Archiv der Kategorie: Diverser Geekkram

Pimp your Room: Displate

[Nicht, dass das einen Unterschied machen würde, doch sind manche ja sehr hinterher: Nein, diese Produkte wurden uns nicht kostenlos gegen eine besonders positive Bewertung zur Verfügung gestellt, die haben wir gegen das Schicksal „Nudeln mit Ketchup“ getauscht. Andernfalls stünde „Sponsored“ im Titel. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.]

Endlich, nach all den Wochen und Monaten des „hochfidelen“ Nomadenlebens saßen wir Frischeingezogenen zufrieden im Wohnzimmer. Die Bücher waren eingeräumt, der Kühlschrank mit besten Wässerchen gefüllt und die Möbel von der Katze fachgerecht angekratzt. Alles war fertig! Alles? Nein! Eine von unbeugsamem Nichts bevölkerte Wand hörte nicht auf, dem schönen Wohnen Widerstand zu leisten! Leer. Die Wand war einfach leer. Unerhört! Dem musste Abhilfe geschaffen werden und fündig wurden wir, Dank des Tipps eines Freundes, bei Displate.

Displate ist ein britisches Unternehmen, das aus den Bildern von über 1.000 Künstlern Metal Poster herstellt, die sich sehen lassen können. Schnell einigten wir uns auf drei Motive, schickten die Bestellung ab und verbrachten die nächsten sieben Tage däumchendrehend.

displayte-1Inklusive Dankschreiben für den Künstlersupport und Unterschrift des Produktionsleiters kam heute die schmale Lieferung an. Die drei jeweils 0,5mm dicken und 900g leichten und 45 x 32 messenden Bilder hielten gleich den Magneten bereit, mit dessen Hilfe man die guten Stücke aufhängen kann. Die selbstklebenden Magnete haften natürlich am besten auf glatten Untergründen, doch unsere urdeutsche Raufasertapete hat sich auch noch nicht über ihre neuen Anhängsel beschwert.

Mit der Qualität bin ich sehr zufrieden: Nichts ist eingedellt, die Bildqualität sehr gut und die matte Oberfläche gefällt mir. Außerdem wird für jedes Displate ein Baum gepflanzt. Das ist ja schöner als Krombacher zu trinken!

The Making of a Displate from Displate on Vimeo.

Neben den von uns gewählten märchenhaften Motiven sind auch zusammen passende Kollektionen verschiedener Künstler zu finden. Seien es populäre Videospiel- und Filmgestalten in Splatteroptik, hübsch gezeichnete Videospielhelden, minimalisierte Filmposter oder Autolegenden – da sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Zu unserem kleinen Rudel wird sich wahrscheinlich noch dieser Link (und hier der Link zum Link. Hach. Diesen supidupitollen Witz habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Hihi. Hi.) gesellen.

Falls du übrigens selber ein Künstler bist und selber Displate mitgestalten möchtest, kannst du dich hier anmelden und Näheres erfahren. Und nun? Nun zeicge ich euch noch ein paar Bilder von den Teilchen.displate5displatesdisplate8displate2

Cosplay verpflichtet?

Wisst ihr, ich verstehe nicht sonderlich viel von Cosplay. Sicher, einst war ich als Leonardo von den Teenage Mutant Ninja Turtles unterwegs, habe mich zu einem Comic von Garth Ennis „aufgehübscht“ und bepinsle derzeit meinen Baseballschläger liebevoll, damit er bald zu einer allseits beliebten und doch so verkannten DC-Figur passen möge. Doch davon, tatsächlich ein ernst zu nehmender Cosplayer zu sein, bin ich meilenweit entfernt. Vielleicht ist das auch gut so. Denn scheinbar betritt man als Cosplayer die Welt der erzwungenen Kindesbespaßung, die bei Nichtteilnahme die absolute Ächtung seitens der Gesellschaft nach sich zieht. Unter uns gefragt: Soll das so?

Gestern sah ich auf einer Fanpage zu Doctor Who folgendes Statement, das mich ein wenig empört, aber doch zumindest ratlos zurückgelassen hat:

grgrgr

Kurzum: Wenn du als Cosplay ausgerechnet eine Disneyprinzesin auserkürst, so hast du dich in eben jenem Kostüm Kindern gegenüber gefälligst „in character“ zu verhalten und überfreundlich zu sein! Denn, so spricht es Waka, das Gesetz, denkt jedes Kind automatisch, dass bspw. Elsa höchstselbst vor ihm stünde. Wie furchtbar wäre es, wenn Elsa plötzlich charakteruntypisch agieren würde! Eine Welt würde unter dem armen Kind zusammenbrechen, das fortan zeitlebens traumatisiert sein Dasein fristen müsste!

Natürlich: Man sollte sich, ganz egal, ob man nun in einem Prinzessinnenkleid oder einem Kartoffelsack unterwegs ist, klar darüber sein, welche Wirkung man auf andere erzielt. Auch Goths werden wissen, dass sie entsprechend wahrgenommen werden und es Leute geben wird, die einen auf die Aufmachung ansprechen. Aber: Unterschreibt man als Cosplayer einen Pakt? Muss man sich so oder so verhalten? Wir erinnern uns: Wir reden noch immer über ein persönliches Hobby und nicht über den nicht näher spezifizierten Beruf des Kinderbespaßers.

Tauchen wir vielleicht noch in die Kommentarsektion des Bildes ein:

 

„She is not a cosplayer. Anyone who actually goes to an event knows if you don’t want people to come up and talk to you. DON’T DRESS UP. It is a unspoken rule that if you do people can come up and talk to you about said costume.“

oder

„If you go in public in the costume of a well known childrens character, then you must be willing to interact with people. (…)  A child doesnt understand that you are a person playing dress up, all a child will wonder is why their hero, their friend in some ways, doesnt want to talk to them. It is upsetting for them. When you dress in public that way you are accepting that role, if youre not prepared for that then dress as something else.“

oder

„No, you are not obligated to stay in character and spare a few moments of kindness to an impressionable young child, nor are you obligated to show the people you encounter some basic decency and courtesy. But please don’t fool yourself… admit then that you are an asshole; you are a shitty human being, a piece of garbage, that you have zero compunction against crushing a child’s dreams and innocence because you are an anti-social narcissistic dolt who can’t take 2 seconds in your busy life to give a little bit of joy into an otherwise cruel world. And don’t be surprised when people treat you like a shitty piece of garbage because you get back what you give out to the world. This has nothing to do with whether or not you like kids, or that it’s not your job to entertain someone else’s kids… this is just basic empathy. Don’t like it? Dress up at home and don’t venture outside.“

Um es mal mit meinen eigenen, profanen und infantilen Worten zu sagen: „Hömma, geht’s noch?!“ Man ist also „Müll“ und ein „Arschloch“, wenn man sich nicht kinder- oder elternkonform verhält? Geht es hier noch um Cosplay oder reden wir schon über Menschen, die gegen Geld auf Kindergeburtstage und auf Events gehen um sich mit den Kindern zu unterhalten?

Ich finde es wunderbar, dass es Menschen gibt, die Freude am Verkleiden haben und sich so auch anderen zeigen. Das gibt anderen jedoch nicht das Recht, bestimmen zu dürfen, inwieweit man sich sonstwo involvieren muss. Gerade in Zeiten wie diesen, wo sich zu Recht um die eigene Freiheit und Selbstbestimmung auch und selbst von Cosplayern bemüht wird. „Fotografiert mich – wenn ich nichts dagegen habe.“ „Fasst mich nicht an – ich bin kein Ausstellungsstück.“

Selbstredend ist es toll, sympathisch und vielleicht auch ein Stück bewundernswert, wenn man in der jeweiligen Rolle aufgehen und frei mit der Umwelt interagieren kann. Es ist jedoch nicht jeder eine Rampensau oder schauspielerisch begabt, auch möchte nicht jeder zum Alleinunterhalter mutieren. Jeder darf ein Cosplayer sein: Dicke, Dünne, Große, Kleine – warum dann nicht auch Introvertierte, Nichtgernebespaßer? Ferner kann und darf man das Hobby Cosplay aus vielerlei Gründen heraus betreiben: Etwa, weil man Kostüme oder die Figur liebt, gerne bastelt, sich gerne unter seinesgleichen gesellt – und selbstverständlich auch, wenn man andere Leute und auch Kinder unterhalten möchte und/oder damit keinerlei Problem hat.

Aber man sollte doch bitte endlich mal damit aufhören, zu denken, dass die eigene Vorstellung von „Cosplay“ die einzig wahre ist. Lasst die Leute ihr Geekhobby doch so ausleben, wie sie wollen. Sie sind nicht dafür da, euch das Leben so großartig wie möglich zu machen. Das ist „nur“ ein toller Nebeneffekt.

10 Geekfantasien – und ihre ungeilen Realitäten

Das ewige „On a Break-Team“ Ross und Rachel haben es vorgemacht: Geekige Sexfantasien halten nicht immer das, was sie versprechen. Doch nicht nur können sie in der Realität einfach nur unpassend und/oder verquer sein, nein, manche wäre für sich genommen auch noch ziemlich tödlich. Impericus (die holde Weiblichkeit von Slave Leia bis Sylvanas) und ich (die Mannsbilder von Spike bis zum Terminator) haben uns jeweils fünf jener populärer Fantasien und/oder Objekte der Versuchung angenommen und sie ein wenig ob ihrer realen Tauglichkeit hin geprüft.

Enjoy. Oder eher: Run. RUN FOR YOUR LIFE!

spike

Spike – Sex in Zartbitter

Die Fantasie: Kühl schmiegt sich seine Haut gegen die deine. Ein Schauer der Erwartung rieselt über deinen Körper, als du in seine lüsternen Augen blickst, das Aufblitzen des Mondlichtes auf seinen spitzen Zähnen siehst. Gleich, gleich wird er dich hart gegen die Wand pressen und dich zu der Einen machen, die ihn des Guten bekehren konnte. Ihn, das eigentliche Monster, gefährlich bis zur letzten blondierten Haarspitze. Gleich werdet ihr eins sein. Für immer!

Die Risiken: Vegane Vampire sind, auch wenn es der Anfangsbuchstabe zu versprechen scheint, eher non-existent und selbst auf Tierblut Umgestiegene dürften rar gesät sein. Dass Spike ausgerechnet mit Dir Normalsterblichen eine Ausnahme macht ist daher dezent unwahrscheinlich. Ja, er könnte dir seine Zähne in die Haut rammen, doch dass sich dies auf einen zarten Liebesbiss beschränken würde dürfte ein Wunschtraum sein. Und selbst wenn er dich nicht als wandelnde Blutbar benutzt so gilt auch Folgendes zu beachten: Nekrophilie ist, mit Recht, eine Straftat. So ergibt sich derer drei Möglichkeiten: a) Ihr reitet frohlockend in den Sonnenaufgang (wobei statt deiner leider Spike endgültig das Zeitliche segnet). b) Er knuspert dich zu Tode. c) Du landest unter Umständen im Knast. Großartig.

Realisierungsfaktor: ★★☆☆☆  2/5 – Ja, der Anfang könnte noch echt sexy sein. Bis er beißt. Und du heulst.

Tödlichkeitsfaktor: ♥♥♥♥♡ 4/5 – Es sei denn, du heißt Buffy. Aber das dürfte unwahrscheinlich sein. Wenn doch: OMG, BUFFY, IT’S YOU! Please write me a message!

stormiesStormtrooper – Weißeste Versuchung

Die Fantasie: Du. Alleine in einer kargen Zelle tief, tief im Weltall. Er. Ein durch viele Schlachten gestählter Sturmtruppler. Seine Mission: Dich zum Imperator führen. Da gibt es nur ein Problem: Ihr findet euch vom ersten Blick an unglaublich scharf. Als er dich am Arm packt ist es keine Angst, die dich erschauern lässt, sondern erregte Erwartung. Und schon presst du deinen zitternden Leib gegen das blanke Weiß seiner Rüstung. Wer unter der Maske steckt ist dir egal solange er dir das geben kann, was du verdienst.

Die Risiken: Naja: Du bist in einer Zelle gefangen und stehst Auge in Auge mit dem Feind. Das alleine ist schon ein dezent großer Risikofaktor. Zudem wird es wahrscheinlich mit einer Überwachungskamera aufgenommen und dein nackter Leib bald auf jedem intergalaktischen Phone von Alderaan bis Zeos ll zu sehen sein. Immerhin: Akut tödlich würde diese kurze Liaison vermutlich nicht verlaufen. Weiterer Bonuspunkt: Egal, wo er hinzielt – er wird stets statt dir die Wand treffen. Saubere Sache.

Realisierungsfaktor: ★☆☆☆☆  1/5 – Ich bin mir ziemlich sicher, dass man in einer solchen Situation keine Lust auf ein erotisches Stelldichein hat.

Tödlichkeitsfaktor: ♥♡♡♡♡ 1/5 – Ginge es um Red Shirts, wäre zumindest seine Tödlichkeit anzunehmen. So jedoch stirbt wohl keiner von euch beiden.

daryl-dixonDaryl – Schießt verdammt scharf!

Die Fantasie: Im Finster der Nacht sitzt du vor einer einsam vor sich hin brennenden Kerze, vor deren Flämmchen Staubkörner wie Feenstaub glitzern. Während draußen aus der Nacht lebensfernes Röcheln erklingt, ewiges Schlurfen und das leise Knacken von Zweigen, dort draußen Tod und Verderben lauert, bist du hier sicher. Mit dem Kopf auf Daryls Brust gebettet lauschst du seinem Herzschlag, spürst seine beruhigende Wärme. Eure Lippen finden sich, in Daryls starken Armen sinkst du hinein in zärtliche Wärme. Ihr seid zwei Lebende im Reich der Toten, die das Leben gebührend zu feiern wissen: Mit unbändiger Lust.

Die Risiken: Wenn ihr euch vorher nicht gerade mit Sagrotan abgeduscht habt, dürfte es eine delikate Angelegenheit werden. An eurer Haut haftet der Duft des Todes, Daryl hat sich vermutlich seit Monaten keiner Intimwäsche mehr unterzogen und da Walker keine Läuse fressen, (obwohl… warum eigentlich nicht? Möglich!) werden sich die seinen vielleicht bald deinen Körper als neue Mietwohnung aussuchen. Allzu laut darf man seine Triebe in solch einer Welt auch nicht ausleben und ich bin mir nicht ganz sicher, ob Carol eine ernsthafte Rivalin neben sich erdulden wird.

Realisierungsfaktor: ★★★★☆  4/5 – 6 Staffeln lang keinen Sex – vielleicht wirst du mit entsprechenden Avancen sogar Erfolg haben, wenn du nicht gerade verwest.

Tödlichkeitsfaktor: ♥♥♡♡♡ 2/5 – Hier kann jeder sterben – doch Daryl macht es zumindest ein bisschen sicherer. (5/5, wenn du auf die Blumen guckst.)

batmanBatman – Der sexy Ritter

Die Fantasie: Irgendeine hochtrabende Champagner-Gala in Gotham City. Der Saal ist gefüllt von den wichtigsten Persönlichkeiten der Stadt. Doch all jene verstummen, als du deinen perfekt pedikürten und in einem stilechten Stiletto gehüllten Fuß auf die oberste Stufe der güldenen Treppe setzt, um den Saal mit deiner funkelnden Anwesenheit zu beehren. Alle sehen nur zu dir auf, du Juwel des Abends – und sehen dich von einem Schurken entführt. – Cut. – Kaum gerettet vor dem ätzenden Säurebad sinkst du, Juwel/Damsel in des Batmans Arme. Du hauchst ihm ein Danke ins Ohr, während dir sein männlich herber Duft in die Nase weht. Und hach, seine stahlharten Muskeln, wer braucht da schon Superman? Eben. Ihr versinkt in eure Arme und werdet erst gen Morgen wieder aus dem Taumel der Ekstase erwachen.

