1. 20. November 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Trailer.

    Fan-Trailer: Supernatural vs Turtles

    Von

    Mashups, die ich gerne sehen würde #1

    Die Turtles dürfen gerne mit jedem in Kontakt treten. Sei es wie jüngst mit Batman, mit den Entenhausenern oder, wie in meinen kühnsten Träumchen, mit den Winchesters. Gerade letztere bieten sich an, schließlich sind die Turtles nicht gerade die niedlichsten Gesellen und dürften seitens allzu eifriger, besorgter Bürger gerne mal auf diversen Abschusslisten stehen.

    Natürlich sind hier nicht die neusten Turtles gemeint. Nein, jene Schildkröten-Nasenchimären sind nicht ganz mein Fachgebiet. Vielmehr rede ich von den Brüdern aus den 90ern, die damals so wunderbar – und für mein Dafürhalten bislang am passendsten – in die Filmlandschaft transferiert worden sind. Da es solch ein Mashup von offizieller Seite leider noch nicht gibt, habe ich mal selber das ein oder andere Filmchen beschnitten, um eine Art Trailer zu kreieren.

    So ähnlich hätte ich es dann gerne. Danke!


  2. 11. November 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Trailer.

    Valerian and the City of a Thousand Planets – Trailer

    Von

    Französische Science Fiction kommt nächstes Jahr unter der Führung von „5th Element“ Luc Besson in die Kinos. Das passt gerade gut in unsere Zeit, in der jedes Jahr ein Star Wars-Film das Weihnachtsgeschäft beherrschen wird. Warum genau? Weil die Comics Valérian et Laureline“ (dt.: „Valerian und Veronique“), auf denen der Film basiert, gemeinhin als Inspirationsquelle für George Lucas gelten.
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    Die Comicvorlage wurde 1967 von Autor Pierre Christin und dem Zeichner Jean-Claude Mézières ersonnen und ist bei uns zunächst in den Siebzigern beim „Zack“-Magazin erschienen. Mittlerweile gibt es einige Gesamtausgaben vom Carlsen Verlag, die Abschlussausgabe erschien 2010 unter dem Titel Der Zeitöffner (L’OuvreTemps).
    Die Titelhelden Valerian und Veronique (weshalb ihr Name für die deutsche Version umgeändert wurde, ist schleierhaft) sind Agenten des Raum-Zeit-Service, der seinen Hauptsitz in der interplanetaren Stadt Galaxity hat und von dort aus seine Unternehmungen startet. Gespickt mit allerlei rüsselbehafteten Aliens, fantasievollen Welten und fidelen Zeitsprüngen sind die Comics auch für die heutige Leserschaft zu empfehlen, auch wenn die Macher damalige, tagesaktuelle Problematiken in ihre Werke haben einfließen lassen.
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    Die Verfilmung indes wirkt, dem Trailer nach zu urteilen, wie eine laute Mischung aus 5th Element und Jupiter Ascending, in der unter anderem Dane DeHaan, das Supermodel Cara Delevingne, Clive Owen und Ethan Hawke mehr oder minder tragende Rollen spielen. Bleibt zu hoffen, dass es weniger wie das lauwarme Jupiter Ascenbding daherkommt. Ich bleibe definitiv gespannt!
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    Bloggerkollege Thilo hat sich dem Trailer ü+brigens bereits gestern angenommen, seine Meinung dazu findet ihr hier.


  3. 8. November 2016 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Justice League Film mit Steppenwolf!

    Von

    Ich rede hier nicht von der Rockband aus den 70ern, sondern von einem der Erzfeinde der Justice League und dem bösen Schergen, welcher der Truppe den Hintern heiß machen soll im kommenden Justice League Film, welcher am 17. November 2017 in unsere Kinos kommt. (Wer an dem Tag 17 wird bekommt von mir einen Keks, vielleicht.) Aber wer oder was ist denn eigentlich Steppenwolf, hat er ein dickes Fell und heult er den Mond an oder rennt er einfach wie der Coyote durch die Wüste?

    steppenwolfbanner

    Wie alt is‘ er denn? – Get your motor runnin‘

    Ja gut, er wurde uns AUCH in den 70ern vorgestellt, um genau zu sein 1972 und wie schon oben bemerkt, kennt man den Namen eher als Rockige Band anstelle eines Alien Kriegers mit Axt und militarischen Grundverständnis.

    Woher kommt er denn? – Head out on the highway

    Er ist Mitglied der Rasse der „Neuen Götter“ und außerdem der Onkel von Darkseid. Heimat ist ihm der paradisisch klingende Planet Apokolips. Das ist so ähnlich wie Acapulco. Nur wärmer. In DC’s The New 52 sehen wir ihn des Öfteren gegen die Justice League antreten. Somit hat er sich in Augen der werten DC Vertreter offenbar bewährt und darf weiter existieren. Einen kleinen Vorgeschmack können wir bereits in Batman Vs Superman auf ihn erhaschen. Dort zeigt eine Vision seitens Lex Luthors bereits Steppenwolfs Erscheinen. Schaust du hier:

    Was kann er denn? – Looking for adventure

    Er ist unter anderem für seine riesige Elektro-Kriegsaxt bekannt (ich wünschte ich wäre auch für meine Elektro-Kriegsaxt bekannt. Wer noch?) und außerdem hat er ein High-Tech Hoverbike, das selbst Marty McFly vor Neid erblassen lassen würde (Warte, dafür möchte ich bekannt sein) Wie die anderen New God Charaktere ist er unsterblich (Sch****, doch dafür!) und verfügt über etliche Superfähigkeiten. Darunter finden wir: Superstärke, gesteigerte Geschwindigkeit und Ausdauer und Resistenz. Gefährlicher als das Schwert (aka. Hier Axt) ist aber der Verstand. Steppenwolf ist nämlich auch noch ein genialer Taktiker und Kriegsveteran. Hinzu kommen monströse Kriegshunde, auf denen seine Untergebenen teilweise sogar in den Kampf stürmen. (Who let the dogs out?)

    Wen hat er schon besiegt? And what ever comes our way

    Darunter kann ich namhafte Superhelden wie Superman und Wonder Woman nennen. Die hatte der werte Scherge bereits im Kampf um die Erde im „Apopolips War“ bezwungen. Keine Sorge, Batman saves the day. Steppenwolf wird vertrieben, aber kehrt zurück, um sich nach der Unterjochung eines kleinen Landstrichs der gesamten Übernahme der Erde zu widmen. Da bezwingt er dann auch die Armeen der Welt und so weiter und so weiter.

    Auf Erde 2 sind etwa 300 Millionen Dollar Belohnung auf ihn ausgeschrieben. Aber gut, wer soll den schon fangen? Das wäre ja *hint hint* wahrlich bizarr.

    Wer spielt ihn denn? – Born to be wild

    mance

    Was wir von all dem letztlich in dem Film sehen werden lässt sich natürlich noch nicht klar sagen. Schon fest steht, dass er von Ciaran Hinds gespielt wird, welchen wir aus Game of Thrones kennen. Dort trägt er als Mance Rayder lieber Wolfsfell gegen Frostbeulen (ist aber auch arschkalt), jetzt wird er selbst zu einem. Also Wolf, nicht Arsch, wobei?

    Wen würdet ihr denn noch gerne in der Verfilmung der Justice League erblicken? Irgendwelche Favoriten, die bislang in den Filmen zu kurz gekommen sind?

     


  4. 4. November 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Trailer.

    Neuer Trailer: Power – Grace – Wisdom! Wonder Woman

    Von

    Gestern war es so weit. Warner Bros. Und die werten Herren und Damen von DC begrüßten uns mit einem neuen Trailer zu Wonder Woman, dem Origins Film, der 2017 in die Kinos kommt. Etwa ein halbes Jahr müssen wir uns noch gedulden, bis wir den Streifen und sie über die Leinwand turnen sehen können,  aber der Trailer hat Lust und Hoffnung auf mehr gemacht. Zumindest mir.

    Einiges ist neu im Hause DC. Vieles alt. So unter anderem auch die Fehde mit Marvel. In den Comics bieten sie sich ein Kopf an Kopf rennen, Schlag auf Schlag und Bam an Klong. Bei den Filmen hat meiner Meinung nach Marvel klar die Nase vorn, sind kurzweiliger, bunter, charmanter und die Charaktere einzeln überzeugender. Erst kürzlich wieder durch DR. STRANGE bewiesen, wissen sie die Zuschauer in Bann zu schlagen und hadern auch nicht vor Popcorn Ambiente und skurilen Charakteren. Dabei ist Dr. Strange sogar noch Farbenpracht gemischt mit Philosophie. Es wurde mir bisher nie langweilig bei den Filmen seitens Marvel.

    Schwert und Sandalen Film

    DC versucht düsterer zu sein. Gritty, staubig, dunkel, finster… langatmig. Harsche Kritiken gab es bislang zu Man of Steel (für mich einer der fürchterlichsten Auftakte einer Superhelden Karriere), Suicide Squad (der hauptsächlich von Harley Quinn getragen wurde) und auch Batman vs. Superman. Womit sich das kreisrunde Schild wieder schließt und wir zu Wonder Woman zurückkehren. Entgegen meines Daseins als Superman Fanboy (darf ich noch boy schreiben auch wenn ich 38 Jahre alt bin?) hat mich in dem Film NUR Wonder Woman überzeugt. Das, obwohl ich mehr als skeptisch war, als  Gal Gadot für die Rolle gecastet wurde. Sie wirkte mir in ersten Szenen zu sehr wie ein Model. Aber im Kampf gegen Doomsday, das amazonische Kämpfergrinsen auf den Lippen, jauchzend vor Freude auf einen harten Fight als sie weit in die Ferne geschlagen wird, überzeugte sie mich. Außerdem ist das Kostüm mehr als stimmig und fügt sich in das „erwachsenere“ Ensemble der anderen Helden und sie hat eine geile Titelmelodie, welche wir auch wieder am Ende des Trailers hören dürfen. Neben ihr erwarten uns noch Chris Pine, aka Captain James T. Kirk als famoser Soldat, Robin Wright die Princess Bride als General Antiope und natürlich JEDE MENGE AMAZONEN!

    What could possibly go wrong?

    wonderwoman2

    Vieles. Sehr vieles könnte schief gehen. Aber immerhin heißt die Regisseurin Patty Jenkins (Ihr Bruder ist Leeroy Jenkins und bekannt aus WoW). Ihr letzter Film Monster spendierte Charlize Theron direkt mal einen Oscar. Das wird zwar Gal Gadot vermutlich nicht so ergehen, könnte aber neben Action einen gewissen Tiefgang vermuten lassen. Hoffentlich ohne langatmig zu werden, wie bisher viel zu oft bei DC.

    Die Insel Themyscira und Heimat von Wonder Woman ist so üppig, farbenfroh und saftig, dass ich auch direkt wie die werte Diana Prince einen Köpper in die farbenfrohe Welt und das tiefe Blau des Ozeans machen möchte. Zumindest bis die Besatzung anrückt und es zu einem wutentbrannten Kampf der Welten am idylischen Strand kommt. Dort wird Diana dann auch zum ersten Mal wirklich bewußt, was außerhalb des Inselparadieses vor sicht geht. Nichts wie auf, Schild und Schwert geschnappt (und natürlich das lässige Lasso der Wahrheit) und auf geht es. Auch in den Kampfszenen springt, fliegt, gleitet, rutscht, tritt, peitscht und schlägt sich Wonder Woman nur so durch eine Vielzahl an Slow Motion Momenten. I wonder if it’s any good. Ich hoffe schon.

    Am 15.06.2017 wissen wir mehr.

