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Wenn Träume sterben

Kennt ihr das? Ihr habt eine Leidenschaft für kreative Themen, sei es das Zeichnen, Schreiben oder Musizieren. Ihr liebt es und irgendwo, tief in eurem Herzen möchtet ihr auch, dass es gut ist. Ihr steckt Stunden hinein, Tage, Wochen. Jahre. Irgendwie… klappt es. Es macht Spaß. Das, was ihr erschafft, Texte, Bilder, Welten: es fühlt sich einfach gut an!

Und dann kommt der Schlag in die Fresse.

Ich habe mehrere solcher Hobbies. Ich schreibe, ich zeichne, blogge, youtube. Nebenbei fotografiere ich noch ab und zu und vor meinen dezenten gesundheitlichen Problemen, unter denen ich mich hässlich wie die Nacht fühle (lucky me, an mir sehen auch 5kg mehr schrecklich aus.) habe ich auch noch unheimlich gerne Make-Up Experimente getrieben. Ihr wisst schon. Halloween- und „Cosplay“schminke.

Alles davon kann ich. Zumindest so ein bisschen. Doch nichts davon kann ich gut. Es ist ein beschissenes Gefühl, so beschissen, dass es mich momentan auslaugt.  Warum habe ich mich nie auf etwas spezialisiert? Warum habe ich mir nie die Zeit genommen, darüber nachzudenken, wo mein wirkliches Potenzial liegt? Ich werde nie eine „echte“ Künstlerin sein. Nie eine Autorin, erfolgreiche Youtuberin oder AAA-Bloggerin. Doch ich hätte eines davon sein können. Wenn ich mich nur ausreichend spezialisiert und darauf konzentriert hätte.

Ich bin alles – so ein bisschen. Und das kotzt mich an. Was schmeisse ich raus? Ich bin gerade dabei, es herauszufinden. Zu spät. Zu sehr habe ich meine Träume an den verschiedenen Projekten orientiert, meine Fühler danach ausgestreckt und, ja, einfach geträumt. Lieber gar nicht erst träumen. Es tut einfach so verdammt weh, einen Traum davonfliegen zu sehen. Und meinen größten sehe ich gerade nicht nur fliegen. Ich sehe ihn in seine blutigen Einzelteile zerfetzt.

Wenn ihr also noch in den Startlöchern steht, etwa mit Anfang 20 und verschiedene Baustellen habt: Entscheidet euch. Macht nicht den gleichen Fehler wie ich.

Amen. Die alte Frau hat gesprochen.

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35 Gedanken zu „Wenn Träume sterben“

  1. Ganz ehrlich? Als ich als Teenie mich auch in 50 Richtungen zerfasert habe, hat man mir das Selbe gesagt.
    Aber… die Zeit hat irgendwann von selbst die Hobbys aussortiert, die nur Hobbies bleiben werden. Sei es, weil ich keine Zeit habe um richtig gut zu werden (Programmieren, analoges Zeichnen), sei es, weil mir die Hard- und Software fehlt um richtig professionell zu sein (digitaler Kram), oder weil es mich irgendwann einfach nicht mehr sonderlich interessiert hat.
    Man weiß NIE im Voraus, was geht und was bleibt. Nie.
    Ich wünsch dir Durchhaltevermögen, um dieses momentane Down zu überstehen. Irgendwann ist es vorbei und du wirst froh sein, nicht bewusst selektiert zu haben.

  2. Ich habe erst mit 35 angefangen die Bühne unsicher zu machen. Vorher hatte ich weder Selbstvertrauen, noch ein besonderes Talent. Es ist also nie zu spät, um sich zu „spezialisieren“. Außerdem muss man ja nicht gleich das Allerhöchste anstreben. Auch kleine Erfolge können schön sein und motivieren.

  3. Die Kunst Alles zu können, jeden Weg zu gehen, in allen Bereichen Interessantes zu finden darfst Du nicht unterschätzen.
    Du kannst immer Alles erreichen was Du willst und das in jedem Bereich. Das macht Dich und deine Kreativität wesentlich wertvoller.

