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“Die meisten Spieler beenden Videospiele nicht”

gamescomDas zumindest deckten jüngst Tom Abernathy, Narrative Lead von Riot Games und Richard Rouse III, Design Lead der Microsoft Game Studios, die gemeinsam einen Vortrag zum Thema “Tod der Drei-Akte-Struktur” auf der gestern gestarteten GDC, der Game Developers Conference hielten, auf.

Ähnliches wird für diesen Artikel gelten, da die meisten Leser nach diesem Schachtelsatz wohl abgesprungen sind. Die Statistik zum Eingangsthema stützt sich auf die steam’schen Achievements: So wird Skyrim nur von etwa einem Drittel durchgespielt, Portal zocken rund die Hälfte der Spieler zu Ende und bei The Walking Dead: Season 1, Episode 1 zieht es immerhin gut zwei Drittel bis zum bitteren Ende. Ebenfalls von – verhältnismäßig – vielen durchgespielt wurden Mass Effect2 und Bioshock Infinite (beide etwa 55%). Um viele andere Spiele steht es da schlechter. (siehe Originalbeitrag).

Gerade bei Skyrim dürfte der Grund klar auf der Hand liegen: Die Hauptstory lag nie wirklich im Fokus. Die Welt ist riesig, der Weg für viele das einzig wirkliche Ziel. Ich selber habe Skyrim trotz intensiven Spielens noch längst nicht durchgespielt. Wobei ich, was diese Statistiken angeht, ohnehin ein Paradebeispiel bin: Ich spiele nur wenige Spiele wirklich durch. Sei es, dass ich auf halbem Wege die Lust verliere (Portal 2), ich das Spiel einfach schlecht finde (Fable 3) oder nie wirklich dazu komme, weiterzuspielen (So Blonde).

Seid wenigstens ihr etwas spielefreundlicher? Spielt ihr die meisten Spiele durch oder tragt ihr etwa – wie ich – eine Mitschuld an der Statistik?

(Quelle: IGN)

Niveau oder nicht, das ist hier die Frage.


In erster Linie gilt das Video natürlich für meinen Youtubechannel, weil mir speziell dort häufig mal nahe gelegt wird, es doch mal mit etwas mehr Niveau zu versuchen. Scheinbar wirkt mein Schriftbild klüger als mein gesprochenes Wort – und mir ist auch durchaus bewusst, warum das der Fall ist. Trotzdem lässt es sich natürlich auch auf den Blog übertragen: Denn auch hier verfasse ich keine Doktorarbeiten. Wissenschaftliches behandle ich im Studium, hier jedoch geht es um meine Freizeit :) Vor allem, da ich nicht finde, dass es nur “total niveauvoll!” und “Voll niveaulos so!” gibt, sondern diverse Graustufen dazwischen, wobei mir die Mitte wirklich die liebste ist.

Wie seht ihr das denn?

poetryrsp

Werde Teil der Rollenspiel-Poetry Slammer auf der Feencon!

poetryrspBis zur Feencon Mitte Juli dauert es zwar noch ein paar Monate, doch ist das kein Grund, sich diesen Termin nicht schon vorzumerken! Wie in jedem Jahr wird auch 2014 mehr geboten werden als nur ordinäre Spielrunden. Einer dieser Programmpunkte wird ein Poetry-Slam sein, initiiert von “Nerdmädchen(Gut. Junge. Verzeihung.)” David Grashoff und “Uthuria-Pionier” André Wiesler. Mitmachen kann unter Voranmeldung jeder, der nicht nur Ambitionen zu bieten hat, sondern auch eigene Texte, die sich thematisch im Rollenspiel- und Geekbereich bewegen.

Alle Rollenspieler sind Brüder und Schwestern (und Sonstige) und darum haben Chewpapa Wiesler und Boba Grashoff beschlossen, dieses Jahr auf der Feencon keinen Poetry-Slam mit Wettbewerbsgedanken zu veranstalten. Stattdessen kommen Nerds, Geeks und Gamer ganz entspannt zusammen, wer will, liest ein bis mehrere Texte und wir erfreuen uns an der Vielseitigkeit und Kreativität des gemeinen Rollenspielers. Vorgaben gibt es nur wenige. Ihr müsst euch, wenn ihr vortragen wollt, bitte, bitte vorher unter dgrashoff@web.de>de anmelden, damit David und André wissen, wie sie das Programm planen sollen. Eure Texte sollten was mit Rollenspiel und/oder Nerdkram zu tun haben oder davon inspiriert sein. Und ihr solltet ganz viele Leute mitbringen, die euch zuhören, damit wir Stimmung in die Bude kriegen.
Fühlst du dich angesprochen? Dann halte dir den 19. Juli frei und melde dich bei den beiden freundlichen Herren! Ob als Zuschauer oder Beitragender, dem Event könnt ihr so oder so auch auf Facebook “folgen”. Die Feencon selber findet vom 19. – 20. Juli in der Stadthalle Bonn-Bad Godesberg statt.
Foto: (c) Rainer Szesny
71s

Ist die heutige Gamergeneration entdeckerfaul?

