1. 10. Oktober 2016 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    Wen tötet Negan in Staffel 7 – The Walking Dead?

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    Das lange Warten und das ebenso sinn- wie ziellose Umherwandern hat bald ein Ende. Die siebte Staffel der „The Walking Dead“ Serie kehrt am 23.10. in den U.S. zurück und nur einen Tag später sind Rick und Konsorten dann auch bei uns wieder zu sehen.

    Achtung Spoiler der Staffel 6! 

    Echt jetzt, kein Scherz, da könnten welche kommen. (Basierend auf Trailern, der Comicreihe und mehr) Weiterlesen auf eigene Gefahr, nicht beschweren und sagen, dass dies nicht im Vorfeld IRGENDWO erwähnt gewesen wäre.
    Vielleicht ist Rick ja gar nicht mehr dabei? Wer letztlich vom epischsten Cliffhanger seit Cliffhanger erwischt wird ist noch immer fraglich und Theorien reihen sich an Theorien, genau wie es die Walker so gerne in der Serie tun, wenn es irgendwo was zu beißen gibt .. oder einfach nur ein Geräusch ihre Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt. Das Ende der Staffel 6 zeigt klar, was Comic Leser schon wussten. Mindestens einer aus der erlauchten Runde wird ins Gras beißen und von Negans Lucille sanft in den Schlaf geküsst werden. Mit einem völlig neuen Scheitel vermutlich. Aber wer ist es? Heute beschäftigen wir uns mit den möglichen Verflossenen, Zurückgebliebenen und Singulartheorien basierend auf Gerüchten, Interviews und etlichen Verplapperern.

    maggie-greene Es stirbt für Sie: Maggie

    Warum? Weil sie schwanger ist und somit ein Keulenschwung gleich zwei tötet. Das wäre fatal und nicht nur schrecklich für Glen. Zudem stellt sich die Frage, was mit dem Kind passiert. Wird das dann ein Crawler?
    Glenns Welt würde zusammenbrechen und auch wenn viele Tränen vergossen würden, wäre kein absoluter Hauptcharakter davon geschieden. Zudem bietet es eine schöne Hommage an den Comic, in dem Glen stirbt.

    Es stirbt für Sie: Glen

    Warum? Weil es der Comic so vorschreibt und zeichnet. Glen ist selbst mit modischer Mütze nicht vor den brutalen, knallharten Schlägen gefeit und wird in den Boden gerammt auf eine abscheulich bildliche Art und Weise. Die Zeichnungen gehen mir heute noch nahe (wenn ich die betreffende Stelle im Comic wirklich sehr eng an meinen Körper halte) Und dann, nicht unweit später hören Sie einfach auf den Charakter zu zeichnen. Mit Bleistift. Hart. Vielleicht nur 2b für uns, aber sicherlich 9b für die Truppe.

    Es stirbt für sie: Daryl

    Warum? Weil er sich mehrmals verplappert hat. Zum einen gaben so ziemlich alle Schauspieler bekannt, dass sie keine Ahnung haben, wer nun stirbt. Außer Daryl Dixon Darsteller Norman Reedus. Der hatte bereits im April verlauten lassen, dass er wüsste wer abtritt und es breche ihm das Herz. Sieht man mal vom Herzbruch ab (ein in der Medizin als sehr seltener Bruch bekannt) so verwundert es doch, dass gerade er Bescheid weiß. Warum? Weil Schauspieler vertraglich natürlich rechtzeitig über ihr eigenes Ableben informiert werden müssen? Ist er es selbst? Wurde der letzte Bolzen schon verschossen? Oder….

    Es stirbt für Sie: Carol

    Warum? Ähnliches Melodram wie bei Glen und Maggie. Die zarten Bande zwischen Carol und Daryl (Darol und Caryl) sind manchmal zum greifen nah und geknüpft und dann doch wieder nur so feine Triebe, dass deren Knospen nie zu erblühen scheinen. (Da kommt der Gärtner auuuu)
    Für Daryl sicherlich ein Schock und für den Schauspieler eventuell auch. Dem Zuschauer bleibt dann aber in Zukunft das Wechselbad aus Opferrolle und wahnsinniger Killerin, aus depressiv und Kämpferin erspart. Vielleicht findet Daryl ja kurz darauf wieder ein paar weiße Blüten… und trägt diese dann im Haar.

    rick

    Es stirbt für Sie: Rick!

    Warum? Ja, genau das wäre die Frage. Sein Sohn ist so übel zugerichtet, dass dies noch viel mehr Drama, Schmerz und Tränen verheißt und somit möchte ich ihn ausschließen. Außerdem ist er der Anführer, der mit dem Erscheinen der wilden Gang das Meiste verloren hat. Sein Weltbild hat sich schlagartig (sie verstehen?) geändert und er wird sich unterordnen müssen! Daher halte ich auch Karl-Coral für unwahrscheinlich. Einfach noch zu viel Potential für Pein zwischen Vater und Sohn. So much cats and the cradle and the silverspoon. (Update: Die Frage, ob er stirbt oder nicht, wird sehr klar in diesem aktuellsten Trailer beantwortet.)

    michonne

    Es stirbt für Sie: Michonne

    Warum? Weil sie schwarz ist… … … Warten Sie … … Und Negan sie deswegen nicht richtig im Dunkel der Nacht sehen kann. Ach das darf ich nicht schreiben? Ok. Dann weil sie weiterhin eindringlich in Negans Augen starrt, um ihm zu zeigen, dass er ihr niemals ihren Stolz nehmen kann. Dies allein könnte schon Licht aus bedeuten. Ich persönlich mag die Katana schwingende Amazone. Zudem würde Rick erneut eine Geliebte verlieren. Wieder Beziehungsdrama Potential. Vielleicht sieht er sie dann auch und telefoniert mit abgeschaltetem, schnurlosem Telefon erneut mit einer absolut sicheren Stadt.

    eugene

    Es sterben für Sie: Eugene und Abraham

    You’re a dead person Eugene Porter. Verzeihung. Dr. Porter. Warum? Sie sind sehr spät dazu gestoßen. Wer später kommt kann früher gehen. Das war schon bei uns im Sandkasten Gesetz. Eine Träne würde ich nicht verlieren, selbst wenn Lucille einen doppelten Homerun schlägt und beide wegnagelt. Aber wäre das nicht Schwäche seitens der Autoren?
    Klar, jemand stirbt, aber uns so lange in der Luft baumeln zu lassen, nur um dann Schwanz einkneifend jene scheinbar ersetzlichen Charaktere zu töten? (Fans der beiden sehen das anders, selbstredend) Das wäre enttäuschend. Klar, Abraham wäre fort (muhahaha) aber vielleicht kann dann endlich ich an seine Stelle treten. Mein Bart ist viel cooler. Oder nicht?

    Fazit

    Wenn immer es auch trifft. Der Schwächste fliegt. Oder sogar zwei. Neusten Gerüchten zufolge erwischt es vielleicht sogar mehrere. Aber das bleiben Solange Gerüchte bis sich entweder jemand verplappert hat oder eben die neue Staffel beginnt. Und bis dahin…ist es ja noch fast ein ganzer Monat.
    Wenn würdet ihr denn am liebsten neu frisiert sehen? Wenn könnt ihr nicht mehr ertragen?

     


    impericus

    Über Impericus 

    Grüße, ich bin der Marcus und vogelfreier Autor überall und nirgends. Weiterhin bin ich Hobby-Philantroph, Gamer, Geek, Leseratte und gehe religiös ins Gym. Immer zu Weihnachten! Zudem liebe ich unser Universum. Ich finde, es ist eines der Besten.
    Weiterführende Links: Nerd-Wiki

  2. 19. September 2016 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    5 Fakten über Walker (FTWD-Edition)

    Von

    Manche Serien findet man einfach nur schlecht. Man sieht sie sich kurz an, denkt sich „Nä. Wech damit!“ und guckt dann doch wieder zum drölften Mal BSG. Doch da gibt es auch jene Serien, die so schlecht sind, dass man nicht weggucken kann, mehr noch: sie sehen muss! Fear the Walking Dead ist für mich solch ein Kandidat. Die Personen agieren derart stupide, die Dialoge triefen vor Inkompetenz und die Storyline ist in solchem Maße lächerlich, dass die Serie für mich(!) mehr Comedy denn Horror ist. Vor einigen Wochen schrieb ich bereits über den ersten Part von Season 2, nun wo die Episoden der zweiten Hälfte erscheinen, folgt Part 2. Thema heute: 5 Fakten über Walker.adhs

    Die schlechte Nachricht zuerst: Zombies wollen euch fressen. Alle. Ausnahmslos. Die gute Nachricht: Sie haben eine ähnlich geartete Aufmerksamkeitsspanne wie ich, denn sie – he seht mal, dort fliegt ein aufgegessenes Butterbrot!

