1. 20. September 2016 | Veröffentlicht unter Offtopic, Über diesen Blog.

    Ein neues Add-On für den Blog

    Von

    Manchmal begibt es sich, dass sich… etwas ergibt. [Prof.Dr.Guddy, 2016]

    Nachdem diese jene hochphilosophischen Worte gesprochen sind, darf ich hier nun verkünden: Ich teile meine Hobbies mit jemandem. Einfach so. Im kreativen Umgang mit einem Herrn der Schöpfung habe ich mich die letzten Wochen in die Untiefen des Geekkosmos begeben und einige Ideen zutage gefördert, die ich in Zukunft mit ihm gemeinsam auf meinem Blog und dem Youtubechannel vortragen möchte. Doch fürchtet euch nicht: Es ist und bleibt mein Blog. Impericus aka Marcus wird lediglich hie und da ein paar Gastartikel beisteuern, sowie ab und an einen Artikel mit mir zusammen verfassen – und mich selbstredend auf Messen und Cons als Kameraständer und Interviewheld unterstützen. My blog, my rules, auch weiterhin.

    Lernt ihn also gerne hier und jetzt kennen:


    How you doin‘?

    Das waren die ersten 3 Worte, die ich als Baby, just dem Mutterleib entrissen, zu der verängstigten Krankenschwester sprach und ihr dabei lässig zuzwinkerte. Genau diese Attitüde bringt mich nun auch zu euch. Einfach gut drauf sein, mit Humor, Fantasie und einem Lichtschwert bewaffnet den grauen Alltag vermöbeln und bloggen.

    Please allow me to introduce myself:

    Man (einige Feinde, wenige Freunde und noch weniger Fans) nennt mich Impericus oder Marcus. Nicht zu verwechseln mit Impertinenz, sogleich ich auch auf keine Kuhhaut gehe! Dank meines Charms bin ich nun hier. Von eurer Zeitzeugin aus den Irrungen und Wirrungen ihrer tiefsten Träume selbst erschaffen. [Anm.d.Red.: Könnte Spuren von Größenwahn enthalten ;) ] Erschaffen und als würdig empfunden worden. Episch genug, an ihrer Seite fortan nicht nur Negativität in rosa Einhörner zu verwandeln, sondern auch das Leben und all seine Heiterkeiten und Dramen gemeinsam zu erleben. 

    Warum dies euch einen Feuchten angeht? Weil ich jetzt auch hier Gastautor bin. Weinen Sie jetzt! Bevor ihr aber Tränen vergießt, klickt bitte hier auf diesen Link und staunt, was ich nicht schon alles für einen Blödsinn auf www.nerd-wiki.de verzapft habe.

    Meine neue Gebieterin und Chefbloggerin Guddy hat mir zudem durch den Laserblaster zu verstehen gegeben, dass zukünftige Zärtlichkeiten nur noch in Form von Belohnungen für erfolgreiche Berichte zu ergattern sind. Nichts ist umsonst, selbst der Tod kostet das Leben. Insofern, ergo, um dessentwillen bin ich nun erst einmal hier, um vorstellig zu werden und möchte fortan auch des öfteren wieder hier auftauchen. Wie eine Nymphe aus dem Koumoundourou-See des Zeus (Challenge – findet ein Wort mit mehr ou drin).

    Damit das Ganze aber nicht so langweilig und trocken wird wie 4000 Jahre alter Ambrosia, beantworte ich Fragen, die vorher von 100 Leuten auf der Straße beschlossen wurden (die alle eine „verdammtnochmal“ extreme Ähnlichkeit mit mir hatten).

    Alter?

    Ich nenne ihn meistens Vater, er sieht so aus wie ich und ist 22 Jahre älter. Ich selbst bin 25. Und damit meine ich 38. Ich weiß…ich weiß…ich bin Träger des Einen Rings. Guddy trägt den Anderen Ring.

    Nur Blogger, lol Yolo?

    Nein, ich bin/war Teamleiter bei Blizzard Entertainment in Irland für viele Jahre und auch weiterhin in einem ähnlichen Feld tätig, schreibe aber eben auch Blogbeiträge für Nerd-Wiki, die Zeitzeugin, Tor-online.de, Gedichte, Kurzgeschichten, Bücher und schreibe vor allem an. In jedem Pub.

    Wer oder was beflügelt dich?

    Luzifer. Isso! Lest halt mal „I, Lucifer“! Weißte bescheid. Er lebt aus, was er fühlt und trägt auch erhobenen Hauptes die Konsequenzen. Aber eigentlich will er ja nur Gutes tun. Keine Sorge, ein Wesen namens Guddy beflügelt mich aber auch. Somit wäre das Gleichgewicht der Macht wieder hergestellt und die Gefüge des Universums nicht in Gefahr. Oder?

    Was war vor Größenwahn?

    Es begab sich, dass große Ödniss in die Welt zog. Kindergarten, Polizei, Bundeswehr, Bankkaufmann, Heiland. Ich bin eben der Sohn eines Zimmermanns. Vielleicht daher die tiefgründige Verbindung zum Beleuchtungsbringer.

    Hobbys:

    Gitarre spielen, schreiben, lesen, Gym. Serien von frohlockenden Friends bis hin zu saulustigem Scrubs, von ballernden Battlestars zu epischer Enterprise.Computer und Konsolengames, Magic the Gathering, Brettspiele, Comics und vieles mehr.

    Welcher Superheld bist du… und Marvel oder DC?

    Ah, die Gretchenfrage, well done. Ganz klar Gambit, weil ich gerne mit der Macht spiele, aber dumme Sprüche absondere wie Deadpool (außerdem sehe ich in dem Lederkostüm einfach gut aus), mit dem Gesicht und Aggroverhalten eines Wolverine und den völlig unerreichbaren Idealen eines Superman. Nachts bin ich zudem Batman, aber bisher war das in einem Dorf in Irland einfach unsinnig, ewig lang über Wiesen und Felder in einer beschwerlichen Ganzkörperrüstung mit Umhang zu laufen. Kacke sowas!

    Damit wäre auch klar, dass man sich im Leben nicht immer zwischen zwei Dingen, die beide awesome sind, festlegen muss. Warum darf ich nicht Harley Quinn gut finden, dennoch aber Superman zujubeln? Nicht Joker imitieren, wenn ich mal wieder lachend in die Kreissäge springe aber denken, ich sei ein Phönix? Warum limitieren sich da so viele? Kreative Ideen und gute Stories gibt es bei beiden. Basta.

