1. 21. April 2016 | Veröffentlicht unter Gaming, rund um Gaming.

    Game of Hyrule (Fan-Film)

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    Ich weiß nicht, wie es euch geht – aber ich kam in den letzten Tagen gerade mal dazu, mit letzter Kraft meine Mails abzurufen (und wie ein bereits getrunkener Schluck Wasser in Foren abzuhängen.) Gewisse Dinge gingen daher total an mir vorbei! Ist Doom eigentlich schon draußen?

    Mein Feedreader umfasst heute exakt 999+ neue Artikel. Viel zu viele. Drei exemplarische habe ich mir vor dem Löschen eben jenes Feeds mal vorgenommen: Ein Katzenbild, ein Artikel über eine zweifelhafte Studie über den mehr oder minder Sexismus fördernden Faktor von GTA und den Fan-Film „Game of Hyrule“. Der existiert bereits seit geschlagenen drei Tagen im Netz – und ich habe mich trotz seines hohen Alters sofort in ihn verliebt!

    „Take him to the Water Dungeon.“
    „No! No please! NOOOOooooo“

    Entstanden ist dieser Film in monatelanger Arbeit und erzählt die Geschichte des Königreiches Hyrule, dem nach Jahren des Krieges mit den Gerudo nun der Atem auszugehen droht. Gemixt mit game of throne’schen Intrigen und Wirrungen, zeldainternen Eigenheiten und zerstampften Feen ist so ein fast 6 Minuten währendes Mashup entstanden, das ich fast verpasst hätte. Und damit es euch nicht fast ebenso ergeht: Tadaa!


  2. 13. November 2015 | Veröffentlicht unter Messen&Conventions, RC '15, RingCon.

    Das war: Die RingCon 2015

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    Die RingCon des vergangenen Wochenendes soll die letzte sein und so wurde es auch zu einer Abschiedsfeier, deren Stimmung meinem Gefühl nach gedrückter war als in den Jahren zuvor. Elben, Zwerge, einige Schottenröcke Dank dem Schwerpunkt auf die neue Serie „Outlander“ (Mit dabei: Sam Heughan, Graham McTavish, Gary Lewis und Duncan Lacroix, sowohl die Autorin Diana Gabaldon) – nicht, dass die Besucher weniger Enthusiasmus zeigten. Nein, die Stimmung schlug sich viel mehr in den Gesprächen nieder.

    Frei nach Susanne, 24: „Meine dritte RingCon und jetzt ahbe ich gehört, dass sie schon die letzte sein soll? Sie hat doch noch gar nicht richtig angefangen! Sehr schade, ich hatte mich auf viele weitere Jahre mit ihr gefreut!“

    Nichtsdestotrotz wurde auch in diesem Jahr viel geboten. Logisch. Man ist schließlich nicht dort, um gelangweilt Tee zu trinken, sondern um die Gemeinschaft und die Gaststars zu genießen, die sich hier die Klinke in die Hand drücken! Game of Thrones (Finn Jones, Gemma Whelan, Ian Beattie, Carice van Houten, Amrita Acharia und Jack Gleeson) war ebenso Teil des Programms wie Harry Potter (Harry Melling und Jessie Cave) oder Buffy (Sarah Hagan). Jedes dieser Panel war auf seine eigene Art unterhaltsam, informativ oder einfach nur schön. Es wurde viel gesungen, ziemlich viel gescherzt und sicherlich schlug das ein oder andere Fanherz höher.

    Was die Organisation angeht bin ich allerdings zwiegespalten; die Kommunikation schien mitunter nicht allzu gut zu funktionieren, die Besucher ein ums andere Mal im Unklaren gelassen, was es mit Stargast XY auf sich hat und wer nun im folgenden Panel auftreten wird. Kleine Fehlerchen im ansonsten sehr erholsamen Ganzen.

     


  3. 19. Mai 2015 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    GOTs Black Wedding: Wie weit dürfen Autoren gehen?