    Zumindest in Fear the Walking Dead scheinen die Überlebenden derart um die Aufmerksamkeit der Walker besorgt, dass die bloße Anwesenheit ihres eigenen frischen Fleisches nicht gut genug ist! Bei Anlockung des Feindes (s.o.) dienen sie nicht nur selbst als Köder, nein, alle paar Sekunden ist es auch von Nöten, durch ekstatische Klänge und fideles „He! Follow me, bitches!“  auf sich aufmerksam zu machen. Wer weiß? Nachher verlieren die Walker noch das Interesse und spielen lieber Schnick Schnack Schnuck?

    wasserZombies sind furchtbare Wesen: Untot, irgendwie verwesend und verdammt ekelhaft. Lasst ein Steak mal drei Wochen lang liegen und ihr wisst Bescheid. (Aber im Ernst: Wer würde ein Steak schon liegen lassen? Ich meine: Ein fucking Steak!) Doch so eklig und tödlich sie auch sein mögen, es gibt Hoffnung! Lockt sie einfach in ein Gewässer eurer Wahl und schon ist jeglicher Gestank und jede Gefahr gebannt! Könnte man zumindest meinen, wenn man den Protagonisten dabei zusieht, wie sie die Walker ins Meer locken und, kaum dass diese hinein geplumpst sind, erleichtert aufatmen. Leichen werden ja nicht wieder an Land gespült, nein, nein!

    fluidsLeider habe ich kein passendes Beweisbild gefunden, doch die beiden sich mit Walkerblut einreibenden Darsteller tragen derart entzückte Mienen dabei zur Schau, dass man unwillkürlich an eine genüssliche Bukkake-Party denken muss. „Oh ja! Ich schmiere es mir überall hin! In die Augen! In den geöffneten Mund! Mhmmm!“ Und ja: Porno- und FTWD-Darsteller sind talenttechnisch kaum voneinander zu unterscheiden.

    Verstehen Sie mich nicht falsch, werter Leser, selbstredend ist mir bewusst, dass es sich bei den Walkerausdünstungen um ein probates Antizombiemittel handelt. Dass es aber in den eigenen Körperkreislauf geschmiert werden muss, ist mir tatsächlich neu.

    lameTWD-Enthusiasten wissen längst Bescheid: Walker können verdammt aufdringlich werden, wenn sie einen erspäht haben. Gerne erinnern wir uns an das Gefängnis, das Rick&Co Obdach bot und an dessen Zäunen sich die Zombies die Nasen durch die Drahte drückten. Nicht so die südamerikanischen Zombies! Nein, sie erscheinen gänzlich unbeeindruckt vom menschlichen Treiben, das sich hinter den Maschendrahtzäunen abspielt – oder aber im Zombiedasein nur Dilettanten zu sein. Herumbalgende lärmende Kinder, BBQs, Gelächter – egal, Mr. HWalker schlurft unbeeindruckt im Sande herum und bewässert die zarten Gräser mit seinem Sabber. Kein Wunder, dass die Figuren selten vor Angst erzittern.

    german-zombiesKann natürlich sein, dass man hier ein zombiefizierte Touristengruppe aus Bielefeld sieht, doch nichtsdestotrotz sind die fear’schen Walker überraschend geordnet! In Reih und Glied torkeln sie – mal mehr, häufiger weniger gut gespielt – auf die Kamera zu und würden vermutlich noch eine saubere Rettungsgasse bilden, wenn eine Sirene ertönen würde.

    Ich mag die fear’schen Walker. Zumindest würde ich die Welt aus FTWD, und nicht die aus TWD wählen, wenn ich müsste. Erscheint mir insgesamt deutlich sicherer. Denn wie sagt man in FTWD so schön achselzuckend: „Es gibt Schlimmeres.“

     


  3. 17. Juni 2016 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    Lieblingsschauspieler-Huldigung: Tatiana Maslany

    Von

    Dies ist kein Artikel hochgeistiger Ergüsse. Zumindest nicht meiner eigenen. Nein, an dieser Stelle möchte ich kurz innehalten und euch meine Lieblingsdarstellerin präsentieren: Tatiana Maslany, ihres Zeichens Hauptdarstellerin der großartigen Serie „Orphan Black“, die mit der kommenden fünften Staffel ihren Abschluss finden wird. Was ist an Frau Maslany so besonders? Sieht sie gut aus? Spendet sie 150% ihrer Einnahmen an die Kittennothilfe? Nein – oder vielleicht doch, so genau habe ich sie nicht gefragt. Vielmehr kann sie schauspielern. Nicht nur „irgendwie“, sondern richtig gut. Verdammt gut.

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    In Orphan Black verkörpert sie nicht nur eine einzige Rolle, sondern schlüpft in die gleich mehrerer, sehr differenter Figuren. In Klone. Und jeder einzelner dieser Klone hat seine eigene Persönlichkeit, seinen eigenen Charakter, der derart von Tatiana Maslany dargestellt wird, dass es schwerfällt zu glauben, dass hinter all diesen Figuren wirklich nur eine einzige Schauspielerin steckt. Mehr noch: Gibt sich einer dieser Klone als ein anderer Klon aus, merkt man das sofort an der veränderten Darstellung. Gestik, Mimik, Akzent, Bewegungen – schauspielerische Größe bis ins kleinste Detail. Daher: Ja. Sie ist meine Lieblingsschauspielerin. Sie hat es drauf. Definitiv.

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    Daher habe ich die letzte halbe Stunde damit verbracht, Youtube-Videos mit ihr zu gucken. Hach! Na kommt schon! Lasst euch von ihrer Grazie bezirzen! Oder so. Und, verdammt nochmal: Guckt Orphan Black! Es lohnt sich! Nicht nur, aber auch wegen Tatiana Maslany.


  4. 1. Juni 2016 | Veröffentlicht unter Serien, Serienvorstellungen.

    Serientipp: Preacher

    Von

    Seit dem 22. Mai läuft „Preacher“ auf dem amerikanischen Sender AMC und seit Montag auch hierzulande wöchentlich via Amazon Prime. Sie basiert auf dem gleichnamigen Comic von Garth Ennis („Crossed“ ♥ )und Steve Dillon und handelt von Jesse Custer, der trotz seiner nebulösen und dezent gewalttätigen Vergangenheit als Priester in einer kleinen Stadt in Texas predigt – und der alsbald von seiner schlagkräftigen Ex-Freundin Tulip und dem blutdürstenden Vampir Cassidy heimgesucht wird. Wenn er schließlich auch noch von einem mysteriösen Wesen besessen wird, kann das illustre, mit Gore und Sex bespickte Abenteuer beginnen!

    Dabei startet die Serie vor den Ereignissen der Comics und erscheint weichgespülter als jene. Kunststück, handelt es sich bei den Comics definitiv um keine leichte oder gar auch nur im Ansatz schöne Kost, bei der Blut alleine beileibe nicht das Schlimmste darstellt. Die Erscheinung Eugenes etwa (auch liebevoll „Arseface“ genannt) wurde für die Adaption deutlich entschärft. Nichtsdestotrotz zeigt sich bereits der Pilot von seiner harten Seite, die Serienschwestern wie „The Walking Dead“ in nichts nachsteht. Blasphemisch, blutig und dabei durchaus humorvoll: Das scheint Preacher zu werden.

    Wer Amazon Prime nutzt, sollte zumindest einen Blick in die Serie wagen. Es lohnt sich!


  5. 10. Mai 2016 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    Outlander – Staffelfinale. Erreichte Grenze.

    Von

    [Der Text ist ein einziger, riesiger Spoiler. Logisch.]

    Outlander in Kürze erklärt: Im Jahre 1945 läuft Claire (Caitriona Balfe) in Schottland gegen einen magischen Stein und findet sich plötzlich im Jahre 1743 wieder. Vermeintliche Hexerei, englische Feindseligkeiten und von Männern ausgeübte Gewalt sind nur einige der Dinge, mit denen sich die Sanitäterin herumschlagen muss. Und natürlich mit der Liebe, denn schließlich ist es das, womit sowohl Buchreihe, als auch die darauf basierte und seit 2014 ausgestrahlte Fernsehserie beworben wird. Die aufkeimende Liebe zwischen ihr und *hachseufz* Jamie (Sam Heughan), dem rotgelockten Schotten steht überall im Fokus, wenn man von dieser Serie liest. Genau das hatte mich bislang davon abgehalten, sie zu sehen. Zum Glück gibt es Netflix und zum Glück habe ich sie mir eines schönen Tages doch noch angetan.

    Es ist purer, aber wunderschöner Eskapismus. Die malerischen Landschaften Schottlands sind hervorragend eingefangen, die Erzählstimme ist angenehm und die Figuren sympathisch und/oder großartig durch die Schauspieler dargestellt – zudem steht die Liaison erst in recht späten Episoden zur Debatte und wird auch dort nicht derart ausgewalzt, wie ich es erwartet hatte. Es ist nett. Es ist gut. Ich konnte beim Zuschauen abschalten.

    Dass die Welt des alten Schottlands nicht rosig ist, merkt man indes schnell. Es wird geschossen, geblutet und Hexenprozesse betrieben. Ein bisschen dreckig, ein bisschen unangenehm, ein bisschen schmerzhaft. Das ist gut. Das ist realistisch. Doch kommen wir langsam zum Punkt: Frauen werden vergewaltigt oder es wird zumindest versucht, es zu tun. Das alles bleibt im Rahmen. Es ist nicht groß triggernd. Es wird angedeutet, nicht zelebriert. Ist es, weil man „es kennt“? Weil es „erwartbar“ ist? Dann sah ich die letzten beiden Episoden, nichts Schlimmes ahnend.

    Holzhammer.