    Lieblingszitate:

    You need to believe in things that aren’t true. How else can they become?

    • Death, The Hogfather

    He who stumbles around in darkness with a stick is blind. But he who… sticks out in darkness… is… fluorescent! 

    • Brother Silence – Dorkness Rising

    Quoth the raven nevermore!…or eat my shorts!

    • E.A. Poe – The Raven featuring Bart Simpson

  2. 8. September 2016 | Veröffentlicht unter myself and I, Offtopic.

    Before I die…

    Von

    … will ich leben.

    Bis ich sterbe werden noch Jahrzehnte vergehen. Jahre, in denen ich leben will und werde – zu lange habe ich mich „der Gesellschaft“ unterworfen, mich zu lange mit Gewichten und Ketten auferlegt, die nicht hatten sein müssen – nur weil ich dachte dass „man“ es eben so macht. Die letzten Monate und Wochen waren eine Zeit des Umbruches bei mir und sind es noch. Grund genug, darüber zu sinnieren, was das Leben mir bieten kann und wie ich es gestalten möchte. Was das mit „Geeksein“ zu tun hat? Nun: Ein Geek zu sein bedeutet, Leidenschaft für etwas in sich zu tragen. Für was könnte man mehr Leidenschaft entwickeln als für sein eigenes Selbst?

    Bevor ich sterbe…

    ♠ … werde ich die Welt bereisen
    ♠ … werde ich allumfassend geliebt sein und Liebe schenken
    ♠ … werde ich noch einigen Menschen mehr geholfen haben
    ♠ … werde ich das Leben in all seinen Facetten genossen und ausgekostet haben
    ♠ … werde ich mich durch meine kreativen Arbeiten unsterblich gemacht haben

    Wir haben nur dieses eine Leben. Zu oft wird das Jetzt hinter die Zukunft und Vergangenheit gestellt. Karriere, Geld, Besitz – das ist alles nicht das, was ich im Leben groß anstrebe. Lebe ich, um zu arbeiten? Oder arbeite ich, um zu leben? Wer nicht wagt, wird nie gewinnen. Wer nicht fühlt, wird nicht gelebt haben.

    Gleiches gilt auch für den Blog. Zu lange habe ich gedacht: „Hey. Du musst jetzt einen Blogbeitrag schreiben, sonst war zu lange Pause!“ oder „Oh noes! Schon vier Wochen lang kein neues Video produziert!“ Over. Verschwendete Lebenszeit, der man den Stress auch angemerkt hat.

    Bevor ich sterbe, will ich gelebt und das Sein ausgekostet haben. Hart. Und davon wird auch mein kreatives Schaffen profitieren.

    *PS: Außerdem will ich die Liebe meines Lebens heiraten und zur San Diego Comic Con fliegen. Tadaa!

  3. 11. Juli 2016 | Veröffentlicht unter Offtopic.

    Picture my Day oder: Aktueller Stand

    Von

    Vielleicht hat man es bereits gemerkt: Ich bin nicht wirklich da. Derzeit wohne ich nämlich übergangsweise im wunderbaren Siebengebirge und habe aufgrund dezenter privater Veränderungen leider Anderes im Kopf, als mich in den Weiten des Internets zu tummeln und illustre Artikel zu schreiben. Ja, das Leben ist hart. An dieser Stelle bitte mitleidsvoll seufzen. Danke, ihr seid nett. (Außer du dort hinten. Seufzen hatte ich gesagt! Einmal mit Profis arbeiten, ehrlich mal!)

    Im Siebengebirge bin ich also. Dort habe ich geschlagene 15 Jahre meines Lebens verbracht. Irgendwann kommen sie alle wieder und wenn ich mich hier so umgucke, wird das auch bei mir der Fall sein. Später, wenn ich erfolgreiche Autorin bin und alleine mit drölfzig Katzen in einer Hütte am Waldrand hause, wird es am Fuße eines der rund vierzig Berge des Landstriches hier sein. Definitiv. Gestern jedenfalls hieß es wieder „Picture my Day„: Blogger fotografieren ihren Tag, diesmal organisiert von Frau Margarete. Mein Tag war gestern derart spannend, dass ich vor lauter Spannung fast eingeschlafen wäre. Ihr kennt das. Ja, ich bin ein Faultier.

    Derzeit nämlich nutze ich meinen temporären Wohnort, um im Siebengebirge wandern zu gehen. Ja, mir macht das tatsächlich Spaß; es ist entspannend, man bekommt den Kopf frei und Himmel, sind endlich wieder hunderte Inspirationen auf mich eingeprasselt! So muss das! Gestern und vorgestern war ich „nur“ im Ittenbacher Wald unterwegs, die nächsten Tage kommen die Berge an die Reihe. Nun jedoch ein paar Naturfotos vom vorgestrigen Tage und im Anschluss daran mein gefilmter Picture my day. Enjoy. Oder so. Habe es extra mit epischer Musik unterlegt, damit es imposanter erscheint. Ich bin ja so gewieft! (Mein Gott, schon wieder so ein Hustenanfall!)

    Siebengebirge1 Siebengebirge2 Siebengebirge3 Siebengebirge4 Siebengebirge5 Siebengebirge6 Siebengebirge7 Siebengebirge8


  4. 14. Juni 2016 | Veröffentlicht unter Offtopic, Real Life.

    [Offtopic] Im Schieferpark

    Von

    Die letzten Tage kam ich dezent zu gar nichts. Mitschuld war der Tintenzirkel, seines Zeichens Forum für Fantasyautoren. 22 unerschrockene Mitglieder verbrachten ein Wochenende im Schieferpark inmitten des Thüringer Waldes.

    Zwischen dem 13. Jahrhundert und 1999 wurde dort im Staatsbruch Schiefer abgebaut; den zugehörigen Tagebau kann man heute noch erahnen und liegt teils als Ruinen im Walde, teils unter dem später angelegten Schiefersee verborgen. Heute ist der Staatsbruch ausgewiesenes Naturschutzgebiet und beherbergt einige Arten der Roten Liste wie beispielsweise den Uhu. Es ist ein wunderschön idyllischer, sehr interessanter Ort, an dem auch Führungen unternommen werden können, um sich näher mit der Schiefergewinnung auseinanderzusetzen.

    Wir hatten natürlich unheimlich viel Spaß, wurden großartig inspiriert und haben Unmengen an Fotos geschossen. Ein paar von denen möchte ich euch einfach mal zeigen – vielleicht bekommt der ein oder andere ja auch mal Lust, im Schieferpark herumzustreunen? :) Teilweise wurden sie von mir geschossen, teilweise von Franzi aka Jadeblüte, deren Beautyblog definitiv auch einen Blick wert ist!


