1. 6. Dezember 2015 | Veröffentlicht unter Dreckiger Rest, Musik.

    Celtic Woman: Destiny

    Von

    .

    Genre: Folk
    Website
    VÖ:
    Oktober 2015
    Gesamtlänge: 
     73:53
    Anzahl Disks/Tonträger: 1
    Label: Panorama (Universal Music) | Für 16,99 bestellen


    Wer mich auch nur ein wenig kennt, wird sich wundern, dass ich hier das irische Schmusekleeblatt Celtic Woman vorstelle, ist „meine“ Musik doch deutlich härter. Meine inneren, archaischen Schlachten müssen schließlich von dem passenden Kitsch- … pardon: Heroic Metal begleitet werden! Nichtsdestotrotz ruht irgendwo tief in mir offenbar auch ein zartes Elfchen, das sich von Violinen und glockenhellen Stimmchen einlullen lässt.

    Seit 2004 existiert die Gruppe, die mit wechselnder Besetzung seitdem einige Erfolge und nette Chartplatzierungen zu verzeichnen hat. Doch wie Lord Helmchen einst zu sagen pflegte, sind wir jetzt im Jetzt, somit möchte ich mich hier und jetzt auf deren neuestes Album Destiny beschränken. Das Quartett, bestehend aus Máiréad Nesbitt, Susan McFadden, Máiread Carlin und Éabha McMahon präsentiert ein Album irisch angehauchter musikalischer Stücke, die sanft zwischen Pop und Folk schwanken. So finden sich neben ihrer Interpretation des Traditions-Protestliedes  Óró Sé do Bheatha ‚Bhaile auch ein Cover von Ed Sheerans I see Fire und dem Skyrim Maintheme. All dies eingehüllt in melodisch-träge Melodien, die nur selten in fidele Gefilde abdriften, etwa wenn Waterboys The Whole of the Moon angestimmt wird. Hier erhaltet ihr einen Einblick in die Titel des Albums.

    Die Stimmen der Damen harmonieren gut und gerade in den mehrstimmigen Passagen vermögen sie es, zu einem einzigen, wohltuenden Klang zu verschmelzen. Hierbei dominieren die Stimmen deutlich über die Instrumente, die im Hintergrund unterstreichen, statt sich allzu sehr in den Vordergrund zu drängen.

    Dass bei diesem Album verstärkt auf den deutschen Markt geachtet wurde, zeigt sich nicht nur in der Aussage Mairéd Carlins „Viele Songs auf „Destiny“ wurden im Interesse unserer deutschen Fans ausgewählt und wir freuen uns besonders, mit unserer Musik und unserem einzigartigen Sound ein noch breiteres Publikum erreichen zu können“ (Quelle) sondern auch in der Zusammenarbeit mit der deutschen Sängerin Senta-Sofia Delliponti alias Oonagh. In dem gemeinsamen Lied Tír na nÓg wird zwar leider kein das für Oonagh recht typische Quenya gesungen, dafür jedoch scheint es deutlich mehr an das deutsche Radioohr angepasst, zeigt sich poppiger und dynamischer als der Rest.

    Wäre „Celtic Woman“ ein Wein, wäre es ein lieblicher Weißwein mit feiner Beerennote: Leicht und zart.

    [Edit: Das Gewinnspiel ist beendet. Gewinner sind Thilo N., Florian W. Stephan N. und Nils W. Hier nochmal herzlichen Glückwunsch!]Wo ich gerade hier sitze und fröhlich über die charmanten Damen schreibe, kann ich auch gleich vier Alben an euch verlosen. Wer also mal in das ganze Album hineinlauschen möchte, der kommentiere mir bis Mittwoch, 23:59 hier unter diesem oder den entsprechenden Beiträgen auf den sozialen Netzwerken. Den Inhalt des Kommentars dürft ihr euch selber aussuchen – wenn ihr beachtet, irgendwo den Namen einer irische Biersorte mit in den Kommentar einzuflechten. Dann landet ihr automatisch im Lostopf.

    Wer mehr über die Band an sich erfahren möchte, schaut gerne auf ihrer offiziellen Website vorbei, auf ihrer Facebook-Präsenz oder auf Twitter.

  2. 6. April 2014 | Veröffentlicht unter Musik, Offtopic.

