1. 29. Februar 2016 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Oscars ’16: Gesehen, kommentiert, in Tastatur gebissen

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    Die vorlesungsfreie Zeit eignet sich ganz hervorragend dafür, sich die Oscars anzutun. „Anzutun“ trifft es zumindest in Sachen Vorberichterstattung von Pro 7 ungemein gut. Ich leide. Jetzt in diesem Moment. Moderiert wird der „Red Carpet“ dieses Jahr nämlich von Annemarie Carpendale, ihres Zeichens Taff-Sternchen. Ihr Job am heutigen Abend: Abfangen und Interviewen der Stars und Nominierten. Man erhofft sich intelligente Fragen, halbwegs interessante Hintergrundinfos und unterhaltsame Gespräche. Das Hoffen ist vergebens.

    Annemarie prescht mit der intellektuellen Grazie einer jüngst verunfallten Amöbe vor, zwitschert dreist in fremde Interviews hinein und kennt primär ein Thema: Kleider. Sekundär scheint auch von Interesse, was der Interviewpartner von Deutschland hält. Fragen, die mich bewegen. Wie schön, dass Pro7 auch daran gedacht hat, ihr zwei weitere Modeexperten zur Seite zu stellen, die die Kleider der Oscardamenwelt analysieren. Selten waren die Oscars interessanter. Zum Glück wird zwischendurch zu den Kollegen der ABC geschaltet. Dort fällt im Interview mit Cate Blanchett der zu dem Zeitpunkt und in Anbetracht von Pro 7s Kompetenz sehr erfrischende Satz: „You are so much more than your dress!“. Hach, wenn Frau Annemarie doch nur mithören würde…

    Die Rückenschmerzen, die mich gestern Morgen schier ans Bett gefesselt hatten, sind nichts gegen das, was ich gerade in meinem Hirn erleide. Zum Glück verstreicht die Zeit und nach einem sehr schönen und zugegebenermaßen auch und vor allem sehr medienwirksamen Winslet-DiCaprio-Moment (Ja, ich mochte Titanic.) wird nun zu der Veranstaltung an sich geschaltet. Danke. Danke!

    Ich bin entzückt. Vermutlich könnte sich statt Chris Rock auch mein Nachbar auf die Bühne stellen – nach Frau Annemarie kann es nur besser werden. So oder so, es ist gerade eine Wohltat.

    An dieser Stelle muss ich ein Geständnis machen. An sich sind mir die Oscars nicht wichtig, mehr noch, ich finde die Entscheidungen, Nominierungen und vieles mehr sehr fragwürdig. Ich bin nur wegen der Show hier. Aber hey, immerhin bin ich da ehrlich. Außerdem – verdammt, Sam Smith ist für einen Oscar nominiert? Gerade steht er auf der Bühne und singt Spectres Themensong „Writing’s On The Wall“ derart hoch und schief, dass ich mich frage, ob ich vielleicht einfach keine Ahnung von guter Musik habe. Nach kurzer Überlegung stelle ich fest: Ich habe keine Ahnung, denn der Rest der Zuhörer scheint begeistert.

    “We want opportunity. We want the black actors to get the same opportunities. Not just once. Leo gets a great part every year. All you guys get great parts all the time. Jamie Foxx is one of the best actors in the world. Jamie Foxx is so good in Ray that they went to the hospital and unplugged Ray Charles.” (Chris Rock)

    Auf jeden Fall ist es mir recht egal, wer den Oscar mit nach Hause nimmt. Ich finde die Laudatoren durchweg charmant, beispielsweise „Superman“ Henry Cavill und drücke Kate Winslet die Dau- Mist. Gerade nimmt an ihrer statt die Schwedin Alicia Vikander, die eine Nebenrolle in The Danish Girl spielte, den Oscar entgegen. Ich bin innerlich ein wenig empört. Dabei trägt Kate doch das schönere Kleid! Oh, Verzeihung, die Pro 7 Moderation scheint auf mich abgefärbt zu haben.

    Immerhin: Jenny Beavan wird gerade für ihr Kostümdesign in Mad Max ausgezeichnet. Die Laudatio zu dieser Kategorie hätte auch Annemarie Carpendale übernehmen können. Aber egal: Ich bin immer „Pro Genrefilm“ und freue mich! Und zack, noch ein Oscar für Mad Max, genauer gesagt für Colin Gibson und Lisa Thompson in der Kategorie „Production Design“. Gefällt mir. Und während ich mich in dezenter Wonne über die Genreoscars suhle, bekommt Mad Max auch den dritten, dieses Mal für sein Make Up und Hairstyling.

    Kann es insgesamt sein, dass in diesem Jahr weniger Show stattfindet? Es kommt mir flüssiger und weniger gestellt vor. Noch ist weder ein herrenloser Pizzabote auf die Bühne gestolpert, noch haben sich die Stars zu einem Selfie versammelt. Aber was nicht ist, kann noch werden und wenn die Damen und Herren lieber schnell arbeiten wollen, soll es eben so sein. Kategorie Bester Schnitt und ich höre die Star Wars-Melodie! Gewonnen hat jetzt jedoch nicht Star Wars, sondern Margaret Sixel für Mad Max. Kinners, jetzt ist aber gut! Einen hättet ihr ja doch wohl Star Wars abgeben können! Einen!