Die Risiken: Wenn ihr nicht gerade von einer seiner zahlreichen Love Interests zerstückelt, angefahren, enthauptet oder bis zur Unkenntlichkeit zerkratzt werdet, ist es vielleicht auch einer der finst’ren Gesellen, die nicht nur ihn töten wollen, sondern im Affekt vielleicht auch dich. Noch wahrscheinlicher jedoch ist, dass hier das Taschentuch gezückt werden muss – allerdings nur aufgrund eines vorzeitigen Tränenergusses. Wer weiß, wann er wieder einmal an seine Eltern und sein hartes Schicksal denken muss? Noch viel mehr als deinen bebenden Busen braucht er wohl eine starke Schulter.

Realisierungsfaktor: ★★★★☆  4/5 – Er kriegt sie alle, wenn er will. 5 Sterne, wenn du heiß aussiehst.

Tödlichkeitsfaktor: ♥♥♡♡♡ 2/5 – Hüte dich vor seinen Gespielinnen!

terminatorTerminator- Der harte Stahl

Die Fantasie: Du hast es schon immer hart gewollt und was bietet sich da eher an als ein Mann aus Metall? Mit roher Gewalt packt er dich und doch bist du es, die in ihm den weichen Kern erweckt und in ihm einen Funken Menschlichkeit erweckst. Hach, Porno gemischt mit zartester Romantik – wie geil!

Die Risiken: Wenn er durch die plötzliche Nässe nicht gerade einen Kurzschluss erleidet oder aufgrund von Überhitzung spontan explodiert und euch beide in Stücke reisst, scheint der Koitus mit ihm fast sicher. Fast – denn wer sagt, dass er dich nicht aus Versehen zerquetscht?

Realisierungsfaktor: ☆☆☆☆☆  0/5 – Null. Es sei denn, du bist ein Toaster. Vielleicht findet er dich dann sexy.

Tödlichkeitsfaktor: ♥♥♥♥♡ 4/5 – Aufgespießt. Gevierteilt. Zerschossen. Erhöht sich auf 5, wenn du Sarah heißt.

leiaLeia – Die Sci-Fi Prinzessin

Die Fantasie: Heißer Wüstensand peitscht gegen das Zelt. Die Sonne brennt während du es dir auf dem Diwan bequem gemacht hast. Prinzessin Leia wird von 2 Sturmtruppen hineingebracht. Natürlich trägt sie den bekannten, goldenen Bikini und das rote Tuch, das wie ein Hauch von Nichts ihre nackten Beine verhüllt. Gerade genug, um eurer Fantasie nur wenig Raum zur Interpretation zu lassen. Willig gibt sie sich euch hin…und zum Glück schaut auch Jabba nicht zu. Ihr seid allein mit eurer Sklavenprinzessin und die wilde Nacht beginnt. Die Nacht, in der sie endlich zur Frau wird.

Die Risiken: Die werte Leia Organa ist liiert mit Han Solo und dessen Blaster ist ähnlich schnell wie sein loses Mundwerk. Auch Chewbacca möchte man völlig entblößt nur ungern Schamhaar an Körperhaar gegenüber stehen und Lukes Lichtschwert wird dem eurigen einen neuen Spitznamen geben: „Verbrannter Wurm“! Außerdem weiß Leia nicht nur mit den Waffen der Frau zu kämpfen, sondern hat schon Jabba mit eben jenen Ketten erwürgt, die zu ihrer Gefangenschaft dienlich sein sollten. Ihr werdet also entweder erwürgt, erschossen, zersäbelt oder…in Stücke gerissen.

Realisierungsfaktor: ★☆☆☆☆ 1/5 – Leia wird ihr Skalvenoutfit nur ungern wieder anziehen und Han Solo und Co. Sind recht fix, wenn es darum geht Freunde und Geliebte zu retten. Einziger Pluspunkt: Han Solo und Leia sind Streithähne und so könnt ihr euch vielleicht dazwischen drängen. Aber eben nur sehr, sehr kurz.

Tödlichkeitsfaktor: ♥♥♡♡♡  2/5 – Vielleicht werdet ihr auch nur in Karbonit eingefroren.

poison-ivyPoison Ivy – Die Comicbraut

Die Fantasie: Die Tropen; Schweiß rinnt euch von der Stirn. Ach was sage ich Stirn, Schweiß rinnt euch in Bächen vom Körper. Nicht nur wegen der extrem hohen Luftfeuchtigkeit und diesen merkwürdigen, leuchtenden, süß-betörend duftenden Knospen und Sporen, welche unheilvoll die Luft schwängern. Sondern auch, weil ihr euch voller Vorfreude in den exstatischen Wahnsinn treibt. Poison Ivy erscheint, ihr langes, wallendes Haar leuchtet in einem Rot, das jeden Rotlichtbezirk vor Neid verblassen lässt. Ihre üppigen Hüften schwingen, als sie betont feminin, wie die Verführerin, die sie ist, auf euch zuschreitet und sich langsam, peu á peu entblättert und ihre natürliche Schönheit euch übermannt. Der brennende erste Kuss ihres Schmollmunds benebelt euch die Sinne und ihr schwebt auf einer Woge des Glücks dahin, hinfort, während Ranken vielleicht noch Fesselspiele möglich machen.

Die Risiken: Poison Ivy hat zunächst einmal eine manische Liebe für Pflanzen. Dann lange nichts, dann vielleicht Batman und physisch perfekte Männer (und Harleys) und dann einen Hass auf den Rest der Menschheit. Ich ordne euch jetzt einfach mal als „Rest der Menschheit“ ein. So wird es sich begeben, dass ihr entweder von kontrollierten Bäumen zertrampelt und zerquetscht werdet, von eben jenen Fesselranken in Stücke gerissen oder von ihrem Kuss um den letzten Verstand gebracht werdet. Poison Ivy ist zudem eine fähige Nahkampfspezialistin und hat selbst Batman schonmal in der animierten Serie besiegt. Eure Chancen, die Behausung dieser grünen Witwe lebendig zu verlassen könnt ihr euch somit an einer fingerlosen Hand abzählen.

Realisierungsfaktor: ★★★★☆ 4/5 – Sie ist zuweilen schon ein wenig nymphomanisch und wenn ihr ein durchtrainierter Adonis seid kann ich euch nur grünes Licht geben. Wenn nicht sieht es ganz anders aus und eure Fortpflanzung darf bezweifelt werden.

Tödlichkeitsfaktor: ♥♥♥♡♡  3/5 – Vielleicht rettet euch Batman, oder peinlicher… eventuell sogar Robin.

friendship-is-magicMy Little Pony – Animalisches „Vergnügen“

Die Fantasie: Hier muss ich leider ein wenig passen. Solche Aktivitäten mit kleinen Ponies haben mich bisher noch nicht einmal in meiner Fantasie besucht. Viele andere scheinen darüber aber doch den ein oder anderen Gedanken zu verlieren und die werten Bronies sind damit nicht alleine. Ein Chinesischer Hersteller hat auch eine aufblasbare Pony-Dame hergestellt, die für alles verfügbar ist. Sie sieht dabei auch klar wie Rainbow Dash aus. Aber vielleicht wollt ihr ja lieber Twilight Sparkle, Fluttershy oder ein wenig Cup Cake (wer sagt schon nein zu Cup Cakes, am I right?). Doch lieber Derpy? Die bringt auch direkt eine braune Tüte mit, falls notwendig. Vielleicht ist das ja so eine Zentauren Fantasie, allerdings dachte ich bislang, dass dies eher für Frauen interessant wäre. Ein Ausritt am Strand ist schließlich etwas sehr romantisches.

Die Risiken: Ich denke ihr landet in der Anstalt. Wer junge Ponies so missbraucht gehört vermutlich eingetütet. Mein begrenztes Wissen zeigt mir zudem, dass diese magischen Wesen über extreme Kräfte verfügen. Twilight Sparkle kann sowohl teleportieren als auch in der Zeit reisen. Sie wird euch als Säugling dann einfach über den Haufen rennen oder auf Abolom 15 absetzen, direkt neben interstellaren Schwerverbrechern. Mit Rainbow Dash mögt ihr zunächst im siebten Himmel sein, aber der Fall ist tief und dank Supergeschwindigkeit wird sie euch in Stücke reiten. Höllenritt.

Realisierungsfaktor: ☆☆☆☆☆ 0/5 – NULL. In Zahlen 0! Nada! Erotische Fantasien mit Comicpferdchen? Lieben, kleinen, niedlichen Pferdchen? Ich glaub es hackt. Wo ist diese Schandglocke von Game of Thrones, wenn ich sie dringend brauche? „Shame! Shame!“

Tödlichkeitsfaktor: ♥♥♥♡♡  3/5 – Die sind einfach alle so treu-doof und nett, die lassen euch sicherlich am leben. Leider.

red-sonja-13Red Sonja – Sword & Sorcery Barbarin

Die Fantasie: Im blutigen Staub der Arena und nach hartem Kampf gegen die Gladiatoren des bösen Schergens winkt als Belohnung ein Stündchen mit der Kriegerprinzessin (schon wieder eine Prinzessin in einem Metalbikini) Lustvoll und hart wird es werden, tiefste ursprüngliche Instinkte auslebend. Lautes Stöhnen hallt vom archaischen Mauerwerk wider und der staubige Boden hüllt euch in einen Nebel der Lust.

Die Risiken: Sonja hat für Männer wenig übrig. Scheint bei vielen rothaarigen Damen so zu sein. Sollte sie eine Belohnung sein könnt ihr davon ausgehen, dass sie alles, was greifbar ist zu einer tödlichen Waffe werden lässt und euch zur Not auch mit dem Staub oder eurem eigenen Geschlechtsteil töten könnte. Und das wird sie auch tun. Das Blut der Gladiatoren wird nicht das Einzige sein, aber eures sicherlich das Letzte auf diesem Liebesschlachtfeld. Dank unfassbarer Stärke und einem Leben aus Training und Kampf habt ihr Red Sonja auch rein gar nichts entgegenzusetzen. Außer einem letzten Wimmern und Schluchzen. So wird man sich an euch erinnern. Für wenige Sekunden.

Realisierungsfaktor: ★☆☆☆☆ 1/5 – Vielleicht seid ihr ja ein Zauberer und könnt sie mit einem Liebestrank oder ähnlichem gefügig machen. Ansonsten sehe ich schwarz…oder blutrot.

Tödlichkeitsfaktor: ♥♥♥♥♥  5/5 – Wenn ihr eure Hand nicht bei euch behaltet ist sie ab und andere Dinge auch.

 

sylvanasSylvanas Windrunner – Die Spielherrin

Die Fantasie: Eine alte verwitterte Ruine, überwuchert von Efeu und wilden Rosen. Der volle Mond tränkt die Nacht in ein silbernes Licht. Das Klirren von Rüstung durchdringt die Stille, als ihr Sylvanas von dem schweren Metall befreit. Ihr langes, weißes Haar bei Seite streichend entblößt ihr ihren Hals und ihre makellose kühle Haut, als das Feuer in euch die Kälte der Nacht entflammt. Ihre Augen lodern auf; Zorn, Leidenschaft, Wut, Verlangen. Alles wird eins als ihr über die Gräber taumelt und euch verliert bis ihr Sylvanas den Ruf der Todesfee entlockt.

Die Risiken: Sylvanas gelüstet es nach Rache und mit Männern hatte sie bisher nicht viel Glück. Sie kontrolliert Armeen der Toten und schreckt nicht davor zurück, diese nach Belieben für ihre Zwecke zu nutzen. Diese Ruinen werden euer Grab werden. Zudem ist sie mit dem Bogen geradezu vortrefflich und geschickt, das selbst Legolas bleich werden würde. Ihr werdet es den beiden gleich tun und euer Leben lassen, entweder von den Horden zermalmt oder von Pfeilen gespickt. Aber mit etwas Glück werdet ihr als Zombie wieder wach. Morgen früh. Wenn Sylvanas will.

Realisierungsfaktor: ★★★★★ 5/5 – … dass ihr als Zombie heil aus der Misere rauskommt.

Tödlichkeitsfaktor: ♥♥♥♥♡  4/5 – Als Zombie geht man ja nie so ganz, ein kleines Stück von deinem Hirn bleibt hier.

*klick* Über Legolitis, verkleidete Frauen und Atmosphäre in Videospielreviews

Planänderung: Linktipps werde ich nun nicht jeden Sonntag, sondern jeden zweiten Sonntag posten. Sonst bestünde mein Blog ja bald nur noch aus Linktipps! Nein, diese Invasion kann ich nicht zulassen! Am heutigen tage jedoch versetzen euch die Links mehrfach in die Vergangenheit, zeigen euch die Tragbarkeit diverser Cosplays und verraten, ob ihr auch an der gefürchteten Krankheit „Legolitis“ leidet:

[Kommentar] Eine Review zur Atmosphäre?

phinphinsPhinphin bricht eine kleine Lanze für die Atmosphäre in Spielen. Genauer: Für die Betrachtung eben jener in Spielereviews. Seiner Meinung nach kommt die Atmosphäre deutlich zu kurz, der Fokus liegt ihm zu sehr auf den technischen Details, dem Gameplay und der Graphik. Dabei könnte man die Atmosphäre doch dezent in die Review einfließen lassen, den Lesern ein Gefühl dafür geben, ob und wenn ja inwieweit der jeweilige Titel vor atmosphärischer Tiefe ist. Ein Thema, das man diskutieren kann, selbst wenn man seine meinung nicht teilt. Wo? Am besten gleich unter seinem Artikel.

Link


 

Kingdom Come: Deliverance: Neue Trailer und Gameplay-Videos

kingdom come deliveranceAuf kaum ein Spiel freue ich mich derzeit mehr als auf Kingdom Come: Deliverance. Damals auf der Gamescom war es Liebe auf den ersten Blick, es folgten Monate des Harrens und Wartens auf neue Videoschnipsel und die Liebe wurde nicht geringer. Warum? Es wird ein Spiel, das mit seinem recht historischen Setting an meine Archäologenseele appelliert und mit dem weniger auf fantastischen Style, denn auf realistische Taktiken setzenden Kampfsystem auch mal ungewohnte Pfade bestreitet, die ich sehr spannend finde. Da bIlder jedoch mehr sagen als tausend schnöde Worte, empfehle ich euch einfach die Links zu den Videos:

Beta Access Trailer | 30 Minuten Gameplay


 

10 Anzeichen, dass ihr Legolitis habt

impericus-und-lego-xwingImpericus, der kleine Imp vom Nerd-Wiki, hat Legolitis. Diese bislang kaum erforschte Krankheit galt in prähistorischer Zeit als Kinderseuche, die sich mit dem Alter langsam auswächst, doch jüngste Forschungen bestätigen, was mancher lange befürchtete: Sie betrifft auch Erwachsene. Impericus erzählt euch, wie man diese furchtbare Krankheit diagnostiziert, an der auch mein Freund und ich leiden. Leider. Falls ihr glaubt, dass auch ihr betroffen sein könntet, schaut am besten bei ihm vorbei. Zwar gibt es noch immer keine Heilung. Doch es ist nie verkehrt, zu wissen, wovon man betroffen ist. [Nicht für Hypochonder geeignet]

Link


 

The practicality of video game outfits, reviewed by Cosplayers

cosplayFort von schlimmen Legolitis-Anfällen hin zu den amüsanteren Themen, die das Geekversum (Ok. Vergessen wir dieses Wort schnell wieder.) zu bieten hat: Luftigen Cosplays. Spandex, das sich eng an Körper schmiegt, wirkt auf den ersten Blick vielleicht unbequem, doch ist „sexy“ nicht gleich „untragbar“! Dieses Ranking zeigt die Praktikabilität von diversen Videospielcharakter-Kostümchen auf und rankt sie von Best zu Worst. Nun überlege ich ernsthaft, zur Gamescom als Cammy zu gehen,andererseits liebäugel ich auch sehr mit einem Alice-Cosplay aus der ersten Resident Evil-Verfilmung! Ich wette, dass das auch sehr praktikabel ist!

