1. 8. November 2016 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Justice League Film mit Steppenwolf!

    Von

    Ich rede hier nicht von der Rockband aus den 70ern, sondern von einem der Erzfeinde der Justice League und dem bösen Schergen, welcher der Truppe den Hintern heiß machen soll im kommenden Justice League Film, welcher am 17. November 2017 in unsere Kinos kommt. (Wer an dem Tag 17 wird bekommt von mir einen Keks, vielleicht.) Aber wer oder was ist denn eigentlich Steppenwolf, hat er ein dickes Fell und heult er den Mond an oder rennt er einfach wie der Coyote durch die Wüste?

    steppenwolfbanner

    Wie alt is‘ er denn? – Get your motor runnin‘

    Ja gut, er wurde uns AUCH in den 70ern vorgestellt, um genau zu sein 1972 und wie schon oben bemerkt, kennt man den Namen eher als Rockige Band anstelle eines Alien Kriegers mit Axt und militarischen Grundverständnis.

    Woher kommt er denn? – Head out on the highway

    Er ist Mitglied der Rasse der „Neuen Götter“ und außerdem der Onkel von Darkseid. Heimat ist ihm der paradisisch klingende Planet Apokolips. Das ist so ähnlich wie Acapulco. Nur wärmer. In DC’s The New 52 sehen wir ihn des Öfteren gegen die Justice League antreten. Somit hat er sich in Augen der werten DC Vertreter offenbar bewährt und darf weiter existieren. Einen kleinen Vorgeschmack können wir bereits in Batman Vs Superman auf ihn erhaschen. Dort zeigt eine Vision seitens Lex Luthors bereits Steppenwolfs Erscheinen. Schaust du hier:

    Was kann er denn? – Looking for adventure

    Er ist unter anderem für seine riesige Elektro-Kriegsaxt bekannt (ich wünschte ich wäre auch für meine Elektro-Kriegsaxt bekannt. Wer noch?) und außerdem hat er ein High-Tech Hoverbike, das selbst Marty McFly vor Neid erblassen lassen würde (Warte, dafür möchte ich bekannt sein) Wie die anderen New God Charaktere ist er unsterblich (Sch****, doch dafür!) und verfügt über etliche Superfähigkeiten. Darunter finden wir: Superstärke, gesteigerte Geschwindigkeit und Ausdauer und Resistenz. Gefährlicher als das Schwert (aka. Hier Axt) ist aber der Verstand. Steppenwolf ist nämlich auch noch ein genialer Taktiker und Kriegsveteran. Hinzu kommen monströse Kriegshunde, auf denen seine Untergebenen teilweise sogar in den Kampf stürmen. (Who let the dogs out?)

    Wen hat er schon besiegt? And what ever comes our way

    Darunter kann ich namhafte Superhelden wie Superman und Wonder Woman nennen. Die hatte der werte Scherge bereits im Kampf um die Erde im „Apopolips War“ bezwungen. Keine Sorge, Batman saves the day. Steppenwolf wird vertrieben, aber kehrt zurück, um sich nach der Unterjochung eines kleinen Landstrichs der gesamten Übernahme der Erde zu widmen. Da bezwingt er dann auch die Armeen der Welt und so weiter und so weiter.

    Auf Erde 2 sind etwa 300 Millionen Dollar Belohnung auf ihn ausgeschrieben. Aber gut, wer soll den schon fangen? Das wäre ja *hint hint* wahrlich bizarr.

    Wer spielt ihn denn? – Born to be wild

    mance

    Was wir von all dem letztlich in dem Film sehen werden lässt sich natürlich noch nicht klar sagen. Schon fest steht, dass er von Ciaran Hinds gespielt wird, welchen wir aus Game of Thrones kennen. Dort trägt er als Mance Rayder lieber Wolfsfell gegen Frostbeulen (ist aber auch arschkalt), jetzt wird er selbst zu einem. Also Wolf, nicht Arsch, wobei?

    Wen würdet ihr denn noch gerne in der Verfilmung der Justice League erblicken? Irgendwelche Favoriten, die bislang in den Filmen zu kurz gekommen sind?

     


  2. 4. November 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Trailer.

    Neuer Trailer: Power – Grace – Wisdom! Wonder Woman

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    Gestern war es so weit. Warner Bros. Und die werten Herren und Damen von DC begrüßten uns mit einem neuen Trailer zu Wonder Woman, dem Origins Film, der 2017 in die Kinos kommt. Etwa ein halbes Jahr müssen wir uns noch gedulden, bis wir den Streifen und sie über die Leinwand turnen sehen können,  aber der Trailer hat Lust und Hoffnung auf mehr gemacht. Zumindest mir.

