Archiv der Kategorie: rund um Gaming

Design-Umfrage für einen Fußballmanager

Fußballmanager gibt es derer einige, doch explizite Frauenfußballmanager …? Not so much. Das soll sich unter der Führung des dänischen Entwicklerstudios Trophy Games bald ändern. Da dies noch unbekannte Gewässer sind wird nun um kleine Mithilfe in Form einer Umfrage gebeten. Fragen rund um das Design eines Frauenfußballmanagers werden gestellt,  die gerne beantworte werden dürfen. „Die Repräsentation und das Visuelle“ , so Entwicklerin Cornelia Gumbrich, „soll von fußballbegeisterten Frauen beeinflusst werden und nicht so, wie es sich meine vornehmlich männlichen Kollegen vielleicht vorstellen.

Hier ist der Link zur Umfrage

Ich persönlich würde einen Frauenfußballmanager mit offenen Armen empfangen – dann, wenn er nicht auf der althergebrachten Girlyschiene daherkommt. Rosa und Pink: nein nein. Er darf gerne wie sein männliches Pendant aussehen. Noch besser: In einem solchen wie selbstverständlich integriert sein. Da braucht es eigentlich keine künstliche Abgrenzung. Nichtsdestotrotz unterstütze ich Frauenfußball in all seinen fiktiven und reellen Facetten und somit auch die Umfrage sehr gerne.

Die Features und Mechaniken des Spiels seien zum größten Teil bereits fertig und es soll ein Spiel werden, das Frauen und Männer gleichermaßen interessiert.

[Website-Tipp] Queerly Represent Me

Mittlerweile gibt es – und hier untertreibe ich nur ganz dezent – Dutzende Videospiele. Also mindestens 100. In diesem Wust Inhalte zu finden, die einen besonders tangieren, kann da unter Umständen schwierig werden – besonders dann, wenn diese Inhalte ohnehin seltener anzutreffen sind als der ordinäre braunhaarige, kernige Videospielheld „Nathan Joel Redfield“. Sei es, dass man nach Videospielen sucht, die die eigene Neigung zu repräsentieren wissen oder man schlichtweg etwas mehr Farbe im Spiel sucht: Die Website „Queerly represent me“ bietet eine mittlerweile über 650 Titel umfassende Database mit Spielen an, die entweder LGBT-Themen oder -Figuren beinhalten.

Die Gründerin der Seite, Alayna Cole, hat die Seite Anfang dieses Jahres aus guten Gründen erstellt. Sie sagt:

There are two key reasons why Queerly Represent Me is an important and valuable resource. Firstly, the database allows members of the queer community to familiarise themselves with and access more texts that represent them. This can act as a supportive gesture to those who are comfortable with their identities, or can assist in the formation of self-identity for those who are questioning their sexuality or gender. Secondly, the site allows those who do not identify as queer to broaden the pool of games that they play or to form new understandings of games that they have already accessed, while developing empathy for the queer community and the issues we face. Additionally, the database is an important resource for those researching queer representation in games academically, journalistically, or for their personal growth.

In der Tat finde ich das eine gute Sache. Sie listet nicht nur AAA-Titel, sondern auch Nischengames auf, die diverse Genres umfassen. Stundenlanges stöbern im Spreadsheet, das die nötigen Fakten knapp zusammenfasst, ist also durchaus drin.

Und da hier gerade wahrscheinlich ophnehin jene landen, die dieses Thema interessiert, möchte ich euch einfach nochmal mein Video ans Herz legen, das ich einst, als ich noch jung war, kreiert habe und einen Rundumschlag über Homosexualität in Videospielen erteilt.

Guardians of the Telltale Galaxy

Telltale Games könnte uns nächstes Jahr mit einem Guardians of the Galaxy Game „überraschen“.

Es war schon länger bekannt, dass das Studio an einer Marvel Lizenz arbeitet und da Guardians of the Galaxy nun filmtechnisch eine Fortsetzung am Start hat, könnte man den Release eines solchen Spieles dementsprechend zeitlich anpassen.

Woher könnten wir nun bereits erahnen, dass ein solches Spiel in den Startlöchern steht?

Der „Leak“ stammt heutzutage noch immer aus den Mündern von Personen, die mit dem Projekt vertraut sind und viel plappern. Aber ganz anders als früher sind diese nicht in eine Bar gegangen und ließen den Whiskey in sich sprechen. Sie posaunten auch nicht zu viel heraus oder waren bei ein paar Bierchen mit den Kumpeln zu vorlaut á la: „Ja ich arbeite ja auch an was ganz Krassem!“ Nein. Heutzutage reicht es leider bereits aus, wenn ein Streik im Gange ist. Viel plappern ist aber noch immer wichtig, weil es hier um den Beruf des Voice Actings geht. Ich spreche hierbei von dem Streik etlicher Voice Actors bzw. deren Union SAG-AFTRA. Die hatten als Taktik zur besseren Gehaltsverhandlung eine Liste von möglichen Gametiteln veröffentlicht, die noch immer alte Gehälter bzw. keine neuen Abkommen ausgehandelt hatten.

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Darunter finden wir dann auch O’Farrel Enterprises, LLC die nicht nur für The Walking Dead Season 3 stehen sondern eben auch für Guardians of the Galaxy – The Video Game aka Blue Harvest. So oder so, der sprechende Waschbär ist aus dem Sack und wir alle sind Groot!

Ich habe nichts gegen Telltale Games. Nichts, das irgendwie wirkt. Ich selbst spielte The Walking Dead und Wolf Among Us und war auch recht gut unterhalten. Allerdings muss ich einwenden, dass die Entscheidungsfreiheit mir meist vorgekaukelt erscheint und ich nicht wirklich Einfluss auf das Spielgeschehen habe. Oder wenn, wirkt sich das für mich zu wenig aus. Es bleibt mir bei allen Teilen ein guter Storybook Mode, den ich mit der richtigen Atmosphäre (aka. Bier) zu genießen vermochte.

Mein erster Gedanke zu Guardians of the Galaxy war heute morgen, ohne mich wieder in die Materie eingelesen zu haben, folgender: „Hmm, also wenn schon ein Marvel Franchise, dann doch bitte Batman!“ Und ja, ich weiß, das ist DC. Dann sah ich, dass es Telltale Batman natürlich schon gibt, womit der Glaube an die Menschheit auch wieder hergestellt wäre. Der ist dieses Jahr schon erfolgreich durch 3 Seasonale Abenteuer geflattert und wartet nun auf Season 4 in seiner Batcave. Wie das Neue Telltale Game für Marvel wird kann hier noch kein Superheldenflüsterer wissen. Game of Thrones habe ich nach zahlreichen mäßigen bis schlechten Kritiken ob der Belanglosigkeit der Entscheidungen und fragwürdiger Nebencharaktere übersprungen.

Es gibt nur einen Weg, mehr herauszufinden: It’s simple, we play the Batman!

Was hattet ihr für Erfahrungen mit Telltale Games? Wünsche, Anregungen, Anekdoten?

Halloween mit Resident Evil VI

von Impericus

Klar, ich bin ein bißchen spät. Aber ich habe auch erst kurz vor knapp mitbekommen, dass STEAM wieder einen abnormal, schaurig schönen Halloween Verkauf anbietet. Diese miesen Kürbisgesichter. Nachdem ich dann durch die Angebote streunerte wie ein verlorener Jack mit einer einsamen Laterne und fast kopflos das nächstbeste Spiel gekauft hätte, besann ich mich auf das, was wirklich wichtig zu Halloween ist. Nämlich Zombies abknallen in großem Stil.

Ich gab mir selbst ein maximales Budget von 10 Euro und kaufte… Resident Evil 6 für schlappe 7.

Da ich etliche Teile der Reihe zuvor gezockt hatte, machte ich mich mit einem Kürbisbier bereit auf Horror vom Feinsten und natürlich viel Action. Hier mein Résumé einer nebelhaften Nacht des Grauens.

Das Spiel – Geradewegs aufs Schafott

Link zum Trailer

Natürlich ist, wie viele wissen, Resident Evil 6 der 8. Teil der Serie. Nichts anderes würde hier Sinn machen. Erschienen ist es vor 4 Jahren am 2. Oktober 2012 und somit für 7 Euro ein Schnäppchen unter den Third-Person-Shootern aus dem Hause Capcom. High Five!