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[Recherche] Sie sind Legion? Frauen als Soldaten in der Navy

RechercheMeine höchstgeschätzte Autorenkollegin Meara Finnegan hat es nicht leicht, denn ihr jüngster Plot verlangt nach einer als Mann verkleideten Frau. In einem historischen Setting. Hallo, Klischee! Um der Klischeefalle zu entgehen, hat sie zum Glück das getan, was leider die wenigsten tun: Sie hat recherchiert. Gründlich. Ein paar ihrer Ergebnisse präsentiert sie uns in ihrem Artikel, der einige Beispiele verkleideter Frauen in der Navy aufzeigt und gleichzeitig darlegt, dass es keine allzu große Seltenheit war, dass sich Frauen „unerkannt“ in Männerrollen bewegten.

Link


 

Daisy Ridley gives message of kindness after „real women“ comment

daisy ridley„Richtige Frauen haben Kurven“ oder „Nur Hunde spielen mit Knochen“ sind Aussagen, die ich persönlich nicht. Mehr. Lesen. Will.(nicht umsonst habe ich vor Jahren auch mal darüber gesprochen.) Was definiert, was eine „richtige“ Frau ist? Definitiv nicht die Masse an Muskeln oder Fett. Auch Daisy Ridley wurde als sehr schlanke Frau kürzlich mit der Thematik konfrontiert, als ihr ein Internetmensch vorwarf, ob ihrer Figur ein schlechtes Vorbild zu sein und ohnehin keine echte Frau sei. Sie fand eine passende Antwort.

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ASMR – für Geeks

Vor ein paar Tagen bin ich zum ersten Mal bewusst über ASMR gestolpert, als ich Sounds/atmosphärische Stücke zum Schreiben gesucht habe. Auf vielfache Weise war ich sofort fasziniert, denn irgendwie tat sich mir da eine ganze neue Welt auf. Doch der Reihe nach: Was ist ASMR überhaupt? In seiner vollen Länge nennt es sich Autonomous Sensory Meridian Response und ist ein recht junges Phänomen, das primär im Internet auftaucht. Durch bestimmte, triggernde Geräusche wie das sanfte Klacken von Fingerspitzen über Gegenstände, beruhigendes Flüstern oder Bürstenstriche, durch „persönliche Aufmerksamkeit“ des Youtubers für den Zuschauer und durch zärtliches Rollenspiel via Youtube soll sich der Zuschauer entspannen, sich eventuell in eine behagliche Kindheit zurückversetzen, einen „Hör-Orgasmus“ erfahren. Dieser äußert sich meist mit totaler Entspannung und Kopfkribbeln. Sagt man. Hier ein Beispiel eines asmr-Videos. Und hier noch eines, inklusive typischem Arztrollenspiel. Wichtig dabei ist das Aufsetzen von Kopfhörern, da die Lautsprecher die Nähe zerstören und das Erleben nicht wiedergeben können wie gewollt.

Um es kurz zu sagen: Oben Genanntes wirkt bei mir nicht wirklich. Es ist einfach nicht mein Ding. Allerdings kann ich durchaus verstehen, dass es viele Leute gerne hören/sehen. Warum auch nicht? Was ich dagegen allerdings hochgradig entspannend und vor allen Dingen inspirierend finde, sind klare, qualitativ hochwertige, „reine“ Geräusche ohne dass dabei ein Mensch eine Rolle spielt. Dieser Channel bietet einige dieser Sounds an. Das hilft mir wirklich häufig, vor dem Schreiben abzuschalten und mich zu konzentrieren.

Und da ich nunmal ich bin – Verzeihen Sie bitte – habe ich das selber auch einmal ausprobiert. Natürlich in der geekigen Version. Logisch.  Bitteschön!

[Das Rauschen im Hintergrund ist künstlerische Freiheit und mein Flüstern so leise, damit ihr euch du dich rollenspielgerecht so fühlst, als wärst du beim Ohrenarzt! Oder so. Außerdem ist der Vlog hochgradig ernst gemeint, as usual.]

Bodypaint par ex­cel­lence: Kay Pike

Als optisch veranlagter Mensch erkenne ich Schönheit, wenn ich sie sehe! Wenn sich diese dann noch mit Cosplay, Comics und/oder Kunst verbindet bin ich hin und weg. So auch bei Model, Entertainerin und Künstlerin Kay Pike. Sie stellt sich derart kunstvoll in Szene, dass es kein Wunder ist, dass sie bereits eine Anhängerschar um sich gesammelt hat, zu der ich mich nun unauffällig hinzugesellt habe.

Ob Dark Phoenix, Lady Deadpool oder Captain Planet, kaum ein Superheld – oder Superschurke – scheint vor ihr sicher zu sein. Ihre neuste Kreation: Poison Ivy. Den Schaffensprozess zeigt sie in dem nun folgenden Timelapse-Video, Fotos und Erläuterungen gibt es hier.

Falls ihr Bodypainting ebenso sehr schätzt wie ich, kann ein Blick auf eine ihrer Seiten definitiv nicht schaden!

Lady Deapool BodypaintI Painted a Lady Deadpool on http://www.twitch.tv/kaypikefashion yesterday!Very excited to see the new movie. This video has our favourite 4rth wall humour #deadpool is famous for.Ever since @lustredust https://www.facebook.com/LMMakeupArtist painted me as Lady Deadpool for Edmonton Expo I’ve been itching to get back into character!I’m really very happy with this one! I used three lighting sources, one ambient white, one spotlight blue and and one pin-light yellow.I was doing a #speedrun paint so I could see how fast I can go after two months of practice, it only took 5 hours! I’m cereal! I had help in my #twitchtv stream, the chat was dictated to me so I could socialize with everyone without having to read and it took this level of paint (normally I would stream for 14 hours) down to a reasonable level! I had time to make balloon things for people and just play and hangout and feel good before a photo-shoot. My moderators were really helping too <3 <3 <3 I HAVE PROOF I can paint end entertain in a reasonable amount of time!SO EVERYONE tell your favorite convention!#ladydeadpool #deadpoolmovie Ryan Renolds Rob Liefeld #robliefeld Fabian Nicieza Rhett Reese Paul Wernick Brianna Hildebrand Ed Skrein T.J. Miller Morena Baccarin Gina Carano Stefan Kapicic Deadpool Movie Calgary Comic and Entertainment Expo Cineplex Kryolan Professional Make-up Kryolan USA Mehron NY SEPHORA SEPHORA Ben Nye Makeup Company Marvel #makeup #bodypaint #yyc #calgary #mua #makeupartist #comic #comicbooks #illusion #costume #cosplay #cospaint #bodyart Twitch #twitchcreative #twitch #marvel #fanart #marveluniverse

Posted by Kay Pike (Designer/ Model) on Mittwoch, 10. Februar 2016

Dark Phoenix BodypaintDark Phoenix is who I painted last time on http://www.twitch.tv/kaypikefashion This insanely powerful very complex character was a joy to create in paint. I used a viscous amount of ambient orange lights and back-lighting of red. Light was affecting every paint choice :D It was a Challenge as always to to the extreme contrasts with the style. I last did it with Robin.The animation was fun too, We turned up the gel lamp and tied it into the blowing animation. Fire and Drama :DIm practising up as one day I want to paint @lustredust as the green version *lifegoals*The Wig is a Matilda in Crimson from Arda Wigs Canada https://www.facebook.com/ArdaWigs/#darkphoenix #jeangray #marvel #xmen #comics #StanLee Haley Ramm Sophie Turner Hugh Jackman @bryanjaysinger Patrick Stewart Greg Paki @ryan stegman Stan Lee #JackKirby #redhair #yyc #calgary #bodyart Twitch Kryolan Professional Make-up Mehron NY SEPHORA @Calgary Calgary Comic and Entertainment Expo Ben Nye Makeup #mehronmakeup #kryolanofficial #mehron Wolfe Brothers Face Art & FX #makeup #mua #makeupartist #comic #comicbooks #cosplay #cospaint #twitchcreative #twitch #fanart #beauty #Dark #Phoenix #bodypaint #paint

Posted by Kay Pike (Designer/ Model) on Donnerstag, 25. Februar 2016


 

Unterstützen kann man die Dame via Patreon oder Twitch. Auf letzterem veranstaltet sie regelmäßig Livestreams, in denen sie sich bepinselt, über ihre Arbeit quatscht oder beides miteinander kombiniert. Auch zu finden ist sie bspw. bei Instagram.

Neidlos muss ich anerkennen, dass ihr Körper wie geschaffen für dieserart Kunst ist. Ich würde es genau so machen. Gibt es eigentlich auch eine männliche Version davon?

*klick* Die Links der Woche

 

Traditionellerweise hat das Internet Links und Artikel zu bieten. Dankt mir später für diese Erkenntnis. Um diesen Artikeln, Neuerscheinungen und interessanten Gedankengängen fremder Menschen Raum zu bieten, möchte ich fortan jeden Sonntag Links teilen, die ich für sehr klickbar erachte.

Heute gibt es Gaimansches auf die Ohren, Wissenswertes über Meerjungfrauen- und Warcraftsex und skurrile Gamingfakten.

Neil Gaimans „Neverwhere“ als Hörspiel

NeverwhereNeil Gaiman ist definitiv einer meiner Lieblingsautoren. Kein Wunder also, dass ich dezent entzückt bin, dass eines seiner Urban Fantasy Bücher – Neverwhere – von der BBC nun als Hörspiel produziert wurde. Mit bekannten Namen wie James McAvoy, Benedict Cumberbatch, Natalie Dormer, Sophie Okonedo und, ganz besonders toll, auch noch Christopher Lee. Die Story: Unter den Straßen Londons existiert noch ein anderes London mit verlassenen U-Bahnhöfen, Katakomben und Kanälen. Es ist eine krude, bizarre Nebenwelt, in der auch kuriose Gestalten hausen. Dort hinein platzt der Geschäftsmann Richard Mayhew, der doch eigentlich nur einem Mädchen helfen will… Das Hörspiel kann man sich noch fast einen Monat lang kostenlos auf der Website anhören.

Link


Skurriles Gaming-Wissen

skurriles_gaming_wissenÜber 190 Seiten geballte „unnützes Wissen“ aus der Gamingwelt versammelt Jonas Weiser in diesem 190 Seiten umfassenden Buch. Der begeisterte Gamer und Gründer des  Online-Magazins NMag hat in elf Kapiteln rund 600 Fakten zusammengestellt, die von MMOs über Jump’n’Runs bishin zu Shootern jedes Genre abdecken und Skurrilitäten ebenso besprechen wie Pannen und ominöse Rekorde. Was haben fröhliche Einhörner mit Diablo lll zu tun? Gab es zum Launch von Resident Evil 6 Menschenfleisch zu kaufen? Und hat Conker eine gespaltene Persönlichkeit? Ja, das Büchlein ist kurzweilig und eignet sich hervorragend für Bahnfahrten. Guddy-approved. Außerdem sei noch die Website ans Herz gelegt, die einige Fakten nochmal hübsch aufbereitet.

Website | Amazonlink


„Ein Ding zuviel – oder: Nichts ändert sich“

eindingzuviel_cover (1)Gloria hat seit Ewigkeiten kein World of Warcraft mehr gespielt und es jetzt wieder herausgekramt, auf der hoffnungsvollen Suche nach ein bisschen Rollenspiel. Ja, das gab es dort damals. Gerüchteweise. Gloria nimmt uns hier mit auf eine Reise voller abstruser Begebenheiten und Spielern, deren Vorlieben irgendwo zwischen Cybersexy und.. naja.. Cybersex schwanken. IC-Tavernen. Immer wieder amüsant.

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„What Shipping Richonne Taught Me About Racism“

gif-9[Spoiler The Walking Dead Season 6] Rick und Michonne haben es getan. Im Fernsehen. Einfach so. Gut, natürlich wurde weggeblendet und das für Artikelautorin Sharon eigentlich Interessante ist, dass sich hier eine Schwarze und ein Weißer zusammengetan haben. Sie, als Schwarze, erzählt hier, warum sie dieser Umstand glücklich gemacht hat, was es für sie bedeutet und was sie als jaherelange „Shipperin“ dieses Paares in der Zeit über Rassismus gelernt hat.

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Mermaid-Sex

tumblr_nfn0x5MIfW1tzzz5eo1_r1_500Ein Meeresbiologe wurde gefragt: Wie könnten Meermenschen eigentlich Sex haben? Ja, wenn sich Wissenschaft und Phantastik vereinen, können schonmal skurrile Artikel entstehen, die auf eine etwas verstörende art und Weise sehr interessant sind. Immerhin lernt man nebenbei nicht nur etwas über fiktives Paarungsverhalten, sondern irgendwie auch etwas über ganz reale Begebenheiten gratis dazu. Auch wenn Fische nicht unbedingt meine Lieblingstiere sind.

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Gesucht: Freiwillige aus der Geekbranche für neue Artikelreihe

Es interessiert mich brennend: Wie sieht das Arbeitsleben eines Menschen aus der Geekbranche aus? [Klischees inc.] Woher nimmt etwa ein Fantasyautor seine Inspirationen? Zu welcher Tageszeit schreibt er am besten? Recherchiert er in antiken Büchern? Und wie steht es mit anderen Berufsständen innerhalb des Geektums? Sind Comiczeichner wirklich nur nachtaktiv? Wie sieht es mit dem Kaffeekonsum von Spieleredakteuren aus? Und was ist mit Spieleübersetzern? Rollenspielautoren? Die Liste ist beliebig weit fortführbar!

Mir ist durchaus bewusst, dass es nicht den Fantasyautoren gibt. Der eine schreibt tagsüber, der nächste nachts. Dennoch: um einen Überblick zu erhalten, ist ein Einblick in das Leben eines (bspw.) Fantasyautoren absolut nicht uninteressant. Daher suche ich genau solche Leute. Menschen, die in solchen Berufen (verknüpft mit Gaming, Rollenspielen, Comics, Fantasy etc.) tätig sind und etwas zu erzählen haben. Die einen Einblick in ihre Welt gewähren. Die Lust darauf haben, ihr Tätigkeitsfeld in einen persönlicheren Rahmen zu betten und vorzustellen. Die Klischees widerlegen oder gar noch bestätigen wollen!

Dazu werde ich nur ein paar Stichpunkte bzw. Fragen liefern, einen groben Rahmen, innerhalb dessen sich der Vorstellende kreativ bewegen kann. Ob ihr den Text selber schreibt oder ihr mir nur die Fakten nennt und ich ihn dann selber verfasse, bleibt euch überlassen. Auch ein Interview wäre vorstellbar, via Skype oder, wenn ihr im Raum Düsseldorf/Köln wohnt, auch live in einem Café. Ich bin da ganz offen und richte mich nach euren Wünschen. Der Titel der Reihe sagt sicher schon aus, in welche Richtung es gehen soll: „Ein Tag im Leben eines…“ Zwei Personen (u.a. einen Spieleübersetzer) habe ich bereits an der Hand, natürlich freue ich mich auf mehr Freiwillige!

