The High Republic Rezension Comic

Star Wars: The High Republic – There Is No Fear

Die neue Star Wars-Reihe „Star Wars: The High Republic“ spielt etwa 200 Jahre vor Episode: I und wird sich primär über Comics und Bücher erstrecken. Den ersten Issue der Comics habe ich nun gelesen und kann hier mit euch meine ersten Eindrücke teilen. Eines vorweg: Ich finde ihn besser als sein Ruf. Deutlich besser. Aber gut. Fanboys eben. Scnr.

Es ist das „Goldene Zeitalter“ der Jedi und die bunte Protagonist*innenschar erscheint nobel und ritterlich. Die Republik ist geordnet und noch nicht von Palpatines Gift durchzogen. Statt sich mit Sith auseinandersetzen zu müssen steht nicht nur die Erforschung des Weltraums an, sondern auch die Weitergabe des eigenen Reichtums an die äußeren Ränder der bekannten Welt. Ein Start, der Optimismus versprüht. Wäre da nicht das dezente Desaster, das in Form des plötzlich zerbrechenden modularen Frachtschiffes „Legacy Run“ im wahrsten Sinne des Wortes Unheil bis an den Äußeren Rand versprüht. Ein Glück, dass es da auch noch die Nihil gibt: Anarchistische, garstige Piraten, die zu Recht gefürchtet werden. Also viel Glamour wäre ja auch langweilig.

The Good

Die Protagonistin Keeve wirkt sehr sympathisch auf mich und auch die weiteren Figuren werden gut und trotz der Kürze vielschichtig eingeführt. Es handelt sich um eine schöne Mischung, der man den Charakter der damaligen Jedi ansieht: Ein Mix aus Noblesse und jugendlichen Eifers, der ein wenig an Anakin erinnert.

Auch die Storyline kann sich sehen lassen: Action und ruhige Passagen wechseln sich ab und erschaffen einen unterhaltsamen Einstieg. Es wirkt weniger kindlich als es das Internet vermuten ließ und lässt hoffen, dass sich noch weit mehr entfalten wird als man jetzt auf den ersten Blick sieht.

Generell hatte ich einfach Spaß beim Lesen: Sei es aufgrund der knackigen Dialoge, der netten Sidekicks oder auch aufgrund der schönen Zeichnungen. Und nicht zuletzt: Die Emotionen werden super übertragen und ich nehme es Keeve ab, dass sie aufgrund der nahen Prüfung bangt.

Nichtsdestotrotz ist da noch viel Luft nach oben. Hellauf begeistert bin ich nicht, aber ich wurde super unterhalten.

The Bad

Tatsächlich gefällt mir einfach nur die Darstellung Avar Kriss‘ nicht. Sie erinnert mich einfach nur zu sehr an Jaina Proudmoore, die Magierin aus dem Warcraft-Universum. Aber das ist wirklich hochgradig subjektiv.

The Ugly

Richtig schlecht finde ich bislang noch nichts. (❁´◡`❁)

Zuletzt noch ein kurzer Blick auf den Trailer:

“For Control of the force itself”

Dieser Satz, der da so lapidar in den Trailer gesprochen wurde, sorgte für aufgeregt im Kreis rennende Aufregung bei den Fans. „Die Macht kann man nicht kontrollieren!“ „Das hätte ja ein Sith sagen können!“ Begleitet vom obligatorischen „Es ist kein Star Wars mehr!„.

Ja, heutzutage hat man es als Fan nicht mehr ganz so einfach, denn plötzlich gibt es mehr als nur eine Interpretation eines Materials. Mehr noch: Plötzlich gibt es auch zu Comics Trailer, die einfach nicht den ganzen Werdegang einer Story verraten! Ob der Satz noch schwerwiegende Folgen in der Erzählung selbst haben wird? Ob das Verständnis der dort agierenden Jedi vielleicht (noch) ein ganz anderes ist? Die wutschnaubenden Krakeeler werden es erst weit nach ihrem Hass erfahren. Grundsätzlich wäre es schön, wenn man erst die Storyline und das große Ganze abwarten würde, statt blind um sich zu beissen. Aber gut.

Fazit

Bisher mag ich Star Wars: The High Republic und ich bin gespannt auf die kommenden Ausgaben!

Autor: Evan Scott | Künstler*innen: Ario Anindito & Annalisa Leoni | Amazonlink | Offizielle Seite


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