    Solltet ihr nicht so lange warten wollen könnt ihr euch ganz einfach bei Sideshow eine ½ scale WONDER WOMAN STATUE zulegen. Knappe 2100 Dollar solltet ihr dafür aufbringen können. Erscheinen wird sie dann an eurer Türschwelle Juli-August 2017. Also zwei Monate nachdem ihr festgestellt habt, ob der neue Wonder Woman Film wirklich etwas taugt.


  5. 1. November 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    It’s Strange. Doctor Strange.

    Von

    Regie: Scott Derrickson | Darsteller: Benedict Cumberbatch, Chiwetel Ejiofor, Rachel McAdams | Studio: Disney | | Laufzeit: 130 Minuten | Vorbestellen

    Doctor Strange ist einer meiner Lieblingssuperhelden. Grund genug, pünktlich zur Premiere füßescharrend vor dem Kino aufzutauchen und jaulend an der Tür zu kratzen. Das hat mir leider ein paar Tage im Arkham Asylum eingebracht, weshalb ich erst jetzt ein paar Worte über den Film verlieren kann. Vielleicht war ich aber auch nur zu glückstrunken um zusammenhängende Sätze herauszubringen  – denn der Film hat meine Erwartungen erfüllt und mich ein kleines bisschen glücklich gemacht.

    Worum geht’s eigentlich?

    Doch, wie stets, der Reihe nach. Zu Beginn begleiten wir den Neurochirurgen Dr. Stephen Strange in den letzten Zügen seines normalen, egogeschwängerten Lebens als Arzt. Arrogant und egozentrisch wie der erfolgreiche und zugegebenermaßen  hochbegabte Dr. Strange auch ist, weint man dem Drama, das sich um seine Existenz spinnt, kaum nach: Bei einem Unfall (der selbstverständlich durch zu schnelles Fahren seiner motorisierten Penisprothese geschieht) werden Stranges Hände derart verletzt, dass er seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Verzweifelt stürzt er sich in ein Meer aus Alkohol und Verbitterung, bis er – mittlerweile verarmt und schweißgetränkt – gen Himalaya reist, um dort den sagenumwobenen Ancient One aufzusuchen, der zerstörte Gliedmaßen wieder zu heilen vermag. Es kommt, wie es bei Marvel kommen muss: Strange wird in die Geheimnisse einer für ihn bis dato fremden Macht, ja ein ungesehenes Universum eingeführt. Und das ist verdammt gut so, denn die ersten Schurken stehen bereits Schlange, um den neuen Magier gebührend zu empfangen…

    Und wie ist der Film so?

    Der Name „Doctor Strange“ steht nicht unbedingt für die albernsten Plots innerhalb des Marveluniversums und doch habe ich gut gelacht. Mein Sitznachbar Thilo ist bei einer bestimmten Szene sogar schier vom Sessel geplumpst – und ich daraufhin fast hinterher. Man muss ja Solidarität für seine Bloggerkollegen beweisen. Neben dem Humor ist es sicher auch die fantasievolle, bunt schillernde Visualisierung, die sowohl Film, als auch die Comicvorlagen ausmachen. Nicht umsonst war Doctor Strange einst in gewissen, dampfschwebenden Kreisen äußerst beliebt. Optisch unglaublich eindrucksvoll, lustig – und dennoch tiefgründig.

    Wer sind wir? Was ist die Welt – und welche Rolle nehmen wir in dieser ein? Die Fragen des Seins werden hier gerne zwischen den Zeilen besprochen oder zumindest angerissen, wobei die immerwährende Magie Teil des Kosmos‘ ist, der sich dem Zuschauer entfaltet; beinahe eine weitere Figur im Cast darstellt. Lange habe ich keinen Film mehr gesehen, der mich derart gut und über die vollen zwei Stunden hinweg unterhalten konnte. Da sehe ich auch gerne über die kleinen Unzulänglichkeiten wie etwa den mangelhaften Bösewicht und das viel zu zügig verlaufende Training Stranges hinweg. Hier bin ich Konsument, hier kaufe ich ein. Oder so.strange

    Aber hey! Wurde der comic’sche Strange denn verhunzt?!

    Doctor Strange ist und bleibt Doctor Strange. Nicht nur gab es ein paar Anspielungen auf die Comics, auch ganze Handlungsstränge wurden gekonnt übernommen. Cumberbatch mimt den Doctor in seiner liebevoll arroganten Art, die sich zu sehen lohnt, die Ancient One ist zwar ungewohnt und politisch für manche unzumutbar inkorrekt, dafür jedoch im Kern dargestellt wie in den schriftlichen Ausgaben und – ach. Hier könnte nun eine bis ins letzte Detail ausgefeilte Rezension- einer Doktorarbeit würdig – stehen, doch was ist wichtiger als mein Fazit zu diesem Film? Ich mag ihn. Sogar so sehr, dass er instant zu einem meiner liebsten Superheldenfilme aufgestiegen ist. Ihn im Kino zu sehen kann ich also wärmstens empfehlen. Er hat alles, was ein guter Film der Popkultur braucht.

    Und was sagen die anderen?

    Natürlich musste ich auch mal zu anderen Bloggern herüber blinzeln. Nicht jeder war so angetan wie ich, aber hey, man kann es nicht jedem recht machen. Eine kleine Auswahl an Kommentaren habe ich euch hier zusammengestellt. Man ist ja nicht der Nabel der Welt. Fussel sind eh nicht so mein Fall.


    „Inhaltlich fällt der Film dahinter leider deutlich zurück. Zu viele Witze und One-Liner stören den Spannungsaufbau. Antagonist Kaecilius (Mads Mikkelsen) bleibt zu blass, bekommt zu wenig Tiefe. Seine Hintergrundgeschichte wird nur angedeutet, was seine Motivation zu sehr ausdünnt. Zwischen ihm und Doctor Strange gibt es im ganzen Film nur einen längeren Dialog, der leider sehr platt bleibt. Es scheint immer mehr zum Problem von Marvel zu werden, einen überzeugenden, gut geschriebenen bösen Gegenspieler abzuliefern.“ (Lara von polygamia.de unter dem Titel „Spektakel der magischen Art. Doctor Strange“)

     

    „Die Handlung des Films ist eine Origin Story, die im Fall von Dr. Strange jedoch auch dringend nötig ist, um in den Charakter und die Welt einzuführen. Häufig empfinde ich Origin Stories als langatmig und teilweise fast überflüssig, da sie mich unnötig auf die Folter spannen. Doch durch die guten schauspielerischen Leistungen, nicht nur von Cumberbatch, ist der Film nie langweilig und erreicht eine angebrachte, dramatische Tiefe.“ (Thilo von nerd-wiki.de unter dem Titel „Dr. Strange ist eine Dimension für sich„)

     

     

    Regie: Scott Derrickson | Darsteller: Benedict Cumberbatch, Chiwetel Ejiofor, Rachel McAdams | Studio: Disney | | Laufzeit: 130 Minuten | Vorbestellen

    Kaecilius: How long have you been at Kamar-Taj, Mister…
    Dr. Stephen Strange: Doctor.
    Kaecilius: Mister Doctor.
    Dr. Stephen Strange: It’s Strange.
    Kaecilius: Maybe. Who am I to judge?


  6. 21. Juli 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Star Trek Beyond: 5 gute Gründe, doch noch ins Kino zu gehen

    Von

    Viel spricht gegen diesen dreizehnten Star Trek-Film: Regie führt Justin Lin, der sich für „Fast and Furious“ verantwortlich zeigt und dem manche höchstens ihre Star Trek-Actionfiguren anvertrauen würden, es ist ein Film „ungerader Nummer“ und irgendwie stehen ohnehin viele Trekkies mit dem Reboot auf Kriegsfuß. Es sei zu glatt, zu neu, zu uncharmant, zu wenig Star Trek. Kann man sich Beyond dennoch ansehen? Dieser Film, in dem es Kirk und Co getrennt voneinander auf einen fremden Planeten verschlägt, in dem die Enterprise zerstört, nahezu vernichtet wird und in dem es wieder gegen einen übermächtigen Antagonisten geht? – Ich war im Kino. Und kann euch zumindest meine bescheidene Meinung darlegen:

    Ja. Der Film lohnt sich. Warum? Darum:

    • Das Trio Infernale ist wieder da. Kirk, Pille, Spock, das Triforce star trekscher Macht wird hier gekonnt und in altbekannt augenzwinkernder Manier in Szene gesetzt. Wir erleben hier eine erwachende Bromance zwischen Pille und Spock live mit, können über diesen und jenen Schlagabtausch herzlich lachen und gerade diese drei Figuren sind es, die besonders Leben in die Riege der Crew einzuhauchen vermögen. Besonders betonen möchte ich an dieser Stelle Karl Urban, der Pille auf den Punkt verkörpert. Er lässt McCoy mit dessen trockenem Humor wiederaufleben, dass es eine wahre Freude ist. Pille for president!
    • Es gibt (humorvolle) Referenzen. Stein und Fels aus Pappmaché. Kirk mit zerrissenem Shirt. „Ich bin Arzt, kein …!“. Aufgeplusterte Lebensformen, die insbesondere mit Masse beeindrucken. Ein schmales Retrofeeling schiebt sich durch den Hochglanz der Optik und verbreitet ein wohliges Flair. Charmant werden Brücken zu TOS geschlagen, die unterhaltsam durch die zuweilen lose wirkende Handlung tragen. Es ist neu – und zugleich dezent alt. Und das ist gut so.
    • Die Bildgewalt ist Wahnsinn. Ja, „Buh“, Effekte sind die glitzernd triefenden Arschlöcher der Filmkultur. Doch weshalb sollte nicht etwas gewürdigt werden, das essentiell für dieses Medium ist? Sehenden Auges gehen wir ins Kino, optische Reize sind es, die uns die zwei Stunden hinweg begleiten. Wuchtig, brillant, dreckig und beeindruckend; so wird der Weltraum, wird der fremde Planet visualisiert, in all ihrer Pracht. Weltraumschlachten, die rasant und spannend wirken selbst wenn man das Ende bereits erahnt. Doch wen kümmert es, wenn man bereits auf das befreite Gelächter der Crew am Ende des Films wartet, wenn man das Ende bereits zu kennen glaubt – wenn der Weg dorthin doch das Ziel ist? Die Bilder sind schlichtweg beeindruckend und machen Spaß.
    • Die Figuren machen Spaß. Nicht nur die bereits bekannten Gesichter, auch neu hinzugekommene wie die Kriegerin Jaylah, gespielt von Sofia Boutella sind es wert, betrachtet zu werden. Es sind keine flachen Figuren, seien sie weiblich, homosexuell oder weiß; keine Abziehfigürchen, sondern Menschen mit Profil und ohne großes Klischee. Sicher: Wir finden hier Archetypen vor: Den Draufgänger, die kühle Intelligente, den Zyniker, doch sind es die Facetten, die sie zum schillern bringen. Gerade Jaylah hat mich überzeugt. Ich mag ihr Charakterkonzept, ihr Auftreten, ihren Stil. Selbst der Antagonist Krall, gespielt von Idris Elba, bildet da keine Ausnahme. er ist der bislang für mich beste Schurke des Reboots. Mit Abstand.
    • Er ist kurzweilig. Er macht Spaß. Raumschiffe werden originell eingesetzt. Ich habe mich nicht gelangweilt. Kurz: Ich fand ihn gut.

    Nein,

    Beyond ist keine Offenbarung. Hier werden keine philosophischen Fragen aufgeworfen oder gar tiefgründig erschürft. Auch steht eher die Optik im Vordergrund denn der Plot, der an mancher Stelle recht dünn daherkommt und bei dem Spock sicher ab und an skeptisch die Augenbraue erheben würde. Gut unterhalten gefühlt habe ich mich allemal und er hat die beiden bisherigen Filme des Reboots überholt.

    Das Reboot ist noch immer, trotz aller Referenzen, nicht das „alte Star Trek“. Das will es aber auch gar nicht sein. Und das ist ok – wenn man sich darauf einlassen kann und Actionkino nicht grundsätzlich verteufelt.


