“Helden für Herzen”

heldenManchmal sind es die kleinen Gesten, die es schaffen, Freude und Hoffnung zu verbreiten. Ein Spidermandouble beim Dreh zu The Amazing Spider-Man 2 etwa, das sich ein paar Minuten Zeit für einen Fan nimmt oder Fensterputzer, die in Gestalt von Comichelden die Fenster eines Kinderkrankenhauses reinigen. Oder gleich eine ganze Stadt, die sich für das “Batkid” stark macht.

Für Kevin Specht Inspiration genug, um selber etwas ganz ähnliches auf die Beine zu stellen. Gemeinsam mit seiner rechten Hand Florian Saamen möchte er sich nun für schwer kranke und körperlich, sowie geistig benachteiligte Kinder stark machen. Eltern und Institutionen soll die Möglichkeit gegeben werden, nach Helden (=ehrenamtlich arbeitenden Cosplayern) zu rufen, die die Kinder besuchen und ihnen ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Seine Organisation “Helden für Herzen” steckt zwar selbst noch in den Kinderschuhen, doch bin ich mir sicher, dass mit etwas mehr Reichweite und Unterstützung aus Kinderschuhen echte Hulktreter werden könnten.

Momentan werden vor allen Dingen Cosplayer gesucht, die auf ehernamtlicher Basis bereit sind, nicht Geld, sondern Zeit und Herzblut zu spenden, indem sie die Kinder besuchen. Wenn ihr Cosplayer seid (oder welche kennt) und euch vorstellen könnt, dort mitzuwirken oder euch einfach nur informieren möchtet, könnt ihr in der entsprechenden FB-Gruppe vorbeischauen. Gleichzeitig wird es demnächst auch die Möglichkeit geben, zu spenden, wobei diese Spenden ausschließlich für Fahrtkosten der Helden verwendet oder bei etwaigem Überschuss an Kinderhilfsorganisationen weitergespendet werden.

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Gamerinnen: Beschränkt durch zu viel Testosteron im Spiel?

(Zwischenstatement zu meinen Videos hier auf dem Blog: Bei solchen, zu denen ich einen Text geschrieben habe, werde ich diesen zusätzlich hier veröffentlichen, damit ihr euch aussuchen könnt, welches Medium ihr nutzen wollt. Tut ja niemandem weh)

Gestern las ich auf ohjoysextoy.com einen Comic von Allison „Mu“ Jones, der in autobiographischen Zügen erzählt, wie sie durch das künstlerische Verändern des Geschlechts von Genre-Charakteren – also Crossgendering, wenn bspw. aus Link eine Frau gemacht wird – eine bessere Verbindung zum Fandom fand. Einen Aspekt fand ich dabei besonders spannend: Den Fakt, dass sie sich als Kind ausgegrenzt gefühlt hat, da die spielbaren Charaktere in Videospielen fast ausschließlich männlich waren und ihre Eltern obendrein aufgrund ihrer beiden älteren Brüder in erster Linie Kinderspielzeug für Jungen gekauft hatten.

Ja, gerade damals sah es mit der geschlechtlichen Diversität in Sachen Videospielcharaktere nicht allzu gut bestellt aus und wenn man ein Mädchen war, hatte man oftmals nur die Wahl zwischen Barbie und Spielküche. Laura Hudson geht auf wired.com einen Schritt weiter. Sie schreibt:

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buffy

Buffy meets LucasArts

buffyDer britische  Autor und Illustrator Andrew Scaife hat von jeder Buffy-Staffel eine bestimmte Szene ausgewählt, um sie im Stile alter Point&Click Adventures von Lucas Arts neu zu visualisieren. Herausgekommen sind Bilder, die einen wünschen lassen, dass solch ein Spiel tatsächlich realisiert worden wäre.

Darüberhinaus empfiehlt er es als eine Art Übung: Als Autor könnte man sich seine eigene Story nehmen, um zu sehen, ob sie auch für diese Art von Spiel taugen würde. Ich schreibe selber gerade an einem Roman und diese Gedankenspiele sind wirklich faszinierend!

Stalke den Künstler auch auf folgenden Seiten: Tumblr | DeviantArt | Twitter

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Mein erstes Mal: Gast bei einem Poetry Slam

nerdslamMit Bühnenprogrammen habe ich es eigentlich nicht so; kein Wunder also, dass ich bis vor wenigen Wochen Stand Up Comedy nicht von Kabarett oder Poetry Slam unterscheiden konnte. Ich war ja schon froh, zu wissen, dass das vom klassischen Theater abzugrenzen ist. Nun hatte mich jedoch der werte Herr Grashoff eingeladen, beim Nerd Slam in Wuppertal dabei zu sein und da ich von Natur aus ein devotes (und sich selbst zumeist in ironischer Form beschreibendes)Wesen bin, folgte ich dieser Einladung natürlich prompt.

Vor einigen Wochen stand ich also – nach einer gar schröcklichen Odyssee durch das sich labyrinthartig erstreckende Wuppertal –  einsam und allein inmitten slamhungriger Nerdleiber, die sich im Eingangsbereich Der Börse zusammengefunden hatten, um sich die Wartezeit mit dem dargebotenen Bier zu verkürzen. Von dem Mann vor mir in der zügig abgearbeiteten Schlange erfuhr ich, dass Jan-Philipp Zymny eine kaum zu toppende Slamsau sei, heute aber leider nicht beiwohnen könne. Das sei allerdings andererseits gut für die anderen Slammer, da sie so auch Chancen auf den Preis hätten. Moment, Preis?

Anders als in vielen anderen Bereichen stehen die “Poeten” in einem lockeren Wettstreit miteinander, wobei das Publikum als Jury fungiert und somit eine wesentlich aktivere Rolle einnimmt als bei den klassischen Bühnenprogrammen, bei denen man lediglich als Konsument auftritt. Auch lautstarke Ermutigungen, Zwischen- und Schmährufe seien durchaus erwünscht. Ich hoffte nicht, dass ich letztere beim Slam erleben würde.

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Explosionen in Blockbustern

0232aDie einen finden Explosionen in Filmen überflüssig und eine Häufung dessen gar peinlich, die anderen lieben sie und können sich einen Film ohne selbst dann nicht vorstellen, wenn Adam Sandler die Hauptrolle spielt (und sei es nur, um zu hoffen, dass er in dieser Szene das Zeitliche segnet.)

Ich selber gehöre eher zur zweite Gruppe. Meinetwegen dürfen auch Mülleimer oder Bäume von sich aus explodieren. Daher finde ich solche Statistiken wie die von Kevin B. Lee, der Explosionen in 9 der größten Blockbuster unter die Lupe genommen hat, auch sehr interessant! Grob hat er Explosionen in zwei Arten unterteilt: Zum einen solche, die der reinen Ästhetik dienen und zum anderen jene, die die Story unterstützen, für emotionale Augenblicke sorgen, schlichtweg einen größeren Mehrwert innerhalb der erzählten Geschichte haben.  Die Zerstörung des Todessterns sei hier angemerkt. Ebenso wie das prozentuale Verhältnis dieser beiden Explosionstypen hat Lee das absolute Vorkommen, die Zeit bei der ersten Explosion und andere Kleinigkeiten zusammengefasst.

The Avengers und Star Wars (ich nehme an, dass hier nur E:IV gemeint ist) kommen dabei auf erstaunlich ähnliche Werte. Darauf, dass bei ersterem Iron Man mehr Explosionen verursacht hat als die restlichen Avengers zusammen, hätte man natürlich auch vorher kommen können. Hier geht’s zur Statistik.

(via)

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