Van Canto – Dawn of the Brave

vanIch liebe Musik zwar, dennoch bin ich keine eifrige Albumkäuferin und ich war noch nie auf einem klassischen Konzert, sondern beschränke mich auf Festivals. Bei Van Canto ist das anders und ich weiß noch nichteinmal, wieso genau. Ist es aufgrund der von ihnen neu beschrittenen Pfade des A Cappella-Metals? Liegt es an ihrem sympathischen Internetauftritt? An der Tatsache, dass der Name keinen vollständigen Sinn macht, aber zumindest auf Plakaten gut aussieht? Woran es auch immer liegt – Van Canto ist der Grund, weshalb ich mir nach Jahren endlich wieder ein Album zugelegt habe und auf einem Konzert gewesen bin!

(…) die Vermutung, damit vor allem einen werbewirksamen Effekt zu erzielen, liegt nahe. Im Falle von VAN CANTO’s DAWN OF THE BRAVE wären dahingehende Lobpreisungen aber mehr als gewagte Unterstellungen. Wie auch immer man es dreht und wendet, das Album kann weder als weiterer Teil einer insgesamt passablen Diskografie punkten, noch als (theoretisches) Einzelwerk. (Quelle: oliverdsw.wordpress.com)

Man liebt oder man hasst sie, die A cappella Metal-Band, die mit fünf Stimmen und einem Schlagzeug die Hallen rocken. Doch wie das so ist bei der Kunst, gibt es nur eine richtige Meinung: Die eigene. Leidenschaftlich wird in den Diskussionen zu dem jeweils neuen Album speziell der beleidigt(nein, nicht mittels obigen Zitates, welches nur als Beispiel für eine kontroverse Meinung herhält), der es wagt, van Canto mehr als die Hälfte der Punkte zuzugestehen. Es kann, nein, es darf nicht sein, dass jemand diesen peinlichen Schmalzpopkitschmetal mag, schätzt und es gar feiert!

13664622574_243e98b49fIch oute mich gerne: Ich liebe den Pathos, den Metalkitsch, der hier bei manchem Lied versprüht wird, all die Ran-Dan-Dahns und Rakkatakkas, die großartigen Stimmen, die sich zu fulminanten Gitarrensoli verzerren können,  die Dynamik, die zwischen den Gesangparts der beiden Leadsängern herrscht, die Drums, auf die sich die Stimmen betten. kurz: Das musikalische Gesamtpaket. Kein Wunder also, dass ich mich auf das im Februar erschienene Album Dawn of the Brave gefreut habe wie schon seit Jahren nicht mehr auf ein Album. Hat sich diese Anschaffung gelohnt?

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getel

Hänsel und Gretel – Hexenjäger

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Genre: Horror-Action
Regisseur: Tommy Wirkola
Darsteller: Jeremy Renner, Gemma Arterton
Produktionsjahr: 2012
Spieldauer:
98 Minuten
Trailer
Link zum Angebot
Originalsprache: Englisch


Inhalt

Das Bild zeigt es schon: Das altbekannte und -bewährte Märchen wurde für den Film dezent umgewandelt und weiterentwickelt. Hänsel und Gretel sind nicht nur erwachsen geworden, sie jagen nun auch die warznasigen Schwestern ihrer alten Peinigerin. Und da ist auch noch die Sache mit der verhinderten Hexenmagie…

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Der TMNT-Trailer und des Turtles neue Nase

Ja. Der Trailer trägt einen langen, langen Internetbart. Ich gebe es zu. Doch sind ein paar Tage ins Land geschritten und haben in der nostalgischen TMNT-Fangemeinde eine Schneise der Verwüstung in Videokommentaren, Foren und vermutlich auch noch virtuellen Briefkästen hinterlassen, in der man nun nach diesen Tagen der Internetabstinenz wandeln kann. Genau das habe ich getan. Ich schritt durch das apokalyptische Szenario, in der weinende Schildkrötenfans ihre Köpfe gegen Wände schlugen und ihre Kindheit vergewaltigt sahen. Und wieso? Wegen ein paar Nasen und Lippen shrek’schen Ausmaßes.

Nun bin ich selber skeptisch, was Bays kommende Turtles-Interpretation anbelangt. Slutty-April? Haben wir etwa Karneval? Gut, immerhin trägt sie Gelb. Und: Aliens? Seriously? Letzteres ist mittlerweile weitestgehend dementiert worden, die Skepsis bleibt freilich. Doch den Trailer – den finde ich geil. Er zeigt Action, hübsche Bilder und deutet Humor an, der an den klassischen Turtleshumor erinnert und mit ein wenig Glück auch ähnlich umgesetzt werden wird.