    Genre: Sci-Fi, Action
    Regisseur: Justin Lin
    Schauspieler:
     Chris Pine, Zachary Quinto, Anton Yelchin, Simon Pegg
    Erscheinungsjahr:
    2016
    Spieldauer:
    123 Minuten
    Originalton: Englisch
    Trailer | Vorbestellen


  7. 26. Mai 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Warcraft: The Beginning – B-Movie im AAA-Gewand

    Von

    Die Geburtsstunde des ewigen Kampfes Mensch gegen Orc endlich auf Leinwand gebannt: Die Horde fällt durch ein Portal in Azeroth ein, gestützt auf den gequälten Seelen gefangener Draenei, deren schwindendes Leben das magische Portal nährt. Die eigene, verrohte Welt hinter sich lassend erobern die Orcs erste Menschendörfer, stets unter Aufsicht des finsteren Hexenmeisters Gul’dan, dessen garstig-grüne Magie bereits beginnt, die blühende Natur zu verderben.

    Unterdes sind die Menschen unter König Llane Wrynn nicht nur schockiert über die fremdartige Invasion, sondern auch über die Entdeckung des Fel; eine schreckliche Form der Magie, die das Leben vernichtet und glücklicherweise schnell vom gescheiterten Magierlehrling Khadgar aufgespürt werden konnte. Der eilig zusammengestellten Truppe um Ritter Anduin Lothar und dem dezent entrückt wirkenden Wächter Medivh gebührt nun die Ehre, Land zu Leute zu verteidigen – und zu ermessen, ob man dem orcischen Häuptling des Frostwolfclans Durotan trauen darf, dessen Erkenntnis das Schicksal beider Parteien empfindlich beeinflussen kann.

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    „Hier war ich schonmal!“

    Erinnert sich noch jemand an den alten Trailer zu World of Warcraft? „Sieht das geil aus!“, dachten die meisten und hofften, dass irgendwann in ferner Zukunft hoffentlich ein Film so aussehen könnte. Nun ist er da und sieht prächtiger aus als als man es sich erträumt hatte. Die Pixel haben Fliegen gelernt. Sie fliegen, hoch und weit – und stürzen doch ab, getroffen von der Nichtigkeit der Charaktere und dem blassen Erzählstil.

    Zunächst jedoch staunt man über das nahezu perfekte CGI, das die Orcs zum Leben erweckt und die Orte, die man einst virtuell bereist hat und die man nun derart plastisch vor sich sieht. Sturmwind – na klar, genau dort stand ich auch! Elwynn Forest – Oh hallo, Goldshire, wo ich mein erstes Bier trank! Und dort, das ist die Schwarzfelsspitze! Wenn einem dann noch das murloc’sche Blubbern ins Ohr dringt, hat man sich irgendwie verliebt.

    Reicht Verliebtsein? Nicht über eine lange Zeit hinweg. Zu wenige Anspielungen lassen sich finden, zu wenig wurde auf Details geachtet, die für Aha-Momente hätten sorgen können. Es fehlt, wie so oft, an Seele und vielleicht auch Herzblut und Selbstironie. Ein Schaf macht noch keine Herde – und viele Namen noch keinen vielschichtigen Plot.

    WARCRAFT-THE-BEGINNING-First-Look-Character-Poster

    Ein Lvl-1 Plot

    Selbst der Warcraft-Gamer wird sich bei der Vielzahl an Namen ein Smartphone zur Hand wünschen, in dem er nebenher googlen kann um sich die ganzen Verknüpfungen zu erschließen, zumal der Film nicht hundertprozentig der bekannten Lore folgt. Wenig Zeit wird sich genommen, die einzelnen Figuren zu charakterisieren, weshalb sie, so gänzlich ohne Substanz, sehr fragil wirken. Schablonenhaft wie die generische Geschichte, die sich um Verrat und Besessenheit windet und doch wieder nicht die Zeit findet, einzelne Aspekte hinreichend zu beleuchten und zu akzentuieren und sich lieber in Althergebrachtem verliert.

    Dabei hat die Welt Warcrafts mehr zu bieten als gestelzt wirkende Dialoge, wirkte in seinen Spielen durchdachter und logischer als der Film, dessen Protagonisten zum Teil handeln, als hätten sie noch nie Krieg geführt. Wie unterschiedlich diese oder jene Schlacht verlaufen wäre, wenn nur eine Minute länger gedacht und geplant worden wäre … Unheimlich viel Potential wurde verschenkt und die Atmosphäre dadurch verwässert, dass weder die humorvollen Szenen pointiert, noch die anspruchsvollen substantiell genug waren. Das Schicksal der meisten der Figuren würde man mit einem Schulterzucken abtun.

    Buff-Food fürs Auge

    Selten steckte hinter den kopfgroßen Fäusten der Orcs mehr Wucht wie in dieser Darstellung. Brachiale Hämmer, gewaltige Äxte, riesige Muskelberge und Hauer machen die grünen und braunen Orcs zu Kampfmaschinen, denen man sich als Mensch nicht entgegenstellen will. Die Angst der menschlichen Soldaten ist verständlich, sie werden niedergeschmettert und zusammengedrückt wie Konservendosen. Die visuelle Kraft ist beeindruckend nicht nur in der Darstellung der Orcs, sondern der ganzen Welt. Es macht unheimlich Spaß, dort einzutauchen und die Magie zu erleben, die durch die Welt fließt wie in kaum einer anderen.

    Diese Diskrepanz zwischen großartiger Optik und mäßiger Story lässt den Eindruck eines B-Movies im AAA-Gewand zurück, der definitiv sehenswert ist, jedoch mehr hätte sein können. Für Warcraft-Spieler ist er ein Fest für die Augen, zuweilen etwas zäh und definitiv vorhersehbar, dabei jedoch immer zumindest auf einem Mittelmaß unterhaltsam.

    Hoffnung auf mehr

    Obwohl ich den Plot und die Figuren nicht großartig finde, so habe ich den Film doch sehr genossen. Als langjährige WoW-Spielerin war es mir ein Fest, im Kino mit dem Greifen über die Landschaften zu fliegen und hätte das gerne auch noch stundenlang weiter genau so haben können. Die 08/15-Geschichte hätte ich fast nicht gebraucht. Es ist ein bewegter Bilderband, ein blutiger Reiseführer durch Azeroth, der auf die Orte zwar viel zu wenig eingeht, aber doch für genug verträumte Momente sorgt, dass ich hoffe: Lass es eine Fortsetzung geben. Ich will Gnomeregan und Hogger sehen, die Tauren bestaunen, Untote fürchten und mehr über den kleinen Orc erfahren, der von seiner Mutter auf dem Fluss ausgesetzt wird und später zu einem der größten – ich möchte nicht spoilern. Doch ich möchte mehr.

    Fazit

    „Warcraft – The Beginning“ ist kein guter Film. Er ist aber auch nicht schlecht – zumindest nicht für mich, die die Spiele gespielt hat. Mir wird zu wenig auf Hintergründe eingegangen, die Szenenwechsel erfolgen zu abrupt und ich hätte mir wesentlich mehr Anspielungen gewünscht. Für Nicht-WoWler ist der Film vermutlich nicht mehr als ein verdammt großartig aussehender B-Movie. Und trotzdem bereue ich den Kinobesuch in keinster Weise.


  8. 24. Mai 2016 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    #GiveElsaAGirlfriend

    Von

    Populäre Animationsfilme haben Liebespaare unterschiedlichster Couleur zu bieten: Meerjungfrau/Mensch, Mensch/Biest, Oger/Mensch, Mensch/Biene – da könnte man fast annehmen, dass es auch gleichgeschlechtliche Paare gibt. Das ist jedoch ziemlich selten der Fall. Grund genug für die Teenagerin Alexis Isabel Moncada, den Hashtag #GiveElsaAGirlfriend ins Leben zu rufen, der für mehr Repräsentation in Sachen LGBT steht. Im Fokus: Elsa aus Disneys Frozen, die noch keinen Love Interest zur Seite gestellt bekommen hat und deren Werdegang in der LGBT-Community häufig symbolisch für das Coming-Out verstanden wird.


    Für die kommende Fortsetzung wünscht sich Alexis, dass Elsa statt des obligatorischen Prinzen eine Prinzessin bekommt, damit auch jungen Mädchen und Jungs gezeigt wird, dass es OK ist, sich in jemanden des selben Geschlechts zu verlieben. Mittlerweile unterstützen nicht nur Twitterer, sondern auch beispielsweise Elsas englische Stimme und Musical-Darstellerin Idina Menzel dieses Anliegen.

    Ich persönlich finde, dass das an sich eine gute Sache wäre: Eine Disneyprinzessin, die nicht der heterosexuellen Norm entspricht. Allerdings würde ich es an dieser Stelle tatsächlich begrüßen, wenn Elsa unabhängig bliebe und nicht durch die Liebe definiert werden würde – wie fast alle anderen Disneyprinzessinnen vor ihr. Stattdessen könnte man auch wunderbar eine neue Hauptfigur eines neuen Films erschaffen, die etwas mehr Diversität in die Geschichten bringt.

    Als Antwort auf Alexis‘ Tweet wurde bald der Hashtag #GiveCaptainAmericaABoyfriend eingeführt, der für einen Mann an Captain Americas Seite plädiert. Denn hey: Schwule oder bisexuelle Superhelden haben auch etwas für sich! Gut. Man könnte nun argumentieren, dass Cap ohnehin eifrig um Bucky bemüht ist und in ihm bereits einen Love Interest gefunden hat, doch bleibt das reine Interpretationssache und somit im Reich der Fan Fictions.

    Auch diesen Hashtag finde ich an sich sehr nett, denn Caps Sexualität ist nicht ganz so klar definiert wie die vieler anderer Figuren, die manche Fans – für mich unverständlicherweise -gerne umpolen würden. Bei ihm würde es tatsächlich irgendwie Sinn machen. Allerdings würde ich persönlich einen Hashtag a’la #JustFuckingCreateDiverseCharacters auch super finden. Das Thema an der Wurzel packen und nicht auf bereits Bestehendem abstützen.

    So oder so: Ich bin gespannt, ob und wenn ja wie Disney reagieren wird.

     

    Das Captain America-Bild im Header ist übrigens nicht ganz so eindeutig, wie es scheint. Zum einen liegt Photoshop sehr nahe, zum anderen ist „solid dick“ auch alter Slang für „straight talk“. Und gerade deswegen steht das Bild sinnbildlich für Teile dieser Debatte.

  9. 18. Mai 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Trailer.

    Trailerlust #2: Über zerstreute Barbaren und Geister

    Von

    Heute bin ich über zwei Trailer gestolpert und habe mir dabei das Knie aufgeschlagen. Ok, das war gelogen, besprechenswert finde ich sie nichtsdestotrotz. Beginnen wir mit dem besseren der beiden:

    „Son of Zorn“ startet mit 13 Episoden im Herbst auf FOX und stellt den animierten Recken Zorn (gesprochen von Jason Sudeikis) in den Fokus. Dieser ist groß, muskulös, blond – und animiert. Logisch, stammt er doch von dieser weit, weit entfernten Insel im Pazifischen Ozean, auf der alles und jeder animiert ist. Nun kehrt er nach langer Abstinenz wieder nach Orange County, CA,zurück, um dort Ex-Frau Edie (Cheryl Hines, “Suburgatory”) und Sohn Alan (Johnny Pemberton, “21 Jump Street”) zurückzugewinnen.

    Ich liebe Serien und Filme, in denen phantastische Gestalten in unsere Welt plumpsen und dort allerlei Unsinn anstellen. Und ich liebe Barbaren! Die Serie kann also kommen und ich bin gespannt, wie dieser Hybrid letztlich aussehen wird! Den Trailer finde ich jedenfalls vielversprechend.