    So schnell die armen Menschen ihren Oscar bekommen, so schnell werden sie auch schon wieder Dank laut eingespielter Musik von der Bühne gefegt. So kommt man wenigstens schneller zum Sound Editing, in dem wieder Star Wars und Mad Max miteinander konkurrieren. – Wieder Mad Max. DAMMIT! Vor wenigen Minuten noch freute ich mich über den unverhofften Oscarregen für diesen Streifen, nun scheint mir die Macht spontan das Franchise gewechselt zu haben. Sound Mixing: Mad Max vs Star Wars nächster Teil. Wird Star Wars es schaffen? Wird ein unbeteiligter Dritter den Oscar an sich reissen? Nein! Mad Max!  In mir tobt ein kleiner Kylo Ren. Ein Oscarchen für Star Wars, ist das denn zu viel verlangt?

    Aaw, immerhin gibt es nun einen putzigen Sketch mit R2, BB-8 und C-3PO zu sehen. Das entschädigt mich ein wenig.  Nebenbei liefert R2 auch noch das bislang beste Zitat des Abends: „Beep bup babbelbuub blablubbiep„. Sehe ich ganz genau so.

    Mittlerweile ist es 4:16. Meine Frisur sitzt nicht mehr, aber zum Glück muss ich ja nicht auf der Veranstaltung sitzen und mich filmen lassen. So richtig reissen mich die diesjährigen Oscars nicht vom Hocker. Wahrscheinlich deswegen bin ich verdammt müde. Den Oscar für Inside Out als Besten Animationsfilm nehme ich also gelassen hin. Nein, ich mochte den Film nicht, aber gut, irgendwer muss ja siegen.

    Die spannendsten Kategorien sind nur noch wenige Minuten… ent…fernt…*schnarch* Ich halte fest: Eigentlich interessieren mich nur Star Wars und Mad Max. Und ein bisschen auch Leo, dessen Lotuseffekt auf den Oscar die letzten Tage, Wochen, Monate schließlich penetrant gehypt wurde. Oooh und in dem Moment zwinkert mir der Hulk Mark Ruffalo zu, dessen Haupt zwecks Darstellung der Nominierung zum besten Nebendarsteller kurz gezeigt wird. Gewonnen hat der gute allerdings nicht. Vielleicht hat die Academy dessen Film Spotlight ja mit Star Wars verwechselt.

    Wie dem auch sei, ich wollte ja vorspulen. Beste Doku. Kinder. Musik. Whoopie. Meine Katze Ginger wechselt von ihrer Heizdecke auf meine Beine. Flauschig. Rede. Dahingeschiedene Größen. Chistopher Lee: Schluchz. David Bowie: Nooo! Leonard Nimoy: Ok. That’s it! Ich gehe jetzt weinend ins Bett!

    Na gut, ich bleibe tapfer. Von allen als niedlich angesehener Kinderdarsteller betritt die Bühne. „Aaaw“ und „Ooooh“-Rufe erfüllen den Fernsehbildschirm: Doof. Oscarverteilung. Lady Gaga singt über Wichtiges. Plötzlich haben wir schon 5:14. Twitter. Oscar, Oscar, Oscar. Gerne würde ich jetzt den Oscar in der Kategorie „Bester Ort“ an „Mein Bett“ vergeben. Habe ich eigentlich schon erzählt, wie heiß ich Olivia Wilde finde? Dieser sich fidel im Dunste des Fernsehbildschirmes weidende Goldmann unter dem ebenso güldenen Pro7-Logo nervt. J.J. Abrams betritt Bühne. Irgendwie Oscars. Werbung. Müde. MÜDE! FUCKING MÜDE!  Gleich beisse ich in die Tastatur, sie könnte ja Kaffee längst verschütteter Tassen enthalten. Best actress wurde: Eine Frau.

    Ok, genauer: Brie Larson. Werbung. Wuwuwuwu! Best actor, endlich! Leo? Matt Damon? Ich tippe auf den Bär aus The Revenant. Es wird [hier Internetmeme einfügen] DiCaprio. Größter Jubel im Saal ever. Irgendwie schade für die anderen Darsteller dieser Kategorie, die in diesem Jahr aus Prinzip schon weniger Chancen hatten. Trotzdem schön für Leo.Hätte aber ruhig heulen können wie ein Schlosshund, der gute Mann! Bin enttäuscht! ABER eine schöne Rede.

    Zuletzt meine persönliche Lieblingskategorie: Bester Film. Wird Spotlight. Meh. Ich finde, wenn Mad Max Star Wars schon derart viele Oscars geklaut hat, darf der auch der beste Film werden. Gute Nacht!

    [Tippfehler gehören nicht mir, sondern meiner Müdigkeit.]

    Eine schnöde Tabelle mit Gewinnern und Nominierten gibt’s zum Beispiel hier.

