1. 16. August 2016 | Veröffentlicht unter GamesCom, GC '16, Messen&Conventions.

    gamescom, anyone?

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    Wie gewohnt bin ich auch dieses Mal unfassbar gut vorbereitet! Schließlich steht die gamescom kurz bevor und da hat man längst etliche Communitytreffen initiiert oder bei ihnen zugesagt, die – Moment. Der Rollbusch hatte mir kurzzeitig die Sicht auf meinen Terminkalender versperrt, der doch erschreckend leer ist. Dammit! Da ist man mal kurz für 2-3 Wochen außer Lande und zack, verliert man das Internetz und die Messe aus den Augen!

    Doch nun, nun habe ich kurz Zeit, um jegliche Informationen bezüglich Communitytreffen in mich aufzusaugen! Wo seid ihr unterwegs? Welche Partys sind am Start? Wer von euch kommt überhaupt zur gamescom? Und habt ihr Interesse an einem Leser/Bloggertreffen? Vorzugsweise mit einem klar erkennbaren Treffpunkt. *hust* Wie etwa der altbekannte Ort zwischen Halle 5 und 6 dort: Genauer: Dort, wo das Bier ist. An dem Stand mit dem Kölsch. Oder besser: unter der Brücke. Das ist ohnehin mein natürlicher Lebensraum.

    So oder so: Ich bin vermutlich ab Morgen Abend auf dem Gelände oder in Köln und werde bis Samstag dort zugegen sein. Sonntag „muss“ ich leider meiner Schreibgruppe auf die Nerven gehen. Auch in Köln. Ich kann euch also dann wenigstens aus der Ferne zuwinken.


  2. 25. Juli 2016 | Veröffentlicht unter Allgemein.

    Ich bin dann mal weg!

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    Es. ist. So. Fucking. Heiß! Das ist selbstverständlich nicht der einzige, aber immerhin ein Mitgrund, weshalb ich momentan kaum blogge. Ich komme neben WG-Suche in Bonn, Kopffreikriegen und Freundetreffen einfach zu nichts mehr! Und da ich ohnehin zu nichts mehr komme, dachte ich mir: Ach. Flieg halt übermorgen mal für zwei Wochen nach Irland. [/guddylogik] Da ich dort höchstwahrscheinlich keine Lust haben werde, großartig im Netz zu surfen, muss mein Instagram als unkommentiertes Statusupdategedöns ausreichen. Garantiert mit irischem Bier. Weil isso.

    Das heißt: Sommerpause! Hochoffiziell! Nicht, dass mich noch jemand vermisst! Bis wann? Bis zur gamescom, zu der ich natürlich wieder pünktlich am Mittwoch Morgen in Deutschland sein werde. Ehrensache. Gerade drücke ich mich übrigens vor dem Packen.

    Damals (also vor einer Woche [Anm.d.Red.]) hatte ich ernsthaft gedacht, ich käme mit einem Rucksack aus. Ich bin ja so kluk. Aber mir wird schon irgendetwas einfallen. Notfalls cosplaye ich am Mittwoch das Michelin-Männchen und ziehe jede Klamotte, die nicht mehr ins Handgepäck gepasst hat, übereinander an und schmuggle es so in den Flieger. Vielleicht könnte ich aber ja auch mal versuchen, nur die nötigste Kleidung mitzunehmen und nicht pro Tag 3 verschiedene Outfits „nur für den Fall“. Ja. „Frauenprobleme“. Es ist hart. (Wobei das wiederum eher ein Männerproblem ist. Verzeihung.)

    Damit dieser Beitrag, der in irgendeinem Paralleluniversum auch „Artikel“ genannt werden könnte, auch seine Daseinsberechtigung hat, möchte ich kurz eine Empfehlung aussprechen: Guckt „Stranger Things“ auf Netflix. Fragt nicht. Guckt es einfach. Vertraut mir nur dieses eine mal!

    Abschließend noch ein paar Worte an:

    • meine 3,5 (ich zähle mich immer doppelt) Blogleser: I’ll come back!
    • mein zukünftiges Ich: Du bist alt! ALT!
    • meine Katze: Als Entschädigung für meine Abwesenheit darfst du auf die Tische hüpfen!
    • … die Marketingmenschen: Leider kann ich Ihre Anfragen bzgl. Kooperation meines Blogs mit (bitte Zutreffendes unterstreichen) Ihrer Nagellackmarke, Ihrem Barbiemagazin, Ihrer Liebesschnulzenfilmproduktion, Ihrer ominösen Mangareihe, die mir bei einer Comicvorstellung einen ganzen(!)  Band zum in die gewinnspielgeifernde Menge Werfen zur Verfügung stellen würde, in den nächsten Tagen nicht persönlich ablehnen. Dies wird mein imaginärer Ignorebutton für mich erledigen.
    • … meine Freunde: Nur ein Scherz. Als Internet/Computer/Rollenspiel-Enthusiast habe ich natürlich keine Freunde.

    Ansonsten: macht’s gut und reisst mir während meiner Abwesenheit das Internet nicht ab!

    edit: Und erst jetzt sagt mir meine „Reisebegleitung“, dass Cork Kölns Partnerschaftsstadt ist! Ich geh kapott! Kein Wunder, dass ich mich freue!


  3. 21. Juli 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Star Trek Beyond: 5 gute Gründe, doch noch ins Kino zu gehen

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    Viel spricht gegen diesen dreizehnten Star Trek-Film: Regie führt Justin Lin, der sich für „Fast and Furious“ verantwortlich zeigt und dem manche höchstens ihre Star Trek-Actionfiguren anvertrauen würden, es ist ein Film „ungerader Nummer“ und irgendwie stehen ohnehin viele Trekkies mit dem Reboot auf Kriegsfuß. Es sei zu glatt, zu neu, zu uncharmant, zu wenig Star Trek. Kann man sich Beyond dennoch ansehen? Dieser Film, in dem es Kirk und Co getrennt voneinander auf einen fremden Planeten verschlägt, in dem die Enterprise zerstört, nahezu vernichtet wird und in dem es wieder gegen einen übermächtigen Antagonisten geht? – Ich war im Kino. Und kann euch zumindest meine bescheidene Meinung darlegen:

    Ja. Der Film lohnt sich. Warum? Darum:

    • Das Trio Infernale ist wieder da. Kirk, Pille, Spock, das Triforce star trekscher Macht wird hier gekonnt und in altbekannt augenzwinkernder Manier in Szene gesetzt. Wir erleben hier eine erwachende Bromance zwischen Pille und Spock live mit, können über diesen und jenen Schlagabtausch herzlich lachen und gerade diese drei Figuren sind es, die besonders Leben in die Riege der Crew einzuhauchen vermögen. Besonders betonen möchte ich an dieser Stelle Karl Urban, der Pille auf den Punkt verkörpert. Er lässt McCoy mit dessen trockenem Humor wiederaufleben, dass es eine wahre Freude ist. Pille for president!
    • Es gibt (humorvolle) Referenzen. Stein und Fels aus Pappmaché. Kirk mit zerrissenem Shirt. „Ich bin Arzt, kein …!“. Aufgeplusterte Lebensformen, die insbesondere mit Masse beeindrucken. Ein schmales Retrofeeling schiebt sich durch den Hochglanz der Optik und verbreitet ein wohliges Flair. Charmant werden Brücken zu TOS geschlagen, die unterhaltsam durch die zuweilen lose wirkende Handlung tragen. Es ist neu – und zugleich dezent alt. Und das ist gut so.
    • Die Bildgewalt ist Wahnsinn. Ja, „Buh“, Effekte sind die glitzernd triefenden Arschlöcher der Filmkultur. Doch weshalb sollte nicht etwas gewürdigt werden, das essentiell für dieses Medium ist? Sehenden Auges gehen wir ins Kino, optische Reize sind es, die uns die zwei Stunden hinweg begleiten. Wuchtig, brillant, dreckig und beeindruckend; so wird der Weltraum, wird der fremde Planet visualisiert, in all ihrer Pracht. Weltraumschlachten, die rasant und spannend wirken selbst wenn man das Ende bereits erahnt. Doch wen kümmert es, wenn man bereits auf das befreite Gelächter der Crew am Ende des Films wartet, wenn man das Ende bereits zu kennen glaubt – wenn der Weg dorthin doch das Ziel ist? Die Bilder sind schlichtweg beeindruckend und machen Spaß.
    • Die Figuren machen Spaß. Nicht nur die bereits bekannten Gesichter, auch neu hinzugekommene wie die Kriegerin Jaylah, gespielt von Sofia Boutella sind es wert, betrachtet zu werden. Es sind keine flachen Figuren, seien sie weiblich, homosexuell oder weiß; keine Abziehfigürchen, sondern Menschen mit Profil und ohne großes Klischee. Sicher: Wir finden hier Archetypen vor: Den Draufgänger, die kühle Intelligente, den Zyniker, doch sind es die Facetten, die sie zum schillern bringen. Gerade Jaylah hat mich überzeugt. Ich mag ihr Charakterkonzept, ihr Auftreten, ihren Stil. Selbst der Antagonist Krall, gespielt von Idris Elba, bildet da keine Ausnahme. er ist der bislang für mich beste Schurke des Reboots. Mit Abstand.
    • Er ist kurzweilig. Er macht Spaß. Raumschiffe werden originell eingesetzt. Ich habe mich nicht gelangweilt. Kurz: Ich fand ihn gut.

