1. 8. April 2016 | Veröffentlicht unter Blogging, Offtopic.

    Die große Blogmüdigkeit?

    Von

    Wenn sich „ältere Menschen“ im lustigen Land der Klischees unterhalten, klingt das oftmals so:

    „Ach ja. Wir waren schon eine tolle Truppe damals. Haben viel erlebt und hatten unheimlich viel Spaß! Und Kontakte hatten wir! Jaja, das Leben war eine einzige große Party mit vielen Gespräche und Freunden!“ – „Jaja! Oh und weißt du noch, der gute Per? Der war immer gut drauf! Was ist eigentlich aus dem geworden?“ – „Per? Ach. Der ist schon lange tot.“ „Oh. Und Maria?“ – „Tot.“ – „Michael?“ – „To – oh warte nein. Der liegt bloß im Koma.“ – „Hach ja. Früher war alles besser.“

    Ein ganz ähnliches Bild ergibt sich, wenn man sich die Beiträge alter Blog-Hasen über die Blogosphäre durchliest, deren Quintessenz etwa jene ist:

    „Ach ja. Die Blogcommunity war schon geil! So viele Kommentare, Leser und Zugriffszahlen! Und die Bloggertreffen, Alter! Aber jetzt…? Jetzt ist alles trist und grau. Die Leser schwinden, Blogs werden gelöscht, wir surfen durch eine virtuelle Geisterstadt, aus der die toten Links wie unheilvolle Grabmäler staken. Wie lange werden wir es bloß noch aushalten? Wie lange?!?“

    Gerade heute stolperte ich über einen Artikel von Phinphins, der die hohe Sterblichkeit der Blogs anspricht, sich traurig über das Scheitern von Bloggerprojekten zeigt und eine Interaktionsmüdigkeit der Leser feststellt. In den Kommentaren und auch in einem vergangenen Blogposting der Chaosmacherin kommt die Sprache dann – auch gerne zwischen den Zeilen – sehr schnell auf die eigene Müdigkeit. Man ist müde, sich über die immer gleichen Themen zu unterhalten, wenig Feedback zu erhalten; man ist festgefahren. Eine Tristesse klingt heraus, die ich unheimlich schade und auch bedrückend finde.

    Ich selber bin, was die pure Dauer betrifft, ein alter Hase im „Bloggeschäft“. Es gab Zeiten, in denen mein Blog florierte und auch Zeiten, in denen er stagnierte. An letzterem war ich, wie etwa im November letzten Jahres, selber Schuld. Ich hatte lediglich Zeit für einen einzigen Blogpost. Ich habe Stammleser kommen und gehen sehen, wobei ich ganz gerührt bin, wenn ich sehe, wenn jemand kommentiert, den ich schon seit 5 Jahren „kenne“. Das ist Treue! Manche sind mit mir auf die neue Domain umgezogen. Dafür ein Herzchen: ♦ (Verzeihung. Bin in der Zeile verrutscht. Aber eine Raute ist sicher ein adäquater Herzchenersatz.)

    Ich denke auch, dass es sehr vielen Bloggern an langem Atem fehlt. Aber, und das hören sicher nicht viele gerne: Auch und vor allem an Leidenschaft. Das merkt man meistens Wochen, wenn nicht gar Monate vor dem Abschalten des Blogs. Die Frequenz, in der Postings erstellt werden, wird länger. Die Artikel wirken uninspiriert, der Schreibstil sprüht nicht mehr. Dass dann die Kommentare weniger werden und letztlich ganz ausbleiben, ist da die logische Konsequenz. Es ist eine Abwärtsspirale, die der Blogger häufig selber einleitet.

    blogs

    „Weil ich Spaß an den Themen habe!“ Sicher? Warum schielst du dann eher auf deine Zugriffszahlen, denn auf die Themen, die sich so begeistern? „Weil ich mich mit Leuten austauschen möchte!“ Ja? Warum kommentierst du dann nicht zusätzlich auf anderen Blogs, in Threads, in der Community? Austausch ist keine Einbahnstraße. Es lebt vom Miteinander. Nicht, dass ich da solch ein Vorzeigeengelchen wäre, das ganz sicher nicht. Doch ich denke, es schadet nicht, sich ab und an mal selber kritisch zu hinterfragen, wenn man denn entsprechende Ansprüche hat.

    Einen Blog zu erstellen, erfordert einen langen Atem. Das sehe ich gerade auch jetzt, wo ich meinen Schreibblog gestartet habe. Neue Leser kommen nicht von alleine. Man braucht Glück und Leser, die die Beiträge gerne in den sozialen Netzwerken teilen und kommentieren. Nur wenige Blogs haben das Glück, das bereits zu Beginn zu erfahren: Man tritt auf der Stelle, erhält zu Beginn wenig Feedback. Aber da muss man durch. Wenn man will.

    Ich persönlich glaube wirklich, dass das Hauptthema „Leidenschaft“ ist. Mit einem hohen Maß an Passion sieht man über fehlende Kommentare hinweg, schafft es vermutlich jedoch auch, Leser zu begeistern und zur Interaktion zu animieren. Manchmal allerdings ist der Punkt auch einfach überschritten. Manchmal muss man sich vielleicht auch eingestehen, dass es nicht mehr das Hobby ist, das einem den nötigen Spaß bringt. Lohnt es sich dann noch, sich daran zu klammern, nur weil man es „immer schon“ getan hat? Brennt man noch für den Blog? Und ist es eine Schande, sich einzugestehen, wenn dem einfach nicht mehr so ist? Nein, ist es nicht. Ich spiele auch kein Fußball mehr.

    Die Antwort muss jeder selber wissen.

    Ich freue mich über jeden Blog, der bleibt. Ich schätze unheimlich viele Blogger und habe viele als großartige Menschen kennengelernt. Keep on blogging! Aber gönnt euch auch Pausen und Auszeiten, wenn ihr sie braucht. Oder ein Ende.


  2. 23. Februar 2016 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Gebt mir gute Blogs!

    Von

    Als ich damals, 2011, mit dem Bloggen angefangen hatte, habe ich einige Kontakte zu anderen Bloggern geknüpft. Logisch. Das passiert, wenn man sich in der Bloggerszene ein wenig umsieht. Gemeinsam liefen wir über Blumenwiesen, kullerten Sommerhänge hinunter und bloggten über das fidele Leben. Dieses Glück währte natürlich keine Ewigkeit, schließlich braucht es zum Bloggen auch eines: Einen langen Atem. Blog um Blog wurde folgerichtig im Laufe der Jahre zu Grabe getragen, bis nur noch wenige mutige Recken übrig blieben. Thilo bloggt noch über Nerdkram, Mareike erfindet sich immer wieder neu, Varis schreibt mittlerweile auf Englisch und Isadonna schminkt sich von Jahr zu Jahr hübscher. Die meisten Blogs jedoch verendeten auf halbem Wege, mein Blogumfeld wurde kleiner und kleiner.

