Kategorie-Archiv: Allgemein

Easy oder Hard? Welchen Schwierigkeitsgrad wählst Du?

frLetztens habe ich mich mit jemandem unterhalten, der, wenn er denn die Möglichkeit bekommt, grundsätzlich “Nightmare” oder zumindest “Hart” wählt, wenn er ein neues Spiel beginnt. Unabhängig davon, ob er die Spielereihe oder das Genre kennt oder nicht. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich es beeindruckend fand, obwohl mein Gegenüber alles dafür tat, so hart auszusehen wie sein favorisierter Schwierigkeitsgrad. Tatsächlich halte ich es eher für suboptimal, wenn man den Modus spielunabhängig wählt, Herausforderung hin oder her. Bei auf der Story basierenden Spielen wähle ich meistens “normal” aus, um nicht komplett vom Gameplay abgelenkt zu sein – es sei denn, ich habe dieses Spiel bereits einmal durchgespielt. Bei Spielereihen, die ich gut kenne oder Genres, die mehr Action, denn Handlung versprechen, wähle ich “hart”. Wenn da zusätzlich noch die Komponente des erneuten Spieles hinzukommt, dann erst wähle ich Hölle (wenn es überhaupt wählbar ist).

Hast Du denn einen Lieblingsmodus?

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difficultyBesonders schön finde ich es, wenn das Game selbst mit diesen Schwierigkeiten “spielt”. Doom etwa fragt den Spieler bei dessen Wahl des “Nightmare”-Modus’, ob er ihn wirklich wählen will. Für Doom ist übrigens auch eine fanmade Version verfügbar: Pray to God, in der man lediglich eine Pistole benutzen kann.  Gerade bei Shootern mag ich diese “realistischen” Schwierigkeitslevel sehr, in denen jeder eingesteckte Treffer der letzte sein könnte und weswegen ich bei Shootern gerne den härtesten Grad wähle. Wieso eigentlich realistisch? Bei Far Cry kann man dann zwar selber weniger einstecken – die Gegner gleichzeitig allerdings wesentlich mehr, ob sie nur ein Unterhemd oder eine Rüstung tragen. Unfair! (Und gerade deshalb so schön!) Oh und Dead Space 3 treibt diesen Realismus natürlich auf die Spitze, indem man das Spiel im Todesfall von neuem starten muss.

Von freispielbaren Schwierigkeitsleveln, wie etwa bei Metrod Prime, habe ich übrigens nur zwei wirklich durchgezockt: Jene von Super Mario Land (GB) und Diablo. Ich spiele einfach ungern zweimal hintereinander das selbe Spiel, obwohl es mancherorts natürlich reizvoll ist – etwa wenn bei Dead Space der “Pew pew!”-Handschuh winkt.

Von sich automatisch anpassendem Schwierigkeitsgrad, wie mancher gerne hat oder hätte, halte ich übrigens nichts, da ich nicht das Gefühl hätte, gefordert zu sein. Es sei denn, man könnte es so einstellen, dass es immer einen Ticken schwieriger oder eben leichter wird, als man selber verkraften könnte. Oder so. Aber nein, ich bleibe lieber bei meinen üblichen, auswählbaren Schwierigkeitsgraden, obwohl da natürlich die Gefahr besteht, dass man selber irgendwo zwischen zweien hängt. Der eine ist zu leicht, der nächste zu schwierig. Hach, die Welt ist so kompliziert…

Blog-WM

bfgbfgEs geht hier um die Ehre!

Die von Peer initiierte Blog-WM ist mittlerweile im Viertelfinale angekommen. Der Gewinner bekommt nichts – bis auf den Titel. Genau das war ein Mitgrund dafür, dass ich mich angemeldet hatte. Ich mag keine verbissenen Wettkämpfe und ich hatte mir erhofft, entspannt neue Blogs kennenzulernen und mich ein wenig auszutauschen. Letzteres habe ich auch definitiv dadurch! Ich hätte auch nie gedacht, dass ich überhaupt die Vorrunde überstehe, da ich nicht um Klicks gebeten hatte wie die meisten  anderen Blogs und mein Thema auch komplett an Peers Thema vorbei geht, seine “Laufleserkundschaft” also eher an anderen Blogs dort Gefallen finden würde.

