor are you obligated to show the people you encounter some basic decency and courtesy. But please don’t fool yourself… admit then that you are an asshole; you are a shitty human being, a piece of garbage, that you have zero compunction against crushing a child’s dreams and innocence because you are an anti-social narcissistic dolt who can’t take 2 seconds in your busy life to give a little bit of joy into an otherwise cruel world. And don’t be surprised when people treat you like a shitty piece of garbage because you get back what you give out to the world. This has nothing to do with whether or not you like kids, or that it’s not your job to entertain someone else’s kids… this is just basic empathy. Don’t like it? Dress up at home and don’t venture outside.“

    Um es mal mit meinen eigenen, profanen und infantilen Worten zu sagen: „Hömma, geht’s noch?!“ Man ist also „Müll“ und ein „Arschloch“, wenn man sich nicht kinder- oder elternkonform verhält? Geht es hier noch um Cosplay oder reden wir schon über Menschen, die gegen Geld auf Kindergeburtstage und auf Events gehen um sich mit den Kindern zu unterhalten?

    Ich finde es wunderbar, dass es Menschen gibt, die Freude am Verkleiden haben und sich so auch anderen zeigen. Das gibt anderen jedoch nicht das Recht, bestimmen zu dürfen, inwieweit man sich sonstwo involvieren muss. Gerade in Zeiten wie diesen, wo sich zu Recht um die eigene Freiheit und Selbstbestimmung auch und selbst von Cosplayern bemüht wird. „Fotografiert mich – wenn ich nichts dagegen habe.“ „Fasst mich nicht an – ich bin kein Ausstellungsstück.“

    Selbstredend ist es toll, sympathisch und vielleicht auch ein Stück bewundernswert, wenn man in der jeweiligen Rolle aufgehen und frei mit der Umwelt interagieren kann. Es ist jedoch nicht jeder eine Rampensau oder schauspielerisch begabt, auch möchte nicht jeder zum Alleinunterhalter mutieren. Jeder darf ein Cosplayer sein: Dicke, Dünne, Große, Kleine – warum dann nicht auch Introvertierte, Nichtgernebespaßer? Ferner kann und darf man das Hobby Cosplay aus vielerlei Gründen heraus betreiben: Etwa, weil man Kostüme oder die Figur liebt, gerne bastelt, sich gerne unter seinesgleichen gesellt – und selbstverständlich auch, wenn man andere Leute und auch Kinder unterhalten möchte und/oder damit keinerlei Problem hat.

    Aber man sollte doch bitte endlich mal damit aufhören, zu denken, dass die eigene Vorstellung von „Cosplay“ die einzig wahre ist. Lasst die Leute ihr Geekhobby doch so ausleben, wie sie wollen. Sie sind nicht dafür da, euch das Leben so großartig wie möglich zu machen. Das ist „nur“ ein toller Nebeneffekt.


  19. 10. Oktober 2016 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    Wen tötet Negan in Staffel 7 – The Walking Dead?

    Von

    Das lange Warten und das ebenso sinn- wie ziellose Umherwandern hat bald ein Ende. Die siebte Staffel der „The Walking Dead“ Serie kehrt am 23.10. in den U.S. zurück und nur einen Tag später sind Rick und Konsorten dann auch bei uns wieder zu sehen.

    Achtung Spoiler der Staffel 6! 

    Echt jetzt, kein Scherz, da könnten welche kommen. (Basierend auf Trailern, der Comicreihe und mehr) Weiterlesen auf eigene Gefahr, nicht beschweren und sagen, dass dies nicht im Vorfeld IRGENDWO erwähnt gewesen wäre.
    Vielleicht ist Rick ja gar nicht mehr dabei? Wer letztlich vom epischsten Cliffhanger seit Cliffhanger erwischt wird ist noch immer fraglich und Theorien reihen sich an Theorien, genau wie es die Walker so gerne in der Serie tun, wenn es irgendwo was zu beißen gibt .. oder einfach nur ein Geräusch ihre Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt. Das Ende der Staffel 6 zeigt klar, was Comic Leser schon wussten. Mindestens einer aus der erlauchten Runde wird ins Gras beißen und von Negans Lucille sanft in den Schlaf geküsst werden. Mit einem völlig neuen Scheitel vermutlich. Aber wer ist es? Heute beschäftigen wir uns mit den möglichen Verflossenen, Zurückgebliebenen und Singulartheorien basierend auf Gerüchten, Interviews und etlichen Verplapperern.

    maggie-greene Es stirbt für Sie: Maggie

    Warum? Weil sie schwanger ist und somit ein Keulenschwung gleich zwei tötet. Das wäre fatal und nicht nur schrecklich für Glen. Zudem stellt sich die Frage, was mit dem Kind passiert. Wird das dann ein Crawler?
    Glenns Welt würde zusammenbrechen und auch wenn viele Tränen vergossen würden, wäre kein absoluter Hauptcharakter davon geschieden. Zudem bietet es eine schöne Hommage an den Comic, in dem Glen stirbt.

