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Neujahr: Neuer Name, neue Website, neues Design

Guckt euch den Blog so, wie er jetzt ist, noch ein wenig an. Es wird ihn nicht mehr lange geben.

#1

Mancheiner von euch wird es in vergangenen Postings bereits herausgelesen haben, dass ich seit einigen Monaten oder gar Jahren mit dem Namen „Zeitzeugin“ nicht mehr ganz zufrieden bin. „Zeitzeugin“ – der Name ist für mich als Bloggerin ganz okay. Er sagt irgendwie etwas aus. „Hey, ich bin die Zeitzeugin meines eigenen Geekdaseins!“ Oder so.

Jedoch ist dies nicht nur ein Blog über „mich“. Ich mag zwar eine Minirampensau sein, doch so ganz und gar im Rampenlicht stehen möchte ich nicht. „Zeitzeugin“ scheint mir längst als zu egozentrisch, schließlich geht es hier nicht nur um mich. Kurzum: Ein neuer Blogname soll her.

#2

Viel habe ich mit diesem Blog herum experimentiert. Einige Dinge haben ganz gut geklappt, andere nicht. Logisch. Es kann nicht immer alles sofort awesome sein. (Außer Jensen Ackles natürlich.) In den letzten Jahren habe ich viel dazugelernt. Zumeist so etwas wie: „Schreib worauf du Bock hast und sei mit Leidenschaft dabei!“ Etwas, das ich übrigens jedem empfehlen kann. Seid keine tristen Männer oder Frauen in grauen Anzügen, die nicht dem Herzen und dem „Ich“, sondern nur und einzig der Tradition und dem „so macht man es eben“ folgen. Anyway.

„Zeitzeugin“ fühlt sich für mich wie meine eigene kleine Krabbelgruppe an. (In der nur ich bin, weil mich die anderen Kinder für zu verrückt halten) Ich will irgendwie … mehr. Ich will nicht etwa erwachsener werden. Das wäre Quatsch. Das werde ich ohnehin niemals hinkriegen und will es auch nicht. Nö, ich will die Blogkrabbelgruppe einfach nur hinter mich lassen und ein neues Kapitel beginnen.

#3

Ich habe jemanden gefunden, der nicht nur meine Interessen, meinen Humor und meine Nerdblogleidenschaft teilt – sondern auch meinen Wahnsinn. Impericus habt ihr mittlerweile kennengelernt. Und wir sind ein Team. Ein verdammt gutes und kreatives Team.

Darauf aufbauend ist mir Zeitzeugin zu klein. Zu sehr auf mich beschränkt. Wachsen kann man immer. Auch später noch.

#=

„Zeitzeugin“ wird zum Ende des Jahres hin eingestampft.

Ich freue mich sehr darauf, denn lange Zeit hatte ich mich einfach nicht getraut. Wieder etwas, für das ich einfach zu bequem war. „Du hast zwar keinen Bock mehr auf den Namen und die Beschränktheit, aber hey, die Seite und alles steht ja schon ….“ Seit einigen Wochen feilen wir bereits am neuen Blog. Wie soll er aussehen? Wie heißen? Welche Themen möchten wir besprechen und wo möchten wir mit dem ganzen hin?

Die Fakten dazu in Kürze:

  • Infantiler Humor, Zweideutigkeiten, Ironie und Sarkasmus? Das bleibt! Aber sowas von!
  • Die neue URL wird lauten wie folgt: www.nochgeheim.comwatwill
  • Der neue Name wird heiß. Sowas von heiß! (Wetten hierzu werden gerne angenommen)
  • Am Layout wird bereits gefeilt. Wir haben eine grandiose Künstlerin engagiert, die unser Logo und den Header zeichnet und die bisherigen Entwürfe sehen bereits super aus!
  • Thematisch bleibt alles im Geekbereich. Allerdings haben wir uns ein paar wiederkehrende Elemente und Reihen ausgedacht, die ziemlich spannend werden. Außerdem verfeinern wir hier und dort ein paar Dinge.

Hilfe?

HTML: Was das Layout angeht können wir über die Runden kommen. Allerdings suchen wir aktuell noch nach jemandem, der es noch besser kann als wir. Gerne bezahlen wir für diese Dienste auch. Falls also jemand jemanden kennt, der Websites mit responsivem Design erstellt, immer her damit! Die Vorstellungen sind an diesen Blog hier angelehnt, allerdings natürlich mit ein paar Features versehen.