  5. 7. Juni 2016 | Veröffentlicht unter Blogging, Offtopic.

    Der Blog wird 5 – und ich vervlogge dein Lieblingsbier!

    Von

    Kein Bier vor 4! Gut, dass der Blog schon 5 wird.

    Anlässlich dieses wahnwitzigen Spektakels gibt es hier leider kein Gewinnspiel. Ich weiß: Buuuh! Bin einfach kein großer Fan von Gewinnspielen dieser Art. Stattdessen hat mich Lezunk auf eine Idee gebracht:


    Klingt hervorragend – aber warum nicht eine Bierprobe daraus machen? Schickt mir gerne bis Ende Juli eine(!) Dose oder Flasche eures Lieblingsbieres gut verpackt an die im Impressum angegebene Adresse! Ich werde mich im August dann mit Freunden (wahrscheinlich passenderweise mit Blogger- und Youtuberkollegen, wenn sich ein gemeinsamer Termin finden lässt!) zusammensetzen und einen Vlog über die intellektuelle Bierprobe drehen. Der Blog muss schließlich gebührend gefeiert werden!

    Selbstverständlich würde ich die edlen Spender auch mit Namen benennen etc.pp.!

    Was es auf keinen Fall werden wird: Ein Besäufnis. Nein, pro Bier und Person wird fachmännisch genau ein Schluck genommen und selbstverständlich später mit Wasser nachgespült, um das Geschmackserlebnis späterer Biersorten nicht zu verfälschen. Gepflegte Bierprobe mit kluger Punktevergabe statt jugendlicher Leichtsinn! Nachtrag: Da es Dank Punktevergabe auch einen Sieger geben wird, bekommt der Sender dieses Bieres „etwas“. Das denke ich mir noch aus. Aber irgendetwas Plastisches, Bierpokaliges. Ohne Echtgold. Glaube ich. Und natürlich ein Bierbattle-Zertifikat!

    Wer feiert mit mir? :)

    Randbemerkungen: Leichtfertiger Alkoholkonsum ist gesundheitsgefährdend und Jugendliche unter 18 sollten sich bitte von dieser Aktion fernhalten. Ich selber bin knapp über 18 und gehe verantwortungsvoll mit den Spenden um. Alle Angaben und Einsendungen erfolgen auf völlig freiwilliger Basis. Alkohol soll auf keinen Fall verherrlicht werden. Nur in Maßen getrunken.

  6. 8. April 2016 | Veröffentlicht unter Blogging, Offtopic.

    Die große Blogmüdigkeit?

    Von

    Wenn sich „ältere Menschen“ im lustigen Land der Klischees unterhalten, klingt das oftmals so:

    „Ach ja. Wir waren schon eine tolle Truppe damals. Haben viel erlebt und hatten unheimlich viel Spaß! Und Kontakte hatten wir! Jaja, das Leben war eine einzige große Party mit vielen Gespräche und Freunden!“ – „Jaja! Oh und weißt du noch, der gute Per? Der war immer gut drauf! Was ist eigentlich aus dem geworden?“ – „Per? Ach. Der ist schon lange tot.“ „Oh. Und Maria?“ – „Tot.“ – „Michael?“ – „To – oh warte nein. Der liegt bloß im Koma.“ – „Hach ja. Früher war alles besser.“

    Ein ganz ähnliches Bild ergibt sich, wenn man sich die Beiträge alter Blog-Hasen über die Blogosphäre durchliest, deren Quintessenz etwa jene ist:

    „Ach ja. Die Blogcommunity war schon geil! So viele Kommentare, Leser und Zugriffszahlen! Und die Bloggertreffen, Alter! Aber jetzt…? Jetzt ist alles trist und grau. Die Leser schwinden, Blogs werden gelöscht, wir surfen durch eine virtuelle Geisterstadt, aus der die toten Links wie unheilvolle Grabmäler staken. Wie lange werden wir es bloß noch aushalten? Wie lange?!?“

    Gerade heute stolperte ich über einen Artikel von Phinphins, der die hohe Sterblichkeit der Blogs anspricht, sich traurig über das Scheitern von Bloggerprojekten zeigt und eine Interaktionsmüdigkeit der Leser feststellt. In den Kommentaren und auch in einem vergangenen Blogposting der Chaosmacherin kommt die Sprache dann – auch gerne zwischen den Zeilen – sehr schnell auf die eigene Müdigkeit. Man ist müde, sich über die immer gleichen Themen zu unterhalten, wenig Feedback zu erhalten; man ist festgefahren. Eine Tristesse klingt heraus, die ich unheimlich schade und auch bedrückend finde.

    Ich selber bin, was die pure Dauer betrifft, ein alter Hase im „Bloggeschäft“. Es gab Zeiten, in denen mein Blog florierte und auch Zeiten, in denen er stagnierte. An letzterem war ich, wie etwa im November letzten Jahres, selber Schuld. Ich hatte lediglich Zeit für einen einzigen Blogpost. Ich habe Stammleser kommen und gehen sehen, wobei ich ganz gerührt bin, wenn ich sehe, wenn jemand kommentiert, den ich schon seit 5 Jahren „kenne“. Das ist Treue! Manche sind mit mir auf die neue Domain umgezogen. Dafür ein Herzchen: ♦ (Verzeihung. Bin in der Zeile verrutscht. Aber eine Raute ist sicher ein adäquater Herzchenersatz.)

    Ich denke auch, dass es sehr vielen Bloggern an langem Atem fehlt. Aber, und das hören sicher nicht viele gerne: Auch und vor allem an Leidenschaft. Das merkt man meistens Wochen, wenn nicht gar Monate vor dem Abschalten des Blogs. Die Frequenz, in der Postings erstellt werden, wird länger. Die Artikel wirken uninspiriert, der Schreibstil sprüht nicht mehr. Dass dann die Kommentare weniger werden und letztlich ganz ausbleiben, ist da die logische Konsequenz. Es ist eine Abwärtsspirale, die der Blogger häufig selber einleitet.

    blogs

    „Weil ich Spaß an den Themen habe!“ Sicher? Warum schielst du dann eher auf deine Zugriffszahlen, denn auf die Themen, die sich so begeistern? „Weil ich mich mit Leuten austauschen möchte!“ Ja? Warum kommentierst du dann nicht zusätzlich auf anderen Blogs, in Threads, in der Community? Austausch ist keine Einbahnstraße. Es lebt vom Miteinander. Nicht, dass ich da solch ein Vorzeigeengelchen wäre, das ganz sicher nicht. Doch ich denke, es schadet nicht, sich ab und an mal selber kritisch zu hinterfragen, wenn man denn entsprechende Ansprüche hat.