    Nein,

    Beyond ist keine Offenbarung. Hier werden keine philosophischen Fragen aufgeworfen oder gar tiefgründig erschürft. Auch steht eher die Optik im Vordergrund denn der Plot, der an mancher Stelle recht dünn daherkommt und bei dem Spock sicher ab und an skeptisch die Augenbraue erheben würde. Gut unterhalten gefühlt habe ich mich allemal und er hat die beiden bisherigen Filme des Reboots überholt.

    Das Reboot ist noch immer, trotz aller Referenzen, nicht das „alte Star Trek“. Das will es aber auch gar nicht sein. Und das ist ok – wenn man sich darauf einlassen kann und Actionkino nicht grundsätzlich verteufelt.


    Genre: Sci-Fi, Action
    Regisseur: Justin Lin
    Schauspieler:
     Chris Pine, Zachary Quinto, Anton Yelchin, Simon Pegg
    Erscheinungsjahr:
    2016
    Spieldauer:
    123 Minuten
    Originalton: Englisch
    Trailer | Vorbestellen


  4. 18. Juli 2016 | Veröffentlicht unter Gaming, rund um Gaming.

    Das schönste Cosplay aus 2016 so far…

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    „I am one of the most unusual cosplayers. I can be sexy, I can be ugly, and I do it well! All my Cosplay I do by myself.“

    Elena Samko ist eine stolze Cosplayerin – und kann sich dies auch leisten. Ihre Kostümchen sind nicht nur sehr hübsch angefertigt, sondern auch wunderbar gephotoshopt und in Szene gesetzt. Jede Pose ist perfekt, jedes Bild ein Kunstwerk für sich. Nun hat sie sich nach diversen Monstern auch der Noonwraith (Mittagserscheinung in der deutschen Version, meine ich.) aus der Witcher-Serie angenommen. Welch wunderhübsches Gesichtchen man doch auf den Bildern erkennen kann! Perfekte Bewerbungsphotos für einen Modeljob.

    Als Fotografin zeigt sich Kseniya Rogutenok verantwortlich, Elenas eigene Facebookseite und ihr DeviantArt-Profil kann man hier erspähen. Es lohnt sich. Muss man auch mal neidlos anerkennen!

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  5. 11. Juli 2016 | Veröffentlicht unter Offtopic.

    Picture my Day oder: Aktueller Stand

    Von

    Vielleicht hat man es bereits gemerkt: Ich bin nicht wirklich da. Derzeit wohne ich nämlich übergangsweise im wunderbaren Siebengebirge und habe aufgrund dezenter privater Veränderungen leider Anderes im Kopf, als mich in den Weiten des Internets zu tummeln und illustre Artikel zu schreiben. Ja, das Leben ist hart. An dieser Stelle bitte mitleidsvoll seufzen. Danke, ihr seid nett. (Außer du dort hinten. Seufzen hatte ich gesagt! Einmal mit Profis arbeiten, ehrlich mal!)

    Im Siebengebirge bin ich also. Dort habe ich geschlagene 15 Jahre meines Lebens verbracht. Irgendwann kommen sie alle wieder und wenn ich mich hier so umgucke, wird das auch bei mir der Fall sein. Später, wenn ich erfolgreiche Autorin bin und alleine mit drölfzig Katzen in einer Hütte am Waldrand hause, wird es am Fuße eines der rund vierzig Berge des Landstriches hier sein. Definitiv. Gestern jedenfalls hieß es wieder „Picture my Day„: Blogger fotografieren ihren Tag, diesmal organisiert von Frau Margarete. Mein Tag war gestern derart spannend, dass ich vor lauter Spannung fast eingeschlafen wäre. Ihr kennt das. Ja, ich bin ein Faultier.

    Derzeit nämlich nutze ich meinen temporären Wohnort, um im Siebengebirge wandern zu gehen. Ja, mir macht das tatsächlich Spaß; es ist entspannend, man bekommt den Kopf frei und Himmel, sind endlich wieder hunderte Inspirationen auf mich eingeprasselt! So muss das! Gestern und vorgestern war ich „nur“ im Ittenbacher Wald unterwegs, die nächsten Tage kommen die Berge an die Reihe. Nun jedoch ein paar Naturfotos vom vorgestrigen Tage und im Anschluss daran mein gefilmter Picture my day. Enjoy. Oder so. Habe es extra mit epischer Musik unterlegt, damit es imposanter erscheint. Ich bin ja so gewieft! (Mein Gott, schon wieder so ein Hustenanfall!)

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  6. 7. Juli 2016 | Veröffentlicht unter Comics, rund um Comics.

    Der Iron Suit bekommt neuen Inhalt

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    „Es ist ein neuer Held in der Stadt. Und sie wird das Marvel-Universum im Sturm erobern.“

    Marvel übt sich nach Spider-Man, Hulk, Ms. Marvel und Thor nun ein weiteres Mal um Diversität im Superheldenuniversum. Rundumerneuert wird dieses Mal Iron Man, der ab Oktober von einer afroamerikanischen jungen Frau verkörpert werden darf. Nein, Tony Stark hat sich keiner multiplen Umwandlung unterzogen, sondern wird im Zuge der Reihe „Civil War II“ den Anzug an den Nagel hängen – oder in ihm dahinscheiden, denn die genauen Umstände sind noch nicht bekannt. Und selbst wenn: Hier herrscht spoilerfreie Zone. (Wusstet ihr eigentlich, dass Aryas Direwolf Nymeria in der aktuellen 6. Staffel von Game of Thrones Königin des Mushroom Kingdoms wird? HA!)

    Die neue Iron Man, die noch auf der Suche nach einem passenderen Namen ist, heißt bürgerlich Riri Williams, besitzt einen bemerkenswert hohen IQ und studiert bereits jetzt, mit 15, an dem renommierten Massachusetts Institute of Technology. Selbstverständlich hat sie sich selber auf ihrem eigenen Zimmer einen Iron Man-Anzug gebastelt, schließlich darf man nicht einfach so Iron Man werden. Dafür verantwortlich zeichnet sich Brian Michael Bendis, der bereits Miles Morales als Spider-Man auf den Weg geschickt hat.

    „(…) there was a part of an audience crawling through the desert looking for an oasis when it came to representation, and now that it’s here, you’ll go online and be greeted with this wave of love. (…) I think what’s most important is that the character is created in an organic setting. We never had a meeting saying, “We need to create this character.” It’s inspired by the world around me and not seeing that represented enough in popular culture.“ Brian Michael Bendis

    Ein an sich löbliches Unterfangen, doch natürlich kann es keine Ankündigung ohne kritische Stimmen geben, die beispielsweise bemängeln, dass die Figuren zwar divers werden, die kreativen Köpfe dahinter jedoch nicht. Und natürlich das allgegenwärtige, geseufzte „Muss das schon wieder sein…?“

    Ich persönlich bin da noch immer zwiegespalten. Einerseits finde ich es gut, wenn man die Popularität bereits gestandener Superhelden nutzt, um Diversität einzugliedern. Andererseits bin ich nicht ganz zufrieden damit, eben jene Helden einfach mit anderen Figuren zu ersetzen. Ich sollte mich vielleicht bei einer Metzgerei bewerben, denn: Frischfleisch, ich brauche Frischfleisch!