    Über die kommende Ghostbusters-Interpretation habe ich auf diesem Blog bislang glaube ich noch kein Wort verloren, daher möchte ich das an dieser Stelle nachholen. Ich finde die Tatsache, dass es solche Reboots gibt, vollkommen OK – ganz gleich, wie „perfekt“ oder „kultig“ der Ausgangsstoff ist. Die ersten Videoschnipsel fand ich ebenfalls OK, das ganze Theater und Gehate drumherum überzogen und nervig. Jetzt ist dieser zweite Trailer online und den finde ich nun leider auch ziemlich albern. Ich hoffe, dass es nicht einfach eine alberne C-Komödie über Gender und schlechte Racism-Witze wird.

    Auf jeden Fall: Ich mag die Optik sehr gerne. Vielerorts wurde bemängelt, dass es billig aussehen würde. Wo denn? Es hat einen – finde ich – angenehmen Comiclook. Ob ich ihn im Kino sehen werde, weiß ich noch nicht. Und jetzt los, disliket den Trailer schon, ich sehe doch, dass es euch in den Fingern juckt! ;)


  10. 2. Mai 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    #teamcivilwar

    Von

    Die wichtige Frage „Und, Guddy? Wie fandest du den Film „Civil War“ denn jetzt so?“  lässt mehrere Antwortmöglichkeiten zu.

    Frau Klukhaits-Guddy würde sagen:

    „Nun, bedenkt man die Tatsache, dass es sich lediglich um einen profanen Superheldenfilm handelt, der jeden Tiefgang vermissen lassen müsste, so wurde ich doch sehr gut unterhalten. Nicht nur ist der Film eine außerordentliche Wohltat für das Auge, nein, auch die Ohren dürfen sich Dank der gar famosen Komposition Henry Jackmans einer schönen Zeit erfreuen. Einer Zeit, die, wie wir uns alle eingestehen müssen, vertan ist, handelt es sich bei diesem Stück Filmgeschichte doch um keinen Meister seiner Zunft. Weder ist mir nun das Sein näher gebracht worden, noch fühle ich mich ausreichend in meinem Intellekt gefordert. Die Handlung ist in den beschränkten Möglichkeiten dieses Genres immerhin ausreichend vielschichtig, dass man tatsächlich halbwegs aufmerksam bleiben muss, um nicht den Faden zu verlieren. Fürderhin lässt sich zweifelsohne munkeln, dass der Film einige Anhänger um sich scharen kann.“

    Frau Marvelfanguddy würde erzählen:

    „Wie man mittlerweile ohne Angst hoffen kann, wurde auch dieses Mal beim Fanservice nicht gespart! Etliche kleine Anspielungen machen den Film rund, die Charaktere brillieren jeder für sich in ihrer jeweiligen Rolle und viele Details fallen einem erst beim genaueren Hinsehen auf. Das ist eine klassische Marvelverfilmung mit hohem Unterhaltungswert gerade ab der zweiten Hälfte, in denen sich die Superhelden die Klinke in die Hand geben und miteinander agieren dürfen. Vom Gefühl her war es eher „The Avengers 3“.

    Frau Nerdguddy würde prahlen:

    „Wie wir natürlich alle wissen, basiert Cvil War locker auf der siebenteiligen Comicreihe „Civil War“ von Mark Millar und Steve McNiven, wobei genug Änderungen vorgenommen wurden, sodass es selbst den eingefleischtesten Fans nicht allzu langweilig werden wird. Besonders die dezenten Hommagen an Comiccover oder bestimmte Szenen und Filme  lassen das Herz höher schlagen! Auch die Figur des Zemo wurde höchst interessant interpretiert und fantastisch dargestellt. Die Frage, ob es demnächst einen Nomad zu sehen geben wird, beantworte ich an dieser Stelle allerdings nicht.“

    Frau Kacknoob-Guddy würde sagen:

    „Naja, ich habe ja keine Ahnung von DC, aber der hier hat mir echt gut gefallen. Es gab Diskussionen über Richtig und Falsch, ein bisschen Politik und viel gescheiterte Bromance, was ich immer ziemlich nett finde. Anfangs hatte ich ein wenig den Humor vermisst, doch kommt der spätestens ab dem Zeitpunkt, in dem der Spinnenjunge anklopfen darf. Die Action war erfrischend explosionsarm, mehr Wert schien mir auf den Faustkampf gelegt worden zu sein. Auch ein Pluspunkt! Insgesamt hatte ich einfach Spaß im Kino, ohne dass ich mich vor Lachen gebogen hätte. Ach ja, außerdem bin ich #teamcap. Weil er sexy ist.“

    Frau Nörgel-Guddy würde meckern:

    „Der Storyline mangelt es ein wenig an Konsequenz. Erst wird stundenlang ein Zwist generiert, Konflikte erarbeitet, doch verpuffen die irgendwie ziemlich schnell. Außerdem: Ein Riesen-Ant-Man,der sich so plump bewegt wie der Marshmallow Man? Ne, das ist doof. Und so episch wie ich gedacht hatte war es irgendwie auch nicht. Außerdem hatte ich während des Films Bock auf Popcorn bekommen und mein Sitznachbar hat mich dauernd mit seinem Ellbogen geärgert. Voll doof.“

    Frau Spoiler-Guddy petzt:

    „Everybody dies.“


  11. 7. April 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    [Gastbeitrag] Batman v Superman – Schuld und Sühne

    Von

    Die Passion des Clark Kent

    von Stefan Servos

     

    Vorsicht, kann Spuren von Spoilern enthalten.

    Nach den zahlreichen schlechten Reviews (u.a. der von Guddy [Anm.d.G.: Die gar nicht so schlecht war! Nur ein bisschen.]) habe ich schon das schlimmste befürchtet, vor allem da auch Snyders letzter Superman-Film mehr durch Inszenierung und Optik bestach, als durch raffinierte Handlung. Doch was Zack Snyder mit Batman v Superman auf die Leinwand gezaubert hat ist meines Erachtens nicht mehr oder weniger als ein kleines Meisterstück! Zack Snyder inszenierte den großen Kampf zwischen Mensch und Gott als Mischung aus griechischer Tragödie und Passion Jesu Christi. Das ist auch nicht unbedingt tiefgehend, aber voller aufrechtem Pathos und zugleich die älteste aller Mythologien: Die Verantwortung der Götter für die Sünden der Menschen.

    stations3-13Die Allegorie ist dabei manchmal subtil, meistens aber kaum zu übersehen, wenn einige Kameraeinstellung eindeutige Reminiszenzen an berühmte Gemälden oder Statuen von Michelangelo sind. Überhaupt drängen sich die Jesus-Parallelen auf. Alle 14 Stationen des Leidensweges Jesu werden Punkt für Punkt abgearbeitet, von dem Gerichtsprozess vor den römischen Hohepriestern, über der Begegnung mit seiner Ziehmutter, den weinenden Frauen, seiner Hinrichtung und dem zu Grabe tragen. Sogar die Heilige Lanze aus der Passionsgeschichte spielt eine entscheidendeRolle. Der Film hinterfragt den gesamten Heldenmythos und bildet damit eine angenehme Abwechslung zu den Marvel-Filme, die nur noch aus Kompromissen an den Mainstream zu bestehen scheinen und zunehmend oberflächlicher werden, was sie durch Comic-Relief auszugleichen versuchen. Batman v Superman ist wesentlich erwachsener, fordert den Zuschauer heraus und entwickelt sich im Verlauf zu einer tragisch-düsteren Oper.

    batman-v-superman-dawn-of-justice-darkseidÜberhaupt brilliert der Film durch den hohen Gehalt an moralischen Fragen und einer inhaltlicher Substanz, von der die meisten Marvel-Pendants nur träumen können. Dabei ist der eigentliche Plot raffiniert verwoben mit dem oberflächlichen Plot, denn natürlich geht es nicht wirklich um den Kampf von Gut gegen Böse, sondern darum, was einen Helden ausmacht und der daraus folgenden Erkenntnis, dass es keine Helden gibt. Ein Thema, mit dem Snyder sich schon bei Watchmen (vor allem mit Dr. Manhatten) eingehend beschäftigt hat. Daher ist die Besetzung von Bruce Waynes Vater mit Jeffrey Dean Morgan (Comedian aus Watchmen) durchaus als Augenzwinkern zu verstehen.

    „Wenn Gott allmächtig ist, dann ist er auch böse. Wenn er nicht böse ist, dann ist er nicht allmächtig“ – frei nach Lex Luthor

    Während Ironman, Hulk, Thor und Co. Städte einfach nur dem Boden gleich machen und echte Menschen höchstens als Statisten gehandelt werden, erlauben sich die Drehbuchautoren Chris Terrio und David S. Goyer von Batman v Superman das Gedankenspiel, wie die Menschheit tatsächlich auf das Auftauchen von Göttern reagieren würde und welche moralischen Verpflichtungen Macht (die laut Lex Luthor nie unschuldig sein kann) mit sich bringt. Auf der einen Seite Bruce Wayne, auf der ewigen Suche nach Katharsis nach dem Tod seiner Eltern, auf der anderen Seite Superman, der für die Sünden der Menschen ans Kreuz genagelt wird.

    In der Umsetzung wird dies durch das wunderbare Ensemble getragen. Wider aller Schmähung füllt Ben Affleck den Anzug des alternden Dark Knight perfekt aus. Und auch Henry Cavill als Erlöserfigur spielt stärker als je zuvor, wobei er starke Unterstützung durch Amy Adams als wunderbare Maria Magdalena erfährt. Über Jesse Eisenberg als wahnsinniger Lex Luthor (mit leichtem Overacting) lässt sich streiten, ich jedenfalls hatte große Freude an seinem Spiel. Und auch Gal Gadot ist als Diana Prince einfach nur hinreißend, wirkt nur im späteren Amazonen-Outfit leider etwas zu kostümiert. Dafür hat JUNKIE XL der Figur aber ein prächtiges musikalisches Leitmotiv verpasst. Herausragend auch Senatorin June Finch (großartig: Holly Hunter) in der Rolle des Pontius Pilatus, die Superman gegen ihren eigenen Willen zum Tode verurteilen muss.

    Batman v Superman

    Zack Snyder versteht es Emotionen, Gewalt, Details mit einer fast erotischen Ästhetik auf die Leinwand zu bringen. Die oft geäußerten Kritik, dass man dem vermeintlich konfusen Plot nicht folgen könne, kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Ich persönlich fühlte mich in keinem Moment des Films irgendwie in der Handlung verloren. Ganz im Gegenteil hing ich an den Lippen der Charaktere und sog jedes noch so kleines Handlungsdetail in mich auf, um es zu zelebrieren. Dass surreale Traumsequenzen und Handlungssprünge manchen Zuschauer überfordern, ist kein Manko des Films, sondern das der Zuschauer, die gerne ganz in Marvelmanier alles schön vorgekaut präsentiert bekommen.

    batman-v-superman-dawn-of-justice-6-rcm0x1920uUnd Kritiker, denen es in dem Film am Humor mangelt, sollten sich fragen, warum auch der Kreuzweg Christi so humorlos inszeniert ist. Zugegeben, Batman v Superman ist nicht perfekt und hat durchaus auch die eine oder andere Schwäche, beispielsweise Plotholes, die sich einfach aus der Konstellation eines Kampfes zwischen Batman und Superman ergeben, vor allem durch die überstarke Macht des Letzteren. Aber das ist ein Problem, das alle Superman-Filme für mich haben. Und von denen, die in den letzten 60 Jahren inszeniert wurden, ist dies hier ohne Zweifel der beste. Es ist auch nicht Zack Snyders stärkster Film (das ist für mich Watchmen DC), aber er kann auf jeden Fall in der Top-Liga der Comic-Verfilmungen mitspielen.- Und das trotz der oft kritisierten Tatsache, dass eine entscheidende Handlungswendung durch einen reinen Zufall herbeigeführt wird. Ist nicht der Zufall oft auch Auslöser für die größten aller Geschichten? Dass er sich dramaturgisch Zeit lässt, rechne ich dem Film hoch an und hoffe inständig auf die Veröffentlichung eines Director‘s Cut, denn der wird dann einige der Punkte der zahlreichen Handlungsstränge hoffentlich noch einmal etwas vertiefen.