    Dabei habe ich es sicher versäumt, mich immer wieder aufs Neue umzusehen: Welche Blogs sprießen denn so aus dem Boden? Gibt es überhaupt guten Nachwuchs? Sicher, ab und zu verirrte ich mich Dank der Kommentare auf die anderen Seiten, doch mit dem Alter wird man faul und konzentriert sich vielleicht eher auf seine eigene kleine Welt. Man hat es nicht leicht. An dieser Stelle bitte Mitleid heucheln. Danke.

    In den letzten Tagen und Wochen habe ich die Fühler aber endlich wieder ein wenig ausgestreckt – doch die Suche gestaltete sich als nerviger als gedacht. Ständig stolperte ich über Blogleichen, über Blogs, die seit Monaten nicht mehr gepflegt wurden und verhedderte mich im Geflecht aus toten Websites, auf denen nur noch ein vergehender Hauch an Kreativität und Leidenschaft klebt. Ja, es ist hochdramatisch. Gerade dann, wenn man seinen Feedreader entrümpelt, sämtliche nicht mehr geführte Blogs rausschmeisst und plötzlich erkennt: Verdammt! Der Reader ist fast leer!

    Ihr dürft nun hier sehr gerne schamlos Werbung für eure eigenen oder die Blogs Dritter machen, damit ich meinen Reader wieder befüllen kann! Thematisch bin ich da ganz offen, wenn es sich nicht gerade um Manga oder Anime rankt. Auch mit News bin ich gut versorgt. Das, was ich brauche, sind keine Newsschleudern, sondern Blogs von Menschen, die sich noch selber Gedanken machen und eigenständig formulieren. Es wäre sehr nett, wenn ihr in ein, zwei Sätzen kurz dazu schreiben könntet, worüber der Blog genau handelt.

    Und jetzt entschuldigt mich, ich muss den Stapel an Mails abarbeiten, der während meiner Männergrippe liegengeblieben ist. Wir lesen uns dann, dem Stapel nach zu urteilen, Weihnachten wieder. Weihnachten 2020.


  3. 17. September 2015 | Veröffentlicht unter Gaming, rund um Gaming.

    „Wir spielen“ – eine Essaysammlung

    Von

    Was verbinden wir mit dem Spielen – gleich, ob es sich um Video- oder Rollenspiele, um LARP oder Gesellschaftsspiele handelt -, welche Erfahrungen haben wir mit ihnen gemacht, was ist der Kern, das, woran man sich auch im Nachhinein erinnert? Ich habe zehn Geeks aus verschiedensten Bereichen nach ihren persönlichen Highlights, Erlebnissen und Gedanken zum Thema „Spielen“ befragt und zehn völlig verschiedene Antworten erhalten, die hier natürlich auch alle verlinkt sind.

    Von Dialogen zwischen spieleverrückten Paaren, Kindheitserinnerungen bishin zu der ach so schlimmen Thematik rund um das Thema „Ist man irgendwann zu alt für Spiele?“ – Spieler sind vor allen Dingen eines: Vielfältig.

    Und was ist euer „Spiel des lebens“? (Danke Annika, der Titel ist einfach zu schön!)

     


    „Spiel des Lebens“ von Annika Lewin

    „Ich denke ich kann schon sagen, dass ich durchs Spielen (im weitesten Sinne) meine schönsten, aber auch meine beschissensten Momente hatte. Damit ihr auch was davon habt, nehme ich euch einfach mal mit in meine „Geschichte des Spielens“. Achtung: kann Spuren von kitschigem Inhalt, Liebe, Schwafelei und Vergangenheitsschwelgerei enthalten (aber keine Katzen!).“

    Einen schönen Schwank aus ihrem Leben als „Spielerin“ erzählt Annika, wo wir sie durch Höhen und Tiefen gleichermaßen begleiten. Hier sieht man deutlich, welchen Einfluss das Spielen auf einen Menschen haben kann.

    Hier entlang zum vollständigen Artikel

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    „10 erinnerungswürdige Screens meiner Gaming-Karriere“ von Thilo Nemitz

    „Doch ich werde es immer mal wieder spielen und mich in der atemberaubenden Schönheit der Witcher-Welt verlieren. Mein nächster Plan ist es, mit dem Boot über das sturmumtoste Meer zu den Skellige Inseln zu fahren. Ein Freund hat mich bereits vorgewarnt, dass Musik und Grafik dort dem härtesten Mann die Tränen der Rührung in die Augen treiben.“

    Videospiele – das Bilderbuch des Mannes. Oder so. Thilo hat zehn erinnerungswürdige Screenshots gesammelt, die das Herz erweichen, nachhaltig schocken oder an die man mit einem wohligen Schauer zurückdenkt.

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    „Ich will doch nur spielen“ von David Grashoff

    Ich habe im zweiten Weltkrieg, im Irak und in Afghanistan gekämpft und den Helghast in den Arsch getreten. Ich habe zig Alien-Invasionen verhindert und mehr Monster getötet als Gina Wild Schwänze gesehen hat.

    Für manche gleicht das Spielen einem Sprung in den Jungbrunnen, andere scheinen es als Ersatz für bewussteinserweiternde Drogen zu tun, während es andere nur zum Zeitvertreib betreiben- und für David Grashoff scheint es alles in einem zu sein!

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    „Die Sache mit den Rezensionsexemplaren“ von Maja

    „Das Internet bietet für Blogger viele Möglichkeiten, ihre Interessen und Meinungen mit der Öffentlichkeit zu teilen. Bei vielen stecken nicht einmal berufliche oder finanzielle Ambitionen dahinter. Doch auch als „Spaßblogger“ wünscht man sich hin und wieder Unterstützung, um gute Inhalte produzieren zu können, ohne an der Masse der Neuerscheinungen auf dem Spielemarkt zu verarmen. Und was läge in diesem Fall näher, als sich an einen Publisher zu wenden?“

    Das Anfordern von Rezensionsexemplaren kann traumatisierend sein – wie im Fall von Maja.

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    „Vom Spielen, dem Universum und dem ganzen Rest“ von Stefan Servos

    „Aber warum eigentlich? Warum können wir nicht heute noch beim Nachbarn klingeln und fragen: „Kann der Sascha zum Spielen rauskommen?“. Okay, Sascha ist 37 und kann das mittlerweile sicherlich selbst entscheiden. Aber ansonsten wäre das doch keine schlechte Idee, oder?“

    Welche Bedeutung hat das Spielen für uns, für Freundeskreise, für die Gesellschaft? Wann ist man eigentlich zu alt für Spiele – oder gibt es keine Altersbegrenzung? Diesen Fragen geht der gute Herr Stefan nach und beantwortet sie für sich in diesem Artikel.