    Willst Du überhaupt einen Weg gehen?
    Ich wollte das nie… ich will das machen wozu ich jetzt Lust habe und nicht das was mich erfolgreicher machen würde.
    Keep on rocking

  4. Ein trauriges Statement, aber ein wenig hast du leider Recht :( In der Schule ist das alles kein Problem, da hat man ja noch Zeit, aber kaum muss man zukunftsentscheidende Wege beschreiten, kann zuviel von allem einen bremsen. Aber, wie schon von Evanesca gesagt: Hobbies sortieren sich von selbst aus und ich finde, es sagt schon recht viel aus, dass diese vielen, kreativen Dinge bei dir einfach geblieben sind! An dieser Stelle muss man sich auch fragen, ob es denn wirklich das Ziel ist, der allerbeste zu sein, wie keiner vor mir war (*lol*). Und ich finde, dass es eben das nicht ist. Vielleicht erscheint dir all das im Moment demotivierend, aber der Mangel an der einen Fähigkeit gibt dir die Möglichkeit, das ganze mit anderen Fähigkeiten zu kombinieren. Es macht einen nicht aus, dass man „die Zeichnerin“ ist, das wäre ja langweilig. Man ist ein Komplettpaket! Also sei nicht traurig und fühl dich gedrückt. Denn du bist all das und das ist einfach wundervoll!

  5. Ich finde das doof das du etwas orientierungslos bist. Aber sie es einfach als Chance an. Ich stand auch schon öfters an einen Nullpunkt wo es vermeintlich in keine Richtung weiterging. Doch jetzt kommt das große Aber. Du hast nein einzigartigen Stil deine Hobbys anderen Leuten zu präsintieren und du setzt dir freiwillig einen sehr hohen Maßstab und das ist auch lobenswert aber vieleicht besteht dein Talent garnicht darin überall irgendwann die beste zu sein. Versteh das nicht als aufforderung im mittelmaß hängenzubleiben . Vieleicht bist du ja schon sehr gut in den Sachen die du machst aber du kannst es nicht genug würdigen. Ich kenn einige mich eingeschlossen die dich sehr symphatisch finden und auch menschlich sehr angenehm. Ich kenne es selber von meiner Musik. Ich habe immer zweifel ob das guter Kram ist oder einfach nur blöder Rotz ist aber dann halt ich inne und sag mir “ Mir gefällt das irgendwie und deswegen kann es ja garnicht schlecht sein“. Ich möchte dir keine großen Ratschläge geben aber eins kann ich dir sagen. Nimm das was du hast an können und erfreue dich und andere damit weiter den das ist deine Stärke glaub ich. Ich hab lieber 2 zuhörer die meinen Kram schätzen als 100 die mich im vorbei gehen mal kurz mitbekommen und dann wieder gehen. Ich hoffe du weisst in etwa was ich meine . :)

  6. „Man kann alles erreichen was man will“ halte ich ja für ein Hollywoodklischee. Klar kann man was erreichen aber ich bin ein Freund kleiner Schritte. Sich die Motivation aus kleinen Erfolgen ziehen und sehen, dass man Vorwärts kommt, erachte ich für sinnvoller als einen großen Traum nachzujagen, den man vielleicht nie erreichen wird. Aber das ist nur meine Sicht der Dinge und mein Weg. ;)

  7. Hey Guddy,

    es geht doch nicht darum sich auf eine Sache zu spezialisieren. Menschen die sich nur auf eine Sache spezialisieren sind oft langweilig und in der Vielfältigkeit ihrer Gedanken eingeschränkt. Die Hauptsache ist, dass Du das machst worauf Du Lust hast und was Dir Spaß macht. Es kann aber durchaus vor kommen, vorallem bei kreativen Sachen, dass einem nichts einfällt oder man keine Lust drauf hat. Dann kann man es ja auch einfach mal eine Woche oder Monate liegen lassen.

    Kopf Hoch :-)
    Gruß Kai

  8. Also ich finde, dass du zu selbstkritisch bist. Ich mag deine Werke. Sie sind vielleicht nicht auf dem Niveau, dass man davon leben könnte, aber sie sind gut.
    Und dass du prima aussiehst, darfst du auch ruhig mal glauben.

  9. Blödsinn Guddy. Du zeichnest deutlich besser als, du siehst gut aus – und deine Themen sind ansprechend. Mach dich nicht selber so runter und sei nicht so selbstkritisch – und wenn es jemand anderes mit dir ist – dann ist es sein Problem und nicht deines. Bis vor ein paar Jahren dachte ich, ich könnte nicht zeichnen, ich könnte nicht tanzen – mittlerweile tu ich alles von dem. Und mir ist egal was die andere dabei denken. Und tu was Dir Spass macht. Wenn du keine Lust zum zeichnen hast, dann mach ne Pause – irgendwann kommt die Lust wieder. Das gleiche gilt für alle anderen Hobby’s genau so. Das ist zumindest meine Erfahrung.