    Einiges ist neu im Hause DC. Vieles alt. So unter anderem auch die Fehde mit Marvel. In den Comics bieten sie sich ein Kopf an Kopf rennen, Schlag auf Schlag und Bam an Klong. Bei den Filmen hat meiner Meinung nach Marvel klar die Nase vorn, sind kurzweiliger, bunter, charmanter und die Charaktere einzeln überzeugender. Erst kürzlich wieder durch DR. STRANGE bewiesen, wissen sie die Zuschauer in Bann zu schlagen und hadern auch nicht vor Popcorn Ambiente und skurilen Charakteren. Dabei ist Dr. Strange sogar noch Farbenpracht gemischt mit Philosophie. Es wurde mir bisher nie langweilig bei den Filmen seitens Marvel.

    Schwert und Sandalen Film

    DC versucht düsterer zu sein. Gritty, staubig, dunkel, finster… langatmig. Harsche Kritiken gab es bislang zu Man of Steel (für mich einer der fürchterlichsten Auftakte einer Superhelden Karriere), Suicide Squad (der hauptsächlich von Harley Quinn getragen wurde) und auch Batman vs. Superman. Womit sich das kreisrunde Schild wieder schließt und wir zu Wonder Woman zurückkehren. Entgegen meines Daseins als Superman Fanboy (darf ich noch boy schreiben auch wenn ich 38 Jahre alt bin?) hat mich in dem Film NUR Wonder Woman überzeugt. Das, obwohl ich mehr als skeptisch war, als  Gal Gadot für die Rolle gecastet wurde. Sie wirkte mir in ersten Szenen zu sehr wie ein Model. Aber im Kampf gegen Doomsday, das amazonische Kämpfergrinsen auf den Lippen, jauchzend vor Freude auf einen harten Fight als sie weit in die Ferne geschlagen wird, überzeugte sie mich. Außerdem ist das Kostüm mehr als stimmig und fügt sich in das „erwachsenere“ Ensemble der anderen Helden und sie hat eine geile Titelmelodie, welche wir auch wieder am Ende des Trailers hören dürfen. Neben ihr erwarten uns noch Chris Pine, aka Captain James T. Kirk als famoser Soldat, Robin Wright die Princess Bride als General Antiope und natürlich JEDE MENGE AMAZONEN!

    What could possibly go wrong?

    wonderwoman2

    Vieles. Sehr vieles könnte schief gehen. Aber immerhin heißt die Regisseurin Patty Jenkins (Ihr Bruder ist Leeroy Jenkins und bekannt aus WoW). Ihr letzter Film Monster spendierte Charlize Theron direkt mal einen Oscar. Das wird zwar Gal Gadot vermutlich nicht so ergehen, könnte aber neben Action einen gewissen Tiefgang vermuten lassen. Hoffentlich ohne langatmig zu werden, wie bisher viel zu oft bei DC.

    Die Insel Themyscira und Heimat von Wonder Woman ist so üppig, farbenfroh und saftig, dass ich auch direkt wie die werte Diana Prince einen Köpper in die farbenfrohe Welt und das tiefe Blau des Ozeans machen möchte. Zumindest bis die Besatzung anrückt und es zu einem wutentbrannten Kampf der Welten am idylischen Strand kommt. Dort wird Diana dann auch zum ersten Mal wirklich bewußt, was außerhalb des Inselparadieses vor sicht geht. Nichts wie auf, Schild und Schwert geschnappt (und natürlich das lässige Lasso der Wahrheit) und auf geht es. Auch in den Kampfszenen springt, fliegt, gleitet, rutscht, tritt, peitscht und schlägt sich Wonder Woman nur so durch eine Vielzahl an Slow Motion Momenten. I wonder if it’s any good. Ich hoffe schon.

    Am 15.06.2017 wissen wir mehr.

    Solltet ihr nicht so lange warten wollen könnt ihr euch ganz einfach bei Sideshow eine ½ scale WONDER WOMAN STATUE zulegen. Knappe 2100 Dollar solltet ihr dafür aufbringen können. Erscheinen wird sie dann an eurer Türschwelle Juli-August 2017. Also zwei Monate nachdem ihr festgestellt habt, ob der neue Wonder Woman Film wirklich etwas taugt.


  3. 9. August 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Suicide Squad: So handzahm, dass es schmerzt

    Von

    Handzahm in Bromance ergehende Figuren gekleidet in hübsche Kostümchen und garniert von mehr oder minder flotten Sprüchen, die jedoch zumeist nur zäh von den blutleeren Lippen tropfen: „Suicide Squad“ ist der schnurrend verplüschte Tribble unter den DC-Movies. Und das ist eine Farce angesichts dessen, dass hier Schurken im Fokus stehen statt der strahlenden Helden mit schmalzigen Löckchen anderer DC-Verfilmungen.

