1. 6. September 2016 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Reisen Sie jetzt! – Die besten fiktiven Reiseziele

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    Kennen Sie das? Sie blättern stundenlang in handelsüblichen Urlaubskatalogen, müssen ob der altbekannten Auswahl jedoch statt zu frohlocken eher gähnen? Sie denken zurück an vergangene Urlaube, die sie an Orten verbracht haben die bereits von Hunderten Ihrer Freunde bereist wurden? Das muss nicht mehr sein! Mit unserem innovativen Urlaubssystem können Sie fortan auch an jene Orte gelangen, die derart phantastisch sind, dass Ihre Freunde Sie darum beneiden werden!

    Ich habe da mal exklusiv für Sie etwas vorbereitet! Ob Abenteuerlustige oder Handtuchausleger, hier wird sicherlich jeder fündig! Und das Beste: Keine Reise kostet Sie mehr als eine Blu-Ray. Kann man günstiger an phänomenale Orte reisen?

    Azeroth (Warcraft)

    AZEROTHGanz gleich, in welches Land dieser Welt genau es Sie verschlagen wird, es ist immer eine Reise wert, zumal man die Ländereien zu Fuß(!) innerhalb nur weniger Stunden durchreisen kann! Doch so klein diese Welt damit auch ist, so vielfältig sind auch die klimatischen Verhältnisse. Sie sitzen gerade cocktailschlürfend am Strand in praller Sonne, verspüren jedoch spontan Lust auf eine Runde Snowboarden in eisigsten Höhen? Kein Problem, der nächste freie Greif ist für Sie reserviert! Schlagen Sie heute noch zu, denn Azeroth ist derzeit äußerst beliebt!

    Disclaimer: Leider ist es derart beliebt, dass Sie gerade in den Hauptstädten in Personentrauben geraten werden. Auch werden Sie bald feststellen, dass Ihnen die Kreaturen zumeist feindlich gesonnen sind und Sie sich zudem kaum ungestört unterhalten können, wenn Sie nicht gerade flüsternd durch die Lande ziehen. Aber hey – immerhin können SIe hier bestens Zeit totschlagen!

    Gut für: Spielkinder
    Sehenswürdigkeiten: Lassen Sie sich einfach von den Ausrufezeichen leiten
    Reisegenre: Fun
    Gepäckvorschlag: Chips, Cola und Energy Drinks. Und Nerven.

    Pandora

    Urlaub in PandoraSo lasse Sie hier gerne den Blick schweifen! Hinweg über malerische Bergrücken, zauberhaften Wäldern und fluoreszierenden Elementen der sagehaften Flora und Fauna! Noch bevor die ersten güldenen Sonnenstrahlen die Szenerie berühren sind es geisterhaft blaue Lichter, die die Nacht in sanfte Farben tauchen! Pandora ist zum Sterben schön!

    Disclaimer: Leider ist letzter Satz für einen Menschen wie Sie wörtlich zu verstehen. Nicht nur ist die Kreaturenvielfalt dieser Welt leicht aggressiv, auch die Atmosphäre selbst ist für die menschliche Spezies tödlich. Aber hey – immerhin kommen sie dann in den Genuss der einzigartigen Schönheit Pandoras!

    Gut für: Abenteurer, Lebensmüde
    Sehenswürdigkeiten: Baum der Seelen
    Reisegenre: Action, Sightseeing
    Gepäckvorschlag: Blaue Wasserfarben und Windeln für Reisende, die unter Höhenangst leiden.

    Die Insel (Lost)

    Lost Insel BildZum Entspannen indes lädt dieses traumhafte Eiland ein. Bei romantischem Sonnenuntergang vermag es dieses Urlaubsziel, das Feuer zwischen Altverliebten neu zu entfachen und Frischverliebte näher aneinander zu bringen. Der weiche Strand und die verwunschenen Wälder bilden dabei jedoch nur die Spitze des Eisbären Eisberges: Einsame Seen und tiefste, dunkle Höhlen lassen jedes Herz höher schlagen.

    Disclaimer: Leider wird Ihr Herz nicht nur der Liebe wegen schneller schlagen – auch und besonders die zahlreichen „Vorkommisse“ wird Grund dafür sein. Eine mysteriöse wie tödliche Entität will Ihnen höchstwahrscheinlich bald eher an die Wäsche als Ihr Partner. Aber hey – immerhin gibt es den Abenteuerurlaub gratis dazu!

    Gut für: Romantiker, Verschwörungstheoretiker
    Sehenswürdigkeiten: Die Temeplanlage, die Luke
    Reisegenre: Entspannung
    Gepäckvorschlag: Twinkies, Verbandszeug, ein verdammt gutes Walky Talky. Und eine Bibel.

     

    Florin (The Princess Bride)

    Florin Princess BrideSie sind ein Mittelalterfreund, spielen entsprechende Rollenspiele oder sind dem Reenactment zugetan? Dann wäre Florin genau das Richtige für Sie! Dank der sattgrünen Weidelandschaften, den geheimnisvollen Burgen und den natürlichen Schönheiten wirkt dieses Land wie gemalt! Eine Oase romantischer Finesse, in der Sie sich auf die Ursprünge des Lebens fernab störender Technik und Hektik besinnen können. Kein einziger Drache stört das Bild, das sich vor Ihren Augen ergießt und sich bis in Ihr Herz schleichen wird.

    Disclaimer: Leider sind statt der Drachen garstige, überdimensionale Ratten anzutreffen, die mitunter sehr hungrig auf Menschenfleisch sein können. Wenn Sie nicht gerade von eben jenen zerfleischt werden, verbrennen Sie vielleicht, ertrinken im Sand, werden von bösen Piraten gejagt oder von Gaunern über das Ohr gehauen. Aber hey – immerhin werden Sie bei Ihrem Besuch wieder an die wahre Liebe glauben!

    Gut für: Mittelalterfreunde
    Sehenswürdigkeiten: Florin Stadt
    Reisegenre: Erlebnisurlaub
    Gepäckvorschlag: Seil, Zaubertränke, die wahre Liebe

     

    Equestria (Mein kleines Pony)

    EquestriaBunter wird’s nicht mehr! In entspannter Atmosphäre können Sie hier Ihre Sorgen loswerden und sich auf die Werte besinnen, die wirklich zählen: Kindlichkeit, Spaß und Unbeschwertheit! Ihnen steht eine Zeit bevor, die Sie so schnell nicht vergessen werden. Im Gegensatz zu anderen Reisezielen werden Sie hier eine Farbvielfalt und-sättigung erfahren, die Sie nicht für möglich gehalten hätten! Als besonderes Extra werden Sie mit einer Cupcake-Flatrate verwöhnt.

    Disclaimer: Leider werden Sie auf Dauer an den Cupcakes ersticken. Falls nicht, wird es die immerwährende Fröhlichkeit der Einheimischen sein, die Sie wünschen lässt, nie geboren worden zu sein. Aber hey – immerhin sterben Sie dann mit einem Grinsen auf dem Gesicht! Vielleicht.

    Gut für: Junggebliebene
    Sehenswürdigkeiten: Die Apfelplantage, das Schloss
    Reisegenre: Fun
    Gepäckvorschlag: Eine Maske mit aufgemaltem Grinsen. Und Bitterstoffe, um die schwere Süße auszugleichen.


     

    Sind Sie auf den Geschmack gekommen? Dann buchen Sie gerne hier direkt bei uns! Falls Sie weitere lohnenswerte Reiseziele kennen können Sie diese gerne ergänzen.

    Ihr Reiseunternehmen Zeitreisen GmbH


  2. 30. August 2016 | Veröffentlicht unter Gamesvorstellungen, Gaming.

    Meine ersten Schritte als Demon Hunter

    Von

    [Harte Fakten in kurz: Trailer | Amazonlink | Entwickler: Blizzard Entertainment ]

    Hallo. Ich heiße Adsiniliya und bin eine nachtelfische Dämonenjägerin.

    LegionEigentlich wollte ich ja ein Mensch sein, aber hey, Sonderwünsche gibt’s hier im dämonischen Land nicht, habe ich gehört. Außerdem nehme ich die spitzen Ohren gerne in Kauf, die hinter den Hörnern ohnehin verschwinden – denn ich habe Flügel bekommen und das ganz ohne Energydrinks! Dabei hätte ich die gerade unbedingt nötig, denn wir haben verdammte 7:00! Morgens. Nachts. Es ist also viel zu früh, meine zarten Äuglein brennen und mein Kopf schreit mich an. So innerlich. Darauf versteht er sich ganz gut. Immerhin etwas, das er kann.

    Während draußen im Real Life die Sonne aufgeht und mit ihren warmen Strahlen lockt, lenke ich meinen dezent glühenden Dämonenjägerinnenkörper auf wackligen Bambi-Beinen durch die gar düsterliche Welt. Grüne Suppe tröpfelt auf meine gepanzerten Schuhe und ich frage mich nicht nur, warum ich stattdessen nicht im fröhlichen Börhaus sitze, sondern auch: „Wozu sind nochmal die ganzen Tasten da?!“ Denn wisset, Sterbliche, WoW habe ich seit Jahren nicht mehr angerührt. Damals musste man sich seine Instanzengruppen noch selber zusammensuchen, das Leveln bis Stufe 10 alleine hat drölfzig Tage gedauert und das meiste wurde einem nicht, wie heute, hinterher getragen. Damals war alles noch Arbeit! Damals mussten wir uns unsere Ausrüstung aus dem Schmutz unserer Fingernägel und dem Blut gefallener Feinde herstellen! Wir Vanilla-Gamer waren die Trümmerfrauen der Spieleszene!

    WoWScrnShot_083016_095957Selbstverständlich war ich damals auch eine Spezialistin. Meine Kriegerin Adsini ist eine wandelnde Legende auf der Ewigen Wacht. Zumindest bilde ich mir das gerne ein. Nun jedoch… nun muss sich mein ergreistes Hirn mit Neuerungen herumschlagen. So verbringe ich die erste halbe Stunde damit, mich dilettantisch durch die Horden an Dämonen zu schnetzeln. Das Gurgeln sterbender Kreaturen mengt sich mit dem Klirren von Stahl, wird zu einer lockenden Sinfonie des Schmerzes, die – dammit! Eventuell gehe ich zu sehr in meiner Jägerin auf. Ich mache lieber eine kurze Pause und fahre in die Stadt. („Kccchhh! Sonnenlicht!“)

    Als ich zurück in die pixeligen Lande kehre und mich inbrünstig gegen die brennende Legion werfe, fällt mir auf: Damn! Die Quests sind verdammt gut! Zumindest im Vergleich zu vielen anderen älterer Semester. Dunkel erinnere ich mich an „Sammle zwanzig Stierhoden, verbinde sie mit drei ergaunerten Elefantenrüsseln und kreiere einen Phallusballon“-Aufgaben. Oder so etwas in der Art. Hier jedoch in diesem illustren Startgebiet dämonischer Ekstase fühlt sich der Questreigen fast wie ein normales Spiel an. Sicher, es ist ein Startgebiet eines neuen Add-Ons und als solches natürlich mit besonderer Hingabe gestaltet, doch fühle ich mich von all den Cutscenes, munterem NPC-Gebashe und den storylastigen Aufgaben ausgezeichnet unterhalten.

    adsiniÄhnlich ergeht es mir mit meinem hübschen Avatar. Sehr großartig fand ich meine menschliche Kriegerin in ihrer Fury-Skillung. Kein Wunder, dass mich auch die Dämonenjägerin befriedigen kann, die mit ihren beiden mit ihr um die Wette glühenden Kriegsgleven ebenso fix durch die Horden huscht wie ein Dual Wield-Krieger. Mehr noch: Die Dämonenjägerin kann gleiten. Und Blitze aus ihren Augen schießen. Und sie wächst im wahrsten Sinne des Wortes über sich hinaus! Die Kämpfe mit ihr sind schnell, für einen Damagedealer recht variantenreich, kurz: Es macht Spaß.

