Explosionen in Blockbustern

0232aDie einen finden Explosionen in Filmen überflüssig und eine Häufung dessen gar peinlich, die anderen lieben sie und können sich einen Film ohne selbst dann nicht vorstellen, wenn Adam Sandler die Hauptrolle spielt (und sei es nur, um zu hoffen, dass er in dieser Szene das Zeitliche segnet.)

Ich selber gehöre eher zur zweite Gruppe. Meinetwegen dürfen auch Mülleimer oder Bäume von sich aus explodieren. Daher finde ich solche Statistiken wie die von Kevin B. Lee, der Explosionen in 9 der größten Blockbuster unter die Lupe genommen hat, auch sehr interessant! Grob hat er Explosionen in zwei Arten unterteilt: Zum einen solche, die der reinen Ästhetik dienen und zum anderen jene, die die Story unterstützen, für emotionale Augenblicke sorgen, schlichtweg einen größeren Mehrwert innerhalb der erzählten Geschichte haben.  Die Zerstörung des Todessterns sei hier angemerkt. Ebenso wie das prozentuale Verhältnis dieser beiden Explosionstypen hat Lee das absolute Vorkommen, die Zeit bei der ersten Explosion und andere Kleinigkeiten zusammengefasst.

The Avengers und Star Wars (ich nehme an, dass hier nur E:IV gemeint ist) kommen dabei auf erstaunlich ähnliche Werte. Darauf, dass bei ersterem Iron Man mehr Explosionen verursacht hat als die restlichen Avengers zusammen, hätte man natürlich auch vorher kommen können. Hier geht’s zur Statistik.

(via)

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RPC 2014 – Bloggertreffen?

rpc1Ich weiß genau, dass ein paar von euch dort aufschlagen werden! Wo? Na auf der Role-Play-Convention, die nächstes Wochenende wieder in Köln stattfinden wird. Da ich das Treffen im letzten Jahr wirklich nett fand, würde ich das gerne wiederholen. Sich ein Stündchen Zeit abzwacken und bei einem Bierchen (oder einer Cola, soll mir gleich sein, ich bin da tolerant.) über Rollenspiel, Konzertgnome und Bärte zu quatschen hat sicher noch niemandem geschadet.

Zwar gibt es auch in diesem Jahr wieder ein füllendes Programm, doch habe ich mir noch nichts davon vorgemerkt. Wie das bei meinen Freunden aussieht, mit denen ich dort aufschlagen werde, kann ich natürlich nicht sagen, aber da ich noch nicht mit ihnen verwachsen bin, wäre auch das kein Problem. Wer also von euch auch zur RPC kommt und gerne bei einem Bloggertreffen dabei wäre, kann hier gerne eine Uhrzeit vorschlagen, ich bin da ganz offen. Weniger offen bin ich beim Wochentag: Ich bin nur am Samstag anwesend. Ich weiß gar nicht, ob überhaupt Bedarf an einem Bloggertreffen besteht, aber wenn ja, erstelle ich auch gerne wieder eine Umfrage die Uhrzeit betreffend  :)

 

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Mein Tabu im Rollenspiel

dddKein Tabu ist allgemeingültig, jede Gruppe kann und darf es so halten wie sie will. Somit ist dies auch kein Fazit, das ich hier ziehe, sondern einfach eine Meinungsäußerung.

Sex, Gewalt gegen Kinder oder allgemein Gewaltverherrlichung sowie möglicherweise triggernde Vergewaltigungsszenen – das sind Dinge, die in den meisten Spielrunden, denen ich bisher beigewohnt habe, ein Tabu waren. Für mich persönlich ist aber primär eine einzige Sache tabu. Eine Sache, die mich in so vielen Spielrunden bislang genervt hat, dass ich rückwärts aus einer neuen Runde herausgehen würde, würde es sich nur andeuten: Leute, die ihren Char übermächtig gestalten, ihn unerreichbar, “Imba” werden lassen und darüber entweder Regeln, oder Authentizität vermissen.

Das fängt bereits bei Winzigkeiten an: Wenn man “vergisst”, IC und OOC zu trennen. Das Wissen, das man als Spieler hat, auf den Charakter anwendet, sodass dieser nicht in die Falle tappt, sich nicht von dem Charmeur becircen lässt, der einen sonst sicherlich hintergehen würde und sein eigenes Wissen über Wundheilkunde in das Gehirn seines Charakters flößt. Wenn dann noch das handelsübliche Powergaming hinzukommt – namentlich all die wohl nie aussterbenden Mary Sues und Gary Stues – ist es für mich komplett in eine Tabuzone gerutscht. Charaktere, die alles können, Charaktere, die alles wissen, Charaktere, die alles sind: Nein, nein, nein!

Nun kann man sich natürlich fragen, warum solche Charaktere vielen ein Dorn oder gar ein ganzer Dornenbusch im Auge sind. Fühlen sich die anderen Spieler etwa in ihrer Potenz beschnitten? Ist es im Grunde nur ein Aufbegehren gegen das Gefühl, im Kontrast zu dem wundervollen PG-Char ein kleines Würstchen zu sein?