Wer also kennt eine solche Person und kann sie nett auf diesen Aufruf hinweisen? Bist du vielleicht selber in der Branche tätig und willig, einen Text bereitszustellen? Vergüten kann ich leider nicht, werde jedoch jeden einzelnen der Artikel selbstverständlich mit Links zu eurer Website oder anderen, gewünschten Internetpräsenzen schmücken, sowie euren Namen oder, wenn gewünscht, Pseudonym nennen. Es geht um Unterhaltung, und die sollte bestenfalls auf beiden Seiten bestehen. Ob kleines Licht, 400,- Jobber oder jemand im Format eines Joss Whedon  ist mir dabei egal. Wichtig ist, dass die ausgeübte Tätigkeit Stoff für einen Artikel gibt.

Zeitlich ist kein fester Rahmen gesetzt, eine gewisse Regelmäßigkeit von „alle zwei Wochen ein Artikel“ strebe ich jedoch an, sobald die Reihe gestartet ist, je nachdem, wie viele Freiwillige sich überhaupt zur Verfügung stellen.

Es winken Ruhm und Ehre!*

►►► Meldung bitte an diese Mail

Ich freue mich auf eine Zusammenfreizeit!

*zumindest im unmittelbaren Umkreis von drei Pixeln. Und ja, „Ruhm und Ehre!“ ist dezent ironisch gemeint. ;)

Ein kleiner Nachtrag: Ich bin eine Bloggerin und kenne selber die abstrusen Phrasen, die Unternehmen teilweise verwenden, wenn sie Kooperationen mit Bloggern starten möchten. Die nur nehmen, statt geben wollen. Das sehe ich hier nicht. Für mich ist es ein erweiterter Gastbeitrag und ich selber sehe auch keinen müden Cent. Da ich selber auch Wert darauf lege, gewisse Eigenleistungen zu erbringen, schreibe ich an dem Beitrag natürlich mit: Vorwort, Kommentare, Nachwort und ggf. eben auch den gesamten Text. Ich würde eure Texte in meine Kommentare einbetten oder sie damit würzen. Es ist nicht „nur“ ein Gastbeitrag, sondern wäre im Mindestfall ein moderierter Gastartikel. Wer damit nicht einverstanden ist muss sich natürlich nicht melden! :) Nur lasse ich mir „faules für mich arbeiten lassen“ nicht gefallen. Ich bereite vor, ich bereite nach und schreibe mit.

Bastel deinen eigenen Snitch!

Ihr kennt das: Ihr sitzt auf euren fliegenden Besen, wollt Quidditch spielen, doch ihr habt absolut keine Ahnung mehr wo ihr den Goldnen Snitch abgelegt habt? Zum Glück schafft Odin nun Abhilfe, denn mit seiner Hilfe könnt ihr den Snitch nachbauen. (Eventuell wird er nicht so funktionstüchtig sein wie gewünscht. Aber ach, Details…)

Veröffentlicht wurde das Video auf dem Kanal Awe me, den ich vor allen Dingen für seine Man at Arms-Serie sehr schätze. Nun bin ich selber kein allzu großer Fan Harry Potters, doch hatte es mir der flinke Snitch immer angetan und diese hier vorgestellte Anleitung werde ich vielleicht beizeiten selber ausprobieren! Wenn ich doch nur nicht zwei linke Hände hätte… Aber vielleicht seid ihr da ja geschickter!

Ant-Man meets Stephen Hawking: “Anyone Can Quantum”

Ein zeitreisender Keanu Reeves führt per voice-over durch das Geschehen, das man so mit Sicherheit nicht erwartet hat: Paul Rudd spielt Quantum-Schach gegen, ausgerechnet, Stephen Hawking und das auf eine verdammt unterhaltsame und interessante Weise die einige Insiderwitze bereit hält. Unterstützt durch die Kraft der Ameise und gezwitscherter Hilfestellung gilt es, die Zukunft der Menschheit zu sichern! “Anyone Can Quantum”. Selbst Paul Rudd.

Gestern erschien das Video auf Caltechs “One Entangled Evening-Event, das vom „Institute for Quantum Information and Matter“ gehostet wurde. Und ja, ich fhle mich ein bisschen in die Quantenmechanik eingeführt. Oder so.

Meine Highlights 2015

Wie immer, wenn ein neues Bloglayout in den Startlöchern steht, fühlt sich das Bloggen für mich irgendwie falsch an. Es wäre schließlich viel großartiger, das Posting im neuen Layout lesen zu können! Trotzdem muss dieses noch sein, schließlich will ich das neue Jahr nicht damit starten, über alte 2015er Kamelle zu reden. Hier nun mein kleiner Rückblick über mein nun vergehendes Nerdjahr.

Fötös

Zunächst ein knapper Rückblick auf mein eigenes Bloggerjahr. Wie im Jahr zuvor habe ich, bedingt durch das Bloggen, Dinge erlebt, die mir ohne diesen Blog nicht möglich gewesen wären. Ich habe verdammt viele, sehr großartige Menschen kennengelernt, bereits bestehende Kontakte vertieft und bin guter Dinge, dass ich das im kommenden Jahr noch toppen werde. Die Grundsteine sind gelegt, das Fundament aufgegossen.

In diesem Jahr am meisten Spaß gemacht haben mir die Artikel/Videos über Minderheiten in Videospielen sowie die kritischeren Diskussionen und Kooperationen mit anderen Bloggern oder Lesern. Das möchte ich 2016 definitiv weiter ausbauen und festigen. Ich bin unglaublich dankbar für die Unterstützung, die ihr mir gebt, für jeden Kommentar, Like und für jedes Teilen eines Beitrages. Ich weise nie darauf hin, dass man teilen soll, umso mehr freut es mich, wenn man es dennoch tut. Balsam für die Bloggerseele ;) Ohne die Interaktion mit euch würde das Bloggen nur einen Bruchteil des Spaßes bringen, den ich jetzt habe.

Die letzten Monate habe ich mich ein wenig rar gemacht, was an gesundheitlichen Problemen lag, doch puste ich gerade ein wenig Staub von dem Blog und wenn alles gut geht, kann ich pünktlich am 1.1. mit dem neuen Layout aufwarten und dann wieder regelmäßiger schreiben. 2016 kann nur besser werden.

videospiele

Gespielt habe ich dieses Jahr leider nicht wirklich viel. Mir hat schlichtweg die Zeit gefehlt, mich an viele neue Videospiele zu setzen. Einige wurden es dann dennoch: Ori and the Blind Forest etwa, The Order 1886 auf meiner zu dem Zeitpunkt neuen PS4 (Ein geiles Teilchen, btw.!) oder auch In Between und kleine Runden Evolve, kombiniert mit meinen ewigen Dauerbrennern Skyrim und Zelda: Links Awakening.

Festgebissen habe ich mich dabei an wenige Titel, die ich teilweise bis zum Erbrechen gespielt habe und die alleine mich bereits ziemlich glücklich gemacht hatten.

Meine Top3 Videospiele:

  • The Witcher 3: Diese endlose Landschaften, die interessanten Figuren und vor allen Dingen die erzählerisch dichten und recht innovativen Quests… ja, es ist definitiv mein Spiel 2015. Es ist keine Überraschung, doch warum sollte ich zwanghaft ein Indiespiel auf den imaginären Thron setzen, wenn mich solch ein populäres Spiel wie der Witcher einfach begeistert? Vorstellung gefällig? hier.
  • King’s Quest Chapter 1: A Knight to Remember: Während ich es gespielt hatte, sind mir einige Dinge aufgefallen, die mir weniger gefallen haben wie bspw. die zu simplen Rätsel oder die Vorhersehbarkeit. Rückblickend allerdings finde ich es dubioserweise ziemlich klasse. Vielleicht bin ich mit dem Alter auch einfach milder geworden. Hust. Hier entlang zur Vorstellung.
  • Apotheon: Das Gameplay dieses Action RPGs ist einfach wie simpel und mutet, unterstützt durch die Grafik, an die guten alten Jump’n’Runs an. Es ist kein Meilenstein. Himmel, es ist nichteinmal ein supidupi tiefgründiges Kleinod, sondern einfach ein sehr netter Zeitvertreib. Durch die Nähe zur Antike finde ich es allein schon studiumsbedingt sehr nett. „Bei dir braucht es also nur ein schnödes ’nett‘, um in die Top3 zu gelangen?“ An sich nicht. Es entzückt mich einfach im Gesamten.

Zusammen mit Messen wie der gamescom oder kleineren Events, bei denen ich als Bloggerin teilnehmen durfte, war es ein für mich trotz der relativen Flaute an tatsächlich durchgespielten Titeln ein sehr spannendes Gamingjahr, in dem viele Diskussionen geführt wurden, die ich auch über den Jahreswechsel hinaus interessant finde. Man merkt, wie lebendig diese „Szene“ ist und dass viele verschiedene Menschen dort ihre Kreativität ausleben.

 

Serien

2015 war mein persönliches Serienjahr. Ich glaube nicht, dass ich in irgendeinem Jahr mehr Serien gesehen habe als in diesem, was zum größten Teil Netflix zu verdanken ist. Endlich habe ich Kleinode wie Lost und The 100 nachgeholt, auch wenn letzteres natürlich noch immer aktuell ist und zum Glück bald in die dritte Staffel geht. Auch hier habe ich mich an älteren Titel sattgesehen: So habe ich mir nochmal Friends und Malcolm in the Middle angetan und auch wieder Star Trek gesehen. Vor allen Dingen jedoch habe ich mich durch neue Serien gewühlt. Verdammt, gibt es viele geile Projekte dort draußen! Sci-Fi, Fantasy, Horror, gab es jemals so eine satte Genredichte? Dabei habe ich nichtmal alle gesehen: Daredevil fehlt mir ebenso wie Jessica Jones, die neue Orphan Black-Staffel habe ich leider ausgelassen und es gibt noch einige weitere Serien, die ich mir zeitbedingt für das kommende Jahr aufheben muss. Hier aber erstmal meine

Top 3 Serien

  • The Walking Dead: Für viele ist TWD tot, für mich nicht. Gerade die langsame Erzählweise reizt mich, der Fokus auf die verschiedenen Charaktere. Dass es in der aktuellen Staffel für mich dennoch ein wenig zu ausgefranst erscheint, mir die Charaktere also zu wenig „Gruppenzeit“ haben, verleidet mir die Lust am Zusehen dennoch nicht. Carol ist ein fucking Badass, ich bin hochgespannt, wie es mit den Wolves weitergeht, Carl wird mir immer sympathischer und damn, die Walker sehen einfach possierlich aus!
  • Lost: Nein, es ist keine aktuelle Serie, doch habe ich sie in diesem Jahr zum ersten Mal gesehen und hat deshalb einen Platz verdient. Gerade die ersten zwei bis drei Staffeln habe ich schier verschlungen, konnte kaum das Sofa verlassen, so gespannt war ich zu sehen, wie es bloß weitergeht. Enttäuscht war ich von den letzten beiden Staffeln und ebenso wie bei Sliders wird diese Serie für mich wohl auch nur zwei oder drei Staffeln haben. Screw you, nicht oder nur mies beantwortete Fragen!
  • The 100: Ehm ja. Hust. Eine Teenieserie. Aber wie putzig doch alle sind! Und wie schön fies es nach der ersten Staffel wird! Die Serie macht mir einfach Spaß. Außerdem: Für den weiblichen Zuschauer konzipierte Sexobjekte. Gefällt mir.

comicscoll
Comics kann man nie genug haben. Das ist ein unumstößlicher Fakt. Aus irgendeinem Grund habe ich in diesem Jahr verhältnismäßig viele Comics mit zentralen weiblichen Figuren gelesen, obwohl ich es nicht darauf angelegt hatte. Aber hey: Es waren einfach gute Titel dabei! Dabei fehlen mir noch einige: Die Reihe um Leia beispielsweise. Dafür gab es endlich, endlich neuen Lesestoff von meiner ersten Comicliebe Elfquest.

Top 3 Comics

  • Elfquest: The final Quest: Ich sprach es bereits an und sicher spielt hier Nostalgie mit. Tatsächlich geht mir einiges gegen den Strichwie etwa die Glorifizierung der Hauptfigur Cutter. Glücklicherweise ist er nicht die einzige Figur in dem spitzohrigen Treiben. Ich freue mich einfach sehr, dass es endlich neue Ausgaben von den Elfen gibt! Vorstellung des Comics: Hier.
  • Ms Marvel: Eine sehr sympathische Teenagerin wird zu einer Superheldin. Nicht immer formvollendet und ganz sicher nicht perfekt durchchoreographiert, dafür jedoch mit dem nötigen Unterhaltungswert und Charme. Man beißt sich durch, auch und speziell als Nachwuchsheldin, die nicht nur mit finsteren Schurken, sondern auch mit dem Alltag zu kämpfen hat. Hier geht’s zur Vorstellung.
  • Crossed +100: Endlich war wieder jemand am Werk, der sein Handwerk versteht und Crossed nicht zur stumpfen Gewaltorgie verkommen lässt. Alan Moore weiß, wie man das Entsetzen immer weiter steigert und verleiht den Crossed wieder zur alten Stärke. Hier habe ich den Auftakt bereits vorgestellt.

filme

Einige Videoabende liegen hinter mir, etliche Filme habe ich im Alleingang gesehen und wieder andere im Kino. Kaum etwas lässt sich so einfach und schnell konsumieren wie ein Film, sodass ich von hervorragenden bis sehr schlechten Filmen (Ja. Ich rede von euch, Human Centipede 3 und The ABCs of Death!) auch im Jahr 2015 alles mitgenommen habe.

Top 3 Filme

  • Star Wars: The Force Awakens: Nein, es liegt nicht nur an meiner nostalgischen Brille. Und ja, ich finde ihn auch nach dem zweiten Mal besser als Episode IV. Deal with it. Es ist ein in meinen Augen nahezu perfekter Film, wie es ihn im Unterhaltungssektor nur selten gibt. Ich hoffe nur, dass er durch die kommenden Episoden nicht doch noch versaut wird. Hier geht’s zu meiner Kinobesprechung.
  • Kung Fury: Ein einziger Nerdgasm. Nach wie vor kann man sich den kompletten, halbstündigen Film auf Youtube ansehen.
  • Seeking a Friend for the End of the World: Bereits 2012 erschienen, kam ich erst jetzt dazu, ihn mir anzutunund es hat sich gelohnt. Ein rührender Film, der trotz des drohenden Endes sehr schön und ruhig ist. Ein starker Kontrast zu meiner üblichen Endzeitkost, weshalb er wohl eine so starke Wirkung auf mich hatte.

 

Und eure Highlights? Nur her damit!

Das ultimative Nerd-Geek-Blogstöckchen

Der NaNo hat mich fest in seinen garstigen Klauen. Es gibt kein Entrinnen! Sitze ich in der Bahn, plotte ich. Sitze ich am PC, sind FeedReader und Blogs vergessen und ich tippe an meinem Manuskript. (Dass ich gelegentlich einfach nur stundenlang auf selbiges starre, ohne ein Wort zu schreiben, lasse ich mal ungesehen unter den Tisch fallen. Und weg.)  Nein, für das Bloggen bleibt so kaum noch Zeit. Als Beweis, dass ich noch lebe, habe ich das Stöckchen vom NerdWiki aufgefangen und beantworte folgende 10 Fragen!

Und ja, ab Dezember werde ich auch hier wieder zu hoffentlich geistiger Höchstform auflaufen! Übrigens: Über 40k Wörter habe ich bereits geschrieben. Knie nieder, Pöbel! ;)


 

  • Ein gelangweilter Krösus steckt Dir einen 500€ Schein zu mit den Worten „Kauf Dir was Schönes, Nerd.“ Was kaufst Du Dir?