    Es stirbt für Sie: Glen

    Warum? Weil es der Comic so vorschreibt und zeichnet. Glen ist selbst mit modischer Mütze nicht vor den brutalen, knallharten Schlägen gefeit und wird in den Boden gerammt auf eine abscheulich bildliche Art und Weise. Die Zeichnungen gehen mir heute noch nahe (wenn ich die betreffende Stelle im Comic wirklich sehr eng an meinen Körper halte) Und dann, nicht unweit später hören Sie einfach auf den Charakter zu zeichnen. Mit Bleistift. Hart. Vielleicht nur 2b für uns, aber sicherlich 9b für die Truppe.

    Es stirbt für sie: Daryl

    Warum? Weil er sich mehrmals verplappert hat. Zum einen gaben so ziemlich alle Schauspieler bekannt, dass sie keine Ahnung haben, wer nun stirbt. Außer Daryl Dixon Darsteller Norman Reedus. Der hatte bereits im April verlauten lassen, dass er wüsste wer abtritt und es breche ihm das Herz. Sieht man mal vom Herzbruch ab (ein in der Medizin als sehr seltener Bruch bekannt) so verwundert es doch, dass gerade er Bescheid weiß. Warum? Weil Schauspieler vertraglich natürlich rechtzeitig über ihr eigenes Ableben informiert werden müssen? Ist er es selbst? Wurde der letzte Bolzen schon verschossen? Oder….

    Es stirbt für Sie: Carol

    Warum? Ähnliches Melodram wie bei Glen und Maggie. Die zarten Bande zwischen Carol und Daryl (Darol und Caryl) sind manchmal zum greifen nah und geknüpft und dann doch wieder nur so feine Triebe, dass deren Knospen nie zu erblühen scheinen. (Da kommt der Gärtner auuuu)
    Für Daryl sicherlich ein Schock und für den Schauspieler eventuell auch. Dem Zuschauer bleibt dann aber in Zukunft das Wechselbad aus Opferrolle und wahnsinniger Killerin, aus depressiv und Kämpferin erspart. Vielleicht findet Daryl ja kurz darauf wieder ein paar weiße Blüten… und trägt diese dann im Haar.

    rick

    Es stirbt für Sie: Rick!

    Warum? Ja, genau das wäre die Frage. Sein Sohn ist so übel zugerichtet, dass dies noch viel mehr Drama, Schmerz und Tränen verheißt und somit möchte ich ihn ausschließen. Außerdem ist er der Anführer, der mit dem Erscheinen der wilden Gang das Meiste verloren hat. Sein Weltbild hat sich schlagartig (sie verstehen?) geändert und er wird sich unterordnen müssen! Daher halte ich auch Karl-Coral für unwahrscheinlich. Einfach noch zu viel Potential für Pein zwischen Vater und Sohn. So much cats and the cradle and the silverspoon. (Update: Die Frage, ob er stirbt oder nicht, wird sehr klar in diesem aktuellsten Trailer beantwortet.)

    michonne

    Es stirbt für Sie: Michonne

    Warum? Weil sie schwarz ist… … … Warten Sie … … Und Negan sie deswegen nicht richtig im Dunkel der Nacht sehen kann. Ach das darf ich nicht schreiben? Ok. Dann weil sie weiterhin eindringlich in Negans Augen starrt, um ihm zu zeigen, dass er ihr niemals ihren Stolz nehmen kann. Dies allein könnte schon Licht aus bedeuten. Ich persönlich mag die Katana schwingende Amazone. Zudem würde Rick erneut eine Geliebte verlieren. Wieder Beziehungsdrama Potential. Vielleicht sieht er sie dann auch und telefoniert mit abgeschaltetem, schnurlosem Telefon erneut mit einer absolut sicheren Stadt.

    eugene

    Es sterben für Sie: Eugene und Abraham

    You’re a dead person Eugene Porter. Verzeihung. Dr. Porter. Warum? Sie sind sehr spät dazu gestoßen. Wer später kommt kann früher gehen. Das war schon bei uns im Sandkasten Gesetz. Eine Träne würde ich nicht verlieren, selbst wenn Lucille einen doppelten Homerun schlägt und beide wegnagelt. Aber wäre das nicht Schwäche seitens der Autoren?
    Klar, jemand stirbt, aber uns so lange in der Luft baumeln zu lassen, nur um dann Schwanz einkneifend jene scheinbar ersetzlichen Charaktere zu töten? (Fans der beiden sehen das anders, selbstredend) Das wäre enttäuschend. Klar, Abraham wäre fort (muhahaha) aber vielleicht kann dann endlich ich an seine Stelle treten. Mein Bart ist viel cooler. Oder nicht?

