1. 23. April 2014 | Veröffentlicht unter Bücher, rund um Bücher.

    Welttag des Buches – Blogger schenken Lesefreude

    Von

    [Die Gewinnerin wurde gezogen: Herzlichen Glückwunsch an Sabrina F.!] Den Tag und die damit verbundene Aktion hatte ich total vergessen, sonst würdet ihr hier jetzt keine kleine Flut an Gewinnspielen vorfinden. Wie dem auch sei: Heute ist Welttag des Buches und wie auch im letzten Jahr steht auch dieses die Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ an, bei der die teilnehmenden Blogger ihrer Meinung nach empfehlenswerte Bücher verlosen können.

    Ich habe mich für Der Kuss des Kjer entschieden. Ja, bewusst für einen Roman, der eigentlich weder in mein Beuteschema, noch auf meinen Blog passt. Romantasy? Und dann auch noch so unblutig! Tatsächlich ist dieses Buch von der Autorin Lynn Raven der einzige Romantasy-Roman, den ich bis zum Ende gelesen – nein, verschlungen – habe und den ich empfehlen kann. Besten Gewissens. Gerade weil es mal nicht „typisch Guddy“ ist.

    Was macht dieses Buch lesenswert? Trotz des Romantikanteiles wirkt es nicht besonders kitschig, die Protagonistin ist zwar das schwache, ab und an recht kratzbürstige Mädchen von nebenan, doch nicht auf die unfassbar nervende Weise, die man sonst gerne untergeschoben bekommt. Sie – Lijanas – vom obersten Heerführer des mutmaßlich tierisch-boshaften Volkes der Kjer – Mordan – entführt, knüpft natürlich im Laufe der Entführungszeit zarte Liebesbande zwischen sich und dem ach so boshaften Kjer. Dieses Stockholm-Syndrom ist glücklicherweise plausibel erzählt und kann als wirkliche Verliebtheit, statt psychologische Problematik entlarvt werden. Wenn man gutmütig ist.

    Nebenbei schaukelt sich die Rivalität zwischen Lijanas Volk der Nivard und dem der Kjer durch die Entführung weiter auf, irgendwo im Hintergrund war bereits vor Jahren eine politische Intrige rund um Mordan gesponnen worden und am Ende ist Lijanas nicht mehr die einzige, die sich auf einmal in Gefahr befindet. Eigentlich möchte ich zum Inhalt nicht zu viel sagen und den Roman als solchen nur umreissen: Es ist definitiv unterhaltsame Romantasy mit langsamer Charakterentwicklung und wesentlich mehr Inhalt als „Ich finde dich doof!“ – „Ich finde dich dööfer!“ – „Naja, eigentlich bist du ja schon ganz süß.“ – „Oh, jetzt wo du’s sagst – du auch! Ficken ?“

    Ach, mitmachen könnt ihr, indem ihr einen Kommentar hinterlasst, entweder hier im Blog oder bei den Einträgen bei Facebook und Twitter.  Auch hier könnt ihr bis zum Sonntag, 12:00 teilnehmen :)

     


  2. 21. Februar 2014 | Veröffentlicht unter Bücher, rund um Bücher.

    Romane: Durch Wolfsaugen

    Von

    Das Buch „Wolfsaga“ von Käthe Recheis war, nach Ronja Räubertochter, mein zweites Lieblingsbuch überhaupt und zählt noch heute zu meinen erklärten Lieblingen.

    Geschichten, aus der Sicht der Tiere erzählt, finde ich äußerst faszinierend. Es ist eine Art „reale Fantasy“ mit Charakteren, die einem zwar vertraut, und dennoch so fern sind. Diese Geschichten bieten eine differenzierte Sichtweise auf Themen, die man vielleicht schon für abgeschlossen hielt, abstrakt erscheinende Denkweisen. Interessant ist, wie die unterschiedlichen Autoren die Sicht der Tiere definieren und/oder an unsere Bedürfnisse anpassen. Natürlich weiß niemand, wie genau Tiere denken, fühlen, wie sie ihre Kommunikation erleben. Womöglich – dies ist natürlich nur meine subjektive Meinung (oder sollte ich eher „Glaube“ sagen?) – befinden sie sich auf einer gedanklichen und kommunikativen Ebene, die wir überhaupt nicht erst erfassen, geschweige denn nachempfinden können. Weil wir es nicht anders kennen. Ohne es in irgendeiner Form wertend zu meinen.