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    „Augmented Roleplay“ von Cifer

    „Ging es noch einen Schritt weiter? Aber sicher doch! Neben einigen meist wenig frequentierten Spielerbörsen entdeckte ich vor mittlerweile drei Jahren die Drachenzwinge, eine deutschsprachige Community von Spielern verschiedener Systeme, die über Teamspeak Runden veranstaltete. Nachdem bei Forenspielen immer recht schnell ein paar Spieler das Interesse verloren und das Geschehen im Monatstakt voranschritt, war Voicechat eine neue Art des Spiels für mich, die mich faszinierte.“

    Eine persönliche Zeitreise durch das „erweiterte Rollenspiel“, das mit seinen Laptops, Apps und Computerprogrammen nicht nur Fluch, sondern auch Segen sein kann, wie Cifer hier erläutert.

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    „Wenn Weltenbau und Gameplay kollidieren“ von Evanesca

    „Und was tut das itemwütige Kind?
    Es schaut in sämtliche Vasen und durchsucht sämtliche Mülltonnen.
    Das Prinzip ist natürlich von ähnlich gearteten Spielen bekannt – man zerbricht Kisten oder plündert Kästen, um die Items abzugreifen. Aber in der Regel durchsucht dabei kein zehnjähriger Bengel und keine zehnjährige Göre die Mülltonnen oder stülpt Blumenvasen um. Man stelle sich diesen Aspekt des Gameplay im Real Life vor! Wenn sich dann in der Mülltonne zufällig Tonscherben oder ein Beleber findet, wird das gute Stück dann angepustet und in die Tasche gesteckt.“

    Weltenbau und Gameplay konkurrieren nicht selten miteinander: Spielfiguren agieren mitunter höchst seltsam, wenn man die Gegebenheiten ihrer Umwelt in die reale Welt übertragen würde. Ein paar kuriose Beispiele liefert Evanesca.

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    „Die Taten der Vergangenheit“ von Judith Vogt

    „Nur einmal konnten wir die Menschheit nicht retten … Du hast den Raptor gesteuert und ich die Viper … als die 12 Kolonien fielen.“ – „Beim Pfeil des Apoll! Erinner mich nicht daran – ein schwarzer Tag.“ – „Mehr als ein Tag – auf Caprica sind wir beinahe drauf gegangen, als wir die Zivilisten retten wollten.“ – „Aber es gab auch großartige Momente: Weißt du noch? Als du auf der Hügelkuppe standest und mit dem Snipergewehr die Cylonen abgeknallt hast, während wir in dem alten Schulgebäude die menschlichen Versuchskaninchen befreit haben?“ – „So say we all!“

    Rollenspielpaare reden anders miteinander. Sie schwelgen gemeinsam in Erinnerungen alter Heldentaten, sinnieren über ihre „multiplen Persönlichkeiten“ und schütteln gemeinsam den Kopf bei dem Gedanken daran, doch schon einmal bei der Rettung der Menschheit versagt zu haben. Judith lässt uns an einem dieser besonderen Gespräche teilhaben!

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    „Play hard, go pr0: Meine Gaming-Geschichte von moep0r

    „Auch im Alter von 4 Jahren konnte ich selbstverständlich schon englische Texte lesen und komplexe Zusammenhänge verstehen, aber dennoch muss ich sagen, dass ich Spiele bis heute in der Regel tatsächlich am liebsten des Spielens wegen spiele. Also dem Part, wo man eine Figur steuert und Dinge tut.“

    Patrick aka moep0r lässt uns an seiner ganz persönlichen Gaming-Geschichte teilhaben. Für ihn spielt man Spiele nicht nur – man erlebt sie.

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    „Wenn aus Ernst Spiel wird“ von Guddy

    „Für mich kann „Spielen“ mehr als nur geselliger Zeitvertreib sein. Auch dadurch hatte ich damals gelernt, dass das Leben weiter geht, dass man trotz Trauer und dem Verlust eines Menschen noch Spaß habendarf. Natürlich waren die Spieleabende nicht alleine dafür zuständig. Doch sie sind mir in Bezug darauf besonders im Gedächtnis geblieben.“

    Ich erzähle einen Schwank aus meinem Leben zum Thema: Spielen als Trauerbewältigung

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  4. 31. August 2014 | Veröffentlicht unter Bloggertreffen, BT '14, Messen&Conventions.

    Bloggertreffen – so war’s

    Von

    Yes! Da war es wieder! Das Treffen, das über 100 Blogger auf einem Platz zusammenfinden lässt. An die letzten Bloggertreffen habe ich gute bis großartige Erinnerungen und das gestrige steht dem in nichts nach. Gefeiert wurde dieses Jahr endlich wieder im Jugendpark. Auf der falschen Rheinseite zwar, aber immerhin hübsch an selbiger gelegen. Statistiken habe ich leider noch keine zur Hand, doch es waren mehr Blogger anwesend, als ich zählen wollte. Also mehr als 10.

    Leider waren so viele Blogger anwesend, dass ich von jedem zweiten mehr oder minder ernst zu hören bekommen habe, dass ich sie oder ihn vernachlässige. Das tut mir wirklich, wirklich leid! Ich habe mit jedem von euch zu wenig geredet, das weiß ich, aber ich habe zumindest versucht, mit jedem ein paar Worte zu wechseln. Das Treffen war zu kurz bei gleichzeitig zu vielen Themen und tollen Menschen!

    Da war bspw. wieder Mareike, meine persönliche AAA-Bloggerin. Oder Darya, die ich ohnehin viel zu lange nicht mehr gesehen habe. Die Thilos und Andy natürlich, Sebastian und Anni. Und Olli, dessen Blog unverschämterweise brach liegt. Endlich, endlich habe ich Torsten kennengelernt, den ich immerhin schon seit Jahren über’s Netz kenne. Ebenso NinaApfelkern und Karo Kafka, sowie Steph und Daniel. Ach ich sollte vermutlich zu jedem ein paar nette Worte dalassen, aber dann säße ich vermutlich noch morgen an dem Blogbeitrag und das möchte ich niemandem zumuten. Auch nicht meiner neuen Tastatur. Ich möchte auch gar nicht erst versuchen, alle aufzuzählen. Sorry. Das kann ich nicht und dann würde ich auch garantiert genau den einen vergessen, der sich davon auf den Schlips getreten fühlen würde. Auf den Schlips getreten bin ich gestern aber ohnehin einigen, meist aufgrund mangelnder Zeit. Und das als Zeitzeugin. Scheiße! Fühlt euch genannt, ihr Geek-, Lifestyle-, Fashion-, Beauty-, und Wasweißichnochblogger! Ihr wart toll!