    Einen Blog zu erstellen, erfordert einen langen Atem. Das sehe ich gerade auch jetzt, wo ich meinen Schreibblog gestartet habe. Neue Leser kommen nicht von alleine. Man braucht Glück und Leser, die die Beiträge gerne in den sozialen Netzwerken teilen und kommentieren. Nur wenige Blogs haben das Glück, das bereits zu Beginn zu erfahren: Man tritt auf der Stelle, erhält zu Beginn wenig Feedback. Aber da muss man durch. Wenn man will.

    Ich persönlich glaube wirklich, dass das Hauptthema „Leidenschaft“ ist. Mit einem hohen Maß an Passion sieht man über fehlende Kommentare hinweg, schafft es vermutlich jedoch auch, Leser zu begeistern und zur Interaktion zu animieren. Manchmal allerdings ist der Punkt auch einfach überschritten. Manchmal muss man sich vielleicht auch eingestehen, dass es nicht mehr das Hobby ist, das einem den nötigen Spaß bringt. Lohnt es sich dann noch, sich daran zu klammern, nur weil man es „immer schon“ getan hat? Brennt man noch für den Blog? Und ist es eine Schande, sich einzugestehen, wenn dem einfach nicht mehr so ist? Nein, ist es nicht. Ich spiele auch kein Fußball mehr.

    Die Antwort muss jeder selber wissen.

    Ich freue mich über jeden Blog, der bleibt. Ich schätze unheimlich viele Blogger und habe viele als großartige Menschen kennengelernt. Keep on blogging! Aber gönnt euch auch Pausen und Auszeiten, wenn ihr sie braucht. Oder ein Ende.


  7. 8. Januar 2016 | Veröffentlicht unter Offtopic.

    „Kennste einen, kennste alle!“

    Von

    Der kleine Text erschien zuerst auf meinem privaten Facebook-Profil. Ich habe mit dem Posten auf dem Blog gewartet, bis es meine Freunde und Bekannten gesehen haben und darauf dort reagieren konnten, und ich noch unschlüssig war, ob und wie breit ich politisch angehauchte oder gesellschaftlich „kritische“ Themen hier besprechen möchte. Antwort: Nicht breit. Dieses Statement jedoch ist mir wichtig und soll exemplarisch für diese Thematik auf meinem Blog bleiben.


  8. 6. Januar 2016 | Veröffentlicht unter Offtopic.

    Bildkorrektur – Bilder gegen Bürgerängste

    Von

     

    „Flüchtlinge nehmen uns die Arbeitsplätze weg!“, „Flüchtlinge berauben uns unserer Kultur!“ und „Flüchtlinge sind doch alle Sozialschmarotzer!“ sind nur drei der Vorurteile und Ängste, mit denen sich so mancher Mitbürger Tag und Nacht herumplagt. Einige dieser Ängste können mit simplen Fakten widerlegt werden und genau diesen Ängsten nimmt sich nun eine Gruppe von deutschen Comickünstlern an, die sich „Die bunte Seite der Macht“ nennt. In Zusammenarbeit mit Felix Denk, der für den „Fluter“ arbeitet, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung, wurden die 15 Sorgen mit pointierten Zeichnungen garniert und durch entkräftende Fakten gewürzt.

    Viele Ängste sind unbegründet und das wird durch solche Illustrationen auf sehr schnelle und eindringliche Weise deutlich. „Aggressives Rot gegen beruhigendes Blau“.

    Drei exemplarische Bilder findet ihr hier, den Rest auf ihrem Tumblr. Weitere sollen im Laufe der Zeit folgen.

    Facebookseite | Tumblr

    .

    einer für alleBilder gegen BürgerängsteTim Dinter


     

    Die teilnehmenden Illustratoren im Einzelnen:

    Aike Arndt, Tim Dinter, FÖRM, Hamed Eshrat, Serafine Frey, Matthias Gubig, Jens Harder, Jim Avignon, Alex Jordan, Alexandra Klobouk, Sebastian Lörscher, Mawil, Moritz Stetter, Henning Wagenbreth, Barbara Yelin und Felix Denk (Journalist, Text und Recherche)

  9. 2. September 2015 | Veröffentlicht unter Offtopic, Real Life.

    Picture my Day

    Von

    Aus Traditionsgründen mache ich wieder beim PMD, dem Picture my Day mit – und das, obwohl das geekigste, das am gestrigen Tage bei mir zugegen war, mein Hakuna Matata-Shirt war. Und das zählt wohl nur unter kleinen Mädchen als „geekig“. Nichtsdestotrotz wage ich hier einen Ausflug ins Offtopic und habe einen Tag lang ein wenig gefilmt.

    Yay, voll krass Urlaub so!

    Ein wenig schade finde ich es wirklich, dass meine Freunde keinen Deut internetaffin sind und/oder keinesfalls im Netz auftauchen wollen. So gesichtslos wirkt das alles sehr kühl, finde ich. Ist es aber nicht! Wir haben hier großartig entspannte und lustige Tage! ;D

    Achso: Ich hätte natürlich noch fancy Gutelaune-Mukke hinzufügen können, aber ehrlich gesagt wäre mir das gerade a) zu viel Aufwand und b) fände ich das kacke und verfälschend, also unpassend für den pmd.


  10. 29. August 2015 | Veröffentlicht unter Offtopic, Real Life.

    Tschüss.

    Von

    Ich bin so dermaßen urlaubsreif, das glaubt ihr gar nicht! Daher melde ich mich nun auch ab und fliege mit einer Handvoll Freunden nach Spanien. Dort wartet ergeben unsere traditionelle Finca auf uns, die so einsam in den Bergen liegt, dass wir von einer Zombiekalypse erst viel zu spät etwas merken würden. Nämlich dann, wenn der erste Zombie bluttrunken in unseren Pool platscht. Immerhin wird er dort Dank Chlor gut desinfiziert werden.

    In dieser Zeit werde ich euch dreisterweise einfach vergessen und vermutlich weder auf Facebook, noch Twitter oder hier auf dem Blog abhängen.Es sei denn, ich poste neidisch machende Urlaubsfotos. Logisch! Ein paar Artikelchen habe ich vorgeschrieben, damit der Blog nicht so ungepflegt aussieht, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass ich statt auf Kommentare zu reagieren gerade mit den Füße im Wasser an einem kühlen San Miguel nuckel oder mich mit meinen Freunden in der Disziplin „Wer kann am faulsten in der Sonne liegen“ messe.