Nun bin ich aber im Viertelfinale und, hm, schon ein bisschen angefixt. Und aye, jetzt würde ich es auch großartig finden, würde man für mich voten! Zumal jemand aus der Konkurrenz schon in den Kommentaren des WM-Artikels gemeint hatte, dass man doch bitte für meinen direkten Gegner voten soll. So nicht! Also los. Followerpower! Ermöglicht einer “Geekprinzessin” den Titel! ;) Voten könnt ihr, indem ihr in diesem Blogartikel für mich abstimmt. Bis zum 29. habt ihr Zeit, danach dürft ihr natürlich auch herzlich gerne im Halbffinale und Finale für mich stimmen. Sollte ich so weit kommen, heißt das.

Und wenn ihr schonmal dort seid – guckt auch bei den anderen vorbei und gebt auch in den anderen Duellen eure werte Stimme ab! Bin gespannt, wie weit es mein Favourit schafft. Aber wer das ist… das sage ich euch erst hinterher.

ddd

Mein Tabu im Rollenspiel

dddKein Tabu ist allgemeingültig, jede Gruppe kann und darf es so halten wie sie will. Somit ist dies auch kein Fazit, das ich hier ziehe, sondern einfach eine Meinungsäußerung.

Sex, Gewalt gegen Kinder oder allgemein Gewaltverherrlichung sowie möglicherweise triggernde Vergewaltigungsszenen – das sind Dinge, die in den meisten Spielrunden, denen ich bisher beigewohnt habe, ein Tabu waren. Für mich persönlich ist aber primär eine einzige Sache tabu. Eine Sache, die mich in so vielen Spielrunden bislang genervt hat, dass ich rückwärts aus einer neuen Runde herausgehen würde, würde es sich nur andeuten: Leute, die ihren Char übermächtig gestalten, ihn unerreichbar, “Imba” werden lassen und darüber entweder Regeln, oder Authentizität vermissen.

Das fängt bereits bei Winzigkeiten an: Wenn man “vergisst”, IC und OOC zu trennen. Das Wissen, das man als Spieler hat, auf den Charakter anwendet, sodass dieser nicht in die Falle tappt, sich nicht von dem Charmeur becircen lässt, der einen sonst sicherlich hintergehen würde und sein eigenes Wissen über Wundheilkunde in das Gehirn seines Charakters flößt. Wenn dann noch das handelsübliche Powergaming hinzukommt – namentlich all die wohl nie aussterbenden Mary Sues und Gary Stues – ist es für mich komplett in eine Tabuzone gerutscht. Charaktere, die alles können, Charaktere, die alles wissen, Charaktere, die alles sind: Nein, nein, nein!

Nun kann man sich natürlich fragen, warum solche Charaktere vielen ein Dorn oder gar ein ganzer Dornenbusch im Auge sind. Fühlen sich die anderen Spieler etwa in ihrer Potenz beschnitten? Ist es im Grunde nur ein Aufbegehren gegen das Gefühl, im Kontrast zu dem wundervollen PG-Char ein kleines Würstchen zu sein?

Ja, das kann natürlich sein. Schließlich reissen solche Charaktere nicht selten all die Aufmerksamkeit auf sich und begraben die Mithelden unter ihrem schweren Schatten, wo diese jämmerlich zu ersticken drohen. Ich selber gebe zumindest zu, dass ich es nicht ganz so nett finde, wenn mein hübscher Charakter mit all seinen Fehlerchen und Unzulänglichkeiten, der so liebevoll ausformuliert worden ist, keinerlei Beachtung findet. Hach, mein armer Stolz.

In erster Linie jedoch stört es die (=meine) Immersion. Das Gefüge der Fantasywelt, wenn man so will. Ein omnipotenter Charakter beschwert die Waage auf einer Seite zu sehr, das Gefälle wird so stark, dass es die Glaubwürdigkeit über den Rand der Welt schwappen lässt. Meine persönliche Vorstellung wird nichtig gemacht durch nur eine Person, die sich meiner Logik widersetzt. Frechheit!

Powergamende Charaktere werden immer wieder als Paradebeispiel für schlechtes Rollenspiel genommen. So weit würde ich hier gar nicht gehen, denn innerhalb dieser eigenen Welt, die sich der jeweilige Spieler dieses Charakters ersonnen hat, ist er sicher plausibel und rollenspielerisch gut kann man ihn nichtsdestotrotz darstellen. Es ist einfach nur für mich ein Tabu.