    Es gab Kickerturniere, Kleinfehden (I’m looking at you, Charles-biatch!), Musik, sehr gute Gespräche und rauchiges Starkbier. Und dubioses Vitaminwasser, das wie aufgelöste Gummibärchen geschmeckt hat. Es gab Beef unter Fashionbloggern, den ich nicht mitbekommen,  und Beef auf dem Grill, das ich wiederum sehr genossen habe. Ach ja, und übermäßig gut gewürztes Tofu natürlich. Am Ende bot ich zwei einsam herum irrenden, Berliner Bloggern  für den Rest der Nacht Asyl und konnte meiner Katze nach all den Jahren endlich einen Namen geben. Sagt hallo zu „Senf“. Wenn mir jetzt noch bitte einer sagen könnte, wie der ominöse Blog der Dame heißt, die als „Baumbloggerin“ in die Annalen eingehen wird, wäre ich wunschlos glücklich!

    Du willst bspw. im nächsten Jahr auch mal dabei sein, ob als Leser oder Blogger, dann verfolge doch einfach die Facebook– oder Twitterseite des Bloggertreffens und bleib dort erstmal auf dem Laufenden.

    Bamberg.jpgPirgofabrik.jpgWasserstoff.jpgSumiPirgo.jpgGeeks.jpgKafkakerne.jpgFlaschendrehen.jpgCaro.jpg

    Blogger VS. Fremdenfeindlichkeit

    Der Vorwurf, alteingesessene Blogger würden unbekannte und/oder fremde Blogger ausschließen, hält sich hartnäckig und wurde auch heute wieder laut. Dabei kann ich es persönlich nicht bestätigen. Zumindest nicht per se. Sowohl habe ich neue, mir fremde Blogger kennengelernt, als habe ich dies auch bei anderen beobachten können. Nicht, dass ich aktiv geforscht hätte. Sorry, mein Fernglas und mein Stalkernotizbuch habe ich gestern mal zu Hause gelassen. Auf jeden Fall fand definitiv ein Austausch statt.

    fuckyouNatürlich: Wer alleine anreist und selber niemanden beim Treffen kennt, wird es schwierig haben, vor allen Dingen dann, wenn er eher schüchterner Natur ist. Doch bedenkt dabei, dass nur sprechenden Menschen geholfen werden kann. Traut euch! Sprecht Leute an! Auch ich habe mich zu mir völlig fremden Menschen gesetzt und geplaudert. Mit Mirella beispielsweise. Ich bin eigentlich keine Testblogleserin, werde bei ihrem Blog aber auf jeden Fall eine Ausnahme machen, einfach auch weil Mirella eine so coole Persönlichkeit ist! Und ja,ich rede „sogar“ mit Fashion- und Beautybloggern. Hat sich gelohnt! Auch Miss Layas Blog ist in meinen Feedreader gewandert.

    Nein, ich will mich nicht als noble Samaritherin aufspielen, sondern aufzeigen, dass diese „Fremdenfeindlichkeit“ vielleicht auf Einzelne zugetroffen hat, aber nicht auf alle, denn ich stand damit längst nicht alleine da. Und letztlich habe nicht nur ich mich mit den beiden unterhalten, sondern sie sich im Umkehrschluss auch mit mir, obwohl ich auch nicht in deren Blogschema passe.

    Die Teilnehmer des Bloggertreffens sind keine Unterhalter, die andere Leute an die Hand nehmen müssen. Manchmal setzt man sich natürlich zu jemandem, wenn der alleine herumsitzt, um mit ihm zu plaudern. Aber meistens ist man eben doch beschäftigt. Mit Diskussionen, Essen, lachen, Tischfußball zocken. Wir sind auch nur Gäste und möchten Kontakte knüpfen – oder bereits bestehende ausbauen. Das sollte legitim sein, zumal das Bloggertreffen oft die einzige Möglichkeit ist, mit seinen „Bloggerbuddies“ zu quatschen.

    Da dieses Thema jedes mal aufkommt, könnte man vielleicht trotzdem versuchen, eine Lösung für die nächsten Jahre finden. Eine Art Patenschaft? Drei, vier „Alteingesessene“, die „die Neuen“ in das Treffen integrieren? Ganz im Ernst, da könnte ich mich gerne anbieten.

    Insgesamt jedoch finde ich nicht, dass es einen geschlossenen, elitären Kreis gibt. Manchmal muss man sich als „Neuling“ auch einfach trauen, denn man kann nicht erwarten, dass der Gegenüber auch weiß, dass man sich verloren vorkommt. Von einer Bloggerin, die sich über diese Fremdenfeindlichkeit beschwert hat, habe ich bspw. ganz und gar nicht den Eindruck gehabt, dass sie sich ausgeschlossen fühlte: Sie war selber in einer Gruppe von vier oder fünf Leuten unterwegs, die sich sogar ganz bewusst abseits aufgestellt hatten. Beisst sich hier die Katze in den eigenen Schwanz?

    Dass einzelne Leute abweisend reagieren, will und kann ich gar nicht leugnen, schließlich war ich nicht überall. Auch ist es klar, dass man bei so vielen Gästen nicht mit jedem klar kommt. Manchmal eckt eine Art von Humor an, manchmal die ganze Art einer Person. Das ist völlig ok. Man sollte es dann nur nicht auf die gesamte Veranstaltung beziehen.

    Blogger VS. Livebands

    Hochmotiviert zeigte sich die Orga in diesem Jahr. Neben diversen Getränken, Sponsoren und Schnabulierprodukten fanden sich auch einige Bands ein. Leider kamen sie nicht halb so gut an wie erwartet, was mir vor allen Dingen für die Bands selber sehr leid tat. Vor maximal 10 Leuten zu spielen – häufiger auch vor weniger – erscheint mir doch dezent bedauerlich. Bei Monkey on Fire habe ich gegen  Ende vorbei geschaut. Gute Musik, ging ins Ohr und ich hätte auch gerne dazu getanzt – aber alleine? Vor Bloggern, die am nächsten Tag Fotos meines ForeverAlone-Tanzes gebloggt hätten? Nope. ;)

    Dazu muss ich allerdings auch sagen, dass ich die Integration von Livebands in ein Bloggertreffen als wenig sinnvoll erachte. Die meisten sind gekommen, um sich mit anderen Bloggern auszutauschen und nicht, um schweigend einer Band zuzuhören. Sorry. Auch wenn die Bands an sich ganz cool waren, gehören sie für mich einfach nicht auf solch eine Veranstaltung. Da hätte ich lieber in eine klassische Anlage investiert. Denn dass später nur noch Musik aus unseren Handys gelaufen ist, fand ich auch nicht so berauschend.

    Mein Fazit

    Trotz dieser Negativpunkte war es ein für mich rundum gelungener Abend! Ich hatte Spaß, habe viel und gut gelacht, habe endlich alte Gesicht wiedergesehen und neue kennengelernt. Die Orga – vielen Dank an Natascha, Andi und Florian – hat echt gute Arbeit geleistet! Ich freue mich aufs nächste Jahr. Auf Fashionblogger, fremde Menschen und Freunde.