Nach einem kurzen Einführungsdebakel, welches so geradlinig ist wie der Strich eines Meisterpinsels und keiner noch so kleinen Entscheidungsfreiheit, erfreut sich mein, in der finstren Nacht trübe gewordener Blick, an 4 verschiedenen Handlungssträngen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Geil.

Ich wähle direkt meinen Alten Saufkumpanen und Kürbiskernweitspuck-Weltmeister Leon S. Kennedy aus. Ach Leon, ich und du, wir sind schon durch dick, dünn und ekelige Monsterscharen gegangen und sind doch beide nicht gealtert. *räusper* Schwerpunkt hier ist selbstredend Horror, dem ich mich tapfer stelle. In der Dunkelheit. Alleine. Was soll ich sagen. Resident Evil hat es auch nach all den Jahren noch immer drauf mich zu schocken. Allerdings dieses Mal mit einem so linearen Spielverlauf, dass sich Akt 1 auch komplett in einem U-Bahnschacht abspielen könnte. (Oh wait) Geradeaus Kameraden.

Wenn ihr, wie ich, clever sein wollt und herumliegende, vermeitliche Zombies im Vorfeld abknallen oder mit einem Messerstich beseitigen möchtet: NEIN NEIN NEIN. Das lässt das Spiel nicht zu und eben jene Zombies, durch die eure Kugeln wirkungslos durchgeflogen und Messerstiche verpufft sind, greifen euch später auf dem Rückweg natürlich an. Das Gleiche gilt für: Direkt den richtigen Weg gehen, alle Zombies in einem riesigen Raum geschickt durch Fenster abknallen und ähnliches. Das Spiel wird euch dennoch nicht damit davon kommen lassen. Es ist alles vorprogrammiert. So sehr, dass ich einmal in einem Gang wirklich alle Zombies beseitigt hatte, während mir die Tür für die Flucht geöffnet werden sollte. Gerade beim Aufsammeln der fallengelassenen 8 Kostbarkeiten geht die Tür endlich auf und eine Zwischensequenz lässt unser Heldenduo schreiend durch die offene Tür stürmen während es zwei (von mir ja längst erschossene Zombies) noch fast mit durchschaffen und ich sie per Kopfschuss beseitigen muss. Erneut! Natürlich sind so auch die fallen gelassenen Sachen futsch, meine Kugeln völlig verschwendet und das Frustlevel gestiegen. Dergleichen passiert leider oft und ist für mich sehr ungewohnt, weil so begrenzt, dass es keinen Spaß macht. Apropos Spaß.

Ungewollte Slapstick

Davon gibt es sehr viel. Es soll ja ein Horrorszenario sein, das ich hier mit Leon erlebe aber mal erlich, er und seine Kumpanin Helena sind… *lacht irre*

Beispiele der endlosen Eleganz der beiden:

  • Leon stolpert wirkllich über jede Leiche. Zunächst mag das passend für das bedrückende Ambiente sein, aber spätestens nach der drölfzigsten Leiche und seinem Stolpern und Hrnng Spruch reicht es dann auch.
  • Leon schaut gerne anderen beim Sterben zu. Direkt zu Beginn sieht er auf einer Überwachungskamera seelenruhig zu, wie zwei Flüchtlinge Einlass in den Campus wünschen. Sie haben ein Schild mit Help Me dabei, schreien, kreischen und winken bemüht in die Kamera. Sie geben wirklich alles. Leon schaut sich das etwa 20 Sekunden an, dann sieht man, wie vom Ende der Straße langsam Zombies auf die beiden zu robben! Leon? Aktion? Nein? Ok. Er wartet noch ein bißchen und als die Zombies endlich die beiden anderen erreicht und angegriffen haben will er zur Rettungsaktion eilen. Doch Helena (die nebenbei auch die ganze Zeit zuschaut) sagt dann: „Es ist zu spät“. Ding Ding Ding. Rischtisch. Jetzt ja. Da hatte ich bereits Tränen der Glückseeligkeit in den Augen.
  • Leon läßt andere gerne die Drecksarbeit machen, sei es Helena, Typen in Anzügen, etc. Gerne geht er hinter allen die dunklen Pfade entlang, auch wenn ich selbst vor rennen will. Das Script ist halt manchmal nicht so geschrieben und lässt es nicht zu.
  • Aber, so ich mal vorne den Helden markiere, gehen alle Jump Scares daneben. Im Hintergrund erschreckt sich dann Helena, wenn zu schauerlicher Musik eine Leiche vom Himmel fällt oder von der U-Bahn kippt. Schade, ich drehe mich dann nur verwundert um und rufe: „ Wat isn at widda? Wigge jetzt hier!“
  • Dank endlosen überlebten ähnlichen Szenarien hatte ich gehofft, Leon wäre clever, aber weit gefehlt. Manchmal öffnet er so dämlich die Türen, nur damit man wieder automatisch von einem Zombie angegriffen werden kann und diese Mini-Tasten-Spielchen zum Tragen kommen. Ebenfalls schade und unnötig. Ich als Spieler weiß immer schon wann was kommt und wie dämlich Leon wieder sein wird.
  • Ihr könnt verbal mit eurem Computergesteuerten Freund kommunizieren, aber oft reagiert Helena auf Befehle mit: Nicht jetzt! Oder so verspätet, dass es zuweilen nutzlos ist und wieder für Lacher sorgt.

Fazit

Irgendwann reichte es mir dann leider. Ich glaube insgesammt habe ich so 2 Stunden gespielt. Die anderen Modi habe ich noch nicht getestet. Es kam bisher so wenig Horror auf, wie wenn ich an einen gefüllten Kühlschrank gehe und meine Freundin, nachdem ich bereits ein kaltes Bier in der Hand halte und die anderen 10 im Schrank gesehen habe, sagt:“ Es ist kein Bier mehr da Marcus.“ Doch, ist es und Resident Evil VI ist doof! „Das stimmt.“

Setzen 6?


impericus

Über Impericus 

Grüße, ich bin der Marcus und vogelfreier Autor überall und nirgends. Weiterhin bin ich Hobby-Philantroph, Gamer, Geek, Leseratte und gehe religiös ins Gym. Immer zu Weihnachten! Zudem liebe ich unser Universum. Ich finde, es ist eines der Besten.
Weiterführende Links: Nerd-Wiki

Nintendo Switch – Hybrid Konsole mit Zellteilung

Nintendo lüftet das Geheimnis, spendiert seiner neuen Gaming Konsole einen richtigen Namen und mir ein ganz klein bisschen Gänsehaut und Sentimentalität dank Gedenken an längst verschollene Tage.

Früher flimmerte bei mir oft die Sendung Switch auf Sat 1 über den Bildschirm und ich habe herzlich gelacht. Nun, nach so vielen Jahren gibt es endlich ein neues Switch. Das Nintendo Switch. Ich gestehe ich bin ein wenig „von den Socken“ nachdem ich sowohl das Veröffentlichungsvideo, als auch den Legend of Zelda: Breath of the Wild Trailer gesehen habe. Ja, ich bin spät dran.

Ach Link, du siehst ja gar nicht mehr so pixelig aus und funkelnd, lebhaft, glitzernd schimmert das Licht der untergehenden Sonne auf dem silbernen, klaren Wasser des Sees, während du dein Floß mit einem Fächer bestehend aus einem riesigen Blatt antreibst… Moment, was? Egal. Es sieht wirklich gut aus. Ich möchte es eigentlich sofort spielen. Vor allem, weil ich, wie es des Teufels Zufall so will, just gestern erst das alte Zelda auf dem Nintendo 64 ausgepackt habe.

Die Specs

Die Nintendo Switch ist eine Handheld Konsole mit vermutlich 4GB Ram. Das haut erstmal niemanden vom Hocker. Außer vielleicht Menschen mit Arithmophobie. Die Playstation 4 bedient sich derer 8. Auch nicht die etwa 1 TFLOPS Leistung des verbauten Nvidea Chips. Erneut wartet die PS 4 mit etwa 1,8 auf und die neue PS 4 Pro gar mit 4,2 TFLOPS.

Floppt deswegen die Switch? Aber nein. Das sind eben auch keine Hybrid-Konsolen. Die Nintendo Switch verbaue ich einfach zunächst in der Docking Station und spiele direkt, wie gewohnt, auf dem Bildschirm meines Vertrauens, dann muss ich aber leider zur Konferenz für den Weltfrieden *Hust Hust*. Kurz wird mein Controller auseinander geschoben, die Konsole eingeklemmt und *Rubbel Die Katz* nehme ich meine Konsole einfach mit und spiele Zelda halt in der Bahn. Oder im Auto. Keine Sorge, mein Chauffeur fährt den Wagen! Außerdem könnt ihr die Konsole auch aufstellen und dann mit dem Controller steuern, fern des flimmernden Bildes, so ihr wollt.

