1. 11. April 2014 | Veröffentlicht unter Artikel, Gaming.

    Warum Mario Kart Wii mein persönliches “Killerspiel” ist

    Von

    killerspielBraucht es dazu überhaupt eine Studie? Wissenschaftler der Universitäten von Oxford und Rochester haben herausgefunden, dass nicht der Inhalt der Videospiele Gewalt und Aggression forciert, sondern das eigene Versagen beim Spielen. Surprise.

    Genauer gesagt: Der Unterschied in den Emotionen und dem Aggressionspotential der Studienteilnehmer beim Zocken eines Spiels mit und eines Spiels ohne Gewaltinhalten wurde festgestellt, wobei man teilweise die Schwierigkeit auch künstlich erhöht hat. Die eigenen Unzulänglichkeiten, gepaart mit “unfairen” Spielmechaniken, führt zu Zorn. Nicht umsonst sind Rage Quits nicht nur bei Shootern anzutreffen. Näheres könnt ihr nach Klicken obigen Links erfahren.

    Meine persönliches Killerspiel ist Mario Kart. Warum? Moment, ich muss mir mal eben die Ärmel hochkrempeln.


  2. 1. April 2014 | Veröffentlicht unter Artikel, Rollenspiel.

    [Blogparade/Karneval] Tabuzonen

    Von

    dddDas Offensichtliche zuerst: Nach dem letztmonatigen Thema “Magie und Wissenschaft”, das von Nandurion organisiert worden ist, sind nun im April die Tabuzonen an der Reihe.  Würde ich das Thema nicht unglaublich interessant finden, hätte ich mich wohl nicht als Organisatorin angeboten. So aber bin ich gespannt, was für Beiträge hier von euch eintrudeln werden, die ich Anfang Mai natürlich auch zusammenfassen werde!

    Doch was soll man sich unter “Tabuzonen” überhaupt vorstellen?

    Hier ein paar Vorschläge:

    • Themen, die im Spiel selbst unter den Spieltisch fallen – sei es aufgrund der Triggergefahr, Moralvorstellungen oder sonstigen Gründe, die auf diese Themen auch IC verzichten lassen
    • Tabuzonen verschiedener Charaktere und die Spielbarkeit dessen
    • Ein ganzes Rollenspielsystem als einzige Tabuzone. Ja, DSA-Basher, das ist nur für euch! ;)
    • Trennung IC und OOC: Wie bspw. beeinflussen euch eure eigenen Tabuzonen bei der Interpretation und Spielbarkeit eures Rollenspielcharakters?

    Um nur wenige zu nennen. Ich bin mir sicher, dass euch da auch noch mehr einfallen wird. Wie genau ihr das Thema angeht, ob als Erfahrungsbericht, Sammlung an Tipps oder Glosse, ob als Video, Podcast oder Blogartikel, bleibt dabei natürlich wie immer euch überlassen. Also haut rein!

    Der Karneval der Rollenspielblogs ist eine Aktion, bei der jeder interessierte Blogger, Youtuber oder Podcaster zu einem monatlich neu ausgewähltem Thema seinen Anteil beitragen kann, sodass am Ende des Monats eine möglichst große Bandreite an Beiträgen steht, die das jeweilige Thema bestenfalls vielseitig beleuchten.


  3. 17. März 2014 | Veröffentlicht unter Artikel.

    Niveau oder nicht, das ist hier die Frage.

    Von


    In erster Linie gilt das Video natürlich für meinen Youtubechannel, weil mir speziell dort häufig mal nahe gelegt wird, es doch mal mit etwas mehr Niveau zu versuchen. Scheinbar wirkt mein Schriftbild klüger als mein gesprochenes Wort – und mir ist auch durchaus bewusst, warum das der Fall ist. Trotzdem lässt es sich natürlich auch auf den Blog übertragen: Denn auch hier verfasse ich keine Doktorarbeiten. Wissenschaftliches behandle ich im Studium, hier jedoch geht es um meine Freizeit :) Vor allem, da ich nicht finde, dass es nur “total niveauvoll!” und “Voll niveaulos so!” gibt, sondern diverse Graustufen dazwischen, wobei mir die Mitte wirklich die liebste ist.

    Wie seht ihr das denn?


  4. 12. März 2014 | Veröffentlicht unter Artikel, Gaming.

    Ist die heutige Gamergeneration entdeckerfaul?