  5. 10. Januar 2014 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Aktuelles der Geekosphäre

    Von

    Immer wieder gibt es neue oder wiederaufgelegte Aktionen zu vermelden und zwei davon möchte ich euch nun vorstellen.

    Geekblogger


    geekblogsVon Sennewood gestartet und von Mareike, Alex und mir unterstützt, ist das Projekt „Geekblogger“ heute online gegangen. Die Prämisse: Geekblogger und Leser näher zusammenbringen und eine Plattform schaffen, in der die geekrelevanten Blogartikel zusammengeführt werden. Das Netzwerk unter den Geekbloggern verträgt definitiv einen dezenten Push! Noch steht es in den Kinderschuhen, lasst es mit geballter Hilfe groß und stark werden!

    Für wen? Geekblogger, potentiell an Geekblogs Interessierte

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    Gratisrollenspieltag


    cropped-GRTEs ist endlich soweit: Der Gratisrollenspieltag steht wieder in den Startlöchern, um Neulinge an das Thema heranzuführen und einen Tag lang die Rollenspiele zu feiern und sich mit Neuem auseinanderzusetzen, von dem man sonst vielleicht die Finger lassen würde. Am 15.03. kann man sich bei den teilnehmenden Rollenspielläden/Vereinen zu Rollenspielrunden setzen, in neue Abenteuer hineinschnuppern und gegebenenfalls auch den Workshops beiwohnen. Meine Eindrücke vom letzten GRT könnt ihr hier lesen.

    .Für wen? Rollenspieler, Rollenspiel-Interessierte, Menschen, die Rollenspieler in freier Wildbahn sehen wollen

    Website | Facebook | G+

     

    Foto (cc): JD Hancock via Flickr


  6. 8. Januar 2014 | Veröffentlicht unter Blogging, Offtopic.

    [Offtopic] 10 Fragen zum Thema Blogging

    Von

    Huch, wie kommt denn der Tag hierher? Ein Tag über das Bloggen an sich und die eigenen Erfahrungen? Wie themenfremd! Tja. Ich wurde einfach so mit diesem Tag beworfen. Zwar schon vor einiger Zeit, aber immerhin. Ursprünglich wollte ich die Fragen in einen Jahresrückblick einbinden, doch hat sich herausgestellt, dass ich zu froh über den Schwund von 2013 bin, als dass ich Freude am Schreiben eines Rückblicks hätte.

    Getagged (Getaggt? Getäggt? Getackert? Whatever.) wurde ich von Peer, der den Blog Selbstständig im Netz führt.

    1. Inwiefern hat sich dein Leben verändert, seitdem du angefangen hast zu bloggen?

    Meine erste Reaktion war: gar nichts hat sich verändert! Bei näherem Hinsehen jedoch muss ich mir eingestehen: doch, es hat sich einiges getan. Das fängt bei profanen Dingen an: Ich lese mich ganz anders durch das Internet, frage mich, ob ich jenes rebloggen oder mir aus jenem ein paar Elemente für einen eigenständigen Post als Inspiration saugen soll. Diese eher unbewusste Inspirationssuche zum einen und das bewusstere Lesen als Art Lernhilfe für meinen eigenen Stil und Art zu posten zum anderen sind grundsätzliche Dinge, die einfach anders sind.

    Hinzu kommen die Kontakte, die ich durch das Bloggen und durch Youtube bekommen habe. Es sind zum einen private Kontakte, die ich nicht mehr missen möchte und zum anderen „geschäftliche“, die mich weitergebracht haben und mit Sicherheit auch noch weiter bringen werden. Gerade die Blogger- und hoffentlich bald auch Youtubertreffen sind sehr großartige Angelegenheiten, durch die ich interessante Menschen habe kennenlernen dürfen.

    Insgesamt hat sich bei mir vor allen Dingen das Bewusstsein für die Geekkultur geändert, da ich mit wesentlich offeneren Augen durch diese Landschaft gehe, als ich es ohne den Blog tun würde. Es nimmt einen größeren Stellenwert in meinem Leben ein als vorher.


  7. 28. Dezember 2013 | Veröffentlicht unter Dreckiger Rest, Kram&Gadgets.

    Ein ftaghnatisches Wichteln

    Von

    Das zum Thema: „Pause bis Silvester“. Nichteinmal dieses Vorhaben konnte ich umsetzen, es ist doch verhext! Schuld ist meine Webcam, die den Geist aufgegeben hat und Schuld ist auch Weihnachten, das mir eine Fotokamera spendiert hat. Somit kann ich zwar leider keine Videos machen, aber immerhin endlich wieder Fotos. Hurra!

    Nun hier also doch ein Blogartikel, um das Wichteln nicht unter den Tisch fallen zu lassen. Organisiert wurde das fröhliche Bloggerwichteln von Chaosmacherin und bewichtelt wurde ich von Jakub. Der gute Herr hat ein wunderbares Händchen bei der Auswahl seines Wichtelgeschenkes bewiesen, denn er hat Cthulhu mit Bier kombiniert!

    Das, was ihr da oben seht, ist ein Flaschenöffner/Magnet/Cthulhu. Großartig! Herzlichen Dank dafür! Er hängt jetzt in diesem Moment neben mir an meiner Magnetwand und wird sich noch vieler Bieröffnungsaktionen erfreuen!

    Mein Geschenk an meinen Wichtel ist dubioserweise wohl noch nicht angekommen. Und das, wo ich gerade letzte Woche mit der Post unendlich zufrieden gewesen bin, die die meisten von mir bestellten Dinge einen Tag(!) nach Bestellung zugestellt hatten. Wie auch immer, ich hoffe, dass es noch ankommen wird. Vielleicht ist mein Wichtel auch einfach nicht zu Hause? Auf jeden Fall solltet ihr nun schon aus Prinzip bei Jakubs Blog vorbeischauen!

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  8. 10. November 2013 | Veröffentlicht unter Blogging, Offtopic.