    Ich bin nicht zartbesaitet. Ich kann Blut, Tod und Gemetzel sehen, Andeutungen verstehen. Dann, wenn es nicht glorifiziert oder zelebriert wird oder zumindest derart „over the top“ ist, dass es zu abstrakt ist, als dass ich es an mich heranlassen könnte. In der vorletzten Episode wird Jamie von dem englischen Offizier Jonathan Randall (Tobias Menzies) gefoltert und vergewaltigt. Letzteres wird in dieser Epiosde nur angedeutet: Beide liegen am Morgen nackt auf einer Pritsche. Randall selbstgefällig, Jamie offensichtlich innerlich gebrochen. Das Staffelfinale allerdings zeigt viele Teile der Vergewaltigungen in sehr schmerzvollen Details. Die Inhalte dieser Szenen sind wichtig, keine Frage, wichtig für den weiteren Verlauf von Jamies Charakter. Aber derart ausgebreitet und ausgedehnt, derart zelebriert? Teilweise war es mir zu ästhetisch. Ich musste vorspulen. Einige Male. Dabei verstehe ich durchaus, dass das ein Drahtseilakt ist: Wann zeigt man zu viel? Wann zu wenig?

    “I felt that what was important was to make it as truthful as possible. OK, this is the story. Let’s not blink and let’s not look away, but you didn’t want to be gratuitous either. You wanted to play what it was and be truthful to it, but you didn’t want to revel in the pornography of it or something or the vulgarity of it. (…)You’re not trying to sort of shove it in the audience’s face but at the same time, you don’t want to shy away from it because it’s such an important moment in the life of the show and in the life of particularly Jamie’s character.” (Ron Moore, Showrunner, via)
    In meinem eigenen Romanplot sind ganz ähnliche (leider zu ähnliche. Das wurmt mich.) Ereignisse fest verankert. Ich hatte jedoch nicht vor, sie derart zu zeigen. Denn ja: Ich finde das Thema an sich, die Vergewaltigung eines Mannes, sehr wichtig zu besprechen und aufzuzeigen. Zu oft fällt es unter den Tisch und die Opfer werden nicht unbedingt ernst genommen. Vergewaltigte Männer passen vielen nicht ins Welt- oder Männerbild.  Ich finde es daher ausgesprochen gut, dass es in der Serie thematisiert wird. Aber ich habe noch immer an der Art der Szenen zu knabbern. Das war mir einfach zu viel Ästhetik, zu viel Ergötzendes. Der Kontrast zu den vorherigen Darstellungen solcherart Gewalt war mir zu stark. Vielleicht sollte ich dankbar sein: Nun kenne ich meine Grenze.
    Was wäre andersherum gewesen? Wenn Claire derart vergewaltigt worden und es ziemlich detailliert auf Band gebannt worden wäre? Wär da ein Aufschrei im Netz aufgebrandet?
    Habt ihr diese Episode gesehen? Ich weiß, dass sie in den USA sehr gut angekommen ist. Vielleicht bin ich da auch ein Alien? Das war das erste Mal, dass ich etwas Fiktives tagelang verarbeiten musste. Es ist nun auch schon ein paar tage her, dass ich sie gesehen habe, und noch immer habe ich ein verdammt flaues Gefühl im Magen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Serie dafür nun hassen soll. Man hätte es meiner Meinung nach anders visualisieren und darstellen können. Wie seht ihr das?

  6. 26. April 2016 | Veröffentlicht unter Allgemein, rund um Serien, Serien.

    5 wertvolle Survivaltipps für die Walkocalypse (FTWD)

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    In kaum einer anderen Serie fällt mir dummes Verhalten seitens der Charaktere derart auf wie bei Fear the Walking Dead. Vielleicht, weil nahezu jede „spannende Szene“ von solch einem Verhalten initiiert wird? Weil ich die Charaktere generell nicht so wahnsinnig super finde?

    Immerhin kann man aus der Serie – hier aus den bisherigen Episoden der zweiten, aktuellen Staffel – einen kleinen Zombie Survival Guide basteln. Dem man unbedingt folgen sollte, wenn man überleben will. Oder so.

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    Als Überlebender hat man es nicht leicht, schließlich will man neben dem Überleben auch noch seinen Hobbys frönen: Golf, Geocaching, Schwimmen – all das tut sich nicht von alleine! Nutze also jede sich bietende Gelegenheit! Und wenn du schon im zombieverseuchten Wasser plantschst, sieh doch bitte zu, dass du es dann auch ausdehnst. Die Walker sind deine Quietscheentchen und jedes umgedreht auf dem Wasser schwimmende Boot deine Abenteuerhöhle. Schwimme jedem Geräusch nach, das du hörst – im besten Fall findest du rein zufällig zwischen all dem blutbesudelten Gerümpel und den nach dir greifenden Händen genau das Item, das dir weiterhelfen kann. Kurzum: Gefilde, in denen deine Spezies nicht zu Hause ist, eignen sich hervorragend, um dort Zeit zu verbringen. So ungelenk, orientierungs- und schutzlos kommen wir nicht mehr zusammen!

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    Es ist schwierig, sich das einzugestehen, aber: Man sollte sich im Zombie-Überlebenskampf manchmal wirklich beeilen. Zum Beispiel, wenn man an einem abgelegenen Strand Koffer durchwühlt. Wichtig: Während du deinen Kumpanen sagst, dass sie sich beeilen sollen, rede möglichst langsam und mache selber keinerlei Anstalten, einen Finger zu rühren. Rufe noch ein dominantes „Aber bleibt in Sichtweite!“ hinterher, während man sich umdreht und niemanden mehr sehen kann. Wenn dann irgendwann, während du noch im Schneckentempo Koffer durchwühlst, eine Horde Zombies auf dich zuwankt, tue das einzig richtige: Abwarten. Jetzt ist der richtige Augenblick, sich die brüchig gewordenen Nägel zu feilen! Warte ab, bis die schlurfende Masse nah genug ist! Erst, wenn du ihren Atem riechst, darfst du losgehen. Nicht laufen – gehen. Wir wollen uns ja nicht unnötig aufregen, die Apokalypse an sich ist schon stressig genug. Zu diesem Zeitpunkt könntest du längst alle Mitstreiter zusammengesammelt haben und ins Boot geflüchtet sein. So, wie es jetzt ist – umzingelt von Walkern – fühlt es sich aber erst wie richtige Zombeiaction an. Das ist gut.

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    Klippen, Schiffe, Brücken – alles, was einen Rand hat, von dem man springen kann, ist unheimlich medienwirksam und garantiert dir die Aufmerksamkeit aller Beteiligten! Du willst schließlich mittendrin, statt nur dabei sein und das schaffst du, indem du dich an den äußersten Rand einer Klippe stellst, um hinunterzuspähen. Sich vorsichtig heranzuwagen, sich vielleicht festzuhalten oder an den Rand zu kriechen, wäre unter deiner würde und auch die poröse Erde, auf der du stehst, sollte dir kein Hindernis sein. Es ist klug, sich in unnötige Gefahr zu begeben. Tausende Zombieopfer vergangener Serien und Filme können nicht irren.

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    Tauchen ist eine gute Sache, denn es befreit nicht nur Boote von allerlei unnötigem Kram wie „Schiffsteile verstopfende Leichenteile“, sondern macht zudem auch noch fit. Ausgestattet mit einer Atemmaske ist man auch vor dem Ertrinken gefeit. Merke: Sobald ein Walker getötet und dessen Gedärm, Blut und Leichenwasser hübsch in die unmittelbare Umgebung diffundiert ist, tauche genau dort auf. Fühl dich wie ein Shampoomodel, wenn du die Atemmaske abnimmst und erstmal einen durstigen Schluck des leckeren Wasser nimmst. So erfrischend! Bakterien haben dich noch nie gestört, die reinigen den Magen. Solange er noch funktioniert.

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    Sobald Nebel auftaucht sieh zu, dass du ihn nicht weiter beachtest. Es ist absolut unwichtig, dass die Welt um dich herum von Untoten bevölkert sind, die sich gerne auch mal von hinten anschleichen. Sei einfach froh, dass du das Elend nicht sehen musst. Drehe Däumchen, lasse den Neben nahen und drehe ihm den Rücken zu. Was du nicht siehst, kann dich nicht sehen, das lernt jedes Kind! So entgehen dir auch Wesen, die seit Minuten in unmittelbarer Nähe herrenlos im Meer herumstöhnen. Seit. Minuten. In. Unmittelbarer. Nähe. Und. Niemand. Sieht’s. Gott.


  7. 13. Januar 2016 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    5 platonische Freundschaften für die Ewigkeit

    Von

    Ja, ich liebe gut geschriebene Beziehungen in Fantasy und Science Fiction. Wenn zwei sich so sehr lieben, dass sie alles für den anderen tun würden, sich mit und für ihn freuen, um ihn bangen und auf eine möglichst lange, gemeinsame Vergangenheit zurückblicken können, die Insider hervor brachte, die niemand außer sie selbst versteht. Eine Freundschaft bis in den Tod in einem Regen aus Schweiß und Blut!

    „Moment. Freundschaft? Hat die Alte nicht gerade von Liebe gesprochen?“ Gut dass du fragst, lieber imaginärer Leser, gemeint ist nämlich explizit nicht die romantische, sondern die platonische Liebe. Liebe, die keinen Sex, keine innigen Küsse braucht, um tief empfunden zu sein. Man mag es auch eine „enge Freundschaft“ nennen, doch wie man es bezeichnet, ist mir letztlich gleich. Ich für meinen Teil freue mich, wenn es ausnahmsweise Charaktere gibt, die sich trotz potentieller Paarungsmöglichkeit einfach nur anfreunden. Und ja, das ist zwischen Mann und Frau oder zwei homosexuellen Menschen wirklich möglich. Während mich romantische Szenen zwischen einem Liebespaar meistens kalt lassen, verdrücke ich bei großartigen Freundschaftsmomenten gerne mal ein Tränchen. Jawohl. Ein Herz für Plato!