Ja, das kann natürlich sein. Schließlich reissen solche Charaktere nicht selten all die Aufmerksamkeit auf sich und begraben die Mithelden unter ihrem schweren Schatten, wo diese jämmerlich zu ersticken drohen. Ich selber gebe zumindest zu, dass ich es nicht ganz so nett finde, wenn mein hübscher Charakter mit all seinen Fehlerchen und Unzulänglichkeiten, der so liebevoll ausformuliert worden ist, keinerlei Beachtung findet. Hach, mein armer Stolz.

In erster Linie jedoch stört es die (=meine) Immersion. Das Gefüge der Fantasywelt, wenn man so will. Ein omnipotenter Charakter beschwert die Waage auf einer Seite zu sehr, das Gefälle wird so stark, dass es die Glaubwürdigkeit über den Rand der Welt schwappen lässt. Meine persönliche Vorstellung wird nichtig gemacht durch nur eine Person, die sich meiner Logik widersetzt. Frechheit!

Powergamende Charaktere werden immer wieder als Paradebeispiel für schlechtes Rollenspiel genommen. So weit würde ich hier gar nicht gehen, denn innerhalb dieser eigenen Welt, die sich der jeweilige Spieler dieses Charakters ersonnen hat, ist er sicher plausibel und rollenspielerisch gut kann man ihn nichtsdestotrotz darstellen. Es ist einfach nur für mich ein Tabu.

Ich weiß, dass ich da furchtbar pingelig bin, wirklich, wirklich pingelig. Wahrscheinlich bin ich selber aufgrund dessen ein eigenes, kleines Tabu, denn Kleinkariertheit ist nicht umsonst verpönt. Zum Glück darf jeder sein eigenes Tabu in Sachen Rollenspiel hegen und pflegen, wobei die meisten “Tabu” wohl härter definieren als ich. Was die Themen innerhalb eines Rollenspieles angeht, habe ich allerdings ansonsten keine Tabus, solange man es nicht übertreibt. Doch weder Gewalt, noch Sex finde ich als beim Rollenspiel so unpassend wie Powergaming.

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Die kommenden Star Wars Filme und das Expanded Universe

starwars2Die Thrawn-Trilogie von Timothy Zahn, Mara Jade, die Solo-Zwillinge – um nur wenige Elemente zu nennen, die “man” aus dem Expanded Universe von Star Wars kennt. Unzählige Comics und Bücher, die man verschlungen hat und die man mit Luke, Han, Leia und Co., sowie mit der ganzen Welt und der Geschichte untrennbar verbindet. Zum offiziellen Kanon jedoch möchte George Lucas nach wie vor nur die Filme, sowie Clone Wars zählen, was gerade in Hinblick auf die kommenden Filme interessant sein dürfte. So heißt es in einer Pressemitteilung von Lucasfilm unter anderem:

In order to give maximum creative freedom to the filmmakers and also preserve an element of surprise and discovery for the audience, Star Wars Episodes VII-IX will not tell the same story told in the post-Return of the Jedi Expanded Universe. While the universe that readers knew is changing, it is not being discarded. Creators of new Star Wars entertainment have full access to the rich content of the Expanded Universe. (starwars.com)

Die Filme werden sich nicht auf das EU beziehen und sogar völlig getrennte Wege vom Bekannten nehmen, um neue, eigene Pfade zu bestreiten. So bleibt es natürlich spannend - für viele Fans allerdings ist es ein herber Schlag. Der späte Luke ohne Mara Jade? Skandal! Doch wer weiß? Vielleicht ist J.J. Abrams  von ihr ebenso begeistert, wie viele Fans es von ihr sind, sodass sie letztlich doch noch auftauchen wird? Die Spekulationen rund um eine verfilmte Thrawn-Trilogie sind nun leider auch im Keim erstickt worden.

Was haltet ihr davon? Hättet ihr euch gewünscht, dass man sich am EU orientiert oder begrüßt ihr es im Gegenteil sogar, dass sich völlig neue Möglichkeiten ergeben?

Vorher jedoch könnt ihr noch einen kleinen, tränenverschleierten Blick auf das EU werfen ;)

[angespielt] Factorio

 

[angespielt] Factorio

Es gibt Spiele die sind sehr deutsch. Der Landwirtschafts-Simulator zum Beispiel. Oder auch der Truck Simulator, der Holzfäller-Simulator oder der Flughafen-Simulator. Aus irgendeinem Grund fährt das deutsche Publikum total darauf ab, nach der Arbeit noch ein bisschen Arbeit zu simulieren. Nun gut, die Zielgruppe für solche Spiele ist sicherlich etwas älter als der Durchschnitts-Gamer und spielt ansonsten keine oder nur wenig andere Videospiele, dennoch sagt das doch irgendwas über uns aus…nur was?

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