    Fazit:

    Mit Batman v Superman erlaubt sich Zack Snyder die Inszenierung einer tiefgehenden, monumentalen Oper, bei der manche Comicfans und Kritiker auf der Strecke bleiben, was aber nicht weiter schlimm ist, da sie nicht über meinen persönlichen Filmgenuss entscheiden.


    12966499_1150467771652949_2143804599_nStefan Servos, geboren 1975, entdeckte schon in Kindertagen seine Leidenschaft für das fantastische Genre. Er ist aktives Mitglied der Deutschen Tolkien Gesellschaft, spielt in seiner Freizeit „Dungeons & Dragons“ und geht regelmäßig auf Liverollenspiele. Neben seiner hauptberuflichen Arbeit als Fernsehredakteur (WDR, SWR, KABEL 1, RTL) schreibt der Diplom-Journalist regelmäßig für diverse Online- und Printmedien, unter anderem für das Magazin Geek!. Zudem hat er bereits Hintergrundbücher zu Filmen wie „Der Herr der Ringe“, „Troja“, „Alexander“ oder „Der Hobbit“ veröffentlicht. Persönlich trifft man den Betreiber diverser Fan-Websites, u.a. www.herr-der-ringe-film.de, vor allem als Vortragenden auf Conventions wie der RingCon oder der HobbitCon.


  12. 3. April 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Batman V Superman: Yawn of Meh

    Von

    Wenn Lex Luthor seine Puppen alias Batman und Superman tanzen und gegeneinander antreten lässt, sollte das Stoff für einen grandiosen Kinofilm geben. Nacht vs Tag, grummelnder Griesgram vs Strahlemann, Spitzohren vs. Schmalzlocke! Kurz: Wunderbar! Zumindest in der Theorie. In der Praxis sieht das ganze eher so aus: [hier könnte eine intellektuell hochwertige Formulierung stehen. Tatsächlich ist es nur ein Link zum traurigsten Video, das das Internet zu bieten hat. Seriously.] Selbstverständlich habe ich mich von so was nicht beeinflussen lassen und bin selber ins Kino gegangen. Man will ja wissen, ob man eher Team Kritiker, oder Team Zuschauer ist! (Spoiler: Ich bin in Team Guddy.)

    Ich ging ins Kino… und war selten derart gelangweilt von einem Film. Die Verantwortlichen haben unheimlich viel falsch, jedoch auch einiges richtig gemacht, auch wenn Letzteres den Film als Erlebnis für mich nicht aufgewertet hat. Folgend eine kleine Ordnung meines Gedankenpotpourris – die keinesfalls so tief gehen soll wie eine ordentliche Rezension:

    Das Gute

    • Die Schauspieler

    Ben Affleck als Batman hat seine Sache ebenso gut gemacht wie Henry Cavill in der Rolle des Superman. Beide geben eine Darstellung des jeweiligen Helden, die zum einen ins Bild diverser Comics passt, zum anderen jedoch auch etwas Eigenständiges hat. Etwas, das zerbrechlich und angreifbar wirkt, was vor allen Dingen Superman zugute kommt. Man merkt beiden an, dass sie ihre eigenen Päckchen zu tragen haben, dass gerade Batman – offenbar auch durch den Verlust Robins vor einiger Zeit – mit sich und seiner Rolle hadert. Auch viele andere Rollen finde ich gut besetzt wie etwa Jesse Eisenberg als Lex Luthor, der zwar dezent jokeresk daherkommt, dafür jedoch sowohl für schauspielerische Glanzleistungen, als auch den dringend benötigten Humor sorgt und dem Charakter nette Facetten hinzu gibt. Einzig Jeremy Irons wird eher seinem Nachnamen, denn seinem Charakters gerecht: Mir persönlich war er nicht nur zu jung, sondern hat mich auch zu sehr an einen verkappten Iron Man erinnert.

    • Die Bilder

    Ich mag es düster. Hier war es teilweise zu lange und ausdauernd düster, doch schmälert das die Bildgewalt nicht. Einige Szenen waren wunderbar arrangiert und nahezu in Perfektion aufgenommen. Ich kann mich nicht erinnern, die Todesszene Batmans Eltern (Ja, ich weiß. Huge Spoiler. Wuwu.) jemals visuell derart ansprechend gesehen zu haben. Der Mix aus Zoom, Klarheit und verstörender Dunkelheit passt in vielen Momenten und wertet die einzelnen Szenen dadurch auf.

    • Superman

    Nicht nur die Darstellung, auch den Charakter selbst empfinde ich als sehr gelungen und vielschichtig umgesetzt. Den Konflikt, der sich hier aufgrund seiner vermeintlichen Göttlichkeit präsentiert, finde ich unglaublich interessant. Sehr schön finde ich die Szene, in der er deutlich resigniert in dem Gericht steht und nur den Kopf schütteln kann. Herrlich! Ich hätte fast gelacht!

    • Die Tiefgründigkeit

    Diesen Punkt kann ich dem Film nicht absprechen.

    • Der Abspann

    Weil Ende.

    superman

    Das Schlechte

    • Der fragmentierte Plot

    Den Plot empfand ich als derart fragmentiert, dass es mir schwer fiel, dem ganzen zu folgen. Vergangenheiten, nicht näher erläuterte Zeitsprünge, plötzliche Traumsequenzen, undefinierbare Sprünge – nicht, dass ich kein Herz für anspruchsvolle Filme hätte, doch wirkte es auf mich nicht anspruchsvoll, sondern recht willkürlich und schlichtweg mangelhaft umgesetzt. Es scheint, als wäre zu viel Plot vorhanden, der möglichst schnell abgearbeitet werden soll und das gerne auf Kosten des Verständnisses. Der Wille war größer als das fachliche Geschick.

    • Die Charaktere und deren Entwicklung

    Warum handeln die Charaktere, wie sie handeln? Warum ändert Batman nur aufgrund eines Namens derart seine Meinung, als habe jemand mit den Fingern geschnipst und damit ein paar seiner Synapsen verändert? Warum verspürt Lex einen derartigen, plötzlichen Hass auf Superman? Warum, warum, warum…? Zu viele Fragen bleiben offen, zu wenig wurde darauf gesetzt, die Charaktere plausibel agieren zu lassen, deren Handeln zu erläutern oder zumindest nachvollziehbar werden zu lassen. Auch hier wird zu viel angeschnitten, ohne dabei in die Tiefe zu gehen, zu viel Potential wird verschenkt.

    • Das Arrangement der Kampfszenen

    Gerade den Actionszenen mangelt es an Dynamik. Wenn ein Kampf in der Totale gezeigt wird, ohne auch nur einmal heranzuzoomen um zumindest die Illusion von Nähe sowohl zur Situation, als auch den Figuren zu erschaffen, dann wirkt das schnell langatmig. Auch realistischer, durchaus, doch die meisten Kämpfe sind schlichtweg langatmig, langsam und langweilig dargestellt, was durch die behäbig machende Ritterrüstung Batmans noch verstärkt wird. In den Kämpfen und Schlachten liegt kein Spaß, keine Leidenschaft, sie sind weder pointiert, noch in irgendeiner Form kurzweilig. So zieht sich leider auch der alles entscheidende Kampf am Ende derart zäh, dass ich Mühe hatte, die Augen offen zu halten.

    • Der Spannungsbogen

    Durch die Episodenhaftigkeit und die vielen inhaltlichen Wiederholungen der als besonders wichtig und atemberaubend deklarierten Szenen habe ich leider keinen ausgereiften Spannungsbogen gefunden. Immer dann, wenn ich dachte: „Jetzt gehts gleich los!“ flaute es schneller wieder ab als ich aus meinem körperlichen Tiefschlaf wieder erwachen konnte. Ein immer wiederkehrender Coitus Interruptus, der mich verständlicherweise recht unbefriedigt zurück ließ.

    • Die Ernsthaftigkeit

    Nochmal: Ich mag ernste, düstere Stoffe. Doch das hier war definitiv „too much“. Ohne Licht kein Schatten. Hier gab es kein Licht. Die einzigen, an Humor erinnernden Momente wurden von Lex kreiert. Der Rest schwappte in einer grauschwarzen Suppe aus Tristesse, die ich in diesem Fall nicht gut gemacht finde.

     

    Fazit

    Ich will und kann nicht mal sagen, dass der Film als ganzes schlecht ist. Er ist einfach nur un-glaub-lich langweilig und verschenkt sehr viel Potential.


  13. 10. März 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Trailer.

    Verdammt gut: Captain America: Civil War – Trailer 2

    Von

    Die einfachste Art, zu bloggen? Man nehme ein Bild oder einen Trailer, schreibe dazu „Seht euch das an, es ist so großartig!!!11111“, lehne sich zurück und harre der Klicks. Eigentlich vermeide ich das gerne, aber es gibt da Trailer, die ich einfach posten muss! So wie diesen hier. Seht euch das an, es ist so großartig!!!11

    Natürlich meine ich den zweiten, nun veröffentlichten Civil War Trailer. Team Cap vs. Team Iron Man. Einst lachten sie fidel bei einem guten Bier und prügelten sich maximal um Thors Hammer, nun wird diese Freundschaft innerhalb von nur zwei Minuten im Trailer-Schnelldurchlauf zerstört und ein blutiger, vernichtender Kampf entbrennt, in dessen Zuge einstige Mitstreiter Partei ergreifen müssen.

    ant-man-hawkeye

    Dammit! Ich will mehr sehen! Mehr von Black Panther, mehr von Ant-Man, mehr überbordende Emotionen… ach! Kino. Jetzt.

    Auch interessant: Die Begegnung Scarlet Witch / Vision, die in den Comics eine dezent andere Beziehung pflegten als es nun innerhalb dieser Storyline zu vermuten wäre. Außerdem: Endlich muss man sich nicht mehr fühlen, als sei man Peter Parkers Boss Jameson höchstselbst, denn ja, jetzt gibt es nicht nur ein Foto Spider-Mans, sondern ganze bewegte Bilder.

    Mich persönlich reizt die Thematik an sich bereits ungemein und ich bin froh, dass die bisherigen Trailer und Teaser mich nicht enttäuscht haben. Wie der Film wird? Keine Ahnung. Aber ich bin ziemlich guter Dinge! Meine Lieblingsszene? Minute 0:00 – 2:24. Und eure?

    6.Mai, ich komme! Ach ja: Ich bin Team Cap.


  14. 29. Februar 2016 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Oscars ’16: Gesehen, kommentiert, in Tastatur gebissen

    Von

    Die vorlesungsfreie Zeit eignet sich ganz hervorragend dafür, sich die Oscars anzutun. „Anzutun“ trifft es zumindest in Sachen Vorberichterstattung von Pro 7 ungemein gut. Ich leide. Jetzt in diesem Moment. Moderiert wird der „Red Carpet“ dieses Jahr nämlich von Annemarie Carpendale, ihres Zeichens Taff-Sternchen. Ihr Job am heutigen Abend: Abfangen und Interviewen der Stars und Nominierten. Man erhofft sich intelligente Fragen, halbwegs interessante Hintergrundinfos und unterhaltsame Gespräche. Das Hoffen ist vergebens.