    Besonderes Interesse habe ich hierbei immer den Wolfsgeschichten entgegengebracht. Verkannte, faszinierende Geschöpfe. Hier gibt es qualitativ hochwertige Romane, die ich immer wieder gerne hervorhole. Ein paar möchte ich euch nun, unter dem Aspekt der unterschiedlichen Herangehensweisen der Autoren an das Thema, vorstellen.


  3. 17. Februar 2014 | Veröffentlicht unter Bücher, Buchvorstellungen.

    Die Geister des Landes ll: Gesichtslos

    Von

    Sparte: Phantastik
    Verlag: Ammianus-Verlag
    Autorin:
    Judith C. Vogt
    Seiten:
    320
    Originalsprache:
    Deutsch

    Website der Autorin
    Amazonlink

    Inhalt

    Nahtlos fügt sich dieser zweite Teil an den ersten an: Die soeben erst entdeckten Gesichtslosen gilt es, in ihren finsteren Plänen zu stoppen, die allerlei Mythengestalten beinhalten. Von der Eiffel im Gesamten geht es nun vor allen Dingen nach Aachen im Speziellen und die vier Freunde müssen sich gegen Nazi-Werwölfe, dubiose Operationen und die tänzelnde Pest behaupten.


  4. 1. November 2013 | Veröffentlicht unter Bücher, Buchvorstellungen.

    Pahuyuth – Die Geschichte der thailändischen Kampfkunst

    Von

    Sparte: Sachbuch
    Verlag: Paperwitch Verlag
    Autor: Plai Tamin und Smingplai
    Seiten:
    480
    Originalsprache:
    Deutsch
    Preis: 48,- EUR

    Bestellung über den Verlag

     

    Inhalt

    Die wenigsten kennen diese traditionelle thailändische Kampfkunst, die tief in der Kultur der Thai verwurzelt ist und einen Teil ihres Philosophie aus dem Saiyasart, dem Wissen über das Nichts und das Heilwissen zieht. Die beiden Autoren – ihres Zeichens traditionelle Lehrer dieser Kampfkunst – führen in diesem Werk ausführlich  in die Hintergründe des Pahuyuth ein, dessen Geschichte und Traditionen und Philosophien, sowie geben auch detailliertere Auskunft über Methodik und vieles mehr, sodass ein umfassender Einblick entsteht.


  5. 3. Oktober 2013 | Veröffentlicht unter Bücher, Buchvorstellungen.

    [Buch] Midnight Movie

    Von

    Sparte: Horror
    Verlag: Bastei Lübbe | Broadway Books
    Autor:
    Tobe Hooper
    Seiten: 384 | 320
    Originalsprache: Englisch

    Der Autor bei imdb
    Amazonlink (deutsch)| Amazonlink (englisch)

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    Inhalt

    Tobe Hooper, der Regisseur diverser Horrorfilme wie etwa Texas Chainsaw Massacre – und einiger wesentlich weniger bekannter Streifen – wird eingeladen, einem Screening des Filmes „Destiny Express“, seinem bislang noch nie gezeigten Werk aus Jugendtagen, beizuwohnen. Einem Zombiefilm, der aufgrund des minimalen Budgets, des noch nicht vorhandenen Erfahrungsschatzes und quasi nonexistenter Special Effects schlecht sein muss – und dennoch von der kleinen Zuschauermenge gefeirt wird. Exzessiv gefeiert wird. Zu exzessiv. Es wird ein Virus freigesetzt, der die Menschen zu sexhungrigen, gewalttätigen oder dahinmodernden Kreaturen werden lässt, die bald halb Amerika in Angst und Schrecken versetzen.


  6. 26. September 2013 | Veröffentlicht unter Bücher, Buchvorstellungen, Rollenspiel.

    Der Ring des Namenlosen

    Von

    Sparte: Phantastik, DSA
    Verlag: Ulisses Spiele
    Autor:
    Henning Mützlitz
    Seiten: 352
    Originalsprache: Deutsch

    Website des Autoren
    Amazonlink

    .