Für die harten Fakten vertröstet uns Nintendo zudem, denn bis zur Veröffentlichung im März 2017, also quasi morgen, verspricht man uns noch aufgewertete Chips und noch mehr Leistung.

Die Erscheinung

Sieht die Nintendo Switch schön aus? Ich möchte hier kein Richter sein und ohne Henker gibt es denn ja meist auch nicht. Der Controller selbst erinnert mich, nachdem ich ihn lange angestarrt habe und verzweifelt nach einem Vergleich suche an…Toast. Grauen Toast, leicht angebrannt mit zwei kleinen Griffen zum Wegwerfen. Die schiere Größe allein macht ihn zudem zu einem ausgezeichneten Werkzeug der Gerechtigkeit. Sollte ich also von einem Mitspieler (ja, der Controller kann in zwei separate Controller gespalten werden) bezwungen werden, kann ich ihm oder ihr das riesige Ding direkt an die Schläfen schlagen und der Tag ist mein.

Ach ja, ihr könnt sogar zwei Nintendo Switchis verbinden, wenn ihr euch trefft. Einfach nebeneinander stellen, die Controller teilen und schon spielt ihr Games zu viert. Ich persönlich warte noch auf die WOW Variante, bei der die Switch in etwa 8.000 kleine Handhelds geteilt werden kann, um den Server zu populieren.

Fazit:

Ich bleibe dabei, dass ich mir wohl nach langer Zeit nochmal eine Nintendo Konsole zulegen könnte. Vielleicht sind die technischen Details nicht so ausgearbeitet und überzeugend. Vielleicht ist es nicht die schönste Konsole der Welt. Aber alleine Zelda scheint so viel Herzblut zu beinhalten, dass ich einfach direkt träumerisch einsteigen möchte um mich in das Land von Hyrule entführen zu lassen. Außerdem ist es in meinem Bett einfach arschbequem. Wer will da schon wo anders spielen? Zelda… ich komme.

PS: Spiele, die ich auf der neuen Konsole will:

Zelda, Super Mario Kart, Castelvania und Street Fighter – Die ersten Beiden sind ja bereits da! Und das reicht mir erstmal. Erstmal! Wie steht’s bei euch?


impericus

Über Impericus 

Grüße, ich bin der Marcus und vogelfreier Autor überall und nirgends. Weiterhin bin ich Hobby-Philantroph, Gamer, Geek, Leseratte und gehe religiös ins Gym. Immer zu Weihnachten! Zudem liebe ich unser Universum. Ich finde, es ist eines der Besten.
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Das schönste Cosplay aus 2016 so far…

„I am one of the most unusual cosplayers. I can be sexy, I can be ugly, and I do it well! All my Cosplay I do by myself.“

Elena Samko ist eine stolze Cosplayerin – und kann sich dies auch leisten. Ihre Kostümchen sind nicht nur sehr hübsch angefertigt, sondern auch wunderbar gephotoshopt und in Szene gesetzt. Jede Pose ist perfekt, jedes Bild ein Kunstwerk für sich. Nun hat sie sich nach diversen Monstern auch der Noonwraith (Mittagserscheinung in der deutschen Version, meine ich.) aus der Witcher-Serie angenommen. Welch wunderhübsches Gesichtchen man doch auf den Bildern erkennen kann! Perfekte Bewerbungsphotos für einen Modeljob.

Als Fotografin zeigt sich Kseniya Rogutenok verantwortlich, Elenas eigene Facebookseite und ihr DeviantArt-Profil kann man hier erspähen. Es lohnt sich. Muss man auch mal neidlos anerkennen!

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Was macht eine gute Rollenspiel-Figur aus?

Gestern habe ich noch über die eher flachen Archetypen gesprochen, heute soll es in einen anderen Bereich gehen – den der „guten“ Figuren. Doch was heißt „gut“ in diesem Zusammenhang? Spontan käme mir Folgendes in den Sinn: Die Figur sollte „echt“ wirken, tiefgründig sowie vielschichtig und in sich schlüssig sein. Man sollte ihre Beweggründe und ihr Handeln nachvollziehen können. Ihr sollte Leben eingehaucht worden sein. Oder anders: Wann wird eine Figur zu einer Person?

Creative Director Mike Laidlaw und Lead Writer Patrick Weekes von BioWare sind der Frage in einem Video nachgegangen und ziehen Solas aus Dragon Age: Inquisition und Mordin aus Mass Effect als Beispiele heran. (A.k.a.: Spoilers inside!)

Die wichtigsten Aussagen fasse ich mal kurz zusammen: 

  • Die Figur sollte lebendig wirken. Mit Träumen, einer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Ängsten, vielleicht einer Familie. Sie sollte wirken, als würde sie auch außerhalb des Kontextes des jeweiligen Spiels tatsächlich existieren können. Mit all diesen Informationen im Hinterkopf beginnt man als Spieler, sich um diese Person zu kümmern – und ein etwaiger Verlust derselben lässt einen emotionaler zurück. „Captain. Redshirt Nr. 54 ist tot.“ vs. „Karl-Heinz ist tot! Er wollte doch eine Schmetterlingsfarm gründen und ach, wie hat er immer so gefühlvoll über seine Frau gesprochen! Was die wohl dazu sagen wird …?“
  • Kontraste sollten vorhanden sein; Antagonisten, Trauer im Kontrast zur Freude, Rückschläge, die einen Triumph intensiver erleben lassen. Eine Figur, die einem egal ist, die einen bar jeglicher Emotionen zurücklässt, bleibt grau. Auch wenn es bedeuten kann, dass die Figur gehasst oder verachtet wird. Das ist völlig ok. Wesentlich besser so, als gar keinen Bezug zu finden. in dem Fall hätten die Autoren versagt.
  • Auch oder gerade bei moralisch fragwürdigen Ansichten ist es doch sehr von Vorteil, diese in sich schlüssig darzustellen und mit der Person und deren Charakter zu verknüpfen. Stichwort Plausibilität.

Dem kann ich mich anschließen. Romane erfordern natürlich andere Techniken und Vorgehensweisen als ein Videospiel – alleine schon, weil die interaktive Komponente fehlt – doch diese Punkte sind mir bei meinen Protagonisten und Nebenfiguren gleichermaßen essentiell. Ich finde es immer spannend, wenn andere Schaffende über solche Themen sprechen, daher möchte ich euch das kurze Video einfach empfehlen.

Der N64 darf in den USA bald Bier trinken!

Heute vor 20 Jahren erblickte der N64 das Licht der Welt. Zumindest der japanischen Welt, denn in den USA wurde er drei Monate später veröffentlicht und in Europa sogar erst fast ein Jahr später, nämlich am 1. März 1997. So oder so – da der N64 großartig ist, muss dieser Tag gebührend beblogartikelt werden! Und womit? Mit Recht!

Geschenkt bekommen haben mein Bruder und ich ihn, ich glaube Weihnachten 1997. Keine Ahnung, wer das gefilmt hat, aber ganz im Ernst, das sind wir:

Zumindest könnten das Original wir sein! Hey, sogar die Haarfarben und Frisuren stimmen! Fortan jedenfalls übten wir uns in lauernder Bereitschaft. Der N64 stand wohlbehütet im Schlafzimmer unserer Mutter, wohlwissend, dass wir sonst gar nicht mehr draußen mit Steinen nacheinander werfen spielen würden. Ein täglich immer neu aufflammender Kampf um unser einziges Spiel „Ocarina of Time“ entbrannte und die ersten Siege durch K.O. errangen wir nicht etwa im Spiel, sondern auf dem Teppichboden vor der Konsole! Gut. Vielleicht übertreibe ich auch hier ein wenig. In meiner Erinnerung jedoch waren wir plötzlich erklärte Feinde, die um den einzigen Controller gekämpft haben!

Meine 5 Lieblingsspiele auf dem N64

  • Mario Kart. Nuff said. Außer Peach, die blöde Kuh.
  • Ocarina of Time. Selbsterklärend.
  • Bomberman – nachdem ich es anno 2014 endlich verstanden habe.
  • Majoras Mask. Weil Geschwimme als Zora und düstere Atmosphäre.
  • Snowboard Kids. Haben meine beste Freundin und ich damals bis zum Erbrechen gezockt.