    Nun zu sagen: „Aber naja. So schlecht war er nicht und die erste halbe Stunde war sogar richtig gut“ ist eine Aussage, die von mir nicht ausgelutschter sein könnte. „Okayishe“ Filme gibt es genug; handlungsarme Streifen bar jeglicher Botschaft oder gar Innovation. Doch hier bin ich, gerade im Nachgang, wenn ich meine verschlafenen Gehirnwindungen endlich entwirrt habe, sehr enttäuscht. Suicide Squad hätte so gut werden können! Er hätte DC aus der Filmtristesse reissen und ein Statement setzen können! Harley Quinn, der Joker, Deadshot, Diablo – das sind alles Figuren, die unglaublich viel Potential in sich tragen und einen Plot mit viel dreckigem Humor und neuen Ideen hätten füttern sollen. Wie großartig wäre es gewesen, wenn die Hintergründe genauer beleuchtet worden wären, man ausnahmsweise einmal unmoralischen Stoff zu sehen bekommt und überhaupt etwas erfährt, das die Existenz der Schurken als Protagonisten rechtfertigt. „Schurke“, „Bösewicht“, „supervillain“ – Dammit, diese Bezeichnungen muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Doch statt des zu erwartenden, bitteren Geschmackes enthüllt sich im Mundraum lediglich eine klebrige Süße, die derart unpassend im optischen Dunkel des Filmes erscheint. „They are bad guys – The worst of the worst“, wie im Film gesagt wird? Um es mal mit Harleys Worten auszudrücken: Hahahahaha!

    „Guddy? Worum geht’s eigentlich?“

    Ach ja. Der Film hat ja auch einen Plot. Habe ich gehört. Unter Leitung von Amanda Waller wird die „Task Force X“ eingeführt, im Real Life besser bekannt als „Suicide Squad“: Verurteilte Schwerverbrecher sollen unter fachkundiger Leitung der Good Guys auf besonders aussichtslose Missionen geschickt werden, klein gehalten durch explosive Implantate. Falls die Welt bedroht wird. Oder sich Superman spontan gegen die Menschheit wendet. Oder irgendwo eine Kaffeemaschine explodiert, weil eine gewisse Guddy sie wiedermal nicht richtig bedient hat. So oder so: Weshalb bei solchen Missionen ausgerechnet jene Schurken auf Streife geschickt werden, wird mir nicht ganz klar. Jemand, der einen Boomerang werfen kann? Ach, holt doch Link, der kann zumindest noch das Masterschwert schwingen. Allzu bösartig will ich hier aber auch gar nicht sein: Immerhin können sie alle kämpfen. Nur – wäre es nicht dezent sinnvoller, gerade weltenzerstörerische Kräfte nicht gleich wahnsinnigen Verrückten ans Herz zu legen, sondern, sagen wir mal… jemandem wie… hm…. Superman?

    Doch naja, es geht schließlich um die Figuren. Also lehnen wir uns zurück und genießen das bitterböse Schauspiel der Verurteilten, die sich in ihrer eigenen Boshaftigkeit suhlen und – Moment. Warum genau schießen mir statt böser Sprüche und skurrilem Wahnsinn Herzen entgegen? Bromance! Guter Wille! Friendship is fucking Magic! Scheinbar. Ja, der Film ist mir deutlich zu zahm. Himmel, das letzte Drittel des Filmes besteht aus netten Botschaften und Gekuschel! Im übertragenen Sinne natürlich. Vordergründig gibt es ja auch noch einen Endkampf. Oder so. An sich könnte man die Schurken auch fast durch B-Klasse-Helden ersetzen und es würde sich an der Stimmung kaum etwas ändern. Schade. Auch der Joker kommt, und das ist ob des Marketings im Vorfeld dubios – deutlich zu kurz.

    Harley Quinn

    „Gibt’s denn auch gute Punkte?“

    Aber sicher! Es beginnt sogar vielversprechend mit comicesker Bildsprache und auch die Figureneinführung ist – obgleich mancherorts ob ihrer Längen bemängelt – recht interessant. Gleich einem Mosaik fügen sich die Szenen zu einem Bild zusammen, das zwar konfus daher kommt, doch genau damit auch den Charakter des Suicide Squads unterstreicht. Es macht Spaß, da zuzusehen. Wo die Bilder und Story nur bis zu einem gewissen Maß zu begeistern wissen, schafft dies die Musik bis zum Ende des Films und lässt an Kick-Ass erinnern, der eine ähnlich energische Playlist aufzuweisen hat. Leider können die Bilder da nicht mithalten. Den Soundtrack würde ich mir daher eher zulegen als die DVD zum Film selbst.

    Als Figur finde ich primär Harley Quinn trotz aller Kritiken ziemlich gut getroffen. Ihre Vergangenheit wird angerissen, es bleibt Spielraum für eigene Interpretationen. Ihre nur nach außen hin scheinende, selbstbestimmte Sexualität wird ebenso sichtbar wie ihr zerbrechliches Inneres, das sie hinter einer grinsenden Maske aus Sprüchen versteckt. Margot Robbie spielt diese Rolle meiner Meinung unheimlich gut und treffend. Ihrem Spiel sehe ich gerne zu, sie als Harley ist darüber hinaus auch eine der wenigen echten Glanzpunkte des Filmes.

