1. 1. November 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    It’s Strange. Doctor Strange.

    Von

    Regie: Scott Derrickson | Darsteller: Benedict Cumberbatch, Chiwetel Ejiofor, Rachel McAdams | Studio: Disney | | Laufzeit: 130 Minuten | Vorbestellen

    Doctor Strange ist einer meiner Lieblingssuperhelden. Grund genug, pünktlich zur Premiere füßescharrend vor dem Kino aufzutauchen und jaulend an der Tür zu kratzen. Das hat mir leider ein paar Tage im Arkham Asylum eingebracht, weshalb ich erst jetzt ein paar Worte über den Film verlieren kann. Vielleicht war ich aber auch nur zu glückstrunken um zusammenhängende Sätze herauszubringen  – denn der Film hat meine Erwartungen erfüllt und mich ein kleines bisschen glücklich gemacht.

    Worum geht’s eigentlich?

    Doch, wie stets, der Reihe nach. Zu Beginn begleiten wir den Neurochirurgen Dr. Stephen Strange in den letzten Zügen seines normalen, egogeschwängerten Lebens als Arzt. Arrogant und egozentrisch wie der erfolgreiche und zugegebenermaßen  hochbegabte Dr. Strange auch ist, weint man dem Drama, das sich um seine Existenz spinnt, kaum nach: Bei einem Unfall (der selbstverständlich durch zu schnelles Fahren seiner motorisierten Penisprothese geschieht) werden Stranges Hände derart verletzt, dass er seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Verzweifelt stürzt er sich in ein Meer aus Alkohol und Verbitterung, bis er – mittlerweile verarmt und schweißgetränkt – gen Himalaya reist, um dort den sagenumwobenen Ancient One aufzusuchen, der zerstörte Gliedmaßen wieder zu heilen vermag. Es kommt, wie es bei Marvel kommen muss: Strange wird in die Geheimnisse einer für ihn bis dato fremden Macht, ja ein ungesehenes Universum eingeführt. Und das ist verdammt gut so, denn die ersten Schurken stehen bereits Schlange, um den neuen Magier gebührend zu empfangen…

    Und wie ist der Film so?

    Der Name „Doctor Strange“ steht nicht unbedingt für die albernsten Plots innerhalb des Marveluniversums und doch habe ich gut gelacht. Mein Sitznachbar Thilo ist bei einer bestimmten Szene sogar schier vom Sessel geplumpst – und ich daraufhin fast hinterher. Man muss ja Solidarität für seine Bloggerkollegen beweisen. Neben dem Humor ist es sicher auch die fantasievolle, bunt schillernde Visualisierung, die sowohl Film, als auch die Comicvorlagen ausmachen. Nicht umsonst war Doctor Strange einst in gewissen, dampfschwebenden Kreisen äußerst beliebt. Optisch unglaublich eindrucksvoll, lustig – und dennoch tiefgründig.

    Wer sind wir? Was ist die Welt – und welche Rolle nehmen wir in dieser ein? Die Fragen des Seins werden hier gerne zwischen den Zeilen besprochen oder zumindest angerissen, wobei die immerwährende Magie Teil des Kosmos‘ ist, der sich dem Zuschauer entfaltet; beinahe eine weitere Figur im Cast darstellt. Lange habe ich keinen Film mehr gesehen, der mich derart gut und über die vollen zwei Stunden hinweg unterhalten konnte. Da sehe ich auch gerne über die kleinen Unzulänglichkeiten wie etwa den mangelhaften Bösewicht und das viel zu zügig verlaufende Training Stranges hinweg. Hier bin ich Konsument, hier kaufe ich ein. Oder so.strange

    Aber hey! Wurde der comic’sche Strange denn verhunzt?!

    Doctor Strange ist und bleibt Doctor Strange. Nicht nur gab es ein paar Anspielungen auf die Comics, auch ganze Handlungsstränge wurden gekonnt übernommen. Cumberbatch mimt den Doctor in seiner liebevoll arroganten Art, die sich zu sehen lohnt, die Ancient One ist zwar ungewohnt und politisch für manche unzumutbar inkorrekt, dafür jedoch im Kern dargestellt wie in den schriftlichen Ausgaben und – ach. Hier könnte nun eine bis ins letzte Detail ausgefeilte Rezension- einer Doktorarbeit würdig – stehen, doch was ist wichtiger als mein Fazit zu diesem Film? Ich mag ihn. Sogar so sehr, dass er instant zu einem meiner liebsten Superheldenfilme aufgestiegen ist. Ihn im Kino zu sehen kann ich also wärmstens empfehlen. Er hat alles, was ein guter Film der Popkultur braucht.

    Und was sagen die anderen?

    Natürlich musste ich auch mal zu anderen Bloggern herüber blinzeln. Nicht jeder war so angetan wie ich, aber hey, man kann es nicht jedem recht machen. Eine kleine Auswahl an Kommentaren habe ich euch hier zusammengestellt. Man ist ja nicht der Nabel der Welt. Fussel sind eh nicht so mein Fall.


    „Inhaltlich fällt der Film dahinter leider deutlich zurück. Zu viele Witze und One-Liner stören den Spannungsaufbau. Antagonist Kaecilius (Mads Mikkelsen) bleibt zu blass, bekommt zu wenig Tiefe. Seine Hintergrundgeschichte wird nur angedeutet, was seine Motivation zu sehr ausdünnt. Zwischen ihm und Doctor Strange gibt es im ganzen Film nur einen längeren Dialog, der leider sehr platt bleibt. Es scheint immer mehr zum Problem von Marvel zu werden, einen überzeugenden, gut geschriebenen bösen Gegenspieler abzuliefern.“ (Lara von polygamia.de unter dem Titel „Spektakel der magischen Art. Doctor Strange“)

     

    „Die Handlung des Films ist eine Origin Story, die im Fall von Dr. Strange jedoch auch dringend nötig ist, um in den Charakter und die Welt einzuführen. Häufig empfinde ich Origin Stories als langatmig und teilweise fast überflüssig, da sie mich unnötig auf die Folter spannen. Doch durch die guten schauspielerischen Leistungen, nicht nur von Cumberbatch, ist der Film nie langweilig und erreicht eine angebrachte, dramatische Tiefe.“ (Thilo von nerd-wiki.de unter dem Titel „Dr. Strange ist eine Dimension für sich„)

     

     

    Regie: Scott Derrickson | Darsteller: Benedict Cumberbatch, Chiwetel Ejiofor, Rachel McAdams | Studio: Disney | | Laufzeit: 130 Minuten | Vorbestellen

    Kaecilius: How long have you been at Kamar-Taj, Mister…
    Dr. Stephen Strange: Doctor.
    Kaecilius: Mister Doctor.
    Dr. Stephen Strange: It’s Strange.
    Kaecilius: Maybe. Who am I to judge?