    Inhalt

    Auf der beschaulichen Insel Hylailos, ihres Zeichens populärster Teil der Zyklopeninseln, geschieht ein grauenhafter Mord – und das ausgerechnet am Hofe eines der angesehensten und einflussreichsten Männer der Insel. Natürlich werden daraufhin zwei fähige Gestalten vom Festland geschickt, um diesen Mordfall zu untersuchen – und werden selber zur Zielscheibe.

    Zeitgleich sind die Draconiterin  Sela und  Adlerritter  Darian zusammen mit ihrem maraskanischen, vorlauten Freund auf der Fährte eines eichsverräters, der sich dem Namenlosen angeschlossen zu haben scheint. Es kommt, wie es kommen muss: all jene Ereignisse fügen sich zu einem einzigen Ganzen zusammen, die Fäden sind miteinander verknüpft und bündeln in einem Komplott, der im Namen des Namenlosen geschmiedet wird – sich stützend auf jahrhundertealter Vorkommnisse.


  7. 28. August 2013 | Veröffentlicht unter Bücher, rund um Bücher.

    The Last Bookstore – wenn ein Buchladen mehr ist als nur ein Geschäft

    Von

    Ich bin ein Fan kleiner, staubiger Buchläden, in denen man alte Schätze finden und durch bereits abgegriffene Bücher wühlen kann. Sie versprühen meist ihren eigenen Charme, definitiv mehr als die ordinären Buchladenketten, in denen man nur die neusten Bestseller findet, die dann auch noch derart feinsäuberlich aufgereiht sind, dass man sich kaum traut, mal ein Buch aus dem Regal zu nehmen.

    Die Amerikanerin Amy Ratcliffe („Geek with curves„) hat sich vor kurzem in einen der wohl schönsten Buchläden des Landes gewagt: in den „Last Book Store„. Der, obwohl er auf einer großen Fläche erbaut ist, dennoch ob der auf Büchern und deren Einzelheiten basierenden Accessoirs, den angebotenen Büchern selbst und natürlich der Drapage der Bücher selbst unglaublich faszinierend aussieht und heimelig wirkt. In den man am liebsten eingeschlossen werden will, um die ganzen Ecken zu erforschen und den Staub von alten Raritäten zu pusten. Verdammt! ich will auch so einen geilen Laden in der Nähe haben und dort einen Nachmittag verbringen! Oder zwei? Drei?

    Kennt eigentlich jemand von euch den Film „Pagemaster„, in dem ein Junge von Büchern entführt wird und aus der Realität in die Welt der Bücher plumpst? (oder so… ähnlich.) In dem Film jedenfalls wurde auch ein Buchladen integriert, den ich mir ähnlich vorstelle wie den Last Book Store. Nur ohne sprechende Bücher….

    Die folgenden Fotos und noch viel mehr könnt ihr auf Amys Flick-Seite sehen

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  8. 31. Juli 2013 | Veröffentlicht unter Bücher, Buchvorstellungen.

    Die Geister des Landes – „Das Erwachen“

    Von

    Sparte: Phantastik
    Verlag: Ammianus-Verlag
    Autorin:
    Judith C. Vogt
    Seiten:
    325
    Originalsprache:
    Deutsch

    Website der Autorin
    Amazonlink

    Für Fans von: Phantastik meets Realität,  geekigen Charakteren, deutsche Sagengestalten

    Inhalt

    Die Geister des Landes erwachen – was ausgerechnet von Fiona, ihres Zeichens Quotenstufenschönheit, in prophetischen Träumen als erstes bemerkt wird. Träume von weißen Ochsen mit güldenen Schlüsseln am Horn, Träume, die sowohl einen Brand in einer Scheune voraussagen als auch schlammige Hövelsmänner – und noch mehr. In ihrer Unruhe wendet sich Fiona an die Freaks der Stufe, allen voran Dora, die nicht nur solch dubiose Rollenspiele wie DSA spielt, sondern auch als Wicca ihr Dasein fristet und gemeinsam mit ihren beiden besten Freunden Edi und Gregor die klare Außenseiterrolle innerhalb der Stufe einnimmt.