    Van Canto – Dawn of the Brave

    Von

    Ich liebe Musik zwar, dennoch bin ich keine eifrige Albumkäuferin und ich war noch nie auf einem klassischen Konzert, sondern beschränke mich auf Festivals. Bei Van Canto ist das anders und ich weiß noch nichteinmal, wieso genau. Ist es aufgrund der von ihnen neu beschrittenen Pfade des A Cappella-Metals? Liegt es an ihrem sympathischen Internetauftritt? An der Tatsache, dass der Name keinen vollständigen Sinn macht, aber zumindest auf Plakaten gut aussieht? Woran es auch immer liegt – Van Canto ist der Grund, weshalb ich mir nach Jahren endlich wieder ein Album zugelegt habe und auf einem Konzert gewesen bin!

    (…) die Vermutung, damit vor allem einen werbewirksamen Effekt zu erzielen, liegt nahe. Im Falle von VAN CANTO’s DAWN OF THE BRAVE wären dahingehende Lobpreisungen aber mehr als gewagte Unterstellungen. Wie auch immer man es dreht und wendet, das Album kann weder als weiterer Teil einer insgesamt passablen Diskografie punkten, noch als (theoretisches) Einzelwerk. (Quelle: oliverdsw.wordpress.com)

    Man liebt oder man hasst sie, die A cappella Metal-Band, die mit fünf Stimmen und einem Schlagzeug die Hallen rocken. Doch wie das so ist bei der Kunst, gibt es nur eine richtige Meinung: Die eigene. Leidenschaftlich wird in den Diskussionen zu dem jeweils neuen Album speziell der beleidigt(nein, nicht mittels obigen Zitates, welches nur als Beispiel für eine kontroverse Meinung herhält), der es wagt, van Canto mehr als die Hälfte der Punkte zuzugestehen. Es kann, nein, es darf nicht sein, dass jemand diesen peinlichen Schmalzpopkitschmetal mag, schätzt und es gar feiert!

    13664622574_243e98b49fIch oute mich gerne: Ich liebe den Pathos, den Metalkitsch, der hier bei manchem Lied versprüht wird, all die Ran-Dan-Dahns und Rakkatakkas, die großartigen Stimmen, die sich zu fulminanten Gitarrensoli verzerren können,  die Dynamik, die zwischen den Gesangparts der beiden Leadsängern herrscht, die Drums, auf die sich die Stimmen betten. kurz: Das musikalische Gesamtpaket. Kein Wunder also, dass ich mich auf das im Februar erschienene Album Dawn of the Brave gefreut habe wie schon seit Jahren nicht mehr auf ein Album. Hat sich diese Anschaffung gelohnt?


  3. 19. Juni 2013 | Veröffentlicht unter Musik.

    Zelda Orchester „Symphony of the Goddesses“

    Von

    Die Musik aus den Zeldaspielen – live, von einem Orchester unterstützt und wirkungsvoll präsentiert. Vor etwa zwei Wochen wurde auch Deutschland mit dem Zelda Orchester beehrt: in Berlin fand das musikalische Spektakel statt, bei dem ich leider nicht persönlich aufschlagen konnte. Welch Glück, dass ich interessierte Freunde und Bekannte habe, die sich gerne für Texte und Photos aufopfern!

    Tien und Sara waren dort zugegen und können uns ein paar ihrer Eindrücke mitgeben. Vielen herzlichen Dank an euch beide! :) Ach! Ich wäre auch so gerne dort gewesen!

    Offizielle Website | Facebook | Twitter

    [Fortan: Texte und Bilder @Sara und Tien]


  4. 25. April 2013 | Veröffentlicht unter Musik, Offtopic.

    Disney Medley – Part 2

    Von

    Ok, heute ist Videoday im Hause Zeitzeugen und das ist selten…  Nun muss ich aber auch Nummer zwei zeigen (und das ist sogar völlig frisch erst vor wenigen Minuten bei Youtube hochgeladen worden. Jaha!), obwohl ich es gerade schon bei Facebook gepostet hatte. Allerdings höre ich es gerade in Dauerschleife und finde es so wahnsinnig episch! Die Stimmgewalt, ihre Performances… Heather Traska singt. Disneylieder im Medley. Während Teil 1 noch alle möglichen fröhlicheren Lieder des Disneyversums interpretiert hatte, legt Part 2 nun den Fokus auf die etwas düsteren/creepy Videos. Und seht euch nur ihre Make-Ups an, besonders jenes von Scar bei „Be prepared“ (btw. eines der besten Disneylieder ever). Schön finde ich auch, wie sie musikalisch Bezug auf ihr erstes Video nimmt, wie sie die einzelnen Songs auch optisch miteinander verknüpft…

    Insgesamt hat sie 15 Songs verwurstet, sich in die Looks 30 verschiedener Charaktere geschmissen und für die komplette Herstellung des Videos etwa 124 Tage gebraucht. Also ehrlich: das musste ich einfach auch hier posten.