    Im Herbst wird Riri Williams offiziell in den Anzug steigen, von Bendis geschrieben und von Stefano Caselli gezeichnet.


  7. 30. Juni 2016 | Veröffentlicht unter Gaming, Rollenspiel, rund um Gaming.

    Was macht eine gute Rollenspiel-Figur aus?

    Von

    Gestern habe ich noch über die eher flachen Archetypen gesprochen, heute soll es in einen anderen Bereich gehen – den der „guten“ Figuren. Doch was heißt „gut“ in diesem Zusammenhang? Spontan käme mir Folgendes in den Sinn: Die Figur sollte „echt“ wirken, tiefgründig sowie vielschichtig und in sich schlüssig sein. Man sollte ihre Beweggründe und ihr Handeln nachvollziehen können. Ihr sollte Leben eingehaucht worden sein. Oder anders: Wann wird eine Figur zu einer Person?

    Creative Director Mike Laidlaw und Lead Writer Patrick Weekes von BioWare sind der Frage in einem Video nachgegangen und ziehen Solas aus Dragon Age: Inquisition und Mordin aus Mass Effect als Beispiele heran. (A.k.a.: Spoilers inside!)

    Die wichtigsten Aussagen fasse ich mal kurz zusammen: 

    • Die Figur sollte lebendig wirken. Mit Träumen, einer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Ängsten, vielleicht einer Familie. Sie sollte wirken, als würde sie auch außerhalb des Kontextes des jeweiligen Spiels tatsächlich existieren können. Mit all diesen Informationen im Hinterkopf beginnt man als Spieler, sich um diese Person zu kümmern – und ein etwaiger Verlust derselben lässt einen emotionaler zurück. „Captain. Redshirt Nr. 54 ist tot.“ vs. „Karl-Heinz ist tot! Er wollte doch eine Schmetterlingsfarm gründen und ach, wie hat er immer so gefühlvoll über seine Frau gesprochen! Was die wohl dazu sagen wird …?“
    • Kontraste sollten vorhanden sein; Antagonisten, Trauer im Kontrast zur Freude, Rückschläge, die einen Triumph intensiver erleben lassen. Eine Figur, die einem egal ist, die einen bar jeglicher Emotionen zurücklässt, bleibt grau. Auch wenn es bedeuten kann, dass die Figur gehasst oder verachtet wird. Das ist völlig ok. Wesentlich besser so, als gar keinen Bezug zu finden. in dem Fall hätten die Autoren versagt.
    • Auch oder gerade bei moralisch fragwürdigen Ansichten ist es doch sehr von Vorteil, diese in sich schlüssig darzustellen und mit der Person und deren Charakter zu verknüpfen. Stichwort Plausibilität.

    Dem kann ich mich anschließen. Romane erfordern natürlich andere Techniken und Vorgehensweisen als ein Videospiel – alleine schon, weil die interaktive Komponente fehlt – doch diese Punkte sind mir bei meinen Protagonisten und Nebenfiguren gleichermaßen essentiell. Ich finde es immer spannend, wenn andere Schaffende über solche Themen sprechen, daher möchte ich euch das kurze Video einfach empfehlen.


  8. 23. Juni 2016 | Veröffentlicht unter Gaming, rund um Gaming.

    Der N64 darf in den USA bald Bier trinken!

    Von

    Heute vor 20 Jahren erblickte der N64 das Licht der Welt. Zumindest der japanischen Welt, denn in den USA wurde er drei Monate später veröffentlicht und in Europa sogar erst fast ein Jahr später, nämlich am 1. März 1997. So oder so – da der N64 großartig ist, muss dieser Tag gebührend beblogartikelt werden! Und womit? Mit Recht!

    Geschenkt bekommen haben mein Bruder und ich ihn, ich glaube Weihnachten 1997. Keine Ahnung, wer das gefilmt hat, aber ganz im Ernst, das sind wir:

    Zumindest könnten das Original wir sein! Hey, sogar die Haarfarben und Frisuren stimmen! Fortan jedenfalls übten wir uns in lauernder Bereitschaft. Der N64 stand wohlbehütet im Schlafzimmer unserer Mutter, wohlwissend, dass wir sonst gar nicht mehr draußen mit Steinen nacheinander werfen spielen würden. Ein täglich immer neu aufflammender Kampf um unser einziges Spiel „Ocarina of Time“ entbrannte und die ersten Siege durch K.O. errangen wir nicht etwa im Spiel, sondern auf dem Teppichboden vor der Konsole! Gut. Vielleicht übertreibe ich auch hier ein wenig. In meiner Erinnerung jedoch waren wir plötzlich erklärte Feinde, die um den einzigen Controller gekämpft haben!

    Meine 5 Lieblingsspiele auf dem N64

    • Mario Kart. Nuff said. Außer Peach, die blöde Kuh.
    • Ocarina of Time. Selbsterklärend.
    • Bomberman – nachdem ich es anno 2014 endlich verstanden habe.
    • Majoras Mask. Weil Geschwimme als Zora und düstere Atmosphäre.
    • Snowboard Kids. Haben meine beste Freundin und ich damals bis zum Erbrechen gezockt.

    Obwohl die Konsole schon so unglaublich alt ist kann man sie noch immer hervorragend benutzen! Ständig! Immer! Nach Mario Kart 64 gab es kein besseres Rennspiel mehr! Und davor auch nicht! Und ich bin wahnsinnig stolz auf den Zelda-Controllersticker aus der Screenfun, der auch nach etlichen Jahren noch hält. Wie der N64 eben. Brave 90er-Qualität.

    Zur Feier des Tages habe ich mal nach Fun Facts zum N64 gesucht. Fun Fact 1: Diese Fakten sind alle langweilig. Eigentlich sollte er „Ultra 64“ heißen. Ui, toll. Klingt wie ein Transformer. Es hatten sich erfolgreich Leute beschwert, dass sie Wundblasen vom exzessiven Controllerbenutzen erlitten hätten: Prompt wurden $80 Millionen in Handschützer investiert. Aufregend. Viele weitere Fakten könnt ihr ja googlen, aber erwartet keine Offenbarungen. Protipp: Spielt stattdessen lieber auf dem N64. Ich werde es jedenfalls gleich tun! Das Mario Kart Turnier wartet auf mich!

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  9. 15. Juni 2016 | Veröffentlicht unter Gametrailer, Gaming, Gamingnews.

    Meine E3 – Highlights

    Von

    Ursprünglich  wollte ich alle Streams live sehen. Dann kamen jedoch Fußball und schlafloses Wochenende dazwischen. Mein Leben ist hart. Nun jedoch habe ich alles nachgeholt und kann euch hier die – für mich – wichtigsten Ankündigungen präsentieren. Dafür bin ich schließlich da. Oder so.

    The Legend of Zelda: Breath of the Wild

    Seit einer gefühlten Ewigkeit angekündigt, nun endlich auch gezeigt: Breath of the Wild, das 2017 für die kommende Konsole und für die Wii U erscheinen soll. Eine weitläufige, sattgrüne Welt erstreckt sich vor den Augen des Spielers, man scheint freier als in allen Teilen zuvor: Sprünge, Interaktion mit der Umwelt, Kochen, Jagen, Segeln – die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt. Allzu modern ist das Design zwar nicht, dafür jedoch umso liebevoller. Doch obwohl die ersten Sekunden, vielleicht auch die gesamte erste Minute des Trailers mir den Atem geraubt haben, hielt sich dieser Eindruck bei mir nicht lange. Es fühlt sich nicht richtig an. Was genau? Ich kann nicht mit dem Finger drauf zeigen. Vielleicht wirkt es bislang noch zu beliebig auf mich während mich die neugewonnene Modernität kalt lässt. neu ist auch, dass hier wohl statt eines Artefaktes oder Link die Welt selbst der eigentliche Protagonist oder Star sein soll, weshalb dieser Teil auch diesen Titel trägt. Dennoch bleibe ich hochgespannt!