    Annemarie prescht mit der intellektuellen Grazie einer jüngst verunfallten Amöbe vor, zwitschert dreist in fremde Interviews hinein und kennt primär ein Thema: Kleider. Sekundär scheint auch von Interesse, was der Interviewpartner von Deutschland hält. Fragen, die mich bewegen. Wie schön, dass Pro7 auch daran gedacht hat, ihr zwei weitere Modeexperten zur Seite zu stellen, die die Kleider der Oscardamenwelt analysieren. Selten waren die Oscars interessanter. Zum Glück wird zwischendurch zu den Kollegen der ABC geschaltet. Dort fällt im Interview mit Cate Blanchett der zu dem Zeitpunkt und in Anbetracht von Pro 7s Kompetenz sehr erfrischende Satz: „You are so much more than your dress!“. Hach, wenn Frau Annemarie doch nur mithören würde…

    Die Rückenschmerzen, die mich gestern Morgen schier ans Bett gefesselt hatten, sind nichts gegen das, was ich gerade in meinem Hirn erleide. Zum Glück verstreicht die Zeit und nach einem sehr schönen und zugegebenermaßen auch und vor allem sehr medienwirksamen Winslet-DiCaprio-Moment (Ja, ich mochte Titanic.) wird nun zu der Veranstaltung an sich geschaltet. Danke. Danke!

    Ich bin entzückt. Vermutlich könnte sich statt Chris Rock auch mein Nachbar auf die Bühne stellen – nach Frau Annemarie kann es nur besser werden. So oder so, es ist gerade eine Wohltat.

    An dieser Stelle muss ich ein Geständnis machen. An sich sind mir die Oscars nicht wichtig, mehr noch, ich finde die Entscheidungen, Nominierungen und vieles mehr sehr fragwürdig. Ich bin nur wegen der Show hier. Aber hey, immerhin bin ich da ehrlich. Außerdem – verdammt, Sam Smith ist für einen Oscar nominiert? Gerade steht er auf der Bühne und singt Spectres Themensong „Writing’s On The Wall“ derart hoch und schief, dass ich mich frage, ob ich vielleicht einfach keine Ahnung von guter Musik habe. Nach kurzer Überlegung stelle ich fest: Ich habe keine Ahnung, denn der Rest der Zuhörer scheint begeistert.

    “We want opportunity. We want the black actors to get the same opportunities. Not just once. Leo gets a great part every year. All you guys get great parts all the time. Jamie Foxx is one of the best actors in the world. Jamie Foxx is so good in Ray that they went to the hospital and unplugged Ray Charles.” (Chris Rock)

    Auf jeden Fall ist es mir recht egal, wer den Oscar mit nach Hause nimmt. Ich finde die Laudatoren durchweg charmant, beispielsweise „Superman“ Henry Cavill und drücke Kate Winslet die Dau- Mist. Gerade nimmt an ihrer statt die Schwedin Alicia Vikander, die eine Nebenrolle in The Danish Girl spielte, den Oscar entgegen. Ich bin innerlich ein wenig empört. Dabei trägt Kate doch das schönere Kleid! Oh, Verzeihung, die Pro 7 Moderation scheint auf mich abgefärbt zu haben.

    Immerhin: Jenny Beavan wird gerade für ihr Kostümdesign in Mad Max ausgezeichnet. Die Laudatio zu dieser Kategorie hätte auch Annemarie Carpendale übernehmen können. Aber egal: Ich bin immer „Pro Genrefilm“ und freue mich! Und zack, noch ein Oscar für Mad Max, genauer gesagt für Colin Gibson und Lisa Thompson in der Kategorie „Production Design“. Gefällt mir. Und während ich mich in dezenter Wonne über die Genreoscars suhle, bekommt Mad Max auch den dritten, dieses Mal für sein Make Up und Hairstyling.

    Kann es insgesamt sein, dass in diesem Jahr weniger Show stattfindet? Es kommt mir flüssiger und weniger gestellt vor. Noch ist weder ein herrenloser Pizzabote auf die Bühne gestolpert, noch haben sich die Stars zu einem Selfie versammelt. Aber was nicht ist, kann noch werden und wenn die Damen und Herren lieber schnell arbeiten wollen, soll es eben so sein. Kategorie Bester Schnitt und ich höre die Star Wars-Melodie! Gewonnen hat jetzt jedoch nicht Star Wars, sondern Margaret Sixel für Mad Max. Kinners, jetzt ist aber gut! Einen hättet ihr ja doch wohl Star Wars abgeben können! Einen!

    So schnell die armen Menschen ihren Oscar bekommen, so schnell werden sie auch schon wieder Dank laut eingespielter Musik von der Bühne gefegt. So kommt man wenigstens schneller zum Sound Editing, in dem wieder Star Wars und Mad Max miteinander konkurrieren. – Wieder Mad Max. DAMMIT! Vor wenigen Minuten noch freute ich mich über den unverhofften Oscarregen für diesen Streifen, nun scheint mir die Macht spontan das Franchise gewechselt zu haben. Sound Mixing: Mad Max vs Star Wars nächster Teil. Wird Star Wars es schaffen? Wird ein unbeteiligter Dritter den Oscar an sich reissen? Nein! Mad Max!  In mir tobt ein kleiner Kylo Ren. Ein Oscarchen für Star Wars, ist das denn zu viel verlangt?

    Aaw, immerhin gibt es nun einen putzigen Sketch mit R2, BB-8 und C-3PO zu sehen. Das entschädigt mich ein wenig.  Nebenbei liefert R2 auch noch das bislang beste Zitat des Abends: „Beep bup babbelbuub blablubbiep„. Sehe ich ganz genau so.

    Mittlerweile ist es 4:16. Meine Frisur sitzt nicht mehr, aber zum Glück muss ich ja nicht auf der Veranstaltung sitzen und mich filmen lassen. So richtig reissen mich die diesjährigen Oscars nicht vom Hocker. Wahrscheinlich deswegen bin ich verdammt müde. Den Oscar für Inside Out als Besten Animationsfilm nehme ich also gelassen hin. Nein, ich mochte den Film nicht, aber gut, irgendwer muss ja siegen.

    Die spannendsten Kategorien sind nur noch wenige Minuten… ent…fernt…*schnarch* Ich halte fest: Eigentlich interessieren mich nur Star Wars und Mad Max. Und ein bisschen auch Leo, dessen Lotuseffekt auf den Oscar die letzten Tage, Wochen, Monate schließlich penetrant gehypt wurde. Oooh und in dem Moment zwinkert mir der Hulk Mark Ruffalo zu, dessen Haupt zwecks Darstellung der Nominierung zum besten Nebendarsteller kurz gezeigt wird. Gewonnen hat der gute allerdings nicht. Vielleicht hat die Academy dessen Film Spotlight ja mit Star Wars verwechselt.

    Wie dem auch sei, ich wollte ja vorspulen. Beste Doku. Kinder. Musik. Whoopie. Meine Katze Ginger wechselt von ihrer Heizdecke auf meine Beine. Flauschig. Rede. Dahingeschiedene Größen. Chistopher Lee: Schluchz. David Bowie: Nooo! Leonard Nimoy: Ok. That’s it! Ich gehe jetzt weinend ins Bett!

    Na gut, ich bleibe tapfer. Von allen als niedlich angesehener Kinderdarsteller betritt die Bühne. „Aaaw“ und „Ooooh“-Rufe erfüllen den Fernsehbildschirm: Doof. Oscarverteilung. Lady Gaga singt über Wichtiges. Plötzlich haben wir schon 5:14. Twitter. Oscar, Oscar, Oscar. Gerne würde ich jetzt den Oscar in der Kategorie „Bester Ort“ an „Mein Bett“ vergeben. Habe ich eigentlich schon erzählt, wie heiß ich Olivia Wilde finde? Dieser sich fidel im Dunste des Fernsehbildschirmes weidende Goldmann unter dem ebenso güldenen Pro7-Logo nervt. J.J. Abrams betritt Bühne. Irgendwie Oscars. Werbung. Müde. MÜDE! FUCKING MÜDE!  Gleich beisse ich in die Tastatur, sie könnte ja Kaffee längst verschütteter Tassen enthalten. Best actress wurde: Eine Frau.

    Ok, genauer: Brie Larson. Werbung. Wuwuwuwu! Best actor, endlich! Leo? Matt Damon? Ich tippe auf den Bär aus The Revenant. Es wird [hier Internetmeme einfügen] DiCaprio. Größter Jubel im Saal ever. Irgendwie schade für die anderen Darsteller dieser Kategorie, die in diesem Jahr aus Prinzip schon weniger Chancen hatten. Trotzdem schön für Leo.Hätte aber ruhig heulen können wie ein Schlosshund, der gute Mann! Bin enttäuscht! ABER eine schöne Rede.

    Zuletzt meine persönliche Lieblingskategorie: Bester Film. Wird Spotlight. Meh. Ich finde, wenn Mad Max Star Wars schon derart viele Oscars geklaut hat, darf der auch der beste Film werden. Gute Nacht!

    [Tippfehler gehören nicht mir, sondern meiner Müdigkeit.]

    Eine schnöde Tabelle mit Gewinnern und Nominierten gibt’s zum Beispiel hier.

    Und sonst?

    • Lady Gagas Statement: “It’s such an important song to me. One in five women will be raped before they finished college. One in twenty men will be raped before the time they finish their schooling at their university. It’s something that is deeply connected to my heart, I am myself a survivor. Diane Warren is herself a survivor of sexual violence, and we are here tonight. I’m very grateful to the Academy for giving us this world stage to reward survivors for being brave and coming forward. I’m really happy to be here.” Die Bühne hat sie bei ihrer Performance genutzt.  #notyourfault
    • das Beste an den Oscars sind immer noch die kurzen musikalischen Einspieler. Dieses Mal mit dabei: Star Trek, Indiana Jones, Aristocats… #nostalgie
    • Von Guddy währenddessen getrunkener Kaffee: 0. Von Guddy währenddessen geknabberte Fingernägel: 0. Von Ginger währenddessen gewechselte Schlafplätze: 9.
    • Wie possierlich aufgeregt Dev Patel (Slumdog Millionaire) doch gewirkt hat! Und: War er heimlich als Kylo Ren-Cosplay unterwegs?
    • Prozentualer Anteil deutschsprachiger Menschen, die Annemarie Carpendales Job vermutlich kompetenter erledigt hätten: 99.