  5. 24. April 2013 | Veröffentlicht unter Musik, Rollenspiel.

    Musik in der mittelalterlichen Fantasy

    Von

    musicIch gehe jede Wette ein, dass fast jeder von euch beim Titel an die gleiche Musik gedacht hat. Die OSTs vom Herrn der Ringe und von Skyrim, an Bands wie Blind Guardian oder Versengold, an Dudelsack, Schellen und Flöten, mystische Klänge und sanft dudelnde Hintergrundmusik. Das ist von Fall zu Fall sicher mehr oder weniger authentisch, schließlich geht es um mittelalterliche Fantasy, die scheinbar eine bestimmte musikalische Untermalung voraussetzt und einen gemeinsamen Nenner setzt.

    Man weiß, was einen erwartet, fühlt sich wohl in der gewohnten Umgebung, die man schließlich schon seit Jahren so und nicht anders kennt. Bei Rollenspielabenden legt man in stiller Einvernehmlichkeit die gute alte, selbstgemixte CD „Mittelalterklänge 1995-2005, zum Geburtstag für dich, dein Pupsibär“ ein. Und auch ich finde gerade die Soundtracks zu Fantasyfilmen und -videospielen atmosphärisch zumeist sehr gelungen und insgesamt großartig. Doch… geht das nicht auch anders?


  6. 28. Januar 2013 | Veröffentlicht unter Musik.

    Mein Guilty Pleasure der Musik: Kitschmetal

    Von

    metal

    Unter Kitschmetal verstehe ich pompöse Arrangements, Glorifizierung von Schlachten und übertrieben besungener Heldenmut. Wenn dann noch ein Chor hinzukommt sowie ein üppiges Falsett, also Zutaten, bei denen jeder normale Mensch sofort grinsend die Augen verdreht und aus einem ominösen Reflex heraus mein edles Haupt tätschelt, dann bin ich glücklich. Ich bin ohnehin ein großer Verfechter des Heroismus‘, sei es nun hier in der Musik oder in Film, Buch und… nein, streicht das reale Leben, dort würde ich einem Schwertkampf vermutlich ganz anders gegenüberstehen, egal, wie heldenhaft er nun ausgeführt wird. Fakt ist: nirgends sonst kann man mit derartiger Inbrunst mitgröhlen und sich dabei in gar tapf’re Pose schmeissen!

    Ganz im Ernst, ich finde es herrlich und habe gerade jetzt, wo ich mich so unauffällig durch die diversen Lieder höre um meine nachfolgende Top 5 festzulegen [vorab: es wird meine reine Stimmungs- Top5. Morgen kann sie wieder ganz anders aussehen.] zu küren, ein ganz großartiges Helden-Kribbeln im Bauch und würde am liebsten sofort an einem meiner beiden Romane weiterschreiben! (was ich nicht tun werde, da sonst etwas ganz grausig Kitschiges herauskommen würde. Das Cover würde einen Mann mit offenem Hemd und wehendem Haar zeigen, der alleine und nur mit einem Schwert bewaffnet gegen garstige Orkse anträte. Und Drachen. Und Dämonen. Ach ja, im Arm würde er eine halbnackte, gerade in Ohnmacht fallende Frau halten. Hach. Oder so.)

    Ich schwelge nun also in diesen Liedern und zeige euch ein paar meiner Favouriten. Habt ihr auch noch Tipps? :)

     


  7. 27. November 2012 | Veröffentlicht unter Musik.

    [Band] Five Year Mission – To explore great new songs (+English Interview)

    Von

    (Photos taken by Jennifer Parker)

    Eine auf Star Trek basierende Band unter vielen? Mitnichten, denn weder hört man die typischen, futuristischen Lasersounds, noch ist die Soundqualität mies, wie es leider bei vielen solcher Bands der Fall ist. Nur die „cheesy“ Kostüme – die lassen sich die fünf jungen Männer nicht nehmen, wie Gründer Mike Rittenhouse zugibt. Mit ihm zusammen stehen und rocken vier weitere Trekkies auf der Bühne. Moment: „rocken“? Passt „Star Trek“ und „Rock“ überhaupt zusammen?