    Bevor ich richtig in der Welt versinken kann, bin ich aber auch schon in Sturmwind. Die Quest Illidans ist vorbei und ich blinzle in die pralle Sonne. Dass es so etwas noch gibt in World of Warcraft, fast hatte ich es vergessen! Im Kontrast zum dämonischen Startgebiet fühlt sich Sturmwind wie ein Kindergeburtstag an – da kann auch die blumenreiche Trauerfeier nichts retten, die dort gerade stattfindet. Nächstes Mal spiele ich den Part nachts, dann kann ich zumindest so tun, als sei man düsterer Stimmung!

    World of Warcraft: Legion also. Long time no see, WoW, war mir eine Freude. Bis ich die neuen Gebiete erkunden werde, wird – „aus Gründen“ – noch ein bisschen Zeit vergehen, Tage vielleicht oder Wochen. Aber bis dahin blicke ich auf einen sehr schönen Start zurück und freue mich auf den Krieg gegen die Burning Legion. Und über eine neue Lieblingsklasse. Zumindest bis auf weiteres. Demonhunter, du bist zwar verdammt Klischee, aber auch verdammt unterhaltsam!

    Warcraft Legion3


  3. 24. August 2016 | Veröffentlicht unter GamesCom, GC '16, Messen&Conventions.

    [insert reißerischen Titel über die gamescom]

    Von

    Da war sie wieder. Die gamescom. Kam auf einmal hinter der sommerlichen Ecke hervor und zerrte mich in ihre heiligen Hallen. Wie jedes Jahr. Und wie immer, wie jedes verdammte Jahr, frage ich mich: Was mache ich eigentlich hier? Wer sind diese ganzen Leute? Und warum stehen sie drölfzig Stunden für einen Trailer an, den man ein paar Tage später auch bequem vom heimischen Sofa aus begutachten kann? Hach, diese Gamer… verrücktes Völkchen. Ich selber bin natürlich kein Gamer. Ich habe auf der gamescom nur geputzt.

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    Nein, an sich habe ich natürlich schon Spaß an dieser Messe, sonst wäre ich dort ja nicht aufgelaufen! Pünktlich nur zwei Tage zu spät kam ich am Freitag an und lief herrenlos im Pressebereich herum, um mir auf den letzten Drücker den ein oder anderen Termin zu ergaunern. Hat funktioniert! Ich durfte zum Beispiel Injustice 2 anzocken und trug ein gar fürchterlich grausames Duell mit einem Franzosen aus! Wir bekämpften uns als Harley, Deadshot und Batman, belaserten uns gegenseitig als Superman und hatten definitiv unseren Spaß mit diesem famosen Stück Spiel. Kurzweilig, optisch unglaublich ansprechend und zackig – so mag ich Prügelspiele. Fürderhin labte ich mich an The Surge, dessen futureske Exoskelette ebenfalls hübsch anzusehen sind und das darüber hinaus über ein interessantes Kampfsystem verfügt. Horizon: Zero Dawn ist für mich ohnehin ein Highlight und Star Trek kann mit VR auch kaum was falsch machen. Und das war’s auch schon. Das waren meine „großen“ Spiele auf der gamescom, die ich an gesonderter Stelle auch sicher nochmal ausführlicher beleuchten werde.

    gamescomAn sich aber war ich wegen der Stimmung und Besucher dort. So traf ich nicht nur den für den Header verantwortlichen Retroluzzer, sondern natürlich auch meinen Lieblings-Moep0r, DaveProNoob2K und einige andere Youtuber, den ein oder anderen Blogger und auch ein paar Leser. Leser anderer Blogs natürlich, diesen Mist hier liest, wie man weiß, doch ohnehin niemand. Um es kurz zusammenzufassen: Das war spaßig. Auch und vor allem an den Abenden. Brauhäuser, Fressgelage mit Freunden und die Party der Indie-Arena, die ich Dank Sebastian auch besuchen durfte. Gute Stimmung, leckere Würstchen und natürlich bestes Kölsch in der illustren Gesellschaft Indieentwicklern aus der ganzen Welt! Yay! Dort spielte ich des Nächtens dann auch Giant Cop an(und habe mich in der kleinen Schlange Dank großartigstem Schnick Schnack Schnuck-Spiel an vorderste Stelle torpediert! Jubelt mir zu! Glück im Spiel und Glück in der Liebe! Bam! – Ja, ich bin ekelhaft. I know.), in dem man mittels VR-Brille und als riesiglicher Polizist betrunkene und pöbelnde Passanten in ein Tor schmeisst. Macht durchaus Spaß. Klar. Endlich darf sich Klein-Guddy auch mal groß fühlen. Außerdem mit als Spiele dabei: Ein wackliger Tetristurm und Frittenweitwurf. Letzterer fand allerdings im Real Life statt, wie ich zugeben muss.

    Die gamescom also. Ich war dort. Und habe sie überlebt. Wie jedes Mal habe ich mich mit freundlichen Menschen – wie etwa Herren der Bundeswehr – unterhalten, durfte einige Spiele kennenlernen und antesten, hatte viel Spaß und bin, ebenfalls wie jedes Mal, auch heute nach Tagen noch un-glaub-lich müde! Alte Frauen brauchen ihren Schlaf!

    Highlights: Die Indie-Party. Wegen der Menschen. Das Päffgen. Ebenfalls wegen der Menschen. Außerdem rocke ich als Harley Quinn.
    Lowlights: Finde den Personenhype unnötig und nervig.

    unbenannnnt

     


  4. 22. August 2016 | Veröffentlicht unter GamesCom, GC '16, Messen&Conventions.

    „Was hat die Bundeswehr eigentlich auf der gamescom zu suchen?“ Im Interview.

    Von

    100 Messebesucher habe ich gefragt: Nennen Sie etwas, das auf die gamescom gehört. Die Antwort „Bundeswehr“ ist kein einziges Mal gefallen. Und das ist an sich auch gut so, denn Videospiele haben mit der Bundeswehr in etwa so viel gemein wie ein possierlicher, handelsüblicher Oktopus mit Cthulhu: Irgendwie sehen beide für Laien mit ihren Tentakeln ähnlich aus, doch ist das eine nur ein niedliches Tierchen mit Kulleraugen und das andere der gottverlassene, Große Alte, der für den Tod allen Lebens verantwortlich sein könnte! Und, naja… irgendwie ist er auch nur fiktiv.

    Die Bundeswehr also. Steht dort einfach so in der Familienhalle herum und rekrutiert ahnungslose Gamer. Oder so. So habe ich mich mit Manuela Langer, ihres Zeichens Schatzmeisterin der Piratenpartei, unterhalten. Ihr zwar kleiner, dafür jedoch farblich piratesk schreiender Stand befindet sich geschützt außerhalb der gamescom-Tore und lockt mit süßem Popcorn. Zum Thema „Bundeswehr auf der gamescom“ bezieht sie klar Stellung:

    Manuela Langer„Wir finden, dass die Bundeswehr auf der gamescom nichts verloren hat. Es ist eine Spielemesse. Wäre das jetzt beispielsweise eine Berufsbildungsmesse, dürfte die Bundeswehr ganz selbstverständlich als Arbeitgeber auftreten. Aber warum kommt die Bundeswehr an und versucht, auf der gamescom zu rekrutieren? Welcher Gedanke steckt dahinter? Steckt da der Gedanke hinter, dass sich Gamer leichter zu Soldaten ausbilden lassen würden? Dass sie weniger Hemmungen haben, zu schießen? Wir glauben, dass die Bundeswehr da eine klare Verbindung sieht, die aber tatsächlich nicht da ist. Grundsätzlich sollte die Bundeswehr also nicht auf der gamescom vertreten sein. Von den Messebesuchern haben wir als Partei bezüglich unserer Meinung auch sehr viel positive Resonanz bekommen. Wir hatten hier auch eine Postkarte, auf der wir diesen Gedanken ausdrücken und viele haben diese Postkarten mitgenommen, weil sie auch diese Meinung vertreten, dass die Bundeswehr hier nicht vertreten sein sollte.“ (Manuela Langer, Schatzmeisterin der Piratenpartei im Landkreis Köln)

    Nun, was ist die eine Seite ohne die andere? Sehr eindimensional. Daher bin ich kurzerhand zur Bundeswehr gestiefelt, die ich natürlich sofort an den formschönen Panzern erkenne. Die guten Damen und Herren zeigen sich charmant, aber seriös und halten statt blutbesudelter Controller Infobroschüren in den Händen.

    Hier treffe ich auf Oberleutnant Nils Feldhoff, der sich tapfer meinen Fragen stellt – und damit Licht ins Dunkel bringt.

    Feldhoff

    „Die Präsenz der Bundeswehr auf der gamescom ist umstritten – sie habe hier nichts zu suchen und würde aufgrund falscher Annahmen zu rekrutieren versuchen. Alles Spekulieren hilft natürlich nichts, also gebe ich das Wort an Sie weiter: Was genau suchen Sie denn nun hier auf der gamescom?“ 

    „Wir sind im Zuge der Nachwuchsgewinnung in der Öffentlichkeitsarbeit hier am Bundeswehrstand beziehungsweise auf der gamescom vertreten. Schwerpunkt sind bei uns natürlich ganz klar die digitalen Kräfte. Das, was von Frau von der Leyen im Endeffekt neu ausgerufen wurde. Ebenso liegt der Schwerpunkt auf der Cyberabwehr und ich glaube, da braucht man nicht so viel Fantasie mitzubringen um zu erkennen, dass man hier auf der gamescom das geeignete Publikum dafür findet: IT-affine, junge Leute. Wir haben hier auch ein relativ junges Publikum und wir stellen uns so dar, dass man ein bisschen die Türen und Pforten öffnet, damit man einfach mal sehen kann, was unsere Informatiker, die wir tatsächlich dabei haben, auch jetzt schon in der Bundeswehr machen und leisten. Hier finden reine Informationsgespräche statt, die die Leute aufklären sollen.“

    „Sehen Sie denn eine Verbindung zwischen der Bundeswehr und Videospielen?“

    „Wir versuchen – und das machen wir hier auf der gamescom auch ganz strikt – eine klare Trennung zwischen Ego-Shootern und der Bundeswehr herzustellen. Wir befinden uns hier in der so deklarierten Familien- und Freizeithalle, in der es sehr unwahrscheinlich ist, dass auch Anbieter von Kriegsspielen vertreten sind. Aber da ist die Bundeswehr auch im Bereich der Aufklärung unterwegs und versucht, dem Besucher, der Interesse an der Bundeswehr hat, ganz klar sofort die Augen zu öffnen und zu sagen: „Hör mal, das sind zwei grundverschiedene Welten in denen du dich gerade bewegst. Ein Shooter hat mit dem Soldatenleben nichts gemein. Die Bundeswehr ist kein Spiel.“

    „Wie sieht es mit dem Klientel aus? Wer kommt hier primär zu Ihnen?“

    „Jegliche Personengruppen von der jungen Dame bis zum älteren Akademiker oder Professor sind hier vertreten. Ebenso Familien, die einfach nur einen Einblick bekommen möchten. Da bietet sich die gamescom natürlich an, denn draußen haben sie seltener die Gelegenheit dazu.“

    „Kommen auch Interessenten zu Ihnen, die auf Sie den Eindruck machen, nur wegen kruden „Rumgeballerns“ mit dem Gedanken zu spielen, zur Bundeswehr zu gehen? Würden Sie das so überhaupt bemerken?“