  2. 2. Mai 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    #teamcivilwar

    Von

    Die wichtige Frage „Und, Guddy? Wie fandest du den Film „Civil War“ denn jetzt so?“  lässt mehrere Antwortmöglichkeiten zu.

    Frau Klukhaits-Guddy würde sagen:

    „Nun, bedenkt man die Tatsache, dass es sich lediglich um einen profanen Superheldenfilm handelt, der jeden Tiefgang vermissen lassen müsste, so wurde ich doch sehr gut unterhalten. Nicht nur ist der Film eine außerordentliche Wohltat für das Auge, nein, auch die Ohren dürfen sich Dank der gar famosen Komposition Henry Jackmans einer schönen Zeit erfreuen. Einer Zeit, die, wie wir uns alle eingestehen müssen, vertan ist, handelt es sich bei diesem Stück Filmgeschichte doch um keinen Meister seiner Zunft. Weder ist mir nun das Sein näher gebracht worden, noch fühle ich mich ausreichend in meinem Intellekt gefordert. Die Handlung ist in den beschränkten Möglichkeiten dieses Genres immerhin ausreichend vielschichtig, dass man tatsächlich halbwegs aufmerksam bleiben muss, um nicht den Faden zu verlieren. Fürderhin lässt sich zweifelsohne munkeln, dass der Film einige Anhänger um sich scharen kann.“

    Frau Marvelfanguddy würde erzählen:

    „Wie man mittlerweile ohne Angst hoffen kann, wurde auch dieses Mal beim Fanservice nicht gespart! Etliche kleine Anspielungen machen den Film rund, die Charaktere brillieren jeder für sich in ihrer jeweiligen Rolle und viele Details fallen einem erst beim genaueren Hinsehen auf. Das ist eine klassische Marvelverfilmung mit hohem Unterhaltungswert gerade ab der zweiten Hälfte, in denen sich die Superhelden die Klinke in die Hand geben und miteinander agieren dürfen. Vom Gefühl her war es eher „The Avengers 3“.

    Frau Nerdguddy würde prahlen:

    „Wie wir natürlich alle wissen, basiert Cvil War locker auf der siebenteiligen Comicreihe „Civil War“ von Mark Millar und Steve McNiven, wobei genug Änderungen vorgenommen wurden, sodass es selbst den eingefleischtesten Fans nicht allzu langweilig werden wird. Besonders die dezenten Hommagen an Comiccover oder bestimmte Szenen und Filme  lassen das Herz höher schlagen! Auch die Figur des Zemo wurde höchst interessant interpretiert und fantastisch dargestellt. Die Frage, ob es demnächst einen Nomad zu sehen geben wird, beantworte ich an dieser Stelle allerdings nicht.“

    Frau Kacknoob-Guddy würde sagen:

    „Naja, ich habe ja keine Ahnung von DC, aber der hier hat mir echt gut gefallen. Es gab Diskussionen über Richtig und Falsch, ein bisschen Politik und viel gescheiterte Bromance, was ich immer ziemlich nett finde. Anfangs hatte ich ein wenig den Humor vermisst, doch kommt der spätestens ab dem Zeitpunkt, in dem der Spinnenjunge anklopfen darf. Die Action war erfrischend explosionsarm, mehr Wert schien mir auf den Faustkampf gelegt worden zu sein. Auch ein Pluspunkt! Insgesamt hatte ich einfach Spaß im Kino, ohne dass ich mich vor Lachen gebogen hätte. Ach ja, außerdem bin ich #teamcap. Weil er sexy ist.“

    Frau Nörgel-Guddy würde meckern:

    „Der Storyline mangelt es ein wenig an Konsequenz. Erst wird stundenlang ein Zwist generiert, Konflikte erarbeitet, doch verpuffen die irgendwie ziemlich schnell. Außerdem: Ein Riesen-Ant-Man,der sich so plump bewegt wie der Marshmallow Man? Ne, das ist doof. Und so episch wie ich gedacht hatte war es irgendwie auch nicht. Außerdem hatte ich während des Films Bock auf Popcorn bekommen und mein Sitznachbar hat mich dauernd mit seinem Ellbogen geärgert. Voll doof.“

    Frau Spoiler-Guddy petzt:

    „Everybody dies.“


  3. 10. März 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Trailer.

    Verdammt gut: Captain America: Civil War – Trailer 2

    Von

    Die einfachste Art, zu bloggen? Man nehme ein Bild oder einen Trailer, schreibe dazu „Seht euch das an, es ist so großartig!!!11111“, lehne sich zurück und harre der Klicks. Eigentlich vermeide ich das gerne, aber es gibt da Trailer, die ich einfach posten muss! So wie diesen hier. Seht euch das an, es ist so großartig!!!11

    Natürlich meine ich den zweiten, nun veröffentlichten Civil War Trailer. Team Cap vs. Team Iron Man. Einst lachten sie fidel bei einem guten Bier und prügelten sich maximal um Thors Hammer, nun wird diese Freundschaft innerhalb von nur zwei Minuten im Trailer-Schnelldurchlauf zerstört und ein blutiger, vernichtender Kampf entbrennt, in dessen Zuge einstige Mitstreiter Partei ergreifen müssen.

    ant-man-hawkeye

    Dammit! Ich will mehr sehen! Mehr von Black Panther, mehr von Ant-Man, mehr überbordende Emotionen… ach! Kino. Jetzt.

    Auch interessant: Die Begegnung Scarlet Witch / Vision, die in den Comics eine dezent andere Beziehung pflegten als es nun innerhalb dieser Storyline zu vermuten wäre. Außerdem: Endlich muss man sich nicht mehr fühlen, als sei man Peter Parkers Boss Jameson höchstselbst, denn ja, jetzt gibt es nicht nur ein Foto Spider-Mans, sondern ganze bewegte Bilder.

    Mich persönlich reizt die Thematik an sich bereits ungemein und ich bin froh, dass die bisherigen Trailer und Teaser mich nicht enttäuscht haben. Wie der Film wird? Keine Ahnung. Aber ich bin ziemlich guter Dinge! Meine Lieblingsszene? Minute 0:00 – 2:24. Und eure?

    6.Mai, ich komme! Ach ja: Ich bin Team Cap.


  4. 30. Dezember 2015 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Meine Highlights 2015

    Von

    Wie immer, wenn ein neues Bloglayout in den Startlöchern steht, fühlt sich das Bloggen für mich irgendwie falsch an. Es wäre schließlich viel großartiger, das Posting im neuen Layout lesen zu können! Trotzdem muss dieses noch sein, schließlich will ich das neue Jahr nicht damit starten, über alte 2015er Kamelle zu reden. Hier nun mein kleiner Rückblick über mein nun vergehendes Nerdjahr.

