Archiv der Kategorie: Spielevorstellungen

Spiel doch mal einen Anuspenis!

Ok. Es ist nicht nur hart an der Grenze, es ist weit über die Albernheit hinausgeschossen, so weit, dass es schon fast wieder gut ist. Ich meine: Wie kommt man auf so etwas?! Und wie.. also warum.. also wieso…? Entstanden ist es eher per Zufall während des letztjährigen Berliner Game Jam. Kurz: Ein prall mit Phalli gefülltes Spiel, in dem man einen Penis spielt, der die gegnerischen Penisse penetrieren soll. In deren Penishintern. Seid ihr schon ausgestiegen? Ich kann es verstehen. Für den Rest etwas mehr Infos:

Diese spritzige Orgie soll eine tiefgehende Spielekstase entfachen, indem man seine Spielfiguren miteinander vereint, denn: Beide Parteien bekommen Punkte. Das macht auch Sinn, schließlich soll Penetration beiden Spaß machen. Zudem sind die Anuspenisse dezent schwierig zu manövrieren, sodass beide einen Punkt verdient haben! Oder alle drei. Vier. Fünf. Bis zu acht Spieler können dem Spaß beitreten.

Nebenbei unterlegen die Soundeffekte auf sehr eindringliche Weise das Spielgeschehen und die Animationen sind höchst possierlich und unterhaltsam. Das würde ich wirklich gerne mal an einem Automaten spielen. In einer Kneipe. Das aufgeregte Geschrei und die Wortwahl während des Spiels kann ich mir lebhaft vorstellen!

Erscheinen soll das Spiel im April dieses Jahres. Vielleicht ja am ersten.

Website

Kurz präsentiert: Star Trek Catan

 

deutscher Verlag: Kosmos
Herkunft: Deutschland
Spieler: 3-4
Dauer: ~75Minuten
Amazonlink

 

Über „Die Siedler von Catan“ braucht man vermutlich recht wenig Worte zu verlieren. Als Spiel des Jahres 1995 hat es nicht nur einige Jahre auf dem Buckel, sondern erfreut sich auch immenser Beliebtheit, sodass es die meisten kennen dürften. Im klassischen Catan bauen die Spieler Straßen und Städte, um sich möglichst viele Ressourcen unter den Nagel reissen zu können und letztlich mithilfe von 10 Siegpunkten das Spiel zu gewinnen. Etliche Erweiterungen später, haben es die Siedler von Catan nun auch auf die Brücke der U.S.S. Enterprise geschafft.
Die diversen Landschaftsfelder wurden kurzerhand durch Planeten mit bestimmtem Ressourcenaufkommen (Dilithium, Sauerstoff..)  ersetzt, die Straßen werden nun durch Raumschiffe dargestellt und die Städte durch Raumstationen. Hier macht einem nicht ein Räuber das Leben schwer, sondern ein garstiges Schiff voller Klingonen. Zum Glück steht einem ein altbekannter Berater, wie etwa Kirk, Spock oder Scotty, zur Seite, mit deren Hilfe bspw. Raumschiffe schneller gebaut werden oder man die Klingonen wieder vertreiben kann.
Die Spielfiguren sind niedlich designed und mit so einer Optik macht selbst mir (ich bin nicht unbedingt als Freundin des Spiels bekannt ;) ) „Catan“ wieder Spaß.
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DSA – Das Brettspiel

Die überdeutlich an HeroQuest angelehnte, dreiteilige Brettspielreihe von Schmidt Spiele hat, bis auf den Namen, eigentlich kaum etwas mit DSA an sich zu tun. Der hier vornehmlich bildlich vorgestellte 1. Teil, „die Burg des Schreckens“ kann mit den folgenden beiden Teilen kombiniert werden, während ein viertes Brettspiel, das den klangvollen Namen“Die Schlacht der Dinosaurier“ (wir erinnern uns: es geht hier noch immer um Das Schwarze Auge und nicht um Jurassic Park) trägt, ein eigenständiges Spiel ist. Letzteres ist übrigens wirklich witzig, es müsste auch noch im Keller meiner Mutter herumfliegen.

Größtenteils hat „Die Burg des Schreckens“ natürlich primär nostalgischen und „fanatischen“ Wert. Es macht sich gut im Regal, und dort sollte es eigentlich auch bleiben, denn wirklich spannend ist es nicht. Immerhin: es ist im Ansatz sogar ein kooperatives Spiel, bis zu vier Helden treten gemeinsam gegen den Erzschurken Nemesis und dessen Schergen an. Nemesis wird ebenfalls von einem Spieler verkörpert und fungiert nebenbei noch als eine Art Meisterperson.

Schade ist, dass außer einem aufgeklebten „schwarzen Auge“ hier und dort kein Bezug zu DSA aufgebaut wird. So kann man bspw. als Heldentypen einen Barbaren wählen, doch hat dieser nicht viel mit dem Rollenspiel gemein. Immerhin hat das Spiel einen kleinen optischen Wert. Und diesen könnt ihr nach einem kleinen Klick auch auf Fotos sehen.

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Galaxy Trucker

Es gibt Spiele, die spielt man ganz gerne. Sind ein netter Zeitvertreib, machen Spaß. Aber man muss sie nicht spielen. Nicht jedes Mal. Sie sind nicht so nachhaltig.
So sieht meine Gesellschaftsspielewelt aus. Und in diese kleine Welt sind die „Galaxy Trucker“ hineingeflogen oder eher: johlend hineingeprescht. Ich liebe dieses Spiel, könnte es täglich spielen und meinetwegen auch gegen mich selber!
Um euch an diesem Glück teilhaben zu lassen, folgt nun also dieser Beitrag !