    Dass ihr mir hier ja keine Blogabrissparty veranstaltet! Adieu, man liest sich!

    PS: Wir haben für unsere Katze einen Katzensitter engagiert, der in unserer Wohnung haust und diese auch vor etwaigen Einbrechern schützt. Referenzen: Wacken seit 2001, Siege bei Diskussionsduellen mit dem Schwiegervater: 95%, Dark Souls durchgespielt: 3x und Sieger des Mortal Kombats seit des 15. Lebensjahres. Und das waren nur die Referenzen unserer Katze. Ihr wollt die des Katzensitters nicht sehen!


  11. 24. August 2015 | Veröffentlicht unter Offtopic.

    Lieber besorgter Bürger

    Von

    Mal kurz völliges Offtopic, aber ich hatte gerade 2 Cent übrig.


  12. 25. Juni 2015 | Veröffentlicht unter Blogging, Offtopic.

    Leserumfrage*

    Von

    Leserumfragen finde ich immer recht wichtig, um besser abschätzen zu können, wo der Blog ungefähr steht und um, Surprise, Meinungen einzuholen. Man selber ist ja gerne mal betriebsblind! Ich würde mich also wirklich freuen, wenn ihr euch kurz 5 Minuten Zeit nehmen würdet :)

    Wow. So einen kurzen Blogbeitrag habe ich glaube ich noch nie verfasst. Sieht gruselig aus. Schnell ein Catcontentvideo nachreichen, um von der Kürze abzulenken! Puh.

    Dankeschön!

    *aufregendster Titel aller Zeiten. Wenn das mal keine Klicks gibt!

    Erstellen Sie Ihre eigene Umfrage zu Nutzerfeedback.


  13. 19. April 2015 | Veröffentlicht unter myself and I, Offtopic.

    [Offtopic] Picture my Day #18

    Von

    Picture my Day – what the fuck is’n das? Das ist eine Art Blogparade, bei dem nun zum bereits 18. Mal viele Blogger ihren Tag fotografisch fest halten. Damals, als ich noch mehr oder weniger einen Lifestyleblog unter Blogspot geführt hatte, habe ich zum ersten Mal daran teilgenommen; es ist irgendwie ein bisschen Tradition geworden. Bis heute.

    Daher hier nun ein paar (Video-)Impressionen aus meinem total spannenden „Wir renovieren unsere alte Wohnung und haben totaal viel Spaß… yaaay…“-Tag.

    Wer sonst noch alles mitmacht seht ihr hier.


  14. 24. März 2015 | Veröffentlicht unter Offtopic, Real Life.

    Help Danny get back

    Von

    Dein Haus brennt ab, die Flammen nehmen alles mit, was nicht gerade am Leib getragen wird. DVDs, Kleidung, den kompletten Hausrat, aber was fast noch schlimmer ist: Persönliche Gegenstände, Dinge, an denen Erinnerungen hängen. Deine halbe Existenz. Ein beschissenes Szenario.

    Und genau das ist Danny aka Eyjay passiert, der am Samstagmorgen aus dem Bett gerissen wurde und Stunden später vor den Trümmern seiner Existenz steht.

    Eyjay ist mir als Youtuber und Twittermensch bekannt, aber auch so „müssen Gamer zusammenhalten“. Und genau das passiert gerade. Unter dem Hashtag  ist die Anteilnahme glücklicherweise groß. Von Freunden wurde eine Website eingerichtet, die über alles Nähere informiert und auch einige Spendenmöglichkeiten nennt. Eyjay selber meldet sich ebenfalls in einem Video zu Wort:

    Gebraucht wird momentan: Alles. Hausrat, Kleinkram, Socken, Essen. Unterstützt werden kann Eyjay durch Sachspenden, das Teilen der Links und somit Aufmerksamkeit, natürlich durch Geld und auch moralische Unterstützung ist sicher nicht verkehrt!

    Ich ärgere mich gerade maßlos, dass wir die meisten Dinge, die wir aufgrund unseres bevorstehenden Umzugs aussortiert haben, bereits entsorgt haben. Maßlos! Aber ich werde auf jeden Fall ein paar Dinge spenden. Denn in so eine Situation kann jeder von uns kommen und jeder wäre dann über Hilfe dankbar.

    Update: Ich verwalte die Liste der Sachspenden. Wenn ihr also was entbehren könnt, meldet euch bei mir, ich trage es in die Liste ein. Die Liste findet ihr hier.

    #supportourbro!


  15. 1. Januar 2015 | Veröffentlicht unter Meine Zeichnungen, Offtopic.

    Mein „Künstler“jahr 2014

    Von

    Eigentlich könnte ich ja nun mit Statistiken zu meinem Blog um mich werfen oder meine Lieblingsfilme, -Spiele oder -Serien des Jahres 2014 nennen, aber… ach. Ne. Später vielleicht. Kommendes Silvester, oder so.

    Da mein Grafiktablett kaputt war und ich erst im Juli ein neues bekam, kamen nur 10 fertige Bilder zustande + 2 gegenwärtige Skizzen (wie auch das Bild im Header). Verdammt wenig und der zeichnerische Output soll sich auf jeden Fall ändern! Hey, ich muss üben! Gerade da ich nur per learning by doing lerne. Dieses Jahr habe ich mich endlich recht sicher gefühlt, was das Zeichnen von Haaren anbelangt und nebenbei eine neue „Skizzentechnik“ ausprobiert, die mir sehr, sehr gefällt und die sogar im Skizzenstadium gut aussieht. Wie beim rechten Bild des Oktobers. Sehr grob ausgeführte Strichführung mit nur wenigen Details.

    Im nächsten Jahr muss ich unbedingt an Kleidung und Hintergründen arbeiten, sowie an dynamischeren Settings. Außerdem möchte ich mehr Aufträge an Land ziehen und, natürlich, generell mehr zeichnen. Be prepared! Germanys Next Superartist is coming! (*hust*. Wohl eher Germanys Next Wannabe ;) )

    Hier nun also eine kleine Übersicht. Es sind zwecks einheitlichem Layout der Banner nur Ausschnitte der jeweiligen Bilder, die kompletten findet man in fast jedem Fall auf meiner DeviantArt-Seite.

    julOktNovedez

    Ja, ich bin schon ein wenig stolz auf meine Fortschritte. Meine ersten Versuche mit dem Tablett waren ziemlich holprig ;) :2012


  16. 17. Dezember 2014 | Veröffentlicht unter Offtopic.