    Was sie jedoch nach und nach entdecken, ist weitreichender und gefährlicher als zunächst gedacht. Es sind nicht nur lose Zufälle, die an manchen Orten die Fabelwesen, alten Mythen und Geister in die moderne Welt treten lassen. Es entpuppt sich vielmehr als ein Symptom eines von merkwürdigen, gesichtslosen Anzugträgern initiierten Planes, dessen Vereitelung nicht nur von unerwarteter Wichtigkeit ist, sondern auch unmöglicher erscheint als gedacht.


  9. 7. Juli 2013 | Veröffentlicht unter Bücher, Bücher schreiben.

    Eure Geschichten aus der Kindheit – die Auswertung

    Von

    Nie hätte ich gedacht, dass so viele Leute daran teilnehmen und mir ihre Geschichten schicken würden: 61 waren es am Ende, die mir insgesamt 342 Seiten Text zugeschicht haben. Ich las von Elfenkriegern, die gegen mutierte Spinnen kämpfen mussten, ich erfuhr von Teenagern, die in fremde Welten eingetaucht sind und dort Abenteuer erlebten und ich las auch nicht selten vom Tod, der vielerorts thematisiert wurde.

    kinder

    Die komplette Grafik

    Ich hatte unglaublich viel Spaß beim Lesen, gerade auch da die Schreibstile natürlich sehr kindlich geprägt waren, was man als Kinderlose eher selten zu Gesicht bekommt. Die ganzen Fehlerchen und unlogischen Wendungen innerhalb der Geschichte sind einfach zu süß – Verzeihung an all die Kinderautoren da draußen! Ein paar Zitate werde ich noch einstreuen, den Rest habe ich visualisiert – als reiner Text wäre es denke ich zu langatmig geworden. Die Inhalte der Geschichten werde ich vermutlich bald zu einer einzig großen Geschichte zusammenschustern. Macht euch dann auf sprechende Katzenkommissare mit einer Immunität gegen Zombies gefasst, die mit Hilfe radioaktiver Socken gegen Alieneinhörner kämpfen!

    Besonders schön fand ich, mit wie viel Einfallsreichtum ans Werk gegangen worden ist. Von all den technischen Schnitzern abgesehen, könnte man aus diesen alten Geschichten mit etwas reiferem Schreibstil großartige Romane fertigen, ganz ehrlich. Die Kreativität ist teilweise enorm. Ich finde es schade, dass doch einige mit dem Schreiben ganz aufgehört haben. Sei es, dass die Zeit fehlt, die Motivation oder die Ideen. Vielleicht gucken sich manche einfach nochmal ihre alten Texte durch und überlegen sich, ob sie damit nicht nochmal neu anfangen oder die Ideen als Grundlage für etwas Neues herholen wollen?

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  10. 17. Mai 2013 | Veröffentlicht unter Bücher, Bücher schreiben.

    Habt ihr als Kinder/Jugendliche Geschichten geschrieben? Dann her damit!

    Von

    Habe gerade mal wieder durch meine alten Unterlagen geblättert und bin dabei auf meine alten Geschichten (allesamt natürlich Fantasy) gestoßen. Ich hatte früher schon einmal einen Blogbeitrag darüber geschrieben und die allererste Seite einer dieser Geschichten gezeigt, doch um meine eigenen soll es hier nur sekundär gehen.

    Ich fände es nämlich unglaublich interessant, wie es in der Bloggerlandschaft in Sachen Kinderhobbyautoren aussieht. Blogger (und natürlich Rollenspieler!) gelten immerhin als relativ schreibaffin, da wird doch etwas zu finden sein. Ich möchte eure kreativen Ergüsse sammeln! Schickt mir die besten Szenen eurer (Kurz)Geschichten von damals, erzählt mir kurz, worum es geht oder schreibt mir, wie ihr das insgesamt gehalten habt:

    • Habt ihr euch ganze Welten ersonnen?
    • Science-Fiction, Fantasy oder ganz ordinäre Liebesromane?
    • Wann habt ihr damit begonnen und wann wieder aufgehört? Oder seid ihr immer noch dabei, habt euer Hobby gar zum Beruf gemacht?
    • Fan Fictions oder auf bereits existierenden fiktiven Welten basierend geschrieben?
    • War es eine einzige Geschichte oder waren es 100?