Wünsche: Falls ihr Wünsche habt was Themen, Design oder Sonstiges angeht: Keine Scheu! Gerade jetzt rennt ihr bei mir offene Türen ein!

 

Zu guter Letzt:

Natürlich bin ich mir darüber im Klaren, dass diese Änderung nicht bei jedem supidupi toll ankommen wird. Für mich fühlt sie sich jedoch richtig, gut und spannend an! Und das ist, denke ich, die Hauptsache!

Ich freue mich jedenfalls sehr auf sowohl die letzten kreativen Züge von Zeitzeugin, als auch den Start des neuen Projektes! Ihr dürft da natürlich auch gespannt sein und ich hoffe sehr, dass ihr mir trotzdem treu bleibt. Hey, ihr dürft auch andere Blogs neben mir haben, da bin ich liberal! ;)

Der Blog wird 5 – und ich vervlogge dein Lieblingsbier!

Kein Bier vor 4! Gut, dass der Blog schon 5 wird.

Anlässlich dieses wahnwitzigen Spektakels gibt es hier leider kein Gewinnspiel. Ich weiß: Buuuh! Bin einfach kein großer Fan von Gewinnspielen dieser Art. Stattdessen hat mich Lezunk auf eine Idee gebracht:


Klingt hervorragend – aber warum nicht eine Bierprobe daraus machen? Schickt mir gerne bis Ende Juli eine(!) Dose oder Flasche eures Lieblingsbieres gut verpackt an die im Impressum angegebene Adresse! Ich werde mich im August dann mit Freunden (wahrscheinlich passenderweise mit Blogger- und Youtuberkollegen, wenn sich ein gemeinsamer Termin finden lässt!) zusammensetzen und einen Vlog über die intellektuelle Bierprobe drehen. Der Blog muss schließlich gebührend gefeiert werden!

Selbstverständlich würde ich die edlen Spender auch mit Namen benennen etc.pp.!

Was es auf keinen Fall werden wird: Ein Besäufnis. Nein, pro Bier und Person wird fachmännisch genau ein Schluck genommen und selbstverständlich später mit Wasser nachgespült, um das Geschmackserlebnis späterer Biersorten nicht zu verfälschen. Gepflegte Bierprobe mit kluger Punktevergabe statt jugendlicher Leichtsinn! Nachtrag: Da es Dank Punktevergabe auch einen Sieger geben wird, bekommt der Sender dieses Bieres „etwas“. Das denke ich mir noch aus. Aber irgendetwas Plastisches, Bierpokaliges. Ohne Echtgold. Glaube ich. Und natürlich ein Bierbattle-Zertifikat!

Wer feiert mit mir? :)

Randbemerkungen: Leichtfertiger Alkoholkonsum ist gesundheitsgefährdend und Jugendliche unter 18 sollten sich bitte von dieser Aktion fernhalten. Ich selber bin knapp über 18 und gehe verantwortungsvoll mit den Spenden um. Alle Angaben und Einsendungen erfolgen auf völlig freiwilliger Basis. Alkohol soll auf keinen Fall verherrlicht werden. Nur in Maßen getrunken.

Die große Blogmüdigkeit?

Wenn sich „ältere Menschen“ im lustigen Land der Klischees unterhalten, klingt das oftmals so:

„Ach ja. Wir waren schon eine tolle Truppe damals. Haben viel erlebt und hatten unheimlich viel Spaß! Und Kontakte hatten wir! Jaja, das Leben war eine einzige große Party mit vielen Gespräche und Freunden!“ – „Jaja! Oh und weißt du noch, der gute Per? Der war immer gut drauf! Was ist eigentlich aus dem geworden?“ – „Per? Ach. Der ist schon lange tot.“ „Oh. Und Maria?“ – „Tot.“ – „Michael?“ – „To – oh warte nein. Der liegt bloß im Koma.“ – „Hach ja. Früher war alles besser.“

Ein ganz ähnliches Bild ergibt sich, wenn man sich die Beiträge alter Blog-Hasen über die Blogosphäre durchliest, deren Quintessenz etwa jene ist:

„Ach ja. Die Blogcommunity war schon geil! So viele Kommentare, Leser und Zugriffszahlen! Und die Bloggertreffen, Alter! Aber jetzt…? Jetzt ist alles trist und grau. Die Leser schwinden, Blogs werden gelöscht, wir surfen durch eine virtuelle Geisterstadt, aus der die toten Links wie unheilvolle Grabmäler staken. Wie lange werden wir es bloß noch aushalten? Wie lange?!?“