    Fötös

    Zunächst ein knapper Rückblick auf mein eigenes Bloggerjahr. Wie im Jahr zuvor habe ich, bedingt durch das Bloggen, Dinge erlebt, die mir ohne diesen Blog nicht möglich gewesen wären. Ich habe verdammt viele, sehr großartige Menschen kennengelernt, bereits bestehende Kontakte vertieft und bin guter Dinge, dass ich das im kommenden Jahr noch toppen werde. Die Grundsteine sind gelegt, das Fundament aufgegossen.

    In diesem Jahr am meisten Spaß gemacht haben mir die Artikel/Videos über Minderheiten in Videospielen sowie die kritischeren Diskussionen und Kooperationen mit anderen Bloggern oder Lesern. Das möchte ich 2016 definitiv weiter ausbauen und festigen. Ich bin unglaublich dankbar für die Unterstützung, die ihr mir gebt, für jeden Kommentar, Like und für jedes Teilen eines Beitrages. Ich weise nie darauf hin, dass man teilen soll, umso mehr freut es mich, wenn man es dennoch tut. Balsam für die Bloggerseele ;) Ohne die Interaktion mit euch würde das Bloggen nur einen Bruchteil des Spaßes bringen, den ich jetzt habe.

    Die letzten Monate habe ich mich ein wenig rar gemacht, was an gesundheitlichen Problemen lag, doch puste ich gerade ein wenig Staub von dem Blog und wenn alles gut geht, kann ich pünktlich am 1.1. mit dem neuen Layout aufwarten und dann wieder regelmäßiger schreiben. 2016 kann nur besser werden.

    videospiele

    Gespielt habe ich dieses Jahr leider nicht wirklich viel. Mir hat schlichtweg die Zeit gefehlt, mich an viele neue Videospiele zu setzen. Einige wurden es dann dennoch: Ori and the Blind Forest etwa, The Order 1886 auf meiner zu dem Zeitpunkt neuen PS4 (Ein geiles Teilchen, btw.!) oder auch In Between und kleine Runden Evolve, kombiniert mit meinen ewigen Dauerbrennern Skyrim und Zelda: Links Awakening.

    Festgebissen habe ich mich dabei an wenige Titel, die ich teilweise bis zum Erbrechen gespielt habe und die alleine mich bereits ziemlich glücklich gemacht hatten.

    Meine Top3 Videospiele:

    • The Witcher 3: Diese endlose Landschaften, die interessanten Figuren und vor allen Dingen die erzählerisch dichten und recht innovativen Quests… ja, es ist definitiv mein Spiel 2015. Es ist keine Überraschung, doch warum sollte ich zwanghaft ein Indiespiel auf den imaginären Thron setzen, wenn mich solch ein populäres Spiel wie der Witcher einfach begeistert? Vorstellung gefällig? hier.
    • King’s Quest Chapter 1: A Knight to Remember: Während ich es gespielt hatte, sind mir einige Dinge aufgefallen, die mir weniger gefallen haben wie bspw. die zu simplen Rätsel oder die Vorhersehbarkeit. Rückblickend allerdings finde ich es dubioserweise ziemlich klasse. Vielleicht bin ich mit dem Alter auch einfach milder geworden. Hust. Hier entlang zur Vorstellung.
    • Apotheon: Das Gameplay dieses Action RPGs ist einfach wie simpel und mutet, unterstützt durch die Grafik, an die guten alten Jump’n’Runs an. Es ist kein Meilenstein. Himmel, es ist nichteinmal ein supidupi tiefgründiges Kleinod, sondern einfach ein sehr netter Zeitvertreib. Durch die Nähe zur Antike finde ich es allein schon studiumsbedingt sehr nett. „Bei dir braucht es also nur ein schnödes ’nett‘, um in die Top3 zu gelangen?“ An sich nicht. Es entzückt mich einfach im Gesamten.

    Zusammen mit Messen wie der gamescom oder kleineren Events, bei denen ich als Bloggerin teilnehmen durfte, war es ein für mich trotz der relativen Flaute an tatsächlich durchgespielten Titeln ein sehr spannendes Gamingjahr, in dem viele Diskussionen geführt wurden, die ich auch über den Jahreswechsel hinaus interessant finde. Man merkt, wie lebendig diese „Szene“ ist und dass viele verschiedene Menschen dort ihre Kreativität ausleben.

     

    Serien

    2015 war mein persönliches Serienjahr. Ich glaube nicht, dass ich in irgendeinem Jahr mehr Serien gesehen habe als in diesem, was zum größten Teil Netflix zu verdanken ist. Endlich habe ich Kleinode wie Lost und The 100 nachgeholt, auch wenn letzteres natürlich noch immer aktuell ist und zum Glück bald in die dritte Staffel geht. Auch hier habe ich mich an älteren Titel sattgesehen: So habe ich mir nochmal Friends und Malcolm in the Middle angetan und auch wieder Star Trek gesehen. Vor allen Dingen jedoch habe ich mich durch neue Serien gewühlt. Verdammt, gibt es viele geile Projekte dort draußen! Sci-Fi, Fantasy, Horror, gab es jemals so eine satte Genredichte? Dabei habe ich nichtmal alle gesehen: Daredevil fehlt mir ebenso wie Jessica Jones, die neue Orphan Black-Staffel habe ich leider ausgelassen und es gibt noch einige weitere Serien, die ich mir zeitbedingt für das kommende Jahr aufheben muss. Hier aber erstmal meine

    Top 3 Serien

    • The Walking Dead: Für viele ist TWD tot, für mich nicht. Gerade die langsame Erzählweise reizt mich, der Fokus auf die verschiedenen Charaktere. Dass es in der aktuellen Staffel für mich dennoch ein wenig zu ausgefranst erscheint, mir die Charaktere also zu wenig „Gruppenzeit“ haben, verleidet mir die Lust am Zusehen dennoch nicht. Carol ist ein fucking Badass, ich bin hochgespannt, wie es mit den Wolves weitergeht, Carl wird mir immer sympathischer und damn, die Walker sehen einfach possierlich aus!
    • Lost: Nein, es ist keine aktuelle Serie, doch habe ich sie in diesem Jahr zum ersten Mal gesehen und hat deshalb einen Platz verdient. Gerade die ersten zwei bis drei Staffeln habe ich schier verschlungen, konnte kaum das Sofa verlassen, so gespannt war ich zu sehen, wie es bloß weitergeht. Enttäuscht war ich von den letzten beiden Staffeln und ebenso wie bei Sliders wird diese Serie für mich wohl auch nur zwei oder drei Staffeln haben. Screw you, nicht oder nur mies beantwortete Fragen!
    • The 100: Ehm ja. Hust. Eine Teenieserie. Aber wie putzig doch alle sind! Und wie schön fies es nach der ersten Staffel wird! Die Serie macht mir einfach Spaß. Außerdem: Für den weiblichen Zuschauer konzipierte Sexobjekte. Gefällt mir.

    comicscoll
    Comics kann man nie genug haben. Das ist ein unumstößlicher Fakt. Aus irgendeinem Grund habe ich in diesem Jahr verhältnismäßig viele Comics mit zentralen weiblichen Figuren gelesen, obwohl ich es nicht darauf angelegt hatte. Aber hey: Es waren einfach gute Titel dabei! Dabei fehlen mir noch einige: Die Reihe um Leia beispielsweise. Dafür gab es endlich, endlich neuen Lesestoff von meiner ersten Comicliebe Elfquest.