Obwohl die Konsole schon so unglaublich alt ist kann man sie noch immer hervorragend benutzen! Ständig! Immer! Nach Mario Kart 64 gab es kein besseres Rennspiel mehr! Und davor auch nicht! Und ich bin wahnsinnig stolz auf den Zelda-Controllersticker aus der Screenfun, der auch nach etlichen Jahren noch hält. Wie der N64 eben. Brave 90er-Qualität.

Zur Feier des Tages habe ich mal nach Fun Facts zum N64 gesucht. Fun Fact 1: Diese Fakten sind alle langweilig. Eigentlich sollte er „Ultra 64“ heißen. Ui, toll. Klingt wie ein Transformer. Es hatten sich erfolgreich Leute beschwert, dass sie Wundblasen vom exzessiven Controllerbenutzen erlitten hätten: Prompt wurden $80 Millionen in Handschützer investiert. Aufregend. Viele weitere Fakten könnt ihr ja googlen, aber erwartet keine Offenbarungen. Protipp: Spielt stattdessen lieber auf dem N64. Ich werde es jedenfalls gleich tun! Das Mario Kart Turnier wartet auf mich!

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Game of Hyrule (Fan-Film)

Ich weiß nicht, wie es euch geht – aber ich kam in den letzten Tagen gerade mal dazu, mit letzter Kraft meine Mails abzurufen (und wie ein bereits getrunkener Schluck Wasser in Foren abzuhängen.) Gewisse Dinge gingen daher total an mir vorbei! Ist Doom eigentlich schon draußen?

Mein Feedreader umfasst heute exakt 999+ neue Artikel. Viel zu viele. Drei exemplarische habe ich mir vor dem Löschen eben jenes Feeds mal vorgenommen: Ein Katzenbild, ein Artikel über eine zweifelhafte Studie über den mehr oder minder Sexismus fördernden Faktor von GTA und den Fan-Film „Game of Hyrule“. Der existiert bereits seit geschlagenen drei Tagen im Netz – und ich habe mich trotz seines hohen Alters sofort in ihn verliebt!

„Take him to the Water Dungeon.“
„No! No please! NOOOOooooo“

Entstanden ist dieser Film in monatelanger Arbeit und erzählt die Geschichte des Königreiches Hyrule, dem nach Jahren des Krieges mit den Gerudo nun der Atem auszugehen droht. Gemixt mit game of throne’schen Intrigen und Wirrungen, zeldainternen Eigenheiten und zerstampften Feen ist so ein fast 6 Minuten währendes Mashup entstanden, das ich fast verpasst hätte. Und damit es euch nicht fast ebenso ergeht: Tadaa!

[Cosplay] Tracer

Ich weiß nicht, was es ist… Der fidele Eindruck, den sie macht? Die völlig übertriebene Debatte um ihre Siegespose? Oder doch der Hintern an sich? Ok. Letzteres kann ich definitiv ausschließen. So oder so: Ich finde Tracer aus Overwatch unglaublich schön designed und in Szene gesetzt. Dass da eine Cosplayerin heranreichen würde, hätte ich nicht gedacht – ist aber passiert.

Der ein oder andere wird die Bilder der Cosplayerin Tasha sicher bereits kennen, allerdings hält mich das nun nicht davon ab, sie hier zu zeigen. Man könnte Tasha genau so ins Regal stellen und es würde keinem Figurensammler auffallen! Vermutlich müsste man sie vorher schrumpfen, aber hey, wer kümmert sich schon um Details…?

Die junge Koreanerin führt neben ihrer Facebook-Page auch noch ein Twitch-Profil und eine Website.

Genderlock? Ist doch völlig ok.

Genderlock: Das bedeutet, dass innerhalb eines Videospiels eine oder mehrere Klassen nur von Charakteren eines Geschlechts bespielt werden können. So kann man beim kommenden Sandbox-MMO Black Desert Online Jägerinnen, jedoch keine männlichen Jäger, Krieger, jedoch keine Kriegerinnen spielen. Und das sind nur zwei von vielen Beispielen, denn das Spiel setzt sowohl auf Gender-, als auch auf Racelock. Gamestars Jürgen Stöffel findet diesen Umstand „albern“ und fühlt sich in seiner spielerischen Freiheit stark beschnitten, wie er in seinem Artikel darlegt. Auf das Spiel selber und dessen besonderen Details dieses Thema betreffend möchte ich nicht näher eingehen, sondern vielmehr das Thema als solches besprechen. Aufhänger ist dieses Zitat aus dem Gamestar-Artikel.

Nun, vielleicht will ICH ja genau sowas spielen? Vielleicht hängen mir saublöde Klischees zum Hals raus und ich will in einem Fantasy(!)-Spiel auch meiner Fantasie freien Lauf lassen, und eben auch mal ein drei Meter große Riesenweib spielen! Und mir ist auch egal, ob der Genderlock durch irgendwelche Hintergrundgeschichten im Spiel erklärt wird. Das mag in einem Fantasy-Roman gut zur Stimmung passen, aber als Rollenspieler will ich die maximale Freiheit. (Jürgen Stöffel)

Ist die spielerische Freiheit wichtiger als die Spielwelt? Für die meisten vielleicht, für mich jedoch nicht. Ganz im Gegenteil finde ich es reizvoll, wenn nicht alles frei ist, nicht alles möglich und einem stattdessen Grenzen auferlegt werden. Gerade wenn es zur Spiel- und Hintergrundwelt passt, finde ich Details wie Genderlocks sehr interessant, denn im besten Fall trägt es zur Immersion bei. Im Mittelalter angesiedelte Spiele, in denen man auf weibliche Ritter en masse trifft? Ein MMO über die nordische Mythologie – oder auch besagtes Black Desert- , in denen man männliche Walküren spielen kann? Nein, das muss nicht sein.

Und auch, wenn unter dem Deckmantel der Fantasy nahezu alles erlaubt ist rechtfertigt das für mich keine willkürliche bestimmte Welt, die in sich nicht schlüssig ist. Gut. Hier spricht die Weltenbauerin aus mir und da bin ich sicherlich viel strenger als ich sein müsste. Letztlich ist die Hintergrundwelt nur das Setting, in dem die eigentliche Handlung stattfindet und ist weniger wichtig als innerhalb eines Romans, in dem auch der „fantastische Realismus“ wesentlich strenger zu betrachten ist als in einem Videospiel. Schließlich zähle ich in World of Warcraft auch nicht die Ackerfelder Westfalls durch, nur um mich später darüber zu mokieren, dass die Einwohner der östlichen Königreiche gar nicht genug Brot zum leben hätten. Fantasyrollenspiele müssen nicht 100%ig realistisch sein und das zu fordern hätte schon etwas sehr putziges.

Schnell wird bei diesen Genderlocks auch Seximus gewittert: „Was, man darf keine Kriegerinnen spielen? Wie unverschämt, sind Frauen etwa schwächer als Männer, werden sie gar zurück an den Herd gewünscht und überhaupt, sind wir wieder im Mittelalter?!“ Auch hier verweise ich gerne auf die Spielwelt an sich, in der die Verhältnisse vielleicht nicht ganz so sind wie gewünscht. Das wiederum erinnert mich an den Witcher, dem zuweilen der Mangel schwarzer Charaktere angekreidet wurde. Zu Unrecht, wie ich noch immer finde, denn warum Diversität erzwingen, wenn es die Spielwelt nicht zulässt? Und auch, wenn in Black Desert keine Kriegerinnen möglich sind, so doch immerhin eine weibliche Entsprechung dieser Klasse, namentlich die Walküre.

Der Wunsch nach spielerischer Freiheit ist gerade bei Rollenspielen sehr groß und auch verständlich, schließlich ist es eines der Vorteile dieses Genres, bei der Charaktererschaffung seiner Fantasie möglichst freien Raum zu lassen. Doch ist es nicht auch lobenswert, dass es Spiele gibt, die alte Pfade verlassen und eigene Merkmale besitzen? Ist es nicht auch ganz interessant, selber eigens ausgestampfte Pfade zu verlassen und sich auf etwas neues einzulassen? Wird auch gemeckert, wenn seine Lieblingsklasse in einem Spiel nicht vorhanden ist? Muss jedes Spiel alles bieten, beinhalten, ermöglichen? Ich sage: nein.