    Fazit

    Wenn immer es auch trifft. Der Schwächste fliegt. Oder sogar zwei. Neusten Gerüchten zufolge erwischt es vielleicht sogar mehrere. Aber das bleiben Solange Gerüchte bis sich entweder jemand verplappert hat oder eben die neue Staffel beginnt. Und bis dahin…ist es ja noch fast ein ganzer Monat.
    Wenn würdet ihr denn am liebsten neu frisiert sehen? Wenn könnt ihr nicht mehr ertragen?

     


    impericus

    Über Impericus 

    Grüße, ich bin der Marcus und vogelfreier Autor überall und nirgends. Weiterhin bin ich Hobby-Philantroph, Gamer, Geek, Leseratte und gehe religiös ins Gym. Immer zu Weihnachten! Zudem liebe ich unser Universum. Ich finde, es ist eines der Besten.
    Weiterführende Links: Nerd-Wiki

  20. 7. Oktober 2016 | Veröffentlicht unter Gamesvorstellungen, Gaming.

    Divinity: Original Sin II Preview

    Von

    Die Divinitywelt ist düster geworden. Statt als Quelljäger die vermeintlich bösen Buben zu jagen, findet man sich hier plötzlich als einer jener magischer Gestalten wieder: Als Quellenmagier. Deren Magie ist nach wie vor verboten, sie selbst mit magieunterdrückenden Halsbändern ausgestattet und in Forts gesteckt; schließlich möchte man nicht, dass die zerstörerische Quellenmagie noch mehr Schaden verbreitet. Die eigene Spielfigur kann, je nach Hintergrundstory, durch das Essen von schmackhaften Leichenteilen Energie gewinnen, hört sinistre Stimmen und/oder wird zu gar finsteren Taten verleitet. Hier und dort spritzt Blut, die Bevölkerung ist einem nicht gerade freundlich gesinnt und die sich fidel teleportierenden Krokodile waren auch schon netter zu einem. Manchmal.

    Divinity: Original Sin von den belgischen Larian Studios hat vor zwei Jahren mit der charakterlichen, sowie spielerischen Vielfalt Eindruck in der gamer’schen Rollenspielszene hinterlassen. Kein Wunder, dass der für kommendes Jahr angekündigte Nachfolger auf große Erwartungen stößt. Seit gut zwei Wochen ist die Early Access-Version auf Steam erhältlich und die Entwickler offenen Ohres bezüglich etwaiger Kritikpunkte. Und da ich selber den ersten Teil sehr unterhaltsam fand, habe ich mich natürlich auch in das virtuelle Vergnügen gestürzt.

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    Der Einstieg

    Anders als beim Vorgänger spielt man nicht zwangsläufig einen Menschen, sondern kann sich zwischen vier – und in der finalen Version auch fünf – Spezies entscheiden: Mensch, Zwerg, Echsenwesen oder Elf. Darüberhinaus darf man zwischen einer der komplexen Hintergrundgeschichten wählen oder selbst ein paar Eckpunkte diesbezüglich kreieren: Ich entscheide mich für den Menschen Iban ben-Mezd. Logisch. Er hat einen südländisch klingenden Namen, was mir als alte Novadispielerin mehr als zusagt. Iban gehörte einst einer Bande von Gesetzlosen an, die, kaum dass er sie verließ, seine Familie abschlachteten. Vielversprechende Backgroundstory zwischen Rache, Sühne und Schuld!

    Noch ist die Charaktergenerierung nicht einwandfrei ins Spiel gehoben worden, daher werfe ich Iban einfach mitten ins Geschehen – und erlebe ein Déjà-vu: Wieder einmal hat man Schiffsbruch erlitten und strandet einsam und verlassen am Ufer. „Hurra! Man spielt einen Quellenmagier und müsste also eigentlich im Gefangenenlager stecken, aber hier ist man dem wohl entgangen und frei!“ Äh – nope. Dummerweise landet man nämlich just zu Füßen des Zielortes des Schiffes, namentlich Fort Joy. Welch famosen Namen man sich dort ausgesucht hat, dort, wo seine Magiegenossen in Lumpen gekleidet hausen und sich über kleinen Feuerchen Ratten braten. Immerhin darf das entscheidungsunwillige Rollenspielerherz aufatmen, denn in diesen Straßen findet man eben jene Figuren, die man bei der Charakterauswahl verschmäht hatte. Diese, wie etwa die stimmenhörende Lohse oder die rote Echse namens Red Prince, können sogar Teil der illustren Abenteurergruppe werden und einen somit mit ihrer Hintergrundgeschichte vertraut machen.