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[Blogparade/Karneval] Tabuzonen

dddDas Offensichtliche zuerst: Nach dem letztmonatigen Thema “Magie und Wissenschaft”, das von Nandurion organisiert worden ist, sind nun im April die Tabuzonen an der Reihe.  Würde ich das Thema nicht unglaublich interessant finden, hätte ich mich wohl nicht als Organisatorin angeboten. So aber bin ich gespannt, was für Beiträge hier von euch eintrudeln werden, die ich Anfang Mai natürlich auch zusammenfassen werde!

Doch was soll man sich unter “Tabuzonen” überhaupt vorstellen?

Hier ein paar Vorschläge:

  • Themen, die im Spiel selbst unter den Spieltisch fallen – sei es aufgrund der Triggergefahr, Moralvorstellungen oder sonstigen Gründe, die auf diese Themen auch IC verzichten lassen
  • Tabuzonen verschiedener Charaktere und die Spielbarkeit dessen
  • Ein ganzes Rollenspielsystem als einzige Tabuzone. Ja, DSA-Basher, das ist nur für euch! ;)
  • Trennung IC und OOC: Wie bspw. beeinflussen euch eure eigenen Tabuzonen bei der Interpretation und Spielbarkeit eures Rollenspielcharakters?

Um nur wenige zu nennen. Ich bin mir sicher, dass euch da auch noch mehr einfallen wird. Wie genau ihr das Thema angeht, ob als Erfahrungsbericht, Sammlung an Tipps oder Glosse, ob als Video, Podcast oder Blogartikel, bleibt dabei natürlich wie immer euch überlassen. Also haut rein!

Der Karneval der Rollenspielblogs ist eine Aktion, bei der jeder interessierte Blogger, Youtuber oder Podcaster zu einem monatlich neu ausgewähltem Thema seinen Anteil beitragen kann, sodass am Ende des Monats eine möglichst große Bandreite an Beiträgen steht, die das jeweilige Thema bestenfalls vielseitig beleuchten.

Bisherige Artikel: “Es ist nicht deine Schuld” | “Möglichkeiten und Umsetzung” | “Wort und Tat” | “Tabuthemen und die X-Karte” | “Dürfen die das? – Wenn der Aventurier nach Uthuria kommt” | Metatabubruch | Eilzug nach Cedar City | Das Tabu im Beutel | Was im Rollenspiel zu meiden ist |

tod

Ach guck mal. Wie süß! Zwei knuffige Tode!

todVereint in einem Bild: der Tod von Supernatural und jene(r) der Sandman-Comics. Letztere sollte ich endlich wieder lesen, ich weiß schon gar nicht mehr, worum es da überhaupt geht!

Der personifizierte Tod ist tatsächlich seit jeher einer meiner Lieblingscharaktere gewesen, erstaunlicherweise unabhängig vom Medium oder dem Franchise, dem er jeweilig angehört. In der Schule freute ich mich über jedes zu interpretierende Gedicht oder Bild, in dem der Tod eine tragende Rolle spielt. Das könnte natürlich mit meiner eigenen Vergangenheit zusammenhängen, oder aber, was ich für weitaus wahrscheinlicher halte, mit der Faszination, die das Thema an sich nicht nur auf mich ausübt. Über genau diese Faszination könnte man fast einen eigenen, hochgradig recherchierten Artikel schreiben, aber.. dafür sitze ich gerade zu faul auf dem sonnengetränkten Balkon herum.

Meistens gilt der Tod in den Veröffentlichungen als düsterer Geselle, denn schließlich verschenkt er zumeist “sich selbst”, statt Freude und Schokoladenhäschen. Seit Jahrhunderten gerne als Skelett dargestellt, darf er in unserer Zeit auch endlich pinke Kleidung und ein Lächeln tragen. Wobei – lächeln Totenschädel nicht eigentlich immer? Meine Lieblingstode sind tatsächlich der ausgemergelte Reiter aus Supernatural, die Dame aus den Sandman-Comics und der  SYMPATHISCHE KERL AUS DER SCHEIBENWELT. Einen Platz auf dem Treppchen ganz knapp verpasst hat der so gar nicht lustige Tod. Was gibt’s schon schöneres als den humoristischen Umgang mit dem Tod? Außer Katzenbabys, natürlich.

Habt ihr einen Lieblingstod?

Das Bild findet ihr natürlich entweder hier auf tumblr oder hier auf DeviantArt auf den Seiten des Künstlers.

 

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