    Fazit

    Ja. Nett. War ok. Aber er bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück und wird auch dem Thema nicht wirklich gerecht. Nichtsdestotrotz machen einzelne Szenen durchaus Spaß und der Beginn kann sich auch sehen lassen. Es gibt deutlich schlechtere Filme und es ist seitens DC immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Dennoch: Unterm Strich finde ich ihn enttäuschend, zu wenig irre und fies angesichts meiner Erwartungen.


  4. 13. Februar 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Deadpool – 5 Dinge, die ich beim Kinobesuch gelernt habe

    Von

    Zur Abwechslung einmal kurz und knapp:

    • Comicfiguren dürfen Comicfiguren bleiben. Um ehrlich zu sein hat mich dieser Trend hin zum Realismus in Comicverfilmungen dezent genervt. Nolans Batman, den fast jeder mag und ob seiner düsteren Realitätsnähe gefeiert wird? Da wurde mir das Geld für den Kinobesuch zu schade. Nicht, dass Comics nicht auch realistisch sein können. Durchaus. Doch wurde es mir schlichtweg zu viel und dadurch zu dröge. Spätestens die Avengers gingen wieder davon ab, schossen jedoch leicht über das Ziel hinaus und wurden zu bunten Popcorngeschichten. Auch nicht schlecht, aber erst jetzt durch Deadpool weiß ich: Hey, es geht wirklich perfekt. Was ich mit „perfekt“ meine: Deadpool ist eine Comicfigur. Er wankelt zwischen Brutalität, humorvollen bis albernen Momenten und Tragik hin und her, behält dabei jedoch die Elemente bei, die ihn wirken lassen wie frisch aus den bunten Seiten entsprungen, was primär der Animation seiner Augen, aber auch seiner ganzen Attitüde zu verdanken ist. Ein wenig over the top, nicht immer 100% glaubwürdig, überspitzt und dabei doch charmant. Für mich ist diese Deadpool-Interpretation das perfekteste, was die Comicverfilmungsindustrie seit langer Zeit, wenn nicht gar je, hervorgebracht hat. Die perfekte Verbindung zwischen Comic und Film.
    • Man kann albern sein, ohne albern zu wirken. Teabagging. Kotzwitze. Hodengesichter. Analhumor. Dinge, die perfekt in jede Teeniekomödie passen würden und dort absolut albern wirken. Logisch: Es ist albern. Aber hier wirkt es auf mich nicht so. Nicht im negativen, kindischen Sinn. Vielmehr hat es gepasst. Wie eine Prise Salz im süßen Pfannkuchen hat dieser „Pipi-Kacka-Humor“ den Film nur unterstrichen, statt ihn beherrscht und versalzen. Auf ominöse Weise wirkt es sogar erwachsen. Vielleicht bin ich innerlich auch spontan um 20 Jahre verjüngt worden, sodass mir die tatsächliche Albernheit nicht so auffällt. Zudem ruhte man sich nicht auf altbekannte Witze aus, sondern wurde kreativ.
    • Die Aussage „Der Film nimmt sich nicht so ernst“ hat endlich wieder eine Bedeutung. Um genau zu sein ist das eine Aussage, die mich mehr und mehr genervt hat. Welcher Film nimmt sich überhaupt noch – im Sinne des Zuschauers – ernst und muss das jedes Mal erwähnt werden, nur weil irgendeine Figur einen hellen, selbstironischen Moment hat? Für mich wurde es mehr und mehr zu einer leeren Phrase. Hier jedoch passt es. Und wieder nicht. Denn natürlich nimmt er sich ernst. Alles andere wäre ein Kindertheater. Doch die selbstironischen Seitenhiebe haben Charakter und Geist, wirken nicht gekünstelt, sondern sind Teil der Charakterisierung Deadpools. Ob nun Wolverine verunglimpft wird, die X-Men, ein gewisser Green Lantern oder Ryan Reynolds selbst: Es sind mehr oder minder kluge Referenzen, gepaart mit einer gehörigen Portion Humor. Klasse.
    • Es gibt tatsächlich auch coole Teenager in Filmen. Mit Negasonic Teenage Warhead wurde eine unbekannte X-Men eingeführt, die das genervte teenagereske Augenverdrehen perfektioniert hat und lieber auf dem Handy tippt, als sich am Kampf zu beteiligen. Allerdings nervt sie nicht. Es macht vielmehr Spaß, ihr zuzusehen. Es ist nicht zu extrem. Überhaupt sind die Nebenfiguren gut besetzt, die Auswahl spannend und ich mag tatsächlich jeden einzelnen. Wahrhaftig fast eine Premiere für mich.
    • Manchmal kann man geilem Marketing auch vertrauen. Die Werbung, die im Vorfeld gemacht wurde, war stets auf dem Punkt. Witzig, originell, schier frei Deadpoolschnauze. Trotzdem hatte man Angst: Kann der Film den dadurch geschürten, hohen Erwartungen wirklich gerecht werden? Jep. Kann er. Definitiv. Er ist genau so, wie ich es erwartet hatte. Exakt. Es wurden keine falschen Versprechungen gemacht und die witzigen Szenen, die in den Trailern und Teasern gezeigt wurden, sind definitiv nicht die einzigen oder besten lustigen Szenen im Film. Gut gemacht. Wirklich gut.

