Archiv der Kategorie: BT ’14

Bloggertreffen – so war’s

Yes! Da war es wieder! Das Treffen, das über 100 Blogger auf einem Platz zusammenfinden lässt. An die letzten Bloggertreffen habe ich gute bis großartige Erinnerungen und das gestrige steht dem in nichts nach. Gefeiert wurde dieses Jahr endlich wieder im Jugendpark. Auf der falschen Rheinseite zwar, aber immerhin hübsch an selbiger gelegen. Statistiken habe ich leider noch keine zur Hand, doch es waren mehr Blogger anwesend, als ich zählen wollte. Also mehr als 10.

Leider waren so viele Blogger anwesend, dass ich von jedem zweiten mehr oder minder ernst zu hören bekommen habe, dass ich sie oder ihn vernachlässige. Das tut mir wirklich, wirklich leid! Ich habe mit jedem von euch zu wenig geredet, das weiß ich, aber ich habe zumindest versucht, mit jedem ein paar Worte zu wechseln. Das Treffen war zu kurz bei gleichzeitig zu vielen Themen und tollen Menschen!

Da war bspw. wieder Mareike, meine persönliche AAA-Bloggerin. Oder Darya, die ich ohnehin viel zu lange nicht mehr gesehen habe. Die Thilos und Andy natürlich, Sebastian und Anni. Und Olli, dessen Blog unverschämterweise brach liegt. Endlich, endlich habe ich Torsten kennengelernt, den ich immerhin schon seit Jahren über’s Netz kenne. Ebenso NinaApfelkern und Karo Kafka, sowie Steph und Daniel. Ach ich sollte vermutlich zu jedem ein paar nette Worte dalassen, aber dann säße ich vermutlich noch morgen an dem Blogbeitrag und das möchte ich niemandem zumuten. Auch nicht meiner neuen Tastatur. Ich möchte auch gar nicht erst versuchen, alle aufzuzählen. Sorry. Das kann ich nicht und dann würde ich auch garantiert genau den einen vergessen, der sich davon auf den Schlips getreten fühlen würde. Auf den Schlips getreten bin ich gestern aber ohnehin einigen, meist aufgrund mangelnder Zeit. Und das als Zeitzeugin. Scheiße! Fühlt euch genannt, ihr Geek-, Lifestyle-, Fashion-, Beauty-, und Wasweißichnochblogger! Ihr wart toll!

Es gab Kickerturniere, Kleinfehden (I’m looking at you, Charles-biatch!), Musik, sehr gute Gespräche und rauchiges Starkbier. Und dubioses Vitaminwasser, das wie aufgelöste Gummibärchen geschmeckt hat. Es gab Beef unter Fashionbloggern, den ich nicht mitbekommen,  und Beef auf dem Grill, das ich wiederum sehr genossen habe. Ach ja, und übermäßig gut gewürztes Tofu natürlich. Am Ende bot ich zwei einsam herum irrenden, Berliner Bloggern  für den Rest der Nacht Asyl und konnte meiner Katze nach all den Jahren endlich einen Namen geben. Sagt hallo zu „Senf“. Wenn mir jetzt noch bitte einer sagen könnte, wie der ominöse Blog der Dame heißt, die als „Baumbloggerin“ in die Annalen eingehen wird, wäre ich wunschlos glücklich!

Du willst bspw. im nächsten Jahr auch mal dabei sein, ob als Leser oder Blogger, dann verfolge doch einfach die Facebook– oder Twitterseite des Bloggertreffens und bleib dort erstmal auf dem Laufenden.

Bamberg.jpgPirgofabrik.jpgWasserstoff.jpgSumiPirgo.jpgGeeks.jpgKafkakerne.jpgFlaschendrehen.jpgCaro.jpg

Blogger VS. Fremdenfeindlichkeit

Der Vorwurf, alteingesessene Blogger würden unbekannte und/oder fremde Blogger ausschließen, hält sich hartnäckig und wurde auch heute wieder laut. Dabei kann ich es persönlich nicht bestätigen. Zumindest nicht per se. Sowohl habe ich neue, mir fremde Blogger kennengelernt, als habe ich dies auch bei anderen beobachten können. Nicht, dass ich aktiv geforscht hätte. Sorry, mein Fernglas und mein Stalkernotizbuch habe ich gestern mal zu Hause gelassen. Auf jeden Fall fand definitiv ein Austausch statt.

fuckyouNatürlich: Wer alleine anreist und selber niemanden beim Treffen kennt, wird es schwierig haben, vor allen Dingen dann, wenn er eher schüchterner Natur ist. Doch bedenkt dabei, dass nur sprechenden Menschen geholfen werden kann. Traut euch! Sprecht Leute an! Auch ich habe mich zu mir völlig fremden Menschen gesetzt und geplaudert. Mit Mirella beispielsweise. Ich bin eigentlich keine Testblogleserin, werde bei ihrem Blog aber auf jeden Fall eine Ausnahme machen, einfach auch weil Mirella eine so coole Persönlichkeit ist! Und ja,ich rede „sogar“ mit Fashion- und Beautybloggern. Hat sich gelohnt! Auch Miss Layas Blog ist in meinen Feedreader gewandert.