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    !Der Artikel könnte nicht nur, er wird Spoiler bis einschließlich der aktuellen sechsten Episode der fünften Staffel beinhalten.¡

    Wieder einmal schwappt eine Welle der Empörung durch das amerikanische Internet. Stein des Anstoßes ist die Serie Game of Thrones, die für ihre Darstellungen von Sex und Gewalt bekannt und kontrovers diskutiert ist. Es steht, wie bereits im letzten Jahr mit der berüchtigten Szene am Fuße Joffreys Totenbettes, eine Vergewaltigung im Fokus der Aufmerksamkeit, die in dieser aktuellen Episode jedoch expliziter als solche dargestellt wird. Einige Twitter-User kündigten nach Ausstrahlung vehement an, die Serie niemals wieder gucken zu wollen, während das feministisch angehauchte, meiner Ansicht nach insgesamt sehr lesenswerte Geekmagazin „The Mary Sue“ ankündigt, die Serie nicht mehr promoten zu wollen und entsprechend jegliche Episoden-Recaps und Ankündigungen aus dem Terminkalender wirft.

    Was passiert überhaupt? Im Zuge der Black Wedding wird Sansa zu Ramsay Boltons Ehefrau, von dem sie in der Hochzeitsnacht vor den Augen Theons zum Sex genötigt wird. Der eigentliche Akt wird dabei nicht gezeigt, die Kamera schwenkt auf das entsetzte Gesicht Theons. Kurz darauf endet die Episode in Stille.

    Der Widerstand seitens der Fans beschränkt sich nicht nur in der Tatsache, dass eine Vergewaltigung thematisiert wird – es wäre auch beileibe nicht das erste Mal bei Game of Thrones – sondern auch das Wie und die Hintergründe für diese Entscheidung.

    In den Büchern ist es nicht Sansa, die eine Ehe mit Ramsay eingeht, sondern Jeyne Poole. Dieser Charakter bzw. die Storyline wird jedoch der Einfachheit halber in der Serie unter den Tisch fallen gelassen. Serie und Buch sind zwei grundverschiedene Medien, insofern ist es nur verständlich, dass Änderungen vorgenommen werden, wozu auch George R.R. Martin jüngst selber Stellung bezog. Argument gegen die Vergewaltigung Sansas ist in den Augen mancher jedoch Folgendes: Es hätte nicht sein müssen, besonders da die Serienautoren Jeyne Pool aus der Storyline gelöscht hätten. Im Gegenteil hätten sie freie Wahl gehabt, die Hochzeitsnacht so oder so darzustellen.

    Eine Vergewaltigung als „plot device“ ist umstritten. Der Autor hat immer die Wahl, auf welches Mittel er zurückgreifen möchte, um etwas zu erreichen. Um die Entwicklung eines Charakters darzustellen, ihn etwa härter werden zu lassen, braucht es immer irgendetwas. Manchmal ist es Zeit, manchmal Krieg, manchmal psychische Gewalt und, auch nicht gerade selten, eine Vergewaltigung. Doch braucht es ausgerechnet das, um des Autoren Ziel zu erreichen? Kritikpunkt an dieser Szene ist auch, dass nicht Sansa gezeigt wird, sondern Theon. Ist es am Ende gar nicht Sansas Entwicklung, sondern die Theons und Ramsays, die hier angestoßen wird? Wird die sexuelle Gewalt also nur benutzt, um einen männlichen Charakter zu unterstützen? #aufschrei!

    Und letztlich ist es natürlich die Vergewaltigung an sich. Solch eine Szene kann triggernd wirken und solche Übergriffe an sich sind ein Thema, das auch in der heutigen Gesellschaft gerne totgeschwiegen und verharmlost wird.

    Das, was ich mich frage: Was ist bspw. mit Theons Penektomie? Ich habe den Eindruck, dass gerne mit zweierlei Maß gemessen wird. Gewalt an Männern scheint weniger schlimm, ja fast schon akzeptiert. Es werden Witze über die Wurstszene gemacht. Man stelle sich das mit vertauschten Geschlechtern vor.