Ich sage es gleich: Die Antwort wird euch nicht gefallen. Denn ich werde nicht etwa loslaufen und mir geile Hardware, fancy Sammlerobjekte oder eine zweite PS4 kaufen, sondern… Klamotten. Ja verdammt, ich bin ein fucking Mädchen! Ich würde auf einem weißen Einhorn in die Innenstadt galoppieren und in einen Kaufrausch verfallen: Stiefel, Miniröcke, ausgefallen geschnittene Oberteile.. yay! Und vielleicht, wenn ich noch Bock habe, kaufe ich dann noch ein After Eight-Eis und ein gebrauchtes Gameboy-Spiel. Tadaa. So bröselt der Nerdkeks nunmal.

  • Der Film __________ ist für die meisten vermutlich eine üble Gurke, doch ich liebe ihn trotzdem, weil…

You know it: Super Mario Brothers. Weil darum.

  • Du hast im Suff eine Wette verloren und MUSST Dir ein mindestens faustgroßes Superheldenzeichen tätowieren. Welches wählst Du und wo kommt es hin?

Die Faust Hellboys. Auf meine Faust.

  • Nenne 3 nerdige Dnge, die jetzt gerade auf Deinem Schreibtisch (oder in der Nähe) stehen/liegen/hängen/schweben.

Das Schwert des Damokles hängt über meinem Kopf. Okok. Das war gelogen. Es liegt in der Kammer. Auf meinem Schreibtisch liegen bspw. ein USB-Stick in Form des possierlichen Darth Vaders, stehen zwei leere Dosen Energy Drinks und die selbstgezeichnete Weltenkarte meines Romanprojektes.

  • Mit welchem noch lebenden Star (Schauspieler, Musiker, Cosplayer, Schriftsteller, you name it) würdest Du gerne mal einen ganzen Tag verbringen? Und was würdet ihr an diesem Tag zusammen tun?

Jensen Ackles! Was wir tun würden? Briefmarken sammeln. Es sei denn, hier lesen Kinder mit. In dem Fall würde ich mich gerne mit Felicia Day zusammensetzen und mit ihr bei einem Bierchen über Geekkram im Allgemeinen, Supernatural im Besonderen und ihre Arbeit mit Joss Whedon sprechen. Dann würden wir zurück zu Punkt 1 gehen und gemeinsam shoppen. Letzteres sage ich selbstverständlich nur, um euch ungläubig den Kopf schütteln zu lassen.

  • In welcher fiktionalen Welt (Roman, Film oder Game) würdest Du gerne leben? Warum?

Puh. Ha! Derzeit in der meines NaNo-Projektes. Dann muss ich nicht mehr selber plotten und Weltenbau betreiben, sondern kann mir einfach alle schön erklären lassen und mich zurücklehnen, während mein Aufnahmegerät läuft!

  • Was würdest Du bei einem Ausflug in die Natur lieber finden, ein magisches Schwert oder eine Alienwaffe? Warum?

Kommt drauf an. Wenn die Magie des Schwertes darin besteht, lebendig zu sein und mich den lieben langen Tag vollzuquatschen, würde ich die Alienwaffe bevorzugen. Bevor sie in falsche Hände fällt, würde ich aber vermutlich doch zum Schwert tendieren. Das sieht auch an der Wand zwar majestätisch, aber trotzdem simpel genug aus. Und ich kann auf besagtem Einhorn schwertschwingend in den Sonnenuntergang reiten.

  • Welches Buch, Computerspiel oder Comic würdest Du gerne ENDLICH mal verfilmt sehen und von welchem Regisseur?

Ich… weiß… es nicht. Keines. Lieber hätte ich ein ganz neues, fantastisches Franchise, als dass mir irgendein Depp das, was ich mir in der Fantasie aufgebaut habe, zunichte macht. Es sei denn, ich hätte Mitspracherecht.

  • Was lässt Dich zum Hulk mutieren? Welches Thema kann eine „Nerd Rage“ in Dir auslösen?

„Nerd Rages“ an sich kenne ich nicht an mir. Wenn jemand die neuen Star Trek Filme partout scheiße findet, darf er das gerne. Wenn jemand eine bestimmte Figur nicht kennt oder Zelda mit Link und Link mit Ganondorf verwechselt, ist das eben so. Es wird kurz aufgeklärt und gut ist. Ich bekomme keinen Nerdgasm, weil ich etwas besser weiß und keinen Nerd Rage, nur weil jemand keine Ahnung oder eine andere Meinung hat. Es sei denn, es geht um Schwanzvergleiche. Die nerven mich sehr. Egal, ob es um die Größe der Sammlung, die Followerzahlen oder das Wissen geht. Kauft euch endlich ein Batmobil!

Vom Spielen, dem Universum und dem ganzen Rest

Gastbeitrag von Stefan Servos (a.k.a. Cirdan a.k.a. Horrorcirdan)

Tiere tun es, Kinder tun es und manche Erwachsene tun es auch – Was ist eigentlich der Sinn des Spielens und welche Bedeutung hat es für uns, für mich, für dich? Und wann ist man eigentlich zum alt zum Spielen? Zugegeben, ebenso gut hätte ich mir überlegen können, etwas über das Leben im Allgemeinen schreibe. Puh, am besten beginne ich mit einer kleinen Anekdote, die veranschaulicht, welches Gefühl ich persönlich mit #Spielen verbinde. Ach ja, und vorab noch eine kleine Warnung, der folgende Text ist stark subjektiv eingefärbt und enthält pathetische Anklänge, aber mir war gerade danach.

Der Jungesellinnenabschied

Als kürzlich die Hochzeit einer sehr guten Freundin anstand, überlegten wir im Freundeskreis fieberhaft, wie man angemessen ihren Junggesellinnen-Abschied begehen könnte. Chippendales oder blöde Saufspiele in der Fußgängerzone kamen grundsätzlich nicht in Frage, und so etwas ist auch nicht ihr Ding. Vielmehr wünschte sie sich den Abend in der Gesellschaft ihrer besten Freunde zu verbringen. Besagte Freundin kenne ich schon seit Schulzeiten und sie war lange Zeit Teil unserer AD&D-Gruppe, bis sich die Wege irgendwann trennten. Studium und Liebe zogen sie in die fernen Niederlande. Zwar sieht man sich noch zwei, drei Mal im Jahr, aber für einen regelmäßigen Rollenspieltermin ist die Entfernung dann doch etwas zu groß. Als nun ihr Jungesellinnenabschied anstand, war im Freundeskreis bald die Idee geboren, die alten Rollenspielzeiten noch einmal gemeinsam aufleben zu lassen. Das sollte selbstverständlich eine Überraschung werden. Wir mieteten also still und heimlich ein einsames Häuschen (eine ehemalige Mühle) mitten in den Wäldern des Sauerlandes und ich erdachte mir ein ganz besonderes Call-of-Cthulhu-Setting: Das Sauerland im Jahre 1920 und ein Jungesellinnenabschied, bei dem die Beteiligten durch eine Autobus-Panne (Achsbruch) im Wald statt bei der ersehnten Wandertour in einer alten Mühle landen, in der sie die Nacht verbringen müssen. Es muss an dieser Stelle sicherlich nicht betont werden, dass selbstverständlich ein schrecklicher Fluch über dem alten Gemäuer lag. Und um die Verbindung zu unserer Gruppe perfekt zu machen, sollte jeder Mitspieler in der Geschichte sein 1920er-Alter-Ego gleichen Namens übernehmen.

Und dann war es soweit: An besagtem Tag holten wir alle gemeinsam unsere Freundin bei ihren Eltern ab und entführten sie ins Sauerland. Vor Ort sollte sie dann noch kurz auf ihrem Zimmer warten und als wir sie in die gemütliche Wohnstube der Mühle riefen – im Kamin knisterte bereits ein Feuer – saßen wir dort um einen Tisch, auf dem Kerzen brannten, Würfelbecher und Stifte bereitstanden, und als kleines Schmankerl hatten wir uns noch alle in 20er-Jahre-Klamotten geworfen. Und in dem Moment, als wir das Glänzen in ihren Augen sahen, waren alle Zweifel hinfort geblasen, dass sie unsere Idee für doof halten würde und sie sich ihren Jungesellinnenabschied irgendwie anders vorgestellt hatte. Und so begann eines der besten Call-of-Cthulhu-Abenteuer aller Zeiten, denn die Atmosphäre war perfekt, als draußen vor den Fenstern ein dicker Nebel aufzog und sich langsam die Nacht über die Mühle legte. Und trotz all der Schrecken in dem Abenteuer war es ein Abend (bzw. eine Nacht), der das Gefühl wohligen Glücks hinterließ.

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Werd endlich erwachsen!

Ich spiele seit ich denken kann. Ich liebe Brett- und Rollenspiele, zocke leidenschaftlich gerne an der PS4, schlüpfe auf LARPs in andere Rollen und laufe mit einem Schaumstoffschwert durch den Wald. Spielen ist mein Leben. Ja wohl, ich bin ein Spielkind und ich gebe es zu! „Spielkind“ – mit dieser Bezeichnung fängt‘s ja schon an. Ich gehe knackig auf die 40 zu und spiele gerne, aber die Gesellschaft brandmarkt das Spielen immer noch als infantile Tätigkeit, die sich offenbar nicht mehr schickt, wenn man der Pubertät entwachsen ist. Spielen ist den Kindern vorbehalten, damit sie auf den Ernst des Lebens und Konflikte im Alltag vorbereitet werden. Aber wenn man dann das entsprechende Alter erreicht hat, in dem man dem elterlichen Haus entschlüpft und plötzlich Verantwortung für sich und andere übernehmen muss, ist man zu alt zum Spielen. Aber warum eigentlich? Warum können wir nicht heute noch beim Nachbarn klingeln und fragen: „Kann der Sascha zum Spielen rauskommen?“. Okay, Sascha ist 37 und kann das mittlerweile sicherlich selbst entscheiden. Aber ansonsten wäre das doch keine schlechte Idee, oder? „Du bist so ein Spielkind“, ermahnt manche Freundin ihren Lebensgefährten, mit verschämten Seitenblick auf die Freundinnen-Clique.

Mittlerweile scheint es sich durchzusetzen, dass viele Männer in der Midlifecrisis nicht mehr auf die üblichen Statussymbole setzen, sondern auf ein eigenes Spielzimmer im gepflegten Eigenheim. Dominiert wird der Raum durch einen Kicker, in den Regalen stapeln sich LEGO-Star-Wars-Modelle und gleich daneben stehen He-Man-Action-Figuren (erst kürzlich teuer über Sammlerbörsen gekauft) in Reih und Glied. Und aus Boxen tönt irgendeine alte Hörspielfolge von den Drei Fragezeichen. Der neue Retro-Hype ist der verzweifelte Versuch, dieses Gefühl aus der Kindheit krampfhaft wieder aus den Tiefen einer weitentfernten Erinnerung hervorzulocken. Dieses wohlige Gefühl, das man damals hatte, als die Wochenenden noch unendlich dauerten und man völlig in einer Welt aus LEGO-Figuren und Bauklötzen versinken konnte. An dieses Gefühl erinnern sich manche nur noch ganz schwach … es war reines, unverdorbenes, vollkommenes GLÜCK. Aber nicht die Imitation der eigenen Kindheit ist der Trick, dieses Gefühl wieder zu erwecken, sondern die selbstbewusste Entscheidung zu spielen.

Da muss man mit Ende 30 auch nicht unbedingt zu den Action-Figuren greifen, sondern kann guten Gewissens auf an den eigenen Verstand angepasste Spiele setzen. Das können komplexe Tabletop-Strategie-Spiele sein oder ein Pen-&-Paper-Rollenspiel, bei dem man die Rolle eines römischen Senators übernimmt. Das Schöne am Alter – und ich spreche da aus eigener Erfahrung – ist ja, dass sich mit zunehmender Weisheit und Selbstreflexion auch ganz neue Möglichkeiten des Spielens ergeben. Beim Pen-&-Paper dringe ich mittlerweile in psychische Gefilde vor, die mir damals mit 16 nicht nur verschlossen, sondern nicht einmal vorstellbar waren. Und dadurch entsteht ein ganz neuer Reiz und auch eine neue Herausforderung. Entwickler von Spielen, seien es nun Brett- oder Computerspiele, haben das übrigens auch erkannt und entwickeln ganz gezielt Spiele, die sich an eine ältere Generation von Spielern richten.

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Das Kind im Mann

Übrigens scheint es die gesellschaftliche Konvention – zumindest meiner Wahrnehmung nach – noch ansatzweise zu tolerieren, wenn ein männlicher Mitdreißiger verspielte Züge zeigt, Frauen hingegen können sich sowas nicht erlauben. Sie holt der Ernst des Lebens spätestens ein, wenn sie das Abi hinter sich haben. Denn dann heißt es Studieren, Arbeiten, Kinder kriegen, ernst sein … Da ist für Spiel kein Platz! Denn Spiel ist nicht ernst, Spiel ist albern, hat keinen Sinn, verfolgt keinen Zweck. Zugegeben, diese Darstellung der aktuellen Situation ist leicht polemisiert, und tatsächlich findet mittlerweile ein Wandel statt. Es spielen auch immer mehr Frauen. Außerdem ist zu beobachten, dass immer mehr Erwachsene voller Stolz und Freude bis ins hohe Alter spielen. Nicht ohne Grund gilt Deutschland als der weltweit größte Produzent von Brettspielen und bietet mit der SPIEL in Essen die weltweit größte Publikumsmesse für Gesellschaftsspiele (auf der ist übrigens in den letzten Jahren ein steigender Anteil weiblicher Besucher zu bemerken).

Aber dennoch hat der Großteil der nicht mehr spielenden Bevölkerung von dem neuen Trend anscheinend noch nichts mitbekommen. Besonders schlimm, wenn dann selbst passionierte Spieler eines Tages glauben, sie müssten das Spielen drangeben, weil sie jetzt zu alt dafür seien. Erst kürzlich las ich erschrocken in einem Blogeintrag bei den Teilzeithelden  von einem Pärchen, die Mitte 30 beschlossen, dass sie zu alt für Rollenspiel seien. „sowas macht man in unserem Alter nicht mehr“, sollen sie gesagt haben.

Homo Ludens

Und auch ich selbst erwische mich immer wieder dabei, dass ich beginne, mich ob meines Alters fürs Spielen zu rechtfertigen, wenn beispielsweise Kollegen sich erkundigen, was ich am Wochenende so mache. „Wir gehen ins Stadion und schauen uns das Spiel an“ wäre völlig akzeptabel. Warum also sollte ich mich schämen, wenn ich stattdessen erkläre: „Ich ziehe meine Lederrüstung an und renne mit anderen durch den Wald.“? Das ist dann gleich in den Augen vieler kindisch, albern, dämlich und irgendwie Zeitverschwendung. Dabei sind wir Menschen doch so fürs Spielen gemacht. Denn ganz anders als von vielen vermutet, verfolgt Spielen sehr wohl einen Zweck! Die scheinbar unvernünftige Tätigkeit ohne konkreten Zweck ist nämlich laut Wissenschaft die Grundlage für jegliche Kultur. „Homo ludens“ nannte der niederländische Historiker und Spieleforscher Johan Huizinga (1872-1945), den „spielenden Mensch“, dem das Spielen im Blut liegt.