    Natürlich sammle ich all das, werte es aus und werde Teile dessen dann in Form eines Blogpostings veröffentlichen. Wer mir etwas schickt (ob in den Kommentaren selbst oder per Mail bleibt dabei euch überlassen) muss also damit rechnen, dass ich es in irgendeiner Form auf diesem Blog oder Youtube veröffentlichen werde. Dafür brauche ich dann natürlich nicht nur euer Einverständnis, sondern  auch  Pseudonym/Realname und Links (Blog, Twitter…) von euch, um euch dann entsprechend würdigen zu können!


  11. 23. April 2013 | Veröffentlicht unter Bücher, rund um Bücher.

    Blogger schenken Lesefreude – Buchverlosung zum Welttag des Buches

    Von

    Heute ist Welttag des Buches – was liegt da also näher, als mit Büchern um sich zu werfen (und darauf zu hoffen, dass man damit niemanden tödlich verwundet)? Das dachten sich wohl auch die beiden Initiatorinnen von „Blogger schenken Lesefreude“, die vor einigen Wochen eine mittlerweile über 1.000 Blogger starke Aktion gestartet hatten. Jeder teilnehmende Blog [die Liste ist hier einzusehen] verlost genau heute ein Buch – ein Lieblingsbuch oder eines, zu dem man eine besondere Geschichte erzählen kann oder eines, das gerade vor der Tür stand und „Verschenk mich!“ gebettelt hat oder eines, das… ich verliere mich.

    Entschieden habe ich mich für „Wolfsaga“ von Käthe Recheis und für den Comic „Hack /Slash“, den ersten Band  der deutschen Version. Wolfsaga ist eine klare Wahl: mein Lieblingsbuch seit Kindertagen. Und mein DSA-Char Adsini kommt auch darin vor. Na, wenn das mal kein Garant für ein großartiges Buch ist! ;) Hier hatte ich ein paar Worte über Wolfsaga geschrieben. Um die Sparte der Comics nicht zu vernachlässigen, habe ich dann noch einen Comic hinterhergeschoben – man gönnt euch ja sonst nichts. Oder so. Hack /Slash ist eine recht blutige Hack’n’Slash – Monster of the Week – Story und ob seiner Kurzweiligkeit ebenfalls sehr zu empfehlen. (Der Comic hat an der oberen rechten Ecke einen kleinen Ditscher – so habe ich den Comic leider zugesendet bekommen, was ich zu spät bemerkt habe. Ansonsten ist er einwandfrei)

    Für welche Bücher sich die anderen entschieden haben, könnt ihr in der Liste sehen. Zusätzlich könnt ihr natürlich noch in der Facebookgruppe oder bei Twitter stöbern.

    Wie ihr die beiden Stücke gewinnen könnt? Schreibt einfach einen Kommentar mit eurem Wunschtitel und, im Falle eines nonexistenten Accounts, einer E-Mailadresse unter dieses Posting. Kommentare unter dem Facebook- oder google+-Artikel oder Retweets werden dann noch zusätzlich in den Lostopf geworfen. Teilnehmen könnt ihr bis zum 30.04. 12 Uhr


  12. 4. Januar 2013 | Veröffentlicht unter Bücher, Buchvorstellungen.

    Endlich unsterblich – Zwischen Körperkult und Cyberworld

    Von

    CIMG1803Sparte: Sachbuch
    Verlag: Butzon & Bercker GmbH
    Autor:
    Klaus Müller
    Seiten:
    200 (Angaben des Verlags), 190 (tatsächlich), 162 (reiner Text ohne Quellenteil und Anmerkungen, wobei der Text eigentlich auch erst ab Seite 11 beginnt)
    Originalsprache:
    Deutsch

    Bestellung über den Verlag

     

    Inhalt

    Der vielfach geschätzte, menschliche Körper wird umsorgt, gestylt und hingebungsvoll für etwa Fotos drapiert – doch er ist primär auch gerade eines: endlich. Ungünstig also, dass Körper und Geist untrennbar miteinander verbunden sind und das eine mit dem anderen zugrunde geht. Die Suche oder der Wunsch nach Unsterblichkeit ist seit jeher prägnanter Bestandteil menschlicher Kulturen und findet in der heutigen Zeit ihren vorläufigen Höhepunkt in der Ausfaserung des Geistes auf die virtuelle Ebene, die den Geist vom Körper loszulösen scheint und gar eine neue Religion erfahren lässt. Auf weiträumiger Basis des Jüdisch-Christlichen versucht Müller in diesem Buch, Religion, Endlichkeit, sowie Cyberspace und Körperkult miteinander zu verknüpfen und die Zusammenhänge untereinander zu beleuchten.


