1. 28. Februar 2015 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    He lived long and prosper

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    Normalerweise lässt mich der Tod einer bekannten Persönlichkeit relativ kalt. Schließlich kannte ich denjenigen nicht und würde ich um jeden Verstorbenen trauern, würde ich meines Lebens wohl nicht mehr froh werden. Ich lese die Nachricht über den Tod, denke mir „schade“ und ziehe vorbei. Dieses Mal war es ein wenig anders.

    Gestern ist im Alter von 83 Jahren Leonard Nimoy verstorben. Viel wurde und wird in diesen Tagen über ihn geschrieben, sein Lebenslauf wird seziert und seine Karriere beleuchtet. Bilder und Zitate von Spock überschwemmen das Internet wie eine Tribbleinvasion . Denn natürlich: Nimoy war Spock – und war es doch nicht. Seine Beziehung zu dieser Figur war, wie ich es aufgrund seiner (teilweise dezent ironisch angehauchten) Autobiographien und Interviews mit ihm beurteilen würde, eine gespaltene. So stark  mit einer Figur, ja mit einer ganzen Ideologie identifiziert zu werden, ist sicher Segen und Fluch zugleich. Nimoy kokettierte mitunter gerne mit dem Bild des Vulkaniers. Mit Spock und dessen Vulkaniergruß prägte er das Bild von Star Trek wie kein anderer.

    VulanFür mich war er nicht nur Spock – aber doch hauptsächlich. Sehr wenige Schauspieler haben mich mein ganzes Leben lang begleitet. Die, die es taten, spielten in meiner ersten großen Serienliebe Star Trek mit. Spock war nie mein Lieblingscharakter, doch die Darstellung hat mich immer tief beeindruckt und mir neue Sichtweisen aufgezeigt. Star Trek insgesamt war, obwohl nur eine Serie, prägend für mich. Sie steht mitunter für Toleranz anderen Kulturen gegenüber und der Halb-Vulkanier Spock war für mich als junges Mädchen das Aushängeschild für diesen Wert. Hätte ein anderer als Nimoy Spock derart verkörpern können?

    Mich hat die Nachricht seines Todes wirklich getroffen. Er war in keinem Alter, in dem man sagen würde: „Och. Das ist aber viel zu früh…“ und dennoch ist es für mich genau das: Zu früh. Ich bin mit „ihm“ aufgewachsen, habe gerne Neuigkeiten über ihn und seine eigenwillige Kunst erfahren und mich über jedes neue Interview mit ihm gefreut. Die Art, wie er gerade mit alten Star Trek-Kollegen umging, hat mir gefallen und mir jedes Mal ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Hier ist übrigens ein Interview mit William Shatner, das zwei Tage vor Nimoys Tod geführt worden ist.

    10256171_919986198044107_2375870188113511951_nDa ich sehr jung begonnen habe, Star Trek zu schauen, ist es für mich etwas unwirklich. Die Darsteller waren „immer schon da“ und obwohl es selbstverständlich nicht so ist, dass mit ihnen auch Star Trek an sich sterben würde, fühlt es sich für mich ein wenig so an. Ja, ich bin ein wenig betrübt. Obwohl er keine Person war, die ich persönlich gekannt habe.

    Er war nicht Spock. Aber dass ihn so viele mit dieser fiktiven Figur verbinden, ist nichts Schlechtes. Im Gegenteil. Ich denke, dass es ehrt, in gewisser Weise macht es ihn unsterblich. Ich freue mich darüber, dass er einen großen Teil dazu beigetragen hat, Star Trek mit Herz und Seele zu füllen.


  2. 16. Februar 2015 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Das Nerdtum folgt dem Gamer ins Grab! Long live the Nerdtum!

    Von

    Sie sterben wie Fliegen mit roten Shirts: Erst der Gamer, nun der Nerd und bald mit Sicherheit auch der ordinäre Blogger. Sie werden vom Mainstream überrannt, eingenommen und durch die pure Liebe der Masse erdrückt. Gestern noch ein Außenseiter und heute schon ein zu Tode gegarter Otto Normalverbraucher. Nerdtum – Ruhe in Frieden, wir liebten dich sehr.

    Diese grau melierten, vorzeitigen Todesanzeigen lese ich immer häufiger – und ich kann die Befürchtung einfach nicht teilen. Meist geht es freilich weniger um das Sterben des Nerdtums an sich, als um das Sterben der eigenen Exklusivität. Als Nerd war man vor einigen Jahren noch ein Sonderling, mit den Interessen hob man sich gerne vom gemeinen Pöbel ab. Nun sind Superhelden, Videospiele, einschlägige Serien längst im Mainstream angelangt. Man hat keine Sonderstellung mehr, ist einer unter vielen, statt Teil einer kleinen, exklusiven Gruppe.

    Wortvogel hat nun einen interessanten Artikel verfasst, auf den ich mich kurz direkt beziehen möchte. So schreibt er u.a.:

    Ich wollte einfach ein Genre-Fan sein – und damit ein bisschen was besonderes. (…) Für sie war der Begriff Beleidigung, für uns Orden. Man hat uns den Orden genommen, in Plastik millionenfach nachgepresst und an jeder Straßenecke verschenkt

    Die Exklusivität ist das eine, die schnöde Definitionssache natürlich das andere. Wohl findet Wortvogel es auch dezent schade, dass er sich nicht mehr klar identifizieren kann. Ähnlich wie der Gamer ist auch der Nerd ein Begriff, der sich über die letzten Jahre stark ausgedehnt hat und nun nicht mehr nur die „Profis“ umfasst, sondern auch den, der ab und zu mal Doktor Who guckt und sich Nerdshirts anzieht. Ob es wohl bald in „Pro-Nerd“ und „Casual Nerd“ unterteilt wird? Man darf gespannt sein.