71sVerzeihung, doch ich werde nun für ein paar Sätze in eine alte-Leute-Sprache verfallen. Und go! Hach, wisst ihr noch, wie’s früher war? Als man ein neues Spiel in den Händen hielt und sich daraufhin stundenlang im Zimmer verbarrikadierte, um das Spiel in all seiner prachtvollen Fülle erleben zu können? Man hat die sich auftuende Welt genossen und entdeckt, man war ein neugieriger Forscher inmitten der pixeligen Weiten. Jedem gefundenen Easter Egg folgte ein kleiner Jubelschrei. Es gab verborgene Orte, versteckte Quests und kauzige Einsiedler, die es zu finden galt. Komplettlösungen kosteten Geld und die Spielezeitschriften zeigten Lösungen meist nicht direkt bei Release. Nicht nur die Story innerhalb des Games war ein Abenteuer, sondern auch das “Erlebnis: Spiel”.

Und heute? Heute steht vieles schon vor Release im Netz. Taktiken für diverse Bossgegner werden in epischer Breite analysiert und es gibt nichts, was man nicht nachschlagen könnte. Geheime Orte wie etwa in Skyrim oder versteckte Quests: Nichts bleibt den findigen Internetzusern verborgen. So auch bei Titanfall. Offizieller Release ist morgen, doch schon heute wurde begonnen, die Easter Eggs aufzulisten wie etwa hier auf gameranx.com. Je schneller etwas gepostet wird, umso besser! Ist das noch Punk Rock Entdeckergeist?

Der Grund, weshalb ich vor einigen Jahren trotz großartiger Gilde mit WoW aufgehört hatte, war unter anderem, dass jede Taktik bei den Bosskämpfen schon sitzen musste, bevor man den (Raid)Boss überhaupt zu Gesicht bekam. Alles wird einem vorgekaut, selber denken und entdecken ist leider nicht angesagt. Bei MMOs kann ich es sogar nachvollziehen: Man ist nicht nur für den eigenen Spaß verantwortlich, sondern auch für den seiner bis zu 39 Mitspieler.

Zurück zu ordinären Videospielen. Zurück zu Easter Eggs, Geheimnissen und Co. Sind heutige Spieler tatsächlich so heiß auf Spoiler? Will man Überraschungen nicht selber erleben? Ich persönlich finde es geil, Tricks und Specials selber herauszufinden. Lieber krepiere ich zehn Mal am selbenBoss, als dass ich mir eine Lösung und Taktik dazu um die Ohren haue. Um beim “geil” zu bleiben: Die Befriedigung ist so ungleich höher. Nach dem Durchspielen gucke ich natürlich, ob und wenn ja, was ich verpasst habe. Zur Not beame ich mich dann auf einen alten Speicherstand zurück, um das Easter Egg nochmal mit eigenen Augen zu sehen.

Wie sieht es bei euch aus? Lieber entdecken oder solche Dinge andernorts lesen?

titan

Titanfall

titanDieser SciFi-Shooter ist eines der wenigen Spiele, die mich wirklich schon vor Spielstart scharf machen. Das Gameplay, das ich in einigen Videos bisher sehen konnte(wie etwa hier bei Sirius), macht mich richtig, richtig an, der Style ist ohnehin grandios und das wäre ein definitiv Multiplayer, der mich lange fesseln könnte. Ich überlege sogar ernsthaft, Spenden für mich zu sammeln, damit ich das Spiel auch spielen kann *g*

Dabei wird es vielleicht irgendwann mehr als “nur” ein Spiel geben, wie auf der offiziellen Website zu lesen ist. Der jüngst erschienene Trailer wird ja wohl nicht alles gewesen sein!

“Titanfall is set in a rich near future universe with visceral, epic battles with Pilots and their Titan companions” noted Dusty Welch of Respawn. “We wanted to partner with Playfight, who has a history of delivering movies that meld gameplay, live action and stellar CG into truly entertaining media, for Titanfall. What this collaboration brings is yet to unfold…”

Bestellen kann man es zB. hier. Und jetzt: der Live Action Trailer :)

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