    Durchaus! Ihre Musik klingt in Großteilen rockig oder alternativ, wobei sie speziell im zweiten Album auch immer wieder Anwandlungen anderer Musikrichtungen einbauen. Es passt hervorragend zu ihrem Ziel: jede einzelne Episode der Star Trek – Serien musikalisch zu interpretieren. Die Songs unterstreichen den Geist der jeweiligen Episoden und machen primär Spaß zu hören. Mittlerweile arbeiten sie am dritten Album: Year Three. Aktuell läuft auf ihrer Website übrigens eine Umfrage: jeder der Bandmitglieder hat einen Song zu der Episode „Troubles with Tribbles“ beigetragen. Einer davon wird es auf das Album schaffen – nur welcher? Das liegt an uns, den Votern!

    Ich höre die Lieder wirklich gerne, habe immer wieder einen Ohrwurm von ihrer allerersten Single „Miri„, schmunzle über die Videos in ihrem Youtube-Channel wie bspw. die Szene, wo Patrick Adam Baldwin (Jayne, Firefly)auf einer Convention „The Hero of Canton“ vorsingt und hatte auch bei dem E-Mailverkehr meinen Spaß. Absolute Empfehlung von meiner Seite aus für diese durchweg sympathische, lockere Band!

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    Nach den obligatorischen Links: ein kleines „Interview“ mit Mike Rittenhouse (zumindest hauptsächlich *g*).

    Year One auf Amazon | Year Two auf Amazon

    Website | Youtube | Twitter | Facebook 


  8. 1. August 2012 | Veröffentlicht unter Musik, Offtopic.

    Ich bin doch bisexuell und in Lindsey Stirling verliebt.

    Von

    Nein ok, nicht wirklich. Nur ein bisschen. Ich weiß auch gar nicht, wie diese Dame an mir vorbeigehen konnte ohne, dass ich sie bemerkt habe. Sie muss doch auf allen möglichen Blogs herumgespukt haben! Aller Wahrscheinlichkeit nach habe ich mir die Videos dann gar nicht angesehen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass mich ausgerechnet ein Violinenspiel begeistern könnte. Schließlich brauche ich bei Liedern eigentlich noch den Gesang und kann zudem mit solchen Instrumenten eigentlich wenig anfangen. Vor dieser Ignoranz möchte ich euch bewahren!

    Lindsey Stirling, amerikanische Violinistin und Ex-Teilnehmerin bei America’s Got Talent, spielt ihr Instrument nicht nur fantastisch, einzelne Lieder wurden auch noch in wunderschöne Musikvideos eingebettet. Ihre Art finde ich unglaublich bezaubernd, sie hat etwas Erfrischendes. Ihre tänzerischen Bewegungen sind dabei ziemlich eigenwillig, das Lächeln sehr sympathisch. Ach, ich kann eigentlich gar nicht viel dazu sagen, weil ich gerade so verliebt bin! Außerdem spielt sie Lieder aus Skyrim, Zelda, Lord of the Rings und neuerdings auch eines meiner Lieblingsstücke „Phantom of the Opera“. Hach. Hach! Für nur ein postenswertes Video kann ich mich auch gar nicht entscheiden, Verzeihung.

    Facebook | Youtube | Website | Twitter

    (via drei leute meiner FB-Timeline die das neue Video „geliked“ haben)


  9. 14. Juli 2012 | Veröffentlicht unter Musik, Offtopic.

    Surf- und Hörtipp: Einschlägige Webradios

    Von

    Seit meine komplette mp3-Sammlung mitsamt meiner Festplatte vor gut einem Jahr gestorben – ach was! Elendig verreckt  – ist, höre ich, wenn ich am PC sitze, so gut wie immer Radio. Doch der Charts-Einheitsbrei ist mir ein Gräuel geworden, da kann die Moderation noch so sympathisch sein. Daher habe ich mich nach Alternativen umgesehen und bin, unter anderem, auch im Genre fündig geworden: es gibt tatsächlich fantasy- und gamesbasierte Webradios! Große Freude! Meine Lieblinge stelle ich euch nun vor.