    Meine Meinung: Nicht jede Grausamkeit dient dem schnellen Schock und obwohl eine fiktive Vergewaltigung vielerorts als unnötiges, schriftstellerisches Mittel gilt, finde ich es doch „passend“, um bestimmte Wirkungen zu erzeugen und eine Welt zu beschreiben. Wichtig ist mir, dass es mit Bedacht behandelt wird und der Akt nicht verherrlicht oder gar erotisch in Szene gesetzt wird. Wir beschreiben Morde, Gewaltexzesse, Folter und einige andere Dinge, die niemand erleben sollte. Es ist reine Fiktion. Und diese ist nicht immer in Rosa getaucht… und da ich ein Fan des „Grim&Gritty“ bin, begrüße ich das sogar.

    Bei Game of Thrones bin ich zwiegespalten. Einerseits finde ich, dass diese Szene zwischen Sansa, Ramsay und Theon respektvoll und mit besagtem Bedacht umgesetzt wurde und auch, dass die Kamera statt Sansa Theon zeigt, halte ich für eine hervorragende Lösung. Andererseits geht mir die Masse der Gewalt speziell gegen Frauen auch dezent auf den Zitronenkeks. Es wirkt ein wenig auf mich, als hätten die Autoren keine anderen Ideen. Langsam ist auch dem unaufmerksamsten Zuschauer bewusst, dass es sich um eine patriarchalische, grausame Gesellschaft handelt. Der Negativpunkt, den ich diesbezüglich habe ist der, dass auf mich beliebig wirkt.

     

    Mich würde nun besonders eure Meinung interessieren. Wie weit darf ein Autor gehen, welche Themen sollten vielleicht gar nicht erst angerissen werden? Oder fällt dies alles unter „kreative Freiheit“?


  4. 10. Juni 2014 | Veröffentlicht unter Gaming, rund um Gaming.

    A Link To The Mashup

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    Game of Thrones“ ist ein kleines Nervthema für mich. Ich finde die Serie nicht nur leicht überschätzt, sondern das Internet auch zu überfüllt mit Bildern, Artikeln… tbc. Gut, beides geht ja auch irgendwie Hand in Hand. Dennoch bin ich nun verliebt! Verliebt in dieses Mashup aus GoT und Zelda, das definitiv Lust auf mehr macht. Zu schade, dass man auf keine Realisierung hoffen kann.

    Auf Steves Youtubekanal lassen sich noch mehr kurzweilige Videos zu pixeligen Spielen finden. Ein Klick vorbei lohnt sich definitiv!

    Den Link zum Mashup spare ich mir nun doch. Das Video seht ihr schließlich oben gut genug.


  5. 23. Oktober 2013 | Veröffentlicht unter Messen&Conventions, RC '13, RingCon.

    Das war die RingCon 2013

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    Letztes Wochenende stand, wie auch im letzten Jahr, die RingCon in meinem Terminkalender und nur zu gerne bin ich nach Mittelerde gereist, um der Convention beizuwohnen. Pardon: schrieb ich Mittelerde? Natürlich meinte ich Bonn, genauer das Bonner Maritimhotel, in welchem die RingCon traditionellerweise stattgefunden hat. Umgeben von Orks, Elben und allerlei anderem Volk fantastischer Welten fand man sich dort in einem Geekvana wieder, dem man kaum entkommen konnte – oder gar wollte.

    Ob Panels, Vorträge (Ich empfehle, sollte er im nächsten Jahr wieder aufschlagen, Vorträge von Victor Proche, der zumindest seinen Vortrag rund im mittelerdische Kampftechniken sehr kurzweilig und informativ gestaltet hat), Workshops oder auch nur das Beisammensein mit Gleichgesinnten: für nahezu jeden war etwas dabei, das Programm gut und ausfüllend bestückt und das Hotelpersonal auf dem Congelände sehr schnell, sodass man kaum einen Krümel fallen lassen konnte, ohne dass dieser erstaunlicherweise unbemerkt und unaufdringlich(!) wieder fortgeräumt worden war.

    Hier nun meine Eindrücke der diesjährigen RingCon.