  10. Es heißt immer so schön, dass man sich nicht unbedingt über die Dinge ärgert, die man getan hat, sondern am meisten über das, was man nicht getan hat. Es ist zwar jetzt doof, dass du all die Jahre nicht genutzt hast und jetzt keine Nummer 1 Youtuberin bist und wir uns mit aufgedrehten Affen wie Herrn Tutorial herumschlagen müssen aber es ist nie zu spät, seine Ziele noch in Angriff zu nehmen. Wenn du nämlich jetzt resignierst, wird es nie was.

    Also Kopf hoch, Pony voran und Guru werden. Oder was auch immer du sein willst.

    http://zeitzeugin.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/pinkiehappy.png

  11. Macht man nicht viele Dinge auch einfach, um sie zu verstehen und sie auszuprobieren? Vielseitigkeit kann ja auch ein Vorteil sein und die Basis für etwas schaffen. Versuch doch einfach mal deine Stärken zu analysieren, anstatt zu schauen, was du nicht erreicht hast. Und dann kannst du weiter aufbauen oder auch was ganz anderes tun, wo du aber immer noch davon profitierst, was du an Erfahrungen und vielleicht auch gänzlich anderen Perspektiven mitbringst. Vor allem kannst du doch auch stolz auf das sein was du alles gemacht hast. Das ist Zeit- und Energieaufwand, den in der Summe so bestimmt nicht jeder leisten kann. Wenn man sich nun nicht gerade zur Ruhe setzt, muß man sich doch ohnehin auch immer neu erfinden und orientieren. Dabei hat einfach auch jeder sein individuelles Tempo. Vielleicht ist für dich einfach jetzt einer dieser großen Wendepunkte, wo du zum nächsten großen Schritt ansetzt?

  12. Willkommen in meiner Welt. :D Ach Guddy, Kopf hoch, es kommen bessere Tage. Ich sag es dir gerne noch mal – ich finde deine „Sachen“ wahnsinnig inspirierend. Ich liebe deine Bilder, ich freue mich über jeden neuen Blogbeitrag, ich frage mich bei jedem neuen Blut-im-Gesicht-Massaker, warum ich das so noch nicht gemacht habe.. Ich kenn das Gefühl „nichts richtig“ zu können und weiß, dass einen in solch Situationen wenig aufmuntern kann (naja, im Gegensatz zu dir, kann ich auch wirklich nix richtig.. *hust*). Aber bei einer so speziellen Person wie dir, kann ich eindeutig sagen, dass die Summe deines Könnens grandios ist und dich als Person aus macht. Gib keines deiner Talente auf. Freu dich daran, dass du dich für so vieles begeistern kannst und vertrau darauf, dass es genug Menschen gibt, die sagen „dass würde ich auch gerne so gut können, wie die Guddy.“

  13. Hallo Guddy,

    dieser Beitrag hat mich getroffen wie ein Hammerschlag – darum bekommst Du jetzt eine längere Antwort. Selbst schuld. :P

    Es hat mich getroffen, weil etwas dran ist. Es ist nachvollziehbar, wie Du es beschreibst; sagen wir also, hey, Du hast in großen Teilen recht. Aber nur teilweise.
    Ich kenne zwar nicht viele Werke von Dir – schon gar nicht alle – aber doch einige. Deine Interessen sind in der Tat weit gefächert. Oft schon wunderte ich mich, wenn ein neues Video kam oder ein Blog-Eintrag: „Oh, das macht sie auch? Äußerst vielseitig, die Gute.“
    Ich würde zwar nicht so tiefstapeln und behaupten, dass Du nichts gut kannst, aber einfach jedes der Talente ist natürlich nicht super und außergewöhnlich. Manches machst Du nicht schlecht, anderes wieder erstaunlich gut. Die Kombination von allem baust Du dann geschickt zusammen, das ist Dein erstes Talent.
    In Texten bekommst Du genau die richtige Reihenfolge von Gedanken hin. Ein super Beispiel ist auch obiger Text. Abgesehen vom deprimierenden Inhalt ist es großartig geschrieben. Das kriegst Du hin, *obwohl* Du Frust schiebst. Wenn das kein Talent ist…