    Auf dieses Thema gestoßen bin ich durch die Blogparade der singenden Lehrerin, die dazu aufruft, die zehn liebsten Pärchen ohne romantischen Hintergrund zu küren. Gut. Eigentlich wünscht sich die Initiatorin jegliche non-romantische Beziehungen, worunter auch Geschwisterpaare (Hach. Sam und Dean. … Wo war ich? Verzeihung.), Bromances (Hallo, J.D. und Turk!) und väterlich anmutende Beziehungen a’la Giles und Buffy fallen. Doch einen Fokus auf zuvor genannte Konstellation möchte ich beibehalten! Schließlich werden sie ohnehin viel zu sehr vernachlässigt und sind schwieriger zu finden als eine schnöde Bromance. Außerdem werde ich es auf 5 beschränken. Nachher muss ich noch schummeln und genrefremde Fandoms hinzuholen! Und da ich gerade so hübsch im Schreibfluss bin, beginne ich gleich mit dem ersten Pärchen:

    Firefly

    Zoë und Mal (Firefly)

    Nach der obligatorischen Schweigestunde aufgrund des frühzeitigen Dahinscheidens der Serie in einer weit, weit zurück liegenden Vergangenheit, eine kurze Erläuterung: Die beiden funktionieren als Individuen bereits verdammt gut, als Pärchen jedoch sind sie nahezu unschlagbar. Sie haben gemeinsam einen Krieg durchgemacht und sind sich teilweise so nah, dass Zoës armer Ehegatte [hier bitte Schweigejahr einfügen. Danke.] dezente Anflüge von Eifersucht erleiden muss. Die Chemie zwischen den beiden ist offensichtlich vorhanden – und ebenso offensichtlich rein platonischer Natur.


    Walking DeadCarol und Daryl (TWD)

    Ein gutes Beispiel dafür, wie eine Freundschaft langsam wächst. Sie wird im Großteil lediglich angedeutet, kleine Nuancen werden gezeigt, die auf die Beziehung zwischen den beiden hindeuten, ohne dass es großer Worte bedarf. Sicher, im Laufe der Staffeln wird es klarer, gerade dann, wenn einer von beiden den Verlust des anderen befürchtet oder sie sich nach einer Durststrecke in die Arme schließen können.

    Und auch wenn ich damit einigen „Shippern“ auf den Schlips treten werde: Ich hoffe sehr, dass es bei einer Freundschaft bleibt und die beiden keine romantischen Gefühle füreinander entwickeln werden. Ich mag diese leidenschaftlichen oder fürsorglichen Momente zwischen ihnen auch ohne den heißen Funken, der meist dazu gedichtet wird.


    REJill und Chris (Resident Evil)

    Eigentlich sind sie prädestiniert dafür, zu heiraten: Beide heiß, beide im potentiell willigen Alter, beide im Zombiekillergewerbe tätig. Wahrscheinlich setze ich mich jetzt in die Nesseln, denn ich habe RE:6 nicht gespielt. Falls sie also dort heiraten, will ich hier nichts gesagt haben oder, noch besser, den Fakt einfach gekonnt ignorieren. Mein letzter Stand: Sie sind es nicht. Und werden es auch hoffentlich nie, dafür passen sie viel zu gut zueinander. Als Freunde, die sich mit Vorliebe gegenseitig den Hintern retten und in die für den jeweils anderen bestimmte Kugel hechten.

    Partner seit  S.T.A.R.S., fußt ihre Beziehung nicht nur auf einer, natürlich, hübschen Vergangenheit, sondern wird auch in der Gegenwart fortgeführt. Zuweilen mit gewissen Andeutungen, doch nie so viel, dass ich mir ernsthaft um ihren Status Sorgen machen müsste.


    BSGStarbuck und Helo (BSG)

    Keine Topliste ohne Battlestar Galactica, ich weiß. Doch es hat schließlich auch mehrere gute Gründe, dass es eine meiner Lieblingsserien ist! Starbuck und Helo also. Das mag ein wenig ominös anmuten, ist die gemeinsame Screentime der beiden doch sicherlich keine endlose. Leider im Gegenteil. Doch dass die beiden eine Vergangenheit haben und sich nahe stehen, merkt man spätestens dann, als sie sich auf Caprica nach längerer Zeit wiedersehen und die beiden in der Episode „Valley of Darkness“ Zeit in ihrer alten Wohnung verbringen und vertraute Dialoge führen.

    Auch hier sind es eher Hinweise, die gegeben werden, anstatt dass es klar benannt wird – wenn man von dem sehr netten Geschenk absieht, das Helo ihr später geben wird. Die Beziehung kommt ohne Drama aus, dafür fußt sie auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt.


    100Clarke und Bellamy (The 100)

    Weder im Krieg, noch auf einer Akademie kennengelernt, beginnt ihre Freundschaft nicht einmal mit einem kleinen Funken Sympathie. Sie verhalten sich zu Beginn antagonistisch, verfolgen zum Teil konträre Ziele und buhlen um den Rang des Anführers. Doch gerade das macht ihre Beziehung und deren Werdegang so interessant. Denn ja, aus ihnen wird ein freundschaftliches Pärchen, das sich gegenseitig den nötigen Respekt zollt.

    Zu Beginn der Serie hatte ich ein gar schröckliches Triangle zwischen diesen beiden und Finn befürchtet, das jedoch zu meiner größten Freude nicht eingetreten ist. Es macht Spaß, ihnen zuzusehen, zu beobachten, wie sich die Chemie zwischen ihnen mehr und mehr verändert und aus der einstigen Rivalität Zuneigung erwächst.

     

    In honorable Mention

    Mulder und Scully. Einst wart ihr solch ein schönes Paar, verständnisvoll und wunderbar charmant in seinen Gegensätzen – bis es durch die Liebe zerstört wurde. Ruhet in Frieden.


  8. 7. Januar 2016 | Veröffentlicht unter Serien, Serienvorstellungen.

    The Shannara Chronicles – taugt’s?

    Von

    1977 erschien aus der Feder des amerikanischen Rechtsanwaltes Terry Brooks der erste Band des Shannara-Zyklus und avancierte bald zum Liebling diverser junger Erwachsener, die nach neuem Fantasystoff gierten. Nun, ein paar Jahrzehnte später, werden die Shannara Chroniken auf den Fernsehbildschirm gebracht. Ob MTV den doch dezent vorhandenen Staub von den Büchern pusten und dem Stoff zu neuem Glanz verhelfen kann? Gestern, nur einen Tag nach US-Erstausstrahlung, brachte Amazon Prime die Serie auch nach Deutschland, wo die zehn Episoden der ersten Staffel wöchentlich ausgestrahlt werden. Wer sich den Doppelauftakt angetan hat? Na, ich zum Beispiel. Und das hier ist mein erster Eindruck.

    Vorab: Es ist für Teenager und junge Erwachsene, somit gehöre ich nicht mehr zur Zielgruppe. Das allein kann ich jedoch nicht als Bewertungsmaßstab heranziehen, da ich finde, dass auch jugendliche Serien eine Daseinsberechtigung haben und dieser Umstand nicht per se ein schlechter ist. Zudem hat mich The 100 eines gelehrt: Es kann im Laufe der Zeit auch erwachsen werden. Ich persönlich sehe durchaus Potential.


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    Längst vergangene Kriege samt Massenvernichtungswaffen haben die Technologien vernichtet, die Menschenvölker dezimiert und die Überlebenden zu großen Teilen transformiert: Zu Elfen, Gnomen oder Zwergen. Dies liegt längst im Reich der Legenden ebenso wie die Dämonenkriege, die die Elfen schließlich für sich behaupten konnten. Der Ellcrys-Baum bannt seitdem die Dämonen, schützt das Elfenvolk vor deren Wiederkehr. Bis heute.

    Wir lernen die Elfenprinzessin Amberle Elessedil kennen, die entgegen aller geschlechtlicher Normen an einem Wettkampf teilnimmt, an dessen Ende sieben Hüter stehen werden, den Ellcrys-Baum zu schützen. Es gelingt ihr, als eine der sieben hervor zu gehen, doch wird sie fortan von Visionen geplagt, die den Tod eines guten Freundes durch ihre Hand und viel Blut und Schmerz beinhalten. Gleichzeitig erwacht der letzte Druide Allanon aus einem dreißigjährigen Druidenschlummer. Zum Glück, denn der Ellcrys schwächelt, erkrankt an einer mysteriösen Seuche, die durch den Druiden hoffentlich im Zaum gehalten werden kann – und durch die Hüter, die den Baumsamen an das mysteriöse Blutfeuer bringen sollen. Denn mit jedem Blatt, das fällt, erhebt sich ein Dämon aus den Tiefen der Erde. Zusammen mit Wil, einem Halbelfen mit sich als gleichsam nebulös wie gewichtig herausstellender Herkunft und der zwielichtigen Eretria, die einem Dasein als Leibeigene ausweichen will, kristallisiert sich eine kleine Gruppe mehr oder minder unerschrockener Recken heraus, die dem drohenden Unheil die Stirn bieten.