    Außer Konkurrenz übrigens: „Score Radio„, das SerienThemes wie auch Filmmusik spielt, teilweise moderiert wird und Themenstunden vorweisen kann. Das höre ich momentan am liebsten, gehört allerdings nicht so recht zum Thema des Postings. Unerwähnt lassen wollte ich es dennoch nicht.

     

    Welche Webradios hört ihr?

    (Unbearbeiteter Header by Rafael Kage)


  10. 13. April 2012 | Veröffentlicht unter Musik, Offtopic.

    [52 Songs] Liebeserklärung

    Von

    Nach ein klein wenig Abstinenz bequeme ich mich mal wieder in die Riege der Schreiber für das „52 Songs“-Projekt. Dieswöchiges Thema: Liebeserklärung. Eigentlich wäre Disney wieder prädestiniert dafür, doch kann ich schließlich nicht immer mit süßem Kitsch aufwarten. Lieber ein wenig raue Männerstimmen. Da ich kein besonders romantischer Mensch bin und vielleicht aufgrund dessen nur an wenigen Liebesliedern meine Freude finde, fiel mir die Wahl unter den wenig von mir favourisierten Liedern nicht allzu schwer. Und dennoch sind es diese Woche zwei geworden. Ich mag sie beide einfach unheimlich gerne. Hach.

    „Your ivory hands
    Opened me the gate
    To the meaning of life
    Where love conquers hate“

    Grave Digger – Emerald Eyes

    „Die Sonne, die Sterne tragen Kunde von Dir,
    jeder Lufthauch erzählt mir von Dir,
    jeder Atemzug, jeder Schritt,
    trägt Deinen Namen weit mit sich mit“

    Schandmaul – Dein Anblick


  11. 22. März 2012 | Veröffentlicht unter Musik, Offtopic.

    [52 Songs] Spocht

    Von

    Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Konnas hochgeschätzter, 52wöchiger Songauswahlschmiede. Thema heute: es lebe der Sport!

    Wenn der Sport nun tatsächlich leben würde, würde er mir regelmäßig traurig vorjammern, dass er es nicht gutheißt, dass ich ihn so vernachlässige, wo ich ihn doch so sehr mag.  Dabei gehe ich schon regelmäßig joggen und nehme alles mit, was noch so ansteht. Leider ist das zur Zeit nicht viel. Ab und an gehen wir im Freundeskreis noch Fußball zocken, was leider viel zu selten geworden ist. Aufgrund der Abendschule musste ich auch meine Fußballmannschaft aufgeben und konnte Kickboxen nicht beitreten, was ich eigentlich so gerne vorgehabt hätte. Sobald ich mit der Schule fertig bin, wird das jedoch alles nachgeholt!


  12. 22. Februar 2012 | Veröffentlicht unter Musik, Offtopic.

    Musik im Ohr

    Von

    Seit ich wieder längere Reisewege nutzen muss, wird auch mein MP3Player – einer mit einem uralten Design, kein IPhone oder wie auch immer diese Dinger heißen, ich bin Oldschool – wieder häufiger in Gebrauch genommen. Darauf befinden sich nicht die aktuellsten Lieder, sondern eine Ansammlung von Lieblingsliedern. Die Playlist wechsle ich nie im Gesamten und besteht in seinem Grundgerüst seit vielen Jahren. Alle paar Monate kommt mal ein Lied dazu oder eines wird herausgeschmissen. Nun kann man natürlich sagen: wie langweilig! Da sind nur so wenige Lieder drauf. Macht mir aber nichts. Ich höre sie alle sehr gerne, auch mal in Dauerschleife. Ich kann bei den einzelnen Songs abschalten, in Gedanken schwelgen, weil sie mich an bestimmte reale Szenen erinnern. Genau das ist es doch, was ich an Bahnfahrten so liebe (das einzige, was ich an Bahnfahrten toll finde, btw.): dass man die Zeit hat und sich auch gezwungenermaßen nehmen muss, auch einfach mal nichts zu tun und einfach zu träumen.

    Ich weiß gar nicht, wie es andere machen, ob sie häufig die Playlist wechseln, welche Nummern genau mit hineingenommen werden, ob die Playlisten schmal oder schier unendlich sind. Wie ist das denn bei euch? Da meine Liste wie gesagt sehr überschaubar ist, gibt es die auch direkt nach dem Klick ;)


  13. 30. Januar 2012 | Veröffentlicht unter Musik, Offtopic.

