1. 15. März 2012 | Veröffentlicht unter Bilder, Kunst.

    This! Is! Arta!

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    “Kunst” ist in Nerdkreisen klar definiert: minimalistische Superhelden, zombiefizierte Videospielfiguren, superheldifizierte Zombies, Geschlechtertausch und Zeldas, wie Marios in unterschiedlichsten Varianten. Selbst wenn sich der dreissigtausendste Künstler dieser Thematiken annimmt und neu aufgießt, feiert die Fangemeinde, “liked” fröhlich und hat es im nächsten Moment wieder vergessen, weil man es so oder so ähnlich eh schon zigmal gesehen hat. Dennoch leben einige “Tumblr-Blogs” natürlich davon und es ist an sich ja auch eine feine Sache (an der ich mich dann jedoch schon seit einiger Zeit mehr als nur sattgefressen habe.)

    Viel interessanter finde ich persönlich “Skill”. Kunstfertigkeit, die nicht in pseudocoole Bilder gepackt werden muss, sondern allein als solche funktioniert. Dabei muss kein innovatives Konzept dahinterstehen und im Grunde auch keine Kultfigur, obwohl ich speziell dem Fantasy/Sci-Fi-Genre sehr zugetan bin und mich primär natürlich in dieser Sparte auch umsehe. Motiv und Technik müssen passen, sich ergänzen und zusammen etwas Großartiges formen. Heute bin ich über ein Bild gestolpert, das mich wirklich überzeugt hat. Ich weiß, wie schwer es ist, Metall zu malen, egal, ob nun auf traditionellem, oder digitalem Wege. Bei besagtem “Iron Man”-Bild hatte ich zuerst gedacht, dass es sich um ein Foto/Szenenbild aus dem Film handeln würde, doch nein, das ist ein ganz normal gemaltes Portrait. Wirklich, so etwas fasziniert mich ungemein, vielleicht kommt da auch das Elsterhafte bei mir durch: es glitzert und glänzt!

    Der dafür verantwortliche, 28 jährige Spanier Daniel Díaz hat dazu auch ein Tutorial fabriziert, das ich mir mal genauer ansehen werde (und mir gerne unter das Schlafkissen legen würde, wenn das denn ginge.) und auch einige Websites, die man sich gerne auch mal genauer ansehen kann. Vorgestern wurde übrigens erst ein neuer “Iron Man” zu seiner Galerie gefügt.

    Blog | DeviantArt | Website |Youtube

    Wie steht ihr denn zu “Nerdkunst” im Allgemeinen? Ist alles automatisch toll, was den “Nerdstempel” aufgezwängt bekommen hat?


  2. 9. März 2012 | Veröffentlicht unter Artikel, Rollenspiel.

    [P&P] Wie viel “Du” steckt in deinem Char?

    Von

    Unendliche Möglichkeiten tun sich auf, wenn man sich einen Charakter erstellt. Dabei ist es unerheblich, welches System gewählt wurde, ob eines mit 1.000, 100, oder nur einer einzigen Charaktergenerierungsregel. Man kann einen verrückten Malkavianer spielen, eine aufsteigende Hexe oder einen kleinen, pläneschmiedenden Gnom. Mutige Cyberkrieger, verschlagene Ratten oder – ja. Sich selbst.

    “Man selbst” – das ist hier nicht wörtlich gemeint, denn wer will in einer bspw. Fantasywelt schon einen computerspielenden Verkäufer bei Aldi darstellen? Wäre auch etwas dubios: “Zum Gruße, holde Maid – was ich beruflich mache? Nun, ich äh, ziehe Waren über ein piependes Band und in meiner Freizeit spiele ich im Netzwerk.” Verspricht keine allzuhohe Erfolgsquote bei den Damen (, Herren oder Hermaphroditen). Den eigene Charakter, zumindest die Essenz dessen, kann man in vielerlei diverse Charakterklassen integrieren. “Sich selber” in die Rolle des Schurken oder Kriegers schlüpfen zu lassen, kann für manche sicherlich reizvoll sein und es ist auch vom rollenspielerischen Aspekt her für Anfänger eher geeignet, weiß man doch oder kann man schnell erahnen, wie man in dieser oder jener Situation reagieren würde. Ganz im Gegensatz zu einem Charakter, der ganz und gar nicht wie man selber ist, vielleicht agr konträre Moralvorstellungen hat.