    Schnell wird deutlich, dass sich die Serie von der Buchvorlage abgrenzt und beispielsweise schneller Figuren einfügt und durch bestimmte Details ergänzt. Gleich zu Beginn erhält man „starke Frauenfiguren“, die, wäre nicht Manu Bennett als Druide Allanon zur Stelle, den männlichen Charakteren mit Leichtigkeit den Rang ablaufen würden. Gleichzeitig erstrahlt das Bild in glanzvollster High Fantasy-Optik. Satte Wälder, baumdurchwachsene Elfenstädte, durch die bis auf die Zehenspitzen durchgestylte Elfen spazieren, deren Kleider und Make-Up wie eine Mischung aus Panem und Jupiter Ascending anmuten und somit für mich zu viel des Guten sind. Es wirkt zu sauber, zu sehr auf Glamour getrimmt, was an sich jedoch vermutlich gut zum Genre passt. Gerade dadurch wirkt manche Stelle umso härter: Bis zur Unkenntlichkeit zerstörte Gesichter, zerfetzte Leiber und zumindest ein Paar nackter Frauenbrüste. Zudem überlebt nicht jeder Charakter die ersten beiden Episoden. Dieser Kontrast ist nett und macht die Szenerie einen Hauch realistischer.

    Für eine Serie des nicht gerade riesigen Spartensenders MTV ist die Optik gut geraten, die Effekte nur an mancher Stelle störend und die Maske nur selten auffallend unecht. Wunderschön sind die sterbenden Blätter, die vom Baum herab segeln, schön finster und orkenhaft der Dämon, dessen Nasenpiercings ungeahnte Dimensionen erreichen. Hübsch auch die unfreiwillige Assoziation zu den Teenage Mutant Ninja Turtles. Oder musste außer mir noch jemand an die vier Jungs denken? Nein? Ok. Mist.

    The-Shannara-Chronicles

    Leider wird gerade an zwei Punkten viel Potential verschenkt: Der mystische Hauch rund um Dämonen und Magie gilt nur für die Charaktere, für die das alles ins Reich der Legenden gehört. Für den Zuschauer jedoch wird bereits zu Beginn alles überdeutlich präsentiert. Schon bald sehen wir den ersten Dämonen in Gestalt des Dagda Mor und auch die Magie scheint mir in keinster Weise  zweifelhaft. An diesen Stellen wünschte ich mir mehr Mysterium, das einen selbst mit Fragen zurücklässt und nur nebulöse Vorahnungen gibt. Zudem erscheint die Welt klein, fast winzig. Das liegt nicht an den traumhaften Kulissen, die in der Totale wirklich eindrucksvoll in Szene gesetzt werden. Vielmehr ist es der Präsentation und dem Zusammenspiel der Handlungsstränge geschuldet. Zwar startet jeder der Hauptcharaktere an einem anderen Ort, teilweise der Topographie nach weit entfernt, doch scheinen die Reisen der Figuren innerhalb von Minuten bis Stunden erledigt zu sein. Das schafft leider den Eindruck einer, sagen wir mal, „platzsparenden“Welt.

    Vielversprechend sind die Charaktere. Deutlich sind hier Schemata der Heldenreise zu erkennen und noch wirken sie recht eindimensional, doch stehen wir auch erst am Anfang, die Personen werden unter Berücksichtigung ihrer Herkunft lediglich vorgestellt. Das Potential sehe ich in jedem von ihnen, auch in den Nebencharakteren, die bislang noch sehr kurz gekommen sind. Definitiv sind sie durchweg sympathisch und insbesondere in Eretria setze ich große Hoffnungen, was graue Charaktere betrifft.

    Insgesamt zeigt sich der Auftakt als sehr teen-orientiert, was an sich nichts Schlechtes ist. Gerade in dieser Zielgruppe wird es seine Anhänger finden und das mit Recht. Es ist klassisches High Fantasy, gewürzt mit ein bisschen Gore, netten Effekten und unterhaltsamen, wenn auch sehr seichten Plot. Ich habe das Einschalten definitiv nicht bereut und ich bin sehr gespannt darauf, was die nächsten Episoden bringen werden. Potential genug ist da.

    Trailer

    Chronicles of Shannara Fazit


  9. 6. Oktober 2015 | Veröffentlicht unter Serien, Serienvorstellungen.

    Fear the Walkind Dead – Nope.

    Von

    Ich bin entsetzt.

    Nicht etwa, weil Fear the Walking Dead zu schockieren wusste, sondern weil ich im Netz fast ausschließlich positive Reviews gesehen habe. In „Massengeschmack“ sollte ich meinen Blog wohl wirklich nicht umbenennen, denn meiner Meinung nach wird die Serie von Episode zu Episode schlechter. Doch vielleicht sollte ich meine dezente Abneigung gerade gegenüber der letzten Episoden näher erläutern.

    Fear spielt während des Ausbruchs der Zombiekalypse im beschaulichen Los Angeles, folgt dabei drei Familien und zeigt, wie diese mit der neuen Situation umgehen. Diese Prämisse riecht förmlich nach subtilem Horror, der auf leisen Sohlen angeschlichen kommt, ab und zu zögernd um die Ecke sieht und irgendwann aus dem Schatten zuschlagen wird. Ich habe eine bedrückende, durch das Unbekannte bedrohliche und angsteinflößende Szenerie erwartet und in den ersten Episoden auch bekommen. Wunderbar zeigt sich zu Beginn ein idyllisches L.A., in dem die neu erweckten Walkers noch wie Fremdkörper wirken und um deren wahre Existenz niemand weiß – sie gelten als infiziert, nicht als wandelnde Tote, sie per Headshot auszuschalten ist kein Usus. Mehr als auf verwesende Leiber soll der Fokus auf die zwischenmenschlichen Probleme gesetzt werden, auf Charakterentfaltung und die sich ihnen stetig nähernde, unbekannte Gefahr.

    Leider tritt Fear ab Episode 3 nicht nur auf der Stelle, frisst sich an ordinären, mir unwichtig erscheinenden Familiendramen fest, sondern verliert auch den Bezug zum Kernthema: Der leisen Bedrohung. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich brauche keine Zombiehorden. Einige der für mich besten „Walking Dead“-Episoden handeln von den Charakteren. Ich brauche auch keine geballte Action. Doch das, was ich bei Fear bekommen habe, war Nonsens. Die Charaktere – die ich im Übrigen durch die Bank weg unglaublich unsympathisch und nichtig finde – haben gesehen, wie aus Leichen Walker wurden. Eine der Hauptfiguren wurde von einem Arbeitskollegen angegriffen. Doch statt sich hinzusetzen und sich zu fragen, was das sein könnte, statt einen Hauch von Unruhe bei den Vorkommnissen fühlen und bei den Zuschauern zu verbreiten, treten sie ihre Familiengeschichten breit und zweifeln am Militär, dem sie unterstellen zu scheinen, kopf- und grundlos Menschen zu erschießen. Ich kann mir durchaus gut vorstellen, dass man nicht an eine Stampede der lebenden Toten glauben möchte. Ich würde es auch nicht glauben (wollen) und tausende Gründe überlegen, was da wirklich vor sich gehen könnte. Ich würde hoffen, dass es eine handelsübliche Krankheit ist, die man früher oder später wird behandeln können. Der Witz an der Sache ist: Das Internetz ist für uns kein Neuland mehr, wir haben Smartphones, bei denen zwei Klicks reichen, um ein Foto zu schießen und zu verbreiten. Wo sind diese Aspekte innerhalb der Serie? Fotos, Blogbeiträge, Facebooknachrichten, die die Spekulationen seitens der Charaktere anfeuern? Nein, sie sitzen in ihrem Häuschen, in ihrem klitzekleinen Häuschen innerhalb einer vom Militär abgesteckten Sicherheitszone und drehen Däumchen. Es scheint sie kaum zu kümmern, dass um sie herum die Apokalypse ausbricht.

    Wo wir gerade vom Militär reden. Hach, dieser wunderschöne 08/15-Militärplot: Sadistische, arrogante Soldaten vs. naive Bürger. Mir fehlt hier das Graue. Damit ist nicht nur die Grauschattierung innerhalb dieser beiden Interessen gemeint, sondern auch die grauen Zellen.

    [SPOILER ahead] Klar, lassen wir mal eine Horde aggressiver Infizierter frei, um die Soldaten abzulenken. Wie dumm muss man sein? Selbst wenn man an keine Zombies glaubt: Ist es von Vorteil, eine Infektion zu verbreiten, offensichtlich aggressive, gewalttätige Menschen auf andere loszulassen und damit nicht nur die Soldaten, sondern aufgrund der schieren Masse an Infizierter auch Unschuldige zu gefährden? Und die, die man eigentlich zu retten gedenkt? Himmel, lass Hirn regnen! Es gäbe etliche einfachere Möglichkeiten, als diese! Aber gut. Hauptsache, der Sender kriegt wieder ein paar Zombies auf den Schirm. [/SPOILER]

    Mir fehlt der Biss, und das ist nicht einmal wörtlich gemeint. Ich brauche mehr als belanglose Gespräche und dämlich handelnde Charaktere. Leider wird einfach zu wenig gezeigt und das, was gezeigt wird, ist in den ersten Episoden zu finden. Ich wollte mehr sehen vom Übergriff des Militärs, mehr von den tatsächlichen Anfängen, mehr erste Interaktionen zwischen Mensch und Zombie oder Mensch und verwaistes L.A. Indem die Charaktere alle – alle! – in die Sicherheitszone verfrachtet wurden, wurde die Chance vertan, die Stadt verfallen zu sehen, Menschen zu zeigen, die auch mit der Situation klar kommen müssen. Zu demonstrieren, wie langsam Furcht um sich greift. All das wurde in den ersten beiden Episoden gezeigt – und das meines Erachtens nach sogar sehr gut. Wäre diese Schiene weiter verfolgt worden, ich hätte meine helle Freude an Fear gehabt. So jedoch bleibt nicht mehr als ein fader Beigeschmack.