  15. 13. Februar 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Deadpool – 5 Dinge, die ich beim Kinobesuch gelernt habe

    Von

    Zur Abwechslung einmal kurz und knapp:

    • Comicfiguren dürfen Comicfiguren bleiben. Um ehrlich zu sein hat mich dieser Trend hin zum Realismus in Comicverfilmungen dezent genervt. Nolans Batman, den fast jeder mag und ob seiner düsteren Realitätsnähe gefeiert wird? Da wurde mir das Geld für den Kinobesuch zu schade. Nicht, dass Comics nicht auch realistisch sein können. Durchaus. Doch wurde es mir schlichtweg zu viel und dadurch zu dröge. Spätestens die Avengers gingen wieder davon ab, schossen jedoch leicht über das Ziel hinaus und wurden zu bunten Popcorngeschichten. Auch nicht schlecht, aber erst jetzt durch Deadpool weiß ich: Hey, es geht wirklich perfekt. Was ich mit „perfekt“ meine: Deadpool ist eine Comicfigur. Er wankelt zwischen Brutalität, humorvollen bis albernen Momenten und Tragik hin und her, behält dabei jedoch die Elemente bei, die ihn wirken lassen wie frisch aus den bunten Seiten entsprungen, was primär der Animation seiner Augen, aber auch seiner ganzen Attitüde zu verdanken ist. Ein wenig over the top, nicht immer 100% glaubwürdig, überspitzt und dabei doch charmant. Für mich ist diese Deadpool-Interpretation das perfekteste, was die Comicverfilmungsindustrie seit langer Zeit, wenn nicht gar je, hervorgebracht hat. Die perfekte Verbindung zwischen Comic und Film.
    • Man kann albern sein, ohne albern zu wirken. Teabagging. Kotzwitze. Hodengesichter. Analhumor. Dinge, die perfekt in jede Teeniekomödie passen würden und dort absolut albern wirken. Logisch: Es ist albern. Aber hier wirkt es auf mich nicht so. Nicht im negativen, kindischen Sinn. Vielmehr hat es gepasst. Wie eine Prise Salz im süßen Pfannkuchen hat dieser „Pipi-Kacka-Humor“ den Film nur unterstrichen, statt ihn beherrscht und versalzen. Auf ominöse Weise wirkt es sogar erwachsen. Vielleicht bin ich innerlich auch spontan um 20 Jahre verjüngt worden, sodass mir die tatsächliche Albernheit nicht so auffällt. Zudem ruhte man sich nicht auf altbekannte Witze aus, sondern wurde kreativ.
    • Die Aussage „Der Film nimmt sich nicht so ernst“ hat endlich wieder eine Bedeutung. Um genau zu sein ist das eine Aussage, die mich mehr und mehr genervt hat. Welcher Film nimmt sich überhaupt noch – im Sinne des Zuschauers – ernst und muss das jedes Mal erwähnt werden, nur weil irgendeine Figur einen hellen, selbstironischen Moment hat? Für mich wurde es mehr und mehr zu einer leeren Phrase. Hier jedoch passt es. Und wieder nicht. Denn natürlich nimmt er sich ernst. Alles andere wäre ein Kindertheater. Doch die selbstironischen Seitenhiebe haben Charakter und Geist, wirken nicht gekünstelt, sondern sind Teil der Charakterisierung Deadpools. Ob nun Wolverine verunglimpft wird, die X-Men, ein gewisser Green Lantern oder Ryan Reynolds selbst: Es sind mehr oder minder kluge Referenzen, gepaart mit einer gehörigen Portion Humor. Klasse.
    • Es gibt tatsächlich auch coole Teenager in Filmen. Mit Negasonic Teenage Warhead wurde eine unbekannte X-Men eingeführt, die das genervte teenagereske Augenverdrehen perfektioniert hat und lieber auf dem Handy tippt, als sich am Kampf zu beteiligen. Allerdings nervt sie nicht. Es macht vielmehr Spaß, ihr zuzusehen. Es ist nicht zu extrem. Überhaupt sind die Nebenfiguren gut besetzt, die Auswahl spannend und ich mag tatsächlich jeden einzelnen. Wahrhaftig fast eine Premiere für mich.
    • Manchmal kann man geilem Marketing auch vertrauen. Die Werbung, die im Vorfeld gemacht wurde, war stets auf dem Punkt. Witzig, originell, schier frei Deadpoolschnauze. Trotzdem hatte man Angst: Kann der Film den dadurch geschürten, hohen Erwartungen wirklich gerecht werden? Jep. Kann er. Definitiv. Er ist genau so, wie ich es erwartet hatte. Exakt. Es wurden keine falschen Versprechungen gemacht und die witzigen Szenen, die in den Trailern und Teasern gezeigt wurden, sind definitiv nicht die einzigen oder besten lustigen Szenen im Film. Gut gemacht. Wirklich gut.

    Man ahnt es: Ich finde den Film gut. Er macht Spaß, ist Deadpool wie man ihn kennt und vielleicht auch liebt und hat das gewisse Extra, das ihn von anderen Filmen seiner Zunft unterscheidet. Die vielfach eingerissene, vierte Wand beispielsweise. Der wundervolle Deadpool an sich. Sexszenen, die zur Abwechslung nicht peinlich sind. Eine der genialsten Eröffnungsszenen, die ich kenne. Eine Kameraführung und Special Effects, die auf den Punkt sind. Die Metaebene. Und damn, ist Deadpool sexy. Aber das nur am Rande. Verzeihen Sie diesen unqualifizierten Kommentar, werte und hochgeschätzte Leserschaft. Doch es ist Fakt! Wirklich!

    Wenn ihr Deadpool und/oder derben Humor mögt, sowie die Werbekampagne schon großartig fandet, guckt euch den Film an. Ich kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass man unter diesen Voraussetzungen von ihm enttäuscht werden kann.


  16. 8. Februar 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Trailer.

    Super Bowl -Trailerlust

    Von

    Die Trailer der Sommerblockbuster finden ihr Heim gerne in den Super Bowl Werbepausen. Logisch. Dort gucken vermutlich mehr als drei Leute zu. Leider sind diese Trailer meist sehr kurz. Zu kurz. Warum kann ein Trailer auch nicht 2 Stunden lang sein und gleich den gesamten Film beinhalten? Ich weiß: Es ist eine Unverschämtheit! Nichtsdestotrotz bin ich gehypt. Wie sagt Thilo immer so schön? „I just had a tiny orgasm.“

    deadpool-touching_fox

    Um euch die Sucherei zu ersparen, die euch auf Youtube ohnehin stundenlang sinnlos über Reaction-Videos stolpern lassen wird, liste ich hier die relevanten Videos direkt auf. Von „United! We! Stand!“-Chor über einen wunderbaren Kraang und einem dynamischen Duo bestehend aus Beebop und Rocksteady bis hin zu gewaltbereiten Aliens wird definitiv einiges geboten. Und auch wenn die meisten dem kommenden TMNT-Film kritisch gegenüberstehen, bleibe ich dabei: Zumindest die Teaser sehen unheimlich vielversprechend aus! Daher ist dieser auch tatsächlich mein Liebling aus der Reihe an Trailern. Nicht, dass ich mich auf die anderen Filme nicht freuen würde. Selbst auf das Dschungelbuch. Aus Gründen.









    Und ein bisschen Werbung mit integrierten Superhelden:


    Damn.


  17. 19. Januar 2016 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    #oscarssowhite – die weiße Empörung

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    Der Hintergründ dürfte klar sein: Wieder einmal, im zweiten Jahr in Folge, ist jeder einzelne für den Academy Award nominierte Schauspieler weiß. Und das, wo es in den letzten Monaten durchaus Filme zu sehen gab, in denen auch „people of color“ – Darsteller zu überzeugen wussten. Creed etwa, ein Spin-Off der Rocky-Filmreihe, wartet gleich mit zwei schwarzen Hauptrollen auf. Nominiert wurde ein Nebendarsteller: Sylvester Stallone, weiß. Nach Veröffentlichung der Nominierungsliste wurde nicht nur der Hashtag #oscarssowhite wiederbelebt, sondern es wurden auch Stimmen laut, die den Boykott der Verleihung ankündigten. So veröffentlichte Schauspielerin Jada Pinkett Smith auf Facebook ein Video-Statement zum Thema, dem sich bald einige anschließen:

    We must stand in our power.

    Posted by Jada Pinkett Smith on Montag, 18. Januar 2016

     

    Nun folgt jedem Sturm der Entrüstung auch eine Gegenbewegung. „Die sollen sich nicht so aufregen!“ sagen die einen, „(…)strengt euch einfach mehr bei der Arbeit an dann klappts auch mit dem Oscar!!!„(FB) die anderen. Da ist von Rassismus die Rede, weil jemand Schwarzes die Oscars boykottieren möchte, „nur weil“ nur Weiße nominiert sind. Kurz: Es wird klein geredet und zu relativieren versucht. Rassismus? Gibt’s nicht. Das sei schließlich nur ein Produkt der 80er und heute längst passé. Sagt jemand, der in Zeiten einer Trump-Kandidatur lebt.

    Nun ist es durchaus richtig: Nominiert werden sollen theoretisch keine „Quotenschwarzen“, sondern Menschen, die Großes geleistet haben. Einen John Boyega für die Rolle des Finn aus The Force Awakens zu nominieren – wäre das OK? Nun: Der als Unterhaltungscharakter ausgelegte Ex-Stormtrooper ist mit Sicherheit keinen Oscar wert. Nein, Quoten-XYs braucht niemand.

    Bald meldete sich auch Cheryl Boone-Isaacs, die Präsidentin der Oscar-Academie, zu Wort und zeigte sich enttäuscht. Die Academy mühe sich insbesondere in den letzten vier Jahren um mehr Diversität in den Reihen der Mitglieder, allerdings müsse man das Tempo anziehen.

    Darüber zu diskutieren, ob die poc-Darsteller des letzten Jahres wirklich so schlecht oder nicht gut genug gewesen sind, wäre vermutlich eine neverending story und auch nicht so leicht zu beantworten. Ebenso wenig, ob es sich um kalkulierten Rassismus handelt, um Zufall oder Pech. Oder, was ich persönlich als das Kernproblem erachte, um ein Problem, das tiefer verwurzelt liegt und die Filmindustrie an sich betrifft. Um die Rollen, die explizit auf Weiße zugeschnitten werden, um Stereotypen und ein falsch gesetzter Fokus auf das Optische. Die Rolle der wenigen Schwarzen der diesjährigen Oscars scheint da exemplarisch: Preise dürfen sie immerhin überreichen und als Host die Massen unterhalten.

    racist-oscars

    Grundsätzlich finde ich es schade, dass man nicht einmal versucht, Probleme ernst zu nehmen. Es als nicht existent darzustellen, halte ich darüber hinaus für sehr gewagt. Ich selber bin weiß und habe ebenso wenig mitzureden wie der Großteil von euch. Wir stecken da nicht drin und können auch Alltagsrassismus kaum nachvollziehen, können nicht beurteilen, wie und ob es einen trifft. Aber wir können zuhören. Ich finde es richtig, dass etwas gesagt und darauf aufmerksam gemacht wird. Und vielleicht wird irgendwann auch ein Gleichgewicht herrschen, was die Rollenvergaben betrifft.


  18. 23. Dezember 2015 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Let’s talk about Rey

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    Ich weiß. „Star Wars here, Star Wars there, Star Wars everywhere!“ Es tut mir auch fast ein bisschen leid, doch das Thema hat sich meiner leider bemächtigt. Besonderes über eine Figur bin ich dabei in den letzten Tagen im Netz immer wieder gestolpert. Zu Recht, immerhin ist sie ein Charakter, über den sich auch zu reden lohnt!

    Mary-Sue?

    [Spoiler ahead]  Man nehme einen weiblichen Charakter und einige tausend Internetnutzer und erhalte alles von Sexismus-Vorwürfen über Feministen-Gebashe bis zu der Anklage, es handle sich um eine Mary-Sue. Letzteres ist derzeit gerne ein Vorwurf, wenn über Rey gesprochen wird, beherrscht sie doch nicht nur den Millenium Falken, flirtet schnell und erfolgreich mit der Macht und versteht sich mit fast jedem außer Kylo sehr gut, sondern legt generell einen Schnelldurchlauf hin. Sie kann „alles“, hat „keine“ Schwächen, ist hübsch und von schier bezauberndem Wesen. Kurzum: Hier hätten wir eine Mary Sue wie sie im Netze steht.

    *hust* Luke Skywalker *hust* Anakin Skywalker *hust*

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    Rey ist ein star warscher Hauptcharakter, jemand, der schnell lernt, große Fähigkeiten in sich birgt und aufgrund dessen eine besondere Rolle in der Geschichte einnimmt. Ob nun Obi-Wan als Padawan einen Sith Lord besiegt und dabei alle Gliedmaßen behält, der Farmjunge Luke nach kurzer Zeit Held der Stunde wird oder ein junger Anakin… Nein. Reden wir nicht weiter über diesen Bengel und konzentrieren uns wieder auf Rey. Diese musste sich von Kindesbeinen an alleine im ewigen Sand herumschlagen, hatte Zeit, sich mit Technik und Motoren vertraut zu machen, ist körperlich und geistig fit und dass sie mit ihrem Stab umgehen muss, ist in diesem Umfeld mehr als logisch. In Flashbacks erhalten wir einen Hinweis darauf, dass sie als Kind bereits mit der Macht in Berührung gekommen ist. Wahrscheinlich hat sie dort bereits Ansätze erlernt, die im Unterbewusstsein verankert geblieben sind. Während TFA lernt sie. Man erlebt sie nicht, wie Luke, im Training, doch sieht und spürt sie, wie die Macht um sie herum gewirkt wird. Das, was Kylo in ihrer Gegenwart tut, versucht sie umzusetzen und besiegt ihn letztendlich vermutlich nur aufgrund der Tatsache, dass er Dank der Schusswunde ein deutlich angeschlagener Gegner ist. Ich würde es eher beeindruckend nennen, dass sich Kylo so lange noch derart agil auf den Beinen gehalten hat, als dass ich es als Wahnsinnsleistung von Rey verbuchen würde.