    Days Gone

    Postapokalyptische Settings finde ich nach wie vor unglaublich faszinierend. In dem Spiel des Bend Studios für die PS4 schlüpft man in die Rolle des Bikers und Kopfgeldjägers Deacon St. John, der sich nicht nur mit allerlei garstigen und agilen Zombies, sondern auch mit seinen Mitmenschen konfrontiert sieht. Es ist eine Geschichte über das nackte Überleben, Hass, Verrat, Freundschaft, Wahnsinn, Verlust – und Hoffnung, in die man hier eintauchen soll. Die offene Spielwelt sieht grandios aus und macht mir Lust auf viel mehr. Ein Erscheinungstermin ist leider noch nicht bekannt.

    Death Stranding

    Nicht viel erfährt man über die Hintergründe dieses nebulösen Szenarios, in dem man in „Death Stranding“ in der virtuellen Haut Norman Reedus‘ erwacht – und das ist auch gut so, schürt es doch die dezent surreale Atmosphäre des Trailers, der vielleicht auch Dank Hideo Kojimas (Metal Gear) Wirkendie ein oder andere Aussicht bereithält. Schwarze Handabdrücke, ein Baby, das sich plötzlich in Luft auflöst, tote Fische, nackte Haut, fünf mysteriöse schwebende Gestalten – zurück bleibt ein großes, aber hochgradig interessiert dreinblickendes Fragezeichen. Mehr. Mehr!

    Prey

    2032 wacht der arme Morgan Yu in einer Raumstation auf und sieht sich mit unfreundlichen Aliens und einem mysteriösen Experiment konfrontiert. Das von Bethesda vorgestellte Reboot soll primär auf eben jener Station spielen und den Spieler vor moralische Fragen stellen, deren Beantwortungen nicht allzu leicht werden sollen. Auf den ersten Blick wirkt es vielversprechend; mehr Infos dazu soll es auf der QuakeCon in Dallas geben.

    Skyrim: Special Edition


    Mit am meisten gefreut habe ich mich tatsächlich über die Ankündigung, dass an der Remastered-Version Skyrims gearbeitet wird. Erscheinen soll es im Oktober dieses Jahres für die PS4, Xbox One und für den PC. Somit können sich nicht nur alteingefleischte PC-Spieler einer aufgehübschten Grafik erfreuen – und ja, diese gäbe es auch mit Mods – sondern endlich auch Konsolenspieler in den Genuss Skyrims kommen. Sicherlich hätte mich auch eine Ankündigung über einen komplett neuen Teil der Elder Scrolls-Reihe erfreut, doch hey: Ich liebe Skyrim. Und ich freue mich, dass es nun ein noch größeres Publikum erfahren wird und auch Mod-Laien ihr bereits vorhandenes Spiel kostenlos upgraden können.

    Honorable Mentions

    In dem Trailer des Soft Reboots zu God of War sieht man Kratos und Sohn blutig gegen Reihen an schlachtwütigen Gegnern vorgehen, ein neues Quake wird gezeigt, Lego und Star Wars vereinen sich in diesem Force Awakens-Trailer, die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft schwingt sich durch die PS4 und für Horizon Zero Dawn werden 8 Minuten sehr hübsches Gameplay gezeigt. Und natürlich sieht Andromeda phantastisch aus!


  10. 14. Juni 2016 | Veröffentlicht unter Offtopic, Real Life.

    [Offtopic] Im Schieferpark

    Von

    Die letzten Tage kam ich dezent zu gar nichts. Mitschuld war der Tintenzirkel, seines Zeichens Forum für Fantasyautoren. 22 unerschrockene Mitglieder verbrachten ein Wochenende im Schieferpark inmitten des Thüringer Waldes.

    Zwischen dem 13. Jahrhundert und 1999 wurde dort im Staatsbruch Schiefer abgebaut; den zugehörigen Tagebau kann man heute noch erahnen und liegt teils als Ruinen im Walde, teils unter dem später angelegten Schiefersee verborgen. Heute ist der Staatsbruch ausgewiesenes Naturschutzgebiet und beherbergt einige Arten der Roten Liste wie beispielsweise den Uhu. Es ist ein wunderschön idyllischer, sehr interessanter Ort, an dem auch Führungen unternommen werden können, um sich näher mit der Schiefergewinnung auseinanderzusetzen.

    Wir hatten natürlich unheimlich viel Spaß, wurden großartig inspiriert und haben Unmengen an Fotos geschossen. Ein paar von denen möchte ich euch einfach mal zeigen – vielleicht bekommt der ein oder andere ja auch mal Lust, im Schieferpark herumzustreunen? :) Teilweise wurden sie von mir geschossen, teilweise von Franzi aka Jadeblüte, deren Beautyblog definitiv auch einen Blick wert ist!


  11. 7. Juni 2016 | Veröffentlicht unter Blogging, Offtopic.

    Der Blog wird 5 – und ich vervlogge dein Lieblingsbier!

    Von

    Kein Bier vor 4! Gut, dass der Blog schon 5 wird.

    Anlässlich dieses wahnwitzigen Spektakels gibt es hier leider kein Gewinnspiel. Ich weiß: Buuuh! Bin einfach kein großer Fan von Gewinnspielen dieser Art. Stattdessen hat mich Lezunk auf eine Idee gebracht:


    Klingt hervorragend – aber warum nicht eine Bierprobe daraus machen? Schickt mir gerne bis Ende Juli eine(!) Dose oder Flasche eures Lieblingsbieres gut verpackt an die im Impressum angegebene Adresse! Ich werde mich im August dann mit Freunden (wahrscheinlich passenderweise mit Blogger- und Youtuberkollegen, wenn sich ein gemeinsamer Termin finden lässt!) zusammensetzen und einen Vlog über die intellektuelle Bierprobe drehen. Der Blog muss schließlich gebührend gefeiert werden!

    Selbstverständlich würde ich die edlen Spender auch mit Namen benennen etc.pp.!

    Was es auf keinen Fall werden wird: Ein Besäufnis. Nein, pro Bier und Person wird fachmännisch genau ein Schluck genommen und selbstverständlich später mit Wasser nachgespült, um das Geschmackserlebnis späterer Biersorten nicht zu verfälschen. Gepflegte Bierprobe mit kluger Punktevergabe statt jugendlicher Leichtsinn! Nachtrag: Da es Dank Punktevergabe auch einen Sieger geben wird, bekommt der Sender dieses Bieres „etwas“. Das denke ich mir noch aus. Aber irgendetwas Plastisches, Bierpokaliges. Ohne Echtgold. Glaube ich. Und natürlich ein Bierbattle-Zertifikat!

    Wer feiert mit mir? :)

    Randbemerkungen: Leichtfertiger Alkoholkonsum ist gesundheitsgefährdend und Jugendliche unter 18 sollten sich bitte von dieser Aktion fernhalten. Ich selber bin knapp über 18 und gehe verantwortungsvoll mit den Spenden um. Alle Angaben und Einsendungen erfolgen auf völlig freiwilliger Basis. Alkohol soll auf keinen Fall verherrlicht werden. Nur in Maßen getrunken.

  12. 3. Juni 2016 | Veröffentlicht unter Rollenspiel, rund um Rollenspiele.

    Blogstöckchen: 11 Fragen

    Von

    Tjaa ich wurde getaggt. Und da ich heute wieder mal meinen freundlichen Tag habe, beantworte ich die mir gestellten Fragen natürlich auch. Ich bin so gütig. Es geht um Rollenspielwelten, mein eigenes imaginäres Videospiel und das nerdigste Objekt, Subjekt oder Prädikat in meiner Wohnung. Tadaa:

    In welcher Rollenspielwelt würdet ihr gerne mal selber als Person auf Erkundungstour gehen?

    In der Welt des Schwarzen Auges. Nicht, weil sie so unfassbar kreativ und aufregend wäre – sondern weil dort mittlerweile derart viele Spielercharaktere von meinen Gruppen herum kreuchen dass ich mindestens einem von ihnen über kurz oder lang begegnen müsste. Und das wäre großartig. Oder, sagen wir: Zumindest interessant. Aventurien ist zumindest der fiktive Kontinent, auf dem ich die meiste Zeit verbracht habe und dementsprechend viel mit verbinde.

    Gibt es irgendein Charakterkonzept, von dem ihr sagen würdet „Das kann ich nicht spielen“?