    Wo wir gerade von Talenten sprechen: Deine Einleitung beginnt mit der Erwähnung kreativer Themen. Sicher, Zeichnen und Musizieren sind kreative Tätigkeiten. Das Schreiben auch, wenn es sich um Romane oder Geschichten handelt.
    Deine Art zu Schreiben ist meinem Empfinden nach aber weniger der Gruppe Kreativität zuzuordnen. Du schreibst analytisch, treffend; man erkennt die tiefergehenden Gedanken dahinter. (Ich mag das ja. Auch wenn’s nicht so breite-Masse-mäßig ist. Du schreibst intelligent und erreichst eine andere Zielgruppe als Lol-Rofl-Anhänger. Gut, vielleicht bin ich ja nicht die Zielgruppe, die Du willst.)

    Wir waren bei Kreativität. Sind Deine Texte kreativ? Sollen sie es sein? Ich kenne nicht alle, aber die, die mir einfallen, waren eher gut beobachtete Darstellungen, erfrischend treffende Beschreibungen, sauber argumentierte Meinungsäußerungen.
    Das ist Dein zweites Talent: Denken. Du kannst denken. Und zwar tiefgehend, alles einbeziehend, Randeffekte berücksichtigend. Du kannst wunderbar begreifen, durchschauen, zueinander in Beziehung setzen, und alles zusammen artikulieren. Die Krux am Denken ist leider, dass auch negative Gedanken Denken sind, und wenn’s einen erwischt, wird es ziemlich intensiv.
    Da sind wir wieder beim Anfang angelangt, dem Hammerschlag. Der Schlag war, Dich so traurig zu erleben; der Hammer war, gleichzeitig festzustellen, dass Du die Gründe selbst durchschaust.

    Tja, was nun? Betrachte doch einen Großteil Deiner Hobbies als das, was sie sind: Hobbies eben, die Dir Spaß machen, die Du auch nicht aufgeben musst, aber auch nicht unbedingt publizieren musst. Zumindest nicht mit dem Anspruch, die Beste darin zu sein. Mach’s für Dich. Kreativität braucht in vorderster Front kein Publikum.

    Ich werde den Teufel tun und Dir sagen, was Du weglassen sollst und was Du weiterverfolgen sollst, aber Du wirst es selbst herausfinden. Meist hilft der Umkehrschluss bei der Entscheidung, was man möchte – wenn man sich vorstellt, ob man es vertragen könnte, z.B. XYZ nicht mehr zu tun.

    Du findest „Dein Ding“ bestimmt noch. Zu spät, sagst Du? Mal unter uns: Das ist doch Quatsch. Hefte jede Woche ein Hobby in ’nen Ordner, von dem Du Dich eine Weile trennen kannst, bis nur noch drei Dinge übrigbleiben. Eines der drei ist dann Das Ding, die beiden anderen Hobbies nur für Dich – und mach den Ordner erst nach ’nem halben Jahr wieder auf. Du wirst lachen.

    Und jetzt schleif‘ ich Dich in eine Kneipe auf ein Bierchen, danach geht’s zum Tanzen, und übermorgen machst Du Dein Gehirn wieder an. Okay?
    (Hier in Ermangelung des Typen aus dem Internet – mir – stattdessen ein paar RL-Freunde einsetzen. Die sind dafür da.)

    *hug*

  14. Die Frage, welche sich mir stellt ist, welche Ziele du dir gesteckt hast. Wolltest du tatsächlich mit einem deiner Hobbys groß durchstarten? Warum bist du aktuell nicht zufrieden, mit dem wie es läuft?