    Dass in den finalen Szenen jemand stirbt hat dem ganzen die traurige Krone aufgesetzt: Denn der Tod dieser Figur hätte mir egaler nicht sein können.


    Während der Werbepausen von „The Walking Dead“ sollen Fear-Fans übrigens mit einer Miniserie bei Laune gehalten werden, die im Anschluss auch auf Youtube gezeigt wird. Episode 1 dieser einminütigen Episödchen kann man hier sehen (mit entsprechender Länderkennzeichnung). Die bisherigen anderen Webserien zu The Walking Dead zeigen ebenfalls teilweise die Anfänge der Zombiekalypse. Die „Fahrradfrau“-Episode mochte ich bspw. sehr. Teil 1 gibt’s hier und Teil 2 dort.

  10. 25. August 2015 | Veröffentlicht unter Serien, Serienvorstellungen.

    Fear the Walking Dead: Taugt’s?

    Von

    Natürlich werde ich nun nicht jede einzelne Episode einer genaueren Betrachtung unterziehen, sonst könnte ich den Blog gleich in Zombiezeugin umbenennen. Aber vielleicht kann ich euch hiermit bei der Frage helfen, ob sich eine spontane Anmeldung bei Amazon Prime lohnt? Und nein: Dieser Beitrag ist nicht von Amazon gesponsort, auch wenn es sich vielleicht so liest.

    Worum geht’s bei Fear the Walking Dead?

    Die Zombiekalypse bricht aus. Jetzt. Nicht gestern, nicht vor einer Woche, jetzt. Zunächst sind es wenige Fälle und niemand weiß, womit man es zu tun hat. Zombies? Gibt es doch nicht! Man spricht von einem Virus, vergiftetem Wasser oder kontaminierter Luft.

    Wir verfolgen eine Gruppe von Menschen, die nicht bereits abgebrüht sind wie bei der Mutterserie The Walking Dead, sondern jungfräulich in die Situation hinein schlittern, von der Pike auf lernen müssen. Nicht der nächste Walker ist es, den sie fürchten, sondern die neue Situation im Gesamten, das Ungewisse.

    Und wie war die erste Episode nun?

    Kurz: Gut.

    Etwas ausführlicher: Sie beginnt mit der obligatorischen, ersten Zombiesichtung. Nick, der in einer verlassenen Kirche seiner Drogensucht fröhnt, erblickt seine Geliebte Gloria in einem denkbar ungünstigen Stadium: Von ihren Lippen trieft Blut, ihr Körper ist malträtiert. Tot, und doch lebendig. Matt rennt panisch davon und blind vor das nächste Auto.

    Es folgt eine ruhige Erzählweise, die jedoch durchbrochen ist von unheilvoller Musik und Totalen von Los Angeles, die zwar schön sind, jedoch nichts Gutes verheißen. Noch ist es idyllisch – doch wie lange noch? Mehr und mehr Kinder bleiben dem Unterricht fern, offiziell von der Grippewelle erwischt. Unfallopfer benehmen sich auf höchste Weise beunruhigend. Ja, etwas geht vor und dies ist ein immerwährendes, unterschwelliges Gefühl, das mich die ganze Episode lang nicht losgelassen hat.

    Die Macher verstehen es hervorragend, mich in den Bann zu ziehen. Zwar passiert nicht viel, doch das, was noch passieren wird, die Kunst, genau darauf hinzuarbeiten und das Gefühl zu forcieren, ist ihnen definitiv gegeben. Die Tatsache, dass man mit den Charakteren gemeinsam mitten im Ausbruch steht und es nicht direkt mit Action und abgebrühten Professoren der Zombiekunde zu tun hat, ergibt einen schönen Kontrast zu The Walking Dead. Das gewählte Medium „Serie“ unterstützt es ausgezeichnet.

    Kann man sich Amazon Prime also antun?

    Na, ich würde zunächst abwägen, welche Aspekte von Amazon Prime man sonst noch gebrauchen könnte. Für Fear the Walking Dead alleine würde ich es mir sehr gut überlegen. Auf jeden Fall hat mir der Serienpilot wirklich sehr gefallen und hat mir Lust auf mehr gemacht!


  11. 20. August 2015 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    Erste Szene aus Fear the Walking Dead gefällig?

    Von

    Ein wenig die Vorfreude schüren!
    .
    Als kleiner Fan von The Walking Dead bin ich auf den Ableger Fear the Walking Dead sehr gespannt, die am Sonntag in den USA starten wird.
    Hier steht zunächst die Zeit des Ausbruches der Zombiekalypse im Vordergrund: Zeitgleich zu Ricks komatösem Klinikaufenthalt verfolgt man verschiedenste Menschen in Los Angeles. Noch ist weder Bürgern, noch Ärzten oder Politikern klar, worum es sich bei den tödlichen Vorfällen handelt. Ist es ein Virus, eine perfide Seuche, die es zu bekämpfen gilt? Wer wird denn schon ernsthaft an Zombies denken? Und so werden lieber Handys gezückt und Bilder wie Videos der Kranken und/oder „Verrückten“ über die sozialen Netzwerke verbreitet, anstatt die Beine in die Hand zu nehmen.
     .
    Ähnlich wie bei TWD wird man als deutscher Zuschauer auch bei Fear the Walking Dead bereits 24 Stunden nach US-Start in den Genuss der Epiosden kommen: Bei Amazon Prime Instant Video; Amazon Prime-Kunden können diese kostenfrei abrufen.
    Die erste Episode startet bei uns nächste Woche Montag um 20 Uhr.
    Yay!

    WORLDWIDE EXCLUSIVE: #FearBeginsHere this Sunday at 9/8c.

    Posted by Fear the Walking Dead on Donnerstag, 20. August 2015


  12. 14. Juli 2015 | Veröffentlicht unter Serien, Webseries.

    Webseries: Riftworld Chronicles – Staffel 1

    Von

    Vor einigen Monaten konnte man einen Low Budget-Kurzfilm bewundern, in dem der Magier Alar von Caer Caladh (Tahmoh Penikett; BSG, Dollhouse) aus einer anderen Dimension in unsere Welt stolpert und das Leben der Journalistin Kim (Erin Karpluk; Being Erica) dezent auf den Kopf stellt. Sie wähnt ihn als armen Rollenspielverwirrten, während er einfach nur nach Hause will. Kurz: Ein sehr amüsanter Film!

    Nun wurde die Webserie finanziert, Dank Kickstarter durch die Postproduktion gejagt und auf Youtube veröffentlicht. Die erste Staffel umfasst 8 Episoden mit im Schnitt je 5 Minuten Länge. Sie basiert auf dem Film (den man vor der Serie nicht gesehen haben muss, tatsächlich greift die Serie auf einige Elemente zurück und wiederholt auch in leicht veränderter Form die Kennenlernstory) und stellt auch auf sehr possierliche Weise die krude Beziehung zwischen Alar und Kim in den Fokus, führt die ganze Geschichte jedoch weiter aus. Eingeführt werden diverse Nebencharaktere wie der Nerd Wes und der obligatorische Bösewicht, den Assassinen Khalesh. Denn natürlich geht es nicht nur um Alars Zurechtfinden in der für ihn so fremden Welt – was nicht nur niedliche Szenen beinhaltet, sondern auch einen ziemlich ekligen Irrtum. Nein, natürlich gibt es ein großes Ganzes, eine lauernde Gefahr und auch das alte Amulett aus Kims Erbschaft spielt eine nicht unerhebliche Rolle. Irgendwie… denn just wo es anfängt, die losen Fäden miteinander zu verknüpfen und innerhalb der Story an Substanz zu gewinnen, endet die Staffel in einem Cliffhanger. Verdammt!

    Sollte sich die erste Staffel als erfolgreich erweisen, steht einer zweiten nichts im Wege und ich hoffe sehr darauf, dass nicht nur eine zweite Webserienstaffel folgt, sondern eine „richtige“ Serie mit mehr Budget und längeren Episoden. Potential dafür hat es auf jeden Fall, denn Cast und Crew machen ihre Sache verdammt gut!

    Folgen könnt ihr dem Projekt bspw. auf Facebook, die Website gibt’s hier und die komplette erste Staffel in dieser Playlist:


  13. 10. Juli 2015 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    5 Lieblingsmusikmomente in Serien

    Von

    Aus irgendeinem Grund schreibe ich verdammt selten über Serien. Das ist eigentlich lächerlich in Anbetracht der Tatsache, dass ich ein dezenter Seriensuchti bin. Wenn man mich lässt, gucke ich Lost an einem Tag durch! Mir doch egal, dass alle sechs Staffeln zusammen mehr als 24 Stunden dauern! Dann gucke ich eben mit vier Fernsehern nebeneinander! Auf jeden Fall gibt es innerhalb meiner großen Serienlieben auch einige kleine Szenen, die ich bemerkenswert finde. Wie zum Beispiel jene, in denen die Musik nicht nur für den Zuschauer zu hören und bestimmt ist, sondern auch für die Serienfiguren. Das hat für mich ein ganz eigenes Flair und dem widme ich mich in dem Video.