Gerade heute stolperte ich über einen Artikel von Phinphins, der die hohe Sterblichkeit der Blogs anspricht, sich traurig über das Scheitern von Bloggerprojekten zeigt und eine Interaktionsmüdigkeit der Leser feststellt. In den Kommentaren und auch in einem vergangenen Blogposting der Chaosmacherin kommt die Sprache dann – auch gerne zwischen den Zeilen – sehr schnell auf die eigene Müdigkeit. Man ist müde, sich über die immer gleichen Themen zu unterhalten, wenig Feedback zu erhalten; man ist festgefahren. Eine Tristesse klingt heraus, die ich unheimlich schade und auch bedrückend finde.

Ich selber bin, was die pure Dauer betrifft, ein alter Hase im „Bloggeschäft“. Es gab Zeiten, in denen mein Blog florierte und auch Zeiten, in denen er stagnierte. An letzterem war ich, wie etwa im November letzten Jahres, selber Schuld. Ich hatte lediglich Zeit für einen einzigen Blogpost. Ich habe Stammleser kommen und gehen sehen, wobei ich ganz gerührt bin, wenn ich sehe, wenn jemand kommentiert, den ich schon seit 5 Jahren „kenne“. Das ist Treue! Manche sind mit mir auf die neue Domain umgezogen. Dafür ein Herzchen: ♦ (Verzeihung. Bin in der Zeile verrutscht. Aber eine Raute ist sicher ein adäquater Herzchenersatz.)

Ich denke auch, dass es sehr vielen Bloggern an langem Atem fehlt. Aber, und das hören sicher nicht viele gerne: Auch und vor allem an Leidenschaft. Das merkt man meistens Wochen, wenn nicht gar Monate vor dem Abschalten des Blogs. Die Frequenz, in der Postings erstellt werden, wird länger. Die Artikel wirken uninspiriert, der Schreibstil sprüht nicht mehr. Dass dann die Kommentare weniger werden und letztlich ganz ausbleiben, ist da die logische Konsequenz. Es ist eine Abwärtsspirale, die der Blogger häufig selber einleitet.

blogs

„Weil ich Spaß an den Themen habe!“ Sicher? Warum schielst du dann eher auf deine Zugriffszahlen, denn auf die Themen, die sich so begeistern? „Weil ich mich mit Leuten austauschen möchte!“ Ja? Warum kommentierst du dann nicht zusätzlich auf anderen Blogs, in Threads, in der Community? Austausch ist keine Einbahnstraße. Es lebt vom Miteinander. Nicht, dass ich da solch ein Vorzeigeengelchen wäre, das ganz sicher nicht. Doch ich denke, es schadet nicht, sich ab und an mal selber kritisch zu hinterfragen, wenn man denn entsprechende Ansprüche hat.

Einen Blog zu erstellen, erfordert einen langen Atem. Das sehe ich gerade auch jetzt, wo ich meinen Schreibblog gestartet habe. Neue Leser kommen nicht von alleine. Man braucht Glück und Leser, die die Beiträge gerne in den sozialen Netzwerken teilen und kommentieren. Nur wenige Blogs haben das Glück, das bereits zu Beginn zu erfahren: Man tritt auf der Stelle, erhält zu Beginn wenig Feedback. Aber da muss man durch. Wenn man will.

Ich persönlich glaube wirklich, dass das Hauptthema „Leidenschaft“ ist. Mit einem hohen Maß an Passion sieht man über fehlende Kommentare hinweg, schafft es vermutlich jedoch auch, Leser zu begeistern und zur Interaktion zu animieren. Manchmal allerdings ist der Punkt auch einfach überschritten. Manchmal muss man sich vielleicht auch eingestehen, dass es nicht mehr das Hobby ist, das einem den nötigen Spaß bringt. Lohnt es sich dann noch, sich daran zu klammern, nur weil man es „immer schon“ getan hat? Brennt man noch für den Blog? Und ist es eine Schande, sich einzugestehen, wenn dem einfach nicht mehr so ist? Nein, ist es nicht. Ich spiele auch kein Fußball mehr.

Die Antwort muss jeder selber wissen.

Ich freue mich über jeden Blog, der bleibt. Ich schätze unheimlich viele Blogger und habe viele als großartige Menschen kennengelernt. Keep on blogging! Aber gönnt euch auch Pausen und Auszeiten, wenn ihr sie braucht. Oder ein Ende.