  13. 24. April 2012 | Veröffentlicht unter Bücher, Buchvorstellungen.

    Das Star Wars Kochbuch

    Von

    Verlag: Panini Books
    Sprache: Deutsch (Original: Englisch)
    Seiten: 117
    Genre: Kochbuch
    Amazonlink

    .

    Bei Merchandising zählt oft primär die optische Aufmachung und diese ist recht gelungen und erscheint hochwertig. Die Seiten fallen nicht auseinander, das Cover ist nett gestaltet und die silbernen und/oder glänzenden Elemente wecken die innere Elster. Man merkt natürlich recht deutlich (nicht nur am Mangel an alkoholischen Getränken – buhu), dass es eher an die junge Fanschaft gerichtet ist. Immerhin ist auch fast jedes Rezept mit einem niedlichen Bild versehen, in dem eine (oder auch mehrere ) Star Wars Actionfiguren in irgendwelchen Gerichten herummatschen.


  14. 20. April 2012 | Veröffentlicht unter Bücher, Buchvorstellungen.

    Wolfsaga

    Von

    Verlag: DTV
    Sprache: Deutsch (Original: Englisch)
    Seiten: 512
    Genre: Jugendbuch
    Amazonlink

     

    Inhalt: Das Wolfsrudel unter der Leitung von Palo Kan und Ahkuna lebt friedlich im Tal der flüsternden Winde. Es herrscht „Waka, das Gesetz“, eine Art Gottheit oder Philosophie, die ein respektvolles Miteinander mit anderen Tierarten, seien sie nun „Nahrungsquelle“ oder schlichte Mittiere, lehrt. Das allein bietet keinen guten Stoff für eine gute Lektüre und so hört man bald vom „Rudel Zahllos“. Ein Wolfsrudel unvorstellbarer Größenordnung, das Wolf und Tier unterjocht. Angeführt von einem Herrscher, der Waka, das Gesetz, nicht ehrt. Schnell findet sich das Rudel vom Tal der flüsternden Winde auf einer Flucht vor diesem symbolträchtigen Rudel Zahllos wieder, hinter dessen Pfoten das Gras schier verdorrt und das Leben endet.


  15. 6. April 2012 | Veröffentlicht unter Bücher, Bücher schreiben.

    Wie schreibe ich ein Hohlbeinbuch – in 5 Schritten

    Von

    (Bild via) Wolfgang Hohlbein – der deutsche Fantasyautor speziell der 90er Jahre, der nicht nur meine Kindheit verzaubert hat, sondern gleich die vieler Fantasyliebhaberzöglinge. Der, dessen Bücher oftmals auch in zweifacher Ausführung (schwarze Hardoverserie + irgendein Softcover) in meinen Regalen standen und gleich nicht nur ein, sondern gleich zwei Regalbretter damit einnahm. Ein Autor, den ich ob seines grandiosen Schreibstils, seiner Fantasie, seiner bezaubernden Charaktere schier vergötterte. Er war mein großes Idol. Ich wollte so werden wie er – nur in weiblicher Ausführung und ohne Bart, bitte.

    Ich hatte sie alle: Märchenmond, Märchenmonds Kinder, Märchenmonds Kindeskinder und Märchenmonds Stiefenkel der Mutter seiner Katze, ich besaß 13, Midgard, das Druidentor, und wie sie noch alle hießen und ich besaß ein von ihm selbst signiertes Buch. Damals, auf der Feencon in Bonn, irgendwann zwischen 2002 und 2004, traf ich ihn vor Aufregung zitternd und bat um ein Autogramm. Dieses Buch war mein heiliger Gral.