    Von

    71sVerzeihung, doch ich werde nun für ein paar Sätze in eine alte-Leute-Sprache verfallen. Und go! Hach, wisst ihr noch, wie’s früher war? Als man ein neues Spiel in den Händen hielt und sich daraufhin stundenlang im Zimmer verbarrikadierte, um das Spiel in all seiner prachtvollen Fülle erleben zu können? Man hat die sich auftuende Welt genossen und entdeckt, man war ein neugieriger Forscher inmitten der pixeligen Weiten. Jedem gefundenen Easter Egg folgte ein kleiner Jubelschrei. Es gab verborgene Orte, versteckte Quests und kauzige Einsiedler, die es zu finden galt. Komplettlösungen kosteten Geld und die Spielezeitschriften zeigten Lösungen meist nicht direkt bei Release. Nicht nur die Story innerhalb des Games war ein Abenteuer, sondern auch das “Erlebnis: Spiel”.

    Und heute? Heute steht vieles schon vor Release im Netz. Taktiken für diverse Bossgegner werden in epischer Breite analysiert und es gibt nichts, was man nicht nachschlagen könnte. Geheime Orte wie etwa in Skyrim oder versteckte Quests: Nichts bleibt den findigen Internetzusern verborgen. So auch bei Titanfall. Offizieller Release ist morgen, doch schon heute wurde begonnen, die Easter Eggs aufzulisten wie etwa hier auf gameranx.com. Je schneller etwas gepostet wird, umso besser! Ist das noch Punk Rock Entdeckergeist?

    Der Grund, weshalb ich vor einigen Jahren trotz großartiger Gilde mit WoW aufgehört hatte, war unter anderem, dass jede Taktik bei den Bosskämpfen schon sitzen musste, bevor man den (Raid)Boss überhaupt zu Gesicht bekam. Alles wird einem vorgekaut, selber denken und entdecken ist leider nicht angesagt. Bei MMOs kann ich es sogar nachvollziehen: Man ist nicht nur für den eigenen Spaß verantwortlich, sondern auch für den seiner bis zu 39 Mitspieler.

    Zurück zu ordinären Videospielen. Zurück zu Easter Eggs, Geheimnissen und Co. Sind heutige Spieler tatsächlich so heiß auf Spoiler? Will man Überraschungen nicht selber erleben? Ich persönlich finde es geil, Tricks und Specials selber herauszufinden. Lieber krepiere ich zehn Mal am selbenBoss, als dass ich mir eine Lösung und Taktik dazu um die Ohren haue. Um beim “geil” zu bleiben: Die Befriedigung ist so ungleich höher. Nach dem Durchspielen gucke ich natürlich, ob und wenn ja, was ich verpasst habe. Zur Not beame ich mich dann auf einen alten Speicherstand zurück, um das Easter Egg nochmal mit eigenen Augen zu sehen.

    Wie sieht es bei euch aus? Lieber entdecken oder solche Dinge andernorts lesen?


  5. 21. Februar 2014 | Veröffentlicht unter Artikel, Bücher.

    Romane: Durch Wolfsaugen

    Von

    wolfDas Buch “Wolfsaga” von Käthe Recheis war, nach Ronja Räubertochter, mein zweites Lieblingsbuch überhaupt und zählt noch heute zu meinen erklärten Lieblingen.

    Geschichten, aus der Sicht der Tiere erzählt, finde ich äußerst faszinierend. Es ist eine Art “reale Fantasy” mit Charakteren, die einem zwar vertraut, und dennoch so fern sind. Diese Geschichten bieten eine differenzierte Sichtweise auf Themen, die man vielleicht schon für abgeschlossen hielt, abstrakt erscheinende Denkweisen. Interessant ist, wie die unterschiedlichen Autoren die Sicht der Tiere definieren und/oder an unsere Bedürfnisse anpassen. Natürlich weiß niemand, wie genau Tiere denken, fühlen, wie sie ihre Kommunikation erleben. Womöglich – dies ist natürlich nur meine subjektive Meinung (oder sollte ich eher “Glaube” sagen?) – befinden sie sich auf einer gedanklichen und kommunikativen Ebene, die wir überhaupt nicht erst erfassen, geschweige denn nachempfinden können. Weil wir es nicht anders kennen. Ohne es in irgendeiner Form wertend zu meinen.

    Besonderes Interesse habe ich hierbei immer den Wolfsgeschichten entgegengebracht. Verkannte, faszinierende Geschöpfe. Hier gibt es qualitativ hochwertige Romane, die ich immer wieder gerne hervorhole. Ein paar möchte ich euch nun, unter dem Aspekt der unterschiedlichen Herangehensweisen der Autoren an das Thema, vorstellen.