1. April 2014 | Veröffentlicht unter Artikel, Rollenspiel.

[Blogparade/Karneval] Tabuzonen

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dddDas Offensichtliche zuerst: Nach dem letztmonatigen Thema “Magie und Wissenschaft”, das von Nandurion organisiert worden ist, sind nun im April die Tabuzonen an der Reihe.  Würde ich das Thema nicht unglaublich interessant finden, hätte ich mich wohl nicht als Organisatorin angeboten. So aber bin ich gespannt, was für Beiträge hier von euch eintrudeln werden, die ich Anfang Mai natürlich auch zusammenfassen werde!

Doch was soll man sich unter “Tabuzonen” überhaupt vorstellen?

Hier ein paar Vorschläge:

  • Themen, die im Spiel selbst unter den Spieltisch fallen – sei es aufgrund der Triggergefahr, Moralvorstellungen oder sonstigen Gründe, die auf diese Themen auch IC verzichten lassen
  • Tabuzonen verschiedener Charaktere und die Spielbarkeit dessen
  • Ein ganzes Rollenspielsystem als einzige Tabuzone. Ja, DSA-Basher, das ist nur für euch! ;)
  • Trennung IC und OOC: Wie bspw. beeinflussen euch eure eigenen Tabuzonen bei der Interpretation und Spielbarkeit eures Rollenspielcharakters?

Um nur wenige zu nennen. Ich bin mir sicher, dass euch da auch noch mehr einfallen wird. Wie genau ihr das Thema angeht, ob als Erfahrungsbericht, Sammlung an Tipps oder Glosse, ob als Video, Podcast oder Blogartikel, bleibt dabei natürlich wie immer euch überlassen. Also haut rein!

Der Karneval der Rollenspielblogs ist eine Aktion, bei der jeder interessierte Blogger, Youtuber oder Podcaster zu einem monatlich neu ausgewähltem Thema seinen Anteil beitragen kann, sodass am Ende des Monats eine möglichst große Bandreite an Beiträgen steht, die das jeweilige Thema bestenfalls vielseitig beleuchten.

Bisherige Artikel: “Es ist nicht deine Schuld” | “Möglichkeiten und Umsetzung” | “Wort und Tat” | “Tabuthemen und die X-Karte” | “Dürfen die das? – Wenn der Aventurier nach Uthuria kommt” | Metatabubruch | Eilzug nach Cedar City | Das Tabu im Beutel | Was im Rollenspiel zu meiden ist |

20. März 2014 | Veröffentlicht unter Bilder.

Ach guck mal. Wie süß! Zwei knuffige Tode!

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todVereint in einem Bild: der Tod von Supernatural und jene(r) der Sandman-Comics. Letztere sollte ich endlich wieder lesen, ich weiß schon gar nicht mehr, worum es da überhaupt geht!

Der personifizierte Tod ist tatsächlich seit jeher einer meiner Lieblingscharaktere gewesen, erstaunlicherweise unabhängig vom Medium oder dem Franchise, dem er jeweilig angehört. In der Schule freute ich mich über jedes zu interpretierende Gedicht oder Bild, in dem der Tod eine tragende Rolle spielt. Das könnte natürlich mit meiner eigenen Vergangenheit zusammenhängen, oder aber, was ich für weitaus wahrscheinlicher halte, mit der Faszination, die das Thema an sich nicht nur auf mich ausübt. Über genau diese Faszination könnte man fast einen eigenen, hochgradig recherchierten Artikel schreiben, aber.. dafür sitze ich gerade zu faul auf dem sonnengetränkten Balkon herum.

Meistens gilt der Tod in den Veröffentlichungen als düsterer Geselle, denn schließlich verschenkt er zumeist “sich selbst”, statt Freude und Schokoladenhäschen. Seit Jahrhunderten gerne als Skelett dargestellt, darf er in unserer Zeit auch endlich pinke Kleidung und ein Lächeln tragen. Wobei – lächeln Totenschädel nicht eigentlich immer? Meine Lieblingstode sind tatsächlich der ausgemergelte Reiter aus Supernatural, die Dame aus den Sandman-Comics und der  SYMPATHISCHE KERL AUS DER SCHEIBENWELT. Einen Platz auf dem Treppchen ganz knapp verpasst hat der so gar nicht lustige Tod. Was gibt’s schon schöneres als den humoristischen Umgang mit dem Tod? Außer Katzenbabys, natürlich.

Habt ihr einen Lieblingstod?

Das Bild findet ihr natürlich entweder hier auf tumblr oder hier auf DeviantArt auf den Seiten des Künstlers.

 

18. März 2014 | Veröffentlicht unter Gaming.

“Die meisten Spieler beenden Videospiele nicht”

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gamescomDas zumindest deckten jüngst Tom Abernathy, Narrative Lead von Riot Games und Richard Rouse III, Design Lead der Microsoft Game Studios, die gemeinsam einen Vortrag zum Thema “Tod der Drei-Akte-Struktur” auf der gestern gestarteten GDC, der Game Developers Conference hielten, auf.