Ich weiß, dass ich da furchtbar pingelig bin, wirklich, wirklich pingelig. Wahrscheinlich bin ich selber aufgrund dessen ein eigenes, kleines Tabu, denn Kleinkariertheit ist nicht umsonst verpönt. Zum Glück darf jeder sein eigenes Tabu in Sachen Rollenspiel hegen und pflegen, wobei die meisten “Tabu” wohl härter definieren als ich. Was die Themen innerhalb eines Rollenspieles angeht, habe ich allerdings ansonsten keine Tabus, solange man es nicht übertreibt. Doch weder Gewalt, noch Sex finde ich als beim Rollenspiel so unpassend wie Powergaming.

fantasy

“Bin ich ein Fantasyfreak?” Zeitreisen-Guddy antwortet euch!

fantasyEinst, als die Wiesen noch grün und Zurück in die Zukunft II wirklich noch unantastbar in der Zukunft spielte, ja, da war auch ich mal jung. Schon damals tanzte ich durch das Internet, tummelte mich in Fantasyforen, spielte Online-Rollenspiele und trieb allerlei Unsinn. Daran hat sich nichts geändert – an meiner Rechtschreibung jedoch schon.

Ich bin gerade auf einen Test gestoßen, den ich 2001, 15jährig, geschrieben hatte. Er ist wenig ernst gemeint, aber vielleicht hilft er euch ja dennoch bei der Frage weiter, ob ihr ein Freak seid. Ich finde es süß, solche prähistorischen Funde zu sehen, die dass/das-Schwäche und die Formulierungen, die damals so legitim geklungen hatten. Aber gut – wer weiß, was ich in 13 Jahren über meinen heutigen Blog sagen werde? Lieber nicht darüber nachdenken! Trotzdem erkenne ich mich natürlich sofort wieder, so sehr hat sich mein Humor leider nicht geändert.

Zum Test geht es hier entlang

Habt ihr denn auch solche Fundstücke von euren Internetanfangszeiten? Und wie habt ihr beim Test abgeschnitten? :D

Welttag des Buches – Blogger schenken Lesefreude

wwd[Die Gewinnerin wurde gezogen: Herzlichen Glückwunsch an Sabrina F.!] Den Tag und die damit verbundene Aktion hatte ich total vergessen, sonst würdet ihr hier jetzt keine kleine Flut an Gewinnspielen vorfinden. Wie dem auch sei: Heute ist Welttag des Buches und wie auch im letzten Jahr steht auch dieses die Aktion “Blogger schenken Lesefreude” an, bei der die teilnehmenden Blogger ihrer Meinung nach empfehlenswerte Bücher verlosen können.

Ich habe mich für Der Kuss des Kjer entschieden. Ja, bewusst für einen Roman, der eigentlich weder in mein Beuteschema, noch auf meinen Blog passt. Romantasy? Und dann auch noch so unblutig! Tatsächlich ist dieses Buch von der Autorin Lynn Raven der einzige Romantasy-Roman, den ich bis zum Ende gelesen – nein, verschlungen – habe und den ich empfehlen kann. Besten Gewissens. Gerade weil es mal nicht “typisch Guddy” ist.

Was macht dieses Buch lesenswert? Trotz des Romantikanteiles wirkt es nicht besonders kitschig, die Protagonistin ist zwar das schwache, ab und an recht kratzbürstige Mädchen von nebenan, doch nicht auf die unfassbar nervende Weise, die man sonst gerne untergeschoben bekommt. Sie – Lijanas – vom obersten Heerführer des mutmaßlich tierisch-boshaften Volkes der Kjer – Mordan – entführt, knüpft natürlich im Laufe der Entführungszeit zarte Liebesbande zwischen sich und dem ach so boshaften Kjer. Dieses Stockholm-Syndrom ist glücklicherweise plausibel erzählt und kann als wirkliche Verliebtheit, statt psychologische Problematik entlarvt werden. Wenn man gutmütig ist.

Nebenbei schaukelt sich die Rivalität zwischen Lijanas Volk der Nivard und dem der Kjer durch die Entführung weiter auf, irgendwo im Hintergrund war bereits vor Jahren eine politische Intrige rund um Mordan gesponnen worden und am Ende ist Lijanas nicht mehr die einzige, die sich auf einmal in Gefahr befindet. Eigentlich möchte ich zum Inhalt nicht zu viel sagen und den Roman als solchen nur umreissen: Es ist definitiv unterhaltsame Romantasy mit langsamer Charakterentwicklung und wesentlich mehr Inhalt als “Ich finde dich doof!” – “Ich finde dich dööfer!” – “Naja, eigentlich bist du ja schon ganz süß.” – “Oh, jetzt wo du’s sagst – du auch! Ficken ?”

Ach, mitmachen könnt ihr, indem ihr einen Kommentar hinterlasst, entweder hier im Blog oder bei den Einträgen bei Facebook und Twitter.  Auch hier könnt ihr bis zum Sonntag, 12:00 teilnehmen :)