Das Spiel ist wichtig für uns, denn es dient der Erstellung von Regeln und Ordnung. Weiter dient es der Selbstbehauptung, denn bei den meisten Spielen handelt es sich um geregelte Wettbewerbe, in denen eigene Grenzen und Rechte ausgelotet werden. Und solche Wettbewerbe kennt man schon aus der Antike oder von Urvölkern, Sportwettkämpfe sind ein anschauliches Beispiel dafür, aber auch Schach. Ja genau, denn ob man nun Figuren auf einem Brett bewegt oder versucht das Runde in das Eckige zu bekommen, es geht um das Ausbrechen aus dem Alltag, verbunden mit einem Gefühl der Spannung und der Freude, oft verbunden mit schnellen Erfolgserlebnissen und der damit einhergehenden Ausschüttung von Glückshormonen. Für die einen ist das ein FussballSPIEL und für mich eben Live-RollenSPIEL. Spielen ist am Ende nämlich nichts anderes ein Weg zum Glück! Spielen macht glücklich! Und was bitte soll an Glück unvernünftig sein?

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Grundlage menschlicher Aktivität

Ob durchgezockte Nächte vor dem Bildschirm, Adrenalinausstoß beim nächtlichen Live-Rollenspiel im Gewölbekeller einer Burg oder „nur“ ein Brettspielabend mit Freunden, solche Erlebnisse bereiten mir große Freude. Und es schaudert mich jedes Mal, wenn jemand von „vergeudeter Lebenszeit“ spricht, die beispielsweise Skyrim gekostet haben soll. Was bitte soll daran vergeudet sein, wenn man einfach mal ganz, ganz viele Stunden glücklich war? Wie mit allen Dingen gilt natürlich auch fürs Spielen, die Dosis macht das Gift. Selbstverständlich sollte das Spiel nicht das komplette restliche Leben überlagern und in eine Sucht ausarten. Denn dann gewinnt der Zwang die Überhand übers Glück, und das ist ja auch nicht Sinn der Sache. Trotzdem sollte ungezwungenes Spielen Teil unseres Alltags sein, denn… „Spielen ist für uns eine grundlegende menschliche Aktivität, die Kreativität erfordert und fördert sowie für einen vergleichenden Wettkampf gesteigerte Energie und Kraft freisetzt“, sagt der Spielexperte Prof. Dr. Jens Junge, Professor für Betriebswirtschaftslehre und Marketing an der design akademie berlin. „Das Spiel ist eine grundlegende Substanz und formative Kraft der Kultur“ und ein „fundamentales, universell geltendes Element des menschlichen Lebens […] , das sich wohltuend vom reinen logischen Denken und zielgerichteten, nützlichen Handeln abhebt und damit einen Freiraum für Kultur und Lebensfreude schafft.

Warum also in Dreiseitigen-Würfels-Namen, hat das Spielen bei uns einen so schlechten Ruf und wird in vielen Fällen nur milde belächelt? Eine Antwort darauf habe ich bisher nicht gefunden und vermutlich ist diese Frage gar nicht so einfach zu beantworten. Ich persönlich wünsche mir aber, dass sich etwas ändert und dem Spiel endlich wieder die Bedeutung zu Teil wird, die es verdient hat. Als Grundlage unseres Lebens und Weg zum Glück. Aber ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg dahin, denn eine Veränderung ist spürbar.


Stefan ServosStefan Servos, geboren 1975, entdeckte schon in Kindertagen seine Leidenschaft für das fantastische Genre. Er ist aktives Mitglied der Deutschen Tolkien Gesellschaft, spielt in seiner Freizeit „Dungeons & Dragons“ und geht regelmäßig auf Liverollenspiele. Neben seiner hauptberuflichen Arbeit als Fernsehredakteur (WDR, SWR, KABEL 1, RTL) schreibt der Diplom-Journalist regelmäßig für diverse Online- und Printmedien, unter anderem für das Magazin Geek!. Zudem hat er bereits Hintergrundbücher zu Filmen wie „Der Herr der Ringe“, „Troja“, „Alexander“ oder „Der Hobbit“ veröffentlicht. Persönlich trifft man den Betreiber diverser Fan-Websites, u.a. www.herr-der-ringe-film.de, vor allem als Vortragenden auf Conventions wie der RingCon oder der HobbitCon.

Dieser Gastartikel erscheint im Rahmen der „Wir spielen“-Essaysammlung. Weitere Artikel zu diesem Thema können hier aufgerufen werden. Photocredits: Header und Portrait: Jens Handler; andere verwendete Bilder: Stefan Servos

Real Life First Person Shooter – in Chatroulette

Chatroulette-Videos sind nicht mein Fall – zu viele unschön drapierte Penisse, künstlich aufgedrehte Leute und irgendwie viel zu wenig Lametta. Das dachten sich wohl auch die Jungs und Mädels hinter diesem Projekt: Einem Real Life Horror/Fantasy-Shooter, bei dem zufällige Chatrouletter die Rolle des Spielers übernehmen und die Figur mit der batmanesken Stimme durch den Friedhof und an Zombiehorden vorbei steuern. Natürlich gilt es, Waffen aufzusammeln, Quicktimeevents zu überleben und einen furchterregenden Boss zu besiegen.

Es ist richtig, richtig geil geworden! Ein behind the scenes-Video, in dem die ganze Arbeit, die dahinter steckt,würdigen kann, gibt’s hier.

Die Avatarschmiede: Wie aus einer Beschreibung acht Bilder werden

Vorstellen möchte ich euch heute die Avatarschmiede, bei der man sich, wer hätte das bei dem Namen bloß erwartet, Avatare und Charakterbilder erstellen lassen kann. Dabei sind es keine generischen Bausatzavatare, sondern maßgeschneiderte, individuell kreierte Bilder. Die meisten Künstler der Schmiede arbeiten mit 3D-Rendering Programmen wie DAZ 3D. Traditionelle 2D-Künstler sind dort jedoch auch anzutreffen und schwingen, ebenfalls im Rahmen der Schmiede,  kostenlos die Zeichenstifte.

Da es hier um Bilder geht, möchte ich diese nicht mit schnöden Worten beschreiben, sondern das Procedere auch zeigen! Von Melyanna, ihres Zeichens Mitbegründerin der Schmiede, habe ich mir einen Charakter anfertigen lassen. Und nicht nur das! Nein, auch sieben andere Künstlerinnen nahmen sich meinem Charakter an. (Sidenote: Natürlich ist es nicht Standard, dass man in der Schmiede gleich acht Bilder bekommt. Eigentlich bekommt man nur eines von einem Künstler. Logisch.) .Die Entstehung Ashinaris durch Melyanna werde ich, anders als die durch die der anderen Schmiedinnen, hier kleinteiliger darlegen, um die Arbeit der Schmiede exemplarisch zu zeigen. Doch, wie immer, der Reihe nach:

Mein Char heißt Ashinari, taucht in dem Roman auf, den ich gerade schreibe und hatte zum damaligen Zeitpunkt noch kein Gesicht. Nebulös waberte sie durch die Geschichte – da kam Melyanna gerade recht! Zur Charakterbeschreibung nutzte ich den Fragebogen, der auch standardmäßig in den Anfragen der Avatarschmiede genutzt werde soll.

Die Charakterbeschreibung

„Größe des Avatars: Eure Standardgröße
3D (Computergrafik) oder 2D (gemalt, gezeichnet)?: 3D natürlich!
Soll der Avatar animiert sein/sich bewegen?
Wo wird der Avatar in Zukunft genutzt? In einem Blogposting und bei mir zu Hause als Inspiration für mich beim Schreiben
Accountname oder Direktlink zum Char: Gibt’s nicht
Geschlecht: weiblich
ungefähres Alter: Anfang 20
Haarfarbe:Rotblond
Haarlänge: ~schulterblattlang
Haare Sonstiges: Leichte Wellen
Hautfarbe: Sehr hell mit Sommersprossen
Augenfarbe: Blaugrün
Kopfform: eher rund
besondere Kennzeichen: eine Brandnarbe an der Schulter/am Halsansatz, etwa handtellergroß, strahlende Augen
Statur: weiblich.. stell dir eine Klischeebauchtänzerinnenfigur vor (Keine der dünnen), mit ausladenden Hüften, ein wenig Bauchansatz, vollen Brüsten… Sanduhr könnte es auch treffen
Oberbekleidung & Schmuck:  Gerne etwas Verspieltes mit ein paar Rüschen oder Verschnörkelungen, wenn du so etwas findest. Generell eine Carmenbluse, also mit weitem Ausschnitt, bei dem man Ansätze der Schultern noch sieht oder auch komplett freilässt. Farbe passend zu den Augen. Da sie Goldschmiedin ist, wäre auch entsprechender Schmuck super. Irgendetwas nicht allzu protziges, eher leicht und verspielt… Ist es schlimm, dass ich es mir gerade noch nicht so vorstellen kann? Sonst gehe ich nochmal in mich ;)
Infos zur Persönlichkeit: Sie hat ein insgesamt sehr herzliches, warmes Wesen und wirkt auf die meisten auf den ersten Blick sympathisch. Sie lacht gerne, ist sehr selbstbewusst und hilfsbereit. Das Herzliche, Lebensbejahende ihrer Persönlichkeit sollte auf jeden Fall betont werden
Hintergrundwunsch? Strand oder Meer“

guddysAufgrund dieser perfekten, großartigen, wundervollen Beschreibung hat mir die gute Mely dann dieses Bild zu unserer Linken erstellt. Das Wundervolle an solchen Charaktererschaffungsgeschichten ist: Sie passen meist erstaunlich gut selbst auf noch nicht vorhandene Vorstellungen des Chars! Sofort war ich hin und weg von dem Bild, hatte plötzlich etliche Szenen mit ihr im Kopf. Lediglich die Arme waren mir zu dünn, die Pose zu „verklemmt“und den Verlobungsring hatte ich vergessen, zu erwähnen. Dabei ist gerade der essentieller Bestandteil der Story! Also folgten die nächsten Zwischenschritte.

guddy2Zack, sah die Pose gleich viel forscher aus. Es fehlten nur noch Details, Schmuck sollte ausgesucht werden und die Brandnarbe an ihrer Hand hatte ich nach reiflicher Überlegung umgesetzt, da diese am Arm mehr Sinn ergibt. Auch fehlte mir ein Lächeln, wobei sich das bei 3D eher als schwierig gestaltet, da es schnell künstlich und falsch aussieht. Trotzdem renderte sie mir das Lächeln hinzu. In der Zwischenzeit entstanden diese Zwischenschritte:

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lachenlachen2schmuckGuddyFinal

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Am Ende war ich mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Geändert hat sich im Laufe derErstellung nur der Ehering und die Position der Narbe, was auf meinen Mist gewachsen war. Ich hatte sie mir absolut nicht so vorgestellt – weil ich sie mir überhaupt nicht habe vorstellen können. Das passiert mir normalerweise nicht, da ich sehr schnell ein sehr klares Bild meiner Charaktere vor Augen habe und ich ohne eine imaginäre Visualisierung nicht schreiben kann. Ich muss mir die Sznenen erst vorstellen, damit ich sie auf’s virtuelle Papier bringen kann. Daher hat mir Melyanna einen verdammt guten Dienst erwiesen! Und nicht nur sie.

Die anderen Interpretationen Ashinaris

Im Gegensatz zu Melyanna haben die anderen Künstlerinnen bewusst keine Rücksprache mit mir gehalten, damit man sehen kann, wie unterschiedlich ein und dieselbe Beschreibung interpretiert werden kann:

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Dieses Bild stammt von Sawen. Sie rendert seit 2008 und gehört seit 2009 zum Künstlerrepertoire der Schmiede. Auf DeviantArt kann man mehr ihrer Werke bewundern.

Zur Entstehung des Bildes sagt sie: 

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„Hm, wie kam es zu meiner Interpretation. Ich hatte bei der Beschreibung sehr schnell ein Bild im Kopf, das ich leider so nicht umsetzen konnte und weswegen mein Bild sehr sehr spät dann wirklich noch fertig wurde. Viele Entscheidung für die Bildgestaltung kamen intuitiv und kann ich daher auch nicht so einfach beschreiben.

Für mich war von Anfang an klar, dass in meiner Interpretation der ganze Körper keinen Platz hat, sondern ich vor allem den Kopf- bis Schulterbereich darstellen möchte – auch aus der Größe des Bildes geschuldet, um mehr von ihrem Gesicht zu sehen und mehr mit Haaren und Gesicht spielen zu können. Die Haare sollten wehen – schließlich ist sie am Strand bzw. Meer. Außerdem sollten die Bewegung und die Dynamik in den Haaren auch die Lebensfreude mit symbolisieren. Auch durften sie gerne ein wenig in ihre Stirn fallen und ähnlich wie ihre Kleidung verspielt wirken. Lebensfreude und Verspieltheit sollten hier nicht gebändigt sein.

Ihr Lächeln sollte in meinen Augen offen und selbstbewusst sein – allerdings sollte es auch eine gewisse Ruhe ausstrahlen. Das heißt, ich wollte versuchen, sie so darzustellen, dass sie in ihrer Mitte ruht, aber auch spitzbübische Gedanken ihr nicht ganz fremd sind. Daher ist es auch bei mir eher ein Schmunzeln geworden. Mir geht es hier ein bisschen wie Kes: Lebensfreude und Selbstbewusstsein heißen nicht automatisch Extrovertiertheit – auch wenns bei mir nicht so sehr schüchtern und zart wirkt.

Das Rotblond der Haare ist bei mir eher kupferfarben geworden, nachdem ich hinsichtlich der Haarfarbe lange hin und herprobiert hatte. Bei der Bluse muss ich gestehen, dass ich immer wieder an das farblich passende gedacht hatte, aber erst als der Avatar fertig war festgestellt hatte, dass ich vergessen habe, sie einzufärben ;).

Ich kann nur feststellen, es hat mir sehr viel Freude gemacht, über diesen Charakter nachzudenken – danke Zeitzeugin für die Inspiration. Und wie ich vorher schon geschrieben hatte – es ist immer wieder faszinierend wie die unterschiedlichen Bilder dann ausfallen. Ich finds wirklich klasse!“

 

X-Avas2Dieses Bild gehört zu Varnayrah. Sie erstellt schon seit 2006 Bilder per 3D-Programm, zeichnet jedoch auch auf klassische Weise, wobei sie am liebsten zu Aquarellfarben greift.

Auch sie erzählt etwas zum Bild: 

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„Gut, ich kann auch mal versuchen, ein paar Worte zu meinem Bild zu verlieren. Bei der Beschreibung hatte ich eine bestimmte Haut-Textur aus meiner Runtime direkt im Kopf, der mir als sehr passend schien: Ein hübsches, fröhliches und vor Allem natürlich wirkendes Gesicht ohne viel Make-up, hell aber nicht ungesund-bleich, sondern gern mit vom Seewind leicht geröteten Wangen, auf keinen Fall von klassisch-eleganter Schönheit, sondern bodenständiger in der Ausstrahlung. Dazu passte für mich auch die Beschreibung der Figur gut, eben keine elegante Figur, sondern eine, die ich als natürlicher empfinde – nicht perfekt, ein bisschen füllig, aber trotzdem angenehm anzuschauen.
Die Kleidung wurde zum einen gewählt, weil das tatsächlich die einzige Carmenbluse ist, die für die Figur bei mir rumschwirrt, aber auch, weil sie meiner Meinung nach die weiblichen Kurven noch schön betont, aber auch das Wesen der Goldschmiedin (hat sie einen Namen?) unterstreicht: hübsch, ein bisschen verspielt, natürlich wirkend, aber nicht elegant. Dementsprechend habe ich auch Schmuck mit eiem floralen Motiv gewählt. Der Blumenkranz war zwar nicht erwähnt, passt für mich aber zu der natürlichen Ausstrahlung und damit zu dem Bild, was ich mir von dem Charakter gemacht hatte. Dazu auch die Haare: offen, ein bisschen unordentlich und windzerzaust.
Die Pose soll Selbstbewusstsein ausdrücken, und beim Gesichtausdruck habe ich mich bemüht, herzliche Fröhlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Insgesamt also eine Figur mit warmer, natürlicher Ausstrahlung, die eben dadurch besticht und nicht durch elegante, makellose Schönheit. Äh, so in etwa^^“

 

X-Avas7Die Künstlerin dieser Grazie nennt sich Minaya. Sie ist  freiberufliche Grafikerin bzw. digital Artist und rendert nicht nur, sondern zählt auch das Zeichnen und Fotografieren zu ihren Hobbys. Neben DeviantArt ist sie noch auf anderen Websites vertreten, die man in ihrem Profil aufrufen kann.