    Und sonst?

    • Lady Gagas Statement: “It’s such an important song to me. One in five women will be raped before they finished college. One in twenty men will be raped before the time they finish their schooling at their university. It’s something that is deeply connected to my heart, I am myself a survivor. Diane Warren is herself a survivor of sexual violence, and we are here tonight. I’m very grateful to the Academy for giving us this world stage to reward survivors for being brave and coming forward. I’m really happy to be here.” Die Bühne hat sie bei ihrer Performance genutzt.  #notyourfault
    • das Beste an den Oscars sind immer noch die kurzen musikalischen Einspieler. Dieses Mal mit dabei: Star Trek, Indiana Jones, Aristocats… #nostalgie
    • Von Guddy währenddessen getrunkener Kaffee: 0. Von Guddy währenddessen geknabberte Fingernägel: 0. Von Ginger währenddessen gewechselte Schlafplätze: 9.
    • Wie possierlich aufgeregt Dev Patel (Slumdog Millionaire) doch gewirkt hat! Und: War er heimlich als Kylo Ren-Cosplay unterwegs?
    • Prozentualer Anteil deutschsprachiger Menschen, die Annemarie Carpendales Job vermutlich kompetenter erledigt hätten: 99.

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  2. 16 Kommentare

    1. moep0r sagt:

      Ich hab’s mir dieses Jahr auch mal angetan, bin allerdings um halb aufgestanden und hab den Kram im Stream verfolgt. War etwas doof, weil dieser ca 40 Sekunden Verzoegerung hatte und Twitter mir die Spannung dezent kaputt gemacht hat. Aber was soll’s, ich freute mich fuer Mad Max und ueber die ueberraschend guten Einspieler zu den Filmen. Spotlight als besten Film find‘ ich okay, haette es aber auch Mad Max oder dem Revenant gegoennt.

      • Zeitzeugin Guddy sagt:

        Wie doof! Denn ohne Twitter ist es ja nur halb so schön! Hätte mich da auch lieber gespoilert statt nicht zu twittern ;)

    2. Sascha sagt:

      Danke für dieses Recap :)
      Tatsächlich interessieren mich die Oscars ungefähr so sehr wie Gras beim mähen zuzuschauen, aber diese Zusammenfassung fand ich ziemlich witzig.

      Nun bin ich auch im Bilde und kann mitreden. Mehr oder weniger ;-)

      • Zeitzeugin Guddy sagt:

        Quelle: Internet ;D
        Mit „seinen“ Twitterern macht es jedenfalls erstaunlich viel Spaß! Hatte eigentlich nur ein bisschen gucken wollen, bin dann aber doch vor dem Fernseher versackt. ;)

    3. Nummer Neun sagt:

      Danke – jetzt fühlt es sich an, als wäre ich selbst live dabei gewesen :)

    4. achja.. und … MAD MAX!!!!!!!!!!!!!!

    5. Fiona sagt:

      Ich hab im ersten Moment gelesen „Hab ich euch eigentlich schonmal erzählt, wie heiß ich Oscar Wilde finde?“ und war etwas verwirrt :D

    6. Phinphin sagt:

      War ja abzusehen, um was sich die Interviews und Berichterstattung von Carpendale drehen würden. Gibt ja schließlich Millionen, die nur deswegen einschalten, weil sie wissen wollen, wer was trägt und was der neuste Klatsch so spricht und nicht, wer tatsächlich irgendwelche Oscars abräumt.

      • Zeitzeugin Guddy sagt:

        Ist mir egal, was Millionen andere wollen, ich will interessantere Fragen! ;D
        Meinetwegen können sie auch gerne Gätjen zurückholen!

        • Phinphin sagt:

          Der war wesentlich besser. Aber generell find ich es schwierig zwischen Tür und Angel interessante Fragen zu stellen bzw. darauf von den Stars eine Antwort zu erhalten.
          Da läuft es meistens nur auf nichtssagenden Smalltalk hinaus. Den kann man höchstens so wie Anke Engelke damals (2004) lustig verpacken. ;)

    7. Die Vorberichterstattung von Carpendale und den zwei dollen Modeheinis war echt nicht auszuhalten. Das hat mir auch körperliche Schmerzen bereitet.

      Ich bin irgendwann eingeschlafen, nachdem Mad Max schon fünf Oscars hatte. So konnte ich Leos großen Moment leider nicht live miterleben, sondern später auf YouTube nachsehen, aber wenn ich deine Recap lese, dann habe ich wohl insgesamt nicht allzu viel verpasst. Trotzdem danke fürs Wachbleiben und für diese unterhaltsame Zusammenfassung :)

      • Zeitzeugin Guddy sagt:

        Wäre ja auch irgendwie doof gewesen, wenn dann 50k Zeilen lang nur noch „ZZZzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzZZZZ“ zu lesen gewesen wäre ;D
        Ohne Twitter wäre es aber wohl so gekommen.

        Fand Kates Reaktion auf Leos Oscar wieder so schön. Hach ja!

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