  15. Es ist noch nicht zu spät wenn du dich bald auf das spezialisiert was du am besten kannst, irgendwann kristallisiert sich das schon noch raus. Alles andere kann doch Hobby bleiben, aufgeben musst du nix

  16. Ohje, dieses Gefühl kenne ich sehr sehr gut! Damit hab ich mich diesen Sommer rumgeplagt.
    Ich habe auch viele kreative Dinge, an denen mein Herz liegt, die ich aber nie wirklich intensiviert habe. Zum zeichnen, schreiben, basteln kam irgendwann noch nähen dazu. Nachdem man früher ja auch gerne eine Homepage bei Beepworld hatte, hab ich mich mit HTML-Gedöns befasst. Fotografie und Bildbearbeitung kamen auch schnell dazu. Im Laufe der Jahre hab ich mich dann für einen Blog entschieden und nutze die HTML-Kenntnisse heute nur noch, um irgendwas in vorgefertigten Codes zu ändern – das reicht mir jetzt bei diesem Thema, da hat sich das also gut von allein gelöst.
    Das Schreiben werde ich niemals aufgeben! Denn das ist DIE Möglichkeit, die Realität einfach mal auszublenden und abzuschalten.
    Aber als ich mir dann dieses Jahr ein GT gekauft habe, habe ich mir wirklich ernsthaft Gedanken über meine Hobbies gemacht. Ich möchte zeichnen, auch wenn ich es in den letzten Jahren so sehr vernachlässigt habe, dass ich mir heute manchmal die Haare raufe, weil ich so viele Perspektiven nicht hinkriege und das Üben einfach versäumt habe; aber das kommt jetzt. Denn es macht mir zu viel Spaß, um es einfach aufzugeben.
    Ich habe mir dann die Dinge vorgeknöpft, die ich nur mal gemacht habe, um irgendwem ein kleines Geschenk zu machen. Da sind dann so einige Bastelsachen bei weg gekommen. Dabei ging es mir auch ein bisschen um Platz… Aber ich hab auch erkannt, wofür ich vllt absolut gar kein Talent habe, wie z. B. das Werkeln mit Fimo. Ich fand den Gedanken immer toll, mit dieser Masse irgendetwas total schönes und cooles zu machen, aber das Ergebnis war immer recht ernüchternd.
    Es kann also nicht schaden, sich zu fragen, wofür man Talent hat und wofür nicht. Aber es passiert genau so gut, dass sich etwas von alleine löst und das Interesse an einer Sache einfach verpufft.
    Alles in Allem ein doofes Gefühl, am Ende aber nichts Schlimmes und Du bleibst bei dem, was Dir wirklich etwas bedeutet :)

  17. Ich habe einen sehr „unkoordinierten“ Lebensweg hinter mich gebracht, bei dem ich von Allem immer nur einen Teil gelernt, gekonnt oder erfahren habe. Anderen meines Jahrgangs war mit 16 schon klar, was sie machen wollten. Die haben es dann vom Abi bis heute schnurgerade durchgezogen und haben jetzt Jahresgehälter von 300.000 €, sind renommierte Ärzte oder arbeiten bei der NASA.

    Da wird man dann natürlich irgendwo ein bisschen neidisch. Als Spezialist wird man nunmal von vielen Leuten bewundert. Aber an der Uni, im Gespräch mit manchen gefragten Professoren, lernt man dann auch die Kehrseiten der Medaille kennen.

    Manche sind so ehrgeizig, dass es ihnen trotzdem nicht genug ist. Andere sind Fachidioten, die trotz zweier Doktortitel nicht mal in der Lage sind, den Busfahrplan zu verstehen. Oder sie stehen zu stark unter Druck, weil sie ihre Bewunderer nicht enttäuschen wollen.

    Man muss nicht zwanghaft versuchen, bei allem immer 100% zu geben. Ich versuche schon seit 5 Jahren mir Französisch beizubringen. Vergeblich. Mehr als ein paar Lernstunden halte ich nicht durch. Ich verstehe zwar mittlerweile einzelne Fetzen und habe eine Ahnung davon, was mein Gegenüber von mir will, aber ich bringe keinen grammatikalisch korrekten Satz raus. Von meinen 100% habe ich damit vielleicht 2%. Aber hey, dass sind immernoch 2%. Und vermutlich auch 2% mehr französisch als der renommierte Dr. Dr. Physikus kann, der in seinem ganzen Leben noch nie franzsöisch gelernt hat.

  18. Wann kann man denn etwas richtig? Wenn dem nichts mehr hinzuzufügen ist? Man sich zurücklehnt und denkt „ich hab alles erreicht“? Ich glaube, das gibt es in unserer Generation nicht mehr. Da gibt es immer einen, der einen neuen Stil hat, oder eine neue Technik, eine andere Möglichkeit, einen besseren Weg. Durch das Internet sieht man immer Werke, die so unglaublich sind. Wann kann man da je sagen, dass man etwas wirklich kann?
    Es ist typisch für die Gegenwart, dass man das Gefühl hat, man könne nichts wirklich, weil es zu viele Vergleiche gibt.
    Stell dir vor, du hättest dich auf eine Richtung spezialisiert und wärst dann an diesem Punkt, du würdest dich jetzt verfluchen, weil du alles andere liegen gelassen hast. Oder du hättest festgestellt, dass du den falschen Zweig gewählt hättest. Schrecklich!