Ich habe nichts gegen eine gewisse Exklusivität, sehe weder Sexismus, noch Diskriminierung und finde es begrüßenswert, wenn man als Spieler auch mal gegen die ein oder andere Schranke prallt und sich so unter Umständen neu herausgefordert fühlt. Einer der vielen Fehler, die World of Warcraft meines Erachtens übrigens gemacht hat, ist die Aufhebung der Exklusivität fraktionsgebundener Klassen. „Einfach und beliebig“ ist für mich wirklich nicht immer besser.

The Walking Dead: Von Spielen, Teasern und Vorahnungen

Ob ihr es wollt oder nicht: Ich bin ja ein kleiner Fan. Von Star Trek. Ok, und natürlich auch von The Walking Dead, schließlich steht dieser Name hier auch im Beitragstitel. In den USA wird pünktlich zum herzallerliebsten Valentinstag die zweite Hälfte der sechsten Staffel anlaufen und mir hoffentlich wieder wohlige Stunden auf dem heimischen Sofa bescheren. Was kann schon schöner sein, als im heimeligen Wohnzimmer zu sitzen, während vor dir im Fernseher die Zombies vor sich hin verwesen? Richtig. Star Trek. Doch ich schweife wieder ab.

Eine erste Meldung rankt sich um Michonne. IhreTelltale-Miniserie wird am 23.Februar veröffentlicht und erzählt in drei Episoden, was die klingenschwingende Michonne zwischen Issues und #126 und #139 getrieben hat. Verfolgt von den Geistern ihrer Vergangenheit war sie dort von Rick und seiner Gruppe getrennt, tänzelnd zwischen Reue und Verlust. Ab dem 14. Februar wird man sich eine Extended Preview auf dem offiziellen Youtubechannel ansehen können. Und wer den Reveal Trailer vom Dezember verpasst hat, wird hier fündig werden.

Einen kleinen Quietscher der Vorfreude auf die zweite Staffelhälfte entrang sich mir dann, als ich dieses Promobild des russischen FOX-Ablegers sah. Darauf zu sehen(Ich setze es mal in Spoiler, nicht dass sich eine zarte Seele noch auf den Schlips getreten fühlt, weil auf dem Bild zu sehen ist, dass die kommende Staffel nicht nur aus Blümchenpflücken besteht): Der possierliche Carl, der den neusten Modetrend des zombiekalyptischen Herbstes trägt, nämlich eine Bandage quer über dem juvenilen Gesicht. Nun jubeliert das Comicleserherz, denn kann es sein? Kann es sein, dass der gute Carl endlich sein Auge verliert? Man verzeihe mir diesen garstigen Gedanken, doch ich mag es sehr, wenn sich die Serie mit den Comics überschneidet. Es sei denn, es sind Negan, Glenn und ein Baseballschläger involviert. Ein Bildchen also, das einem die kommenden Episoden ein wenig näher bringt und die Freude zu schüren weiß! Ebenso natürlich wie der allseits bekannte Teaser. Doch der ist natürlich schon uralt.

Nach 8 Episoden wird die sechste Staffel auch leider wieder vorbei sein.Zum Glück(?) gibt es noch den von mir recht ungeliebten Ableger Fear the Walking Dead, dessen zweite Staffel am 10. April starten wird. Viel zeigt der neue Teaser nicht, doch endet er zumindest mit dem subtilen Anzeichen horroresker Zombieaction, mit der auch die erste Episode der ersten Staffel noch punkten konnte.

TV Tipp: ZDFinfos Videospieldokus

Die nächsten Abende noch nichts vor und speziell morgen, den 6.2., Lust auf einen Fernsehabend? Diesen hat ZDFinfo für Filme rund um Videospiele reserviert. Insgesamt 5 Dokumentationen werden dann zu sehen sein, wobei ich eine davon besonders hervorheben möchte. Doch dazu gleich mehr. Um 21:00 wird noch harmlos über die „Väter der Pixel-Monster“ berichtet, wobei sich dies in zwei Parts aufsplitten lässt: Die „Microsoft-Story“ und die „Google-Story“ geben sich hier die virtuelle Klinke in die Hand. Ab 22:30 wird mit „World of Warcraft – Geschichte eines Kult-Spiels“ der Abend weitergeführt, das sowohl der Überschrift gerecht wird, als auch die kulturellen Aspekte WoWs beleuchtet und dessen Status in der Welt der Videospiele andeutet. Diese 45-minütige Dokumentation kann auch heute bereits in der Mediathek aufgerufen werden.

Der eigentliche Grund für diesen Blogartikel nennt sich „Killerspiele“, startet um 23:10 und ist der erste Part einer dreiteiligen Dokumentationsreihe rund um die im Laufe der letzten Jahre kontrovers diskutierten „Killerspiele“, deren liebevoller Spitzname bei einigen für Augenzucken sorgt. Es ist der erste Film Christian Schiffers, seines Zeichens WASD-Herausgeber und Redakteur und Radiomoderator beim Bayerischen Rundfunk, für ZDFinfo.

„Killerspiele“, die hier im ersten Teil den klangvollen Beinamen „Der Streit beginnt“ trägt, befasst sich mit den Anfängen der Debatte, die weiter zurückreicht, als so mancher glaubt: Bis ins Jahr 1976, in dem Death Race erschienDort musste man Gremlins überfahren, die Dank der dezenten Pixelgraphik stark an Menschen erinnerten. Zu stark, denn bald forcierte es die ersten kritischen Stimmen. Es sei „Krank, krank, krank!“, beteuerte etwa die Organisation National Safety Council. Laut Schiffer ward die Killerspieldebatte geboren.

Diese Dokumentation liefert insgesamt einen interessanten Einblick und ist ein netter Start aus einer doch erfrischend neutralen Sicht. Sie kann online bereits heute ab 20 Uhr gesehen werden.

Zuletzt untersucht „Videospiele- Revolution einer Generation“ ab 23:55 die Auswirkungen des „Trends“, beleuchtet sowohl negative, als auch positive Faktoren und lässt Psychologen wie Neurologen zu Wort kommen.

Ein paar Blicke wert ist das Programm definitiv, ob live oder abseits des Programms in der Mediathek.

Zwischen 0:40 und 3:30 kann man sich übrigens noch Dokumentationen über Science Fiction ansehen. Doch das nur nebenbei.

Top 5: Hintern in Videospielen

Als Frau Sarkeesian mit kritisch hochgezogener Braue ihr Video über das strategische Verdecken von Hinterteilen in Videospielen veröffentlichte und noch während sich das Internet einem spontanen Monsun gleich über eben jenes Filmchen das Mäulchen zerriss, war ich schon fort, weit fort. Dieses „weit fort“ nennt sich gemeinhin auch „Tagtraum“ und beinhaltete in diesem Fall alle möglichen Videospiele. Irgendwo müssen sie doch sein, diese sexy Herren in knappem Spandex, die sich mit blankem Hintern auf Nüsse setzen um diese zu knacken. Denn sonst, muss ich ehrlich gestehen, achte ich eher nicht auf die Kehrseite eines Mannes. In meiner kleinen Welt ist ein – pardon, doch ich muss auch mal ein anderes Wort verwenden, das gebietet meine Wiederholungsangst – Arsch nämlich primär für Männer ein sexy Objekt. Immerhin.. ihr wisst schon. Ihr habt alle schon mal Bienchen und Blümchen gesehen.

Wie dem auch sei: Ich persönlich sehe nicht, dass weibliche und männliche Hintern, egal, ob es sich um reale, fiktive oder gar verpixelte handelt, wirklich vergleichbar wären. Nicht, wenn man sich die Zielgruppen ansieht. Einen Bizeps finde ich bspw. wesentlich anziehender als einen musculus gluteus maximus, auch wenn letzterer hübsch nach einem römischen Kaiser mit moderner Glutenunverträglichkeit klingt.

Und da ich momentan in dezent trashiger Laune bin, lasse ich euch hier meine schlecht abgemischte Top 5 der hübschesten Allerwertesten da. Und alle so: Yay!

Boom Raider

Als Anhänger von Fanfilmen ist es mir immer eine besondere Freude, selbige vorzustellen – gerade dann, wenn sie Fandoms thematisieren, die ich mag. „Boom Raider“ basiert, man hat es vielleicht unter Umständen eventuell geahnt, auf der Tomb Raider-Reihe, genauer gesagt auf dem Ende Januar erscheinenden  „Rise of the Tomb Raider„.

Verantwortlich für dieses Video, in dem eine dezent genervte Lara versucht, ein explosives Fass in die Luft zu jagen und letztlich doch blutigerweise ihren Eispickel zu Rate ziehen muss, zeichnen sich die Australier „Fury Fingers„. Deren Youtube-Channel ist gespickt mit sehenswerten Fanfilmen rund um ihre liebsten Videospiele.