    Insert „Liebster award“ here

    Von

    „Liebster Awards: Geschätzte Blogger werden nominiert, die dann ein paar Fragen beantworten dürfen. Ein kleines Lob unter Bloggerkollegen, sozusagen. Eigentlich… eigentlich mache ich da nicht mit. Die Fragen haben in der Regel nichts mit Geekkram zu tun und  irgendwie sind solche Artikel nicht mein Stil. Aber ich mag das Knarzwerk, von dem ich getagged wurde! Und deshalb gebe ich mich für heute geschlagen. Your geekposting is in another time period. Oder so.

    Hier also die Fragen, die ich da so ausufernd *hust* behandelt habe. Zwei der Fragen habe ich mir aufgehoben – für jeweils eigene Postings, da man aus diesen Fragen so wunderbare Listen machen könnte!

    Ich nominiere übrigens Bilbo, Cersei Lannister, James T. Kirk und Barney Stinson. Letzterer hat immerhin auch einen Blog!

    Wie bist du zum Bloggen gekommen?

    Lustige Geschichte: Einst war ich in einem Frauenforum angemeldet. Kichernd sprachen wir dort über Fashion, Make-Up und die letzte Folge Sex and the City. Gut, über letzteres habe ich mich nicht unterhalten, aber der Rest stimmt. Irgendwann begann die erste, einen Fashionblog zu eröffnen. Schnell ploppten mehr und mehr Blogs der Forumsuserinnen auf und ich dachte mir: Hey, mach mal mit, austesten kann nicht schaden. So eröffnete ich also einen Blog voller Make-Up, Hauls (damals hieß es noch anders. Hach die gute, alte Zeit) und mein Mittagessen.

    Es war scheiße.

    Für mich waren die Themen nichts, ich langweilte mich schnell ob der nicht existenten Themenvielfalt und des Inhaltes (Yay! Wieder ein Outfitphoto von mir! Surprise!), also dachte ich mir nach einer Blogpause: Hey, mach doch einen Blog über deine Themen. Und schwups war „Zeitzeugin“ entstanden.

     

    Worüber würdest du nie auf deinem Blog schreiben?

    Über allzu Privates oder Klingonenkacke. Ich würde nicht über jemand Bestimmten lästern, zumal mir das ohnehin nicht liegt. Außerdem möchte ich nichts bloggen, das nicht den Hauch eines Mehrwertes hat und ein Ein-Bild–Artikel ohne Text, wie es viele Reblogger machen, wäre mir zu langweilig. Generell würde ich auch keine Tags beantworten oder Blogawards annehmen, da das nicht zu meinem Blog passt.

    Ok, vielleicht wird es doch irgendwann einen Artikel über Klingonenkacke geben.

     

    Hast du durch dein Blog schon besondere Dinge erlebt, die ohne es vermutlich nie passiert wären?

    Na klar, diese lustigen Treffen mit Publishern und die Presseevents, von denen die Leute reden und über die ich gewöhnlich weniger Worte verliere, weil ich mich ungerne mit stolz ausgebreitetem Pfaufächer zur Schau stelle. (Darum ja auch die Vlogs, die ich mal gemacht habe. Vlogger, der: Mensch, der sich selber nicht wichtig nimmt) Außerdem das Kennenlernen ganz großartiger Menschen.

     

    Für wen bloggst du?

    Für den Weltfrieden. Nein, natürlich für mich. Und für dich. Ja, genau für dich! Ich mag dich! ♥ – Ok, um ehrlich zu sein blogge ich in erster Linie für das Geld. Sieht man ja an der Masse an Werbung, die hier überall eingeblendet ist.

     

    Was hat dich 2014 am meisten bewegt?

    Die Bahn jedenfalls nicht.

    Hm ich denke die Antwort auf dieses Thema fällt in die Kategorie „zu privat“. Aber gut, oberflächlicher:  All das Leid in der Welt hat mich sehr bewegt. Wirklich. Und die Fußball-WM. Er kommt an! Mach ihn! Mach ihn! Er macht ihn! Hach!  Immernoch Gänsehaut!

     

    Die obligatorische Inselfrage: Wenn du genau fünf Dinge auf eine einsame, aber mit Strom und Multimedia-Abspielgeräten ausgestattete Insel mitnehmen dürftest, was würdest du einpacken?

    PCanlage  (mit Tower, Bildschirm, Maus, Tastatur ;) inkl. Netflix, transportables Internetz, Steam, Origin, Zugriff auf Internetbanking und Amazon zwecks nicht enden wollende E-Bookquelle…oder zählt das schon als Multimediaanlage? Ich nehme meinen eigenen PC trotzdem mit!), einen Kühlschrank, Eiswürfeldingsbums, Maskara und eine Zahnbürste!

     

    Was darf in deinem Kühlschrank nicht fehlen?

    Notfall-Kölsch, Stück Gouda, Wasser.

     

    Digital oder analog? Sprich: Hast du deine Filme, Musik, Bücher lieber in physischer Form zum Anfassen oder reicht digital auf der Festplatte?

    Ganz klar: In physischer Form! Ich gucke mir mein Hab und Gut gerne an. In rein digitaler Form würde ich ja die Hälfte vergessen! Viel besitze ich allerdings nicht. Aber das, was ich habe, ist mir wichtig. Ich bin außerdem ein kleiner Buchmessie und kann mich selbst dann nicht von Büchern trennen, wenn ich sie doof fand.


  17. 30. September 2014 | Veröffentlicht unter Offtopic, Real Life.

    Impressionen Spanien

    Von

    Ehrlich, es ist unerwartet hart, nach einem zweiwöchigen Urlaub zurück in der Realität anzukommen inklusive Bloggen, Youtuben, Schreiben und was man nicht sonst so alles für kreative Hobbys hat.

    Wir kamen zu sechst in der Finca der Eltern eines von uns unter, mitten in einem kaum besiedelten Gebirge, durch das der Ziegenhirte samt Ziegenschar streift und ab und zu auf Füchse oder Kojoten schießt. Das gemeinsame Frühstück fand stets irgendwann zwischen 8 und 11 statt, das Abendessen gegen 21 Uhr und ging lange. Sehr lange. Und es war immer verdammt geil. Wir haben Wale gesehen, gefaulenzt, im Pool gebadet, sind durch Städte gestreunt und wenn ich mal etwas geschrieben habe, dann für den Roman, an dem ich arbeite.