    „Das merkt man schon ziemlich gut, ja. Da darf man nicht in Schubladen denken und irgendwelche Bereiche direkt abkapseln beziehungsweise das merkt man schon ziemlich direkt. Viele sind aber auch einfach interessiert und wollen sich mal die Fahrzeuge angucken, die wir als Eyecatcher dabei haben. Die sind natürlich sehr imposant. Ansonsten nehmen wir eine ganz klare Trennung vor. Wenn sich solche Leute herauskristallisieren, nehmen wir sie sehr schnell zur Seite und erklären ihnen, dass das so keine Zukunft hat. Da sind wir sehr strikt.“

    „Fallen Ihnen denn hier auf der gamescom verstärkt solche Typen auf?“

    „Nein, das kommt hier erstaunlich selten vor. Klar sind die Leute in gewissen Bereichen „vorgebildet“, indem sie teilweise Waffen und Gerätschaften kennen und auch wissen, was diese oder jene Panzerung aushält. Das ist auch alles „nice to know“. Das beschäftigt uns allerdings relativ wenig, da vor jeder eigentlichen Einstellung immer eine sehr lange Arbeitsschleife und Prüfungen vorweg gehen. Angefangen von Informationsgesprächen über das Karriereberatungsgespräch, wo dann auch über die Risiken, Tod und Verwundung aufgeklärt werden muss. Da ist nichts Spontanes dabei, nur weil man sich auf der gamescom zum Stand der Bundeswehr verirrt. Hier kann man sich nicht einfach so einschreiben.“

    „Das kommt überraschend, aber: Wir haben Sonntag und somit stehen wir am Ende der Messe. Sicher haben Sie in den letzten Tagen einiges hören müssen: Auch negative Resonanz bezüglich ihrer Präsenz auf der Messe?“ 

    „Wir haben tatsächlich mitbekommen, dass draußen vor der gamescom unter anderem die Piratenpartei dort nachgemachte Flyer von uns verteilt hat. Die kamen hier allerdings zerrissen bei uns an mit dem O-Ton: „Draußen laufen ein paar Spinner herum, die was gegen die Bundeswehr haben.“ Das ist das, was im Endeffekt bei uns ankommt. Hier direkt vor Ort haben wir allerdings kein negatives Feedback erhalten.“

    „Und positives Feedback?“

    „Ja, das haben wir durchweg bekommen, sodass wir die gamescom auch in Zukunft als Plattform nutzen werden. So werden wir auch im kommenden Jahr definitiv wieder hier vertreten sein. Unser Fazit ist also absolut positiv. In jeglicher Hinsicht.“

    „Danke für das Gespräch!“


    Bundeswehr gamescom

    Besucher schreiben sich ein – für Infobroschüren und Co

    Ob die Bundeswehr nun auf die gamescom gehört? Das ist eine Frage, die man stellen und sicher auch kontrovers diskutieren kann. Bei meinem Besuch zumindest wirkten die Männer und Frauen der Bundeswehr nicht nur nett und kompetent auf mich, sondern tatsächlich auch differenziert und klar.

    Ein Besucher – männlich, 17, CoD-Spieler – drückt es so aus: „Natürlich weiß ich, dass Shooter und Bundeswehr nicht das gleiche sind. Und die Killerspieldebatte ist ja auch aktuell. Aber weshalb sollte ich davon abgehalten werden, mich genau deswegen auch genau hier darüber genauer zu informieren?“


  5. 18. August 2016 | Veröffentlicht unter Offtopic, Real Life.

    [Gastartikel] Und dann kam Guddy – Wenn Blogger aufeinander treffen…

    Von

    … dann geschieht meist nichts Gutes und Unheil macht sich breit.
    [Es folgt: Ein Gastartikel über meinen Urlaub in Irland. Tadaa! Das Gegenstück von mir befindet sich auf dem des Nerd-Wikis. Nämlich exakt hier. Muss ja. Logen.]
    Doch bevor es dazu überhaupt kommen konnte, entsprang aus der Mitte eines Gedankenflußes eine Idee. Und wie das mit Ideen manchmal so ist, wurde sie schnell unaufhaltsam. Nach Absegnung eines gemeinsamen Freundes und Master Brain hinter Nerd-Wiki namens Thilo und einigen Chats und Witzeleien, stand der Entschluss fest, dass die Zeitzeugin Zeugnis ablegen sollte über die Wunder Irlands. Und natürlich über mich, Impericus.
    Oft beginnen Geschichten wenig ungewöhnlich. Zwar sagt man, dass eine gute Nacht nicht mit einem Salat beginnt, aber sicherlich auch nicht damit, dass jemand einfach so nach Irland zu einem Unbekannten fliegt. Meist sind es aber genau solche Geschichten, aus denen Abenteuer, das Leben, Imagination und Freude gewebt sind…oder der Untergang. Gemeinsam verbrachten wir jedenfalls zwei Wochen und mit diesem Artikel gewähre ich euch zumindest einen kleinen Einblick in unsere Taten und Entdeckungen.

    Die Ankunft

    Irish BeerAlles war vorbereitet. Ich hatte meinen schönsten Hobozwirn angezogen, der Bart war verlottert und ich ungewaschen. „Es gibt keine zweite Chance für einen guten Eindruck“. Da Guddy auch nie eines meiner Videos gesehen und wir nicht telefoniert, geskyped, gewhatever hatten, kannte sie auch meine Stimme nicht. Folglich musste ich sie mit einer Piepsstimme Marke Zwangskastrat empfangen. Ihr versteht sicherlich. Auch hatte ich geplant, sie zunächst nicht zu mir, sondern in eine düstere, marode Hütte im Wald zu lotsen. Ein wenig Angstschweiß direkt zu Beginn ist doch das Schönste, nicht wahr?
    Bedauerlicher Weise waren meine Planungen unzulänglich und bei ihrem Anblick war es auch mit der Piepsstimme vorbei, ein magischer Wind sorgte für eine Bartrasur und in voller Kraft riefen meine Stimmbänder freudig: „Hallo Guddy!“ Shit.
    Ich erspare euch Details der Ankunft in meinem bescheidenen Domizil, aber es ist anzumerken, dass es eurer Zeitzeugin natürlich an nichts mangelte. Ich hatte selbst für einen „Magic Fridge“ gesorgt, den 20 verschiedene Irische Biere und Cider säumten. Gaumenfreuden wurden zelebiert! *hicks*

    Die Magie des Blarney Stone

    BlarneyAuch als Stein der Sprachgewandheit bekannt und natürlich für Blogger, Videoenthusiasten und Möchtegernfaseler ein Muss. Die magischen Fähigkeiten des Permabrabbelns sind zu erlangen per Kuss. Die Legenden sagen, dass jene, die den Stein küssen, die Gabe des freien Sprechens erlangen sollen. Damit geht auch das Wort „Blarney“ einher, denn im englischen Raum steht dies für die Anwendung hohler Floskeln oder gar völlig sinnlosem Geschwafel. Ich küsse diesen Stein leider täglich. Wenigstens wird dieser desinfiziert und somit ist ein Lippenbazillus fast ausgeschlossen. Königin Elisabeth die Erste soll nebenbei genau diese Redewendung erfunden haben und da Guddy weitaus königlicher ist, konnte ich sie auch nicht davon abbringen….einen großen Abstand um die Kluft zu dem Stein zu halten. Sie hüpfte dann von dannen und ließ mich allein mit der Aufgabe zurück den Stein zu befriedigen.
    Blarney Castle, die Behausung des Steins, ist zudem von einem riesigen, von Menschenhand, angelegten Garten umgeben, es ist gespickt mit finsteren Höhlen, die es zu erkunden gilt und dank neuster Technik war die Dunkelheit auch leicht zu meistern. Zudem versprach uns ein Schild einen Pferdefriedhof und einen Seeweg. Leider fanden wir weder Pferde, noch deren tote Verwandte und der Seeweg war, wie schon etliche Seerouten zuvor mehr beschwerlich als ansehlich!
    Dennoch konnten wir den Gefahren des überfüllten Parks trotzen, entkamen Hexenhütten, Druidenzirkeln und Menschengewirr und konnten dank dem sonnigen Wetter auch alles genießen.

    Inchydoney Beach

    Strand CorkSand. Sand kommt überall hin. Ich finde ihn noch heute in meiner Wohnung. Ich beschuldige Guddy, weil sie das Werk eines jungen Kindes zerstörte, als sie mit Freude und einem Jauchzer der Glückseligkeit in eben dessen Sandburg sprang. Ich bau dir ein Schloss aus Sand…und zerstöre es.
    Nach dem Zerplatzen von Seifenblasen bahnten sich unsere, in der Sonne blitzenden, eingeölten Körper, unter den Seufzern des Erstaunens der anderen Strandbesucher, in das Wasser. Wie ein junger Gott tauchte ich ein…in das verfickt eiskalte Wasser von 14 Grad…vielleicht 15. Irische Sommertemperaturen halt.
    Unsere Astralkörper waren auch so ziemlich die Einzigen, die sich ohne Neoprenanzug in das kalte Nass wagten, um dann auch noch beinahe gegen die Klippen geschmettert zu werden. Ok, ich übertreibe. Eigentlich schwammen wir ganz gemächlich einer kleinen Klippe entgegen, als ein wild gestikulierender und pfeifender Bademeistergnom den Strand auf und ab hüpfte und uns zurückwinkte. Boah ey!
    Noch kurz wurden die restlichen Sonnenstrahlen an der wilden Küste genossen, dann Nektar und Ambrosia in Form Irischer Küche zu sich genommen und der Tag am Meer endete mit der Fahrt in den Sonnenuntergang. Lachend. Weil wir Sandburgen zerstört hatten. Und Kinderträume. Und Sand. Viel Sand.

    Der Untergang des Hauses Buttevant

    ruineMit Haus meine ich eine alte Abtei. So alt und in Ruinen, dass sie zugleich der Traum eines jeden Rollenspielers werden könnte und dabei so verlassen und abseits der Zivilisation, dass auch das Spielen jeglicher Rollen dort sofort möglich wäre. Allein, fern, so fern von städtischen Promenaden.
    Wir waren den ganzen Tag auf den die Irrungen und Wirrungen abgelegener Waldwege gewandert, um unser Ziel zu erreichen. Selbst mein Navigationssystem hatte den Ort einfach auf der Karte verschoben, obwohl ich die Koordinaten bei meinem vorherigen Besuch exakt gespeichert hatte. Ich vermute eine Verschwörung a la Event Horizon. Leider hatte bei uns allerdings die Raumfaltung zu keiner Verkürzung des Reisewegs geführt. Science sucks!
    Da die Abtei verlassen war, fanden wir uns auch in Einsamkeit wieder, ohne eine Spur von Roderich Usher. Dafür aber mit vielen alten Grabsteinen, bröckelndem Mauerwerk, Säulen auf denen wir uns säumten und Klettermöglichkeiten, eventuelle Absperrungen mit jugendlichem Leichtsinn und infantilem Charmé mißachtend.
    Die umliegenden Wälder und Fluß malten die Szenerie zudem noch mit einem so lieblichen Pinsel der Romantik, dass ich mich inmitten der wilden Gärten des Oberon auch erleichterte. Welch Gefühl der Freiheit mich umgab. Unbeschreiblich.