    Top 3 Comics

    • Elfquest: The final Quest: Ich sprach es bereits an und sicher spielt hier Nostalgie mit. Tatsächlich geht mir einiges gegen den Strichwie etwa die Glorifizierung der Hauptfigur Cutter. Glücklicherweise ist er nicht die einzige Figur in dem spitzohrigen Treiben. Ich freue mich einfach sehr, dass es endlich neue Ausgaben von den Elfen gibt! Vorstellung des Comics: Hier.
    • Ms Marvel: Eine sehr sympathische Teenagerin wird zu einer Superheldin. Nicht immer formvollendet und ganz sicher nicht perfekt durchchoreographiert, dafür jedoch mit dem nötigen Unterhaltungswert und Charme. Man beißt sich durch, auch und speziell als Nachwuchsheldin, die nicht nur mit finsteren Schurken, sondern auch mit dem Alltag zu kämpfen hat. Hier geht’s zur Vorstellung.
    • Crossed +100: Endlich war wieder jemand am Werk, der sein Handwerk versteht und Crossed nicht zur stumpfen Gewaltorgie verkommen lässt. Alan Moore weiß, wie man das Entsetzen immer weiter steigert und verleiht den Crossed wieder zur alten Stärke. Hier habe ich den Auftakt bereits vorgestellt.

    filme

    Einige Videoabende liegen hinter mir, etliche Filme habe ich im Alleingang gesehen und wieder andere im Kino. Kaum etwas lässt sich so einfach und schnell konsumieren wie ein Film, sodass ich von hervorragenden bis sehr schlechten Filmen (Ja. Ich rede von euch, Human Centipede 3 und The ABCs of Death!) auch im Jahr 2015 alles mitgenommen habe.

    Top 3 Filme

    • Star Wars: The Force Awakens: Nein, es liegt nicht nur an meiner nostalgischen Brille. Und ja, ich finde ihn auch nach dem zweiten Mal besser als Episode IV. Deal with it. Es ist ein in meinen Augen nahezu perfekter Film, wie es ihn im Unterhaltungssektor nur selten gibt. Ich hoffe nur, dass er durch die kommenden Episoden nicht doch noch versaut wird. Hier geht’s zu meiner Kinobesprechung.
    • Kung Fury: Ein einziger Nerdgasm. Nach wie vor kann man sich den kompletten, halbstündigen Film auf Youtube ansehen.
    • Seeking a Friend for the End of the World: Bereits 2012 erschienen, kam ich erst jetzt dazu, ihn mir anzutunund es hat sich gelohnt. Ein rührender Film, der trotz des drohenden Endes sehr schön und ruhig ist. Ein starker Kontrast zu meiner üblichen Endzeitkost, weshalb er wohl eine so starke Wirkung auf mich hatte.

     

    Und eure Highlights? Nur her damit!


  5. 25. November 2014 | Veröffentlicht unter Filme, Trailer.

    Trainierte Raptoren ftw!

    Von

    Da der Trailer bereits seit gestern online ist, habt ihr ihn wahrscheinlich schon letzte Woche drölf Mal gesehen. Aber das macht mir überhaupt nichts! Denn es ist: Jurassic Park! Während das Original von 1993 ein Kultfilm ist und man das Mögen desselben zugeben kann, ohne mit faulen Dinoeiern beworfen zu werden, sieht es mit den bislang zwei fertig gestellten Nachfolgern schlechter aus. Da ich gerne mal die Königin des schlechten Geschmacks bin (Hach, die Supermario-Verfilmung! ♥ Öhm ja.) gebe ich es allerdings auch jetzt gerne zu: Ich liebe beide Fortsetzungen!

    Klar, dass ich auch gerade eben den Bildschirm angequietscht habe. Endlich wieder blutrünstige Dinosaurier, panische Parkbesucher und in Bernstein gehüllte Urzeitinsekten! Und, natürlich, schlechte Entscheidungen. Nachdem jedes bisherige Projekt mit den Dinosauriern schief gelaufen ist und einige Todesopfer gefordert hat, lautet die logische Konsequenz nun: „Wir eifern dem Disneykonzern nach und bauen einen Jurassic World! YAY! Und da wir heute ganz besonders supi-duper drauf sind, basteln wir uns einen Superdino! Doppel-YAY!“ Der, selbstverständlich, nicht brav im Käfig sitzen bleibt um zu stricken. Vielleicht hat er ja auch einfach zu kurze Arme.

    Der Trailer hat alles, was man braucht: Parkidylle, einen sexy Ex-Galaxiensurfer, ein halb im Dunkeln bleibendes Monster, trainierte Raptoren, eine verlangsamte und doch so vertraute Melodie, „Oh noes, wie dumm kann man sein?“- Gedanken und Menschen in Hamsterkugeln.

    Der Trailer macht mir Lust auf den kommenden Juni!


  6. 12. Oktober 2014 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Perfect Sense

    Von

    „Das hat doch alles keinen Sinn!“ – Oder?

    Genre: Science-Fiction, Drama
    Regisseur: David Mackenzie
    Darsteller: Ewan McGregor, Eva Green
    Erscheinungsjahr: 2011
    Spieldauer:
    92 Minuten
    Originalton: Englisch
    Film auf Amazon


    Inhalt

    Ja, es ist trotz der prominent auf sämtlichen Plakaten präsentierten Lovestory eine apokalyptische Geschichte. Eine der etwas anderen Art, versteht sich, denn weder wird die Menschheit von hirnrünstigen Zombies, noch von Atomkraft bedroht. Nein, es ist eine rätselhafte Krankheit, die, ungeachtet jeglicher Vorsichtsmaßnahmen, bald die gesamte Menschheit ergreift und einem nach und nach die Sinne schwinden lässt.

    Der erste Sinn, der sich sang- und klanglos verabschiedet, ist der Geruchs- bzw. Geschmacksinn. Es folgen in einigen Stunden/Tagen Abstand der Gehör- und schließlich der Sehsinn. Klingt auf den ersten Blick nicht sonderlich endzeitlich: Doch was bleibt einem noch vom Sein, wenn man letzten Endes nur noch spüren kann? Und wer sagt, dass dieser Sinn bleiben wird? Unantastbar ist er bei dieser Krankheit vermutlich nicht. Ja, ich finde, dass das eine fast noch beängstigendere Vorstellung ist als eine Zombiekalypse.