Lara wird hier von der Cosplayerin Shiveeejam verkörpert, die sich mit viel Elan und trainiert von einem Kampfchoreographen durch die Szenerien schwingt.

Was wäre, wenn ich eine Simsfigur wäre?

Dieser Frage bin ich nachgegangen und habe mir eigens dafür Sims 3 installiert. Für mehr als diesen überaus wissenschaftlichen Test (für den ich auch keine grafischen Höchstleistungen gescheut habe. Hust. Hust. Das passiert, wenn man nicht screenshottet, sondern nur filmt.) reicht es für mich jedoch nicht. Der Titel befindet sich nicht mehr auf meiner Platte. RIP. Doch zurück zu dem Versuch: Die Charaktergenerierung. Eine Frisur ist schnell gefunden, ein „irgendwievielleichthalbwegspassendes“ Shirt ebenso und die Charaktereigenschaften gesetzt. Hier lasse ich Ehrlichkeit walten! Ordnung und Fleiß werden tief angesetzt, dafür die Nettigkeit zumindest auf ein Normalmaß. Aus diesen Charakterpunkten rechnet das Spiel automatisch das Sternzeichen aus. Überraschung: Mir wird tatsächlich die Waage zugeordnet! Da ich am 14.10.1995 (Hihi. An diesem Punkt endet die Ehrlichkeit) Geburtstag habe, passt es hervorragend! Das Spiel ist ein Hellseher. Bestimmt. Zuletzt definiere ich die „Laufbahn“. Gestatten: Ich bin natürlich ein „Freundschaftsmensch“ mit dem Lebensziel, viele gute Freundschaften zu knüpfen und zu festigen.

Tadaa! Mini-me ist erschaffen. [insert irres Wissenschaftlerlachen. Muhahar.] Der eigentliche Test kann beginnen.

Tag  1      

Nun setze ich Klein-Guddy in ihre erste eigene, virtuelle Wohnung und gucke einfach zu.(per Schnelldurchlauf, versteht sich)
Erstaunlicherweise tut sie das, was ich auch tun würde: sie setzt sich vor den Fernseher. Und sitzt. Und sitzt immer noch. Sie wäre wohl verhungert(ok, unwahrscheinlich. Es gibt schließlich Chipstüten im Kühlschrank.), würden nicht nach Stunden Nachbarn an ihrer Tür klingeln um sie in der Nachbarschaft willkommen zu heißen.
Müde steht Guddy auf, streckt sich und watschelt Richtung Haustür. Kaum ist die Tür geöffnet, scheint alle Müdigkeit verflogen und ein heiteres Gespräch, mal mit dem einen, mal dem anderen der drei Gäste nimmt seinen Lauf.
Zwischendurch macht sich einer der Gäste in die Hosen, weil Groß-Guddy vergessen hat, eine Tür zum Badezimmer samt Klo zu bauen. Zum Glück ist diese erbaut, bevor Klein-Guddy das gleiche Schicksal ereilen kann.
Am Ende des Abends hat sie zwei echte, tiefgehende Freundschaften mehr. Das ging schnell. Nicht mehr lange, und alle werden friedlich lächelnd gemeinsam Freundschaftsbändchen knüpfen und Kumbaya singen.
Es wird Nacht, ihre Müdigkeitsanzeige nimmt schwindelerregende Ausmaße an, gegen die sie sich standhaft wehrt. Lieber sitzt sie vor dem PC. Seems legit.
In letzter Sekunde – ich hatte schon Angst, sie würde vor dem PC zusammenbrechen – springt sie auf und hechtet mit einem meisterhaften Sprung ins Bett.guddy

Tag 2

Sie schläft bis 12 Uhr Mittag und macht sich dann doch noch etwas zu Essen. Viel zu viel übrigens, vier weitere, randvolle Teller stellt sie auf alle möglichen Ablageflächen in der Küche und im Wohnzimmer. Sie isst vor dem Fernseher, stellt den Teller auf den Boden und geht duschen.
In der Zwischenzeit wirft der Postbote einen Brief in den Briefkasten.
Der restliche Tag verläuft komplett ereignislos. Aber man erzählt sich, das in China ein Sack Reis umgefallen sei und irgendjemand Toastbrote verkauft.

Tag 3

Sichtlich durch den vorhergegangenen, entspannten Tag ausgeruht, steht sie heute sogar bereits gegen 11 Uhr auf und schlendert nach der Dusche im Nachthemd an den mit grüner, stinkender Aura umgebenden Tellern vorbei nach draußen, um dort nicht etwa die Post hervorzuholen, nein, sondern sich ins Gras zu setzen (ein Schneidersitz macht sich wie man weiß hervorragend bei einem kurzen Nachthemdchen) und Löcher in die Luft zu starren. Das lässt ihre Laune langsam, aber stetig ansteigen – immerhin ist es im Simsland immer Sommer.
Nach ein paar Minuten kommt ein noch unbekannter Nachbar vorbei, der sich einige Momente lang orientierungslos neben sie stellt. In trauter Zweisamkeit starren sie sicherlich eine Stunde lang Löcher in die Luft, bis Guddy aufsteht und den „Neu“ankömmlich überrascht ansieht. „Na wo kommst du denn so plötzlich her?“, scheinen ihre weit aufgerissenen Augen zu sagen, bevor sich die beiden kichernd begrüßen. Der Neue – nennen wir ihn der Einfachheit halber „Horst“ – redet den Sprechblasen nach zu urteilen über Fußball, seine Exfreundin und seine Oma, was Guddy dazu veranlasst, ungerührt über Basketball, Kinder und Dinosaurier zu fachsimpeln.
Während Guddy die nächste halbe Stunde auf dem Klo verbringt, geht Horst ungefragt an den Fernseher und schaltet eine Soap ein, die Guddy, kaum dazugestoßen, wegdrückt und Nachrichten laufen lässt.
Warum lade ich  – also sie, also ich, also sie – eigentlich jeden nach Hause ein?!
Irgendwann geht Horst, dafür schrillt das Telefon und Freundin Berta meldet sich zum Dienst.
Irgendwie haben es in der Zwischenzeit zwei Bücher auf den Boden geschafft und Guddy bewegt sich telefonierend, doch mit traumwandlerischer Sicherheit, durch das Labyrinth an aufgeschlagenen Büchern, schmutzigem, stinkendem Geschirr und alten Zeitungen.

UnbenanntTag 4

Während Groß-Guddy einen Augenblick lang nicht hinsieht, ist Mini-Guddy bereits um 9 Uhr aufgestanden – doch wer hätte diese spontane Eskalation an Bewegung auch erahnen können?! – und an den Herd geschlichen, um sich etwas Lustiges zu brauen. Dort begab es sich, dass sie den Herd Herd sein ließ und sich lieber zockenderweise an den PC setzte. Das Essen dampfte. Es wurde schwarz. Und brannte. Lichterloh. Aufgeschreckt von den seit einer halben Stunde im Zimmer schwebenden, dicken Rauchwolken rennt sie in die Küche und geradewegs in ihr Verderben. Ich kann gerade noch „Khaaaaaaaaaaaaaan!“ rufen, ehe sie theatralisch  zusammenbricht.

Mini-Guddy wurde nur vier Tage alt.

Rückblick

Guddy hat geschlafen, gegessen und sich immerhin auch geduscht (habe da schon ganz andere Sachen bei den Sims erlebt). Durch ihre neu erworbenen Freundschaften und anregenden Gespräche hat sie Bonuspunkte bekommen und ihr entspannter Lebensstil lässt ihre körperlichen Anzeigen nie in den roten Bereich gelangen – wenn wir mal beide Augen zudrücken, was die Müdigkeit angeht.
Von alleine hat sie sich leider keinen Job gesucht. Sie hätte aber mit Sicherheit großartig im Bereich Medizin brillieren können! Wenn sie nicht gestorben wäre.