    Die Pubs – aka Suffe Junge!

    pubDie Iren beschreiben den Weg zum Arzt, zur nächsten Tankstelle, zur Polizei… kurz zu allem immer anhand von Pubs. Geh zu dem Pub, dann links, dann ist da jener Pub, da rechts und dann weiter an folgenden Pubs vorbei, bis du da bist. Oder betrunken. Wie ihr euch denken könnt, gibt es somit Myriaden von Pubs. Zur Weihnachtszeit feiern das die Iren auch mit Pubrunden. Mindestens 12 natürlich! Zwar ist die Zeit mit Guddy wie Weihnachten und Ostern zusammen, aber jeden Abend 12 Pubs zu durchsaufen wäre dann doch etwas viel gewesen.
    Wir haben uns aber etlichen Pubs mutig gestellt und unsere gestählten Bloggerbäuche mit güldenem, schwarzen, blauen und roten Hopfen gefüllt. Besonders erwähnenswerte Biere waren unter anderem: Blue Moon, Chieftain IPA, Galway Hooker, das traditionelle Guinness, Kilkenny Irish Red, Franciscan Well Rebel Red (ein Muss in der roten Rebellenstadt Cork) und Rogue Shakespeare Stout! Die Liste an Cider, der unseren nimmersatten Mäulern zum Opfer fiel ist mindestens genauso lang und um die Illusion aufrechtzuerhalten, dass wir beide total vernünftige Menschen sind, hüllen wir den Mantel des Schweigens darüber.
    Natürlich gab es wie immer in Irland fast überall Live Musik, von traditionellen Irischen Songs über die Schönheit des Galway Girls, Small Towns und dem Wild Rover zu Rock, Pop und Sachgeschichten. Da ist es schwer, nicht das Tanzbein zu schwingen. Aber wie anständige Deutsche, haben wir es oft nur bei eloquentem Tischtrommeln und Schunkeln belassen. Bier trinkt sich eben doch besser im Sitzen. Oder war es Stehen? Besser im Stehen einen Sitzen haben als umgekehrt! Sláinte

    Cliffs of Moher

    Cliffs of Moher“Wind. I think I’ll come to sin with all the heaty windy skin.” Leider hatten wir keine Bananenfischknochen dabei, dafür aber Wind im Gepäck. Wind war hier wirklich allgegenwärtig und so stark, dass es den ein oder anderen einfach so umgeworfen hat. Zwar war ich zunächst der festen Überzeugung, dass die Menschheit um mich lediglich durch meine Anwesenheit ins Taumeln geraten war, aber Guddy konnte mir den Größenwahn gewohnt schnell ausreden. Danke.
    Also, Wind! Die Küstenwinde sind gefährlich und dank ihnen Hüte oft entbehrlich. Stürmische Leidenschaften lassen sich hier oben allerdings leicht ausleben und selbst Kleidung wird hier schneller ausgezogen, als es dem ein oder anderen lieb ist. Zwar machen wir beide so oder so immer eine gute Figur, aber ab und an war es praktisch, sich an solides Mauerwerk zu pressen, um ein paar Fotos schießen zu können. Das Küstengebilde ist wahrlich malerisch, aber dank den strömenden Massen ein wenig überladen. Wie schon Dr. Manhatten bemerkte, lassen sich weder die natürliche, unberührte Schönheit des Mars, noch die der Irischen Klippen wirklich durch einen Supermarkt oder eine Snackbude verbessern. Auch nicht durch hunderte von Menschen. Sorry humans, sometimes you suck.

    Der Abschied

    CorkNehmt Abschied, Blogger, ungewiß ist alle Wiederkehr. So schien es uns an einem unheilsträchtigen Mittwoch, nachdem 2 Wochen viel zu schnell ins Land gestrichen waren. Nie kam mir eine Fahrt zum Flughafen so düster, melancholisch, tragisch  vor. Eines Shakespeare würdig. Liebend gerne hätte ich sie direkt hier behalten, aber da auch mein Weg mich zurück nach Bonn führt, ist die Wartezeit nicht lang und das Auryn ist wieder vereint.
    Denn auch wenn das alles hier in seiner Gänze unfaßbar scheint, so hat Guddy doch mein Herz im Sturm der Klippen erobert . Das stand für mich schon nach sehr kurzer Zeit fest. What a difference a day makes. 24 little hours, um genau zu sein. Die ersten 24. Und so ist es auch heute noch.
    Wißt ihr, ich liebe diese Frau, von der Traufe Deutschlands bis zum Regen Irlands. Und dieses Gefühl trage ich in mir… bereits seit 1996!

    Das Fazit

    kussEin Gentleman genießt und schweigt. Ich werde Guddy noch oft sehen, soviel steht fest. Und obwohl Irland ein gar mystischer Ort ist, Feen auf Tautropfen tanzen, Wasserfälle sich in glasklaren Kaskaden in ewiglich, frische Seen ergießen, man in immergrünen Wäldern des Pans Flöte spielen hört und Magie hier allgegenwärtig ist, konnte ich dem Zauber der Zeitzeugin nicht entkommen. Im Gegenteil. Sie ist zu meiner Unendlichen Geschichte geworden.
    Love, Peace – Namárië

    impericus

    Über Impericus 

    Grüße, ich bin der Marcus und vogelfreier Autor überall und nirgends. Weiterhin bin ich Hobby-Philantroph, Gamer, Geek, Leseratte und gehe religiös ins Gym. Immer zu Weihnachten! Zudem liebe ich unser Universum. Ich finde, es ist eines der Besten.
    Weiterführende Links: Nerd-Wiki

     

     


  6. 16. August 2016 | Veröffentlicht unter GamesCom, GC '16, Messen&Conventions.

    gamescom, anyone?

    Von

    Wie gewohnt bin ich auch dieses Mal unfassbar gut vorbereitet! Schließlich steht die gamescom kurz bevor und da hat man längst etliche Communitytreffen initiiert oder bei ihnen zugesagt, die – Moment. Der Rollbusch hatte mir kurzzeitig die Sicht auf meinen Terminkalender versperrt, der doch erschreckend leer ist. Dammit! Da ist man mal kurz für 2-3 Wochen außer Lande und zack, verliert man das Internetz und die Messe aus den Augen!

    Doch nun, nun habe ich kurz Zeit, um jegliche Informationen bezüglich Communitytreffen in mich aufzusaugen! Wo seid ihr unterwegs? Welche Partys sind am Start? Wer von euch kommt überhaupt zur gamescom? Und habt ihr Interesse an einem Leser/Bloggertreffen? Vorzugsweise mit einem klar erkennbaren Treffpunkt. *hust* Wie etwa der altbekannte Ort zwischen Halle 5 und 6 dort: Genauer: Dort, wo das Bier ist. An dem Stand mit dem Kölsch. Oder besser: unter der Brücke. Das ist ohnehin mein natürlicher Lebensraum.

    So oder so: Ich bin vermutlich ab Morgen Abend auf dem Gelände oder in Köln und werde bis Samstag dort zugegen sein. Sonntag „muss“ ich leider meiner Schreibgruppe auf die Nerven gehen. Auch in Köln. Ich kann euch also dann wenigstens aus der Ferne zuwinken.


  7. 9. August 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Suicide Squad: So handzahm, dass es schmerzt

    Von

    Handzahm in Bromance ergehende Figuren gekleidet in hübsche Kostümchen und garniert von mehr oder minder flotten Sprüchen, die jedoch zumeist nur zäh von den blutleeren Lippen tropfen: „Suicide Squad“ ist der schnurrend verplüschte Tribble unter den DC-Movies. Und das ist eine Farce angesichts dessen, dass hier Schurken im Fokus stehen statt der strahlenden Helden mit schmalzigen Löckchen anderer DC-Verfilmungen.

    Nun zu sagen: „Aber naja. So schlecht war er nicht und die erste halbe Stunde war sogar richtig gut“ ist eine Aussage, die von mir nicht ausgelutschter sein könnte. „Okayishe“ Filme gibt es genug; handlungsarme Streifen bar jeglicher Botschaft oder gar Innovation. Doch hier bin ich, gerade im Nachgang, wenn ich meine verschlafenen Gehirnwindungen endlich entwirrt habe, sehr enttäuscht. Suicide Squad hätte so gut werden können! Er hätte DC aus der Filmtristesse reissen und ein Statement setzen können! Harley Quinn, der Joker, Deadshot, Diablo – das sind alles Figuren, die unglaublich viel Potential in sich tragen und einen Plot mit viel dreckigem Humor und neuen Ideen hätten füttern sollen. Wie großartig wäre es gewesen, wenn die Hintergründe genauer beleuchtet worden wären, man ausnahmsweise einmal unmoralischen Stoff zu sehen bekommt und überhaupt etwas erfährt, das die Existenz der Schurken als Protagonisten rechtfertigt. „Schurke“, „Bösewicht“, „supervillain“ – Dammit, diese Bezeichnungen muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Doch statt des zu erwartenden, bitteren Geschmackes enthüllt sich im Mundraum lediglich eine klebrige Süße, die derart unpassend im optischen Dunkel des Filmes erscheint. „They are bad guys – The worst of the worst“, wie im Film gesagt wird? Um es mal mit Harleys Worten auszudrücken: Hahahahaha!

    „Guddy? Worum geht’s eigentlich?“

    Ach ja. Der Film hat ja auch einen Plot. Habe ich gehört. Unter Leitung von Amanda Waller wird die „Task Force X“ eingeführt, im Real Life besser bekannt als „Suicide Squad“: Verurteilte Schwerverbrecher sollen unter fachkundiger Leitung der Good Guys auf besonders aussichtslose Missionen geschickt werden, klein gehalten durch explosive Implantate. Falls die Welt bedroht wird. Oder sich Superman spontan gegen die Menschheit wendet. Oder irgendwo eine Kaffeemaschine explodiert, weil eine gewisse Guddy sie wiedermal nicht richtig bedient hat. So oder so: Weshalb bei solchen Missionen ausgerechnet jene Schurken auf Streife geschickt werden, wird mir nicht ganz klar. Jemand, der einen Boomerang werfen kann? Ach, holt doch Link, der kann zumindest noch das Masterschwert schwingen. Allzu bösartig will ich hier aber auch gar nicht sein: Immerhin können sie alle kämpfen. Nur – wäre es nicht dezent sinnvoller, gerade weltenzerstörerische Kräfte nicht gleich wahnsinnigen Verrückten ans Herz zu legen, sondern, sagen wir mal… jemandem wie… hm…. Superman?

    Doch naja, es geht schließlich um die Figuren. Also lehnen wir uns zurück und genießen das bitterböse Schauspiel der Verurteilten, die sich in ihrer eigenen Boshaftigkeit suhlen und – Moment. Warum genau schießen mir statt böser Sprüche und skurrilem Wahnsinn Herzen entgegen? Bromance! Guter Wille! Friendship is fucking Magic! Scheinbar. Ja, der Film ist mir deutlich zu zahm. Himmel, das letzte Drittel des Filmes besteht aus netten Botschaften und Gekuschel! Im übertragenen Sinne natürlich. Vordergründig gibt es ja auch noch einen Endkampf. Oder so. An sich könnte man die Schurken auch fast durch B-Klasse-Helden ersetzen und es würde sich an der Stimmung kaum etwas ändern. Schade. Auch der Joker kommt, und das ist ob des Marketings im Vorfeld dubios – deutlich zu kurz.

    Harley Quinn

    „Gibt’s denn auch gute Punkte?“

    Aber sicher! Es beginnt sogar vielversprechend mit comicesker Bildsprache und auch die Figureneinführung ist – obgleich mancherorts ob ihrer Längen bemängelt – recht interessant. Gleich einem Mosaik fügen sich die Szenen zu einem Bild zusammen, das zwar konfus daher kommt, doch genau damit auch den Charakter des Suicide Squads unterstreicht. Es macht Spaß, da zuzusehen. Wo die Bilder und Story nur bis zu einem gewissen Maß zu begeistern wissen, schafft dies die Musik bis zum Ende des Films und lässt an Kick-Ass erinnern, der eine ähnlich energische Playlist aufzuweisen hat. Leider können die Bilder da nicht mithalten. Den Soundtrack würde ich mir daher eher zulegen als die DVD zum Film selbst.