    Musicalepisoden und Musikclips wie etwa von Robin Sparkles habe ich außen vor gelassen, da sie für mich eine andere Kategorie darstellen.

    Kann Spuren von Spoilern enthalten. 

    Edit: Da das mit dem Video hier nicht klappt, hier der Link zum Video direkt auf Youtube


  14. 19. Mai 2015 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    GOTs Black Wedding: Wie weit dürfen Autoren gehen?

    Von

    .

    !Der Artikel könnte nicht nur, er wird Spoiler bis einschließlich der aktuellen sechsten Episode der fünften Staffel beinhalten.¡

    Wieder einmal schwappt eine Welle der Empörung durch das amerikanische Internet. Stein des Anstoßes ist die Serie Game of Thrones, die für ihre Darstellungen von Sex und Gewalt bekannt und kontrovers diskutiert ist. Es steht, wie bereits im letzten Jahr mit der berüchtigten Szene am Fuße Joffreys Totenbettes, eine Vergewaltigung im Fokus der Aufmerksamkeit, die in dieser aktuellen Episode jedoch expliziter als solche dargestellt wird. Einige Twitter-User kündigten nach Ausstrahlung vehement an, die Serie niemals wieder gucken zu wollen, während das feministisch angehauchte, meiner Ansicht nach insgesamt sehr lesenswerte Geekmagazin „The Mary Sue“ ankündigt, die Serie nicht mehr promoten zu wollen und entsprechend jegliche Episoden-Recaps und Ankündigungen aus dem Terminkalender wirft.

    Was passiert überhaupt? Im Zuge der Black Wedding wird Sansa zu Ramsay Boltons Ehefrau, von dem sie in der Hochzeitsnacht vor den Augen Theons zum Sex genötigt wird. Der eigentliche Akt wird dabei nicht gezeigt, die Kamera schwenkt auf das entsetzte Gesicht Theons. Kurz darauf endet die Episode in Stille.

    Der Widerstand seitens der Fans beschränkt sich nicht nur in der Tatsache, dass eine Vergewaltigung thematisiert wird – es wäre auch beileibe nicht das erste Mal bei Game of Thrones – sondern auch das Wie und die Hintergründe für diese Entscheidung.

    In den Büchern ist es nicht Sansa, die eine Ehe mit Ramsay eingeht, sondern Jeyne Poole. Dieser Charakter bzw. die Storyline wird jedoch der Einfachheit halber in der Serie unter den Tisch fallen gelassen. Serie und Buch sind zwei grundverschiedene Medien, insofern ist es nur verständlich, dass Änderungen vorgenommen werden, wozu auch George R.R. Martin jüngst selber Stellung bezog. Argument gegen die Vergewaltigung Sansas ist in den Augen mancher jedoch Folgendes: Es hätte nicht sein müssen, besonders da die Serienautoren Jeyne Pool aus der Storyline gelöscht hätten. Im Gegenteil hätten sie freie Wahl gehabt, die Hochzeitsnacht so oder so darzustellen.

    Eine Vergewaltigung als „plot device“ ist umstritten. Der Autor hat immer die Wahl, auf welches Mittel er zurückgreifen möchte, um etwas zu erreichen. Um die Entwicklung eines Charakters darzustellen, ihn etwa härter werden zu lassen, braucht es immer irgendetwas. Manchmal ist es Zeit, manchmal Krieg, manchmal psychische Gewalt und, auch nicht gerade selten, eine Vergewaltigung. Doch braucht es ausgerechnet das, um des Autoren Ziel zu erreichen? Kritikpunkt an dieser Szene ist auch, dass nicht Sansa gezeigt wird, sondern Theon. Ist es am Ende gar nicht Sansas Entwicklung, sondern die Theons und Ramsays, die hier angestoßen wird? Wird die sexuelle Gewalt also nur benutzt, um einen männlichen Charakter zu unterstützen? #aufschrei!

    Und letztlich ist es natürlich die Vergewaltigung an sich. Solch eine Szene kann triggernd wirken und solche Übergriffe an sich sind ein Thema, das auch in der heutigen Gesellschaft gerne totgeschwiegen und verharmlost wird.

    Das, was ich mich frage: Was ist bspw. mit Theons Penektomie? Ich habe den Eindruck, dass gerne mit zweierlei Maß gemessen wird. Gewalt an Männern scheint weniger schlimm, ja fast schon akzeptiert. Es werden Witze über die Wurstszene gemacht. Man stelle sich das mit vertauschten Geschlechtern vor.

    Meine Meinung: Nicht jede Grausamkeit dient dem schnellen Schock und obwohl eine fiktive Vergewaltigung vielerorts als unnötiges, schriftstellerisches Mittel gilt, finde ich es doch „passend“, um bestimmte Wirkungen zu erzeugen und eine Welt zu beschreiben. Wichtig ist mir, dass es mit Bedacht behandelt wird und der Akt nicht verherrlicht oder gar erotisch in Szene gesetzt wird. Wir beschreiben Morde, Gewaltexzesse, Folter und einige andere Dinge, die niemand erleben sollte. Es ist reine Fiktion. Und diese ist nicht immer in Rosa getaucht… und da ich ein Fan des „Grim&Gritty“ bin, begrüße ich das sogar.

    Bei Game of Thrones bin ich zwiegespalten. Einerseits finde ich, dass diese Szene zwischen Sansa, Ramsay und Theon respektvoll und mit besagtem Bedacht umgesetzt wurde und auch, dass die Kamera statt Sansa Theon zeigt, halte ich für eine hervorragende Lösung. Andererseits geht mir die Masse der Gewalt speziell gegen Frauen auch dezent auf den Zitronenkeks. Es wirkt ein wenig auf mich, als hätten die Autoren keine anderen Ideen. Langsam ist auch dem unaufmerksamsten Zuschauer bewusst, dass es sich um eine patriarchalische, grausame Gesellschaft handelt. Der Negativpunkt, den ich diesbezüglich habe ist der, dass auf mich beliebig wirkt.

     

    Mich würde nun besonders eure Meinung interessieren. Wie weit darf ein Autor gehen, welche Themen sollten vielleicht gar nicht erst angerissen werden? Oder fällt dies alles unter „kreative Freiheit“?


  15. 6. Mai 2015 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    Serienparade: Erste Schritte

    Von

    Spontan dachte ich mir: Ach komm. Mach mal bei einer Blogparade zum Thema Serien mit, schließlich gucke ich Serien gerne auch mal exzessiv. Initiiert wird die Reihe von Frau Margarete, die einen privaten Blog mit den Schwerpunkten Filme und, Suprise, Serien führt. Sie sagt zum dieswöchigen Thema:

    ERSTE SCHRITTE: MIT WELCHER SERIE HAT ALLES ANGEFANGEN?

    Welche Serie hat dich zuerst in ihren Bann gezogen? Nach welcher Serie warst du zum ersten Mal süchtig? Gemeint sind solche Serien, die tatsächlich für Erwachsene oder zumindest für Jugendliche gedacht sind, die typischen Zeichentrick- und Animeserien für Kinder fallen damit raus.

    Wer mich und meinen Blog und vor allem meinen Youtubechanel ein wenig kennt oder verfolgt, wird meine Antwort auf die Frage meiner Einstiegsdroge vermutlich bereits kennen, aber ich gehe davon aus, dass die wenigsten alle meine Beiträge sehen ;). Die Teenage Mutant Ninja Turtles, all die Disneyserien wie Gummibärenbande, Duck Tales oder auch die Gargoyles und Pinky & the Brain – all das habe ich natürlich unheimlich gerne gesehen, aber ein richtiger Fan mit allem was dazu gehört, wurde ich erst durch Star Trek.

    Wie ich mit ~8 Jahren an die Serie kam, hatte ich irgendwo bereits erzählt, hier die Kurzfassung: Ich habe sie im wahrsten Sinne des Wortes über zwei Ecken (=spiegelnde Flächen) auf der unbequemen Treppe sitzend heimlich geguckt, während meine Mutter von nichts wusste. Für sie war ich für die Serie noch zu jung, das wussten wir beide. Als sie es schließlich mitbekam, war es natürlich zu spät. Ich hatte ohnehin schon so viele Redshirts sterben sehen, da kam es auf die paar mehr jetzt auch nicht mehr an.

    Natürlich saß dann bald die ganze Familie abends vor dem Bildschirm. Ich konnte nicht genug von Kirk, Spock und Co. bekommen, ließ mir von meiner Mutter zu Karneval die Uniform nähen und entdeckte auch bald ihr Bücherregal für mich. Kaum dass ich eine Episode gesehen habe, musste ich sie gleich nachlesen – denn natürlich besitzt meine Mutter nicht nur losgelöste Star Trek Romane, sondern auch die Episodenbücher gleich dazu. Das ganze Star Trek-Universum faszinierte mich: Die Planeten, die Charaktere, aber auch das Franchise (ja, wir hatten auch Spielzeugphaser und -kommunikatoren) und die Leute dahinter, angefangen von den Schauspielern bishin zur Maske, Regie und Autoren. Für keine Serie zuvor hatte ich solch eine Leidenschaft entwickelt.

    Es kamen noch viele, viele andere Serien, für die mein Herz schlug und schlägt, doch Star Trek war einfach meine erste. Mittlerweile stehe ich auf ganz anderen Kram. Nicht auf abgeschlossene One Shots oder Monsters of the Week, sondern auf allumfassende, tiefgehende und breit fächernde Storylines. Sowas wie Battlestar Galactica, The Walking Dead oder auch Jericho. Dass Star Trek mich trotzdem begeistern würde, selbst wenn ich es jetzt erst kennenlernen würde, davon gehe ich aus! Der dezent selbstironische Humor gerade in der deutschen Übersetzung, die Dynamik zwischen dem Hauptcast, die Philosophie, die immer mitschwingt… das ist einfach großartig.