Ähnliches wird für diesen Artikel gelten, da die meisten Leser nach diesem Schachtelsatz wohl abgesprungen sind. Die Statistik zum Eingangsthema stützt sich auf die steam’schen Achievements: So wird Skyrim nur von etwa einem Drittel durchgespielt, Portal zocken rund die Hälfte der Spieler zu Ende und bei The Walking Dead: Season 1, Episode 1 zieht es immerhin gut zwei Drittel bis zum bitteren Ende. Ebenfalls von – verhältnismäßig – vielen durchgespielt wurden Mass Effect2 und Bioshock Infinite (beide etwa 55%). Um viele andere Spiele steht es da schlechter. (siehe Originalbeitrag).

Gerade bei Skyrim dürfte der Grund klar auf der Hand liegen: Die Hauptstory lag nie wirklich im Fokus. Die Welt ist riesig, der Weg für viele das einzig wirkliche Ziel. Ich selber habe Skyrim trotz intensiven Spielens noch längst nicht durchgespielt. Wobei ich, was diese Statistiken angeht, ohnehin ein Paradebeispiel bin: Ich spiele nur wenige Spiele wirklich durch. Sei es, dass ich auf halbem Wege die Lust verliere (Portal 2), ich das Spiel einfach schlecht finde (Fable 3) oder nie wirklich dazu komme, weiterzuspielen (So Blonde).

Seid wenigstens ihr etwas spielefreundlicher? Spielt ihr die meisten Spiele durch oder tragt ihr etwa – wie ich – eine Mitschuld an der Statistik?

(Quelle: IGN)

17. März 2014 | Veröffentlicht unter Artikel.

Niveau oder nicht, das ist hier die Frage.


In erster Linie gilt das Video natürlich für meinen Youtubechannel, weil mir speziell dort häufig mal nahe gelegt wird, es doch mal mit etwas mehr Niveau zu versuchen. Scheinbar wirkt mein Schriftbild klüger als mein gesprochenes Wort – und mir ist auch durchaus bewusst, warum das der Fall ist. Trotzdem lässt es sich natürlich auch auf den Blog übertragen: Denn auch hier verfasse ich keine Doktorarbeiten. Wissenschaftliches behandle ich im Studium, hier jedoch geht es um meine Freizeit :) Vor allem, da ich nicht finde, dass es nur “total niveauvoll!” und “Voll niveaulos so!” gibt, sondern diverse Graustufen dazwischen, wobei mir die Mitte wirklich die liebste ist.

Wie seht ihr das denn?

13. März 2014 | Veröffentlicht unter Rollenspiel.

Werde Teil der Rollenspiel-Poetry Slammer auf der Feencon!

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poetryrspBis zur Feencon Mitte Juli dauert es zwar noch ein paar Monate, doch ist das kein Grund, sich diesen Termin nicht schon vorzumerken! Wie in jedem Jahr wird auch 2014 mehr geboten werden als nur ordinäre Spielrunden. Einer dieser Programmpunkte wird ein Poetry-Slam sein, initiiert von “Nerdmädchen(Gut. Junge. Verzeihung.)” David Grashoff und “Uthuria-Pionier” André Wiesler. Mitmachen kann unter Voranmeldung jeder, der nicht nur Ambitionen zu bieten hat, sondern auch eigene Texte, die sich thematisch im Rollenspiel- und Geekbereich bewegen.

Alle Rollenspieler sind Brüder und Schwestern (und Sonstige) und darum haben Chewpapa Wiesler und Boba Grashoff beschlossen, dieses Jahr auf der Feencon keinen Poetry-Slam mit Wettbewerbsgedanken zu veranstalten. Stattdessen kommen Nerds, Geeks und Gamer ganz entspannt zusammen, wer will, liest ein bis mehrere Texte und wir erfreuen uns an der Vielseitigkeit und Kreativität des gemeinen Rollenspielers. Vorgaben gibt es nur wenige. Ihr müsst euch, wenn ihr vortragen wollt, bitte, bitte vorher unter dgrashoff@web.de>de anmelden, damit David und André wissen, wie sie das Programm planen sollen. Eure Texte sollten was mit Rollenspiel und/oder Nerdkram zu tun haben oder davon inspiriert sein. Und ihr solltet ganz viele Leute mitbringen, die euch zuhören, damit wir Stimmung in die Bude kriegen.
Fühlst du dich angesprochen? Dann halte dir den 19. Juli frei und melde dich bei den beiden freundlichen Herren! Ob als Zuschauer oder Beitragender, dem Event könnt ihr so oder so auch auf Facebook “folgen”. Die Feencon selber findet vom 19. – 20. Juli in der Stadthalle Bonn-Bad Godesberg statt.
Foto: (c) Rainer Szesny