Sie sagt zum Bild: 

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„Als ich die Beschreibung gelesen habe, hatte ich recht schnell ein Bild vor Augen, es sollte eine junge Frau mit wehenden Haaren sein die zwar „leichte“ Kleidung tragen sollte, aber es musste auch zu ihr als Schmiedin passen. Ich hatte ursprünglich das gleiche Oberteil vor Augen wie bei den meisten meiner Kolleginnen, aber es passte mir persönlich noch nicht gut genug zu ihrem Beruf. In meiner „Bibliothek“ fand ich dann ein ähnliches Oberteil das aber etwas mehr an „Rüstung“ erinnerte und dennoch etwas verspieltes hatte dank der Schnörkel. Durch die Vorgaben musste ich die Kleidung farblich anpassen, was aber so keinerlei Probleme darstellte.

Es war Schmuck gewünscht so ging ich auf die Suche nach dezentem, weiblich anmutenden Schmuck, ich habe mich wegen dem Ausschnitt auf Ohrringe und Halskette beschränkt. Der Blick in die Ferne/Sonne in Kombination mit ihrem Lächeln sollte dem Wunsch der strahlenden Augen und dem freundlichen Wesen entsprechen. Das Bild hat in Poser selber ca. 3 Stunden (mit „Renderzeit“ sprich der Endberechnung des Bildes) und in Photoshop noch mal 3 Stunden in Anspruch genommen.“

 

X-Avas3Gerendert wurde es von der zweiten Gründerin der Avatarschmiede, Michelle. Das Herstellen von Modellen für Renderprogramme ist seit 2004 ihr Beruf. „Nebenbei“ ist sie auch als Indie-Autorin tätig.

Selbstverständlich hat auch sie über das Bild gequatscht.

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„Ich hatte eine etwas andere Ausgangssituation, weil wir die Bilder im Adminbereich gesammelt haben und ich die meisten kannte, als ich meins gemacht habe. Entsprechend habe ich versucht, mein Bild ein bisschen anders anzulegen als die, die schon da waren, um nicht ungewollt „abzugucken“.

Gefühlsmäßig hatte ich das gleiche Haar im Sinn wie Sanni, habe mich dann aber aus dem genannten Grund dagegen entschieden. Stattdessen habe ich eine hochgenommene Variante genommen, die im hinteren Bereich wellig fällt und schön „wehen“ kann, damit etwas Dynamik ins Bild kommt. Ich wusste, dass man von der Figur nicht viel sehen würde, also habe ich diesen Aspekt vernachlässigt und nur eine Gesichtsform mit runderen Wangen gewählt.

Statt des offenen Lächelns habe ich ihr also auch nur ein leichtes Schmunzeln gegeben. Dafür das Selbstbewusstsein durch die Pose betont – allerdings ist dabei das Herzliche vielleicht ein wenig auf der Strecke geblieben. Gleich geblieben ist die Bluse, deren Farbe ich aus ihrer Augenfarbe generiert habe, wie es in der Beschreibung gewünscht war. Und bei dem Wort „Goldschmiedin“ hatte ich diese Ohrringe im Sinn, die ein bisschen künstlerischer wirken.

Dadurch, dass ich die anderen Bilder kannte, waren es bei mir häufig keine Gefühls-, sondern Kopfentscheidungen. Das hat es dann sicherlich von den anderen Bildern unterschieden, in die stärker das Gefühl geflossen ist, das die Beschreibung ausgelöst hat.“

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X-Avas4Das einzige 2D-Bild stammt von Kes. Die Knubbelnasigkeit und Fröhlichkeit ihrer Zeichnungen sind ihre Markenzeichenen.

Und da auch sie schreiben kann… ihr wisst, was nun kommt: 

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„Ich habe mit den Outlines angefangen nach einer super Referenz. Und mich dann, entgegen meinen meisten Bildern, doch für Farbstifte als Coloration entschieden. Und ich habe mich auf Haut eingelassen.
Die letzten Monate habe ich mich viel mit Farbtönen beschäftigt, Massen an Tutorials durchgearbeitet um zu verstehen warum z.B. meine Hauttöne nie „echt“ wirkten. Auch wenn es mir widerstrebte hautuntypische Farbtöne zu verwenden, der Herausforderung, wollte ich mich stellen.
Und ich hätte es nie gedacht, es klappt tatsächlich. Blau-, Gelb-, Lila und Brauntöne machen Haut erst zur Haut. *stolz bin* :shy:
Und auch beim rotblonden Haar musste ich mich darauf einlassen andere Töne einzubinden. Das ist mir zwar nicht so gut gelungen wie bei der Haut, aber aller Anfang ist schwer.
Die Carmenbluse war schwierig zu zeichnen, speziell die Oberweite. Ich denke da hab ich falsch angesetzt, aber da muss ich jetzt durch :grins:

Im Vergleich zu den anderen Bildern wirkt meine Schmuckschmiedin eher klein, zart und schüchtern. Mein Hintergedanke war ja das jemand der selbstbewusst ist, nicht automatisch extrovertiert sein muss. Und das es viele Menschen gibt die zurückhaltendere Menschen als viel sympatischer einstufen, als jemand offensives. Und das herausstechendste Merkmal war meines Erachtens nach das sympatische, freundliche Wesen.

So, dann danke das ich mitmachen durfte und viel Spaß mit den vielen wirklich toll gewordenen Bildern.“

 

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X-Avas6Sanni ist seit 2008 bei der Avatarschmiede und seit 2011 auch als Künstlerin tätig. Ihre erklärte Liebe gilt der Fantasy und Piraten.

Surprise: Auch sie hat etwas geschrieben: 

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„Zuerst einmal will ich erzählen, wieso ich mich für diese Körperhaltung entschieden habe. Sie sollte nicht so steif da stehen. Ich fand es für sie passender, wenn ein bisschen Bewegung drin ist. Etwas Lebensfrohes eben. Daher auch das offene Lächeln. Durch die Bildgröße war mir auch klar, dass es genau dieser Bildausschnitt sein soll. Nur der Kopf und ein Teil des Oberkörpers sollten zu sehen sein, damit der Rest auch noch erkennbar bleibt.

Bei den Haaren war ich mir sehr schnell einig. Sie fallen frech und wellig über die Schultern und da sie sich an einem Strand aufhalten sollte, fand ich auch das Haarband passend dazu. Hier habe ich mich gezielt für die grüne Variante mit Goldelementen entschieden. Grün bildet einen schönen Kontrast zur Haarfarbe und greift gleichzeitig die Augenfarbe wieder auf. Ebenso die Bluse, die ich für sie am Passendsten fand. Sie sollte die Schultern zeigen und diese Carmenbluse wirkt leicht und luftig. In meinen Augen perfekt für einen Aufenthalt am Strand, wo man ja doch davon ausgeht, dass es sommerlich warm ist.

Beim Schmuck habe ich mich hier lediglich auf eine goldene Halskette beschränkt. Eigentlich hatte ich ihr auch ein Paar Ohrringe verpassen wollen aber egal, welche ich ihr auch anprobiert habe, keine wollten so richtig zur Geltung kommen. Ich denke, dazu ist die Frisur an sich zu unruhig.

Alles in Allem habe ich mir den Charakter genau so vorgestellt und ich finde es immer wieder interessant zu sehen, wie unterschiedlich verschiedene Menschen ein und die selbe Beschreibung interpretieren.

Danke für diese tolle Aufgabe.“

 

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X-Avas8Iduna ist vergleichsweise Frischfleisch: Seit 2013 rendert sie, ursprünglich um sich einen Avatar zu erschaffen, der keinem Copyright unterliegt. Von ihr habe ich leider kein Statement zum Bild. Vermutlich liegt sie mit einem Cocktail an irgendeinem Strand und klaut Sanni die Piraten.

 

 

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich man eine Beschreibung umsetzen kann. Jede einzelne Realisierung macht auch für sich Sinn, obwohl alle unterschiedlich aussehen. Für mich war das ganze natürlich nochmal eine Ecke geiler: Wer hat schon das Glück, aus so vielen Charakterbildern wählen zu können? Ich glaube, ich mache die restlichen sieben zu Ashinaris Schwestern. ;)

Welches der Bilder kommt eurer Vorstellung nach der Beschreibung Ashinaris am nächsten?

Wenn ihr euch auch einen Avatar erstellen lassen wollt, scheut euch nicht, auch mal bei der Avatarschmiede vorbeizusehen. Niemand dort beißt! Glaube ich. Mehr über die Schmiede gibt’s auf deren Facebookseite, natürlich im Forum und das Wesentliche zusammengefasst in diesem Unterboard.

PS:

Nach dem Rendern ist übrigens vor der Nachbearbeitung, wie man bei den beiden folgenden Bildern gut sehen kann:

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Let me draw you something!

Seit einiger Zeit überlege ich, mir mit dem Zeichnen ernsthaft den ein oder anderen Cent dazu zu verdienen. Ursprünglich wollte ich zu dem Zweck aus meinen bisherigen Zeichnungen ein Portfolio zusammenstellen, doch… Nä. Mittlerweile bin ich besser als das. Ich brauche also neue, aktuelle Zeichnungen, bestenfalls Auftragszeichnungen. Und hier kommt ihr ins Spiel: Wenn ihr eine Charakterzeichnung, sehr gerne auch inklusive Hintergrund, braucht, dann schreibt mir gerne eine E-Mail mit euren Vorstellungen mit dem Betreff „Charakterportrait“.

Möglichst knapp. Zumindest im ersten Schritt der Vorauswahl. Ich kann natürlich nicht abschätzen, ob und wenn ja wie viele sich melden werden und ich möchte nicht bis 2019 damit ausgebucht sein- oder mein Portfolio nur mit blonden Elfen zugekleistert sehen. Ihr wisst was ich meine ;) Feste Kosten berechne ich nicht dafür, doch ich möchte, dass ihr mir – sobald die Zeichnung fertig ist – dafür etwas von meiner klitzekleinen Wunschliste (rechts in der Sidebar) kauft – ja, ich kriege einfach verdammt gerne Post!. Die Preise variieren sehr stark und starten bei 5€. Je nachdem, wie viel wert euch die Zeichnung etc. am Ende ist. Das ist eure letzte Chance, ein günstiges Bild von mir zu bekommen! :D

Wichtig: Ich zeichne Charaktere, am liebsten Fantasy. Mit einem Comicstil kann bzw.möchte ich nicht dienen.

Also – wem kann ich etwas zeichnen? :)

Best of: San Diego Comic Con ’15

Gestern ging sie nach vier Tagen zu Ende: Die San Diego Comic Con. Dort gezeigt wurden wie stets Trailer, Filmausschnitte, Behind the Scenes-Schnipsel; die Darsteller, Filmemacher und Autoren zeigten sich zumeist von ihrer glänzendsten Seite und von den Cosplayern möchte ich gar nicht erst anfangen. Da ich euch nicht zumuten möchte, euch durch den Berg an Videos zu wühlen, habe ich das mal für euch getan* und kann euch hier meine kleine Auswahl sehenswerter Dinge zukommen lassen!

*Natürlich habe ich es nicht für euch, sondern für mich getan. Logisch.

Star Wars: The Force Awakens


Zwar bleibt bis zum neuen Trailer noch Zeit bis zum Herbst, doch wurde, was ich ohnehin viel spannender finde, ein behind the scenes-Video gezeigt. Dort zu sehen sind echte Sets, direkt am Drehort erzeugte Spezialeffekte und Alienpuppen. Man scheint wirklich erpicht darauf zu zeigen, dass man, wie von den Fans gewünscht, back to the roots geht. Definitiv sieht es vielversprechend aus! Ob es die Versprechen halten kann, wird sich im Dezember zeigen.

Natürlich gab es auch ein StarWars Panel, zu dem einige Schauspieler und bspw. auch Abrams angetreten waren und nicht nur über den Film an sich, sondern auch über die persönlichen Erfahrungen plauderten. Allein das Trio Hamill, Ford und Fisher gemeinsam in Aktion zu sehen, lohnt sich.

Supernatural

Ja, die alte Guddy mal wieder. Ich bin, was Supernatural angeht, trotz all ihrer Fehler und Negativaspekte, ein Fangirl und ich finde die Dynamik innerhalb des Casts großartig. Obwohl dort keine News oder neuen Trailer verkündet werden, war dieses Panel daher wieder ein Highlight für mich. Sehr unterhaltsames Ding! Außerdem: Jensen Ackles erzählt, dass Sam und Dean wieder „united“ sind und ein gemeinsames Ziel verfolgen. Endlich! Noch eine Staffel mit „Ich rede nicht mehr mit dir!“ – „Und ich nicht mit dir!!!“ – „Du bist voll doof!“ – „Und du noch viel dööfer!“ hätte ich auch nicht mehr ertragen!

(♥)

(Fear) The Walking Dead


Warum? Warum sind es noch ganze drei Monate bis zum Start der sechsten Staffel? Unverschämtheit! Die erste Episode wird ganze 654 Zombies beinhalten und läutet eine Staffel ein, die laut Trailer mehr Action beinhalten könnte als die letzten, dafür jedoch weniger Flashbacks. Zudem sollen den Wölfen, die in den Comics eine größere Rolle spielen, endlich eine größere Bedeutung beigemessen werden – wenn auch anders als man denken würde . Im Panel wird weiterhin nicht nur klassischerweise Ricks Bart diskutiert, sondern auch der Werdegang des Charakters Morgan, der mit dieser Staffel zu einem der Hauptcharaktere erhoben wurde. Auf jeden Fall hätte ich den Trailer nicht sehen dürfen, jetzt dürstet es mir dezent nach etwas Zombiehirn!

Ebenfalls auf der SDCC vertreten war der Cast von Fear the Walking Dead. Das Panel verlief meines Erachtens nach jedoch recht schleppend – vor Release ist das Interesse an Schauspielern und Charakteren auch eher gering. Das Spin-Off startet am 23. August, nun gibt es dazu auch einen längeren – wie ich finde sehr geilen – Trailer.

Batman v Superman: Dawn of Justice


Den Film hatte ich bislang noch gar nicht auf meiner imaginären Liste. Wurde nun ergänzt. In diesem Trailer zu sehen sind eine wundervolle Wonder Woman, ein ben affleckscher, gealterter Batman, die obligatorischen Fledermäuse, Explosionen… und, ach ja, Superman, der genauso gut einen Heiligenschein tragen könnte.

Deadpool

Innerhalb des Panels, in dem die Darsteller Ryan Reynolds, Morena Baccarin, TJ Miller, Brianna Hildebrand, Ed Skrein und Gina Carano, sowie der Director Tim Miller saßen, wurde nicht nur geflucht, sondern auch der Trailer gezeigt. Leider ist es aus Copyrightgründen momentan schwierig, diesen zu sehen, aber wenn man mal einen günstigen Moment auf Youtube erwischt, lohnt es sich! Er ist gespickt mit deadpoolschen Sprüchen (die wie gewohnt zwischen nervig-kindisch und genial schwanken), der richtigen Überprise Gewalt, Sex und „Motherfuckers“. In die Kinos kommt der Film im Februar 2016.