    Kritik

    Perfect-Sense-TrailerDie Hervorhebung der Liebesgeschichte macht hier tatsächlich Sinn, lenkt es doch den Fokus auf sowohl die großen Gefühle, als auch die winzigen Berührungen, die durch zwei Liebende mehr Bedeutung zu erhalten scheinen. Dabei ist Susan als Epidemiologin eigentlich dafür prädestiniert, den Zuschauer durch das Geschehen zu führen – doch wie soll sie dies können, wenn kein Wissenschaftler Rat weiß oder auch nur die Quelle des Geschehens benennen kann? Dagegen übernimmt Michael, mit dem sie zu Beginn des Filmes lediglich ein One Night Stand vereint, eine filmerisch wesentlich wichtigere Rolle – und das als Koch. Durch sein Wirken in der Küche werden die Auswirkungen gezeigt: Fehlt der Geschmacksinn, schalten sich die Menschen vielleicht eher um, konzentrieren sich auf Konsistenz und die Optik.

    Über große Strecken hinweg ist Perfect Sense ein eher ruhiges Drama, das nur in den Höhepunkten der Epidemie Verzweiflung, überbordende Emotionen und Katastrophe ersichtlich werden lässt. Die Katastrophe gipfelt dabei in introvertierter Weise, es ist die Katastrophe des Individuums, nicht die der Masse. Lediglich, wenn eine weitere Stufe der Krankheit erreicht wird, etwa kurz vor dem Verlust des Hörsinns, drehen die Menschen im Kollektiv durch. Sie schreien aus vollster Kehle, werden aggressiv, zerstören ihr ganzes Mobiliar; als giere ihr Hirn danach, ein letztes Mal noch etwas zu hören, ein letztes Mal die Ohren zu strapazieren bevor es vorbei ist.

    Die fehlende Action macht es für mich nicht langweilig, sondern im Gegenteil „angenehm“ beklemmend. Die Verflechtung von (Charakter)Drama und Apokalypse scheint mir stimmig und gut durchdacht, auch wenn es garantiert nicht Jedermanns Geschmack trifft. Zwar sind beide Protagonisten keine Sympathieträger: Im Laufe des Filmes bezeichnen sie beide sich bezeichnenderweise auch als „Mr. und Mrs. Asshole“. Dennoch sind die Charaktere in sich stimmig und wirken gerade durch die beiden Hauptdarsteller sehr lebendig.

    Die feinen Nuancen, die der Film anschlägt, mag ich sehr. Dazu mag die Stimme aus dem Off für mich nicht so ganz passen, die jegliche Subtilität im Keim erstickt. Zwangsläufig denkt man darüber nach, wie es wäre, wenn einem auch nur ein Sinn verloren ginge. „Kann“ ich auf einen Sinn verzichten, auf zwei, auf drei? Wie wird es meine Wahrnehmung ändern, wie meine Beziehung? Erhalten Kleinigkeiten mehr Bedeutung? Der Film liefert keine allgemein gültige Antwort, was meines Erachtens auch eine Farce wäre.

    Am Ende bleibt Dunkelheit.


  7. 10. Oktober 2014 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Filmposter neu interpretiert

    Von

     

    Ok, eigentlich sind es keine Poster, sondern Postkarten. Und eigentlich ist das auch kein Blogartikel, sondern eine Bilderschau. Das macht aber alles nichts, da ich die Bildchen so possierlich finde, dass sie Verbreitung verdienen! Jaemy Choong spielt mit Filmmotiven. That’s it. Und es brachte mich teilweise sehr zum Schmunzeln!

    Mehr Bilder von ihm sind auf seinem Instagram-Account zu finden.

    filmpostercaptain

    (via)


  8. 9. Oktober 2014 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    After the Dark

    Von

    Lasst uns doch einfach mal über die Apokalypse… reden.

    Genre: Science-Fiction, Drama
    Regisseur: John Huddles
    Darsteller: James D’Arcy, Sophie Lowe
    Erscheinungsjahr: 2014
    Spieldauer:
    107 Minuten
    Originalton: Englisch
    Film auf Amazon


    Inhalt

    Sie stehen kurz vor ihrem Abschluss, die gebildeten, gutaussehenden und etwas affektierten Philosophiestudenten der internationalen Schule in Jakarta. In der letzten Stunde gibt ihnen ihr Lehrer eine besondere Fragenstellung vor: Wenn just in diesem Moment ein Atomapokalypse eintreten würde und man einen Bunker zur Verfügung hätte, der exakt für ein Jahr und zehn Personen konzipiert wurde – wem gibt man einen Platz? In einer Art imaginärem Rollenspiel werden den 20 Schülern per Losverfahren zunächst je ein Beruf zugeteilt, um die Entscheidungen fundierter begründet treffen zu können. Ist ein Harfenspieler weniger wert, gerettet zu werden, als eine Gouverneurin?

    Kritik

    Kann das funktionieren? Eine Diskussion zu verfilmen, die genau genommen in einem einzigen Raum stattfindet und somit nicht gerade viele spannende Settings bietet? Doch, das geht. Die Vorgaben des Lehrers und die Gedankenspiele werden visualisiert, die Schüler förmlich in das neue Setting gesetzt. Drei Mal spielt der Lehrer das Gedankenexperiment durch, wobei er jedes Mal eine leicht veränderte Ausgangssituation vorgibt. So finden sich die Schüler im ersten Fall noch in einer Art Tempelarreal wieder, der Charakter definiert durch einen Beruf. Im nächsten Fall ist es eine karge Landschaft, in der der Bunker steht, wobei sich zum Beruf nun auch noch eine bestimmte Charaktereigenschaft oder ein biologischer Faktor gesellt. Zum Fortbestand der Menschheit, die aufgrund des Atomkriegs natürlich drastisch dezimiert sein würde, wäre bspw. ein unfruchtbarer Mensch vielleicht nicht ganz so „nützlich“.

    Die Fragen, die sich stellen, sind durchaus interessant – und hapern an ihrer Ausführung. Solche philosophischen Fragen auf die Kinoleinwand zu bannen hat zumindest in diesem Fall nicht auf mich gewirkt, die gegebenen Antworten bzw. Lösungsvorschläge erscheinen zu flach und die dubiosen Eingriffe in das Geschehen durch den Lehrer von den Schülern zu wenig hinterfragt, was zur Eindimensionalität des Inhaltes beiträgt. Der sich erzählerisch bietende Raum ist einfach nicht groß genug, um die Fülle an philosophischen Gedanken zum Thema gebührend zu erfassen. Man kratzt an der Oberfläche, ohne abzuwägen, ohne wirklich zu diskutieren.