  3. 7. März 2012 | Veröffentlicht unter Artikel, Gaming.

    [52 Games] Geschwindigkeit

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    Nun, bei diesem 52er Projekt darf man das Thema interpretieren, auch in Hinblick auf kleinere Abschnitte eines Spieles, das im Gesamten vielleicht gar nicht so sehr dem aktuellen Thema entspricht. So wird auch meine Wahl zum dieswöchigen Thema “Geschwindigkeit” vielleicht zunächst auf Unverständnis stoßen, denn ich habe das N64 Spiel “Ocarina of Time” gewählt. Nun weiß man natürlich, dass Link, selbst mit einer mit Möhren gedopten Epona, nicht unbedingt der schnellste Vertreter pixeliger Avatare ist. Er bekommt nichteinmal Düsenstiefel, sondern ganz im Gegenteil eiserne Klonker und auch das Spiel an sich ist kein sehr schnelles. Rätsel wollen gelöst, Gegenstände benutzt werden und in Truhen will man schließlich auch noch klettern.

    Fokus auf den Grund meiner Wahl:

    Q: “How long does it take for King Zora to slide out of your way?”

    A: “A week, a week, a week, a week, a week, a week…”


  4. 5. März 2012 | Veröffentlicht unter Artikel.

    Zeitschriften/Magazine – und ein trauriges R.I.P.

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    Generell bin ich ein großer Freund von papiernen Schriftstücken. Man kann sie sich mit in die Badewanne nehmen, zum See, auf den Balkon. Sie sind handlich, das Umblättern ist nett und man hat irgendwie einfach etwas zum Anfassen. Vielleicht schneidet man sich einzelne Artikel heraus, bastelt Collagen aus einigen Schnippseln oder legt sich die Hefte einfach, wie ich, in einen Schrank. Sammlerwahn.

    Meine Lieblingszeitschriften seht ihr oben: ein bisschen Spiel, ein bisschen Sport, und noch mehr Serien und Filme. Die Cinema bringt mir meine Mutter immer mit, die Spaceview habe ich im Abo, und die restlichen vier kaufe ich dann, wenn sie mir gerade zufällig in die Hände fallen, zumindest lese ich sie mir dann am Bahnhof durch. Jede Ausgabe. Jede einzelne der sechs Zeitschriften kann ich weiterempfehlen, wenngleich mir bei der Virus vermehrt Rechtschreib- und Grammatikfehler sowie dubios recherchierte Reviews und noch ominösere Bewertungssysteme negativ auffallen. Dennoch: ich rege mich dann gerne darüber auf und nur durch die Virus habe ich bspw. von der Existenz der grandiosen Filme Wild Hunt und Tucker&Dale vs. Evil erfahren.


  5. 5. März 2012 | Veröffentlicht unter Allgemein.

    Fragen? Keine? Weitermachen!

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    Ach, offensichtlich haben sich dann doch noch 5 Fragen hier eingemogelt. Gestellt vom Stöckchenfan Mike. Da ich heute, und nur heute, meinen netten Tag habe (ich garstige Katzenlady!), beantworte ich diese besagte 5 Fragen auch einfach mal. Kann ja nur schief gehen.

    Was ist dein Lieblingsfilm und warum?

    Es gibt genau 432864 gute Filme auf dieser Welt, da meinen einen Liebling, meinen persönlichen Platz 1, zu küren, ist denkbar schwierig. Um es ganz kurz zu machen: ich kann es gar nicht sagen. Unmöglich. Wobei.. Moment, doch! Der Film heißt: Mulankönigderlöwenjurassicparkzweiherrderringezombieland28dayslaterkickassschatzimsilberseezorndeskhanzurückindiegegenwartstarwars-dreibissechstuckeranddalevsevilblackhawkdawnfightclubwatchmenstartrekmementosaweinsprincessbridemoulinrougevergissmeinicht-batmanturtleseinsundvielleichtauchnochzweiundsowiesonocheineganzeverdammtvollfilmedieichjetztleidervergessenhabedieabermitsicherheit-auchihredaseinsberechtigunghabennuristmeinkopfleiderdezentleer. Schon komisch, wie lang manch ein Filmtitel heutzutage doch ist. Wie gut, dass ich diesen Film nicht im Kino gesehen habe. “Ja hallo erstmal, ich hätte dann gerne zwei Karten für *lufthol* …”.