    Kurz und knapp: Nein. In meiner immerhin zwanzigjährigen Rollenspielerlaufbahn habe ich etliche Konzepte gespielt, so viele, dass ich nicht sagen kann, welches ich noch nicht ausprobiert habe. Prinzipiell kann ich alles darstellen bzw. probiere mich einfach gerne aus – manchmal hapert an an meiner derzeitigen Stimmung oder an der Gruppe. Boron-Geweihte etwa kann man in einer Gruppe, die IC wie OOC atheistisch unterwegs ist und eher weniger „echtes Rollenspiel“ betreibt, vergessen.

    PC oder Konsole?

    Rollenspiele und Adventures lieber am PC, alles andere auf der Konsole. Rennspiele bspw. könnte ich mir auf einem PC nicht vorstellen – ich brauche den Controller, der mir das Lenkrad ist.

    Nehmen wir mal an, ihr hättet das Geld, die Zeit und die Ressourcen und ihr könntet euer eigenes PC-/Konsolenspiel erstellen: Wie lautet der Titel und worum würde es gehen?

    „I’ll kick your ass“: Ein Rollenspiel-Beat ‚em up. Man spielt einen selbst erstellten Menschen auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Lakritze ist eine Power Up, das Blut spritzt in roten Fontänen und es wird an jeder Ecke geflucht. Sowohl als Single- als auch Multiplayer spielbar. Außerdem kann man auf Nashörnern und Hühnern reiten und auf Gummipuppen durch die Straßen cruisen. Das wird der Renner, ich sags euch!

    Nutzt ihr Cheats? Wenn ja, warum?

    Nur bei Sims und Age of Empires. Gründe: Bei den Sims wird das reguläre Spiel nach knapp 25,54 Minuten langweilig. Mit dem ercheateten Geld kann man dann zumindest eine lustige Villa bauen und die Sims am Ende dort einmauern. Bei Age of Empires mag ich einfach „Bigdaddy“ sehr gerne. Hey! Ein schwarzes, cooles Auto, das durch die antiken Armeen rast! Hurra!

    Habt ihr ein PC-/Videospiel schonmal nicht durchgespielt? (weil es zu schwer war oder ihr nicht weitergekommen seid etc.). Welcher Titel war das?

    Sicher. Etliche. Viele höre ich mittendrin auf, da sie mir zu fad werden. Zu schwierig fand ich bislang noch kein Spiel – obwohl, doch! König der Löwen auf dem Gameboy! Das habe ich bis heute nicht durchgespielt. Außerdem: Skyrim und The Witcher 3. Die beiden letztgenannten werde ich wahrscheinlich eines Tages durchspielen, ich habe da keine Eile und genieße einfach nur das Gameplay und die offenen Welten.

    Du hast zwei Stunden Zeit, um eine Rollenspielsitzung mit totalen Neulingen vorzubereiten. Welches System würdest du wählen?

    Fate to Go: Simpel, schnell, auf alle Settings übertragbar.

    Du darfst 100 Euro im Rollenspielladen deines Vertrauens verjubeln: Was würde in deinem Einkaufskorb landen?

    Kein Rollenspiel, sorry. Ich habe Fate. Das reicht mir. Systeme sind mir un-sag-bar egal geworden. Wichtig sind mir die Mitspieler und das Setting. Und das kann man sich selber ausdenken. Was würde ich also kaufen: Comics. In jedem Rollenspielladen gibt es Comics.

    Was ist das nerdigste, was man in deiner Wohnung findet?

    Mich.

    Wenn du in die Vergangenheit reisen könntest, wovor würdest du dein ahnungloses Vergangenheits-Ich bewahren wollen?

    „Vergangenheits-Guddy, stop! You no take candle!!!11“ Oder auch: „Blöde Kacknoob-Guddy, hör mir jetzt mal ganz genau zu: GENIEßE DEINE FUCKING JUGEND!“

    Hast du einen bevorzugten Charaktertypus im Rollenspiel? Was für Eigenschaften hat dieser?

    Krieger. Ich habe ein riesiges Herz für Krieger! Gerne mit einer dezenten Arroganz gepaart, kein stumpfer Haudrauf.

     

    Ich tagge

    Mareike, Steph, Pi und Sarah mit folgenden gar wunderbaren Fragen:

    1. Welche Superheldenfähigkeit hättest du gerne?
    2. Gibt es etwas im Leben, das du bereust?
    3. Wie würdest du dich stylen, wenn es keine gesellschaftlichen Normen und „Vorgaben“ gäbe? Oder bist du da jetzt schon so frei?
    4. Du bist ein Fußboden. Wie fühlst du dich dabei?
    5. Hast du ein Vorbild? Wenn ja, welches?
    6. Bist du stolz auf dich?
    7. Welche spitzohrigen, fiktiven Wesen sind dir am liebsten?
    8. Stell dir vor, es gibt Einhörner. Würdest du eins besitzen wollen?
    9. Welches Geek-Artefakt würdest du gerne besitzen?
    10. Welche griechische Gottheit wärst du am liebsten?
    11. Was ist dein Lieblingsparasit?

  13. 1. Juni 2016 | Veröffentlicht unter Serien, Serienvorstellungen.

    Serientipp: Preacher

    Von

    Seit dem 22. Mai läuft „Preacher“ auf dem amerikanischen Sender AMC und seit Montag auch hierzulande wöchentlich via Amazon Prime. Sie basiert auf dem gleichnamigen Comic von Garth Ennis („Crossed“ ♥ )und Steve Dillon und handelt von Jesse Custer, der trotz seiner nebulösen und dezent gewalttätigen Vergangenheit als Priester in einer kleinen Stadt in Texas predigt – und der alsbald von seiner schlagkräftigen Ex-Freundin Tulip und dem blutdürstenden Vampir Cassidy heimgesucht wird. Wenn er schließlich auch noch von einem mysteriösen Wesen besessen wird, kann das illustre, mit Gore und Sex bespickte Abenteuer beginnen!

    Dabei startet die Serie vor den Ereignissen der Comics und erscheint weichgespülter als jene. Kunststück, handelt es sich bei den Comics definitiv um keine leichte oder gar auch nur im Ansatz schöne Kost, bei der Blut alleine beileibe nicht das Schlimmste darstellt. Die Erscheinung Eugenes etwa (auch liebevoll „Arseface“ genannt) wurde für die Adaption deutlich entschärft. Nichtsdestotrotz zeigt sich bereits der Pilot von seiner harten Seite, die Serienschwestern wie „The Walking Dead“ in nichts nachsteht. Blasphemisch, blutig und dabei durchaus humorvoll: Das scheint Preacher zu werden.

    Wer Amazon Prime nutzt, sollte zumindest einen Blick in die Serie wagen. Es lohnt sich!


  14. 30. Mai 2016 | Veröffentlicht unter Messen&Conventions, RPC, RPC '16.

    10 Jahre RPC.

    Von

    In Kürze würde meine Zusammenfassung folgendermaßen aussehen:

    Waren auf der RPC. Geile Shirts gekauft. 2/3 davon instant verloren. Cosplayer waren da. Dann das Bloggertreffen. Zu viel Metbier. Bericht Ende.

    Da ein Blog jedoch nicht der kleine, sondern vielmehr große Bruder von Twitter ist (wenn überhaupt. Aber die Familienverhältnisse finde ich ohnehin unübersichtlich. Vielleicht ist Twitter auch der Stiefsohn oder Busfahrer des Blogs.) muss ich mir wohl oder übel mehr Worte einfallen lassen. Ich schlage blind im Worthelfer Duden nach und tippe auf das Wort „drücken“.

    Drücken passt. Drückend heiß war es draußen auf dem Mittelaltermarkt und drückend eng in den Menschenmassen. Doch bleiben wir geordnet und berichten von Anfang an: Mit meinem Freund und meiner besten Freundin fahren wir mit dem Zug zur RPC. Frohen Mutes, denn wir konnten nicht ahnen, wie heiß es werden würde. Der Wetterbericht hat uns angelogen. Hinein jedenfalls in die großen Hallen und gegen Verkaufsstände gepresst. Rollenspiele. Tabletops. Plüschdinger. Zeug. Geld loswerden will ich allerdings eher nicht, schließlich muss ich sparen und Uncharted 4 ist teuer für eine Studentin!