  6. 3. Juni 2013 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    The most wonderful wedding. Not. [Game of Thrones]

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    [Spoilergehalt:

    ich werde nichts direkt ansprechen, keine Namen und keine Tat nennen. Dennoch: wer – vielleicht auch unterbewusst – kombiniert, wird es ahnen oder zumindest raten können. Solche Leute sollten, wenn sie sich in Sachen Game of Thrones nicht spoilern wollen, fortklicken]

    Das ganze GoT-Internet spricht davon und das nicht ohne Grund: die am Sonntag über die amerikanischen Bildschirme geflimmerte Episode „The Rains of Castamere“ beinhaltet eine der vermutlich schockierendsten, unerwartetsten Szenen die die Serienlandschaft bislang gesehen hat. Menschen, die die Bücher gelesen haben, werden beim Wort „Hochzeit“ bereits innerlich aufschluchzen, allen anderen wird es spätestens nach der Sichtung der Szene ähnlich ergehen.


  7. 17. März 2013 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Gesurft: Der Hass der Fans

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    Vor einiger Zeit zappte ich beim Promidinner rein, wo eine Soapdarstellerin beklagte, im wahren Leben mit Hassmails sowie Beschimpfungen auf der Straße bombardiert zu werden. Doch nicht etwa, weil sie vielleicht flauschige Kätzchen in Kloschüsseln ertränkt oder niedliche Babypandabären häutet, nein, sie spielt in dieser Soap einfach eine Rolle, die, um es einmal nett auszudrücken, nicht so ganz von den Fans geliebt wird. Klar: Fans verfolgen die Serien über Jahre hinweg täglich, die Charaktere werden als näher, ja sogar fast als eine Art Freunde empfunden (irgendwo im Netz schwirrt eine psychologische Studie um Thema herum. Wer sie zuerst findet, darf sich einen Heldentitel aussuchen). Nicht, dass es rechtfertigen würde, jemanden aufgrund seiner Rolle nachzustellen, aber es erklärt es. Doch wenn schon die Darsteller von Charakteren, die lediglich ein wenig intrigant und zickig daherkommen, angefeindet werden – wie sieht es dann erst mit Rollen aus, die andere grundlos köpfen? Lieblingswölfe umbringen lassen? Eine Rolle, die von Tausenden, Millionen Zuschauern auf der ganzen Welt gehasst wird? Natürlich dachte ich da sofort an König Joffrey Baratheon.


  8. 11. März 2013 | Veröffentlicht unter Allgemein.

    [Webserie] School of Thrones

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    Was wäre, wenn man einige Charaktere aus „A Song of Ice and Fire“ in die heutige Zeit transferieren und zusammen in die Highschool schicken würde? Richtig, das kann ja nur Ärger, aber auch einige witzige Szenen geben, was die gestern erschienene erste Episode von“School of Thrones“ zeigt. Gut, über die „Beziehung“ zwischen Daenaerys und Jon lässt sich streiten und Joffrey sollte sich eigentlich lieber nicht als Lannister betiteln wie er es hier in der Serie tut, das macht allerdings nichts, schließlich geht es um die Sache an sich und allein schon das Intro ist klasse gemacht! Ich bin gespannt, wie das weiterlaufen wird, auch wenn ich vor allem Drogo und Arya vermisse. Die nächste Episode wird am 17. März erscheinen.

    „Prom night is dark and full of terror.“

    „We are Starks. Our way is the vintage way.“

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  9. 6. Oktober 2012 | Veröffentlicht unter Allgemein.

    RingCon ’12 – Von rosa Plüschpenissen und einem sterbenden Cowabunga

    Von

    Genau wie auf die FedCon dieses Jahres, hat es meine Mutter und mich nun auch auf die RingCon verschlagen. Der Ort in Bonn, wo man sich mit Workshops rund um Fantasy, Künstlern und Kreativen des Genres und auch bekannten Schauspielern von „über dem Teich“ auseinandersetzen kann. Obwohl wesentlich kleiner als besagte FedCon, kann man sich auch hier verdammt gut die Zeit totschlagen. Da ich gerade leider so gut wie keine Zeit habe, vor meinem Urlaub jedoch noch die wichtigsten Stichpunkte zur Con loswerden will, wird das hier ein kleiner, gestückelter Beitrag statt eines ausgereiften Epikvortrages, doch wenn ihr darüber hinaus Fotos und fundierte Berichte zur Con lesen wollt, verweise ich gerne auf das Nerd-Wiki, das jeden Tag zugegen sein wird und auch die Zeit hat, sich damit in gebührender Länge auseinander zu setzen. Den Betreiber des Blogs habe ich gestern auch kennengelernt und er wirkt live doch wesentlich sympathischer als auf seinem Avatar ;)

