[Film] Cabin in the Woods

[Film] Cabin in the Woods
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Genre: Horror
Regisseur:
Drew Goddard
Darsteller:
Christen Connolly, Chris Hemsworth, Richard Jenkins
Produktionsjahr:
2012
Spieldauer:
95 Minuten
Trailer
Amazonlink
Originalsprache: Englisch


Inhalt

5 Jugendliche fahren über’s Wochenende in ein abgeschiedenes Ferienhäuschen, um dort Party zu machen. Was als nächstes kommt, ist so 08/15 wie eine Fan Fiction mit Mary Sue: die fünf Freunde machen unliebsame Bekanntschaft mit einer nach Menschenfleisch dürstenden Zombiefamilie und sicherlich wird einer nach dem anderen das Zeitliche segnen. Man nehme eine “oben ohne”-Szene hinzu, garniere es mit einer gehörigen Portion Charakterklischees und einer Prise Teenie-Drogenhumor et voila: ein ordinärer Teeniehorrorstreifen.

Fast. Denn was zunächst klingt wie der geistige Erguss eines gelangweilten Hollywoodautoren ist in Wahrheit ein Joss Whedon vom Feinsten.

Kritik

Das ist einer der Filme, über deren Inhalt man bei Nichtkennern so wenige Worte wie möglich verlieren sollte, zu schnell wird sonst der ein oder andere Aha-Moment verdorben und die Spannung gestohlen. Genau deshalb wird die folgende Kritik sehr knapp ausfallen und sich auf der abstrakten Ebene weiter bewegen.

“Cabin in the Woods” ist eine wunderbare Satire, die mit allerlei Klischees des Genres spielt und dabei sowohl optisch, als auch vom Spannungsbogen her auf vollster Höhe bleibt. Nebst inhaltlicher Überraschungen ist es allerdings auch die Charakterwahl, die erstaunen, denn es ist einer der wenigen Filme des Genres, deren Hauptpersonen allesamt, zumindest für mich, sympathisch waren, keiner habe ich einen wie auch immer gearteten Tod gewünscht. Jeder einzelne hat seine Momente. Hier mochte ich sogar “Thor” Chris Hemsworth. Selbst dem etwas zu debil geratenen Blondchen kann man einiges verzeihen, wenn man ihre Shampoowahl genauer bedenkt.

Die Story verblüfft und schlägt gänzlich neue Wege ein, an die man vorher gar nicht gedacht hätte. Sicher stolpert man auch in kleine Logik- oder Fragenlöcher hinein, doch sind diese niemals tief genug, um darin stecken zu bleiben. Vom heiteren Beginn über die spannendere erste Hälfte, die immer ernster wird und letztlich in einem fulminanten Splatterfinale endet – es ist ein wahnsinnig unterhaltender Film, den ich unbedingt weiterempfehlen möchte. Nur noch eine Warnung am Schluss: lasst euch bloß nicht spoilern.

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