    [Offtopic] Wertschätzung unter Bloggern

    Von

    Es passt gerade gut. In letzter Zeit bekomme ich vermehrt Linktauschangebote und Aufforderungen, diese oder jene Seite zu „liken“. Und manchmal frage ich mich, ob meine Ansichten des Bloggens zu lasch, zu hobbymäßig sind. So mache ich mir auch nichts aus Blogmarketing und Co. und sehe das ganze als großen Spaß, und nicht als Pflichtveranstaltung auf egal welcher Ebene. Nun möchte ich mich einfach mal einer Kritik stellen, die ich vorhin bekommen habe:

    Ich bin ein wenig enttäuscht von dir und habe mich dazu entschieden deinem Blog nicht mehr zu folgen. (…) vor allem ausschlaggebend war deine Ignoranz. Ich habe vor ca. 2 Monaten mehrmals Kommentare geschrieben, zwar Reaktionen von dir darauf bekommen, aber nicht gesehen, dass du a) Resonanz auf meinen Blog geliefert hast oder b) ihm gefolgt bist. Thema ist hier nicht „zwanghaftes Verfolgen eines Blogs“, sondern einfach ein Zeichen der Wertschätzung. Dies ist meiner Ansicht nach nicht erfolgt und so sollte es für dich zumindest ein Gedankenanstoß sein zukünftige Blogs anders zu behandeln. (…)

    Ersteinmal danke für diesen Kommentar. Es erfordert sicher viel Mut, einen anonymen Kommentar wie diesen zu posten. Aber ganz im Ernst: danke für die Kritik. Ich persönlich schreibe Kommentare, um zu diskutieren, zu kritisieren, zu loben, meine Meinung abzugeben. Ich schreibe sie nicht, damit auf den Link zu meinem Blog geklickt und diesem gefolgt wird, nur weil ich ein paar Mal irgendwo kommentiert habe. Denn, mit Verlaub, genau darum geht es dir. Nicht um Wertschätzung. Das kann man meiner Katze erzählen, die das vielleicht glauben würde, solange man ihr simultan dazu Leckerlies verabreicht.


  9. 5. Oktober 2013 | Veröffentlicht unter myself and I, Offtopic.

    Picture my Day #14

    Von

    Die meisten von euch kennen ihn ja mittlerweile: den PMD, bei dem die Blogger dazu aufgerufen sind, im Sinne gemeinschaftlichen Fotostalkens ihren Tag zu fotografieren. Dabei ist es  nicht wichtig, dass großartig etwas passiert (ist es bei mir nicht) oder darauf zu achten, welcher Blogger die beste Kamera hat (ich definitiv nicht) und wer die meisten Menschen aus reissenden Fluten und vör bösen Killernazizombies gerettet hat (bei mir waren es nur 4). Ich mag es sehr, mich durch die anderen Galerien zu klicken, besonders natürlich, wenn es die von Bloggern sind, deren Artikel ich regelmäßig lese.

    Wenn ihr das auch tun wollt, werdet ihr hier beim GoogleDoc fündig, oder hier bei der Facebookgruppe. Hervorragend organisiert wurde es dieses mal vom Regenbogenzebra. Danke dafür!


  10. 25. August 2013 | Veröffentlicht unter Bloggertreffen, BT '13, Messen&Conventions.

    Bloggertreffen ’13 – so war’s

    Von

    Und jährlich grüßt das Bloggertier. Gestern traf man sich bei schönstem Regenwetter in der bezauberndsten Stadt der Welt, um gemeinsam Bier zu trinken, zu quatschen und Spaß zu haben. Diese Vorhaben wurden alle hervorragend in die Tat umgesetzt! So war endlich unser Bier&Bröste-Team bestehend aus Mareike, Darya, Natascha, Lisa und mir wieder mal komplett, es gab Kölsch im Übermaß, und Spaß, nunja, den kann man bei der Besetzung natürlich ohnehin blind voraussetzen.

    Unmöglich kann ich jeden hier aufzählen, mit dem ich gesprochen oder den ich kennenlernen durfte – mein Namensgedächtnis ist nicht nur verdammt schlecht (meldet euch ruhig, wenn ihr mit mir geredet habt, dann habe ich auch endlich Namen zu den Gesichtern ohne stundenlang recherchieren zu müssen! *g*), nein, es waren auch einfach nur verdammt viele. Dabei war ich noch so unglaublich müde und von dem zwei Stunden Chaosreiseweg geschlaucht (wie viele Züge doch zwischen Düsseldorf und Köln ausfallen oder sich verspäten können, alter Verwalterfalter!

    BSdyho5IEAAwyEpsGeredet wird auf einem Bloggertreffen übrigens glücklicherweise wenig über das Bloggen an sich – zumindest nicht in meiner Gegenwart. Wenig finde ich unnötiger als Schwanzvergleiche Klickzahlen oder Pageranks betreffend. Ehrlich. Dafür wurde viel über Persönliches geplaudert, über Kunstrelevantes (bspw. mit Purin und Raine), Geekkram und Videospiele. Perfekt! Am Ende tänzelten wir noch ins Gloria, auf dessen Wege mir ein Teil meines Absatzes abbrach (das einzige zu beklagende Opfer an diesem Abend), weshalb ich mich nicht auf der Tanzfläche, sondern daneben aufgehalten habe und zwar dennoch viel Spaß mit den Discobesuchern, (Shit! Ich und Elektro!), die anderen drei Blogger jedoch leider verloren hatte. Huhu, Alex, Sebastian und äh.. sorry, wer warst du doch gleich? (ich verweise auf mein verkümmertes Namensgedächtnis) [edit:]Max! Er heißt Max! Ich lebe jedenfalls noch und wurde des Nachts nicht von Barbaren entführt! Hurra!

    Was gab es sonst noch?

    • Großartige Hasencores (Thilo, was genau wollten wir nochmal demnächst zocken?)
    • Wow. Schnapsleichen um 18 Uhr? Wow.
    • Ach, der Kai sieht im RL ja gar nicht so creepy aus wie auf seinem Profilbild!
    • Cocos Memebild ist ja wohl das beste überhaupt!
    • ich habe kein einziges Foto gemacht und nur drei extrem schlechte Kurzvideos. Ausrede: ich kränkel zur Zeit vor mich hin, ich darf das!
    • Endlich Ollis Twitteraccount gefolgt!
    • Wishu sieht in echt ja richtig possierlich aus! *inWangekneif* „Bitch!“

    Irgendwie war es allerdings unpersönlicher als letztes Mal, oder bilde ich mir das nur ein? Wie auch immer, es waren genug Leute dort, mit denen man sich gut unterhalten und/oder mit denen man verdammt viel Spaß haben konnte. Daher: Bloggertreffen? Immer wieder gerne.

     


  11. 15. März 2013 | Veröffentlicht unter Offtopic.

    Picture my Day – Medikamentenedition

    Von

    he(Fast) Immer dann, wenn ich hier wider Erwarten Schnippselchen aus meinem Privatleben preisgebe, handelt es sich dabei um den pmd: den Picture My Day, der dieses mal von Chris veranstaltet wird. Dieses Mal hier leider ohne Batman (wie der letzte) oder zündende Idee, dafür jedoch mit um mich kreisenden Viren, die jeden Superschurken in Sekundenbruchteilen vernichten würden. Muhahaha! Momentan kreuche ich von Arzt zu Arzt – unabhängig von egal wie dicken Erkältungen wie dieser jetzt – und war zudem noch nie so oft krank wie in den letzten Wochen. Ich armes Hascherl. Und weil ich so arm dran bin, gehe ich auch schon jetzt ins Bett, da ich darauf hoffe, morgen in aller Strahlesfrische dorthin gehen zu können, um zB. diese Dame zu treffen(und mir Vorträge anzuhören. Selbstverfreiständlich!). Gut, streicht das „in aller Strahlesfrische“. Heute also ein Bilderposting im Sinne der Bloggercommunity inklusive Fashion- und Beautybloggerfoto. Naja ok. Fast.


