Heldenzeichnen #2

Ich hatte damals angeboten, eure Helden nach euren Vorgaben zu zeichnen und ein paar warten vermutlich noch auf ihr Bild. Nein, ich habe euch nicht vergessen.  Nur ein bisschen vielleicht ;) 4 habe ich fertig, zwei zwischendurch zwar fertig gestellt, dann aber doch aus Gründen der Schmach wieder verworfen. Insgesamt 5 fehlen noch und die werden beizeiten auch noch erstellt, keine Sorge ;)

Seit Januar habe ich mein neues Grafiktablett wirklich stark strapaziert, habe ein paar Bilder gemalt, noch mehr wutentbrannt wieder gelöscht  und bin über mehrere während des Zeichenvorgangs schier verzweifelt. Dennoch stellt sich langsam eine Besserung ein und darauf bin ich echt ein wenig stolz :) Der Comicstil ist noch immer sehr schwierig für mich, ich bin einfach im “realistischen” Portraitgewerbe zu Hause. Bei letzterem bin ich mittlerweile auch fast soweit, dass ich sagen kann: “Jo. Dat gefällt mir!” Besser geht immer. Aber da komme ich auch noch hin.Obiges Bild zB. ist noch mitten im frühen Bearbeitungsstadium und ich habe das Gefühl, dass das echt gut werden wird.

Sicher ist das auch ein Poserposting, das kann ich gar nicht leugnen *g* Aber ich bin mir sicher, dass es den ein oder anderen interessieren wird, ich bin ja kaum die einzige Zeichnerin im Bloggeruniversum.

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Der perfekte Held

Zwischendurch kommen immer wieder Antihelden in Mode: Helden mit Schwächen und mehr Tiefe. Sie sind griffiger, interessantere Identifikationsfiguren – und Charaktere, auf die ich hier jedoch nicht eingehen werde. Dies hier ist das Posting des klassischen Helden. Stark, mutig, mit vor Stolz fast berstender Brust (und einem im Wind heroisch flatterndem Cape. Manchmal.). Jemand, der die berühmte holde Jungfrau aus dem von garstigen Drachen bewachten Turm rettet und sich für die Armen und Schwachen einsetzt.

Der Begriff des Helden ist dabei natürlich ambivalent besetzt. Einmal heißt es: “Zum Helden wird man geboren, nicht gemacht!” und an wieder anderer Stelle: “Eine Person wird erst dann zum Helden, wenn sie außergewöhnliche Taten vollbracht hat!”. Mal ist er ein kleiner Klempner, dann wieder ein Apache, der einen deutschen Freund an der Hand hält. Ein Held hat trotz seiner scheinbar sehr eng gehaltenen Definition diverse Gesichter. Doch was macht den perfekten Helden innerhalb seines Einzugsgebietes aus? Ein nicht ganz ernst gemeinter Blick in die unterschiedlichen Genres schafft da Klarheit.

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Nur so nebenbei:

Ist alles automatisch großartig, wenn es auch nur im Entferntesten am eigenen Blogthema kratzt? Muss alles geteilt werden? Jedes schlecht gemachte Make-Up, nur weil es irgendeinen kultigen Comicantagonisten zeigen soll und jeden aufs Minimalste reduzierten Videospielhelden? Würdigt die Kreativität anderer Menschen, aber teilt doch nicht blind jeden Blödsinn, nur um auf eure täglich zu erreichende Postingzahl zu kommen.

(Puh! Einen postinglosen Tag gewieft vereitelt! ;) )

Wortwahl im Fantasyrollenspiel

Das Klischee


“Seid gegrüßt, holde Maid. Darf ich Euch einen Wein kredenzen?”  Pluralis majestatis, 2. Person Plural nebst einer leicht nasalen Aussprache, mit der man sofort am Hofe vorsprechen könnte herrschen in Wohnzimmern und auf Mittelaltermärkten vor, wenn es darum geht, eine “mittelalterliche Atmosphäre” zu erzeugen. Selbst der hinterste Pirat und dreckigste Gassenbewohner spricht in blumigen Bildern und natürlich ist das Wort “Scheiße” völlig unpassend. Es hat einen romantisch verklärten Touch und vergisst darüber oft den Dreck und, noch viel wichtiger, die Diversität der einzelnen Charaktere. Grenzen sind oftmals nicht fließend, nicht scharf abgegrenzt, sondern unter den Charakterklassen bei der Sprache teilweise gar nicht erst vorhanden. Dabei ist die Wortwahl ein so wichtiger und interessanter Faktor!

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[Cosplay] Elfquests Cutter

Elfquest war meine erste große Comicliebe. Dementsprechend freue ich mich jedes Mal sehr, wenn etwas neues Elfquestartiges in die Weiten des Netzes geschmissen wird. Selten genug ist es mittlerweile ja leider.Die heutige Rede ist von der dänischen Cosplayerin “Zuum”, die sich an den Wolfreiter-Anführer Cutter gewagt hat. Dazu hat sie sich nicht nur Muskeln aufgemalt und sich einen Finger per Photoshop wegretouchiert, nein, sie hat sich auch die Brüste aus dem Weg getaped, sodass eine authentische Version des Spitzohres entstanden ist, die mir sehr gefällt. Und das, wo ich den Charakter Cutter absolut nicht ausstehen kann.

Nebst diesem Cosplay kann man auf ihren Profilen noch diverse andere bewundern.

DeviantArt | Blog | World of Cosplays | Youtube

Wer übrigens einmal (wieder) in die Welt der zwei Monde hineinschnuppern will, kann dies auf der offiziellen Website tun, auf der man online jeden der Comics nachlesen kann.Ich lege es euch sehr ans Herz.

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