    Es ist kein typischer Endzeitfilm, da er den Umständen entsprechend nicht miterleben lässt, sondern lediglich darüber spricht, weshalb er an Spannung, jedoch leider auch an Plausibilität mangelt. Manche Vorgabe des Lehrers ist zu sehr an den Haaren herbei gezogen. Ich möchte nicht zu konkret spoilern (und tue es wohl doch ein bisschen), doch ein Lehrer, der eine zwar imaginäre, jedoch möglicherweise triggernde Handlung an einer Schülerin durchführen möchte, ist… undenkbar. Gedankliches Rollenspiel hin oder her. Zumal diese Situation jede Relevanz zur ursprünglichen Aufgabenstellung – was tun wir im Falle einer Apokalypse – missen lässt.

    Auch ist mir die Optik zu glatt. Dass sowohl Schüler, als auch Lehrer einem beliebigen Hochglanzmagazin entsprungen sein könnten, lasse ich durchgehen. Es ist Fiktion, da dürfen die Menschen gut aussehen. Doch vom Klassenzimmer über die erdachten Settings bishin zum Bunker… verdammt, ich habe noch nie einen so schönen Atompilz gesehen! Alles ist zu glatt. Jedes Staubkorn sieht gewollt drapiert aus, jeder Lens Flare Effekt schreit förmlich: „Ich will gescreenshotet werden und als Wallpaper enden!“

    Zuletzt sei noch die Atmosphäre zu nennen, die sich irgendwo zwischen „spirituell“ und „angestrengt intellektuell“ bewegt. Mancher Protagonist redet mir zu sanft. Und dann gibt es da noch die Rahmenhandlung, die man jedoch erst ganz zum Schluss erfährt und keinen direkten Bezug mehr zur philosophischen Frage hat, mehr noch, sehr deplatziert wirkt. Ohne diese Rahmenhandlung wäre der Film für mich runder gewesen.

    Fazit

    Insgesamt ist After the Dark kein schlechter Film. Er ist innovativ und besitzt gute Ansätze, die bei mir jedoch schlichtweg die Wirkung verfehlt haben. Es werden wunderschöne Bilder geboten und Fragen, die man gut und ausführlich diskutieren kann. Leider halte ich einen Film wie diesen für die falsche Plattform, um solche Thematiken in dieser Form zu debattieren. Als Aufhänger für eine Diskussion im Freundeskreis taugt er jedenfalls allemal!


  9. 28. August 2014 | Veröffentlicht unter Filme, Trailer.

    Vormerken: „Birdman or (The Unexpected Virtue of Ignorance)“

    Von

    Die 71. Filmfestspiele in Venedig sind gestartet. Sie wurden von einem Film eröffnet, den ich persönlich rein von den wenigen Infos, die ich bislang bekommen habe, als sehr interessant erachte: Birdman. (Schlaubi-Leser haben dies natürlich bereits am Artikeltitel erkannt.) Während sich die Kritiker des Lobes derzeit überschlagen, bleiben mir wie euch nur Trailer und schnöde Inhaltsangabe. Und darum geht’s:

    Thomson, gespielt von Michael „Batman“ Keaton, war in den 90ern ein Held. Zumindest im Kino. Geglänzt hat er vornehmlich in der Rolle des Superhelden „Birdman“. Doch dies ist längst Vergangenheit, mittlerweile ersetzen Gesichtsfalten die schnieke Heroenmaske. Und so versucht sich Thomson als Regisseur und Schauspieler eines Broadway-Stückes. Umgeben von Charakteren verschiedenster psychotischer Charakteristik, scheint das ganze für ihn mehr zu einem Selbstfindungs- oder Schizotrip zu werden, als dass es für ihn zu einer anerkannten Premiere auf dem Broadway führen würde

    Der Trailer ist, wie gesagt, nur ein Trailer, der Vergleich mit „Black Swan“ drängt sich auf, scheint allerdings zugleich nicht den Kern zu treffen. Ich zumindest bin gespannt und setze „Birdman“ instant auf meine „must see“-Liste! Weitere Darsteller: Unter anderem Naomi Watts und Edwart Norton. Der deutsche Filmstart: 15. Januar 2015. Zu spät für meinen Geschmack. Buh.


  10. 5. Mai 2014 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Explosionen in Blockbustern

    Von

    Die einen finden Explosionen in Filmen überflüssig und eine Häufung dessen gar peinlich, die anderen lieben sie und können sich einen Film ohne selbst dann nicht vorstellen, wenn Adam Sandler die Hauptrolle spielt (und sei es nur, um zu hoffen, dass er in dieser Szene das Zeitliche segnet.)

    Ich selber gehöre eher zur zweite Gruppe. Meinetwegen dürfen auch Mülleimer oder Bäume von sich aus explodieren. Daher finde ich solche Statistiken wie die von Kevin B. Lee, der Explosionen in 9 der größten Blockbuster unter die Lupe genommen hat, auch sehr interessant! Grob hat er Explosionen in zwei Arten unterteilt: Zum einen solche, die der reinen Ästhetik dienen und zum anderen jene, die die Story unterstützen, für emotionale Augenblicke sorgen, schlichtweg einen größeren Mehrwert innerhalb der erzählten Geschichte haben.  Die Zerstörung des Todessterns sei hier angemerkt. Ebenso wie das prozentuale Verhältnis dieser beiden Explosionstypen hat Lee das absolute Vorkommen, die Zeit bei der ersten Explosion und andere Kleinigkeiten zusammengefasst.

    The Avengers und Star Wars (ich nehme an, dass hier nur E:IV gemeint ist) kommen dabei auf erstaunlich ähnliche Werte. Darauf, dass bei ersterem Iron Man mehr Explosionen verursacht hat als die restlichen Avengers zusammen, hätte man natürlich auch vorher kommen können. Hier geht’s zur Statistik.

    (via)


  11. 26. April 2014 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Die kommenden Star Wars Filme und das Expanded Universe

    Von

    Die Thrawn-Trilogie von Timothy Zahn, Mara Jade, die Solo-Zwillinge – um nur wenige Elemente zu nennen, die „man“ aus dem Expanded Universe von Star Wars kennt. Unzählige Comics und Bücher, die man verschlungen hat und die man mit Luke, Han, Leia und Co., sowie mit der ganzen Welt und der Geschichte untrennbar verbindet. Zum offiziellen Kanon jedoch möchte George Lucas nach wie vor nur die Filme, sowie Clone Wars zählen, was gerade in Hinblick auf die kommenden Filme interessant sein dürfte. So heißt es in einer Pressemitteilung von Lucasfilm unter anderem:

    In order to give maximum creative freedom to the filmmakers and also preserve an element of surprise and discovery for the audience, Star Wars Episodes VII-IX will not tell the same story told in the post-Return of the Jedi Expanded Universe. While the universe that readers knew is changing, it is not being discarded. Creators of new Star Wars entertainment have full access to the rich content of the Expanded Universe. (starwars.com)

    Die Filme werden sich nicht auf das EU beziehen und sogar völlig getrennte Wege vom Bekannten nehmen, um neue, eigene Pfade zu bestreiten. So bleibt es natürlich spannend – für viele Fans allerdings ist es ein herber Schlag. Der späte Luke ohne Mara Jade? Skandal! Doch wer weiß? Vielleicht ist J.J. Abrams  von ihr ebenso begeistert, wie viele Fans es von ihr sind, sodass sie letztlich doch noch auftauchen wird? Die Spekulationen rund um eine verfilmte Thrawn-Trilogie sind nun leider auch im Keim erstickt worden.