    Als Figur finde ich primär Harley Quinn trotz aller Kritiken ziemlich gut getroffen. Ihre Vergangenheit wird angerissen, es bleibt Spielraum für eigene Interpretationen. Ihre nur nach außen hin scheinende, selbstbestimmte Sexualität wird ebenso sichtbar wie ihr zerbrechliches Inneres, das sie hinter einer grinsenden Maske aus Sprüchen versteckt. Margot Robbie spielt diese Rolle meiner Meinung unheimlich gut und treffend. Ihrem Spiel sehe ich gerne zu, sie als Harley ist darüber hinaus auch eine der wenigen echten Glanzpunkte des Filmes.

    Fazit

    Ja. Nett. War ok. Aber er bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück und wird auch dem Thema nicht wirklich gerecht. Nichtsdestotrotz machen einzelne Szenen durchaus Spaß und der Beginn kann sich auch sehen lassen. Es gibt deutlich schlechtere Filme und es ist seitens DC immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Dennoch: Unterm Strich finde ich ihn enttäuschend, zu wenig irre und fies angesichts meiner Erwartungen.


  8. 25. Juli 2016 | Veröffentlicht unter Allgemein.

    Ich bin dann mal weg!

    Von

    Es. ist. So. Fucking. Heiß! Das ist selbstverständlich nicht der einzige, aber immerhin ein Mitgrund, weshalb ich momentan kaum blogge. Ich komme neben WG-Suche in Bonn, Kopffreikriegen und Freundetreffen einfach zu nichts mehr! Und da ich ohnehin zu nichts mehr komme, dachte ich mir: Ach. Flieg halt übermorgen mal für zwei Wochen nach Irland. [/guddylogik] Da ich dort höchstwahrscheinlich keine Lust haben werde, großartig im Netz zu surfen, muss mein Instagram als unkommentiertes Statusupdategedöns ausreichen. Garantiert mit irischem Bier. Weil isso.

    Das heißt: Sommerpause! Hochoffiziell! Nicht, dass mich noch jemand vermisst! Bis wann? Bis zur gamescom, zu der ich natürlich wieder pünktlich am Mittwoch Morgen in Deutschland sein werde. Ehrensache. Gerade drücke ich mich übrigens vor dem Packen.

    Damals (also vor einer Woche [Anm.d.Red.]) hatte ich ernsthaft gedacht, ich käme mit einem Rucksack aus. Ich bin ja so kluk. Aber mir wird schon irgendetwas einfallen. Notfalls cosplaye ich am Mittwoch das Michelin-Männchen und ziehe jede Klamotte, die nicht mehr ins Handgepäck gepasst hat, übereinander an und schmuggle es so in den Flieger. Vielleicht könnte ich aber ja auch mal versuchen, nur die nötigste Kleidung mitzunehmen und nicht pro Tag 3 verschiedene Outfits „nur für den Fall“. Ja. „Frauenprobleme“. Es ist hart. (Wobei das wiederum eher ein Männerproblem ist. Verzeihung.)

    Damit dieser Beitrag, der in irgendeinem Paralleluniversum auch „Artikel“ genannt werden könnte, auch seine Daseinsberechtigung hat, möchte ich kurz eine Empfehlung aussprechen: Guckt „Stranger Things“ auf Netflix. Fragt nicht. Guckt es einfach. Vertraut mir nur dieses eine mal!

    Abschließend noch ein paar Worte an:

    • meine 3,5 (ich zähle mich immer doppelt) Blogleser: I’ll come back!
    • mein zukünftiges Ich: Du bist alt! ALT!
    • meine Katze: Als Entschädigung für meine Abwesenheit darfst du auf die Tische hüpfen!
    • … die Marketingmenschen: Leider kann ich Ihre Anfragen bzgl. Kooperation meines Blogs mit (bitte Zutreffendes unterstreichen) Ihrer Nagellackmarke, Ihrem Barbiemagazin, Ihrer Liebesschnulzenfilmproduktion, Ihrer ominösen Mangareihe, die mir bei einer Comicvorstellung einen ganzen(!)  Band zum in die gewinnspielgeifernde Menge Werfen zur Verfügung stellen würde, in den nächsten Tagen nicht persönlich ablehnen. Dies wird mein imaginärer Ignorebutton für mich erledigen.
    • … meine Freunde: Nur ein Scherz. Als Internet/Computer/Rollenspiel-Enthusiast habe ich natürlich keine Freunde.

    Ansonsten: macht’s gut und reisst mir während meiner Abwesenheit das Internet nicht ab!

    edit: Und erst jetzt sagt mir meine „Reisebegleitung“, dass Cork Kölns Partnerschaftsstadt ist! Ich geh kapott! Kein Wunder, dass ich mich freue!


  9. 21. Juli 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Star Trek Beyond: 5 gute Gründe, doch noch ins Kino zu gehen

    Von

    Viel spricht gegen diesen dreizehnten Star Trek-Film: Regie führt Justin Lin, der sich für „Fast and Furious“ verantwortlich zeigt und dem manche höchstens ihre Star Trek-Actionfiguren anvertrauen würden, es ist ein Film „ungerader Nummer“ und irgendwie stehen ohnehin viele Trekkies mit dem Reboot auf Kriegsfuß. Es sei zu glatt, zu neu, zu uncharmant, zu wenig Star Trek. Kann man sich Beyond dennoch ansehen? Dieser Film, in dem es Kirk und Co getrennt voneinander auf einen fremden Planeten verschlägt, in dem die Enterprise zerstört, nahezu vernichtet wird und in dem es wieder gegen einen übermächtigen Antagonisten geht? – Ich war im Kino. Und kann euch zumindest meine bescheidene Meinung darlegen:

    Ja. Der Film lohnt sich. Warum? Darum:

    • Das Trio Infernale ist wieder da. Kirk, Pille, Spock, das Triforce star trekscher Macht wird hier gekonnt und in altbekannt augenzwinkernder Manier in Szene gesetzt. Wir erleben hier eine erwachende Bromance zwischen Pille und Spock live mit, können über diesen und jenen Schlagabtausch herzlich lachen und gerade diese drei Figuren sind es, die besonders Leben in die Riege der Crew einzuhauchen vermögen. Besonders betonen möchte ich an dieser Stelle Karl Urban, der Pille auf den Punkt verkörpert. Er lässt McCoy mit dessen trockenem Humor wiederaufleben, dass es eine wahre Freude ist. Pille for president!
    • Es gibt (humorvolle) Referenzen. Stein und Fels aus Pappmaché. Kirk mit zerrissenem Shirt. „Ich bin Arzt, kein …!“. Aufgeplusterte Lebensformen, die insbesondere mit Masse beeindrucken. Ein schmales Retrofeeling schiebt sich durch den Hochglanz der Optik und verbreitet ein wohliges Flair. Charmant werden Brücken zu TOS geschlagen, die unterhaltsam durch die zuweilen lose wirkende Handlung tragen. Es ist neu – und zugleich dezent alt. Und das ist gut so.
    • Die Bildgewalt ist Wahnsinn. Ja, „Buh“, Effekte sind die glitzernd triefenden Arschlöcher der Filmkultur. Doch weshalb sollte nicht etwas gewürdigt werden, das essentiell für dieses Medium ist? Sehenden Auges gehen wir ins Kino, optische Reize sind es, die uns die zwei Stunden hinweg begleiten. Wuchtig, brillant, dreckig und beeindruckend; so wird der Weltraum, wird der fremde Planet visualisiert, in all ihrer Pracht. Weltraumschlachten, die rasant und spannend wirken selbst wenn man das Ende bereits erahnt. Doch wen kümmert es, wenn man bereits auf das befreite Gelächter der Crew am Ende des Films wartet, wenn man das Ende bereits zu kennen glaubt – wenn der Weg dorthin doch das Ziel ist? Die Bilder sind schlichtweg beeindruckend und machen Spaß.
    • Die Figuren machen Spaß. Nicht nur die bereits bekannten Gesichter, auch neu hinzugekommene wie die Kriegerin Jaylah, gespielt von Sofia Boutella sind es wert, betrachtet zu werden. Es sind keine flachen Figuren, seien sie weiblich, homosexuell oder weiß; keine Abziehfigürchen, sondern Menschen mit Profil und ohne großes Klischee. Sicher: Wir finden hier Archetypen vor: Den Draufgänger, die kühle Intelligente, den Zyniker, doch sind es die Facetten, die sie zum schillern bringen. Gerade Jaylah hat mich überzeugt. Ich mag ihr Charakterkonzept, ihr Auftreten, ihren Stil. Selbst der Antagonist Krall, gespielt von Idris Elba, bildet da keine Ausnahme. er ist der bislang für mich beste Schurke des Reboots. Mit Abstand.
    • Er ist kurzweilig. Er macht Spaß. Raumschiffe werden originell eingesetzt. Ich habe mich nicht gelangweilt. Kurz: Ich fand ihn gut.

    Nein,

    Beyond ist keine Offenbarung. Hier werden keine philosophischen Fragen aufgeworfen oder gar tiefgründig erschürft. Auch steht eher die Optik im Vordergrund denn der Plot, der an mancher Stelle recht dünn daherkommt und bei dem Spock sicher ab und an skeptisch die Augenbraue erheben würde. Gut unterhalten gefühlt habe ich mich allemal und er hat die beiden bisherigen Filme des Reboots überholt.

    Das Reboot ist noch immer, trotz aller Referenzen, nicht das „alte Star Trek“. Das will es aber auch gar nicht sein. Und das ist ok – wenn man sich darauf einlassen kann und Actionkino nicht grundsätzlich verteufelt.


    Genre: Sci-Fi, Action
    Regisseur: Justin Lin
    Schauspieler:
     Chris Pine, Zachary Quinto, Anton Yelchin, Simon Pegg
    Erscheinungsjahr:
    2016
    Spieldauer:
    123 Minuten
    Originalton: Englisch
    Trailer | Vorbestellen


  10. 18. Juli 2016 | Veröffentlicht unter Gaming, rund um Gaming.

    Das schönste Cosplay aus 2016 so far…

    Von

    „I am one of the most unusual cosplayers. I can be sexy, I can be ugly, and I do it well! All my Cosplay I do by myself.“

    Elena Samko ist eine stolze Cosplayerin – und kann sich dies auch leisten. Ihre Kostümchen sind nicht nur sehr hübsch angefertigt, sondern auch wunderbar gephotoshopt und in Szene gesetzt. Jede Pose ist perfekt, jedes Bild ein Kunstwerk für sich. Nun hat sie sich nach diversen Monstern auch der Noonwraith (Mittagserscheinung in der deutschen Version, meine ich.) aus der Witcher-Serie angenommen. Welch wunderhübsches Gesichtchen man doch auf den Bildern erkennen kann! Perfekte Bewerbungsphotos für einen Modeljob.

    Als Fotografin zeigt sich Kseniya Rogutenok verantwortlich, Elenas eigene Facebookseite und ihr DeviantArt-Profil kann man hier erspähen. Es lohnt sich. Muss man auch mal neidlos anerkennen!

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  11. 11. Juli 2016 | Veröffentlicht unter Offtopic.

    Picture my Day oder: Aktueller Stand

    Von

    Vielleicht hat man es bereits gemerkt: Ich bin nicht wirklich da. Derzeit wohne ich nämlich übergangsweise im wunderbaren Siebengebirge und habe aufgrund dezenter privater Veränderungen leider Anderes im Kopf, als mich in den Weiten des Internets zu tummeln und illustre Artikel zu schreiben. Ja, das Leben ist hart. An dieser Stelle bitte mitleidsvoll seufzen. Danke, ihr seid nett. (Außer du dort hinten. Seufzen hatte ich gesagt! Einmal mit Profis arbeiten, ehrlich mal!)