    News gingen komplett an mir vorbei und gezockt habe ich nur einmal kurz Solitair (Kein Spaß. Auf dem Hinflug.). Nein, ich bin keine Reisereporterin und für einen guten Reisebericht müsste ich jetzt zu viel recherchieren. Doch wenn ihr in Spanien seid, dann lasst die Touristikgegenden einfach mal links liegen. Geht nur für ein paar Ausflüge zu bestimmten Zielen: Den Lobo Park, zum Wale Watching mit der Stiftung firmm oder zur alten römischen Stadt Baelo Claudia etwa.

    Für den Rest lasse ich einfach ein paar Fotos hier. Und beisse mich jetzt weiter durch The Walking Dead! Zumindest hat mich das Internet jetzt wieder ;)


    Palme3
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    Aussicht Blätter Blume dach dächer essen Gasse gasse2 Gläser graffiti Gruppe haus häuserhorizontHimmel häuser2 häuser3 himel


  18. 23. September 2014 | Veröffentlicht unter Offtopic, Real Life.

    Fernweh und die Nörgelei von uns Deutschen

    Von

    (Artikelbild von Felix Starck) Gerade bin ich zugegebenermaßen wesentlich mehr in Urlaubs-, denn Geekstimmung. Ich sitze hier mit selbstgemachter Tapas mitten im kaum besiedelten, spanischen Gebirge mit Blick aufs Mittelmeer und schlürfe an einem spanischen Bier, während mir die Sonne ins Gesicht scheint. Daher verzeiht mir dieses themenfremde Geplauder.

    Nun fiel mir ein Artikel auf Spiegel Online ins Auge. Im Interview: Felix Starck, 24, der innerhalb von 356 Tagen rund 18.000 Kilometer zurück gelegt und 22 Länder bereist hat. Auf dem Fahrrad. Er ist untrainiert gestartet, zunächst mit einem Bekannten als Reisebegleitung, der jedoch nach ein paar Wochen das Handtuch schmiss. Starck litt zwischendurch an einer Lungenentzündung und wurde in Kambodscha von Polizisten ausgeraubt, doch hat im Rückblick primär Positives zu berichten. Von Menschen, die trotz dessen, dass sie nichts haben, mehr Lebensfreude auszustrahlen scheinen als ein Mitteleuropäer, der bereits darüber jammert, dass seine Komposit-Zahnfüllung 30, statt 20€ kostet. Von faszinierenden Landschaften, die sich fremd vor den eigenen Blicken ausbreiten und sich ins Gedächtnis graben. Von dem, was bleibt: Wertschätzung für Kleinigkeiten, Bekannte, das Leben.

    Loszuziehen mit wenig Hab und Gut, mit nichts außer Erwartungen, Hoffnungen und kleinen Ängsten in der Zukunft und zweifelnden Freunden und Familienmitgliedern, erfordert Mut. Hinaus ins Abenteuer zu fahren, das inmitten unserer minutiös geplanten, durchgestylten Ordnung so abstrakt wirkt.

    Doch zurück zu den zweifelnden Menschen.

    Das war ja eher eine Flugreise um die Welt, mit ein paar Kilometern radfahren. Aber unter „Weltreise mit Fahrrad“ verstehe ich eigentlich etwas anderes (guckst du hier: http://www.heinzstucke.com/.) Werde demnächst mal um die Welt fliegen, dreimal umsteigen und jeweils vorm Flughafen Tretroller fahren….Schreibt Spiegel online dann auch einen Bericht über mich: Weltreise mit dem Tretroller? (via Facebook, Wolf Hi)

    Ähnliche Kommentare findet man unter solchen Unternehmungen natürlich en masse. Da wird mit Menschen verglichen, die sportlich, intellektuell oder moralisch Besseres geleistet haben. Auf Details werden hingewiesen, die jedoch innerhalb Starcks Ausführungen keine Bedeutung hatten. Dem einen ist Starck zu schwach, da er immerhin den Luxus eines Kapitals hatte. Dem anderen ist Starck zu heuchlerisch, da er die Weltmeere nicht mit dem Fahrrad durchfahren hat. Manch anderem ist der Umstand suspekt, dass Starck in Sachen Kamera und Filmen derart professionell an die Sache heran gegangen ist und daraus Profit schlagen möchte. Fakt ist: Alles wird zerredet, schlecht geredet, zu Tode genörgelt. Man selber hätte es in der eigenen Fantasie natürlich auch sowieso besser gemacht!

    Dabei wird vergessen, dass das Leben kein Wettbewerb ist. Starck hatte wohl nie die Intention, der beste Radfahrer oder härteste Weltenumsegler der Welt zu werden. Er hat nur seinen Traum gelebt. Das, was er geleistet hat, verdient meinen Respekt. Traue ich mich das? Nein. Ich würde gerne, doch ist meine Ausrede stets, dass ich als Frau eher nicht alleine um die Welt reisen sollte. Was zum Teil wohl auch stimmt. Gleichzeitig sehe ich natürlich die langen Gesichter von Freunden und Familie, die mir sagen, dass das Stuss sei. Sie würden mich belächeln. Ob ich nicht an die Entbehrungen gedacht hätte, die Anstrengungen, dass ich mir denn nicht bewusst sei, dass es dort kein Internetz gäbe? Außerdem: Viel zu gefährlich, viel zu blauäugig, viel zu… ja, was überhaupt? Nicht modern, nicht spießig genug? Nicht gleichgeschaltet genug? Gibt es keinen Platz mehr für Träumer, Reisende, Blauäugige? Muss jeder das gleiche, behütete, kluge Leben führen? Ich war nie normal und werde es nie sein. Wann wird es zu spät sein, Abenteuer zu erleben? Die Welt ist an vielen Stellen bereits erschlossen, durchgeplant, strukturiert. Und ich? Ich werde im nächsten Jahr 30. Und ich weiß genau, dass ich für ein normales Leben nicht geschaffen bin und es nie war. Mein Lebenslauf ist jetzt schon fragmentiert wie die archäologischen Fundstücke bei World of Warcraft.

    Vielleicht werde ich Ähnliches irgendwann doch noch wagen. Nach meinem Studium, wenn ich bereits Erfahrungen mit mehr als nur außertouristischen, fernen Ländern gesammelt habe? Immerhin sind die Ausgrabungen selten mitten im Touristikstrand anzusiedeln.