    Man ahnt es: Ich finde den Film gut. Er macht Spaß, ist Deadpool wie man ihn kennt und vielleicht auch liebt und hat das gewisse Extra, das ihn von anderen Filmen seiner Zunft unterscheidet. Die vielfach eingerissene, vierte Wand beispielsweise. Der wundervolle Deadpool an sich. Sexszenen, die zur Abwechslung nicht peinlich sind. Eine der genialsten Eröffnungsszenen, die ich kenne. Eine Kameraführung und Special Effects, die auf den Punkt sind. Die Metaebene. Und damn, ist Deadpool sexy. Aber das nur am Rande. Verzeihen Sie diesen unqualifizierten Kommentar, werte und hochgeschätzte Leserschaft. Doch es ist Fakt! Wirklich!

    Wenn ihr Deadpool und/oder derben Humor mögt, sowie die Werbekampagne schon großartig fandet, guckt euch den Film an. Ich kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass man unter diesen Voraussetzungen von ihm enttäuscht werden kann.


  5. 26. Juli 2015 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Ant-Man

    Von

    Genre: Sci-Fi, Action
    Regisseur: Peyton Reed
    Darsteller:
     Paul Rudd, Evangeline Lilly, Michael Douglas 
    Erscheinungsjahr:
    2015
    Spieldauer:
    115 Minuten
    Originalton: Englisch
    Trailer | Ant-Man vorbestellen


    Handlung

    Als der intelligente Einbrecher Scott aus dem Gefängnis entlassen wird, hat er vor allen Dingen eines im Sinn: Fortan rechtschaffen leben, um nicht nur ein normales Leben führen, sondern auch seiner kleinen Tochter ein gutes Vorbild sein zu können. Dass er wenige Tage später doch noch von seinem Freund dazu überredet wird, den Safe des vermögenden Hank Pym zu knacken, steht er dort nicht etwa vor einem Sack voller Geld und Juwelen, sondern vor einem ominösen Anzug. Kaum probeweise angezogen und sich im Spiegel bewundert, entfaltet sich das wahre Potential des Anzuges: Scott schrumpft auf possierliche Ameisengröße und entwickelt eine in Relation zur neuen Körpermasse unwahrscheinliche Kräfte.

    Während Scotts Odyssee durch die plötzlich viel zu große Stadt lacht sich Anzugbesitzer Hank Pym ins Fäustchen: Die Einbruchsmöglichkeit in sein Haus war von seiner Seite aus initiiert, ein krudes Rekrutierungsmanöver. Denn Scotts Diebes-Fähigkeiten werden von ihm dringend benötigt, um die Pläne der garstigen Organisation Hydra zu vereiteln, die eine zweite Version des Verkleinerungsanzuges für ihre Zwecke beanspruchen will und bereits krude Pläne damit schmiedet. Scott hat nur noch wenig Zeit, von einem semi-ordinären Kriminellen zum Superhelden Ant-Man zu werden.

    Meine Meinung

    Ant-Man ist nun längst nicht der bekannteste oder gar beliebteste Superheld, dennoch ist er bekanntermaßen einer der Gründungsmitglieder der Avengers und hat zumindest im Comickosmos eine kleine Bedeutung. Die ist in den Marvel Verfilmungen bislang leider untergegangen, daher freut es mich sehr, dass ihm nun die Aufmerksamkeit zuteil wird, die er verdient! Natürlich fragt man sich nach den letzten Marvelfilmen: Was kann ausgerechnet der kleine Ant-Man bieten, was nicht zuvor bereits zehnfach durch die Actionmaschinerie gejagt worden ist und man nicht von Iron Man, Captain America und Co. nicht schon imposante kennt? Kann ein neu eingeführter Superheld da überhaupt noch die Krone aufsetzen? Die Antwort ist simpel: Nein, kann er nicht. Nicht, wenn es ihm nach Größerem strebt.

    Und so ist der Ameisenmann auch deutlich geerdeter. In bester Spiderman-Manier muss er sich nicht nur vom Otto Normalbürger hocharbeiten und lernen, die neuen Fähigkeiten zu zähmen und letztlich zu meistern, sondern er agiert auch in deutlich minimalistischerer Szenerie. Haupthandlungsorte sind zum einen das Labor mit dem obligatorischen Bösewicht und der anziehenden Vernichtungswaffe, zum anderen aber auch und vor allen Dingen das bodenständige Häuschen des früheren „Ant-Man 1“ Hank Pym, der nun aufgrund seines voran geschrittenen Alters den Ameisenanzug  erst an den Nagel, und nun an Scotts Schultern gehängt hat. Nicht einmal steht die unmittelbare Vernichtung der Menschheit durch fiese Aliens in unmittelbarer Aussicht, sondern zunächst „nur“ das Besitzrecht des gelben Minianzuges an Hydra.