    Im Siebengebirge bin ich also. Dort habe ich geschlagene 15 Jahre meines Lebens verbracht. Irgendwann kommen sie alle wieder und wenn ich mich hier so umgucke, wird das auch bei mir der Fall sein. Später, wenn ich erfolgreiche Autorin bin und alleine mit drölfzig Katzen in einer Hütte am Waldrand hause, wird es am Fuße eines der rund vierzig Berge des Landstriches hier sein. Definitiv. Gestern jedenfalls hieß es wieder „Picture my Day„: Blogger fotografieren ihren Tag, diesmal organisiert von Frau Margarete. Mein Tag war gestern derart spannend, dass ich vor lauter Spannung fast eingeschlafen wäre. Ihr kennt das. Ja, ich bin ein Faultier.

    Derzeit nämlich nutze ich meinen temporären Wohnort, um im Siebengebirge wandern zu gehen. Ja, mir macht das tatsächlich Spaß; es ist entspannend, man bekommt den Kopf frei und Himmel, sind endlich wieder hunderte Inspirationen auf mich eingeprasselt! So muss das! Gestern und vorgestern war ich „nur“ im Ittenbacher Wald unterwegs, die nächsten Tage kommen die Berge an die Reihe. Nun jedoch ein paar Naturfotos vom vorgestrigen Tage und im Anschluss daran mein gefilmter Picture my day. Enjoy. Oder so. Habe es extra mit epischer Musik unterlegt, damit es imposanter erscheint. Ich bin ja so gewieft! (Mein Gott, schon wieder so ein Hustenanfall!)

    Siebengebirge1 Siebengebirge2 Siebengebirge3 Siebengebirge4 Siebengebirge5 Siebengebirge6 Siebengebirge7 Siebengebirge8


  12. 7. Juli 2016 | Veröffentlicht unter Comics, rund um Comics.

    Der Iron Suit bekommt neuen Inhalt

    Von

    „Es ist ein neuer Held in der Stadt. Und sie wird das Marvel-Universum im Sturm erobern.“

    Marvel übt sich nach Spider-Man, Hulk, Ms. Marvel und Thor nun ein weiteres Mal um Diversität im Superheldenuniversum. Rundumerneuert wird dieses Mal Iron Man, der ab Oktober von einer afroamerikanischen jungen Frau verkörpert werden darf. Nein, Tony Stark hat sich keiner multiplen Umwandlung unterzogen, sondern wird im Zuge der Reihe „Civil War II“ den Anzug an den Nagel hängen – oder in ihm dahinscheiden, denn die genauen Umstände sind noch nicht bekannt. Und selbst wenn: Hier herrscht spoilerfreie Zone. (Wusstet ihr eigentlich, dass Aryas Direwolf Nymeria in der aktuellen 6. Staffel von Game of Thrones Königin des Mushroom Kingdoms wird? HA!)

    Die neue Iron Man, die noch auf der Suche nach einem passenderen Namen ist, heißt bürgerlich Riri Williams, besitzt einen bemerkenswert hohen IQ und studiert bereits jetzt, mit 15, an dem renommierten Massachusetts Institute of Technology. Selbstverständlich hat sie sich selber auf ihrem eigenen Zimmer einen Iron Man-Anzug gebastelt, schließlich darf man nicht einfach so Iron Man werden. Dafür verantwortlich zeichnet sich Brian Michael Bendis, der bereits Miles Morales als Spider-Man auf den Weg geschickt hat.

    „(…) there was a part of an audience crawling through the desert looking for an oasis when it came to representation, and now that it’s here, you’ll go online and be greeted with this wave of love. (…) I think what’s most important is that the character is created in an organic setting. We never had a meeting saying, “We need to create this character.” It’s inspired by the world around me and not seeing that represented enough in popular culture.“ Brian Michael Bendis

    Ein an sich löbliches Unterfangen, doch natürlich kann es keine Ankündigung ohne kritische Stimmen geben, die beispielsweise bemängeln, dass die Figuren zwar divers werden, die kreativen Köpfe dahinter jedoch nicht. Und natürlich das allgegenwärtige, geseufzte „Muss das schon wieder sein…?“

    Ich persönlich bin da noch immer zwiegespalten. Einerseits finde ich es gut, wenn man die Popularität bereits gestandener Superhelden nutzt, um Diversität einzugliedern. Andererseits bin ich nicht ganz zufrieden damit, eben jene Helden einfach mit anderen Figuren zu ersetzen. Ich sollte mich vielleicht bei einer Metzgerei bewerben, denn: Frischfleisch, ich brauche Frischfleisch!

    Im Herbst wird Riri Williams offiziell in den Anzug steigen, von Bendis geschrieben und von Stefano Caselli gezeichnet.


  13. 30. Juni 2016 | Veröffentlicht unter Gaming, Rollenspiel, rund um Gaming.

    Was macht eine gute Rollenspiel-Figur aus?

    Von

    Gestern habe ich noch über die eher flachen Archetypen gesprochen, heute soll es in einen anderen Bereich gehen – den der „guten“ Figuren. Doch was heißt „gut“ in diesem Zusammenhang? Spontan käme mir Folgendes in den Sinn: Die Figur sollte „echt“ wirken, tiefgründig sowie vielschichtig und in sich schlüssig sein. Man sollte ihre Beweggründe und ihr Handeln nachvollziehen können. Ihr sollte Leben eingehaucht worden sein. Oder anders: Wann wird eine Figur zu einer Person?

    Creative Director Mike Laidlaw und Lead Writer Patrick Weekes von BioWare sind der Frage in einem Video nachgegangen und ziehen Solas aus Dragon Age: Inquisition und Mordin aus Mass Effect als Beispiele heran. (A.k.a.: Spoilers inside!)

    Die wichtigsten Aussagen fasse ich mal kurz zusammen: 

    • Die Figur sollte lebendig wirken. Mit Träumen, einer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Ängsten, vielleicht einer Familie. Sie sollte wirken, als würde sie auch außerhalb des Kontextes des jeweiligen Spiels tatsächlich existieren können. Mit all diesen Informationen im Hinterkopf beginnt man als Spieler, sich um diese Person zu kümmern – und ein etwaiger Verlust derselben lässt einen emotionaler zurück. „Captain. Redshirt Nr. 54 ist tot.“ vs. „Karl-Heinz ist tot! Er wollte doch eine Schmetterlingsfarm gründen und ach, wie hat er immer so gefühlvoll über seine Frau gesprochen! Was die wohl dazu sagen wird …?“
    • Kontraste sollten vorhanden sein; Antagonisten, Trauer im Kontrast zur Freude, Rückschläge, die einen Triumph intensiver erleben lassen. Eine Figur, die einem egal ist, die einen bar jeglicher Emotionen zurücklässt, bleibt grau. Auch wenn es bedeuten kann, dass die Figur gehasst oder verachtet wird. Das ist völlig ok. Wesentlich besser so, als gar keinen Bezug zu finden. in dem Fall hätten die Autoren versagt.
    • Auch oder gerade bei moralisch fragwürdigen Ansichten ist es doch sehr von Vorteil, diese in sich schlüssig darzustellen und mit der Person und deren Charakter zu verknüpfen. Stichwort Plausibilität.

    Dem kann ich mich anschließen. Romane erfordern natürlich andere Techniken und Vorgehensweisen als ein Videospiel – alleine schon, weil die interaktive Komponente fehlt – doch diese Punkte sind mir bei meinen Protagonisten und Nebenfiguren gleichermaßen essentiell. Ich finde es immer spannend, wenn andere Schaffende über solche Themen sprechen, daher möchte ich euch das kurze Video einfach empfehlen.


  14. 29. Juni 2016 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Lieblings-Archetypen

    Von

    Arche- und letztlich auch Stereotypen begegnen einem überall: Ob im Film, der eigenen Rollenspielrunde oder auch beim freundlichen Bäcker aus der Nachbarschaft. Natürlich sind gerade Stereotypen verpönt: Sie seien zu eindimensional, bedienen sich stumpfer Klischees und verbreiten ein farbloses Abbild der Wirklichkeit, das manche fälschlicherweise für bare Münze nehmen.

    Das ist eigentlich schade, denn gerade mit Stereotypen kann man oftmals humoristisch arbeiten und sich als Leser oder Zuschauer an ihnen entlang hangeln, ohne zuvor seitenweise die Hintergrundgeschichte der jeweiligen Figur durchgelesen haben zu müssen. Speziell bei Nebenfiguren bin ich dankbar wenn mal wieder ein Stereotyp auftaucht. Auch beim Rollenspiel bediene ich mich zumindest der Archetypen, also diverser Grundformen, denen ich durch spezielle Eigenheiten natürlich noch den letzten Schliff und Tiefe verleihe, damit er oder sie eben nicht als bloßer Abklatsch eines Klischees verkommt. Ich schätze, dass fast jeder so seine Lieblinge hat. Nicht einzelne Personen, sondern ganze Personengruppen. Der eine steht auf strahlende Helden, die er jedes Mal aufs Neue sympathisch findet, die andere kann sich einen Fantasyfilm ohne einen geschniegelten Elfen kaum mehr vorstellen. Ich zumindest habe Archetypen, bei denen ich jedes Mal aufs Neue wohlig aufseufzen muss oder die mich immer wieder schmunzeln lassen. Bei denen ich mir beim Ansehen eines bislang unbekannten Filmes denke: „Hurra! Wieder einer der Sorte!“ Meine vier völlig irrationalen und subjektiven Lieblinge möchte ich euch nun vorstellen und hoffe natürlich auf Nennung der euren!

    Dass ich insbesondere Bilder von Disneyfiguren gefunden habe liegt vermutlich daran, dass es Disney verdammt nochmal versteht, mit Klischees zu spielen! Und es, nunja, Kinderfilme sind. da „darf man das“.

    Die liebenswert verrückte Omi

    Willst du nicht für immer bleiben?“ Der, ich glaube, letzte Satz der Großmutter Mulans innerhalb des Filmes steht recht exemplarisch für diesen Typus: resolut, um keine Frage oder Antwort verlegen und das Herz am rechten Fleck. Stets etwas tatterig auf den dürren Beinchen, die Lippen zu einem jugendlichen Grinsen verzogen, vermag es „die liebenswert verrückte Omi“, mein Herz definitiv zu erweichen. Ein wenig Vergesslichkeitswürze hier und eine brüchige Stimme dort und es ist perfekt.

    Als ich DSA geleitet habe, war eine alte Frau einer meiner NPCs und sie kam, Rückmeldungen zufolge, sehr gut an: sie verstand akustisch vieles falsch, schweifte oftmals in die Vergangenheit ab obwohl die Helden eigentlich nach Informationen der Gegenwart forschten und ab und zu schlief sie auch mitten im Satz ein. Das ist natürlich ein Extremfall, den ich jedoch sehr gerne mag. Leider eignet er sich kaum als eigener Heldentyp, wenn das Abenteuer nicht gerade während eines Kaffeekränzchens spielen soll.

    Typische Zitate:

    „Jaja… *imSchaukelstuhlwipp* Damals… als die Recken noch mit bloßen Händen die Drachen erschlagen konnten…“

    „Pah! Jungspunde! Lasst das mal Oma XY machen! *ärmelhochkrempel*“

    „Kindchen, nicht unter meinem Dach!“

    Artverwandte Figuren: „Mulans Großmutter, „Küss den Frosch“ – Mama Odie

    Der sanftmütige Bärtige

    Ob Zwerg, Thorwaler oder Söldner: Gutmütige, biertrinkende Männer mit dem Herz am rechten Fleck haben es mir, rein platonisch, sehr angetan. Bei mir kommt da fast automatisch biergeschwängerte, freudige Lagerfeuerstimmung auf mit der Sicherheit, dass der Kerl ohnehin jeden Eindringling mit seiner mächtigen Axt von der Straße fegen würde. Ganz unabhängig davon, dass er ansonsten ein gutmütig brummender Bär ist.