    Definitiv merke ich immer mehr, dass es für mich irgendwann wirklich Zeit wird, auszubrechen. Artikel wie obiger und natürlich auch Reiseberichte von Cook und ähnlichen, großartigen Menschen inspirieren. Deutschland darf weiter nörgeln, solange die Nischen nicht aggressiv „sauber gefegt“ werden und man noch Träume leben darf, so abstrus, sinnlos oder dumm sie auch erscheinen mögen.

    Hier geht’s zu Felix Starcks Website | hier zu der Facebook-Fanpage


  19. 13. September 2014 | Veröffentlicht unter Offtopic, Real Life.

    Hasta la vista

    Von

    Hinaus ins Land der Tapas und obskuren Horrorfilme! Letztes Mal waren wir zu viert (ja, wir haben da so eine personal finca ;) Traditionsurlaub mit Freunden, hier Fotos des letzten), dieses Mal haben wir ein Gruppen-Add On bekommen und fliegen in einer Sechsergruppe in die Wildnis Spaniens. Am Montag geht’s los, ab morgen Abend rotten wir uns bereits schon in Düsseldorf zusammen. Ich freue mich auf Sonne, Entspannung, eine archäologische Reise und viel spanisches Bier!

    Bis dahin werde ich nur mit dem Handy sporadisch online sein, um neidisch machende Fotos auf Instagram oder Facebook zu posten. Blogbeiträge habe ich ein paar vorgeschrieben und wenn alles klappt, werden sie auch online gehen. Sobald ich meine Kamera wieder zum Laufen bekomme (ich hoffe auf morgen) kommt auch noch der Beitrag zum Fantastic Store. Nur Kommentare schreiben, auf Mails antworten oder in den Social Medias aktiv sein werde ich nicht. Nur für den Fall, dass man mir dann Ignoranz unterstellen sollte. Ok, ignorant bin ich zugegebenermaßen auch. Aber ich habe immerhin einen guten Grund!

    Macht’s gut, schickt mir Links zu spannenden, wichtigen Themen, damit ich in der Geekwelt nichts verpasse und später nachholen kann ;D


  20. 21. August 2014 | Veröffentlicht unter Offtopic.

    Wie man einen Künstler glücklich macht

    Von

    Ich bin eine Künstlerin. Gut, klingt komisch, also sagen wir lieber: „Ich bin eine Zeichnerin“. Auf jeden Fall male ich Bilder. Auf dem Grafiktablett. Das dauert nicht allzu lange, denn Kunst kommt von kurz und kann ohnehin weg. Wie viele andere Künstler auch, bin auch ich bei DeviantArt aktiv. Das ist eine Plattform für Künstler, um… tja. Niemand weiß genau, was die da treiben. Wahrscheinlich das, was alle Künstler tun: Nichts. UnbenanntAuf meinem Kanal finden sich Bilder von verschiedenen Rollenspielcharakteren. Die gehören zwar mir oder meinen „Kunden“, aber das soll dich nicht davon abhalten, sie für deine Zwecke zu benutzen. Fragen kostet was, nämlich deine kostbare Zeit, also erspar’s dir einfach, mich zu kontaktieren. Bist du vielleicht selber Rollenspieler? Dann nimm doch einfach eines meiner Bilder und ändere es um! Mach Haare pink… zeichne per Paint Haarlängen dazu… oder mach ein ohnehin schon kitschiges Bild noch kitschiger. Ehrlich, ich liebe es, wenn man in meinen Bildern herumkritzelt! Es freut mich sehr, wenn mein eigener P&P Charakter oder der meines „Auftraggeber“ derart verändert wird und einem anderen Charakter, von dem ich noch nie ein Wort gehört hat, sein Gesicht leiht! Top! Oder bist du Buchautor und suchst ein günstiges Cover? Na dann benutze doch einfach eines meiner Bilder. Ich liebe Romantasy, ich freue mich wie eine Damsel in Distress kurz vor ihrer Entjungferung durch ihren hübschen Prinzen, wenn meine Bilder auf einem russischen Buch über die unerfüllte Liebe eines Vampirs zu einer jungfräulichen Maid landen oder plötzlich Pate für ein Fan-Fick Portal stehen!. Vor allem dann, wenn ich keinen Cent von dem sehe, was das Buch abwirft. Seht doch, wie schön die Bilder geworden sind!

    fwefweff

    kuss_by_zeitzeugin_d5fxska2

    jzujz

    1-43

     

     

     

     

     

    Aber mal im Ernst.

    Es ist – für mich – völlig in Ordnung, wenn man ein Bild für seine privaten Zwecke benutzt. Nehmt es ruhig als Verbildlichung eures Rollenspielcharakters. Egal, was für ein Typ dieser ist. Sobald das Bild jedoch verändert der Öffentlichkeit gezeigt wird– sei es im Internet auf einer HP, in einem Forum oder im Real Life als Visitenkartenhintergrund oder ähnliches – fragt nach. Ich bin i.d.R. nicht einverstanden damit, wenn man in meinen Bildern herum patscht. Das gibt mir ein ganz… ungutes Gefühl. Wenn eine Änderung dringend ist: Fragt nach. Vielleicht verleihe ich einem der gezeichneten Figuren ja die von euch gewünschte Haarfarbe. Zumindest kostet Fragen nichts. Und wenn ihr ein Bild verwendet: Schreibt doch wenigstens dazu, wer der Urheber ist. Wobei… schreibt es bitte nicht dazu, wenn ihr ein Bild mit Paint oder einem Edding bearbeitet habt, ja? Danke ;) Was ich jedoch vor allem ärgerlich finde, ist, wenn man  etwa in Form eines Buchcovers Profit zieht. Wenn es wirklich für ein offizielles Buchcover verwendet wird, möchte ich auch Anteil daran haben, für welche Art von Geschichte es verwendet wird und ja, zumindest einen Keks als Dankeschön hätte ich dann auch gerne. Ein Bild zu zeichnet dauert länger als nur vier Sekunden und meistens steckt hinter einem Bild ein Auftrag oder eine Geschichte. Denk nach, bevor du es benutzt. Übrigens: Ich stelle euch hier nun die beiden meistmissbrauchten Bilder zur Verfügung, die ihr nach Herzenslust überzeichnen und bearbeiten könnt. Tobt euch einfach so richtig aus! Unter der Bedingung, dass ihr mir die Bilder dann schickt oder in den Kommentaren postet und nicht anderweitig verwendet. Los doch, ich will Eddinghaare und aufgemalte Penisse sehen! Das schönste Bild wird natürlich mit einem eigenen Artikel prämiert! Hurra!

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