    Solang du nicht in der Kiste liegst, ist nichts zu spät. Die Frage ist nur, wo genau du eigentlich hin möchtest und wer entscheidet, wann du da ankommst. Ich bin ja immer dafür, jeden Tag das beste aus sich selbst zu machen, so gut es eben geht.http://zeitzeugin.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley-channel.de_essen020.gif

  19. Liebe Guddy.

    Was auch immer dir Freude macht ist legitim.
    Tu was dich erfüllt und was dir Spaß macht.
    Willst du wirklich in irgendwas kreativem RICHTIG GUT sein? Was heißt RICHTIG GUT überhaupt? So gut dass du damit deinen Lebensunterhalt bestreiten kannst?

    Berufe bringen Dinge wie Auftragslage, Termindruck, Geldnot und Stress mit sich. Das ist bei kreativen Berufen nicht anders. Zusätzlich sind sie meist nicht gut genug bezahlt um überhaupt davon leben zu können und um DOCH davon zu leben, musst du dich extrem unter Druck setzen.
    Mit diesem Druck stirbt für gewöhnlich auch die Leidenschaft für das Tun und die Muse verschwindet auf Nimmerwiedersehen im Urlaub, denn kreativ unter Stress sein…das macht dir die Freude daran kaputt.

    Ich bin diesen Monat 31 geworden und sehe überall Künstler die viel jünger sind als ich, die studiert und geackert haben und jeden Tag 8 Stunden am Zeichentisch verbringen.
    Ich habe vor ca. 4 Jahren angefangen mit der Kunst was berufliches zu machen und habe sehr oft das Gefühl gegen die Profis niemals anstinken zu können. Ich habe einen Brötchenbverdienjob der mein leben finanziert und dem ich nachgehen MUSS. Ich habe garnicht die Möglichkeit soviel zu Üben und zu zeichnen wie ich gern würde. Aber aufgrund dessen habe ich (gerade vor ein paar Tagen) beschlossen mich selbst nicht mehr so unter Druck zu setzen. Ich habe meine Nische gefunden und ich fülle diese Nische ganz gut aus.
    Der Druck macht mich nur unglücklich und mich mit Leuten zu vergleichen die von Anfang an 8 Stunden pro Tag zeichnen konnten, ist einfach Blödsinn.

    Sei nicht zu streng mit dir.
    Du bist vielseitig interessiert und wenn du wirklich irgendetwas davon zu deinem Beruf machen wollen würdest, dann wird etwas anderes zu kurz kommen.
    Der Tag hat leider nur 24 Stunden. Man kann nicht alles können.

    Fühl dich gedrückt!

  20. Es betrübt mich zu hören das eine meiner liebsten Bloggerinnen und Multi-Talent-Künstlerinnen ein solch emotionales Tief hat.
    Ich lese sehr gerne und relativ oft Deine Beiträge und ich habe nie einen als mittelmäßig oder gar mies empfunden. Im Gegenteil; im Vergleich zu vielen anderen Ergüssen im Netz, Foren, Blogs sind Deine hochwertig und in jedem Fall kurzweilig.
    Also ich hoffe in Zukunft noch viel von Deinem Multi-Talent-Künstlerinnen zu lesen und zu hören.

  21. Leider kenne ich dieses Gefühl auch und dann kommt mein Lieblingsspruch „Stell dich der Realität“. Du must das beste draus machen und dir das, wenn es um einen Job geht, was dir am besten von allem liegt aussuchen und das andere als Hobby mit weniger Aufwand weiter betreiben dann wirst du feststellen das die Realität auch nicht alles ist :-D. Ich weiß damit ist dir im Moment auch nicht viel weiter geholfen weil du dir selbst nicht im klaren bist was du nun wirklich willst, ich wollte dir nur sagen das du nicht unbedingt auf die anderen Sachen verzichten must. Ich habe zum Beispiel tatsächlich 6 Jahre lang kein PC bzw Konsolenspiel angerührt weil mir anderes wichtiger war und jetzt bin ich wieder am zocken :-D.