  12. 6. Februar 2013 | Veröffentlicht unter Gaming.

    Der Zeitzeugen Minecraft Server – Ein Update

    Von

    MC Server

    Gerade ein paar Wochen ist es her, dass mich die Lust auf Minecraft wieder gepackt hat. Spontan wurde ein Server angeschafft, um euch auch eine Möglichkeit zum mitspielen zu geben und was soll ich sagen? Sieht dufte aus.

    Nachdem viele tolle Vorschläge gemacht wurden, hat die Realität uns aber an den Ohren wieder auf den Boden der Tatsachen gezogen und uns mit einem spöttischen Grinsen klar gemacht, dass wir es uns von der Backe schmieren können ein Dorf aus Game of Thrones, oder Teile von Das Schwarze Auge, nachzubauen. Also haben wir uns einfach das Thema Mittelalter gegeben, einen groben Stil festgelegt und einfach mal drauflos gebaut. 


  13. 15. Januar 2013 | Veröffentlicht unter Offtopic.

    Projekt: Die Bier- und Barbaren“diät“

    Von

    Die Sachlage

    Bereits vor einigen Monaten habe ich hier im Blog über meine Figur gemeckert und Besserung gelobt, indem ich die Barbarendiät mutigst verfolgen würde. Hat leider nicht geklappt. Bis vor zwei Jahren war die Figur auch nicht so das Thema – die war durch den Fußball alleine schon gut. Leider musste ich den Verein zugunsten des Abendgymnasiums verlassen. Einige Monate hielt ich es noch durch, alleine joggen zu gehen, allerdings bin ich ein Rudeltier und finde Joggen alleine einfach unglaublich langweilig. Fitnesstudio scheidet auch aus und in Sachen Mannschaftssportarten gibt es in meiner Nähe nur welche mit Abendterminen. Alleine eine Diät zu halten, schaffe ich auch nicht und da aus meinem Freundeskreis niemand ernsthaft in Erwägung zieht, abzunehmen, bin ich nun doch sehr froh, Motivation durch eine Bloggergruppe zu erhalten. „Belly off“ nennt sich das ganze und wird von Whudat initiiert. Da man immerhin Fotos zeigt und sich somit dem Hohn und Spott der Masse aussetzt, muss man praktisch am Ball Fett bleiben, schließlich will man am Ende nicht als Verlierer dastehen, der sogar 3 Gramm zu- statt abgenommen oder gar auf halber Strecke aufgegeben hat.

    Das ganze wird 12 Wochen dauern mit je einem Update pro Woche. Ich hatte zuerst überlegt, dieses „Projekt“ auf einen neuen Blog auszulagern, allerdings…. nein. Es ist nur ein Posting pro Woche und ich werde es genretypisch verkleiden, macht euch da mal keine Sorgen. Furztrockene „So, 300 Gramm abgenommen, ich bin voll stolz und hier habt ihr ein Foto von meinen benutzten Joggingsocken als Beweis“ – Artikel werdet ihr nicht lesen müssen.


  14. 13. Januar 2013 | Veröffentlicht unter Allgemein.

    Für Unternehmen: In 4 Schritten zur perfekten Bloggerzusammenarbeit

    Von

    blogFür manche dienen Blogs der puren Unterhaltung, für manche sind sie kreativer Zeitvertreib und für wieder andere eine billige Werbefläche. Unternehmen schreiben diverse Blogger gerne an, was auch sicher seine Berechtigung hat, denn im besten Falle profitieren beide Parteien davon, ohne es in irgendeiner Phase der Zusammenarbeit zu bereuen. Doch wie sollte man solch eine Kooperation gestalten? Wie schreibt man die Blogger am besten an, was sind Geheimtipps und was ganz klare Don’ts? Dieser kleine Guide hilft garantiert weiter.


  15. 11. Dezember 2012 | Veröffentlicht unter Offtopic.

    Warum ich lieber mit amerikanischen Künstlern arbeite…

    Von

    Wenn der Deutsche denn überhaupt antwortet, was auch nicht immer der Fall ist. Natürlich gibt es auf beiden Seiten Ausnahmen, ich habe auch schon mit sehr netten, hilfsbereiten deutschen Künstlern (was ich sehr weit fasse: Autoren, Maler, Videokünstler etc.) gesprochen, wobei sich die, die ich auf dem Blog bereits vorgestellt habe, gerne angesprochen fühlen dürfen :) Sehr prägnanter Unterschied übrigens: Amerikaner bezeichnen die Artikel dann als Presse, Deutsche wollen den Blogartikel dann am liebsten gar nicht erwähnen, übertrieben ausgedrückt. Blogs sind hierzulande eben doch noch eher verpöhnt.

    Gerne lasse ich mich übrigens eines Besseren belehren. Bist du ein freundlicher Künstler? Dann sprich mit mir, auch ich beiße nicht! Ganz sicher auch möchte ich nicht nur motzen. Es soll vielmehr als kleiner Appell verstanden werden. Blogger wollen dem Künstler in der Regel tatsächlich nichts Böses, das scheint hier einfach noch nicht überall angekommen zu sein oder die deutsche Welt steckt generell im Abmahn- und Copyrightangstwahn, während bei den Amerikanern eher die Mentalität gilt: Sharing is caring und support. Was es, meiner Meinung nach, auch ist. Wenn ich persönlich einen Künstler und dessen Arbeit vorstellen möchte, dann geschieht das immer aus und mit Respekt und mit dem Wunsch, dass seine Arbeit von noch mehr Menschen gesehen wird.

    [Basierend auf meinen persönlichen Erfahrungen]


  16. 26. November 2012 | Veröffentlicht unter Offtopic.

    Werde zum Bloggerliebling in nur 3 Schritten!

    Von

    Keine Freunde? Niemand, der mit dir spielt? Du sitzt vor Langeweile sabbernd im Büro und bastelst dir aus Büroklammern deine Traumfrau? Das muss nicht mehr sein!

    Dank Web 2.0 kannst du dir deine Freunde im Internet zusammensuchen! Alles, was du dafür brauchst ist lediglich

    • Das Internet √
    • Die Fähigkeit, Bilder anzusehen und wiederzuerkennen √
    • Eine Agentur

    .

    Nachdem du letztere gekauft, geliehen oder von deiner Katze geklaut hast, kannst du frohen Mutes ans Werk gehen.


  17. 30. August 2012 | Veröffentlicht unter Internetfundstücke, Offtopic.

    Surftipps: Foren

    Von

    Foren sind die Vorläufer des Web 2.0 und mittlerweile wurden sie von den Social Networks vertrieben und verdrängt. Sagt man.