Vergleich

Erschreckende Ähnlichkeiten von Klein- zu Groß-Guddy sind deutlich erkennbar. Ich meine sogar, aus der Simssprache das Wort „Scheiße“ gehört zu haben, als sie an Tag 1 wild gestikulierend vor der zugemauerten Wand des Badezimmers stand.
Trotzdem: Ich bin natürlich ordentlicher! Zumindest stelle ich keine fröhlich vor sich hin schimmelnden Essensreste auf den Boden. Und eine Arbeitsstelle habe ich auch! Außerdem vergesse ich niemals etwas auf dem Herd. Wirklich nicht. Darum ist auch kein einziger Topf und keine einzige Pfanne bis in alle Ewigkeit von schwarzem Ruß zerfressen. Keine.
Ein wenig verzerrt wurde das ganze natürlich noch dadurch, dass weder Freund, noch Katze dabei waren. Aber dann hätte ich ja doch eingreifen müssen, um zumindest Freund wohl gesättigt und ausgeruht zur Arbeit zu schubsen. Außerdem bin ich gegen Tierversuche.

Und bin noch fähig, diese Zeilen zu tippen. Vielleicht sollte ich mich fortan nur von Herdplatten fernhalten.

GCON: Die Gaming Convention für die saudi-arabische Frau

In einem Land, in dem man als Frau für einige für uns alltägliche Dinge einen Vormund braucht, sind es Miniaturschrittchen, die derzeit getätigt werden: So wurden Frauen am 12.12. zum ersten Mal zur Wahl zugelassen. Zeitgleich fand in al-Khobar die vierte Gaming Convention für Frauen statt.

Auch letzten Punkt finde ich persönlich sehr interessant, fallen einem, wenn man an Saudi-Arabien denkt, doch nicht unbedingt die Gamingindustrie und dann ausgerechnet noch Gamerinnen ein. Diese konnten auf dieser Convention, die sich in diesem Jahr erstmalig auf zwei Städte und  Wochenenden ausweiten durfte, Cosplays bewundern, selber in einem Cosplay auftreten, Spiele anzocken und an Turnieren teilnehmen. Klingt alltäglich, ist in diesem kulturellen Kontext jedoch nicht allzu handelsüblich.

Die GCON wurde 2011 von der Spielentwicklerin Tasneem Salim und ihren zwei Co-Gründerinnen Felwa Al Suwalim und Najla Al Arifi ins Leben gerufen, nachdem ihnen aufgrund ihres Geschlechts kein Zutritt zu anderen Gaming Conventions des Landes gewährt wurde. Rund 3,000 Besucherinnen konnte die Convention in diesem Jahr allein in Riyadh verzeichnen, was zumindest ansatzweise zeigt, dass ein Markt für saudi-arabische Spielerinnen vorhanden ist.

Einen kleinen Einblick erhaltet ihr im angefügten Radiointerview mit dem US-amerikanischen Radiosender NPR, sowie auf den Twitter– und Instagramseiten der GCON, auf denen auch Fotos zu sehen sind.

 

Old but gold: The Witcher Cosplay

Wenn man an Cosplayer denkt, hat man zunächst junge, hübsche Frauen mit selbstverständlich hübsch hochgezurrten Brüsten im Sinn. Zumindest habe ich das. (Was schade ist. Es sollte mehr halbnackte, männliche Cosplayer geben. Ich werde sofort eine Petition starten! Also sofort morgen! Oder übermorgen…) Der russische Cosplayer Oleg Ram passt nicht so unbedingt in dieses Bild.

Er verkörpert den Hexer Geralt von Riva, der mit seinen über hundert Jahren selber kein Jungspund mehr ist und in den Büchern als recht unansehnlich beschrieben wird – etwas, das in seinem jüngsten Videospiel dezent ad acta gelegt wurde, denn dort ist „der weiße Wolf“ ziemlich attraktiv. Nichtsdestotrotz warf sich Herr Oleg in des Hexers Kluft und wurde vom Moskauer Илья Нодия eindrucksvoll in Szene gesetzt, der die Bilder letztendlich auch bearbeitete. 

Auf Facebook wurde bereits geunkt, dass vielleicht lieber Geralts „Vater“ Vesemir vercosplayt hätte werden sollen. Doch warum? Ich persönlich finde es auch so passend – Cosplay sollte schließlich auch keine Altersbeschränkung finden und wenn man als kleines Kind Spock darstellen darf, dann darf man auch als unter-Hundertjährigen einen über-Hundertjährigen spielen. Für mich geht es darum, wen man darstellen will. Sehr gelungen finde ich es so oder so.

Der Fotograf sagt zu den Bildern:

Es war nicht von dem Tag eine Menge Zeit, wenn die polnischen Entwickler CD Projekt RED ausgerollt, um das Licht das nächste Spiel Meisterwerk The Witcher 3, sofort die Erhöhung der Zahl der Krankheitstage in der ganzen Welt. Eine Art virtueller Anpassung einer großen Reihe der Bücher von Andrzej Sapkowski hat eine riesige Fangemeinde, was nicht verwunderlich ist gewonnen – das Ergebnis war einfach köstlich. Ich konnte auch nicht das Ereignis ignorieren, und als Oleg Ram angeboten, um Bilder von Cosplay auf der Protagonist der Geschichte zu nehmen, war ich glücklich. Das ist, was sich uns Geralt – schon ziemlich alt, fasziniert Witcher Elixiere, in einem feinen Anzug Schule Bär gekleidet. Dann sind Sie und utoptsev und schmutzig Boot, verlassenen Hafenstadt und natürlich kaltes Wasser Skellig Islands.

Ich liebe google translate! Den russischen Originaltext findet ihr hier. Zwei Tage hat es gedauert, bis das Team den weißen Wolf zum Leben erweckt hat.

Witcher Cosplay behind the scenes

Cosplay Oleg RamWitcher Cosplay

Call of Duty – „Marketingterror“

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Einen Werbe-Fauxpas hatte sich in der vergangenen Nacht Activision für das kommende Call of Duty: Black Ops 3 geleistet: Kurzerhand (oder doch eher: von langer Hand geplant?) benannten sie ihren Twitterauftritt in „Current Events Aggregate“ um, änderten ihr Profilbild nachrichtensendertauglich und ließen die erste einer Reihe von bewusst real wirkender Newsmeldungen auf das ahnungslose Twittervolk los:

Ein Tweet, dem mehrere weitere folgen sollten, wobei auch „Photos“ (Ja. Die Anführungszeichen sind nicht zu Dekozwecken getippt worden. Nicht nur. Anführungsstriche sind sexy. Rrr.)  integriert wurden.

Während sich der CoD-Twitteraccount in weiteren News ergießt, nehmen es einige User für bare Münze. Solche, die vielleicht selber Verwandte im Singapur haben. Solche, die generell besorgt sind bei solchen Meldungen. Solche, die das zart-graue „@CallofDuty“ unter dem Usernamen nicht bemerken. Oder einfach solche, die es im Newsfeed erblicken und nicht nach der Echtheit dieser Nachrichten googeln. Warum auch? Es ist eine Nachricht. Aus dem Internet. Und das hat schließlich immer Recht.

Der Poopstorm (die Kacke war so klein, dass man das nicht „Shit“ nennen kann) ließ nicht lange auf sich warten. Es sei Terrorverharmlosung! Unschuldige Gamer und Twitterer seien hinter’s Licht geführt worden! Geschmacklos!  Falsch! Pfui!

Ja, es ist… besonders. Und bewusst irreführend, wenn schon Name und Profilbild geändert werden. Aber ich finde es auch irgendwie…keck. Es funktioniert, wie man nun sieht und es ist irgendwie „in character„, was ich faszinierend finde. Das Genre spielt – und das meine ich als Shooterspielerin nicht negativ wertend – mit Terror, Gewalt und Krieg. So offenbar auch in den sozialen Netzwerken. Es ist ein Marketing, das gewagt ist, das manchen auf den Schlips tritt, aber auch auf sonderbare Weise authentisch ist- und das mag ich.

Geschmacklos? Hm. Ja. Durchaus. Aber in meinen Augen dadurch nicht so mies, wie manche es sagen, die gleich einen Terroranschlag auf die Gamerszene als solche und vermutlich auch das Ende des Abendlandes an sich wittern.

Knappe 5 Stunden später wurde die ganze Chose aufgelöst. Pflichtbewusst mit einem Tweet.

Trotz Poopstorm wurde sich bislang übrigens nicht um eine Stellungnahme bemüht. Stattdessen wurde vor einer Viertelstunde auf Twitter der Storytrailer verlinkt Hurra! Aber ihr habt nun derartig viele Tweets und damit auch den Channel verlinkt auf dem Präsentierteller serviert bekommen, dass ihr den auch ohne meine Hilfe finden werdet. Ich glaube an euch!