  22. Ich finde das gar nicht so! Wenn es dir dich spass macht das zu tun was du willst dann soll das so sein. Man muss ja kein grosser Stern am Himmel sein! Es geht doch eher darum das es dir spass macht! :)

  23. Ja auch das kenn ich etwas. Nur kommt noch die Konstante „Zeit“ dabei.
    Mir gehts so daß ich am liebsten die ganze vielen Dinge auf einmal machen will und eigentlich für keines richtig die Zeit und Ruhe dafür finde.

    Immerhin habe ich es dieses jahr mal geschafft ein Smartphone Spiel zu machen (nicht das ich schon seit 20 jahren vor gehabt hätte Spiele zu machen).

    Ich habe einen Bereich den ich recht gut kann – das ist programmieren. Die anderen Bereiche (Design, Sound, SEO, etc.) kann ich „halb“ gut. Aber auch da habe ich Spaß dran.

    Aber bisher wirklich erfolgreich oder bekannt war ich damit ebenfalls noch nicht.
    Ich kann daher deinen Ergeiz verstehen und teile ihn :)

    Genau daß ist dann aber auch daß was einen stresst bzw. deprimiert.
    Andersrum bin ich auch jemand der das alles „alleine“ machen will. Daher ist der Stress da auch nochmal etwas höher : Maßstab + Zeit + das ganze im alleingang.

    Du bist eine gute Bloggerin und ich denk du hast gutes Potenzial auch größeres Sachen zu stemmen. Es fehlt vielleicht noch etwas an der „kritischen“ Masse die man erreichen muss (wobei die Masse bisher auch recht gut ist). Aber ich kenn das ja : man will noch mehr erreichen :)

  24. Wieso siehst du darin eine Schwäche?
    Ist es nicht auch eine Stärke, sich für viele Dinge begeistern zu können? Viel auszuprobieren, mit Leidenschaft nachzugehen und trotzdem nicht in einer Spur festgefahren zu sein? Manchmal bereichen sich ja auch verschiedene Interessen gegenseitig und machen dich somit einzigartig. So kommen wunderbare Blogeinträge heraus, weil du eine begeisterte Schreiberin bist, und du zeigst deine Zeichnerkünste auf Youtube. Es ist nicht wichtig, eine einzige Sache zu perfektionieren (mal abgesehen davon, dass ich finde, dass du in vielen Dingen sehr, sehr gut bist) und dich damit dann mit anderen Leuten zu messen, die auch nur diese eine Sache können. Es ist die Vielfalt an Talenten und Kentnissen, die uns „perfekt“ machen. Jawohl!

  25. Nachdem die Parade der Weißen Ritter durchmarschiert ist und dir das üblich schöne Wohlgefühl gegeben hat, hier einmal eine ganz andere Idee:

    Werd schwanger und kümmere dich liebevoll um die kleinen Geeks auf ihren ersten Leveln. Dann wirst du erfahren was wirklich wichtig ist im Leben und es wird dir leicht fallen mit dem zubrechen, was dich zurückhält.http://zeitzeugin.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smile.gif

  26. Ich hab mir ja schon immer gedacht, dass wir uns ein bisschen ähneln. Ich weiß nicht, wie lang du den Durchhänger schon hast. Wenn er schon länger anhält, solltest du vielleicht auf Zeit mal einne Hobbys bis auf eins schlafen schicken. Aber ich kenne diese Phasen auf. Meist so 1-3 Tage, an denen alles Scheiße ist, was man machen könnte oder je gemacht hat. Der Versuch, da zu zeichnen (ich hab das Problem meistens beim Zeichnen) ist auch vergebens, weil nur Käse rauskommt. Ich lass die Zeit dann einfach verstreichen, tue, worauf ich stattdessen Lust habe und recht bald ist das Gefühl vorbei und ich kann wieder weiter machen. Ich hoffe, dass es bei dir auch harmlos vorrüber geht.
    Schießlich bist du niemandem Verpflichet außer dir selbst (auch nicht deinem Vergangenheits-Ich). Musst du wirklich die Beste in irgendwas sein? Wärst du es überhaupt geworden, wenn du dich früher fokusssiert hättest? Deine überlegung läuft ein bischen so, wie wenn man sich das Geld, dass man als Teenie für Unsinn ausgegeben hat, zurückwünscht. Naturlich wäre es cool, wenn man die Zeit (oder das Geld) vergangener Tage zurück bekäme und manchen Fehler ungeschehen machen könnte.
    Aber jetzt stehtst du da und hast eine Menge tolle Talente. DU kannst die Welten und Menschen zeichnen, die du dir erdenkts, kannst du Verkleidungen in Szene setzen, die du bastelst und kannnst über das alles noch unterhaltsam schreiben. Perfektion gibt es nicht, einseitigkeit ist Langweilig und du bist toll, so wie du jetzt gerade bist. Damn it! Du kommst aus dem Tief auch wieder raus. =)