    Nun, das war einmal. Mittlerweile kann ich kaum mehr eines seiner Bücher lesen, ohne mir alle zeilenlang an den Kopf zu greifen, vor fremdbezogener Scham rot zu werden oder das Buch, von einem „Oh mein Gott….“ untermalt wieder fortzulegen. Die Bücher sind ein wandelndes, in sich geschlossenes Klischee, nebst zwar fantasievoller, doch darum nicht weniger unlogischer Handlung  finden sich Fragmente, die „typisch Hohlbein“ sind. Die einen nennen das romantisch verklärt „Es ist wie nach Hause kommen…“, andere verdrehen die Augen ob der zahlreichen Abkupferung Hohlbeins seiner Selbst von Buch zu Buch. Immerhin: er ist damit erfolgreich und manch einer wäre gerne ein Autor mit solchen Auflagen. Warum eigentlich „wäre gerne“? Es ist doch so einfach! Man muss nur wenige Punkte beachten und schon kann man selber ein Buch Marke Hohlbein verlegen lassen! Die beste Nachricht: ihr könnt es hier und jetzt lernen!

    Wie werde ich zum Hohlbein: in 5 Schritten.


  16. 9. Januar 2012 | Veröffentlicht unter Bücher, rund um Bücher.

    Geliebte Bestie – Horror/Fantasy Romance

    Von

    Vampire-Romance, Horror-Romance, Fantasy-Romance – Worte, die derart emotional behaftet sind, dass normale Diskussionen meiner Erfahrung nach kaum mehr möglich sind. Da sind zum einen die Fans, die, herzklopfend, mit der zumeist weiblichen Protagonistin mitfiebern und ihre Leidenschaft bis auf’s Blut verteidigen. Die schmachtend die lang ersehnte Vereinigung zwischen zartem Menschenmädchen und finsterem Monster doppelt und dreifach lesen. Zum anderen treten schnell diejenigen auf den Plan, die das alles lächerlich finden. Die sich stundenlang über den Unsinn der Twilight-Saga auslassen können und sowieso grundsätzlich nichts davon ernst nehmen, mehr noch, die sich voller Enthusiasmus lang und breit darüber lustig machen – kurioserweise in den meisten Fällen, ohne die entsprechenden Bücher überhaupt gelesen zu haben. Kaum ein Genre schafft eine derartige Kluft.

    Ich selber will mich davon nicht ausschließen: wie oft ich darüber gezetert habe, dass diese „stumpfsinnigen, peinlichen Vampirschnulzgeschichten“ meine  geliebten „richtigen“ Fantasyromane aus den Regalen verdrängen (wortwörtlich! Die „normale“ Fantasyecke wird zugunsten der Horror-Romance kleiner und kleiner!), kann ich nicht mehr zählen. Ich habe mich gerne über diese Schnulzen lustig gemacht und Mädels, die soetwas lesen, habe ich schonmal prophylaktisch weniger ernst genommen als ich es ohne das Wissen um ihren Lesegeschmack getan hätte. Das ist natürlich Schwachsinn und unnötig. Lieber sollte man einen Blick über seinen Tellerrand werfen und sich ein wenig mit der Materie befassen: was ist es eigentlich genau, was an dem verhassten Genre so zu faszinieren weiß? Geht es wirklich nur um „Oh ein Vampir! Heiratest du mich? Vorher will ich nämlich keinen Sex!“? Lesen es nur pubertäre Mädchen? Und wie liest sich so ein Buch eigentlich? Explizit gesagt: ich war verdammt mutig und habe mich in die Höhle des Werwolfs getraut!


  17. 29. Dezember 2011 | Veröffentlicht unter Bücher, Buchvorstellungen.

    Saeculum

    Von

    Inhalt: Der Medizinstudent Basti lässt sich von seiner neuen Bekanntschaft nicht nur auf seinen ersten Mittelaltermarkt entführen, sondern wenig später auch auf eine private Convention, genauer: ein Live Rollenspiel, mitten im Herzen eines unberührten Waldes in Österreich fernab der Zivilisation. Die kleine Gruppe, die sich Saeculum nennt, hat sich des „Reenactment“ verschrieben und betreibt mittelalterkonformes Rollenspiel: keine Handys, keine Brillen, nichteinmal Pflaster erlauben sie sich, keinerlei Abweichung wird geduldet und die entsprechenden Utensilien landen in einem Zelt weit außerhalb des Geschehens. Der Ort des Geschehens ist nicht ohne Bedeutung: eine alte Legende besagt, dass dort Grausiges geschehen sein soll, ein tödlicher Zwist zweier Brüder: der eine anerkannte Sohn eines Burgherren, der andere lediglich ein Bastard. Ein Fluch liege auf dem Ort, so munkelt man, und alsbald scheint es auch, als ob dieser Fluch auch eine tatsächliche Bedrohung wäre, als ob die Vergangenheit wirklich Einzug halten würde in dieses eigentlich harmlose Rollenspiel. Kettenreaktionen, Aberglaube und menschliche Abgründe, aus Panik geboren, erledigen den Rest.


