Kategorie-Archiv: Gaming

Selbstversuch: Machen mich “Killerspiele” zum Killer?

kiiöls

[Anm.d.Red.: Aus guddybedingten Gründen habe ich gestern bei der Templatepfuscherei versehentlich 25 uralte Artikel gelöscht. Drei hatte ich noch als Entwürfe herumfliegen. Das hier ist der einzige der drei Artikel, den ich "rettenswert" finde. Daher verzeiht, dass ich dieses Zombieposting von 2011 zurück aus der Versenkung hole :) ]

“Killerspiele machen Monster” heißt es oder “Klar dass der Amok gelaufen ist, denn er hat leidenschaftlich gerne Counterstrike gespielt”.
Ist an den Geschichten wirklich was dran? Wird man gewalttätig, wenn man die sogenannten Killerspiele spielt?
Ein waghalsiger Selbstversuch ist der einzige Weg, dies herauszufinden!

- Kinder, nicht zu Hause nachmachen! -

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Easy oder Hard? Welchen Schwierigkeitsgrad wählst Du?

frLetztens habe ich mich mit jemandem unterhalten, der, wenn er denn die Möglichkeit bekommt, grundsätzlich “Nightmare” oder zumindest “Hart” wählt, wenn er ein neues Spiel beginnt. Unabhängig davon, ob er die Spielereihe oder das Genre kennt oder nicht. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich es beeindruckend fand, obwohl mein Gegenüber alles dafür tat, so hart auszusehen wie sein favorisierter Schwierigkeitsgrad. Tatsächlich halte ich es eher für suboptimal, wenn man den Modus spielunabhängig wählt, Herausforderung hin oder her. Bei auf der Story basierenden Spielen wähle ich meistens “normal” aus, um nicht komplett vom Gameplay abgelenkt zu sein – es sei denn, ich habe dieses Spiel bereits einmal durchgespielt. Bei Spielereihen, die ich gut kenne oder Genres, die mehr Action, denn Handlung versprechen, wähle ich “hart”. Wenn da zusätzlich noch die Komponente des erneuten Spieles hinzukommt, dann erst wähle ich Hölle (wenn es überhaupt wählbar ist).

Hast Du denn einen Lieblingsmodus?

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difficultyBesonders schön finde ich es, wenn das Game selbst mit diesen Schwierigkeiten “spielt”. Doom etwa fragt den Spieler bei dessen Wahl des “Nightmare”-Modus’, ob er ihn wirklich wählen will. Für Doom ist übrigens auch eine fanmade Version verfügbar: Pray to God, in der man lediglich eine Pistole benutzen kann.  Gerade bei Shootern mag ich diese “realistischen” Schwierigkeitslevel sehr, in denen jeder eingesteckte Treffer der letzte sein könnte und weswegen ich bei Shootern gerne den härtesten Grad wähle. Wieso eigentlich realistisch? Bei Far Cry kann man dann zwar selber weniger einstecken – die Gegner gleichzeitig allerdings wesentlich mehr, ob sie nur ein Unterhemd oder eine Rüstung tragen. Unfair! (Und gerade deshalb so schön!) Oh und Dead Space 3 treibt diesen Realismus natürlich auf die Spitze, indem man das Spiel im Todesfall von neuem starten muss.

Von freispielbaren Schwierigkeitsleveln, wie etwa bei Metrod Prime, habe ich übrigens nur zwei wirklich durchgezockt: Jene von Super Mario Land (GB) und Diablo. Ich spiele einfach ungern zweimal hintereinander das selbe Spiel, obwohl es mancherorts natürlich reizvoll ist – etwa wenn bei Dead Space der “Pew pew!”-Handschuh winkt.

Von sich automatisch anpassendem Schwierigkeitsgrad, wie mancher gerne hat oder hätte, halte ich übrigens nichts, da ich nicht das Gefühl hätte, gefordert zu sein. Es sei denn, man könnte es so einstellen, dass es immer einen Ticken schwieriger oder eben leichter wird, als man selber verkraften könnte. Oder so. Aber nein, ich bleibe lieber bei meinen üblichen, auswählbaren Schwierigkeitsgraden, obwohl da natürlich die Gefahr besteht, dass man selber irgendwo zwischen zweien hängt. Der eine ist zu leicht, der nächste zu schwierig. Hach, die Welt ist so kompliziert…

The Real Life – Eine Rezension

The Real Life“ ist eines der wenigen Spiele, dessen Genre man nicht genau definieren kann. Es zeigt sowohl Anleihen von Adventure und Action, als auch von Simulation und Strategie. Offiziell released wurde es noch nicht, wahrscheinlich befindet es sich noch in der Open Beta. Ob es jemals ein Release Datum erfahren wird, bleibt leider im Unklaren, da sich das Entwicklerstudio bis heute nicht dazu geäußert hat.

Um dieses Entwicklerstudio rankt sich ein besonderes Mysterium, da es sich völlig anonym präsentiert und auch keinerlei Statement zu diesem Grafikgiganten abgeben möchte. Diese Anonymität veranlasst zu mannigfaltigen Theorien über den Ursprung des Studios. Ist es nur eines oder sind gar mehrere an der Schöpfung beteiligt? Manche glauben sogar, den Namen herausgefunden zu haben: So stehen etwa „Gott“ und „Spaghettimonster“zur aktuellen Debatte. Doch so wenig bewiesen diese Theorien sind, so konnten doch einige andere bereits widerlegt werden: Zeus etwa wurde dementiert.

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Gamerinnen: Beschränkt durch zu viel Testosteron im Spiel?

(Zwischenstatement zu meinen Videos hier auf dem Blog: Bei solchen, zu denen ich einen Text geschrieben habe, werde ich diesen zusätzlich hier veröffentlichen, damit ihr euch aussuchen könnt, welches Medium ihr nutzen wollt. Tut ja niemandem weh)

Gestern las ich auf ohjoysextoy.com einen Comic von Allison „Mu“ Jones, der in autobiographischen Zügen erzählt, wie sie durch das künstlerische Verändern des Geschlechts von Genre-Charakteren – also Crossgendering, wenn bspw. aus Link eine Frau gemacht wird – eine bessere Verbindung zum Fandom fand. Einen Aspekt fand ich dabei besonders spannend: Den Fakt, dass sie sich als Kind ausgegrenzt gefühlt hat, da die spielbaren Charaktere in Videospielen fast ausschließlich männlich waren und ihre Eltern obendrein aufgrund ihrer beiden älteren Brüder in erster Linie Kinderspielzeug für Jungen gekauft hatten.

Ja, gerade damals sah es mit der geschlechtlichen Diversität in Sachen Videospielcharaktere nicht allzu gut bestellt aus und wenn man ein Mädchen war, hatte man oftmals nur die Wahl zwischen Barbie und Spielküche. Laura Hudson geht auf wired.com einen Schritt weiter. Sie schreibt:

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[angespielt] Factorio

 

[angespielt] Factorio

Es gibt Spiele die sind sehr deutsch. Der Landwirtschafts-Simulator zum Beispiel. Oder auch der Truck Simulator, der Holzfäller-Simulator oder der Flughafen-Simulator. Aus irgendeinem Grund fährt das deutsche Publikum total darauf ab, nach der Arbeit noch ein bisschen Arbeit zu simulieren. Nun gut, die Zielgruppe für solche Spiele ist sicherlich etwas älter als der Durchschnitts-Gamer und spielt ansonsten keine oder nur wenig andere Videospiele, dennoch sagt das doch irgendwas über uns aus…nur was?

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