    Den Mix aus pfeiferauchender Gemütlichkeit, Feierlaune und Gefährlichkeit im Kampf finde ich sehr inspirierend und auch in Film und Buch einfach schön zu lesen. Ich freue mich immer, wenn so eine Person dann auftaucht und für ein paar warme Momente inmitten des Chaos‘ sorgt. Da verzeiht man auch die obligatorischerweise nicht ganz so immens vorhandenen Gehirnzellen. Der Bart ist übrigens zwingend notwendig. Natürlich.

    Typisches Zitat:

    „Hömma! Erst trinken wir in Ruhe das Bier aus und dann könnt ihr euch gegenseitig die Köpfe einschlagen!“

    Artverwandte Figuren: Gimli, Hagrid, Mattis, „Ronja Räubertochters“ Vater

    Der eitle Schnösel

    Er vereint einige schlechte Eigenschaften in einer einzigen Person: Selbstverliebtheit, Arroganz, Selbstüberschätzung, meist Egoismus. Und dennoch: in seiner fiktiven Art finde ich solche Charaktere einfach klasse. Im realen Leben würde ich ihnen vermutlich quer über die Füße kotzen, doch finde ich sie in Filmen und Büchern einfach unglaublich kurzweilig. Zum Glück ist solch eine Figur, im Gegensatz zur Omi, auch noch rollenspieltauglich, weshalb ich auch einen mein Eigen nennen darf.

    Der Blick in den Spiegel, das selbstbewusste durchs-Haar-Streichen, gekoppelt mit den irritiert-skeptischen Blicken der Umstehenden peppt meiner Meinung nach einfach vieles auf. Ohne Gaston würde die Schöne und das Biest nur halb so originell finden, unvergessen natürlich die Musicalszene. Der Humor ergibt sich aus der Diskrepanz zwischen der Außenwirkung und dem, wie sich der gute Mann oder wahlweise auch die gute Frau selber sieht. Herrlich btw. auch das „großartigste Pferd des Universums“ Sternschnuppe, das ich gerne zitiere und das mir ein paar meiner Kindheitsstunden versüßt hat.

    Typische Zitate:

    „Holdeste, wartet ersteinmal ab, bis Ihr mich kämpfen seht – es wird all‘ Eure Erwartungen übertreffen!“

    „Wer ist schon Adonis? Hallo? *aufsichselberdeut* Das ist ein echter Kerl!“

    „Es kann nicht jeder so absolut großartig sein wie ich…*nachsichtiglächel*“

    Artverwandte Figuren: „Regina Regenbogens“ Sternschnuppe, Gaston aus „Die Schöne und das Biest“, Shreks „Prinz Charming“, Zapp Brennigan

    Der verschlagene Antagonist

    ScarFies grinsend schlängelt sich der verschlagene Antagonist in den Plot und strickt im Hintergrund seine bitterlichen Pläne. Stets darauf bedacht, den äußeren Schein zumindest bei der klassischerweise naiven Umgebung zu wahren, wird zumindest dem Zuschauer sehr schnell klar, mit wem man es zu tun hat. Kluge, gerissene Figuren mit Charakter sind es, die zwar Dank ihres oftmals herrschenden Größenwahnes sehr unsympathisch daherkommen, aber für viele Geschichten unverzichtbar sind.

    Es macht unheimlich viel Spaß, ihnen beim Agieren und Intrigieren zuzusehen und die feinen, giftigen Fäden zu sehen, die sie spinnen! Herr Schlangenzunge und der ein oder andere Game of Thrones-Fiesling sind auch wunderbare Kandidaten für diesen Archetyp, der in seiner darstellung gerne mit giftgrünen Farben akzentuiert wird.

    Typisches Zitat: „ja welch tragisches Schicksal deine Mutter doch ereilt hat. Wer hätte das denn auch erahnen können …?“

    Artverwandte Figuren: Scar aus „König der Löwen“, Dschafar aus „Aladdin“,


  15. 23. Juni 2016 | Veröffentlicht unter Gaming, rund um Gaming.

    Der N64 darf in den USA bald Bier trinken!

    Von

    Heute vor 20 Jahren erblickte der N64 das Licht der Welt. Zumindest der japanischen Welt, denn in den USA wurde er drei Monate später veröffentlicht und in Europa sogar erst fast ein Jahr später, nämlich am 1. März 1997. So oder so – da der N64 großartig ist, muss dieser Tag gebührend beblogartikelt werden! Und womit? Mit Recht!

    Geschenkt bekommen haben mein Bruder und ich ihn, ich glaube Weihnachten 1997. Keine Ahnung, wer das gefilmt hat, aber ganz im Ernst, das sind wir:

    Zumindest könnten das Original wir sein! Hey, sogar die Haarfarben und Frisuren stimmen! Fortan jedenfalls übten wir uns in lauernder Bereitschaft. Der N64 stand wohlbehütet im Schlafzimmer unserer Mutter, wohlwissend, dass wir sonst gar nicht mehr draußen mit Steinen nacheinander werfen spielen würden. Ein täglich immer neu aufflammender Kampf um unser einziges Spiel „Ocarina of Time“ entbrannte und die ersten Siege durch K.O. errangen wir nicht etwa im Spiel, sondern auf dem Teppichboden vor der Konsole! Gut. Vielleicht übertreibe ich auch hier ein wenig. In meiner Erinnerung jedoch waren wir plötzlich erklärte Feinde, die um den einzigen Controller gekämpft haben!

    Meine 5 Lieblingsspiele auf dem N64

    • Mario Kart. Nuff said. Außer Peach, die blöde Kuh.
    • Ocarina of Time. Selbsterklärend.
    • Bomberman – nachdem ich es anno 2014 endlich verstanden habe.
    • Majoras Mask. Weil Geschwimme als Zora und düstere Atmosphäre.
    • Snowboard Kids. Haben meine beste Freundin und ich damals bis zum Erbrechen gezockt.

    Obwohl die Konsole schon so unglaublich alt ist kann man sie noch immer hervorragend benutzen! Ständig! Immer! Nach Mario Kart 64 gab es kein besseres Rennspiel mehr! Und davor auch nicht! Und ich bin wahnsinnig stolz auf den Zelda-Controllersticker aus der Screenfun, der auch nach etlichen Jahren noch hält. Wie der N64 eben. Brave 90er-Qualität.

    Zur Feier des Tages habe ich mal nach Fun Facts zum N64 gesucht. Fun Fact 1: Diese Fakten sind alle langweilig. Eigentlich sollte er „Ultra 64“ heißen. Ui, toll. Klingt wie ein Transformer. Es hatten sich erfolgreich Leute beschwert, dass sie Wundblasen vom exzessiven Controllerbenutzen erlitten hätten: Prompt wurden $80 Millionen in Handschützer investiert. Aufregend. Viele weitere Fakten könnt ihr ja googlen, aber erwartet keine Offenbarungen. Protipp: Spielt stattdessen lieber auf dem N64. Ich werde es jedenfalls gleich tun! Das Mario Kart Turnier wartet auf mich!

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  16. 21. Juni 2016 | Veröffentlicht unter Comics, Comicvorstellungen.

    Top 5 Doctor Strange – Comics

    Von

    Da ich zuletzt an einem Artikel über Doctor Strange gesessen habe, habe ich meine Nase wieder viel zu tief in alte Comics gesteckt, um mein Wissen ein wenig aufzufrischen. Und verdammt, war das eine gute Lektüre! Fast vergessen, was für Schätze dort verborgen liegen! Dabei sind leider zu wenige mit Doctor Strange vertraut und das, obwohl er einer der schillerndsten Figuren des Marveluniversums ist. Warum das so ist, werdet ihr zu einem späteren Zeitpunkt nochmal genauer erfahren. Um die Wartezeit zum Film ein wenig kürzer zu gestalten und einen etwaigen Einstieg zu erleichtern, möchte ich euch hier meine Lieblingscomics des Doctors vorstellen. Außer Konkurrenz sind hierbei die ersten Ausgaben, in denen Strange auftaucht und die in #115 auch seine Hintergrundgeschichte aufarbeiten: Ab #110 der „Strange Tales“ von 1963.


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    Doctor Strange: The Oath

    Sherlock StrangeBrian K. Vaughan ist zu Recht einer meiner liebsten Comicbuchautoren. Nicht nur kombiniert er teils sehr trockenen Humor mit tiefgründiger Tragik, sondern schafft es auch, Geschichten zu weben, die die Charaktere der Figuren akzentuieren und gekonnt hervorheben. In „The Oath“ muss sich Strange den Geistern seiner Vergangenheit stellen und der Frage nachgehen, was schwerer wiegt: Das Leben seines treuen und geliebten Dieners Wong – oder die Gesundheit der gesamten Menschheit. Dass er nebenbei in die Gedankenwelten seiner Gegner eintaucht, sich seinen ärgsten Feinden gegenübersieht und selber ganz schön bluten muss, ist dabei fast Nebensache.

    Bonus: Vaughan hat die Besetzung des neuen Doctos vorausgesehen. Beweis siehe oben links. ;)

    Autor: Brian K. Vaughan | Zeichner: Marcos Martin  | Jahr: 2006 | Bestellen 


    Disturbed StrangeWhat Is It That Disturbs You, Stephen?

    Ein klassischer Strange, wenn man so will: Derart abstrakt die Panels, abstrus die Storyline und zauberhaft die Magie, dass man zwar keinen großen Faden oder gar Tiefgründigkeit sieht, dafür jedoch Spaß haben kann. Die Panels sind wunderschön in Szene gesetzt und die Farben satt – und Stranges „WTF“-Blick ist einfach köstlich! Wieder ist Wong die Damsel in Distress, dieses Mal hübsch garniert von Electra, die Strange einiges entgegenzusetzen und sichtlich Freude an dem Spiel hat. Dabei hat alles so harmlos – und seltsam – mit einem Glückskeks begonnen …

    Autor: Marc Andreyko | Zeichner: P. Craig Russell | Jahr: 1997 | Bestellen


    ShamballaInto Shamballa

    Eine wunderschön gezeichnete Graphic Novel, die in die Tiefen von Stranges Psyche eintaucht und ein einziger Spiegel, eine fleischgewordene Illusion darstellt. Es ist kein dämonischer Gegner, dem sich Strange stellen muss, sondern vielmehr er selber. Fragen werden aufgeworfen, Themen abstrahiert dargestellt, was der Geschichte nicht nur Tiefe andichtet, sondern auch tatsächlich verleiht. Eine etwas andere Superheldengeschichte, die die Figur näher beleuchtet und den Fokus auf Mystik und Geist legt.

    Autor: J.M DeMatteis | Zeichner: Dan Green | Jahr: 1986 | Bestellen – leider kaum zu kriegen. Vielleicht im Comicladen des Vertrauens!


    triumphDoctor Strange & Doctor Doom: Triumph and Torment

    Zwei Doktoren auf einem Fleck – was kann da schon schiefgehen? Doom ist hier wieder einmal auf familiärer Mission, seine Mutter aus der Hölle zu retten. Mit dabei: Strange, der sich wunderbar mit dem Fiesling zu verstehen scheint. Temporär zumindest. Munter und in bester Superheldenmanier geht es gegen Mephisto und dessen Schergen. Es ist ein nettes Spektakel mit Twists, die das Leseerleben nochmal aufwerten. Die beiden Figuren harmonieren wunderbar und auch wenn Strange hier nicht im alleinigen Mittelpunkt steht ist es doch ein Griff wert, da es ihn wieder von etwas anderer Seite beleuchtet.