    Was war denn eure Einstiegsdroge ins Seriengefilde? :)

    (Ein Trekkie überspringt keine Generation!)

  16. 7. Februar 2015 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    Legend of Zelda bald auf Netflix?

    Von

    Excuuuuse me, princess...? Zumindest laut Aussage einer ominösen „Person, die mit dem Projekt vertraut ist“, befindet sich eine Live Action-Serie zu „The Legend of Zelda“ in einem frühen Entwicklungsstadium. Netflix und Nintendo stünden in engem Gespräch, um das Projekt irgendwann zu beidseitiger Zufriedenheit realisieren zu können. Sowohl Nintendo, als auch Netflix waren jedoch bis zum jetzigen Zeitpunkt zu keiner Stellungnahme bereit. Eine fiese Ente? (Wobei es mit einer Ente eher in Richtung Kingdom Hearts gehen würde.)

    Doch mal angenommen, es wäre keine Ente, sondern Realität. Angenommen, nun würden tatsächlich Mr. Netflix und Dr. Nintendo milchschlürfend an einem Tisch sitzen und über eine Serie debattieren: Wäre es nun eine gute oder eine schlechte Idee?

    Ich persönlich mag Netflixserien. Zumindest meistens. Sie sind immerhin gut gemacht und bislang eher ernst zu nehmen als albern oder gar kindisch. Ganz im Gegensatz zur Zelda-Zeichentrickserie, die Ende der 80er über die Bildschirme flimmerte und einen Link zeigte, den man schnell wieder vergessen möchte. Wenn man Zelda einen dreckigen Hauch geben würde, ähnlich dem im verlinkten Artikel angesprochenem Game of Thrones, zusätzlich eine gehörige Prise Märchen und Zauber drüber streuen und Link ein paar Extraherzen verpassen würde… könnte es etwas werden. Vielleicht.

    Die Geschichten und Legenden Hyrules bieten definitiv genügend Stoff, um eine Serie mit Leben zu füllen. Ich jedenfalls bin gespannt, ob solch ein Projekt wirklich in den Startlöchern steht und besonders würde ich mich dann auch tatsächlich auf eine Verwirklichung dessen freuen. Ich denke, dass Nintendo aus den bisherigen Verfilmungs-Desastern wie auch Super Mario Bros. (übrigens eines meiner Guilty Pleasures) gelernt hat.

    Wie steht ihr zu diesem Gerücht? Seid ihr skeptisch? Oder habt ihr längst frohlockend eure Ocarina ausgepackt, um die Serenade des Glücks zu trällern?

    Die Maske vom Titelbild könnt ihr hier näher bewundern.


  17. 26. Januar 2015 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    Fanmomente: Battlestar Galactica

    Von

    Vor zwei Jahren bereits wollte ich unbedingt eine Besprechung über Battlestar Galactica schreiben. Monatelang schlich ich darum herum, habe seitdem sicher drölf Mal einen neuen Text begonnen – und bin immer wieder daran gescheitert, dass die Worte nur so vor Liebe strotzten und potentielle Leser Gefahr gelaufen wären, von Herzchen erschlagen zu werden. Denn ja, ich bin ein Fan dieser Serie. Sie enthält meine liebsten männlichen Seriencharaktere of all Time (Helo und Bill Adama), meinen liebsten weiblichen Seriencharakter (Starbuck) und einige meiner liebsten Serienmomente überhaupt (allein schon die komplette erste Episode der regulären Serie ist in meinen Augen phänomenal!). Und dann diese Musik! Hach! Gänsehaut!

    Diese Liebe geht so weit, dass ich sogar Hintergrundberichte und Interviews von Cast und Crew lese. Dinge, die ich bei anderen Fandoms uninteressant finde – mir doch egal, ob Orlando Bloom einen traurigen letzten Drehtag beim Hobbit hatte oder die Darsteller von Lost Girl alle superduper Tänzer sind. Bei BSG natürlich sieht das ganz anders aus!

    Und so freue ich mich wirklich über jeden Schnipsel, den es darüber zu sehen gibt – wie jüngst die kleine Videoreihe, in der Jamie Bamber (Apollo) und Tahmoh Penikett (Helo) diverse Fragen beantworten, Gelächter ihrer damaligen Kollegen nachahmen (ja, Michael Hogan aka Saul Tigh habe ich sofort erkannt!) und über ihre letzten Tage am Set plaudern – und dabei eine sympathische Chemie zeigen. Mein inneres Fangirl jubelt und wirft Dessous in den virtuellen Raum. Yihaa!

    Falls es da draußen also Menschen gibt, die BSG ebenfalls mögen, werden sie sich über die Minivideoreihe anlässlich des Serienstarts auf dem australischen Sender Syfy vielleicht auch freuen.

    Jetzt wird es wieder Jahre dauern, bis ich den verfluchten Ohrwurm von All Along The Watchtower loswerde!


  18. 6. Mai 2014 | Veröffentlicht unter Gaming, rund um Gaming, rund um Serien, Serien.

    Buffy meets LucasArts

    Von

    Der britische  Autor und Illustrator Andrew Scaife hat von jeder Buffy-Staffel eine bestimmte Szene ausgewählt, um sie im Stile alter Point&Click Adventures von Lucas Arts neu zu visualisieren. Herausgekommen sind Bilder, die einen wünschen lassen, dass solch ein Spiel tatsächlich realisiert worden wäre.

    Darüberhinaus empfiehlt er es als eine Art Übung: Als Autor könnte man sich seine eigene Story nehmen, um zu sehen, ob sie auch für diese Art von Spiel taugen würde. Ich schreibe selber gerade an einem Roman und diese Gedankenspiele sind wirklich faszinierend!

    Stalke den Künstler auch auf folgenden Seiten: Tumblr | DeviantArt | Twitter

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  19. 11. Januar 2014 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    Ein Keller im Zeichen der Enterprise

    Von

    1499377_10202339743188653_2098140930_nWas tut man, wenn der Keller mal wieder renoviert werden muss? Na, man baut daraus einfach eine zweite Enterprise! Die Kanadierin Line Rainville hat sich für umgerechnet rund 22.000€ ihren Kindheitstraum erfüllt und ihren Keller über einen Zeitraum von zwei Jahren hinweg nach dem Vorbild der NCC-1701 originalen Serie eingerichtet und modifiziert. Hilfe bekam sie von einem Designer, der selber keine einzige Episode gesehen hat, ihr jedoch einiges an Inpiration geben konnte, sowie einigen Freunden. Vom Schlaf- über Wohnzimmer bishin zum Bad: Kein Zimmer des Kellers blieb von ihrer Renovierwut verschont.

    Nun, da die Wohnung im neuem, futuristischem Licht erstrahlt, kann sie sich auch wirklich sehen lassen, da Line Rainville Liebe zum Detail bewiesen hat. So bezog sie etwa über eBay Buttonrepliken, die sie mit der passenden Farbe bepinselte und lässt auch die Tribbles-Fraktion nicht traurig zurück. Wenn ihr Nahrungsreplikator funktionieren würde, wäre das natürlich das Sahnehäubchen! Dabei hat sie sich keiner Pläne bedient, sondern sich vermehrt auf ihre Intuition verlassen: Wo etwas hineinpassen könnte, hat sie es einfach hingebaut und dabei handwerkliches Geschick bewiesen – und natürlich auch das ein oder andere glückliche Händchen beim Finden und Kaufen diverser Replika wie etwa das 3D-Schach oder einen Tricorder.

    Natürlich nutzt sie ihren Keller auch hin und wieder, um sich in passendem Ambiente die Serien und Filme des Star Trek Universums anzusehen. Ich würde es auch tun! Warum habe ich keine 20.000€, um mir selber meinen imaginären Keller derart einzurichten? So ein Star Trek – Heimkino hat auf jeden Fall etwas!

    Bleibt nur noch eine Frage zu klären: Sollte man beim Betreten des Kellers lieber ein blaues, statt rotes Shirt tragen?

    Link zu einer Video-Roomtour | Line Rainvilles Twitter

     

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    via: cnet.com


  20. 28. September 2013 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    Serenity Cocktail – You can’t take the Drink from me

    Von

    Dieser Cocktail hier ist von Firefly inspiriert: Erdbeeren, etwas Asiatisches und auch optisch ist er nicht allzu weit entfernt – und er schmeckt so verdammt gut! Ehrlich, ich habe noch nie viel von Pflaumenwein gehalten, aber diese dezente Pflaumennote ist innerhalb dieser Zutaten echt lecker!

      Die Zutaten (Menge nach eigenem Ermessen)

      Eistee
      Orangensaft
      Erdbeerlimes
      Eiswürfel
      Zitrone
      Orange
      Pflaumenwein
      Schirmchen

    Die „Herstellung“ ist denkbar einfach: Saft, Pflaumenwein und Eistee zusammen mixen • ausgepresste Zitrone und Orange hinzugeben • Erdbeerlimes vorsichtig hinzugeben • Zitronen- und rangenscheiben, sowie Eistee als Dekoration hinzugeben • mit Schirmchen dekorieren • Shiny!

    Link zum Video

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