    Unsere erste Station: Ein Vortrag von Stefanie Esser über die Klischees in Sachen Fanfiction im Allgemeinen und jene im Harry Potter-Universum im Besonderen. Klischees auf die Schippe nehmen: das ist meine Welt und ich wurde nicht enttäuscht. Charmant wurde über das Wesen der Fanfiction-Schreiberinnen aufgeklärt, die hübschesten Pairings wurden gekrönt und Crossover, sowie hübsche Webcomics belacht. Wieso ein HarryPotter-My little Pony-Crossover jedoch zu den „nicht ganz sinnvollen Crossover“ gezählt wurde, erschließt sich mir nicht ganz. Diese Kombination ist doch vollkommen logisch, einleuchtend und legitim! Ob ich mir im Übrigen endlich mal die schlechteste Fanfiction aller Zeiten, namentlich „My Immortal“ antun soll?


  10. 22. Juli 2012 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    GoT – Flowcharts

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    Can I fuck it? Die einfachste Art, herauszufinden, ob der Winter naht, einem eine bestimmte Figur feindlich gesonnen ist oder um Theon Greyjos Gedankengänge vorhersagen zu können: eine simple Grafik, die anhand weniger Dinge vieles erklärt. Ein paar habe ich mir aus dem Internet zusammengesucht und bei Peas and Cougars, sowie aidosaur gefunden, die gleichzeitig auch tatsächlich die Urheber der ersten drei der folgenden Bilder sind und deren Blogs sich auch um ihre Kunst drehen.

    (via Geekisawesome)


  11. 6. Juni 2012 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    White Walkers

    Von

    Eine der faszinierendsten und spannendsten Erzählstränge innerhalb „A Song Of Ice And Fire“s ist für mich nach wie vor jener um die so genannten „Others“ oder „White Walkers„, wie sie in der TV Serie auch genannt werden.

    Die Faszination ergibt sich, wie so oft, aus dem Ungewissen: zwar ranken sich viele IC-Geschichten und Legenden um diese zombieesken Wesen, doch wer oder was sie wirklich sind, was genau ihr Plan ist, das bleibt in weiter Ferne. Immerhin ist der Leser vielen Bewohnern Westeros‘ schon von Beginn an weit voraus: er hat zumindest die Gewissheit, dass sie existieren. Laut einer Sage wurde die Mauer vor rund 8.000 Jahren errichtet, um „die Anderen“ von den Königreichen fernzuhalten, die Nachtwache dient dem Zweck, vor ihnen zu schützen. Auch in den Buchbeschreibungen selber bleiben „die Anderen“ vage Gestalten – und das ist bis zu einem gewissen Punkt verdammt gut so. Wo bliebe der Thrill, würde man den Gegner kennen? Die gruseligsten Momente, gleich welchen Mediums, sind die, bei denen man nicht weiß, was auf einen zukommt. Kurios, dass ich solche Szenen traditionell nur nachts lese. So geschehen auch zufälligerweise bei ASOIAF, wonach ich dann nicht mehr ganz so gut einschlafen konnte; die eigene Fantasie bauscht diese Momente einfach dezent auf.


  12. 3. April 2012 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    Feel like a Khaleesi every day

    Von

    Mit dem Duft von grünem Gras, Rauch, Leder und Drachenblut. Exklusiv bei Thinkgeek.

    Es wäre mir egal, wie es stinkt, ich würde es kaufen! Zu dumm, dass es nur ein Aprilscherz war ;)


  13. 21. Dezember 2011 | Veröffentlicht unter Gametrailer, Gaming.