    Die Welt um Scott erscheint kleiner und das nicht nur aufgrund des Umstandes, dass er auf Augenhöhe mit dem liebenswerten Krabbelvieh ist. Dieses ist wunderbar in Szene gesetzt, sowohl optisch, als auch auf narrative Weise. Die Interaktionen mit den Ameisen wirkt erstaunlich plausibel, deuten militärisch anmutende Strukturen an und fokussieren auch auf einzelne Individuen ihrer Art, die auf ihre Weise irgendwie sympathisch wirken, ohne dass sie romantisch verklärt vermenschlicht werden.

    Während die Ameisen sicher eine solide Basis für die Darstellung des Ant-Man bilden, schaffen es auch die humanoiden Charaktere, zu überzeugen. Sieht man von dem schablonenartigen Bösewicht ab, haben die anderen Personen in Scotts Umfeld Substanz. Da ist der neue Freund von Scotts Exfrau, der zunächst wie der Stereotyp des „Arschloch-Neuen-Freundes“ wirkt und wider Erwarten doch ein ganz cooler Typ ist. Oder der Minikriminelle Luis, der zwar ein Sidekick ist, aber nicht etwa durch andernorts bereits durchgekaute Albernheiten auffällt, sondern vielmehr durch witzige Einfälle glänzt und so ganz nebenbei auch den Humor des Filmes unterstreicht und in Form von Scotts ironischer Art ihren Höhepunkt findet. Ich mag es sehr, dass er von sich aus bestimmte, kitschige Momente entschärft.

    Ant-Man ist nämlich vor allem eines: Ein sehr kurzweiliger, fast komödiantischer Film, der zwar Action bietet, sich jedoch nicht darauf ausruht. Hier möchte ich den Bogen zurück zur Frage schlagen, ob Ant-Man die bisherigen Marvelfilme toppen kann. Die Explosionen werden nicht größer, können es gar nicht werden und das ist den Machern vollends bewusst. Seine Sternstunden hat der Film in den geschrumpften Kämpfen. Etwa, wenn Scott durch Miniaturmodelle rennt,um Schüssen zu entfliehen  oder im Endkampf, bei dem eine Spielzeugbahn zweckentfremdet wird. Der Kontrast zur fulminanten, lauten Action innerhalb Ant-Mans Perspektive und der immer wieder eingeblendeten  Sicht der Außenwelt auf das Geschehen ist großartig!

    Ebenso großartig wie die gesponnene Marvelwelt, die sich von Film zu Film immer weiter entfaltet und verdichtet. Die Figuren nehmen Bezug zueinander, spielen auf vergangene Ereignisse an, die in anderen Filmen passierten und verknüpfen all das zu einem Kinoerlebnis, das in dieser Form zur Zeit wohl nur Marvel bieten kann. Und es funktioniert! Verdichtet wird all dies durch die – bitte im Kino sitzen bleiben – after credit-scenes, die wieder einmal auf weitere Ereignisse hoffen lassen. Übrigens: Das Gesicht von „The Wasp“, die im Film einen Gastauftritt hat, wird nie gezeigt. Das lässt mich hoffen, dass sie doch noch.. ach ich will da nicht zu viel verraten.

    Fazit

    Als kurzweilig und erschreckend innovativ würde ich ihn beschreiben. Zwar bleibt das Storykonstrukt sehr marvelesk, der Antagonist schablonenhaft, doch die Art, wie die „kleine Welt“ visualisiert und die Action minimalisiert wird, gefällt mir sehr. Man ist keinen konträren Weg gegangen, doch hat einen guten Weg gefunden, der neben den ausgetretenen Pfaden entlang läuft und genug Abwechslung bietet. Ich möchte sogar so weit gehen, dass ich sagen würde, dass „Ant-Man“ neben „The Avengers“ die bislang beste Marvelverfilmung ist. Aber ich mag auch Ameisen. Ungelogen. Ich glaube, ich werde mir eine Anthony-Plüschfigur basteln. Natürlich in Originalgröße, damit mein Basteldilettantismus nicht groß auffällt.

     


  6. 30. April 2015 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Age of Ultron: Ein Loblied auf den massenkompatiblen Film

    Von

    Die Welt der Superhelden ist – zumindest meistens – bunt und actionreich. Selten sitzen sie debattierend, mit tiefen Furchen in der sorgengefüllten Stirn, zusammen. Dafür ist ja auch selten Zeit! Jungfrauen und -männer müssen gerettet werden und manchmal sogar die ganze Welt! Dass ein Superheldenfilm da nur in den seltensten Fällen zu einem tiefgründigen Drama verkommt, ist obligatorisch.