Das kreative Leben aufräumen

Langjährige Leser kennen folgende Aussage von mir bereits: „Ich kann alles und nichts.“ Gerne verbunden mit einem traurigen oder wahlweise auch bösem Smiley. Daran hat sich leider nichts geändert: Ich zeichne recht gut, aber nicht gut genug, um es professionell machen zu können. Ich blogge, aber nicht gut genug, um erfolgreich zu sein. Ich schreibe, aber nicht gut genug, um mein Lieblingsbuch zu veröffentlichen. Und so weiter und so fort.

Dabei würde es bereits helfen, mich in ein Thema bedingungslos hineinzuhängen. Zu zeichnen, und das täglich. Skizzen anfertigen, Studien, üben, lernen. Mache ich nicht. Oder schreiben: Ausreichend plotten, täglich schreiben, mir Tipps holen, regelmäßig in Foren abhängen. Das ist es nämlich auch: Ich bin keiner Community zugehörig. Nicht wirklich. Ich bin zwar in mancher Community vertreten, aber eher wie ein Gespenst: Manchmal aktiv, manchmal nicht, zumindest nicht derart, dass ich wirklich dabei wäre und als richtiges Mitglied angesehen würde. Und das finde ich unglaublich schade. Wirklich, wirklich schade.

Darum habe ich beschlossen, mich auf zwei Dinge zu beschränken: Auf das Bloggen und das Schreiben. Ich werde weiterhin (seltener)zeichnen, jedoch mit keinerlei weiterführenden Ambitionen mehr und mich in keinen Zeichnercommunities mehr herum treiben oder Aufträge annehmen. Wenn ich besser werde: Fein. Aber ich mache mir da keine Illusionen mehr. Youtuben: Nur noch, wenn es einem Blogbeitrag dient. Es ist mir einfach zu viel geworden und ich war in zu vielen Communities vertreten. Man könnte nun sagen: „Ach, das kostet doch alles nicht soo viel Zeit, mach doch alles!“ Aber Communitypflege kostet Zeit. Und die möchte ich in das Schreiben und die dortigen Communities investieren, um die Kontakte dort zu intensivieren und zu festigen.

Natürlich bleibe ich mit den Leuten, die ich bereits durch Youtube oder das Zeichnen kennengelernt habe, in Kontakt. Aber nicht mehr, um mich dort mit irgendetwas „Youtubigem“ zu befassen. Also: Tschüss, Youtube und tschüss, Zeichnen und hallo, Schreiberhobby.

Das als kleines Update. Nicht, dass sich irgendwann jemand beschwert, dass ich nur noch blogge und nichts anderes mehr mache. (Wenn ich an einem Roman arbeite, könnt ihr das schließlich nicht sehen. Surprise! ;) )

Für den Blog habe ich bereits einige Dinge geplant, Artikelreihen etc., für die ich nun jetzt auch deutlich mehr Zeit haben werde. Für mich fühlt sich diese Entscheidung definitiv richtig an.

Leserumfrage*

Leserumfragen finde ich immer recht wichtig, um besser abschätzen zu können, wo der Blog ungefähr steht und um, Surprise, Meinungen einzuholen. Man selber ist ja gerne mal betriebsblind! Ich würde mich also wirklich freuen, wenn ihr euch kurz 5 Minuten Zeit nehmen würdet :)

Wow. So einen kurzen Blogbeitrag habe ich glaube ich noch nie verfasst. Sieht gruselig aus. Schnell ein Catcontentvideo nachreichen, um von der Kürze abzulenken! Puh.

Dankeschön!

*aufregendster Titel aller Zeiten. Wenn das mal keine Klicks gibt!

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[Offtopic] 10 Fragen zum Thema Blogging

Huch, wie kommt denn der Tag hierher? Ein Tag über das Bloggen an sich und die eigenen Erfahrungen? Wie themenfremd! Tja. Ich wurde einfach so mit diesem Tag beworfen. Zwar schon vor einiger Zeit, aber immerhin. Ursprünglich wollte ich die Fragen in einen Jahresrückblick einbinden, doch hat sich herausgestellt, dass ich zu froh über den Schwund von 2013 bin, als dass ich Freude am Schreiben eines Rückblicks hätte.

Getagged (Getaggt? Getäggt? Getackert? Whatever.) wurde ich von Peer, der den Blog Selbstständig im Netz führt.