Bildersprache

My favorite moment of the weekend. This little girl made my day. Thank you. And thank you Comic Con for yet another kick-ass year! Amazing! #SDCC

Posted by Jensen Ackles on Sonntag, 12. Juli 2015

https://twitter.com/digitalspyfilm/status/619442370585710592/photo/1

https://twitter.com/TSDFArmy/status/619203291940036608/photo/1

https://twitter.com/warcraftmovie/status/619903038262620160/photo/1

Und sonst?

William Shatner liest aus seiner im September erscheinenden Biographie vor, der erste Trailer zum World of Warcraft-Film soll erst im November gezeigt werden, Hugh Jackman deutet an, dass Wolverine 3 Mark Millars Old Man Logan-Story folgen wird, ein Teenage Mutant Ninja Turtles-Boardgame wurde angekündigt (yay!), von Game of Thrones gibt’s ein Audition Reel zu sehen,der Hunger Games-Cast versucht sich im zugehörigen Panel am Mockingjay-Gepfeife, Joss Whedon arbeitet an einem neuen Projekt, dem Comic „Twist„, in dem ein viktorianischer, weiblicher Batman die Hauptrolle spielt, dann seien hier noch 5 Momente des Orphan Black-Panels und der Trailer zu Con Man zu nennen, den ich bereits auf meiner Facebookseite gepostet hatte, und der hier natürlich auch nicht fehlen darf!

Bezahlen im Netz: Beispiel „Paysafecard“

Bei bestimmten Dingen bin ich ein ziemlicher Schisser. Etwa, wenn es um die Gesundheit meiner Katze geht oder eine möglicherweise ausbrechende Crossed-Apokalypse. Oder – um doch wieder den Bogen zu realistischeren Dingen zu schlagen – um die Bezahlung im Internet. Nachher klaut man mir meine Kontodaten, bestellt auf meinen Namen irgendwelche Justin Bieber-CDs oder hebt gleich mein ganzes Geld ab! Nö, Bezahlungen über das Netz sind für mich fast ausnahmslos tabu! Wobei… kann man Computermäusen eigentlich einen Alufolienhut aufsetzen? Ich werde es beizeiten mal austesten.

Alternative: Paysafecard

Da ich mit diesem Thema auf Kriegsfuß stehe, war mir bislang auch die Paysafecard kein Begriff. Dieses Prepaid-Zahlungsmittel sichert die finanzielle Privatsphäre, indem man zum Beispiel an der Tankstelle seines Vertrauens oder eine der anderen weltweiten 450.000 Verkaufstellen eine Guthabenkarte kauft, deren 16-stelligen Code man letztlich in einem der teilnehmenden Onlineshops eingeben und somit das Produkt der Wahl bezahlen kann. Zwischen 5 und 100€ kostet solch eine Karte bzw. der Code, wobei man das entsprechende Guthaben bei einem Kauf nicht vollständig aufbrauchen muss. Das Restguthaben kann nach Eingabe des selben Codes vielmehr beim nächsten Einkauf verbraucht werden und ist auch auf der Website von Paysafecard einsehbar. Der Code funktioniert ähnlich wie bares Geld: Man kann ihn verschenken – und verlieren.  Da man keinerlei Daten hinterlegen muss, ist dies ein denkbar anonymes, sicheres System. Ganz ohne Eingabe von Kontodaten oder Besitz einer Kreditkarte. Oder Alufolienmützen.

In Kombi mit Gamingcontent

Aha. Bezahlen im Internet. Sehr spannend. Wann schreibst du endlich wieder über Aliententakel, Guddy?“ Hey, Moment: Eine große Anzahl der Shops, die die Paysafecard als Zahlungsmittel akzeptieren, stammen aus dem Bereich Gaming mit dem Schwerpunkt Online-Spiele wie zB.:

  • Einkauf oder Aufladen des Guthabens bei Steam
  • diverse Shops wie MMOGA oder Gameladen
  • Kauf von Rüstungsgegenständen, Items oder Ingame-Gold bei Spielen wie LoL

lolEin besonders prominentes Beispiel ist hier sicher League of Legends, für das man besondere Items kaufen kann, um seinen Champion zu stärken. Und genau auf dieses Spiel möchte ich in der nun startenden, kleinen Reihe in Kooperation mit Paysafecard eingehen. Und ja, in einem der Artikel wird man dann auch einen Tentakel durch den Text peitschen sehen.

Wobei – vielleicht auch nicht, schließlich ist diese nun nicht mehr ganz so ominöse Paysafecard auch für Minderjährige interessant. Da man keine Daten hinterlegen muss, ist sie natürlich auch übertragbar, es wird keine Bonitätsprüfung verlangt und sie unterliegt keiner Altersbeschränkung. Die liegt bestenfalls bei – in diesem konkreten Fall – League of Legends selbst. USK 12. Liegt vermutlich an den feministisch fragwürdigen Inhalten wie den nackten Schultern. Pfui!

Und weiter?

In den kommenden Artikeln werde ich der dubiosen Faszination, die das Spiel auf viele auszuüben scheint, näher auf den Grund gehen, die Aspekte des „kostenlosen“ Spielens näher beleuchten und das ganze auch in einen rollenspielerischen Kontext setzen. Und vielleicht schwenke ich auch kurz in Richtung Cosplay ab. An dem kommt man gar nicht vorbei! Also wenn ihr jemanden kennt, der jemanden kennt, dessen Halbbruder zufällig LoL-Cosplayer ist: ich nehme die E-Mail Adresse zwecks Austausch dankend an!

Habt ihr dieses Bezahlsystem eigentlich bereits genutzt? Seid ihr ebenso vorsichtig wie ich oder gebt ihr todesmutig überall eure Daten ein?

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Dies ist ein „Sponsored Post“ und im Auftrag von Paysafecard entstanden. Meinungen, Inhalte, Formulierungen sind jedoch ganz alleine die meinen.
Artikelbild: Vernon Chan

He lived long and prosper

Normalerweise lässt mich der Tod einer bekannten Persönlichkeit relativ kalt. Schließlich kannte ich denjenigen nicht und würde ich um jeden Verstorbenen trauern, würde ich meines Lebens wohl nicht mehr froh werden. Ich lese die Nachricht über den Tod, denke mir „schade“ und ziehe vorbei. Dieses Mal war es ein wenig anders.

Gestern ist im Alter von 83 Jahren Leonard Nimoy verstorben. Viel wurde und wird in diesen Tagen über ihn geschrieben, sein Lebenslauf wird seziert und seine Karriere beleuchtet. Bilder und Zitate von Spock überschwemmen das Internet wie eine Tribbleinvasion . Denn natürlich: Nimoy war Spock – und war es doch nicht. Seine Beziehung zu dieser Figur war, wie ich es aufgrund seiner (teilweise dezent ironisch angehauchten) Autobiographien und Interviews mit ihm beurteilen würde, eine gespaltene. So stark  mit einer Figur, ja mit einer ganzen Ideologie identifiziert zu werden, ist sicher Segen und Fluch zugleich. Nimoy kokettierte mitunter gerne mit dem Bild des Vulkaniers. Mit Spock und dessen Vulkaniergruß prägte er das Bild von Star Trek wie kein anderer.

VulanFür mich war er nicht nur Spock – aber doch hauptsächlich. Sehr wenige Schauspieler haben mich mein ganzes Leben lang begleitet. Die, die es taten, spielten in meiner ersten großen Serienliebe Star Trek mit. Spock war nie mein Lieblingscharakter, doch die Darstellung hat mich immer tief beeindruckt und mir neue Sichtweisen aufgezeigt. Star Trek insgesamt war, obwohl nur eine Serie, prägend für mich. Sie steht mitunter für Toleranz anderen Kulturen gegenüber und der Halb-Vulkanier Spock war für mich als junges Mädchen das Aushängeschild für diesen Wert. Hätte ein anderer als Nimoy Spock derart verkörpern können?

Mich hat die Nachricht seines Todes wirklich getroffen. Er war in keinem Alter, in dem man sagen würde: „Och. Das ist aber viel zu früh…“ und dennoch ist es für mich genau das: Zu früh. Ich bin mit „ihm“ aufgewachsen, habe gerne Neuigkeiten über ihn und seine eigenwillige Kunst erfahren und mich über jedes neue Interview mit ihm gefreut. Die Art, wie er gerade mit alten Star Trek-Kollegen umging, hat mir gefallen und mir jedes Mal ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Hier ist übrigens ein Interview mit William Shatner, das zwei Tage vor Nimoys Tod geführt worden ist.

10256171_919986198044107_2375870188113511951_nDa ich sehr jung begonnen habe, Star Trek zu schauen, ist es für mich etwas unwirklich. Die Darsteller waren „immer schon da“ und obwohl es selbstverständlich nicht so ist, dass mit ihnen auch Star Trek an sich sterben würde, fühlt es sich für mich ein wenig so an. Ja, ich bin ein wenig betrübt. Obwohl er keine Person war, die ich persönlich gekannt habe.

Er war nicht Spock. Aber dass ihn so viele mit dieser fiktiven Figur verbinden, ist nichts Schlechtes. Im Gegenteil. Ich denke, dass es ehrt, in gewisser Weise macht es ihn unsterblich. Ich freue mich darüber, dass er einen großen Teil dazu beigetragen hat, Star Trek mit Herz und Seele zu füllen.

Das Nerdtum folgt dem Gamer ins Grab! Long live the Nerdtum!

Sie sterben wie Fliegen mit roten Shirts: Erst der Gamer, nun der Nerd und bald mit Sicherheit auch der ordinäre Blogger. Sie werden vom Mainstream überrannt, eingenommen und durch die pure Liebe der Masse erdrückt. Gestern noch ein Außenseiter und heute schon ein zu Tode gegarter Otto Normalverbraucher. Nerdtum – Ruhe in Frieden, wir liebten dich sehr.

Diese grau melierten, vorzeitigen Todesanzeigen lese ich immer häufiger – und ich kann die Befürchtung einfach nicht teilen. Meist geht es freilich weniger um das Sterben des Nerdtums an sich, als um das Sterben der eigenen Exklusivität. Als Nerd war man vor einigen Jahren noch ein Sonderling, mit den Interessen hob man sich gerne vom gemeinen Pöbel ab. Nun sind Superhelden, Videospiele, einschlägige Serien längst im Mainstream angelangt. Man hat keine Sonderstellung mehr, ist einer unter vielen, statt Teil einer kleinen, exklusiven Gruppe.

Wortvogel hat nun einen interessanten Artikel verfasst, auf den ich mich kurz direkt beziehen möchte. So schreibt er u.a.:

Ich wollte einfach ein Genre-Fan sein – und damit ein bisschen was besonderes. (…) Für sie war der Begriff Beleidigung, für uns Orden. Man hat uns den Orden genommen, in Plastik millionenfach nachgepresst und an jeder Straßenecke verschenkt

Die Exklusivität ist das eine, die schnöde Definitionssache natürlich das andere. Wohl findet Wortvogel es auch dezent schade, dass er sich nicht mehr klar identifizieren kann. Ähnlich wie der Gamer ist auch der Nerd ein Begriff, der sich über die letzten Jahre stark ausgedehnt hat und nun nicht mehr nur die „Profis“ umfasst, sondern auch den, der ab und zu mal Doktor Who guckt und sich Nerdshirts anzieht. Ob es wohl bald in „Pro-Nerd“ und „Casual Nerd“ unterteilt wird? Man darf gespannt sein.

Ebenso werden die von uns Nerds geheiligten Fandoms vom Mainstream infiltriert, in  gewisser Weise umgewandelt und verändert. Früher: Das waren mutmaßlich mit Liebe pixelweise kreierte Videospielchen, Trashfilme, die noch Trash sein durften und Superheldenfilme, von denen bestenfalls noch Schmalz, aber mit Sicherheit keine Hollywoodgoldfäden tropften. Heute steckt wesentlich mehr Geld in den Produktionen, mit deren kommerziellen Erfolg gerechnet wird.

Und das finde ich… großartig! Für mich ist es ein großer Vorteil, dass ich nicht mehr Jahre warten muss, bis der nächste Genrestreifen im Kino gezeigt wird. Nicht mehr in die hinterste Ecke eines Buchladens gehen muss, um „mal eben“ in ein paar Comics reinzuschnuppern. Buuh, Mainstream, buuh! Denn natürlich ist auch das, was es bis in die Buchläden schafft, nicht „richtig nerdig“. Richtig nerdig: Das wären die Comics, die man erst noch suchen muss. Die von unbekannten Künstlern gezeichnet werden und die nicht jeder kennt. Ist Mark Millar eigentlich noch „true“? Vermutlich nicht. Ich lese ihn dennoch gerne. Übrigens gucke ich mir auch gerne die Verfilmungen seiner Werke an. Trotz dessen, dass es die Rezensionen dazu auch auf die Startseite von Spiegel Online schaffen. Die pure Masse an Material macht es nur schwieriger, da noch Fuß zu fassen und das zu finden, das es für einen selbst zu gucken lohnt.

A propos „Fuß fassen“: Natürlich ist man nicht mehr alleine, über die Serien und Filme muss man nicht mehr in eingeschworenen Kellerkreisen debattieren, sondern kann es vermutlich auch auf einer ganz normalen Party. Ich persönlich sehe es allerdings auch mit den „Fake Nerds“ sehr entspannt. Meiner Meinung nach darf man auch Tetriskrawatten tragen, wenn man außer Tetris noch nie mit dem Nerdtum in Kontakt getreten ist. Man darf sich über Star Trek unterhalten und andere korrigieren, wenn man es nur sporadisch irgendwann einmal geguckt hat. Himmel, ich werde durch Laien doch nicht in meiner Existenz als Nerd bedroht! Im Gegenteil, ich lerne unter Umständen neue Sichtweisen und vor allem auch Menschen kennen. Ich finde es großartig, dass Geekiges längst im Mainstream angekommen ist und somit mehr Leute erreicht.

Das Nerdtum stirbt nicht aus, es wird einfach nur facettenreicher und richtet sich nicht nur an die Pros. Es verändert sich, aber Veränderungen sind nicht immer schlecht.

Wenn ihr nach eurer Vorstellung wieder cool werden wollt, werdet doch zu Briefmarkensammlern. Die waren nie wirklich angesagt, sind es aktuell nicht und werden es vermutlich nie sein. Es sei denn… ja es sei denn, ihr werdet nun alle zu sammelnden Nerds, die sich in Hinterhöfen treffen, um sich gegenseitig die fancy Sammlungen zu zeigen. Dort, die Tre Skilling Banco mit Fehldruck von 1855! Oder hier, die British Guiana 1c magenta aus dem sagenumwobenen Jahre 1856! Solange es keine „mainstreamige“ Star Trek-Briefmarke ist, kann ja nichts passieren. Und wenn nun doch der Rest der Welt ebenfalls zu Stampern wird, bleibt immer noch der Weg zurück zum Nerd. Und vielleicht kann man sich dann auch endlich an der Briefmarke mit Spockportrait erfreuen.

Ach: Natürlich ist auch das hier nur meine Meinung, mit deren Benennenung ich die Anderer und insbesondere die des Wortvogels in keinster Weise schmälern oder angreifen möchte! Natürlich respektiere ich seine Meinung, finde sie auch durchaus nachvollziehbar, teile sie jedoch schlichtweg nicht.