  27. Verstehe dich nur zu gut. Wollte immer schreiben, immer dies und jenes machen, habe viel zu viele Interessen. Und irgendwann steht man da und fragt sich, wieso man jetzt ausgerechnet DIESEN Berufsweg eingeschlagen hat, obwohl man doch eigentlich etwas ganz anderes werden wollte. Und die Jahre fliegen dahin und der Gedanke, dass man dafür keine Zeit mehr hat, wird immer größer. Doch was bringt das? Du hast so viele Talente, so viele Ideen, sodass jedes deiner Werke und Ergebnisse wertvoll ist. Das ist das, was dich aus- und besonders macht. Halt an deinen Träumen fest, auch wenn mal was schief geht. Irgendwann holst du es wieder hervor und denkst „Wow, das hab ich damals gemacht? Ist das cool!“

  28. Lieber alles nicht so richtig, als so richtig nichts zu können :)
    Du hast dich eben aufs Allrounder-Sein spezialisiert, ist doch auch etwas. Du bist dan halt nicht DIE Bloggerin o.ä. sondern die, die alles macht.

    Das ist bei mir mit Instrumenten genauso und klar scheißt einen das manchmal an, aber andererseits ist man viel flexibler und ungebundener. Und es wird nie langweilig <3http://zeitzeugin.net/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley-channel.de_essen020.gif

  29. Mir geht es genauso wie dir. Ich kann viele relativ gut und einige Dinge gar nicht. Es gibt aber nichts wozu ich berufen bin, ganz egal ob im Hobby oder im Studium. Ich finde es traurig, dass die heutige Gesellschaft von einem diese Spezialisierung verlangt. Ich stelle immer mehr fest, dass es bei mir gar nicht möglich ist, mich auf etwas zu beschränken und ich möchte es mittlerweile auch gar nicht. ich hoffe einfach, dass ich irgendwann meine Nische finde, also Personen oder ein Arbeitsumfeld, wo man jemanden braucht, der kreuz und quer denkt.
    Ganz früher gab es dutzende Leute, die sich Philosoph, Astronom, Architekt und Zeichner geschimpft haben und es hat keinen gekümmert! Und sieh dir mal an, was diese ganzen Leute zu Stande gebracht haben – Dinge, von denen wir heute noch unheimlich viel ernten!
    Ich gehe trotz zahlreicher Rückschläge immer noch (fast) allen Hobbys nach. Ich mag es, selbst zu entscheiden, worauf ich gerade Lust habe. Das einzige Hobby, was ich drangegeben habe ist die Webgestaltung. In den letzten zehn Jahren ist das aus technischer Sicht so explodiert (Sprachen, Konzepte, Software…), dass es keinen Sinn gemacht hat, da hinterherzuhetzen.
    Ich habe mich aber dagegen entschieden eines meiner Hobbys zum Beruf (bzw. Studium) zu machen und bin mit dieser Entscheidung glücklich. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn das eigene Hobby zur Last wird z.B. wenn jemand andere Dinge von einem verlangt als man kann oder für richtig empfindet. Dann macht einem das Hobby keinen Spaß mehr.

  30. Sorry, dass ich so lange nichts zu euren teils sehr langen und eigentlich immer sehr lieben Kommentare geschrieben habe, aber ich öhm… WOllte nicht mehr auf den Blog gucken.
    HAbe mir aber jeden einzelnen eurer Beiträge durchgelesen und mih wirklich sehr über die Aufmunterung gefreut :) Hat auf jeden Fall gut getan, zu lesen, dass man damit nicht alleine ist.

    Und nein. Ich hole mir keinen Windelpupser ins Haus. Abstrus.

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