    52 Neuerliche Autofahrten mit Aliens

    Von

    52 Songs, 52 Filme und 52 Spiele. Ich finde, das reicht, wobei ich ja mit dem Gedanken spiele, ein „52 Pupsgeräusche“-Projekt zu starten. Wird auf jeden Fall interessant, wenn das Thema dann „Sex“ lautet. Gut, das wird dann selbst mir zu abstrakt. Nun möchte ich nicht für jedes Projekt einen eigenen Beitrag basteln, bevor mein armer Blog nur noch aus solchen Projekten besteht und so sammle ich alle in einem einzigen. Da muss man durch. Naja, oder auch nicht ;) So oder so, heute gibt es „sympathische autofahrende Neubeginne“. Oder so. Achja: ich habe mir jetzt nicht alle möglichen und unmöglichen bisherigen Beiträge zu den Themen angesehen, denn eigentlich hatte ich heute auch noch Anderes vor ;) Es kann also durchaus sein, dass ich nicht die Einzige mit der jeweiligen Idee bin.

    Film: sympathisches Alien

    Uuh da kenne ich wirklich zu viele. Spock, irgendwie(und ich sehe meine ganz woanders wohnende Mutter enthusiastisch bis hierhin nicken). Neelix. Ach, wir waren ja bei Filmen. Wobei, da würde Spock ja immerhin auch mitzählen. Nun sieht der fachmännische Fernsehheld ohnehin schon anhand des Bildes, für welches Alien ich mich entschieden habe: richtig, für die tänzelnde „Alien“-Persiflage (mit Hut!) aus Spaceballs. Das lustige kleine Vieh, das fidel aus dem Bauch eines armen Mannes hüpft und sich mittels sichtbarer Puppenspielertricks auf der Theke tanzend verabschiedet.

    Naja, sympathisch ist natürlich relativ. Wenn es aus meinem Bauch platzen würde, wäre ich vermutlich weniger angetan von diesem runzligen Geschöpf. Aber wie man sieht, lebe ich noch und das ohne Narbe am Bauch, somit ist es mein gutes Recht, es niedlich und nett zu finden! Seht euch doch nur mal diese putzigen Äuglein an! Und das freundliche Lächeln! Nicht zu vergessen den Hut! Die Schühchen! Toll! Also, ich würde ein Käffchen mit ihm trinken.


  14. 16. Januar 2012 | Veröffentlicht unter Musik, Offtopic.

    [52 Songs] Verhörer/Agathe Bauer

    Von

    Jeder kennt die gute Agathe Bauer. Oder den Fishmaster. Sicherlich gibt es auch viele weit weniger dafür bekannte Lieder, bei denen man sich ständig verhört und ihnen einen gänzlich anderen Text andichtet als sie eigentlich besitzen. Schon oft habe ich gesagt „Was?! Der singt das? Ich dachte, der würde dies singen!“ Dummerweise fällt mir nun kein Beispiel dafür ein. Unerheblich, denn für ein Lied der aktuellen Runde habe ich mich ohnehin schon längst entschieden, wie man auch oben bereits sehen kann.

    Da Konna netterweise „Das Thema darf aber auch so verstanden werden, dass einfach ein Song mit einem für euch unverständlichen Text gepostet werden muss, es muss keinen Ersatztext geben“ schrieb, musste ich das Intro der Teenage Mutant Ninja Turtles, gesungen von Frank Zander, nehmen. Warum? Weil ich ganze 19 Jahre lang verzweifelt versucht habe, eine einzige kleine Textpassage richtig zu verstehen. Das hat mich schier wahnsinnig gemacht, wobei zugegeben werden muss, dass ich auch nicht so wahnsinnig wurde, dass ich hätte googeln wollen oder ich hatte es vor dem PC sitzend bereits wieder vergessen. Es geht um einen einzigen Satz um Minute 0:36. Verstanden habe ich stets „Dablitscheblitsche blitsch blitsch!“,. Zum Glück brachte die lustige Skypekonferenz mit Konna und Sir Donnerbold vor etwa einem Monat Klarheit. Verraten werde ich hier jedoch nicht, was da gesagt wird. Vermutlich hören das alle außer mir ohnehin gleich beim ersten Hören heraus. Übrigens: jetzt, da ich weiß, was da gesagt wird, frage ich mich natürlich, wie ich das je hatte nicht verstehen können! öÖ

    Deutsches Intro Teenage Mutant Ninja Turtles


  15. 10. Januar 2012 | Veröffentlicht unter Musik, Offtopic.