  18. 19. Dezember 2011 | Veröffentlicht unter Bücher, Buchvorstellungen.

    Talking Dirty

    Von

    Inhalt

    Was treibt einen eigentlich zu einer Sex-Hotline und wie kommt man tatsächlich dazu? Was trifft man dort für Männer in der Leitung? Wie sieht es hinter den Kulissen aus? Der autobiographische Roman beantwortet diese und mehr Fragen. Wer sich ein Stück hocherotische Literatur erhofft wird übrigens genauso enttäuscht wie jemand, der ob des pinkfarbenen Covers lediglich einen lustigen Frauenroman erwartet. Die Wahrheit befindet sich irgendwo dazwischen, genau wie auch eine moralische Ansicht das Thema betreffend.

    Kritik

    Die ersten Seiten hätten mich fast vorzeitig die Lektüre abbrechen lassen: sehr seichter Schreibstil, was sich primär in der Tatsache äußert, dass es sich liest wie ein Artikel in einer „frechen“ Frauenzeitschrift. Hinzu kommt, dass es ein paar Seiten dauert, bis man zum Wesentlichen kommt. Glücklicherweise fängt sich der Schreibstil nach einigen Minuten wieder und zeigt sich als durchaus angenehm: präzise, verbildlichend ohne zu ausschweifend zu werden. Im Gegenteil, ihre Wortwahl ist recht reduziert und dennoch erlangt man eine bildliche Vorstellung von dem, was erzählt wird.


  19. 23. November 2011 | Veröffentlicht unter Bücher, Buchvorstellungen.

    Das Labyrinth der träumenden Bücher

    Von

    Dieser Artikel fällt mir fast schwer. Einerseits muss ich es loswerden, andererseits ist Moers einer meiner erklärten Lieblingsautoren. Und ihm pinkel ich nun virtuell gehörig ans Bein.

    Als erstes fiel mir Folgendes auf: Auf dem Buchumschlag wurde nicht etwa das Buch an sich angepriesen, sondern der Vorgänger, „Die Stadt der träumenden Bücher“. Was für ein großartiger Roman das doch sei, wie fantasievoll, wie großartig. Das stimmt. „Die Stadt…“ war ein traumhafter, spannender Roman. Nicht so „das Labyrinth…“, der neu erschienene, 400seitige Band. Dabei fängt es vielversprechend an: der aus dem ersten Teil bekannte Hildegunst von Mythenmetz, aufgrund des Erfolges seiner Werke, insbesondere des „Stadt der träumenden Bücher“, zu einem arroganten, selbstverherrlichenden Dickwanst geworden, erhält einen Leserbrief. Nicht irgendeinen, sondern einen, der ihn aufrüttelt. „Hier fängt die Geschichte an„, heißt es dort. Sofort packt er seine Sachen, um zurück zur Stadt der träumenden Bücher zu reisen, auf der Suche nach dem verloren gegangenen Orm (~ Muse, Inspiration), dem geheimnisvollen Autor des Briefes, sowie auch auf der Suche nach sich selbst.


  20. 14. September 2011 | Veröffentlicht unter Bücher, Buchvorstellungen.

    Kurzkritik: John Winchester’s Journal

    Von

    • Autor: Alex Irvine
    • Originalsprache: Englisch
    • Erscheinungsjahr: 2009
    • Seiten: 224
    • Verlag: ITBooks

    Inhalt: Hier soll das aus Supernatural bekannte Journal vom Winchester-Daddy John dargestellt werden. Eine Art Wissens-Tagebuch, das John ein paar Tage nach dem Tod seiner Frau Mary beginnt und in dem er allerlei Wissenswertes über ihm begegnende Dämonen niederschreibt; wie man diese töten kann, wer oder was sie sind, Beschwörungsformeln. Persönliche Einträge finden sich zwischendurch reichlich und man erfährt so ein wenig mehr über die Hintergründe aus der Kindheit der Winchester-Brüder.