    Insgesamt finde ich unnötig, dass sie diesen Stempel aufgedrückt bekommt, da es ihr schlichtweg nicht gerecht wird. Wir haben hier einen interessanten Charakter mit Stärken und Schwächen, der trotz seiner Stärke noch weiblich wirkt – was in der Popkultur leider auch nicht Usus ist. Rey ist kein 08/15-Mensch und ich finde es wunderbar, dass sie das nicht ist. Es ist Star Wars und dort werden Helden benötigt oder zumindest solche, die das Potential haben, zu welchen zu werden.

    Meinem Empfinden nach  ist Rey eine Bereicherung für die charakterliche Vielfalt nicht nur im Star Wars-Universum, sondern auch in der großen, weiten Welt des Blockbusters. Sie ist eine Frau und eine verdammt coole noch dazu, ist weder Sexobjekt, noch zum Love Interest degradiert.  Mehr noch: Die Person, mit der sie eine Romanze einginge, die wäre der Love Interest. Und ja, das finde ich erfrischend, denn so etwas sehe ich immer noch zu selten.

    Merchandise

    Unter dem Hashtag #wheresrey kritisieren derzeit einige den Umstand, dass Rey nicht nur in dem  offiziellen Hasbro Star Wars: The Force Awakens Actionfiguren-Set, das exklusiv bei Target verkauft wird, fehlt, sondern scheinbar auch generell zu selten im Merchandise vertreten sei.


    https://twitter.com/MrPaulDD/status/679399651502632964
    Stattdessen werden gesichtslose Stormtrooper und First Order Piloten in das Set integriert, die doch eigentlich wesentlich unwichtiger sind als eine Rey, die als die neue Ausgewählte gehandelt wird. Taugen Frauen nicht als Actionfiguren?

    Doch keine Sorge: Es gibt sie tatsächlich, die Rey-Figuren, die sich auch sehen lassen können und auch der Pressesprecher von Target versichert, dass weitere Figuren folgen werden. „We expect fans to see more of her as new products roll out, now that the film has been released. We don’t want to spoil any surprises, but fans will start to see more of her in 2016.“

    Und ja. Den Hashtag finde ich dezent übertrieben. 

     

    Ihre Zukunft

     Ja, verdammt, das finde ich unglaublich spannend! Ist sie nun eine Skywalker? Eine Solo? Oder gleich beides? Indizien gibt es viele und werden im Film munter im Wind verstreut. Natürlich liegt zu Beginn der Verdacht nahe, dass Han ihr Vater ist, doch wandelt sich dieser Eindruck und Luke rückt in den Vordergrund. Ich für mich wäre wohl enttäuscht, wenn sich Luke als Vater herauskristallisieren würde. Das wäre mir zu viel des „All of this has happened before and will happen again.“ Noch ein Skywalker, der in der Wüste zurückgelassen wurde und dort einsam mit Förmchen spielen und Sandtodessterne bauen musste?

    Das ist die Frage, die mich nicht loslässt, es wohl auch nicht soll und ich hoffe sehr, dass die Trailer irgendwann weitere, kleine Hinweise geben werden.


    Und die unumgängliche Fragerunde am Ende: Was haltet ihr von Rey und den Diskussionen rund um ihre Person und Darstellung?


  19. 18. Dezember 2015 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Star Wars: The Force Awakens

    Von

    Ein Warnhinweis vorneweg: Ich spreche hier mit dem Herzen in den Fingerspitzen. Objektivität zu heucheln käme mir nicht in den Sinn.

    Doch zurück zu Star Wars: The Force Awakens.

    Ganz im Sinne des allerersten Titels ging ich mit bester Hoffnung ins Kino, erwartete jedoch lieber – man will ja nicht enttäuscht werden –  das Schlimmste: Slapstick, langatmige, politische Einblicke ohne Zauber, Hochglanzoptik. Nichts davon traf zu. Im Gegenteil, es ist genau das eingetroffen, was ich anhand der Trailer still und heimlich – denn man will ja auch mal träumen dürfen – auch erwartet hatte.

    Das, verdammt nochmal, das  ist Star Wars!

    Natürlich rollte die erste Träne bereits beim Vorspann über meine Wange, forciert nicht nur durch die ikonische Musik, sondern auch durch das Gefühl… dieses unbestimmte Gefühl, einem für einen selbst als Geek und Fan „historischen Moment“ beizuwohnen. Auch bei Episode I saß ich im Kino. Damals war ich 13 Jahre alt und gerade mit meiner damaligen besten Freundin in Seattle. Kein Zauber zu spüren, nicht einmal beim Vorspann, der bei diesem Glanzstück des Star Wars – Universums bekanntlich noch das Entzückendste ist.

    Gestern jedoch kam die Magie nicht allein beim ersten Augenblick. Sie blieb. Bis heute.

    Ich kann es sogar einigermaßen erklären: Der Film hat es geschafft, den Geist der vergangenen Weihnacht der ursprünglichen Trilogie nicht nur einzufangen, sondern ihn auch gekonnt mit Neuem zu verknüpfen, etwas Neues daraus zu formen, das heutigen Maßstäben nicht nur genügt, sondern sie übertrifft. Es ist für mich, und da stehe ich alleine auf weiter Flur, dessen bin ich mir bewusst – ein besseres „A New Hope“. Eines, das nicht nur durch die Nostalgiebrille funktioniert, sondern auch im Hier und Jetzt.

    Ich saß im Kino und vergaß. Ich vergaß, auf Fehler zu achten, auf Plotlöcher oder unlogisch agierende Charaktere, ich vergaß, dass ich im Kino saß. Ich wurde in dieses Märchen hineingesogen, habe über den Humor gelacht, der manchmal feinsinnig, manchmal possierlich war, habe mich in jeden der Charaktere platonischerweise ein wenig verliebt, habe mitgelitten, mitgefiebert, gebangt, gelacht, geweint und gehofft.

    Wie verloren geglaubte Puzzlestücke fügen sich die neuen Figuren in das Ensemble ein: Rey, die definitiv nicht Händchen halten muss, Finn, der bezaubernd naiv daherkommt, Kylo Renn, den ich abgrundtief gehasst habe. Letzterer, dieser Bösewicht unter vielen namhaften dieses Filmes, kommt scheinbar flach daher und bietet doch so viel Stoff für Persönlichkeitsstudien, ist vielschichtiger, als es die meisten zugeben und für mich letztlich einer der interessantesten Antagonisten der jüngeren Science-Fiction.

    Der Film hat etwas über zwei Stunden gedauert, doch gemerkt habe ich diese zwei Stunden nicht. Die Zeit flog dahin, untermalt von beeindruckenden Landschaften, atemberaubenden Raumschiffen, die geballte Mystik der Macht, verwoben mit den Legenden rund um die alten Helden Solo, Organa und Skywalker. Immer wieder wird unaufgeregt auf Episode IV verwiesen, manchmal mehr, manchmal weniger offensichtlich und doch in meinen Augen immer genau zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Intensität, nie so, dass es übertrieben wirkt.

    Bei näherem Hinsehen einen Tag später offenbaren sich kleine Ungereimtheiten etwa in der Storyline oder in einzelnen Charakteren, die vielleicht einen Tacken zu schnell an die Macht kamen, doch fallen sie für mich nicht oder kaum ins Gewicht.

    Es ist eine Hommage, eine Liebeserklärung an einen der für mich wichtigsten Filme und sie hat mich mitten ins Herz getroffen.


  20. 15. Dezember 2015 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Star Wars: Meine Weissagungen

    Von

    Anders als bei vielen „Kollegen“ wird es bei mir erst Donnerstag soweit sein, denn ich möchte dieses Erlebnis gerne mit meinem liebsten Menschen teilen. Nur er darf meine Tränen sehen! (Ob diese nun aus Freude, Leid, Wut oder Entzücken entstehen werden, kann ich leider noch nicht sagen. Doch es wird Tränen geben, da bin ich ziemlich sicher! Falls es keine geben wird, wird der Ernstfall eingetreten sein: Der Film war dermaßen schlecht, dass er mich innerlich getötet hat.) Nun sitze ich jedoch hier. In meinem Zimmer. Star Wars – los. Doch natürlich habe ich mir, während ich sinnlos Däumchen drehe und bangend ausharre, einige Gedanken gemacht. Was wird wohl im Film passieren? Und da ich mit 13 einen Monat lang eine Hexe war – mit Tarotkarten legen und Blutzauber sprechen und was so alles dazugehört… jaja, good old times – wage ich nun einen Blick in meine imaginäre Kristallkugel. Pro nicht in Erfüllung getretener Weissagung werde ich am Freitag zehn Minuten von Episode I gucken. Ich habe Angst. Übrigens wird es komplett spoilerlos sein. Ich selber habe lediglich die Trailer gesehen und mich von allem anderen ferngehalten. Zudem werde ich auch jeden mit ewiger Verdammnis bestrafen, der mich spoilert. Also Obacht!

    Und da ihr euch sicher fragt, was der Header mit fucking Star Wars zu tun hat, folgend das Bild in groß. Ich war, ohne darüber gebloggt zu haben (oh noes!) auf der Star Wars Identities-Ausstellung.

    Star Wars VII

    ♣ Jar Jar und Chewbacca werden kein Kind miteinander haben, das auch nicht Jarstin Chewber heißen wird.
    ♣ Reys Stab birgt irgendein düsteres Geheimnis in sich, das tief in der Familiengeschichte verankert liegt.
    ♣ Finn ist nicht mit Lando verwandt.
    ♣ Han Solo wird sterben.
    ♣ Leia wird an irgendeiner Stelle „I know“ sagen.
    ♣ Ein Stormtrooper wird mit dem Kopf gegen einen Türrahmen knallen.
    ♣ Mit „Chewie, we’re home“ aus dem Trailer meint Han Solo eine Raumschlacht.
    ♣ Genau ein Mal wird ein Hauptcharakter von einem Stormtrooper getroffen, jedes Mal sonst schießen sie vorbei.
    Luke hat sich medizinisch betätigt und ist nun sein eigener Vater.
    ♣ Lukes Gesicht wird erst am Ende des Films gezeigt.
    ♣ Irgendein fettes Raupenalien wird durch eine Szene kriechen.
    ♣ Es wird keinen Kuss geben. (Hoffentlich.)
    ♣ BB-8 wird sich mit einem anderen Droiden zanken.
    ♣ Am Ende weint jemand. Und es wird keine Frau sein.
    ♣ Die Wüste wird durchkämmt.
    ♣ Chewie nicht.

    Ich bin jedenfalls unglaublich gespannt und auch ein klitzekleines bisschen aufgeregt! Morgen werden die Episoden IV-VI geguckt und ansonsten werde ich keinen Blick in Timelines oder Blog-Feeds hineinwerfen, um mich keiner Spoilergefahr auszusetzen! Himmel, ich will nicht einmal wissen, ob der Film gut oder schlecht ankommt!

    Wem ergeht es da ähnlich? Was erwartet ihr von dem Film und habt ihr auch kleine Weissagungen?

    Und weil es so schön ist, hier nochmal der Trailer. Hach!