    RPC3

    Hoffend blicke ich in das Programmheft: Meh. Ich könnte eine Stunde lang mit der DSA-Redaktion plaudern, aber … nein. Besser könnte ich ihnen meinen Liebesbrief vorlesen. Oder doch lieber einer Lesung lauschen? Nein, das ist nicht mein ganz persönlicher Fall. Ich hatte auf interessante Vorträge oder Workshops gehofft, doch packen konnte mich kein Programmpunkt. Also vegetieren wir in der Halle herum und sind uns später einig: „Hilfe, irgendwie ist das hier doof.“ Der Meinung sind wir allerdings recht allein, so scheint es, als ich mich unauffällig umhorche. Auch die Cosplays können mich nicht vom Gegenteil überzeugen. Es sind nette dabei. Aber ich kann mich momentan nicht so ganz mit der Selbstdarstellung anfreunden. Vielleicht liegt meine schlechte Stimmung auch daran, dass ich etliche Male von überdimensionierten Waffen, Rüstungsteilen und Schwänzen umgehauen, angestoßen oder gepeitscht wurde. Klar sind die Kostüme geil. Aber dann darf man dennoch noch an andere denken und ein Mindestmaß an Rücksicht zeigen, statt nur sich im Fokus zu sehen. Trotzdem: Der Großteil der Besucher ist sehr nett, sympathisch und humorvoll!

    Da die vielen Spieltische leider die meiste Zeit besetzt waren, schafften wir nur eine Runde zum Brettspiel „Mysterium“: Als Medium hilft man einem Geist, den Mörder ausfindig zu machen. Das Spielprinzip ist recht spannend und innovativ, da es statt auf Glück und Würfel auf Kombinationsgabe und auch ein wenig auf die eigene Menschenkenntnis ankommt. Obgleich das Prinzip interessant ist und das Spiel unheimlich viele positive Kritiken bekommen hat, ist es uns jedoch leider zu simpel und wenig überraschend oder spannend. Amazonlink samt der ausführlicheren Reviews gibts hier.

    Ich finde mein kurzzeitiges Glück in einem Kettenbikini, den ich anprobiere und dessen Hersteller mir von seinem Werk vorschwärmt. Noch mehr Glück empfinde ich allerdings, als ich in meiner Verzweiflung doch noch shoppen gehe und drei T-Shirts kaufe. Ein König der Löwen-Shirt, das ich direkt anziehe da mein Pullover, den ich bis dahin getragen hatte, dezent zu heiß wurde, ein Shirt mit Star Wars-Motiv und dieses Exemplar hier. Dean Winchester! <3 Ehm ja.

    RPC 16Pünktlich zum Bloggertreffen verabschieden sich mein Freund und meine Freundin in den wohlverdienten, kühlen Feierabend und nehmen leider nicht meine Tüte mit den neuen Shirts mit. Diese verliere ich nämlich später glorreich. Ich trauere dem Supernatural-Shirt noch immer hinterher. Das passiert allerdings stets, wenn ich Thilo vom Nerd-Wiki treffe: Ich verliere Dinge. Zum Glück dieses Mal keine Wertsachen. Hurra.

    Da das Bloggertreffen perfekt geplant war, fanden auch hunderte Blogger den einen Metstand von fünfen. Never trust a Zeitzeugin. Neben Thilo war noch das Orakel anwesend, dessen Bericht von der RPC hier nachgelesen werden kann, sowie ein Leser von mir. Weitere 9 Nachrichten ereilten mich im Laufe des Abends mit den Inhalten: „Guddy, wo seid ihr?!?“, „Mein Gott, welchen Metstand meinst du?!?“ und „Ich stehe hier seit 30 Minuten am Metstand, wo BIST du?“ Never trust a Zeitzeugin². Es tut mir wahnsinnig leid, doch ich hatte wirklich angenommen, dass es nur den einen geben würde! Vor Halle 10.2! Dummerweise war der ganze Außenbereich „vor Halle 10.2“. Ich lerne daraus und werde es nächstes Mal besser machen! :)

    Hallo. Ich bin eine Serienkillerin @orakelofdeath #rpc

    Ein von Guddy (@zeitzeuginguddy) gepostetes Foto am

    Den Abend verbrachten wir lustig debattierend, biermettrinkend und Albernheiten/Dummheiten anstellend. Ich mag Blogger und Youtuber. Meistens. Doch, ab 16 Uhr hat die RPC durchaus Spaß gemacht! Allerdings bin ich dieser Veranstaltung tatsächlich müde geworden. Ich will nichts kaufen. Das kann ich auch online oder wenn ich gemütlich durch die Stadt schlendere. Ich möchte Leute treffen und Workshops, sowie Vorträge anhören! Leider hat die RPC gerade von letzterem nur sehr wenig zu bieten und ich hoffe, dass im kommenden Jahr nachgezogen wird. Dennoch hat sich die RPC gelohnt: Freunde und Bekannte treffen, sowie neue Menschen mit ähnlichen Interessen kennenlernen – darum gehe ich zur RPC. Und dafür ist sie ok.

    Deutlich positivere Berichte meiner geschätzten Bloggerkollegen

    RPC


  15. 30. Mai 2016 | Veröffentlicht unter Rollenspiel, rund um Rollenspiele.

    Eure ersten Heldenbögen

    Von

    Neulich hatte ich ja gefragt, ob ihr noch euren ersten Heldenbogen besitzt. Häufigste Antwort:“ Nein. :( Aber ich habe einen gefunden, der fast so alt ist wie der erste!“ Aus dem traurigen Smiley lernen wir: Konserviert die ersten Heldenbögen eurer Kinder und Rollenspieljungfrau-Freunden! In dreissig Jahren werden sie euch dankbar sein, wenn ihr ihn auf der 40. RPC feierlich überreicht!

    2013 hatte ich übrigens nach dem häufigsten Einstiegscharakter gefragt und aus der Umfrage eine kleine Statistik gebastelt, deren Auswertung ihr hier sehen könnt. Die häufigste Spezies/Klassen-Kombination war demzufolge Mensch/Magier. Bei den hier nun eingesendeten Heldenbriefen steht eher der menschliche Krieger im Mittelpunkt. Ebenfalls auffällig: Ihr habt fast alle eine Sauklaue, ihr Ferkel! (Womit wir allerdings sooo viel gemeinsam haben!) Aber seht einfach selbst:


  16. 27. Mai 2016 | Veröffentlicht unter Dreckiger Rest, Real Life.

    Unterwegs: Mario Kart – Turnier

    Von

    Düsseldorf. Manchmal muss man eben Opfer bringen, schließlich geht es um ein Mario Kart – Turnier! Dieses wurde im Cube stilecht auf dem N64 bestritten. Selbstverständlich war ich vor Ort und da ich eine seriöse, gut vorbereitete Bloggerin bin, weiß ich auch noch genau, wie viele Teilnehmer wir waren. Zwischen 8 und 15 nämlich. Glaube ich.

    Die Kneipe in der Altstadt, in der auch der ein oder andere kleine Liveact und Poetry Slam stattfindet, ist von außen derart unscheinbar, dass ich bislang stets fröhlich daran vorbei gelaufen bin. Schade eigentlich, denn sie entpuppt sich als sehr angenehm-abgeranzte Location, die, wie sicher jeder Gast zugeben muss, eigentlich eher nach Köln passen würde denn nach Düsseldorf. Die spielbereite Runde ist überschaubar – eine Art Wohnzimmeratmosphäre entsteht, in der bereits nach einer kurzen Weile lautstark Peniswitze gerissen werden. Logisch. Ich war ja da. Die lockere Runde bildet die perfekte Voraussetzung für ein Turnier dieser Art!

    MarioKart

    Unter Umständen vielleicht könnte es eventuell sein, dass ich gar nicht wirklich über den Verlauf des Turnieres erzählen möchte. Ich bin eine Mario Kart Veteranin! Königin der heißen Reifen! Meisterin der Karts! Zumindest war ich das bis gestern. Höchstwahrscheinlich war das Cider schlecht oder ich vertrage einfach Altbier nicht so gut, aber ich bin selten so mies gefahren. Könnte auch an Peach liegen, die mir zugelost wurde. Dabei bin ich doch eine Yoshi-Spielerin! Unverschämtheit! Zugegebenermaßen war ich einfach nicht gut. Ich weine. Innerlich.