    Ebenso werden die von uns Nerds geheiligten Fandoms vom Mainstream infiltriert, in  gewisser Weise umgewandelt und verändert. Früher: Das waren mutmaßlich mit Liebe pixelweise kreierte Videospielchen, Trashfilme, die noch Trash sein durften und Superheldenfilme, von denen bestenfalls noch Schmalz, aber mit Sicherheit keine Hollywoodgoldfäden tropften. Heute steckt wesentlich mehr Geld in den Produktionen, mit deren kommerziellen Erfolg gerechnet wird.

    Und das finde ich… großartig! Für mich ist es ein großer Vorteil, dass ich nicht mehr Jahre warten muss, bis der nächste Genrestreifen im Kino gezeigt wird. Nicht mehr in die hinterste Ecke eines Buchladens gehen muss, um „mal eben“ in ein paar Comics reinzuschnuppern. Buuh, Mainstream, buuh! Denn natürlich ist auch das, was es bis in die Buchläden schafft, nicht „richtig nerdig“. Richtig nerdig: Das wären die Comics, die man erst noch suchen muss. Die von unbekannten Künstlern gezeichnet werden und die nicht jeder kennt. Ist Mark Millar eigentlich noch „true“? Vermutlich nicht. Ich lese ihn dennoch gerne. Übrigens gucke ich mir auch gerne die Verfilmungen seiner Werke an. Trotz dessen, dass es die Rezensionen dazu auch auf die Startseite von Spiegel Online schaffen. Die pure Masse an Material macht es nur schwieriger, da noch Fuß zu fassen und das zu finden, das es für einen selbst zu gucken lohnt.

    A propos „Fuß fassen“: Natürlich ist man nicht mehr alleine, über die Serien und Filme muss man nicht mehr in eingeschworenen Kellerkreisen debattieren, sondern kann es vermutlich auch auf einer ganz normalen Party. Ich persönlich sehe es allerdings auch mit den „Fake Nerds“ sehr entspannt. Meiner Meinung nach darf man auch Tetriskrawatten tragen, wenn man außer Tetris noch nie mit dem Nerdtum in Kontakt getreten ist. Man darf sich über Star Trek unterhalten und andere korrigieren, wenn man es nur sporadisch irgendwann einmal geguckt hat. Himmel, ich werde durch Laien doch nicht in meiner Existenz als Nerd bedroht! Im Gegenteil, ich lerne unter Umständen neue Sichtweisen und vor allem auch Menschen kennen. Ich finde es großartig, dass Geekiges längst im Mainstream angekommen ist und somit mehr Leute erreicht.

    Das Nerdtum stirbt nicht aus, es wird einfach nur facettenreicher und richtet sich nicht nur an die Pros. Es verändert sich, aber Veränderungen sind nicht immer schlecht.

    Wenn ihr nach eurer Vorstellung wieder cool werden wollt, werdet doch zu Briefmarkensammlern. Die waren nie wirklich angesagt, sind es aktuell nicht und werden es vermutlich nie sein. Es sei denn… ja es sei denn, ihr werdet nun alle zu sammelnden Nerds, die sich in Hinterhöfen treffen, um sich gegenseitig die fancy Sammlungen zu zeigen. Dort, die Tre Skilling Banco mit Fehldruck von 1855! Oder hier, die British Guiana 1c magenta aus dem sagenumwobenen Jahre 1856! Solange es keine „mainstreamige“ Star Trek-Briefmarke ist, kann ja nichts passieren. Und wenn nun doch der Rest der Welt ebenfalls zu Stampern wird, bleibt immer noch der Weg zurück zum Nerd. Und vielleicht kann man sich dann auch endlich an der Briefmarke mit Spockportrait erfreuen.

    Ach: Natürlich ist auch das hier nur meine Meinung, mit deren Benennenung ich die Anderer und insbesondere die des Wortvogels in keinster Weise schmälern oder angreifen möchte! Natürlich respektiere ich seine Meinung, finde sie auch durchaus nachvollziehbar, teile sie jedoch schlichtweg nicht.


  3. 26. Oktober 2014 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Der ultimative Geek

    Von

     

    (…) und was macht deiner Meinung nach den ultimativen Geek aus?“

    Manchmal bekommt man Leserbriefe, die einen wirklich nachdenken lassen. Wie dieser hier von Martin. Der ultimative Übergeek also. Der ist leicht zu beschreiben, dieses bewundernswerte Wesen. Leset und neidet ihn.

    Der ultimative Geek…

    • trägt Geekshirts. Immer. Er hat mindestens 365 Stück davon im Schrank, wovon eines natürlich lustiger und kreativer ist als das andere. Je einzigartiger, desto besser. Beliebte Themen schwanken je nach Saison, die beliebten Seiten wie Qwertee jedoch bleiben. Der ultimativste Geek trägt hierbei zwei Shirts übereinander. Kann man bei Rüstungshemden übrigens auch machen, wenn der Spielleiter nicht aufpasst. RS!
    • hat jedes Spiel, das es gibt und geben wird durchgespielt. Drei Mal. Er kennt jeden Lösungsweg, jeden Dialogstrang und weiß alles besser als die Spieleentwickler selbst. Wenn man Fragen zum Spiel hat, fragt man als erstes ihn.
    • hat keine Wohnung. Er hat einen Geektempel. Der Toaster toastet kleine Darth Cylons in die Brote, die Zimmer werden von Lichtschwertern beleuchtet und er schläft in Gandalf-Bettwäsche. Ikea ist ihm zu normal, er kauft nur ausgewählte Fanobjekte ein.
    • ist offensichtlich reich.
    • ist ein wandelndes Lexikon. Wer hat bei der dritten Episode der fünften Staffel von The Walking Dead Regie geführt? Was ist das Lieblingsgericht des fünften Doktors? Und was heißt nochmal „Ich werde dein Blut aus deiner Hirnschale trinken!“ auf Klingonisch? Er kennt die Antwort.
    • hat kein einziges, rotes Oberteil im Kleiderschrank.

    Ich denke, dass es offensichtlich geworden ist, dass ich nicht an den ultimativen Geek glaube. Zumindest nicht an den, der von außen als solcher zu erkennen ist. Ist man mehr Geek als der andere, weil die Kleiderwahl erscheinen lässt, als hätte man den Webshop ThinkGeeks ausgeraubt? Ein Zelda-Kettenanhänger macht niemanden „mehr geek“ als den anderen, ebensowenig wie es die Kenntnis über die Namen jedes Nebencharakters von Torchwood macht.

    Meine Antwort auf die Eingangsfrage ist eigentlich ziemlich simpel gestrickt und riecht ziemlich nach Cheese: Der ultimative Geek ist mit Leidenschaft dabei.

    Er fiebert mit den Charakteren seiner favorisierten Serie mit, sammelt vielleicht jeden Schnipsel auf, was er über die Serie finden kann. Er bekommt eine Gänsehaut, wenn er die Titelmelodie seines Franchises hört. Den ersten Ton eines Star Wars Filmes etwa oder auch den diffusen Ton der Enterprisetüren. Wahrscheinlich sammelt er, kennt sich mit mindestens einem Genre aus, war schon auf einer Convention. Die Themen beschäftigen ihn, er redet darüber, will mehr wissen. Und weiß vermutlich noch, wann er zum ersten Mal einen Ent gesehen hat.

    Er muss nicht alles kennen, kein Universalgeek sein. Nicht jede Serie gucken oder jedes Spiel gespielt habe. Er muss nicht wissen, wer zuerst geschossen hat. Es kommt nicht darauf an, wer den längsten Schwanz hat. Den hat, wie wir alle wissen, ja auch das Marsupilami. Nein, im Grunde genommen gibt es nur erste Plätze auf der Geekrangskala der Unendlichkeit. Hey, ich bin eine verdammte Waage, ich stehe auf das Gleichgewicht, Frieden und Harmonie! Außerdem glauben Waagen nicht an Horoskope.

    Also Martin: Man braucht kein volles Regal mit Actionfiguren, Comics und Videospielen zu haben, um ein ultimativer Geek zu sein. Ich selber besitze übrigens auch nicht besonders viel. Nichts Stoffliches, ich kann dementsprechend mit keiner überdimensionalen Collection angeben. Den Geek habe ich im Herzen. [absolut nicht kitschiger Themesong zum Gesagten]

    Oder habt ihr andere Definitionen? Ist durchaus möglich! Vielleicht sagt ihr auch, dass man unbedingt XY gesehen haben muss oder mindestens 40 Teefury-Shirts besitzen muss, um „ultimativ“ zu sein. Dann ist das auch ok, ihr könnt meine imaginären Geekmedaillen dann gerne haben :) (Nicht, dass ich welche hätte. Mist.)

     


  4. 10. Oktober 2014 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Filmposter neu interpretiert

    Von

     

    Ok, eigentlich sind es keine Poster, sondern Postkarten. Und eigentlich ist das auch kein Blogartikel, sondern eine Bilderschau. Das macht aber alles nichts, da ich die Bildchen so possierlich finde, dass sie Verbreitung verdienen! Jaemy Choong spielt mit Filmmotiven. That’s it. Und es brachte mich teilweise sehr zum Schmunzeln!

    Mehr Bilder von ihm sind auf seinem Instagram-Account zu finden.

    filmpostercaptain

    (via)


  5. 6. August 2014 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Als Disneyprinzessin ungeeignet

    Von

    Disneyprinzessinnen – mal liebreizend und nett, mal rotzig und mutig, aber immer eines: In irgendeiner Form ein Vorbild.  Doch was wäre, wenn man nicht nur die interessantesten, sondern gleichzeitig auch umstrittensten Frauen als Inspiration nehmen würde? Frauen, die ihre Dienerinnen foltern und umbringen, Frauen, die es mit Stieren treiben oder Frauen, die mit ihrem Panzer namens „Fighting Girlfriend“ deutsche Soldaten des zweiten Weltkriegs vernichten? Ganz sicher ist eines: Es wären definitiv keine Vorbilder im Sinne Disneys.

    Jason Porath, der bei Dream Works gearbeitet hat und für zahlreiche Effekte zuständig gewesen ist, nimmt sich bei seinem Tumblr-Projekt genau jener Persönlichkeiten an. Jeden Mittwoch stellt er eine neue „rejected Disneyprinzessin“ vor, die zwar nicht wirklich von Disney abgelehnt wurde, jedoch aller Voraussicht nach nie eine Prinzessin werden wird.  Auch wenn Porath zugegebenermaßen einiges dafür tut, sie in seinen Illustrationen aussehen zu lassen, als wollten sie gleich in Begleitung von Rotkehlchen singen.

    tumblr_n7dwg3BfiI1ry5q8mo5_1280Dabei stellt er die teils historischen (Elisabeth Bathory), teils mythischen, (Pasiphae ) weiblichen Gestalten nicht nur bildlich vor, sondern auch in Wort und Schrift. Hierbei bemüht er sich um fachliche Kompetenz, wobei er auch zugibt, dass immer wieder – von ihm gewünschte – Korrekturen eintrudeln, die er glücklicherweise auch in seinen Texten umsetzt. Dabei entstanden ist eine sehr interessante Zusammenstellung aus verschiedensten Frauen, die auf ihre Weise „herausragend“ sind.

    Die nicht selten brutalen, blutigen Geschichten gehen hierbei eine wunderschön diskrepante Verbindung mit den disneyesken Bildern ein. Und auch wer, wie ich auch, an einem Roman sitzt, wird hier auch die ein oder andere Inspiration erhalten können!

    Hier geht’s zu seinem Blog!


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  6. 24. April 2014 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    „Bin ich ein Fantasyfreak?“ Zeitreisen-Guddy antwortet euch!

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    Einst, als die Wiesen noch grün und Zurück in die Zukunft II wirklich noch unantastbar in der Zukunft spielte, ja, da war auch ich mal jung. Schon damals tanzte ich durch das Internet, tummelte mich in Fantasyforen, spielte Online-Rollenspiele und trieb allerlei Unsinn. Daran hat sich nichts geändert – an meiner Rechtschreibung jedoch schon.

    Ich bin gerade auf einen Test gestoßen, den ich 2001, 15jährig, geschrieben hatte. Er ist wenig ernst gemeint, aber vielleicht hilft er euch ja dennoch bei der Frage weiter, ob ihr ein Freak seid. Ich finde es süß, solche prähistorischen Funde zu sehen, die dass/das-Schwäche und die Formulierungen, die damals so legitim geklungen hatten. Aber gut – wer weiß, was ich in 13 Jahren über meinen heutigen Blog sagen werde? Lieber nicht darüber nachdenken! Trotzdem erkenne ich mich natürlich sofort wieder, so sehr hat sich mein Humor leider nicht geändert.

    Zum Test geht es hier entlang

    Habt ihr denn auch solche Fundstücke von euren Internetanfangszeiten? Und wie habt ihr beim Test abgeschnitten? :D


  7. 20. März 2014 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Ach guck mal. Wie süß! Zwei knuffige Tode!

    Von

    Vereint in einem Bild: der Tod von Supernatural und jene(r) der Sandman-Comics. Letztere sollte ich endlich wieder lesen, ich weiß schon gar nicht mehr, worum es da überhaupt geht!

    Der personifizierte Tod ist tatsächlich seit jeher einer meiner Lieblingscharaktere gewesen, erstaunlicherweise unabhängig vom Medium oder dem Franchise, dem er jeweilig angehört. In der Schule freute ich mich über jedes zu interpretierende Gedicht oder Bild, in dem der Tod eine tragende Rolle spielt. Das könnte natürlich mit meiner eigenen Vergangenheit zusammenhängen, oder aber, was ich für weitaus wahrscheinlicher halte, mit der Faszination, die das Thema an sich nicht nur auf mich ausübt. Über genau diese Faszination könnte man fast einen eigenen, hochgradig recherchierten Artikel schreiben, aber.. dafür sitze ich gerade zu faul auf dem sonnengetränkten Balkon herum.

    Meistens gilt der Tod in den Veröffentlichungen als düsterer Geselle, denn schließlich verschenkt er zumeist „sich selbst“, statt Freude und Schokoladenhäschen. Seit Jahrhunderten gerne als Skelett dargestellt, darf er in unserer Zeit auch endlich pinke Kleidung und ein Lächeln tragen. Wobei – lächeln Totenschädel nicht eigentlich immer? Meine Lieblingstode sind tatsächlich der ausgemergelte Reiter aus Supernatural, die Dame aus den Sandman-Comics und der  SYMPATHISCHE KERL AUS DER SCHEIBENWELT. Einen Platz auf dem Treppchen ganz knapp verpasst hat der so gar nicht lustige Tod. Was gibt’s schon schöneres als den humoristischen Umgang mit dem Tod? Außer Katzenbabys, natürlich.

    Habt ihr einen Lieblingstod?

    Das Bild findet ihr natürlich entweder hier auf tumblr oder hier auf DeviantArt auf den Seiten des Künstlers.

     


  8. 24. Februar 2014 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Prinzessinnen Crossover

    Von

    Eigentlich bin ich ein positiver Mensch, wenn es um kreative Werke anderer Menschen geht. Solange jemand nur etwas kreiert, finde ich es im Regelfall zumindest nett. Sehr selten bin ich von Bildern genervt – was diese Kunstthematik hier angeht, bin ich es nun jedenfalls definitiv.

    Es ist seit Jahren so: Kombiniert man Disney Prinzessinnen mit irgendeinem x-beliebigen anderen Fandom, wird es bei einem Minimum an Talent mit fast an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum viralen Hit. Prinzessinnen und Star Wars? Check. Prinzessinnen und Sailor Moon? Check. Friendship is Magic? Check. Kombiniert man dann noch, wie jüngst, einen absoluten Serientrend – namentlich Game of Thrones – mit ihnen, hyperventiliert das Fanherz und es hagelt DailyDeviations auf DeviantArt, Shares und Likes.

    Ist das noch Punkrock Kreativität? Was es ist: Nett anzusehen, aber eben auch verdammt einfach. Denn meistens wird nicht einmal versucht, eine echte Verbindung und ein sinnvolles Crossover herzustellen. Ganz im Gegenteil wird einfach stumpf  die Prinzessin mit demjenigen „Parallelwelt“Charakter gekreuzt, der ähnlich aussieht. Ob es charakterlich passt? Völlig egal. So wird Rapunzel mal eben zu Sansa. Logisch.

    Ich kann es einfach nicht mehr sehen. Warum kommt man nicht auf eigene, kreative Ideen? Nicht, dass ich ein Springbrunnen an Kreativität wäre, schön wär’s. Doch ich wünsche mir von den wahren Künstlern einfach mehr.  Ich wünsche mir Crossover, die Sinn machen. Wie etwa die Ninja Turtles mit Super Mario. Buffy mit Twilight. Meinetwegen auch Mulans Mushu mit Game of Thrones. Halbwegs intelligente Crossover eben. Dann „share“ich es auch gerne!

    Das war: Mein kurzer Dislike des Tages. Natürlich darf und soll man zeichnen, was man will. Es geht hier schließlich nur um meinen eigenen Eindruck, der längst nicht dem eines jeden entspricht. Doch macht Platz für Bilder mit Hintergrund, die die Fantasie beflügeln! (ja, ich denke gerade an den Jokerdrachen *g*) Steinigt mich ruhig, ich weiß, dass es hier einige Prinzessinnenfans gibt :) Dürft ihr auch gerne bleiben, solange ich mein Zimmer nicht damit tapezieren muss!

     


  9. 14. Februar 2014 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Ein Herz für Youtuber

    Von

    Chaosmacherin hatte den „Ein Herz für Youtuber“-Tag auf den Valentinstag datiert. Ja, das ist heute. Herzen für alle! Oder doch lieber ein Steak? Ich nehme das Steak! Eigentlich wollte ich dafür, wie eigentlich dabei auch vorgesehen, ein Video erstellen, allerdings habe ich aufgrund des Umzuges gerade nur den Laptop ohne Maus zur Verfügung und da kann ich leider keine Videos kreieren. Und… leider auch keine Bilder. Ein Blogbeitrag geht aber ja auch!

    Wie auch immer: Ziel der Aktion ist es, das Rampenlicht einmal auf die kleineren, unbekannteren Channel zu richten, die nicht unbedingt Let’s Plays beinhalten. Besondere Channel, die durch Charisma oder ausgefallene Ideen glänzen. Meine Aboliste birgt manchen Schatz, ausgewählt habe ich allerdings nur fünf. Nicht, weil es die anderen nicht wert wären, sondern aus dem Grund, dass ich die Liste nicht unübersichtlich haben wollte. Klickt lieber jeden dieser überschaubaren Liste an, als nur wenige Namen einer riesigen Liste! (außerdem brauche ich hier auf dem Laptop ungelogen fünfmal so lange, um einen Blogbeitrag zu erstellen, vor allem mit all den Links.. so anstrengend…. *theatralischseufz* )  Hier hatte ich übrigens bereits welche vorgestellt. Und da ich Youtube mag, werde ich hin und wieder auch noch andere Lieblingschannel vorstellen :)

    Hier also meine 5 geherzten Channel!


  10. 28. Januar 2014 | Veröffentlicht unter Allgemein, Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Youtube meets art

    Von

    Richtig, schon wieder ein Hangout. Doch diesmal wird es nicht um Meinungen gehen, sondern um zwei Künstler, die ich mir eingeladen habe. Wir sprechen über unsere Erfahrungen als Künstler/Zeichner, zeigen Beispielzeichnungen, plaudern aus dem Zeichenkästchen und beantworten Fragen (sei es nach der Zeichentechnik, Motive oder sonstiges Kunstrelevantes), die ihr über G+, Youtube, Twitter oder auch hier in den Kommentaren stellen könnt, während der Stream läuft. Ich selber werde mich eher zurückhalten, die echten Künstler sind hier schließlich andere :)

    Um wen genau es sich handelt erfahrt ihr genau jetzt!

    zeichnungicon_by_phantagrafie-d73d3t9Melanie, vielen auch als „Phantagrafie“ bekannt, ist Autodidact und begeisterte Rollenspielerin. Sie zeichnet beispielsweise für die Ulisses GmbH aventurische Gestalten und für den Oldib Verlag. Ihren Stil beschreibt sie selber als eine Mischung aus amerikanischen Comics und Mangas. In ihrer Galerie tummeln sich vornehmlich Charaktere phantastischer Welten; der Künstlername ist Programm.

    Website | DeviantArt

    rxjxrjfjg_by_plastikloeffel-d73xuw0Nummer Zwei im Bunde nennt sich Plastiklöffel, doch dieses Mal ist der Name wohl eher nicht Programm. Zumindest besteht die Galerie des Löffels nicht aus geformtem Plastik, sondern aus Bildern nicht nur einer Stilrichtung, wobei besonders der „realistische Comicstil“ anzutreffen ist. Bunt, manchmal morbide, aber stets fantasievoll.

    DeviantArt | Youtube | Twitter

    Leider ist es nun alles relativ kurzfristig in der Ankündigung und für mich sehr stressig geworden, da die dritte Künstlerin, die sich gemeldet hatte, trotz Terminzusage leider nicht mehr auf Nachrichten reagiert hat und ich in der Vorbereitung zu stark auf sie gesetzt hatte. Wird sich so auch nicht mehr wiederholen, schließlich lerne selbst ich dazu. Gerne hätte ich drei Gäste gehabt, aber gut.

    Ab 20 Uhr (+ – 5 Minuten, bei G+ weiß man schließlich nie!) könnt ihr uns dann Fragen stellen und uns beim Erzählen unseres Lebenslaufes beiwohnen! Wo?

    Na unter diesem Link hier


  11. 12. Januar 2014 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Künstler für Youtube- und Blogprojekt gesucht

    Von

    Für mindestens einen Blogartikel und einen Google-Hangout über Youtube suche ich KünstlerInnen, die sich in ihren Werken primär mit Science-Fiction oder Fantasy befassen. Ob sie sich auch tatsächlich beruflich in diesem Umfeld bewegen oder es lediglich in ihrer Freizeit tun, ist dabei unerheblich. Damit ihr euch nicht durch eine Textwand kämpfen, sondern innerhalb weniger Blicke entscheiden könnt, ob es für euch (oder Bekannte von euch) in Frage kommt, kürze ich das ganze lieber ab :)

    Wen suche ich (neben oben bereits Genanntem):

    • [Blogbeitrag] Künstler, die ein virtuelles Portfolio welcher Art auch immer besitzen, und sei es mittels eines DeviantArt Accounts und Willens sind, mir ein paar Fragen dazu zu beantworten und mir ihre Bilder zwecks Visualisierung des entsprechenden Artikels zur Verfügung stellen
    • [Hangout – max.3 Teilnehmer] Künstler mit funktionierender Webcam und ebenfalls funktionierendem Mikro. Die Bereitschaft, sich und die eigenen Werke + etwaiger „Vorführungen“ der Techniken live in einem Hangout zu zeigen. 1-2 Stunden Zeit an einem dann noch zu bestimmendem Abend. Möglichst digitales Zeichnen, da die Demos leichter funktionieren, ist jedoch kein Muss.

    Wofür eigentlich genau?

    • [Blogbeitrag] Ich würde eine Art Portrait über den Künstler schreiben und natürlich seine Seiten verlinken
    • [Hangout] Es wird ein Live-Video werden, bei dem über den eigenen künstlerischen Werdegang geplaudert und nebenher alte, sowie aktuelle Bilder gezeigt werden sollten. Zudem können die Zuschauer und natürlich auch wir selber uns gegenseitig Fragen stellen, etwa, wie man dieses oder jenes zeichnet, um dann Tipps zu geben und es vielleicht auch kurz zu demonstrieren

     

    Schreibt mich gerne (per E-Mail )an, wenn ihr euch für eines von beidem bewerben möchtet oder fragt eure zeichnenden Freunde, ob sie nicht dafür in Frage kämen!

     

    PS: Natürlich kann ich auch eigenhändig mir bereits bekannte Künstler ansprechen, wie ich es bisher gehandhabt hatte. Doch möchte ich auch mal jenen die Möglichkeit geben, sich hier zu präsentieren, die ich noch nicht kenne. Ich weite meinen Horizont gerne aus!


  12. 10. Januar 2014 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Aktuelles der Geekosphäre

    Von

    Immer wieder gibt es neue oder wiederaufgelegte Aktionen zu vermelden und zwei davon möchte ich euch nun vorstellen.

    Geekblogger


    geekblogsVon Sennewood gestartet und von Mareike, Alex und mir unterstützt, ist das Projekt „Geekblogger“ heute online gegangen. Die Prämisse: Geekblogger und Leser näher zusammenbringen und eine Plattform schaffen, in der die geekrelevanten Blogartikel zusammengeführt werden. Das Netzwerk unter den Geekbloggern verträgt definitiv einen dezenten Push! Noch steht es in den Kinderschuhen, lasst es mit geballter Hilfe groß und stark werden!

    Für wen? Geekblogger, potentiell an Geekblogs Interessierte

    Website | Facebook | Facebook-Gruppe | Twitter | RSS-Feed

     

    Gratisrollenspieltag


    cropped-GRTEs ist endlich soweit: Der Gratisrollenspieltag steht wieder in den Startlöchern, um Neulinge an das Thema heranzuführen und einen Tag lang die Rollenspiele zu feiern und sich mit Neuem auseinanderzusetzen, von dem man sonst vielleicht die Finger lassen würde. Am 15.03. kann man sich bei den teilnehmenden Rollenspielläden/Vereinen zu Rollenspielrunden setzen, in neue Abenteuer hineinschnuppern und gegebenenfalls auch den Workshops beiwohnen. Meine Eindrücke vom letzten GRT könnt ihr hier lesen.

    .Für wen? Rollenspieler, Rollenspiel-Interessierte, Menschen, die Rollenspieler in freier Wildbahn sehen wollen

    Website | Facebook | G+

     

    Foto (cc): JD Hancock via Flickr


  13. 2. Januar 2014 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest, Toplisten.

    Top 3 Schwänze der Popkultur

    Von

    Einen ähnlichen Beitrag hatte ich schonmal – damals ging es um Schwänze allgemein. Den habe ich allerdings mit ein paar anderen Beiträgen vor ein paar Monaten in den Müllschlucker gesteckt. Aufgeräumt werden muss schließlich immer mal wieder! Eine Top 3 zu finden fand ich nun härter als gedacht, jeder hat schließlich irgendwo auch seinen Reiz.

    Hier geht’s zum Video

    Ansonsten wünsche ich euch einen guten Start ins neue Jahr! Liebet und mehret euch! Auf dem Blog wird sich nicht viel verändern, außer dass meine Postingfrequenz einfach wieder auf ein Normalmaß gebracht werden wird. Artikel (hauptsächlich derzeit Rezensionen) habe ich schon ein paar vorgeschrieben und diese werden wieder einen deutlich seriöseren Unterton haben als dieser Beitrag hier ;)


  14. 25. November 2013 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    A point about: Dual Wielding

    Von

    Ich liebe den „Zweischwerter“-Kampf! Videospiele? Gebt mir zwei Schwerter! P&P-Rollenspiele? Los, gebt meinen Lieblingschars die Fähigkeit dazu! Filme? Oh mein Gott, der Typ kämpft mit zwei Schwertern!

    Ob meine Vorliebe für diese Art des Kämpfens von Leonardo herrührt, der in meiner Kindheit einer meiner Lieblingshelden war und bekannterweise mit seinen beiden Katanas kämpft? (Übrigens kämpft mit Ausnahme von Donatello jeder der Brüder beidhändig) Oder liegt es einfach an der eleganten Schnelligkeit und der Attraktivität, die die Beherrschung einer solch schwierigen Kampfkunst auslöst? Wie dem auch sei, ich bin eine Verfechterin jenes Kampfstils. Dabei ist er doch so unrealistisch und ungünstig im realen Kampf – oder?

    Gestern wurde ich auf zwei Videos aufmerksam, die dieser Frage nachgingen. Natürlich kann jeder auch selber darauf kommen: Soldaten wollen nicht ungeschützt in den Kampf und mit einer Waffe in jeder Hand ist ein Schutz eher schwierig. Zudem muss man seinen Körper besonders gut beherrschen, um alles ausreichend koordinieren zu können. Aber: für mich unterliegt Fantasy – und ja, ich spiele auch im Rollenspiel nicht mit sturem Blick auf obersten Realismus – auch zu einem guten Stück meiner romantischen Vorstellung der Welten, der Kämpfe und auch der Kleidung, Waffen- und Rüstungswahl. Daher werde ich auch weiterhin mit Hingabe Dual Wield – Charaktere spielen!