    Game of Thrones – Videospiel? (Trailer)

    Von

    Schwierig. Spiele zu Filmen/Serien sind eher seltener gut, wie ich persönlich finde, oftmals hat man auch schlichtweg zu hohe Ansprüche, wie ich im Falle zu SoIaF. Oft wird aufgrund des Erfolges der Vorlage schnell ein Spielchen auf den Markt geschmissen, um den Umsatz zu mehren. Das äußert sich dann gerne in recht mangelhafter Grafik, wie auch im obigen Trailer zu sehen. Dennoch: natürlich werde ich es mir mal ansehen. Sollte das Spiel scheiße sein, kann ich es ja dann dennoch allein schon aufgrund der Musik im Hintergrund laufen lassen. Und: es besteht eine doch reelle Chance, dass das Spiel einfach nur episch wird.

    Übrigens: Serien und Bücher, die nie vervideospielt werden sollten:

    • GZSZ – eine Art 2. Sims nur in schlecht?
    • Die Bibel – Adventure, vermutlich. Oder eine Simulation? Black&White nur in „noch mehr göttlich“?
    • Das Telefonbuchseriously!

    Serien und Bücher, die definitiv vervideospielt werden sollten:

    • mein aktuelles Mathebuch – vielleicht würde ich dann Spaß an dem Schulfach lernen. Aber dann bitte ein Egoshooter. „Bam! Auf die 12! Tötet die Wurzel und vergesst Pi nicht!“
    • Supernatural – Monsterjagen stelle ich mir toll vor. Vllt. auch als MMORPG, schließlich gibt es einige Hunter.
    • Firefly – und sei es nur, damit die Serenity überhaupt mal weiterfliegt!

  14. 15. August 2011 | Veröffentlicht unter Serien, Serienvorstellungen.

    A Game of Thrones – Staffel 1

    Von

    „Game of Thrones makes Harry Potter look like the Teletubbies.“
    – Twitteruser –

    Längeres Vorwort right ahead

    Die Buchserie „A Song of Ice and Fire“ ist für mich seit meiner frühen Jugend das Non plus Ultra im Fantasygenre. Seit ich die erste Seite aufgeschlagen hatte, mussten sich die darauffolgenden, aktuellen und gewesenen Bücher an dieser von George R.R. Martin geschaffenen Serie messen und verloren zumeist überdeutlich.
    Eine raue Serie, innerhalb derer durchaus brutalen Welt niemand – und ich sage: niemand – sicher ist. Man muss kein großes Vorstellungsvermögen haben um die fünfzehnjährige Zeitzeugin weinend, mit einem Buch in der Hand, vor sich zu sehen, als einer ihrer Lieblingscharaktere in Anbetracht der Serienlänge frühzeitig das Zeitliche segnete. Das ist großartig. Andere Bücher betten einen in pinkfarbene Zuckerwatte und drücken einem beim Einschlafen ein Küsschen auf die Stirn – nicht so A Song of Ice and Fire.
    Im Dezember 2008 abonnierte ich nichtsahnend den Blog von Martin. Wenige Tage später diese Nachricht:

    „I’ve been getting a lot of emails since the announcement that HBO has given the green light to film the pilot of A GAME OF THRONES. (Well, I get a lot of emails anyway, but I’ve been getting a lot MORE since the announcement).(…)“

    Ihr könnt euch vorstellen, wie sehr ich aus dem Häuschen war. Eine Serie zu AsoIaF, omg! Dementsprechend gierig sog ich die folgenden Monate und Jahre jede kleinste Meldung diesbezüglich auf. Jeder neue Schauspieler wurde von mir gefeiert (auch wenn ich zunächst sehr skeptisch war, was Nikolaj Coster-Waldau (Jaime Lannister) anging) und ich ging jeden Abend mit dem Gebet ins Bett, HBO möge seine Sache doch bitte gut machen. (ok. Die Betsache könnte dezent übertrieben sein)
    Meine Erwartungen waren gigantisch.
    Dann flimmerten die ersten 14 Minuten über meinen Bildschirm. Um es mal so zu sagen: Alter, wtf!
    Vorab übrigens noch ein Linktip: hier werden die Hauptcharaktere mehr oder weniger ernst mit Bieren verglichen.  Ich hätte dann gerne ein Skullsplitter Ale. Danke.
    Um dann aber doch endlich mal zur eigentlichen Review zu kommen: