1. 14. März 2016 | Veröffentlicht unter Gaming, Spielevorstellungen.

    Spiel doch mal einen Anuspenis!

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    Ok. Es ist nicht nur hart an der Grenze, es ist weit über die Albernheit hinausgeschossen, so weit, dass es schon fast wieder gut ist. Ich meine: Wie kommt man auf so etwas?! Und wie.. also warum.. also wieso…? Entstanden ist es eher per Zufall während des letztjährigen Berliner Game Jam. Kurz: Ein prall mit Phalli gefülltes Spiel, in dem man einen Penis spielt, der die gegnerischen Penisse penetrieren soll. In deren Penishintern. Seid ihr schon ausgestiegen? Ich kann es verstehen. Für den Rest etwas mehr Infos:

    Diese spritzige Orgie soll eine tiefgehende Spielekstase entfachen, indem man seine Spielfiguren miteinander vereint, denn: Beide Parteien bekommen Punkte. Das macht auch Sinn, schließlich soll Penetration beiden Spaß machen. Zudem sind die Anuspenisse dezent schwierig zu manövrieren, sodass beide einen Punkt verdient haben! Oder alle drei. Vier. Fünf. Bis zu acht Spieler können dem Spaß beitreten.

    Nebenbei unterlegen die Soundeffekte auf sehr eindringliche Weise das Spielgeschehen und die Animationen sind höchst possierlich und unterhaltsam. Das würde ich wirklich gerne mal an einem Automaten spielen. In einer Kneipe. Das aufgeregte Geschrei und die Wortwahl während des Spiels kann ich mir lebhaft vorstellen!

    Erscheinen soll das Spiel im April dieses Jahres. Vielleicht ja am ersten.

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  2. 28. Januar 2016 | Veröffentlicht unter Gesellschaftsspiel, Spielevorstellungen.

    Die 5 besten Gesellschaftsspiel-Quickies

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    Für den kleinen Spielehunger zwischendurch oder zum Aufwärmen vor komplizierten Games mit langer Spielzeit: Kurze Karten- oder Würfelspiele sind großartig. Wenn sie gut gemacht sind. Logisch. In unserer Zeit als unprofessionelle Gesellschaftsspielzocker haben wir im Freundeskreis etliche dieser Minigames gespielt, haben dabei viel gelacht, uns häufig geärgert und vielleicht ist auch das ein oder andere Mal eine Träne geflossen. Vermutlich war es dann einer meiner Tränen des Zorns!™ Wie dem auch sei: Meine fünf liebsten und auf Karte und Würfel geprüften Spielchen mit einer Spieldauer unter 20 Minuten stelle ich euch hier nun vor!


    Bang Header

    Bang!

    Bang

    Per Zufall schlüpft man entweder in die Rolle des Sheriffs, des Hilfssheriffs, eines Banditen oder eines Gesetzlosen, doch nur die Karte des Sheriffs wird offen ausgelegt. Zusätzlich verleihen die offen gespielten  Charakterkarten (u.a. Calamity Janet und Willy the Kid) die nötige individuelle Note und bestimmte Fähigkeiten. Da wir uns selbstverständlich in einer Westernstadt befinden, ist das Leben des Sheriffs in Gefahr, denn die Banditen – und später auch der Gesetzlose – setzen alles daran, den armen Kerl mehr oder minder hinterrücks niederzuknallen. Nun gilt es, durch geschicktes Taktieren (aka „wildes um sich Schießen„) herauszufinden, wer auf wessen Seite steht. Dieser Mix aus Koop, Ungewissem und Würfelglück ist sehr kurzweilig und Dank der diversen Kombinationen aus Charakter und „Berufung“ spielt sich jede Partie wieder ein bisschen anders.

    Verlag: Abacusspiele | Spieler: 3-8 | Glück: ♣♣ | Taktik: ♠♠♠♠ | Anspruch: ♦♦ | Amazonlink


    CoupHeader

    Coup

    CoupVom Western zur Science Fiction light: In einer korrupten Gesellschaft regt sich Widerstand. Die Machthaber wollen gestürzt werden, damit man selber an Macht und Reichtum gelangt. Zu Beginn erhält man zwei Persönlichkeiten auf die Hand, die mit eigenen Fähigkeiten ausgestattet sind, jedoch nicht einzigartig sind. Der Reihe nach spielt man die Karten oder die Fähigkeiten aus, doch Obacht: Man zeigt die Karte nur im Zweifelsfall. Man blufft sich mitunter durch das Spiel, dessen Ziel es ist, Macht und Credits zu mehren und am Ende mindestens eine Karte übrig zu haben. Allianzen werden geschmiedet und in der nächsten Runde wieder gebrochen, Zwietracht wird gesät und am Ende kichert garantiert nur einer. Es hat mehr taktische Elemente zu bieten als bspw. Bang!, spielt sich allerdings im Gesamten auch etwas zäher, obwohl es im Schnitt von kürzerer Dauer ist.

    Verlag: Heidelberger Spieleverlag | Spieler: 2-6 | Glück: ♣♣ | Taktik: ♠♠♠♠ | Anspruch: ♦♦♦♦ | Amazonlink


    Kakerlakensalat HeaderKakerlakensalat

    KakerlakensalatFort von Koop und Taktik; hier ist schnelles Schalten im Kopf gefragt. Wir befinden uns in einer Küche und müssen einen möglichst schmackhaften Salat zubereiten. Dumm nur, dass die Küche schier infiltriert von Kakerlaken ist, die mit Vorliebe in Salaten baden und diese somit zerstören. Jeder bekommt die gleiche Anzahl Karten auf die Hand, die man nacheinander in schneller Abfolge auf den Stapel wirft. Dabei muss man benennen, was man abwirft: Salat, Tomate, Blumenkohl oder Paprika. Es sei denn, es liegt bereits das gleiche Gemüse oben auf den Stapel, dann muss man eines der anderen Gemüse nennen – und wenn dann noch eine Kakerlake hinzu kommt und somit der zweite Stapel, ist das Chaos perfekt. Es klingt einfach, ist durch die schiere Schnelligkeit des Spieles jedoch schwieriger als man denken möchte. Es ist ein sehr zügiges Spiel mit dezentem Frustpotential, denn nennt man das falsche Gemüse, verstottert sich oder zögert zu lange, bekommt man den gesamten Stapel zurück auf die Hand. Dabei gewinnt nur der, der als erster gar keine Karten mehr besitzt…

    Verlag: Drei Magier | Spieler: 2-6 | Glück: ♣ | Schnelles Denken: ♠♠♠♠♠ | Anspruch: ♦ | Amazonlink


    Sushi Go HeaderSushi go!

    Sushi GoEssen ist nie verkehrt und hier geht es, wie der Name eventuell bereits verrät, um Sushi und die zugehörigen Komponenten. Die Spieler erhalten eine bestimmte Anzahl an Karten/Sushileckereien und suchen sich eine davon aus, bevor sie sie an den nächsten Spieler weiterreichen. Jede Karte bringt dabei bestimmte Punkte: Die meisten, indem man sie mit gleichartigen Karten kombiniert. Dabei kann es schwierig werden, sich für eine zu entscheiden, zumal manche Karte ausschließlich in Kombination mit einer oder zwei weiteren der selben Art zählt – und ob man die im Laufe des Rundganges noch bekommen wird, ist mitunter fraglich. Mit Wasabi kann ein Nigiri aufgewertet werden, während der Pudding nur am Ende über das beste und schlechteste Sushibuffet entscheiden kann. Drei schnelle Runden werden insgesamt gespielt, bevor es zur endgültigen Auswertung kommt. Schnell, simpel und mit sehr süßen Zeichnungen ausgestattet. (Und ja, sie wirken teilweise leicht pornös.)

    Verlag: Zoch | Spieler: 3-5 | Glück: ♣♣ | Taktik: ♠♠♠ | Anspruch: ♦♦ | Amazonlink


    Zombie Dice HeaderZombie Dice

    Zombie DiceThematisch befinden wir uns auch hier beim Essen: Man spielt Zombies, die sich durch menschliche Gehirne futtern möchten und sich dafür auch den Gefahren garstiger Pistolenkugeln aussetzen. Zu Beginn der eigenen Runde schüttelt man den dekorativen Becher mit den drin befindlichen Würfeln gut durch, zieht blind drei heraus und würfelt diese: Pro Gehirn gibt es einen Punkt, Füße zeigen an, dass der Würfel neu gewürfelt werden darf und ein Schuss wird bis zum Ende der eigenen Runde behalten. Man darf so lange auf drei Würfel ziehen und neu würfeln, bis man sich nicht mehr traut – oder durch drei Schusssymbole die Runde vorzeitig beenden muss. Doch es gibt tatsächlich einen kleinen Clou: Grüne Würfel sind hirnreicher, rote dagegen Dank der inflationär dort anzutreffenden Schussymbole gefährlicher. Wer am Ende die meisten Gehirne gefrühstückt hat, gewinnt. Nein, Kooperation oder auch nur Interaktion ist hier nicht anzutreffen, dafür jedoch spielt es sich schnell und kurzweilig, ist sehr einfach erklärt und kann auch gut als Trinkspiel umfunktioniert werden.

    Verlag: Pegasus Spiele | Spieler: 2+ | Glück: ♣♣♣♣♣ | Taktik: ♠ | Anspruch: ♦ | Amazonlink


     

    Welche Gesellschaftsspiel-Quickies könnt ihr denn empfehlen? Eine Spielesammlung kann schließlich nie groß genug sein!


  3. 9. April 2012 | Veröffentlicht unter Gesellschaftsspiel, Spielevorstellungen.

    Kurz präsentiert: Star Trek Catan

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    deutscher Verlag: Kosmos
    Herkunft: Deutschland
    Spieler: 3-4
    Dauer: ~75Minuten
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    Über „Die Siedler von Catan“ braucht man vermutlich recht wenig Worte zu verlieren. Als Spiel des Jahres 1995 hat es nicht nur einige Jahre auf dem Buckel, sondern erfreut sich auch immenser Beliebtheit, sodass es die meisten kennen dürften. Im klassischen Catan bauen die Spieler Straßen und Städte, um sich möglichst viele Ressourcen unter den Nagel reissen zu können und letztlich mithilfe von 10 Siegpunkten das Spiel zu gewinnen. Etliche Erweiterungen später, haben es die Siedler von Catan nun auch auf die Brücke der U.S.S. Enterprise geschafft.
    Die diversen Landschaftsfelder wurden kurzerhand durch Planeten mit bestimmtem Ressourcenaufkommen (Dilithium, Sauerstoff..)  ersetzt, die Straßen werden nun durch Raumschiffe dargestellt und die Städte durch Raumstationen. Hier macht einem nicht ein Räuber das Leben schwer, sondern ein garstiges Schiff voller Klingonen. Zum Glück steht einem ein altbekannter Berater, wie etwa Kirk, Spock oder Scotty, zur Seite, mit deren Hilfe bspw. Raumschiffe schneller gebaut werden oder man die Klingonen wieder vertreiben kann.
    Die Spielfiguren sind niedlich designed und mit so einer Optik macht selbst mir (ich bin nicht unbedingt als Freundin des Spiels bekannt ;) ) „Catan“ wieder Spaß.
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  4. 24. November 2011 | Veröffentlicht unter Gesellschaftsspiel, Spielevorstellungen.

    DSA – Das Brettspiel

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    Die überdeutlich an HeroQuest angelehnte, dreiteilige Brettspielreihe von Schmidt Spiele hat, bis auf den Namen, eigentlich kaum etwas mit DSA an sich zu tun. Der hier vornehmlich bildlich vorgestellte 1. Teil, „die Burg des Schreckens“ kann mit den folgenden beiden Teilen kombiniert werden, während ein viertes Brettspiel, das den klangvollen Namen“Die Schlacht der Dinosaurier“ (wir erinnern uns: es geht hier noch immer um Das Schwarze Auge und nicht um Jurassic Park) trägt, ein eigenständiges Spiel ist. Letzteres ist übrigens wirklich witzig, es müsste auch noch im Keller meiner Mutter herumfliegen.

    Größtenteils hat „Die Burg des Schreckens“ natürlich primär nostalgischen und „fanatischen“ Wert. Es macht sich gut im Regal, und dort sollte es eigentlich auch bleiben, denn wirklich spannend ist es nicht. Immerhin: es ist im Ansatz sogar ein kooperatives Spiel, bis zu vier Helden treten gemeinsam gegen den Erzschurken Nemesis und dessen Schergen an. Nemesis wird ebenfalls von einem Spieler verkörpert und fungiert nebenbei noch als eine Art Meisterperson.

    Schade ist, dass außer einem aufgeklebten „schwarzen Auge“ hier und dort kein Bezug zu DSA aufgebaut wird. So kann man bspw. als Heldentypen einen Barbaren wählen, doch hat dieser nicht viel mit dem Rollenspiel gemein. Immerhin hat das Spiel einen kleinen optischen Wert. Und diesen könnt ihr nach einem kleinen Klick auch auf Fotos sehen.


  5. 15. August 2011 | Veröffentlicht unter Gesellschaftsspiel, Spielevorstellungen.

    Galaxy Trucker

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    Es gibt Spiele, die spielt man ganz gerne. Sind ein netter Zeitvertreib, machen Spaß. Aber man muss sie nicht spielen. Nicht jedes Mal. Sie sind nicht so nachhaltig.
    So sieht meine Gesellschaftsspielewelt aus. Und in diese kleine Welt sind die „Galaxy Trucker“ hineingeflogen oder eher: johlend hineingeprescht. Ich liebe dieses Spiel, könnte es täglich spielen und meinetwegen auch gegen mich selber!
    Um euch an diesem Glück teilhaben zu lassen, folgt nun also dieser Beitrag !