    Nichtsdestotrotz sind diese beiden Videos durchaus sehr interessant, schließlich kann man nicht nur die fantastischen Welten im Blick haben.

    hzLloyd erzählt, weshalb er Dual Wielding für unrealistisch hält. Übrigens ein Kanal, der sich mit allerlei falschen Vorstellungen rund um das Mittelalter beschäftigt und sehr kritisch Fantasy- und Mittelalterfilme begutachtet. Link zum Dual Wielding –  Video

     

    mqdefaultSchola Gladiatoria erstellte eine Videoantwort auf obiges Video und erklärte, dass sehr wohl Dual Wielding praktiziert worden sein kann. Zudem gibt er an, wie und mit welcher Waffenkombination dies bevorzugt angewendet worden ist. Link zum Video


  15. 30. Oktober 2013 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Das beste Kostüm ever?

    Von

    Nein, nicht die genderswapped Mariobrüder. Die Dame mit dem Reifen!

    Es braucht nicht immer die größten Brüste oder das zehntausendste Mashup, um ein gutes Kostüm abzugeben – das man in 99% der Fälle ohnehin irgendwann schon einmal gesehen hat und langsam auswendig kennt. Nein, manchmal reicht auch einfach eine Idee und das Fahrrad des Nachbarn, sowie ein Schraubenschlüssel, um etwas Ausgefalleneres zu konstruieren.

    Das dachte sich auch Imgur-Userin Brettara:

    My boyfriend and his roommate did a couples costume, so I decided to go as a third wheel.

    Gut, streng genommen ist es kein Cosplay. Nichtmal ein wirkliches Kostüm. Aber ich finde es irgendwie wirklich grandios! Sehr nett auch übrigens: die „ceiling fans“. Solche Freunde hätte ich gerne mal. Und wen bekomme ich? Die x-te „sexy Something“ oder den drölften „Indiana Jones“ (ok das stimmt leider nicht. Hier verkleidet sich niemand als Indy. ) Meh.

    Quelle: Imgur


  16. 6. September 2013 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Cocktail fhtagn! – Ein Cthulhu Cocktail

    Von

    Eigentlich bin ich eher für Bier zu haben, doch wenn ein Cocktail gut aussieht (oder viele Tomaten und Tabasco enthält) kann ich mich auch schonmal dafür erwärmen. Vor einiger Zeit fand ich im Netz diesen Cocktail und nun hatte ich einfach Lust, darauf basierend einen eigenen zu mixen. Vom ursprünglichen Rezept übrig geblieben sind nur noch die Tentakel und die grüne Farbe – und die sind ja nun für einen Cthulhu-Cocktail obligatorisch ;)

    Die Zutaten
    • 2-4cl Minzlikör
    • 1cl Erdbeerlimes
    • x cl Waldmeistervodka
    • x Einheiten Limonade
    • 2 Limetten (je nach handwerklichem Geschick auch mehr *hust*)
    • 1 Kiwi
    • Eiswürfel

    Er ist wirklich einfach zu erstellen, wenn man von den Tentakeln einmal absieht, die mich teilweise zur Weißglut getrieben haben bis ich die richtige Technik raushatte. Nein, ich bin kein Schälfan! Das Rezept jedenfalls ist wie folgt: Tentakel aus Limettenschale schnitzen • Erdbeerlimes in Glas • Eiswürfel drauf • vorsichtig Minzlikör hineinkippen • noch vorsichtiger den Waldmeistervodka • mit Limonade aufgießen – mit bekannter Vorsicht, um die Schichten nicht zu zerstören • mit possierlichen Tentakeln dekorieren • nicht umrühren, da das doof aussieht • auf Stabilität würfeln

    Mir persönlich schmeckt er gut, aber ich stehe ja auch auf Pfefferminze, die mit allerlei Zeug gemixt wurde. Einen Link zum entsprechenden Youtubevideo gibt’s hier.

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  17. 3. September 2013 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest, Toplisten.

    Top 5: Werwolfverwandlungen

    Von

    Werwölfe passen doch im Grunde sehr in mein Beuteschema – oder ich in ihres?  – , umso erstaunlicher ist es, dass ich bislang fröhlich pfeifend an jeglichen Produktionen mit und über sie vorbeigeschlendert bin. Werwolffilme haben mich bislang nicht wirklich gereizt und viele der Serien, in denen jene Wesen vorkommen, haben mir einen zu großen Teenietouch – ein Jammer, gibt es doch drölfzig interessant klingende Werwolffilme und auch -Serien, die ich mir unbedingt ansehen muss!

    Gestern habe ich mich durch zumindest die Verwandlungen einschlägiger Filme und Serien gewühlt. Die kürzeste Verwandlung hat 1-3 Sekunden gedauert (Twilight), die längste ganze 2 Minuten und 39 Sekunden (The Howling), während der das Opferweibchen natürlich die ganze Zeit über tatenlos zusieht und ängstlich kreischt. Logisch. Ist ja auch von 1981.


  18. 11. August 2013 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Geekplausch

    Von

    Irgendwie war das ja ohnehin unvermeidbar gewesen, dass die Chaosmacherin und ich irgendwann einmal zusammenarbeiten würden – warum dann also nicht jetzt, gleich und hier? Eben. Relativ spontan haben wir uns am Freitag mit zwei Opfern Freiwilligen zusammengetan, um gemeinsam einen Geek-Hangout zu starten. Hangout? Was ist das eigentlich? Ganz einfach: per Videoübertragung quatscht man miteinander, was dann live via google+ oder Youtube verfolgt und kommentiert werden kann.