1. Inwiefern hat sich dein Leben verändert, seitdem du angefangen hast zu bloggen?

Meine erste Reaktion war: gar nichts hat sich verändert! Bei näherem Hinsehen jedoch muss ich mir eingestehen: doch, es hat sich einiges getan. Das fängt bei profanen Dingen an: Ich lese mich ganz anders durch das Internet, frage mich, ob ich jenes rebloggen oder mir aus jenem ein paar Elemente für einen eigenständigen Post als Inspiration saugen soll. Diese eher unbewusste Inspirationssuche zum einen und das bewusstere Lesen als Art Lernhilfe für meinen eigenen Stil und Art zu posten zum anderen sind grundsätzliche Dinge, die einfach anders sind.

Hinzu kommen die Kontakte, die ich durch das Bloggen und durch Youtube bekommen habe. Es sind zum einen private Kontakte, die ich nicht mehr missen möchte und zum anderen „geschäftliche“, die mich weitergebracht haben und mit Sicherheit auch noch weiter bringen werden. Gerade die Blogger- und hoffentlich bald auch Youtubertreffen sind sehr großartige Angelegenheiten, durch die ich interessante Menschen habe kennenlernen dürfen.

Insgesamt hat sich bei mir vor allen Dingen das Bewusstsein für die Geekkultur geändert, da ich mit wesentlich offeneren Augen durch diese Landschaft gehe, als ich es ohne den Blog tun würde. Es nimmt einen größeren Stellenwert in meinem Leben ein als vorher.

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[Offtopic] Wertschätzung unter Bloggern

Es passt gerade gut. In letzter Zeit bekomme ich vermehrt Linktauschangebote und Aufforderungen, diese oder jene Seite zu „liken“. Und manchmal frage ich mich, ob meine Ansichten des Bloggens zu lasch, zu hobbymäßig sind. So mache ich mir auch nichts aus Blogmarketing und Co. und sehe das ganze als großen Spaß, und nicht als Pflichtveranstaltung auf egal welcher Ebene. Nun möchte ich mich einfach mal einer Kritik stellen, die ich vorhin bekommen habe:

Ich bin ein wenig enttäuscht von dir und habe mich dazu entschieden deinem Blog nicht mehr zu folgen. (…) vor allem ausschlaggebend war deine Ignoranz. Ich habe vor ca. 2 Monaten mehrmals Kommentare geschrieben, zwar Reaktionen von dir darauf bekommen, aber nicht gesehen, dass du a) Resonanz auf meinen Blog geliefert hast oder b) ihm gefolgt bist. Thema ist hier nicht „zwanghaftes Verfolgen eines Blogs“, sondern einfach ein Zeichen der Wertschätzung. Dies ist meiner Ansicht nach nicht erfolgt und so sollte es für dich zumindest ein Gedankenanstoß sein zukünftige Blogs anders zu behandeln. (…)

Ersteinmal danke für diesen Kommentar. Es erfordert sicher viel Mut, einen anonymen Kommentar wie diesen zu posten. Aber ganz im Ernst: danke für die Kritik. Ich persönlich schreibe Kommentare, um zu diskutieren, zu kritisieren, zu loben, meine Meinung abzugeben. Ich schreibe sie nicht, damit auf den Link zu meinem Blog geklickt und diesem gefolgt wird, nur weil ich ein paar Mal irgendwo kommentiert habe. Denn, mit Verlaub, genau darum geht es dir. Nicht um Wertschätzung. Das kann man meiner Katze erzählen, die das vielleicht glauben würde, solange man ihr simultan dazu Leckerlies verabreicht.

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„Die ist so scheiße!“ – Wie verfasse ich ein Lästerposting in 5 Schritten

(Bild via) Lästern will gelernt sein, liebe Bloggerkollegen, und der Grat zwischen Kunst und Müll ist denkbar schmal. Doch gibt es so viele schreckliche Blogs da draußen, so viele andere Websites, die einfach nur völlig deplatziert sind, dass man doch kaum anders kann, als über diese herzuziehen! Nächtelang rollt man sich dann nachts wach im Bett herum und weint bittere Tränen, weil es einen an die Tasten zieht um diabolisch kichernd ein vor Hohn und Häme nur so triefendes Posting über jene Blogs des Bösen zu verfassen.

Nun sitzt du also hier vor deiner Tastatur und fragst dich: wo soll ich denn nur anfangen?! Am besten mit der Lektüre des folgenden Masterplans.

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