    Aktuell gibt sich im Kino eine ganze Truppe aus Superhelden die Ehre: Die Avengers, die nun im zweiten Teil gegen ein selbst verschuldetes Übel, der künstlichen Intelligenz Ultron antreten müssen. Um, wie sollte es auch anders sein, das Ende der Menschheit zu verhindern. Dabei hat Ultron doch nur Gutes im Sinn! Von Tony Stark alias Iron Man erschaffen, um die Welt vor Bedrohungen zu schützen, interpretiert die zur Blechbüchse mutierte Intelligenz das alles ein bisschen anders: Die Welt wird geschützt, sehr wohl, nur dass Ultron das Chaos durch den Menschen verursacht sieht. Und die gehört konsequenterweise zerstört. Also doch ein wenig philosophisch.

    Solch ein Detail zählt für den Intellektuellen  natürlich nicht. Was zählt sind die schwingenden Fäuste, die lockeren Sprüche und die Schablonenhaftigkeit. Die zumindest wird gerne kritisiert. „Kennste einen Actionfilm, kennste alle“. Aber sie funktionieren ja gut. Dort in der Masse. „Massenkompatibel“ nennt man das, es klingt wie ein Schimpfwort, das der kluge Alte den blöden Kindern von heute vor die Füße speit. „Massenkompatibel“ bedeutet ihnen so viel wie Bedeutungslosigkeit, die ganz im Gegensatz zu den ach so anspruchsvollen Dramen, Tatorten und Nazifilmen steht. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich meine die ernsten Nazifilme und keine Trashperlen wie Dead Snow oder Iron Sky.

    Age of Ultron ist das Paradebeispiel eines massenkompatiblen Films. Die Brillanz des 3D-gestützten Bildes ist in Perfektion vollendet und trägt die charismatischen Helden in wunderbarer Choreographie durch die Handlung. Das Zusammenspiel von Schauspielern und Charakteren erreichte mich noch einen Hauch mehr als noch im ersten Teil, der Spaß steht im Vordergrund und der lässt auch einige Running Gags zu. Kleine Details, die nichts mit der Story an sich zu tun haben, runden die Geschichte ab und werden gekonnt in Szene gesetzt: Das Selfie hinter Iron Man, Thors Gesichtsausdruck als sein Hammer fast von fremder Hand angehoben wird… ein Fest. Ein Knaller. Ich liebe den Film von vorne bis hinten.

    Weil er massenkompatibel ist. Zumindest ist dies ein Mitgrund. Ich mag Filme, die sich nicht zu schade dafür sind, zu protzen. Sei es mit Effekten, mit Humor oder mit Action. Solange die Realisierung in meinen Augen gut und passend ist, natürlich. Während eines Filmes kann, muss ich aber nicht nachdenken müssen. Viel mehr als Holzhammer-Intellektualität schätze ich ohnehin die feineren Nuancen philosophischer Ansätze. Oder eher: Jene, die  selbst in profane Storys gewoben wurden und bei denen man die Wahl hat, ob man sich gedanklich selber damit befassen möchte.

    In meinen Augen ist es ohnehin eine Farce, „Massenkompatibel“ per se als Nachteil zu sehen. Etwas ist schlecht, weil es viele anspricht? Der Mensch ist im Mittel nicht außerordentlich intelligent, sprich das Produkt sollte seichter sein als die durchschnittliche Doktorarbeit. Nicht massenkompatibel zu sein kann dann natürlich sehr positiv ausgelegt werden: Meine Arbeit/der Film ist zu anspruchsvoll, um der breiten Masse verständlich zu sein. Das ist sicher ein Aspekt unter vielen, ich jedoch ziehe daraus keinen Umkehrschluss.

    Natürlich sehe selbst ich, die Trashfilme gut findet, „anspruchsvolle“ Filme, wobei auch die im Sci-Fi Genre annzusiedeln sind. Gesellschaftskritische Dramen gucke ich dagegen so gut wie nie. Dafür ist mir das Medium „Film“ zu schade. Es lebt – für mich – von (schönen) Bildern, von Emotionen und einer anderen Art von Tiefe, die nicht unbedingt von (Pseudo)Intellektualität lebt.

    Klar, Age of Ultron ist kein Film, für den man ein abgeschlossenes Studium zum vollständigen Verständnis braucht. Zum Glück kann man ihn auch nebenher sehen und Spaß dabei haben. Und Spaß ist mir persönlich wichtiger als das scheinheilige Gefühl, mich beim Filmgucken zu bilden oder dabei Earl Grey trinken zu müssen.


  7. 2. April 2014 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Der TMNT-Trailer und des Turtles neue Nase

    Von

    Ja. Der Trailer trägt einen langen, langen Internetbart. Ich gebe es zu. Doch sind ein paar Tage ins Land geschritten und haben in der nostalgischen TMNT-Fangemeinde eine Schneise der Verwüstung in Videokommentaren, Foren und vermutlich auch noch virtuellen Briefkästen hinterlassen, in der man nun nach diesen Tagen der Internetabstinenz wandeln kann. Genau das habe ich getan. Ich schritt durch das apokalyptische Szenario, in der weinende Schildkrötenfans ihre Köpfe gegen Wände schlugen und ihre Kindheit vergewaltigt sahen. Und wieso? Wegen ein paar Nasen und Lippen shrek’schen Ausmaßes.