    Autor: Roger Stern, Gerry Conway, Bill Mantlo | Zeichner: Mike Mignola, Kevin Nowlan | Jahr: 1974 | Bestellen


    time doom“Time Doom!” Marvel Premiere #11-14

    Wie genau wurde Strange zum Sorcerer Supreme und was hat er mit der Erschaffung des Universums zu tun? Endlich wieder Zeitreisen! Strange trifft auf Baron Mordo, Sise-Neg und Cagliostro, wir sehen Tentakel, wohnen Hypnosen bei und können einem T-Rex das Ärmchen schütteln. Einer der grundlegenden Storyarcs von Doctor Strange, die sich nicht nur aufgrund des Backgrounds lohnt, sondern in sich auch sehr unterhaltsam ist – nur nicht für Hardcore-Christen, wie zugegeben werden muss. Solch eine Geschichte war damals gar nicht so einfach zu veröffentlichen.

    Autor: Steve Englehart | Zeichner: Frank Brunner | Jahr: 1973 | Bestellen


  17. 17. Juni 2016 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    Lieblingsschauspieler-Huldigung: Tatiana Maslany

    Von

    Dies ist kein Artikel hochgeistiger Ergüsse. Zumindest nicht meiner eigenen. Nein, an dieser Stelle möchte ich kurz innehalten und euch meine Lieblingsdarstellerin präsentieren: Tatiana Maslany, ihres Zeichens Hauptdarstellerin der großartigen Serie „Orphan Black“, die mit der kommenden fünften Staffel ihren Abschluss finden wird. Was ist an Frau Maslany so besonders? Sieht sie gut aus? Spendet sie 150% ihrer Einnahmen an die Kittennothilfe? Nein – oder vielleicht doch, so genau habe ich sie nicht gefragt. Vielmehr kann sie schauspielern. Nicht nur „irgendwie“, sondern richtig gut. Verdammt gut.

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    In Orphan Black verkörpert sie nicht nur eine einzige Rolle, sondern schlüpft in die gleich mehrerer, sehr differenter Figuren. In Klone. Und jeder einzelner dieser Klone hat seine eigene Persönlichkeit, seinen eigenen Charakter, der derart von Tatiana Maslany dargestellt wird, dass es schwerfällt zu glauben, dass hinter all diesen Figuren wirklich nur eine einzige Schauspielerin steckt. Mehr noch: Gibt sich einer dieser Klone als ein anderer Klon aus, merkt man das sofort an der veränderten Darstellung. Gestik, Mimik, Akzent, Bewegungen – schauspielerische Größe bis ins kleinste Detail. Daher: Ja. Sie ist meine Lieblingsschauspielerin. Sie hat es drauf. Definitiv.

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    Daher habe ich die letzte halbe Stunde damit verbracht, Youtube-Videos mit ihr zu gucken. Hach! Na kommt schon! Lasst euch von ihrer Grazie bezirzen! Oder so. Und, verdammt nochmal: Guckt Orphan Black! Es lohnt sich! Nicht nur, aber auch wegen Tatiana Maslany.


  18. 15. Juni 2016 | Veröffentlicht unter Gametrailer, Gaming, Gamingnews.

    Meine E3 – Highlights

    Von

    Ursprünglich  wollte ich alle Streams live sehen. Dann kamen jedoch Fußball und schlafloses Wochenende dazwischen. Mein Leben ist hart. Nun jedoch habe ich alles nachgeholt und kann euch hier die – für mich – wichtigsten Ankündigungen präsentieren. Dafür bin ich schließlich da. Oder so.

    The Legend of Zelda: Breath of the Wild

    Seit einer gefühlten Ewigkeit angekündigt, nun endlich auch gezeigt: Breath of the Wild, das 2017 für die kommende Konsole und für die Wii U erscheinen soll. Eine weitläufige, sattgrüne Welt erstreckt sich vor den Augen des Spielers, man scheint freier als in allen Teilen zuvor: Sprünge, Interaktion mit der Umwelt, Kochen, Jagen, Segeln – die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt. Allzu modern ist das Design zwar nicht, dafür jedoch umso liebevoller. Doch obwohl die ersten Sekunden, vielleicht auch die gesamte erste Minute des Trailers mir den Atem geraubt haben, hielt sich dieser Eindruck bei mir nicht lange. Es fühlt sich nicht richtig an. Was genau? Ich kann nicht mit dem Finger drauf zeigen. Vielleicht wirkt es bislang noch zu beliebig auf mich während mich die neugewonnene Modernität kalt lässt. neu ist auch, dass hier wohl statt eines Artefaktes oder Link die Welt selbst der eigentliche Protagonist oder Star sein soll, weshalb dieser Teil auch diesen Titel trägt. Dennoch bleibe ich hochgespannt!

    Days Gone

    Postapokalyptische Settings finde ich nach wie vor unglaublich faszinierend. In dem Spiel des Bend Studios für die PS4 schlüpft man in die Rolle des Bikers und Kopfgeldjägers Deacon St. John, der sich nicht nur mit allerlei garstigen und agilen Zombies, sondern auch mit seinen Mitmenschen konfrontiert sieht. Es ist eine Geschichte über das nackte Überleben, Hass, Verrat, Freundschaft, Wahnsinn, Verlust – und Hoffnung, in die man hier eintauchen soll. Die offene Spielwelt sieht grandios aus und macht mir Lust auf viel mehr. Ein Erscheinungstermin ist leider noch nicht bekannt.

    Death Stranding

    Nicht viel erfährt man über die Hintergründe dieses nebulösen Szenarios, in dem man in „Death Stranding“ in der virtuellen Haut Norman Reedus‘ erwacht – und das ist auch gut so, schürt es doch die dezent surreale Atmosphäre des Trailers, der vielleicht auch Dank Hideo Kojimas (Metal Gear) Wirkendie ein oder andere Aussicht bereithält. Schwarze Handabdrücke, ein Baby, das sich plötzlich in Luft auflöst, tote Fische, nackte Haut, fünf mysteriöse schwebende Gestalten – zurück bleibt ein großes, aber hochgradig interessiert dreinblickendes Fragezeichen. Mehr. Mehr!

    Prey

    2032 wacht der arme Morgan Yu in einer Raumstation auf und sieht sich mit unfreundlichen Aliens und einem mysteriösen Experiment konfrontiert. Das von Bethesda vorgestellte Reboot soll primär auf eben jener Station spielen und den Spieler vor moralische Fragen stellen, deren Beantwortungen nicht allzu leicht werden sollen. Auf den ersten Blick wirkt es vielversprechend; mehr Infos dazu soll es auf der QuakeCon in Dallas geben.

    Skyrim: Special Edition


    Mit am meisten gefreut habe ich mich tatsächlich über die Ankündigung, dass an der Remastered-Version Skyrims gearbeitet wird. Erscheinen soll es im Oktober dieses Jahres für die PS4, Xbox One und für den PC. Somit können sich nicht nur alteingefleischte PC-Spieler einer aufgehübschten Grafik erfreuen – und ja, diese gäbe es auch mit Mods – sondern endlich auch Konsolenspieler in den Genuss Skyrims kommen. Sicherlich hätte mich auch eine Ankündigung über einen komplett neuen Teil der Elder Scrolls-Reihe erfreut, doch hey: Ich liebe Skyrim. Und ich freue mich, dass es nun ein noch größeres Publikum erfahren wird und auch Mod-Laien ihr bereits vorhandenes Spiel kostenlos upgraden können.

    Honorable Mentions

    In dem Trailer des Soft Reboots zu God of War sieht man Kratos und Sohn blutig gegen Reihen an schlachtwütigen Gegnern vorgehen, ein neues Quake wird gezeigt, Lego und Star Wars vereinen sich in diesem Force Awakens-Trailer, die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft schwingt sich durch die PS4 und für Horizon Zero Dawn werden 8 Minuten sehr hübsches Gameplay gezeigt. Und natürlich sieht Andromeda phantastisch aus!


  19. 14. Juni 2016 | Veröffentlicht unter Offtopic, Real Life.

    [Offtopic] Im Schieferpark

    Von

    Die letzten Tage kam ich dezent zu gar nichts. Mitschuld war der Tintenzirkel, seines Zeichens Forum für Fantasyautoren. 22 unerschrockene Mitglieder verbrachten ein Wochenende im Schieferpark inmitten des Thüringer Waldes.

    Zwischen dem 13. Jahrhundert und 1999 wurde dort im Staatsbruch Schiefer abgebaut; den zugehörigen Tagebau kann man heute noch erahnen und liegt teils als Ruinen im Walde, teils unter dem später angelegten Schiefersee verborgen. Heute ist der Staatsbruch ausgewiesenes Naturschutzgebiet und beherbergt einige Arten der Roten Liste wie beispielsweise den Uhu. Es ist ein wunderschön idyllischer, sehr interessanter Ort, an dem auch Führungen unternommen werden können, um sich näher mit der Schiefergewinnung auseinanderzusetzen.

    Wir hatten natürlich unheimlich viel Spaß, wurden großartig inspiriert und haben Unmengen an Fotos geschossen. Ein paar von denen möchte ich euch einfach mal zeigen – vielleicht bekommt der ein oder andere ja auch mal Lust, im Schieferpark herumzustreunen? :) Teilweise wurden sie von mir geschossen, teilweise von Franzi aka Jadeblüte, deren Beautyblog definitiv auch einen Blick wert ist!


  20. 7. Juni 2016 | Veröffentlicht unter Blogging, Offtopic.

    Der Blog wird 5 – und ich vervlogge dein Lieblingsbier!

    Von

    Kein Bier vor 4! Gut, dass der Blog schon 5 wird.

    Anlässlich dieses wahnwitzigen Spektakels gibt es hier leider kein Gewinnspiel. Ich weiß: Buuuh! Bin einfach kein großer Fan von Gewinnspielen dieser Art. Stattdessen hat mich Lezunk auf eine Idee gebracht:


    Klingt hervorragend – aber warum nicht eine Bierprobe daraus machen? Schickt mir gerne bis Ende Juli eine(!) Dose oder Flasche eures Lieblingsbieres gut verpackt an die im Impressum angegebene Adresse! Ich werde mich im August dann mit Freunden (wahrscheinlich passenderweise mit Blogger- und Youtuberkollegen, wenn sich ein gemeinsamer Termin finden lässt!) zusammensetzen und einen Vlog über die intellektuelle Bierprobe drehen. Der Blog muss schließlich gebührend gefeiert werden!

    Selbstverständlich würde ich die edlen Spender auch mit Namen benennen etc.pp.!

    Was es auf keinen Fall werden wird: Ein Besäufnis. Nein, pro Bier und Person wird fachmännisch genau ein Schluck genommen und selbstverständlich später mit Wasser nachgespült, um das Geschmackserlebnis späterer Biersorten nicht zu verfälschen. Gepflegte Bierprobe mit kluger Punktevergabe statt jugendlicher Leichtsinn! Nachtrag: Da es Dank Punktevergabe auch einen Sieger geben wird, bekommt der Sender dieses Bieres „etwas“. Das denke ich mir noch aus. Aber irgendetwas Plastisches, Bierpokaliges. Ohne Echtgold. Glaube ich. Und natürlich ein Bierbattle-Zertifikat!

    Wer feiert mit mir? :)

    Randbemerkungen: Leichtfertiger Alkoholkonsum ist gesundheitsgefährdend und Jugendliche unter 18 sollten sich bitte von dieser Aktion fernhalten. Ich selber bin knapp über 18 und gehe verantwortungsvoll mit den Spenden um. Alle Angaben und Einsendungen erfolgen auf völlig freiwilliger Basis. Alkohol soll auf keinen Fall verherrlicht werden. Nur in Maßen getrunken.