Nein, ich will mich nicht als noble Samaritherin aufspielen, sondern aufzeigen, dass diese „Fremdenfeindlichkeit“ vielleicht auf Einzelne zugetroffen hat, aber nicht auf alle, denn ich stand damit längst nicht alleine da. Und letztlich habe nicht nur ich mich mit den beiden unterhalten, sondern sie sich im Umkehrschluss auch mit mir, obwohl ich auch nicht in deren Blogschema passe.

Die Teilnehmer des Bloggertreffens sind keine Unterhalter, die andere Leute an die Hand nehmen müssen. Manchmal setzt man sich natürlich zu jemandem, wenn der alleine herumsitzt, um mit ihm zu plaudern. Aber meistens ist man eben doch beschäftigt. Mit Diskussionen, Essen, lachen, Tischfußball zocken. Wir sind auch nur Gäste und möchten Kontakte knüpfen – oder bereits bestehende ausbauen. Das sollte legitim sein, zumal das Bloggertreffen oft die einzige Möglichkeit ist, mit seinen „Bloggerbuddies“ zu quatschen.

Da dieses Thema jedes mal aufkommt, könnte man vielleicht trotzdem versuchen, eine Lösung für die nächsten Jahre finden. Eine Art Patenschaft? Drei, vier „Alteingesessene“, die „die Neuen“ in das Treffen integrieren? Ganz im Ernst, da könnte ich mich gerne anbieten.

Insgesamt jedoch finde ich nicht, dass es einen geschlossenen, elitären Kreis gibt. Manchmal muss man sich als „Neuling“ auch einfach trauen, denn man kann nicht erwarten, dass der Gegenüber auch weiß, dass man sich verloren vorkommt. Von einer Bloggerin, die sich über diese Fremdenfeindlichkeit beschwert hat, habe ich bspw. ganz und gar nicht den Eindruck gehabt, dass sie sich ausgeschlossen fühlte: Sie war selber in einer Gruppe von vier oder fünf Leuten unterwegs, die sich sogar ganz bewusst abseits aufgestellt hatten. Beisst sich hier die Katze in den eigenen Schwanz?

Dass einzelne Leute abweisend reagieren, will und kann ich gar nicht leugnen, schließlich war ich nicht überall. Auch ist es klar, dass man bei so vielen Gästen nicht mit jedem klar kommt. Manchmal eckt eine Art von Humor an, manchmal die ganze Art einer Person. Das ist völlig ok. Man sollte es dann nur nicht auf die gesamte Veranstaltung beziehen.

Blogger VS. Livebands

Hochmotiviert zeigte sich die Orga in diesem Jahr. Neben diversen Getränken, Sponsoren und Schnabulierprodukten fanden sich auch einige Bands ein. Leider kamen sie nicht halb so gut an wie erwartet, was mir vor allen Dingen für die Bands selber sehr leid tat. Vor maximal 10 Leuten zu spielen – häufiger auch vor weniger – erscheint mir doch dezent bedauerlich. Bei Monkey on Fire habe ich gegen  Ende vorbei geschaut. Gute Musik, ging ins Ohr und ich hätte auch gerne dazu getanzt – aber alleine? Vor Bloggern, die am nächsten Tag Fotos meines ForeverAlone-Tanzes gebloggt hätten? Nope. ;)

Dazu muss ich allerdings auch sagen, dass ich die Integration von Livebands in ein Bloggertreffen als wenig sinnvoll erachte. Die meisten sind gekommen, um sich mit anderen Bloggern auszutauschen und nicht, um schweigend einer Band zuzuhören. Sorry. Auch wenn die Bands an sich ganz cool waren, gehören sie für mich einfach nicht auf solch eine Veranstaltung. Da hätte ich lieber in eine klassische Anlage investiert. Denn dass später nur noch Musik aus unseren Handys gelaufen ist, fand ich auch nicht so berauschend.

Mein Fazit

Trotz dieser Negativpunkte war es ein für mich rundum gelungener Abend! Ich hatte Spaß, habe viel und gut gelacht, habe endlich alte Gesicht wiedergesehen und neue kennengelernt. Die Orga – vielen Dank an Natascha, Andi und Florian – hat echt gute Arbeit geleistet! Ich freue mich aufs nächste Jahr. Auf Fashionblogger, fremde Menschen und Freunde.