    Nun bin ich selber skeptisch, was Bays kommende Turtles-Interpretation anbelangt. Slutty-April? Haben wir etwa Karneval? Gut, immerhin trägt sie Gelb. Und: Aliens? Seriously? Letzteres ist mittlerweile weitestgehend dementiert worden, die Skepsis bleibt freilich. Doch den Trailer – den finde ich geil. Er zeigt Action, hübsche Bilder und deutet Humor an, der an den klassischen Turtleshumor erinnert und mit ein wenig Glück auch ähnlich umgesetzt werden wird.


  8. 30. April 2012 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    The Avengers

    Von

    In diesen Tagen kommt man ja kaum an diesem Film vorbei, weshalb ich mich auch relativ kurz halte. Das 99. Mal in aller Ausführlichkeit lesen zu müssen, dass sich ein paar Superhelden zusammengefunden haben, um wieder einmal die Welt (also primär New York. Ist ja das gleiche.) zu retten, erspare ich euch mal.  Lieber ersteinmal nur ein Wort: geil! Das ist Unterhaltungskino at its best. Es ist kurzweilig, es ist optisch hervorragend, die Darsteller sind passend und die einzelnen Charaktere perfekt aufeinander abgestimmt. Der Film hat Spannung, er hat Explosionen und, was sehr wichtig ist, verdammt viel und guten Humor zu bieten. Als so seicht, wie er gerne hingestellt wird, empfinde ich ihn auch absolut nicht. Natürlich ist es kein hochphilosophisches Drama, in denen die Helden untereinander ihre Differenzen schachspielend austragen und die Endschlacht mit intellektuell anspruchsvollen Wortgefechten lösen, während man mit dem Gegner an einem Tisch sitzt und ein Käffchen schlürft.


  9. 4. September 2011 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Cowboys and Aliens

    Von

    Inhalt: Hinter dem Poster mit dem verdammt knackigen Arsch Daniel Craig verbirgt sich ein Film, der seinem Namen unerhörterweise gerecht wird: Aliens platzen in ein raues Westernsetting und schleimen, morden, schießen was das Zeug hält. Die Cowboys und Indianer finden das natürlich nicht ganz so wunderbar, und so entbrennt ein heroischer Kampf, angeführt vom Rauhbein Jake (Craig), der mysteriösen Ella (Wilde) und dem Colonel (Ford). Goldrausch einmal anders.


  10. 15. August 2011 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Teenage Mutant Ninja Turtles (1990)

    Von

    „We were awesome!“
    „Yes, Dudes and Dudettes, major-league butt-kicking is back in town!“
    – Donatello und Michelangelo

    • Genre: Superhelden, Action, Comicverfilmung
    • Regisseur: Steven Barron
    • Darsteller: Judith Hoag, Elias Koteas, Michael Turney
    • Erscheinungsjahr: 1990
    • Spieldauer: 93 Minuten
    • Trailer

    Inhalt: New York wird von einer Welle des Verbrechens überrollt: Fernseher werden vor den Augen der hilflosen Bürger geklaut, ganze Lastwagen in sekundenschnelle ihrer Neuware entledigt und selbst vor Ghettoblastern, direkt von den Schultern der armen Punks geklaubt, wird nicht Halt gemacht.
    Während die Polizei noch im Dunkeln tappt, hat die (leider nicht gelb gekleidete) Reporterin April O’Neil erste Spuren ausgemacht, die sie auf die Fährte von einer Gang an Ninjadieben führt, die sich, angeführt von Shredder, die Footgang nennt.
    Nebenbei treiben fünf, durch eine mysteriöse Substanz mutierte, Existenzen ihr Unwesen in der New Yorker Kanalisation, wobei sich ihr Verlangen nicht auf lukratives Diebesgut, sondern schlicht und ergreifend Pizza richtet. Hierbei handelt es sich – für all‘ die unwissenden Leute da draußen – um die vier gigantischen Schildkröten Leonardo, Michelangelo, Raphael und Donatello, die von ihrem Meister Splinter – einer ebenso riesig-mutierten Ratte – einst der japanischen Kampfkunst unterwiesen wurden und sich sowohl bester Gesundheit, als auch einer hervorragenden Laune erfreuen.
    Die Wege der fünf freundlichen Mutanten aus der Nachbarschaft kreuzen sich alsbald mit denen Aprils und denen des ehemaligen Hockeyspielers Casey Jones, der bis zu diesem Zeitpunkt alleine für Recht und Ordnung in den Parks NYs sorgte.
    Gemeinsam wollen sie der Footgang auf die Schliche kommen. Natürlich darf die persönliche Motivation nicht fehlen, denn Splinter und Shredder haben eine gegenseitige alte Rechnung zu begleichen…