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    Verdient gewonnen hat dann in einem harten Battle-Stechen ein alter Abendschulkollege von mir, Dennis, der die 3l Astraflasche als Trophäe mit nach Hause nehmen durfte. Es waren spannende Kartkämpfe epischen Ausmaßes! Die Erde hat während des Spiels vor Großartigkeit gebebt und irgendwo in China ist deswegen ein Sack Reis umgefallen! Wirklich! Glaubt der Frau aus dem Internet.

    Der kleine Abstecher in die Altstadt hat sich definitiv gelohnt; es war ein lustiger Abend mit netten Leuten. Hatte viel zu lange kein Mario Kart gespielt! Falls ihr also in Düsseldorf wohnt und beim nächsten Event dieser Art noch nichts vorhabt, schadet es sicher nicht, dort auch mal vorbeizusehen.

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  17. 26. Mai 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Warcraft: The Beginning – B-Movie im AAA-Gewand

    Von

    Die Geburtsstunde des ewigen Kampfes Mensch gegen Orc endlich auf Leinwand gebannt: Die Horde fällt durch ein Portal in Azeroth ein, gestützt auf den gequälten Seelen gefangener Draenei, deren schwindendes Leben das magische Portal nährt. Die eigene, verrohte Welt hinter sich lassend erobern die Orcs erste Menschendörfer, stets unter Aufsicht des finsteren Hexenmeisters Gul’dan, dessen garstig-grüne Magie bereits beginnt, die blühende Natur zu verderben.

    Unterdes sind die Menschen unter König Llane Wrynn nicht nur schockiert über die fremdartige Invasion, sondern auch über die Entdeckung des Fel; eine schreckliche Form der Magie, die das Leben vernichtet und glücklicherweise schnell vom gescheiterten Magierlehrling Khadgar aufgespürt werden konnte. Der eilig zusammengestellten Truppe um Ritter Anduin Lothar und dem dezent entrückt wirkenden Wächter Medivh gebührt nun die Ehre, Land zu Leute zu verteidigen – und zu ermessen, ob man dem orcischen Häuptling des Frostwolfclans Durotan trauen darf, dessen Erkenntnis das Schicksal beider Parteien empfindlich beeinflussen kann.

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    „Hier war ich schonmal!“

    Erinnert sich noch jemand an den alten Trailer zu World of Warcraft? „Sieht das geil aus!“, dachten die meisten und hofften, dass irgendwann in ferner Zukunft hoffentlich ein Film so aussehen könnte. Nun ist er da und sieht prächtiger aus als als man es sich erträumt hatte. Die Pixel haben Fliegen gelernt. Sie fliegen, hoch und weit – und stürzen doch ab, getroffen von der Nichtigkeit der Charaktere und dem blassen Erzählstil.

    Zunächst jedoch staunt man über das nahezu perfekte CGI, das die Orcs zum Leben erweckt und die Orte, die man einst virtuell bereist hat und die man nun derart plastisch vor sich sieht. Sturmwind – na klar, genau dort stand ich auch! Elwynn Forest – Oh hallo, Goldshire, wo ich mein erstes Bier trank! Und dort, das ist die Schwarzfelsspitze! Wenn einem dann noch das murloc’sche Blubbern ins Ohr dringt, hat man sich irgendwie verliebt.

    Reicht Verliebtsein? Nicht über eine lange Zeit hinweg. Zu wenige Anspielungen lassen sich finden, zu wenig wurde auf Details geachtet, die für Aha-Momente hätten sorgen können. Es fehlt, wie so oft, an Seele und vielleicht auch Herzblut und Selbstironie. Ein Schaf macht noch keine Herde – und viele Namen noch keinen vielschichtigen Plot.

    WARCRAFT-THE-BEGINNING-First-Look-Character-Poster

    Ein Lvl-1 Plot

    Selbst der Warcraft-Gamer wird sich bei der Vielzahl an Namen ein Smartphone zur Hand wünschen, in dem er nebenher googlen kann um sich die ganzen Verknüpfungen zu erschließen, zumal der Film nicht hundertprozentig der bekannten Lore folgt. Wenig Zeit wird sich genommen, die einzelnen Figuren zu charakterisieren, weshalb sie, so gänzlich ohne Substanz, sehr fragil wirken. Schablonenhaft wie die generische Geschichte, die sich um Verrat und Besessenheit windet und doch wieder nicht die Zeit findet, einzelne Aspekte hinreichend zu beleuchten und zu akzentuieren und sich lieber in Althergebrachtem verliert.

    Dabei hat die Welt Warcrafts mehr zu bieten als gestelzt wirkende Dialoge, wirkte in seinen Spielen durchdachter und logischer als der Film, dessen Protagonisten zum Teil handeln, als hätten sie noch nie Krieg geführt. Wie unterschiedlich diese oder jene Schlacht verlaufen wäre, wenn nur eine Minute länger gedacht und geplant worden wäre … Unheimlich viel Potential wurde verschenkt und die Atmosphäre dadurch verwässert, dass weder die humorvollen Szenen pointiert, noch die anspruchsvollen substantiell genug waren. Das Schicksal der meisten der Figuren würde man mit einem Schulterzucken abtun.

    Buff-Food fürs Auge

    Selten steckte hinter den kopfgroßen Fäusten der Orcs mehr Wucht wie in dieser Darstellung. Brachiale Hämmer, gewaltige Äxte, riesige Muskelberge und Hauer machen die grünen und braunen Orcs zu Kampfmaschinen, denen man sich als Mensch nicht entgegenstellen will. Die Angst der menschlichen Soldaten ist verständlich, sie werden niedergeschmettert und zusammengedrückt wie Konservendosen. Die visuelle Kraft ist beeindruckend nicht nur in der Darstellung der Orcs, sondern der ganzen Welt. Es macht unheimlich Spaß, dort einzutauchen und die Magie zu erleben, die durch die Welt fließt wie in kaum einer anderen.

    Diese Diskrepanz zwischen großartiger Optik und mäßiger Story lässt den Eindruck eines B-Movies im AAA-Gewand zurück, der definitiv sehenswert ist, jedoch mehr hätte sein können. Für Warcraft-Spieler ist er ein Fest für die Augen, zuweilen etwas zäh und definitiv vorhersehbar, dabei jedoch immer zumindest auf einem Mittelmaß unterhaltsam.

    Hoffnung auf mehr

    Obwohl ich den Plot und die Figuren nicht großartig finde, so habe ich den Film doch sehr genossen. Als langjährige WoW-Spielerin war es mir ein Fest, im Kino mit dem Greifen über die Landschaften zu fliegen und hätte das gerne auch noch stundenlang weiter genau so haben können. Die 08/15-Geschichte hätte ich fast nicht gebraucht. Es ist ein bewegter Bilderband, ein blutiger Reiseführer durch Azeroth, der auf die Orte zwar viel zu wenig eingeht, aber doch für genug verträumte Momente sorgt, dass ich hoffe: Lass es eine Fortsetzung geben. Ich will Gnomeregan und Hogger sehen, die Tauren bestaunen, Untote fürchten und mehr über den kleinen Orc erfahren, der von seiner Mutter auf dem Fluss ausgesetzt wird und später zu einem der größten – ich möchte nicht spoilern. Doch ich möchte mehr.

    Fazit

    „Warcraft – The Beginning“ ist kein guter Film. Er ist aber auch nicht schlecht – zumindest nicht für mich, die die Spiele gespielt hat. Mir wird zu wenig auf Hintergründe eingegangen, die Szenenwechsel erfolgen zu abrupt und ich hätte mir wesentlich mehr Anspielungen gewünscht. Für Nicht-WoWler ist der Film vermutlich nicht mehr als ein verdammt großartig aussehender B-Movie. Und trotzdem bereue ich den Kinobesuch in keinster Weise.