    Was haltet ihr davon? Hättet ihr euch gewünscht, dass man sich am EU orientiert oder begrüßt ihr es im Gegenteil sogar, dass sich völlig neue Möglichkeiten ergeben?

    Vorher jedoch könnt ihr noch einen kleinen, tränenverschleierten Blick auf das EU werfen ;)


  12. 4. April 2014 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Hänsel und Gretel – Hexenjäger

    Von



    Genre: Horror-Action
    Regisseur: Tommy Wirkola
    Darsteller: Jeremy Renner, Gemma Arterton
    Produktionsjahr: 2012
    Spieldauer:
    98 Minuten
    Trailer
    Link zum Angebot
    Originalsprache: Englisch


    Inhalt

    Das Bild zeigt es schon: Das altbekannte und -bewährte Märchen wurde für den Film dezent umgewandelt und weiterentwickelt. Hänsel und Gretel sind nicht nur erwachsen geworden, sie jagen nun auch die warznasigen Schwestern ihrer alten Peinigerin. Und da ist auch noch die Sache mit der verhinderten Hexenmagie…


  13. 2. April 2014 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Der TMNT-Trailer und des Turtles neue Nase

    Von

    Ja. Der Trailer trägt einen langen, langen Internetbart. Ich gebe es zu. Doch sind ein paar Tage ins Land geschritten und haben in der nostalgischen TMNT-Fangemeinde eine Schneise der Verwüstung in Videokommentaren, Foren und vermutlich auch noch virtuellen Briefkästen hinterlassen, in der man nun nach diesen Tagen der Internetabstinenz wandeln kann. Genau das habe ich getan. Ich schritt durch das apokalyptische Szenario, in der weinende Schildkrötenfans ihre Köpfe gegen Wände schlugen und ihre Kindheit vergewaltigt sahen. Und wieso? Wegen ein paar Nasen und Lippen shrek’schen Ausmaßes.

    Nun bin ich selber skeptisch, was Bays kommende Turtles-Interpretation anbelangt. Slutty-April? Haben wir etwa Karneval? Gut, immerhin trägt sie Gelb. Und: Aliens? Seriously? Letzteres ist mittlerweile weitestgehend dementiert worden, die Skepsis bleibt freilich. Doch den Trailer – den finde ich geil. Er zeigt Action, hübsche Bilder und deutet Humor an, der an den klassischen Turtleshumor erinnert und mit ein wenig Glück auch ähnlich umgesetzt werden wird.


  14. 3. November 2013 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Thor: The Dark World

    Von


    Genre: Action, Superheldenverfilmung
    Regisseur:
    Alan Taylor
    Darsteller
    : Chris Hemsworth, Natalie Portman, Christopher Eccleston
    Produktionsjahr:
    2013
    Spieldauer:
    120 Minuten
    Trailer
    Amazonlink
    Originalsprache: Englisch


    Inhalt

    Direkt auf den thorschen Vorgängerfilm und The Avengers aufbauend, versucht Thor, die Ordnung zwischen den neun Welten wiederherzustellen – doch kaum scheint dies gelungen, greift Malekith, Anführer der einst zurückgeschlagen geglaubten Dunkelelfen, ein. Dieser möchte mit Hilfe des Äthers die Welten in ewige Dunkelheit stürzen. Hat ein Halbgott denn nie seine Ruhe?! (Zum Glück nicht!)


  15. 9. Oktober 2013 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    [angesehen] Gravity

    Von

    Heute mal kein Spielbericht, sondern ein kurzer Abriss zu Gravity.

    Ich habe im Vorwege nicht viel vom Film gehört, lediglich das George Clooney und Sandra Bullock die Hauptrollen spielen. „Das kann ja nur scheisse werden“ war mein erster Gedanke. Sandra Bullock finde ich zwar irgendwie sympathisch, aber ich wüsste keinen Film auf Anhieb mit Ihr der mir gefallen hat. Speed vielleicht, ein bisschen Das Netz. Und sonst? Miss Undercover? Was George Clooney angeht bin ich gespalten. Ja, er hat klasse Filme gemacht (From Dusk Til Dawn, Ocean’s Eleven), aber seit Jahren fabriziert er nur noch Weichspühlerprogramm. Was mich aber dazu gebracht hat Gravity trotzdem zu sehen, war das Setting. Ich bin großer Fan von Open Water (meiner Ansicht nach einer der besseren Psychofilmchen) und Gravity versprach in die gleiche Kerbe zu schlagen. Nur eben im Weltall statt im Wasser. Also Karten bestellt und ab ins (3D)Kino.

    Gleich vorweg: Wenn ihr Gravity noch sehen wollt, schaut ihn euch in 3D an, besser noch im IMAX. Eine der wenigen Produktionen, die wirklich gewinnen an dem 3D Effekt. Überhaupt, die Bilder und auch der Sound sind Phänomenal. Schwerelosigkeit in Filmen kennt man spätestens seit 2001: Odyssee im Weltraum, aber noch nie wurde sie so glaubhaft dargestellt wie hier. Das gleiche gilt für den Sound, bzw. fehlenden Sound. Das Gefühl im Weltraum zu sein ist, meiner Meinung nach, noch nie so gut rübergekommen.

    Zur Story selber möchte ich gar nichts sagen, da sie erstens nicht besonders komplex oder spektakulär ist und zweitens sollte man einfach reingehen und sich „überraschen“ lassen, soweit das in Zeiten von Internet überhaupt noch möglich ist. Dazu gleich mal ein Rüffel in Richtung Cinemaxx. Welcher Schwachkopf hat die Entscheidung getroffen, dass Steven Gätjen eine Show vor dem eigentlichen Film bekommt? Noch wichtiger: welcher vollkommene Schwachkopf hat entschieden, dass in diesem Fall ein 5minütiger Bericht zu Gravity gezeigt wird. WTF???? Ich kriege schon Pusteln, wenn das bei Fernsehserien passiert. Hey, du willst Navi CSI sehen? Hier, ich zeige dir in 30 Sekunden was alles in der Folge, die direkt nach dieser Vorschau anfängt, passieren wird. Wirklich?

    Fazit: Super Film, ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass er in 20 Jahren noch Relevant sein wird und als kleine Perle in die Kinohistorie eingeht. Nicht wegen der gezeigten Schauspielkunst (besonders Sandra Bullock schwächelt zwischendurch merklich und Clooney ist eben…nun ja, Clooney), sondern aufgrund des Settings und des perfekten Zusammenspiels von Bild und Ton.