    [52 Songs] Kälte

    Von

    Na, ganz klare Sache: Zelda. Genauer: Ocarina of Time. Noch exakter: Zoras Domain. Die Wasserwelt der Zoras, die im Laufe des Spieles einfriert. Die Musik ist sehr ruhig, dieses Flirren zwischendurch assoziiere ich mit Frost, nicht nur aufgrund des vereisten Reiches innerhalb des Spieles. Noch deutlicher wird im Grunde die Melodie in dem Minidungeon später, der Ice Cavern. Dort klirrt es tatsächlich. Allerdings finde ich Zoras Domain schöner und an König Zoras quälend langsames „nu-weep nu-weep nu-weep“ beim Fortrücken erinnert sich doch auch jeder gerne!

    Nun ist es natürlich lediglich eine Videospielmelodie, doch weigere ich mich, ein „herkömmliches“ Lied bei diesem Thema zu wählen. Zelda. Aus. Basta!

     Zoras Domain


  16. 12. Dezember 2011 | Veröffentlicht unter Musik, Offtopic.

    [52 Songs] Kindheit

    Von

    Das dieswöchige Thema ist eigentlich ein ganz einfaches, denn ich kann mich spontan nur an eine handvoll  Lieder erinnern, so wichtig war mir Musik früher nämlich nicht. Gut, die ganzen Themesongs müsste ich nun außer acht lassen: Disneyserien, 5Freunde, Teenage Mutant Ninja Turtles…. doch da könnte ich gar keine finale Wahl treffen. Zu viel gleichbedeutende Auswahl.

    Dennoch wurde natürlich ab und an Musik gehört, vornehmlich bei Autofahrten. Gerne erinnere ich mich an eine Countrykassette der Band „Truck Stop„, deren Lieder ich natürlich noch immer bestens mitträllern kann und auch regelmäßig tue. Auch an das Lied, zu dem wir in der 2. Klasse einen Tanz aufgeführt hatten, Cotton Eye Joe von Rednex,  habe ich noch den vollen Text. Generell haben es viele der 90er Jahre Lieder in mein vor Nostalgie sprödes Herz geschafft, weshalb ich 90er Jahre Partys liebe, egal, wie objektiv schlecht die dort gespielte Musik doch ist. Doch zurück oder vielmehr: endlich mal zum Siegertitel der dieswöchigen Runde: ein Lied aus einem „space-bezogenen“ Sampler hat es geschafft, der speziell zu Autofahrten zum Judotraining gehört wurde. Immerhin war ich schon als Kind Fan der Star Trek Classic Crew! Umso mehr wurde natürlich jegliche Parodie gefeiert, hier in Form eines umgeänderten Intros. Das habe ich nun lange nicht mehr gehört und… endlich verstehe ich Dank des Englsichunterrichts auch mal den Text!

    Edelweiss – Starship Edelweiss


  17. 5. Dezember 2011 | Veröffentlicht unter Musik, Offtopic.

    [52 Songs] Parental Advisory

    Von

    Meine Mutter hatte, soweit ich weiß, keine Probleme mit meiner Musik. Ich habe zwar schon recht früh angefangen, Gothic, Metal, Bloodhound Gang etc. zu hören, doch war sie da zurecht sehr entspannt. Allerdings: vielleicht wäre das anders gewesen, hätte ich einschlägigen Rap gehört. Arschficken, Vergewaltigungen, das gehört bei manchem Künstler ja bereits zum guten Ton dazu. Hurra.

    Als erstes ist mir die Bloodhound Gang eingefallen. Nicht, weil sie so böse sind, denn sie sind ja eher zahm. Nein, sie waren, zusammen mit den Ärzten, schlichtweg die erste Band mit expliziten Wörtern in den Texten, die ich kennengelernt habe. Allerdings… naja, das haut ja keinen vom Hocker. Also doch was anderes. Frank Zappa? Zu subtil. Eigentlich gehört wirklich etwas der expliziten Sorte hier hinein. Aber da ich meinen Blog nicht mit schlechtem Hip-Hop oder Rap zumüllen möchte, muss Gegröhle herhalten. Selbst wenn man de Text nicht versteht: das „Wie“ reicht schon fast aus. Warum ausgerechnet dieses Lied dieser Band? Dürfte selbsterklärend sein. Lyrics stehen unter dem Video auf Youtube.