    Das hat einfach derart viel Spaß gemacht, dass wir das nun in Serie geben werden! Alle zwei Donnerstage (und nächste Woche Freitag) um 20 Uhr werden wir über ein bestimmtes Thema aus dem Geek- und Popkulturbereich quatschen und uns jeweils zwei Gäste dazuholen, sodass ihr nicht die ganze Zeit auf unsere Grimassen starren müsst und keine optische Langeweile auftaucht. Letzte Woche lief es live auf meinem Kanal, nächste Woche wird es live auf Chaosmacherins Kanal übertragen werden und abwechselnd werden wir die weiteren Hangouts auch weiterhin live schalten. Nach dem Hangout wird das Video übrigens auf dem jeweiligen Kanal gespeichert und veröffentlicht und kann auch bei verpasstem Hangout später angesehen werden :)

    Wir werden die Themen für die jeweils nächsten 2-3 Hangouts festlegen, was ihr hier in diesem GoogleDoc einsehen könnt. Dort könnt ihr auch sehen, ob noch ein freier Platz auf der „Gästeliste“ besteht und uns eine pm auf Youtube oder sonstwie eine Nachricht schicken, falls ihr bei einem speziellen Thema dabei sein wollt. Themenwünsche nehmen wir auch sehr gerne entgegen!

    Was ihr als Plauschgast braucht: einen Google+Account, eine Webcam, ein Mikrofon, sowie Zeit ab 19:45 und natürlich Lust und Interesse!

    Was ihr als Zuschauer braucht: Interesse und Internet ;) Wenn ihr live kommentieren möchtet, braucht ihr natürlich auch einen Account bei Youtube oder google+ :)

    (Die Avatare im Headerbild wurden von Raine erstellt und von Chaosmacherin zusammengefügt :) )


  19. 4. Juli 2013 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Deutsche, geekige Youtubechannel

    Von

    „Deutsche Nerdkanäle gibbet nicht“ habe ich heute schon von gleich zweien gehört und muss sagen: das stimmt nicht. Es gibt derer nämlich so manche. Natürlich muss man dafür suchen und man kann sich nicht darauf verlassen, dass der freundliche Geekblogger von nebenan auch eine Youtubepräsenz besitzt, was die Suche selbstverständlich erschwert.

    „Klugscheißen kann ja jeder!“, höre ich da aus euren Grüften rufen und dem kann ich sogleich entgegensetzen: „Ich habe sogar Beweise!“ Zunächst möchte ich „Geekige Youtubechannel“ in gebührender Kürze definieren: gemeint sind Kanäle, die sich mit Geekkram allgemein beschäftigen, seien es Comics, Rollenspiele, Videospiele oder Actionfiguren. Eine Liste reiner Rollenspielkanäle findet sich übrigens hier beim Blog „Durchgeblättert„. Die folgende Linktippliste zeigt nur die Spitze des Eisbergs: es gibt noch weit mehr Geekchannels da draußen, auch in meiner Aboliste. Der Platz reicht nur leider unmöglich aus, sie alle vorzustellen. Vielleicht in einer zweiten Ausgabe? Stöbert doch einfach mal selbst auf Youtube/in den Aboboxen der Geekyoutuber! :)

    Linktippliste aus meiner persönlichen Aboliste

    .


  20. 3. Juli 2013 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Zeitzeugen des Geektums

    Von

    Die häufigste Frage, die mir im Onlineleben gestellt wird, ist die Frage nach dem Nickname und die Antwort sei hier knapp erläutert:

    Zeit = interessantes Phänomen → Verknüpfung mit fantastischem Element: Geist → leider besetzt → Suche nach anderem, passenden Wortteil → Bei Zeitzeuge hängengeblieben → für passend befunden

    Denn ein Blogartikel ist stets auch ein Dokument der aktuellen Gegenwart des Bloggers. Was bewegt ihn, womit hat er sich beschäftigt, was ist passiert? Natürlich sind Geekthemen, die ich nunmal primär behandle, nicht zu vergleichen mit weitreichenden, wichtigen Ereignissen, die die Art von Zeitzeugen hervorbringen, die den Begriff eigentlich prägen: Weltkriege, Fall der Mauer. Aber es sind auch die kleinen Dinge, die einen erfreuen können und sich ins Gedächtnis graben. Früher war ich immer ein wenig neidisch auf die Generation, die die Geburtsstunde von Star Trek miterlebt oder die noch bei den originalen Star Wars Filmen Schlange gestanden hat. Dabei ist es gerade unsere Generation, die unglaublich Vieles miterleben darf. Wir (sprich: die Generationen bis ~ ’85-’90) sind nämlich die, die die Geburtsstunde des Geektums generell aktiv miterleben durfte und darf. Und noch einiges darüber hinaus.

    Wir sind die letzten, die Genrestars wie William Shatner live erleben können

    Wir sind die, die auf die ersten Parts von George R.R. Martins Kreation gewartet haben – in Buchform

    Wir sind die, die noch „Cowabunga“ rufen

    Wir sind die, die etliche neue Rollenspielwelten aus den Böden sprießen sahen

    Wir sind die, die die XBox One nach Hause schicken

    Wir sind die, die Pixel zu schätzen wissen

    Wir sind die, die die vielen Referenzen der neuen Star Trek Filme zu TOS verstehen

    Wir sind die, die im Kinosaal geweint haben – vor Leid bei Star Wars:Episode I

    Wir sind die, die „Esst mehr Käsetoast!“ nicht für eine Werbekampagne verzweifelter Bäcker halten

    Wir sind die, die in Spielen noch sterben konnten und von vorne anfangen mussten – ständig und regulär

    Wir sind die, deren Barbaren noch in pelzigen Unterhosen herumlaufen durften

    Wir sind die, die den „sozialen Aufstieg des Nerds“ miterlebten – und darüber verwirrt sind

    Wir sind die, die nicht Jahre auf einen neuen Superheldenfilm warten müssen – sondern damit bombardiert werden

    Wir sind die, die das Phänomen „Batman“ auf der Kinoleinwand sterben sahen – und Jahre später wieder unter Nolan wieder auferstehen

    Wir sind die, die die Laufbahn des Internets mitverfolgen konnten – von den langsamen Anfängen einiger Weniger bis zum Netz für Jedermann

    Wir sind die, die, genremäßig, einfach verdammt viel Glück und Auswahl haben!