     


  16. 6. Juli 2013 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Planet 51

    Von


    Genre: Sci-Fi, Animation
    Regisseur:
    Jorge Blanco
    Sprecher
    : Dwayne Johnson, Justin Long, Sean William Scott
    Erscheinungsjahr:
    2009
    Spieldauer:
    90 Minuten
    Trailer | Amazonlink
    Grüne Männchen: Unzählige
    .


    Inhalt

    Die Aufregung ist groß, als plötzlich ein Alien seinen Fuß auf den eigenen Planeten setzt! Von Aliens kann schließlich nur Gefahr ausgehen, sie können die Gedanken der Einheimischen beherrschen und sie zu willenlosen Zombies machen – und letztlich den ganzen Planeten vernichten! Obendrein sind sie auch noch so hässlich, mit ihrer blassen Haut, der Antenne an einer dubiosen Stelle und den Fisseldingern, die sie „Haare“ nennen…

    Ja, ein menschlicher Astronaut ist auf dem Planeten 51 gelandet und stellt das Leben der dort lebenden Außer-Irdischen auf den Kopf. Bald wird er, der eigentlich friedlicher Absicht ist, vom Militär gejagt. Dabei will er doch eigentlich nur noch nach Hause…


  17. 20. Mai 2013 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Star Trek Into Darkness

    Von


    Genre: Sci-Fi, Action
    Regisseur:
    J.J. Abrams
    Darsteller
    : Chris Pine, Zachary Quinto, Benedict Cumberbatch
    Premierejahr:
    2013
    Spieldauer:
    132 Minuten
    Trailer
    Redshirts: Oh ja
    .


    Inhalt

    Kirk verletzt wieder einmal die heiligen Regeln, weshalb ihm die Enterprise fortgenommen und er als erster Offizier an die Seite von Pike gestellt, während Spock strafversetzt wird. So beginnt ein gemütliches Schippern durch den Weltraum mit völlig vertauschten, aufgesplitteten Rollen, und…

    Nein, „zum Glück“ kommt es Dank des ehemaligen Flottenffiziers Harrison zu zwei schweren Anschlägen in London, bei dem einige Führungspositionen der Sternenflotte, unter anderem Pike, getötet werden. Der Verantwortliche soll vom wieder zum Captain erhobenen Kirk samt wieder unter dessen Fittiche genommenem Spock und der gesamten Enterprise aufgespürt und zur Rechenschaft gezogen werden. Dumm nur, dass sich Harrison ausgerechnet auf dem klingonischen Heimatplaneten Kronos abgesetzt hat – und das ist nur eine von vielen weiteren bösen Überraschungen, die das Abenteuer um die Crew von Kirk nicht zu einem Kinderspaziergang verkommen lassen.


  18. 28. April 2013 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    John dies at the end

    Von


    Genre: Horror, Komödie, Fantasy
    Regisseur:
    Don Coscarelli
    Darsteller
    : Chase Williamson, Rob Mayes, Paul Giamatti
    Produktionsjahr:
    2012
    Spieldauer:
    96 Minuten
    Trailer
    Amazonlink
    Originalsprache: Englisch


    Inhalt

    Soy Sauce ist eine Droge, die einen durch Dimension und Zeit reisen lässt – dummerweise ist sie für die meisten Menschen absolut tödlich, sodass sie nicht in den Genuss eines sliderschen Lebens kommen werden. Es geht hier auch nicht um Spaß! Geister, Zombies, Wurstfleischfischmonster und dubiose weiße „Fliegen“ machen Dave und John das Leben schwer. Zwei Highschoolabbrecher, die sich nicht nur als Hobbyghostbusters verdingen, sondern nebenbei auch noch die Welt retten müssen. Irgendwie. So ganz genau blickt man in dem DrogenMonsterHorrorScienceFictionBillundTed- Wust irgendwann nicht mehr durch.


  19. 8. März 2013 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    [Film] Troll Hunter

    Von


    Genre: Fantasy, Pseudo-Doku, „Horror“
    Regisseur:
    André Øvredal
    Darsteller
    : Otto Jespersen, Hans Morten Hansen, Johanna Mørck
    Produktionsjahr:
    2010
    Spieldauer:
    100 Minuten
    Trailer
    Amazonlink
    Originalsprache: Norwegisch


    Inhalt

    Es ist was los in Norwegen: Jäger munkeln, jemand schieße unerlaubterweise Bären. Dieser Jemand, Hans, wird sofort von drei Hobbydokumentaristen bespitzelt, die eine heiße Story erwarten. Dass die Story so heiß werden würde – damit hätten sie wohl nicht gerechnet, denn bei einer Routineverfolgung des mutmaßlichen Bärentöters kommen sie fast unter die überdimensionalen Füße eines Trolls.

    Moment mal: Troll? Richtig gelesen, denn Hans ist nicht etwa ein garstiger Bärenschreck, sondern ganz im Gegenteil fast schon ein Held: er ist der einzige Trolljäger Norwegens und somit Beschützer der Norweger.


  20. 30. Dezember 2012 | Veröffentlicht unter Filme.

    Wreck-it Ralph

    Von

    ralph

    Foto: Disney


    Genre: Komödie, Animation
    Regisseur:
    Rich Moore
    Sprecher
    : John C. Reilly, Sarah Silverman, Jack McBrayer
    Premierejahr:
    2012
    Spieldauer:
    92 Minuten
    Trailer
    DVD ab dem 4. April
    Originalsprache: Englisch

    Inhalt

    Ein Videospielheld zu sein ist harte Arbeit. Kaum werden die Arkaden geöffnet, muss man auch als Pixelfigur bereit stehen und pünktlich zum Münzeinwurf seine Aufgaben erledigen, die da wäre: vom Spieler gesteuert zu werden. Immerhin: am Ende des Tages kann man endlich den Feierabend genießen und, wie man es als Held eines Spieles natürlich gewohnt ist, mit Kuchen und Sekt gefeiert werden.

    Titelgebender Ralph ist leider kein Held. Seinen Feierabend verbringt er alleine auf einer Müllkippe, die ihm gleichzeitig auch als mehr oder minder bequemes Bett dient. Denn Ralph ist nur der Antagonist des Spiels „Fix it Felix“, derjenige, der die Videospielszenerie – ein Hochhaus – zerstört, damit Felix es wieder aufbauen und dem Spieler zu Ruhm verhelfen kann. Doch bald hat er genug davon, nur der einsame Böse zu sein. Sein Ziel: eine Medaille zu erlangen, um seinen Mitspielercharakteren zu zeigen, dass er es doch wert ist. Diese Medaille erhofft er sich innerhalb eines anderen, eines Killerspiels, in das er „einbricht“ und fortan in diesem und dem zuckersüßen Rennspiel „Sugar Rush“ unbeabsichtigtes, dezentes Chaos verbreitet.