    Cannibal Corpse – Fucked With A Knife 


  18. 1. Dezember 2011 | Veröffentlicht unter Musik, Offtopic.

    [52 Songs] Grusel/Horror

    Von

    Obwohl ich das Thema vorgeschlagen hatte, ist es das bislang schwierigste für mich. Gothic und Konsorten sind dafür ja irgendwie prädestiniert aber… das ist viel zu brachial-horroristisch und so viel ich davon auch gehört habe – gruselig fand ich nichts davon. Horror/Grusel lebt nicht davon, dass irgendjemand davon singt, dass es ja ach so gruselig ist. Man kann mir zehnmal erzählen, dass gerade Sturzbäche an Blut herabregnen, sich drölf Skelette um eine eben herausgerissene Zunge streiten und die Welt ja gar so schröcklich ist.

    Gruselig finde ich eher Instrumentales und da bieten, wer hätte das gedacht, Horrorgames und -Filme natürlich eine wahre Fundgrube. Mein erster Gedanke ging an den Soundtrack von 28 Days Later, da ich speziell „In the house – in a heartbeat“ sehr großartig finde: es steigert sich langsam etc., was aufkeimende Spannung gut verdeutlicht. Mein zweiter Gedanke galtdem Spielesoundtrack von „Schatten über Riva“, dem 3. Teil der Nordlandtrilogie. Aber… nein.

    Letztlich habe ich mich für das Opening des Filmes „Sieben“ entschieden, das in Kombination mit NINs „Closer“ daherkommt. Warum? Weil das meine Fantasie anregt. Zum einen gibt es hier ein düsteres Hintergrund“setting“  inklusive herzschlagartigem Ton, das von Geräuschen hin und wieder unterbrochen wird. Was für Geräusche sind das? Und wer singt da plötzlich so vor sich hin? Ich mag die langsam eintretende Kombination des Sounds mit „Closer“ sehr gerne.

    Se7en – Opening/Closer


  19. 23. November 2011 | Veröffentlicht unter Musik, Offtopic.

    Van Canto

    Von

    Metal a  capella„. Das werfe ich vorab einfach mal so in den imaginären Raum und lasse es wirken.

    Genau das machen die 5 Jungs und das Mädel nämlich. Die Band besteht schon seit 2006 und doch habe ich erst vor wenigen Wochen von ihr gehört(Dank ihr, btw.). Bestehend aus zwei Leadsängern; dreien, die Keyboard, Bass und Gitarre imitieren und einem Drummer, hat sich Van Canto jedoch sehr schnell in mein Herz gesungen. Trotz der fehlenden „echten“ Gitarre ist es unzweifelhaft Metal, guter obendrein. Zu Beginn wurde zwar versucht, auch gänzlich ohne echtes Schlagzeug auszukommen, doch erwies sich das zumindest nicht als realisierbar. 4 Alben wurden mittlerweile herausgebracht, die eine gewisse Verwandtschaft mit Bands wie Nightwish und Blind Guardian nicht verbergen können.

    Da ich sie auch erst vor kurzem kennengelernt habe, bin ich mir sicher, dass sie zumindest auch nicht alle von euch kennen, weshalb ich sie euch nun hier kurz vorstellen möchte.


  20. 21. November 2011 | Veröffentlicht unter Musik, Offtopic.

    [52 Songs] Hoffnung

    Von

      Bei dem neuen Thema brauchte ich gar nicht lange überlegen. Sofort ploppte „A new hope“ vor meinem geistigen Auge auf. Der wahlweise erste oder vierte Teil der Star Wars-Saga bietet nicht nur das Thema mitten im Titel, nein, sondern auch eine Szene, die nur so vor Hoffnung sprüht. Der Beginn eines Abenteuers, die Hoffnung, dass sich das Schicksal endlich zum Guten wenden würde. Diese Szene drückt, so kurz und relativ inhaltsleer sie auch sein mag, unglaublich viel aus und der Soundtrack transportiert dieses ungemein gut. Langsam aufsteigende Musik, etwas Erhabenes, Episches kündigt sich an. Das ist ein Gänsehautmoment, eine der besten Szenen der ganzen Saga. Für mich

    Binary Sunset