„Wir spielen“ – eine Essaysammlung

Was verbinden wir mit dem Spielen – gleich, ob es sich um Video- oder Rollenspiele, um LARP oder Gesellschaftsspiele handelt -, welche Erfahrungen haben wir mit ihnen gemacht, was ist der Kern, das, woran man sich auch im Nachhinein erinnert? Ich habe zehn Geeks aus verschiedensten Bereichen nach ihren persönlichen Highlights, Erlebnissen und Gedanken zum Thema „Spielen“ befragt und zehn völlig verschiedene Antworten erhalten, die hier natürlich auch alle verlinkt sind.

Von Dialogen zwischen spieleverrückten Paaren, Kindheitserinnerungen bishin zu der ach so schlimmen Thematik rund um das Thema „Ist man irgendwann zu alt für Spiele?“ – Spieler sind vor allen Dingen eines: Vielfältig.

Und was ist euer „Spiel des lebens“? (Danke Annika, der Titel ist einfach zu schön!)

 


„Spiel des Lebens“ von Annika Lewin

„Ich denke ich kann schon sagen, dass ich durchs Spielen (im weitesten Sinne) meine schönsten, aber auch meine beschissensten Momente hatte. Damit ihr auch was davon habt, nehme ich euch einfach mal mit in meine „Geschichte des Spielens“. Achtung: kann Spuren von kitschigem Inhalt, Liebe, Schwafelei und Vergangenheitsschwelgerei enthalten (aber keine Katzen!).“

Einen schönen Schwank aus ihrem Leben als „Spielerin“ erzählt Annika, wo wir sie durch Höhen und Tiefen gleichermaßen begleiten. Hier sieht man deutlich, welchen Einfluss das Spielen auf einen Menschen haben kann.

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„10 erinnerungswürdige Screens meiner Gaming-Karriere“ von Thilo Nemitz

„Doch ich werde es immer mal wieder spielen und mich in der atemberaubenden Schönheit der Witcher-Welt verlieren. Mein nächster Plan ist es, mit dem Boot über das sturmumtoste Meer zu den Skellige Inseln zu fahren. Ein Freund hat mich bereits vorgewarnt, dass Musik und Grafik dort dem härtesten Mann die Tränen der Rührung in die Augen treiben.“

Videospiele – das Bilderbuch des Mannes. Oder so. Thilo hat zehn erinnerungswürdige Screenshots gesammelt, die das Herz erweichen, nachhaltig schocken oder an die man mit einem wohligen Schauer zurückdenkt.

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„Ich will doch nur spielen“ von David Grashoff

Ich habe im zweiten Weltkrieg, im Irak und in Afghanistan gekämpft und den Helghast in den Arsch getreten. Ich habe zig Alien-Invasionen verhindert und mehr Monster getötet als Gina Wild Schwänze gesehen hat.

Für manche gleicht das Spielen einem Sprung in den Jungbrunnen, andere scheinen es als Ersatz für bewussteinserweiternde Drogen zu tun, während es andere nur zum Zeitvertreib betreiben- und für David Grashoff scheint es alles in einem zu sein!

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„Die Sache mit den Rezensionsexemplaren“ von Maja

„Das Internet bietet für Blogger viele Möglichkeiten, ihre Interessen und Meinungen mit der Öffentlichkeit zu teilen. Bei vielen stecken nicht einmal berufliche oder finanzielle Ambitionen dahinter. Doch auch als „Spaßblogger“ wünscht man sich hin und wieder Unterstützung, um gute Inhalte produzieren zu können, ohne an der Masse der Neuerscheinungen auf dem Spielemarkt zu verarmen. Und was läge in diesem Fall näher, als sich an einen Publisher zu wenden?“

Das Anfordern von Rezensionsexemplaren kann traumatisierend sein – wie im Fall von Maja.

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„Vom Spielen, dem Universum und dem ganzen Rest“ von Stefan Servos

„Aber warum eigentlich? Warum können wir nicht heute noch beim Nachbarn klingeln und fragen: „Kann der Sascha zum Spielen rauskommen?“. Okay, Sascha ist 37 und kann das mittlerweile sicherlich selbst entscheiden. Aber ansonsten wäre das doch keine schlechte Idee, oder?“

Welche Bedeutung hat das Spielen für uns, für Freundeskreise, für die Gesellschaft? Wann ist man eigentlich zu alt für Spiele – oder gibt es keine Altersbegrenzung? Diesen Fragen geht der gute Herr Stefan nach und beantwortet sie für sich in diesem Artikel.

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„Augmented Roleplay“ von Cifer

„Ging es noch einen Schritt weiter? Aber sicher doch! Neben einigen meist wenig frequentierten Spielerbörsen entdeckte ich vor mittlerweile drei Jahren die Drachenzwinge, eine deutschsprachige Community von Spielern verschiedener Systeme, die über Teamspeak Runden veranstaltete. Nachdem bei Forenspielen immer recht schnell ein paar Spieler das Interesse verloren und das Geschehen im Monatstakt voranschritt, war Voicechat eine neue Art des Spiels für mich, die mich faszinierte.“

Eine persönliche Zeitreise durch das „erweiterte Rollenspiel“, das mit seinen Laptops, Apps und Computerprogrammen nicht nur Fluch, sondern auch Segen sein kann, wie Cifer hier erläutert.

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„Wenn Weltenbau und Gameplay kollidieren“ von Evanesca

„Und was tut das itemwütige Kind?
Es schaut in sämtliche Vasen und durchsucht sämtliche Mülltonnen.
Das Prinzip ist natürlich von ähnlich gearteten Spielen bekannt – man zerbricht Kisten oder plündert Kästen, um die Items abzugreifen. Aber in der Regel durchsucht dabei kein zehnjähriger Bengel und keine zehnjährige Göre die Mülltonnen oder stülpt Blumenvasen um. Man stelle sich diesen Aspekt des Gameplay im Real Life vor! Wenn sich dann in der Mülltonne zufällig Tonscherben oder ein Beleber findet, wird das gute Stück dann angepustet und in die Tasche gesteckt.“

Weltenbau und Gameplay konkurrieren nicht selten miteinander: Spielfiguren agieren mitunter höchst seltsam, wenn man die Gegebenheiten ihrer Umwelt in die reale Welt übertragen würde. Ein paar kuriose Beispiele liefert Evanesca.

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„Die Taten der Vergangenheit“ von Judith Vogt

„Nur einmal konnten wir die Menschheit nicht retten … Du hast den Raptor gesteuert und ich die Viper … als die 12 Kolonien fielen.“ – „Beim Pfeil des Apoll! Erinner mich nicht daran – ein schwarzer Tag.“ – „Mehr als ein Tag – auf Caprica sind wir beinahe drauf gegangen, als wir die Zivilisten retten wollten.“ – „Aber es gab auch großartige Momente: Weißt du noch? Als du auf der Hügelkuppe standest und mit dem Snipergewehr die Cylonen abgeknallt hast, während wir in dem alten Schulgebäude die menschlichen Versuchskaninchen befreit haben?“ – „So say we all!“

Rollenspielpaare reden anders miteinander. Sie schwelgen gemeinsam in Erinnerungen alter Heldentaten, sinnieren über ihre „multiplen Persönlichkeiten“ und schütteln gemeinsam den Kopf bei dem Gedanken daran, doch schon einmal bei der Rettung der Menschheit versagt zu haben. Judith lässt uns an einem dieser besonderen Gespräche teilhaben!

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„Play hard, go pr0: Meine Gaming-Geschichte von moep0r

„Auch im Alter von 4 Jahren konnte ich selbstverständlich schon englische Texte lesen und komplexe Zusammenhänge verstehen, aber dennoch muss ich sagen, dass ich Spiele bis heute in der Regel tatsächlich am liebsten des Spielens wegen spiele. Also dem Part, wo man eine Figur steuert und Dinge tut.“

Patrick aka moep0r lässt uns an seiner ganz persönlichen Gaming-Geschichte teilhaben. Für ihn spielt man Spiele nicht nur – man erlebt sie.

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„Wenn aus Ernst Spiel wird“ von Guddy

„Für mich kann „Spielen“ mehr als nur geselliger Zeitvertreib sein. Auch dadurch hatte ich damals gelernt, dass das Leben weiter geht, dass man trotz Trauer und dem Verlust eines Menschen noch Spaß habendarf. Natürlich waren die Spieleabende nicht alleine dafür zuständig. Doch sie sind mir in Bezug darauf besonders im Gedächtnis geblieben.“

Ich erzähle einen Schwank aus meinem Leben zum Thema: Spielen als Trauerbewältigung

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