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    Erste Eindrücke

    Die Grafik: Sehr nett. Das Wasser glitzert medienwirksam in der Sonne, die Gesichter erscheinen keck und wären die zum Teil noch flimmernden Grafiken nicht, könnte man das Spiel fast für „fertig“ erachten. Insgesamt lässt sich aber jetzt bereits eine Verbesserung zum ersten Teil beobachten.
    Die Kämpfe: Hier hat man sich glücklicherweise stark am ersten Original Sin orientiert. Man kann sich taktisch austoben, wobei man nun zusätzlich diverse Ebenen und Rüstungsarten im Blick haben sollte. Leicht reduziert wurden die zur Verfügung stehenden AP, wobei die Fähigkeiten bislang dafür im Schnitt weniger kosten. Warum sich handelsübliche Krokodile allerdings teleportieren können entzieht sich meiner Biologiekenntnis, gehört aber wohl zum eigenen Humor des Studios.
    Die Steuerung: OMFGICHWILLALLESUMÄNDERN! Nein, ich komme damit nicht klar. Möglich, dass es daran liegt, dass ich den ersten Teil auf der PS4 gespielt habe und ich mit der PC-Steuerung in diesem speziellen Fall noch nicht ganz vertraut bin. Doch mich nervt sie. Unheimlich. Werde das sofort als Feedback und kleinteiliger versenden. Bitteschön!
    Die Dialoge: In der dritten Person. „Er sagt, dass (…)“ Ich würde eine direkte Rede deutlich präferieren, so bin ich näher am Geschehen und an der Figur, die Immersion wäre stärker. Nichtsdestotrotz wirken die Gespräche im ersten Akt, den man im Early Access bespielen kann, ausgetüftelt und nachvollziehbar. Je nach Charakter der gerade redeführenden Figur ändert sich der komplette Dialog, sind andere Optionen verfügbar und wandelt sich die Reaktionen seitens der Gesprächspartner, sodass eine lebendige Welt um die eigene Party entsteht.

    Es entfaltet sich eine auf den ersten Blick bereits komplexe, nahezu dschungelartige Welt, in der ich zunächst dezent hilflos umher irre. Wo muss ich hin? Was soll ich tun? Und wer verdammt nochmal bin ich überhaupt? Somit reiht sich der zweite Teil nahtlos an den ersten an. Das kann man mögen, muss es aber nicht. Die Welt ist frei, die Gegner in ihrer Schwierigkeit noch nicht ganz einschätzbar und die Möglichkeiten derart mannigfaltig, dass einem schwindlig werden könnte. Riesig, verwirrend – aber genau das macht für mich den Reiz aus. Man muss Zeit mitbringen, die Welt zu verstehen, zu erkunden und zu erobern, ihre Geheimnisse aufzudecken und sich in ihrer Tiefe zu verlieren.

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    Fazit

    Die Early Access Version scheint bereits ziemlich ausgereift, zumindest jedoch deutlich spielbar und sehr unterhaltsam – wenn man den Reichtum an Dialogen zu schätzen weiß und sich an einer ausufernden Story erfreuen kann. Wenn ich nach meinem Umzug wieder ein bisschen mehr Zeit zur Verfügung stehen habe, werde ich mich auf viele Stunden in Original Sin ll freuen!

    Impericus‘ zwei Cent:

    Man sollte den ersten Teil mögen. Denn Zeit steckt man durchaus ins Spiel, vor allem damit, neu zu laden, da man die Schwierigkeit etwaiger Kämpfe mit spontan auftauchenden Gegnern (Leichenfressende Wahnsinnige am Strand oder teleportierende Seekrokodilen eingeschlossen) nicht genau einschätzen kann. Oder auch gar nicht. So wurde ich bei meinem kurzen Höllentrip 3 Mal so übel zugerichtet, dass selbst der Autosave mich etwa 30 Minuten zurückversetzte (und ich war nur am Strand Muscheln sammeln). Aber ich räume ein, dass es reizvoll ist. Und während ich schreiend um mein Leben renne, blicke ich träumerisch auf die schillernd wogende See und lasse mich von den immersiven Hintergrundgeräuschen direkt an den verlorenen Strand treiben, um dort von den Krokodilen zerquetscht zu werden. Außer Lohse, die eine so volatile Bindung zur Gruppe hat, dass sie beim Fliehen direkt in die Stadt entkommt, während ich und mein Roter Prinz (nein, nicht mein Penis) noch im Kampfgetümmel stecken. Spaß hat’s trotzdem gemacht.

    Eckdaten

    Plattform: Windows | Early Access | Entwickler: Larian Studios | Genre: Rollenspiel | Multiplayer: bis zu 4 Spieler Koop/Kompetitiv