    Foren bieten mehr, als nur die Vernetzung innerhalb einer bestehenden Gruppe. Sie verbinden völlig Fremde miteinander, die ein Thema, ein Gedanke oder auch nur eine bestimmte Art des virtuellen Miteinanders eint. Die einzelnen Threads werden bequem in Unterforen geordnet, sodass man auch nach Wochen und Monaten recht schnell die Themen der Wahl finden kann, zumal die Suchfunktion zwar oft vergessen wird, jedoch nicht weit entfernt ist. Man kann in den Foren herumstöbern, sich über fremde Sichtweisen aufregen oder fröhlich mitdiskutieren und seinen eigenen Horizont schneller durch Fremdmeinungen und -Ansichten erweitern, als man es in freier Wildbahn oft täte. Die Communities, auf die man in Foren trifft, zeichnen sich eben auch durch ihre Diversität aus.

    Ich persönlich nutze Foren schon seit Anbeginn meiner eigenen Internetzeit, bin in vielen registriert, wenngleich ich auch nicht überall aktiv und nicht selten nur ein stiller Mitleser bin. Einen Forumsneuzugang in meiner Linkliste stelle ich euch nun genauso vor wie meine paar Lieblingsforen. Und welche besucht ihr?


  18. 5. August 2012 | Veröffentlicht unter Bloggertreffen, BT '12, Messen&Conventions.

    BTK12 & PMD

    Von

    Eigentlich sollte ich jetzt in Insidersprache weiterschreiben, leider kenne ich selber zu wenige Insiderbegriffe. Dumm gelaufen.

    Hi, ich bin das kreischende Mädchen vom Kickern und es tut mir nicht leid. Das Bloggertreffen war großartig, ich hatte viel Spaß, habe viele nette Menschen kennengelernt und Altbekannte endlich! wiedergetroffen. Ein besonderes Dankeschön gilt natürlich Marc, der als mein persönlicher Taxifahrer meine Hin- und Rückfahrt sehr kurzweilig gestaltet hat. Eigentlich könnte ich jetzt noch viele andere Menschen verlinken, die mich in irgendeiner Form begeistert haben. Anni zum Beispiel, die ziemlich klasse ist und sowieso viel besser aussieht als auf ihren Fotos (und deren Freund massiert als wollte er mich umbringen!) Alex war ja auch niedlich. Und Jens war auch alles andere als unnett. Überhaupt waren nur interessante Menschen anwesend, ich bin aber gerade zu müde um mehr Leute zu verlinken. Meine Blogroll jedenfalls wurde durch ein paar neue Abos aufgehübscht! Ich fand alle, mit denen ich gesprochen habe, wirklich außerordentlich nett und würde das generell gerne mal wiederholen! :)

    Zuletzt bleiben nur noch drei Fragen offen: Warum werde ich so penetrant mit Penissen in Verbindung gebracht? Wer ist eigentlich Sexil? Und warum zum Teufel haben so viele Blogger ihre Titten an den unmöglichsten Stellen?!

    Oh und ein herzliches Danke an die Organisatoren, war klasse organisiert!


  19. 2. August 2012 | Veröffentlicht unter Offtopic.

    Blogbuch des Captain: Die Blogger WG – The Next Generation

    Von

    Letztes Jahr im September hatte ich ein paar meiner Lieblingsblogger in eine virtuelle WG gesteckt, um deren Persönlichkeiten in aller Kürze bloßzustellen in Schubladen zu stecken und ihre Blogs somit zu empfehlen. Jetzt wird es wieder Zeit, einen Teil meines Feedreaders zu präsentieren! Die Links vom letzten Mal seht ihr im entsprechenden Posting, denn hier werde ich sie nicht wiederholen, schließlich tauchen bei den neuen Star Trek-Serien – lassen wir Worf einmal außen vor – alte Rollen auch nur als Gaststars auf. Star Trek hat im Übrigen auch Soapcharakter, weshalb es sich auch ganz gut anbietet. Außerdem gefällt mir das Setting dort dezent besser  ;)

    Lange habe ich darüber nachgedacht, wer denn bloß der Captain der U.S.S. Bloggerprise, bei deren Name sich eines jeden Fußnägel aufrollen,  sein könnte. Mir wurden via Twitter ein paar Blogs vorgeschlagen, die definitiv das Szepter innerhalb der Blogosphäre tragen, zufrieden wäre ich damit jedoch nicht, da sie schlichtweg nicht in meinem Reader ansässig sind und das ganze meine WG ist. Meine WG, mein Raumschiff, mein Blog? Ach ja! Dementsprechend wäre ich auch der Captain. Ich werde auch mein Shirt für euch zerreissen, versprochen. Nur ob ich das dann auch bildlich festhalten werde steht auf einem anderen Blatt. Kommen wir jetzt aber endlich zum Blogbuch des Captain, Sternzeit 2012:


  20. 28. Juli 2012 | Veröffentlicht unter Internetfundstücke, Offtopic.

    Eine Pocket Princess wird böse oder: Blogger sind selbstbeweihräuchernde Egoprinzen

    Von

    (Urheberin des Bildes)

    I’ve noticed people taking PPs [Pocket Princesses, Anm.d.Red.] and reposting them on their own feeds, either as lone cartoons or as big photosets. One such photoset has clocked up over 37k notes with NO linking credit back to my tumblr feed here. PLEASE, reblog rather than repost. Don’t repost Tumblr art to boost your own signal, that’s not cool.

    And if you ever DO post something from somewhere else, please make sure you include a link to the creator, so people can find their work. That’s the courteous thing to do.“

    !

    Es ist oft unfassbar, wie die Linkmoral in der Blogosphäre ist. Es darf nicht sein, dass zwar ganz brav derjenige verlinkt wird, der es auf seinem Blog gepostet hat, aber nicht der, der das Bild/whatever eigentlich kreiert hatte. Oft muss man zig Links folgen, sich von via zu via hangeln, bis man den Urheber endlich gefunden hat! Was soll das? Wir, die Blogger, sind in der Regel nur die Weitertratschenden. Ein „Seht mal, was ich hier Cooles habe!“ macht mich nicht zur grandiosen Heldin. Das schafft dann auch kein Via zu demjenigen, der das Objekt der Begierde auch nur irgendwo anders gefunden hat. Nennt ihr, wenn ihr ein Bild von DaVinci zeigt, auch zuerst eure Mutter, die euch den Künstler näher gebracht hat? Viel wichtiger ist doch, wer das Bild überhaupt gemalt hat. Trotzdem scheint es den meisten Bloggern wichtiger zu sein, ihre Bloggerkollegen zu verlinken. Ganze böse Reden werden geschwungen, wenn jemand ein via vergessen hat. Von Diebstahl ist dann gerne die Rede und die Blogger sind beleidigt. WTF?! Ich würde das Arroganz nennen.