  18. 24. Mai 2016 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    #GiveElsaAGirlfriend

    Von

    Populäre Animationsfilme haben Liebespaare unterschiedlichster Couleur zu bieten: Meerjungfrau/Mensch, Mensch/Biest, Oger/Mensch, Mensch/Biene – da könnte man fast annehmen, dass es auch gleichgeschlechtliche Paare gibt. Das ist jedoch ziemlich selten der Fall. Grund genug für die Teenagerin Alexis Isabel Moncada, den Hashtag #GiveElsaAGirlfriend ins Leben zu rufen, der für mehr Repräsentation in Sachen LGBT steht. Im Fokus: Elsa aus Disneys Frozen, die noch keinen Love Interest zur Seite gestellt bekommen hat und deren Werdegang in der LGBT-Community häufig symbolisch für das Coming-Out verstanden wird.


    Für die kommende Fortsetzung wünscht sich Alexis, dass Elsa statt des obligatorischen Prinzen eine Prinzessin bekommt, damit auch jungen Mädchen und Jungs gezeigt wird, dass es OK ist, sich in jemanden des selben Geschlechts zu verlieben. Mittlerweile unterstützen nicht nur Twitterer, sondern auch beispielsweise Elsas englische Stimme und Musical-Darstellerin Idina Menzel dieses Anliegen.

    Ich persönlich finde, dass das an sich eine gute Sache wäre: Eine Disneyprinzessin, die nicht der heterosexuellen Norm entspricht. Allerdings würde ich es an dieser Stelle tatsächlich begrüßen, wenn Elsa unabhängig bliebe und nicht durch die Liebe definiert werden würde – wie fast alle anderen Disneyprinzessinnen vor ihr. Stattdessen könnte man auch wunderbar eine neue Hauptfigur eines neuen Films erschaffen, die etwas mehr Diversität in die Geschichten bringt.

    Als Antwort auf Alexis‘ Tweet wurde bald der Hashtag #GiveCaptainAmericaABoyfriend eingeführt, der für einen Mann an Captain Americas Seite plädiert. Denn hey: Schwule oder bisexuelle Superhelden haben auch etwas für sich! Gut. Man könnte nun argumentieren, dass Cap ohnehin eifrig um Bucky bemüht ist und in ihm bereits einen Love Interest gefunden hat, doch bleibt das reine Interpretationssache und somit im Reich der Fan Fictions.

    Auch diesen Hashtag finde ich an sich sehr nett, denn Caps Sexualität ist nicht ganz so klar definiert wie die vieler anderer Figuren, die manche Fans – für mich unverständlicherweise -gerne umpolen würden. Bei ihm würde es tatsächlich irgendwie Sinn machen. Allerdings würde ich persönlich einen Hashtag a’la #JustFuckingCreateDiverseCharacters auch super finden. Das Thema an der Wurzel packen und nicht auf bereits Bestehendem abstützen.

    So oder so: Ich bin gespannt, ob und wenn ja wie Disney reagieren wird.

     

    Das Captain America-Bild im Header ist übrigens nicht ganz so eindeutig, wie es scheint. Zum einen liegt Photoshop sehr nahe, zum anderen ist „solid dick“ auch alter Slang für „straight talk“. Und gerade deswegen steht das Bild sinnbildlich für Teile dieser Debatte.

  19. 23. Mai 2016 | Veröffentlicht unter Rollenspiel.

    RPC – Treffen, anyone?

    Von

    Kaum wird es wärmer, sprießen sie alle aus dem Boden: Blümchen, schwitzende Bahnfahrer und Conventions. Hurra! Gut, hören wir lieber auf, schwitzende Pendler zu bejubeln, schließlich steht etwas ganz anderes an. Die RPC, die Role Play Convention, die kommendes Wochenende in Köln ihre Tore öffnet und Fantasy-, Rollenspiel-, und überhaupt Begeisterte einlädt. Wie die Jahre zuvor gilt es nicht nur, ein Fandom oder Genre abzudecken, sondern allen gleichermaßen irgendwie entgegen zukommen.

    Lesungen, Poetry Slams, diverse Spielerunden, Schaukämpfe, Cosplays… ja, es wird viel geboten. Ob die RPC aber auch wirklich spaßig wird? Das werde ich sehen. Und ihr vielleicht auch. Falls ihr also am Samstag zugegen sein werdet, sagt Bescheid, dann kann man sich sicher auf ein Wikingerbluth vor oder in den Hallen treffen! Ich habe leider auch den Überblick verloren, welche Blogger vor Ort sein werden. Außer Thilo natürlich. Hurra!

    Edit: Ach wisst ihr was? Samstag, 16 Uhr Treffen draußen vor dem Stand mit dem Met! Sonst wird das ja eh nie was mit dem Treffen! Und: ich beiße nicht, also braucht man nicht schüchtern zu sein!

    Mehr Infos zur RPC findet ihr entweder auf der offiziellen Website oder natürlich auch in meinem Erlebnisbericht von 2015.


  20. 19. Mai 2016 | Veröffentlicht unter Rollenspiel, rund um Rollenspiele.

    Zeigt eure ältesten Heldenbögen!

    Von

    Vor ein paar Monaten habe ich einen alten Rollenspielcharakter wiederbelebt: Meine halbelfische Taugenichtsin Adsiniliya Wüstenschnee. Heldenrecycling, sozusagen. Warum? Weil ich schlichtweg Lust auf diese Figur habe, die mir auch nach all den Jahren – 20 Jahre sind es nun her – noch immer die liebste ist. Natürlich habe ich zu diesem Zweck nach jenem prähistorischen ersten Heldenbogen gesucht… und leider nicht gefunden. Wie so viele Dinge sind auch meine alten Rollenspieldokumente über die Jahre und Umzüge verloren gegangen.

    Das ist so unglaublich schade, erzählen sie doch von unzähligen, aufregenden, lustigen, epischen Abenden mit Freunden! Hinter jeder Kritzelei steckt eine Geschichte, jede Radiergummiorgie wird vom Papier lebenslänglich gebannt und jeder Stufenanstieg kann zumindest teilweise noch hier oder dort nachvollzogen werden. Zumindest sind es Zeugnisse aus einer anderen Zeit! Schade, dass ich sie nicht besser archiviert habe.

    Zrasi

    Erhalten geblieben ist kein einziger aus den Jahren 1995-2010, dafür jedoch immerhin das „Hintergrundheftchen“ meines zweiten RP-Helden Zrasiramasas. Es dürfte aus dem Jahre 2001 stammen, als ich die Figur für die damals neu erschienene vierte Edition adaptiert hatte. Wirklich gebraucht habe ich diesen Hintergrundbogen allerdings nicht, weshalb er trotz der seitdem vergangenen Zeit noch recht jungfräulich aussieht.
    ShivannahaMein ältester noch existenter Heldenbogen wurde auf irgendeiner Feencon vor einigen Jahren für Deadlands erstellt. Vielleicht 2011? An die zugehörige Figur, die Büffellady Shivannah, kann ich mich noch ziemlich gut erinnern. Eine raubeinige Frau, die mit einer alternden Kuh durch den Wilden Westen zog und ihr Geld mit der Fotografie verdiente und mit der Silberbüchse verteidigte.

    ShivannahbGanz dezent erkennt man: Ich kritzel gerne in meinen Unterlagen herum. Ich mag es, wenn es benutzt aussieht, mit „clean“ kann ich hierbei nichts anfangen. Meine Heldenbögen brauchen Charakter! Oder so.

    Zeigt eure Heldenbögen

    So spannend finde ich meine eigenen Heldenbögen natürlich nicht, zumal sie auch nicht so fürchterlich alt sind. Dabei habe ich Archäologie studiert! Ich würde gerne alte Bögen ausbuddeln! Daher meine Frage/Aufforderung an euch: Zeigt doch mal eure eigenen, längst vergangenen Charakterbögen, gleich welchen Systems! Vielleicht habt ihr sogar noch euren allerersten zur Hand? (Falls ja: Dies hier ist mein neidisches Gesicht  ) Ihr könnt sie mir gerne per Mail schicken oder auf Twitter und Facebook hochladen. Die Bilder würde ich dann – mit Quellenangabe – in einem neuen Beitrag zeigen bzw. einbetten.

    Mein aktueller Heldenbogen ist übrigens ziemlich bunt.

    Aktueller Heldenbogen Ja. Leider DSA ;)

    Ein von Guddy (@zeitzeuginguddy) gepostetes Foto am

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