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Guardians of the Telltale Galaxy

Telltale Games könnte uns nächstes Jahr mit einem Guardians of the Galaxy Game „überraschen“.

Es war schon länger bekannt, dass das Studio an einer Marvel Lizenz arbeitet und da Guardians of the Galaxy nun filmtechnisch eine Fortsetzung am Start hat, könnte man den Release eines solchen Spieles dementsprechend zeitlich anpassen.

Woher könnten wir nun bereits erahnen, dass ein solches Spiel in den Startlöchern steht?

Der „Leak“ stammt heutzutage noch immer aus den Mündern von Personen, die mit dem Projekt vertraut sind und viel plappern. Aber ganz anders als früher sind diese nicht in eine Bar gegangen und ließen den Whiskey in sich sprechen. Sie posaunten auch nicht zu viel heraus oder waren bei ein paar Bierchen mit den Kumpeln zu vorlaut á la: „Ja ich arbeite ja auch an was ganz Krassem!“ Nein. Heutzutage reicht es leider bereits aus, wenn ein Streik im Gange ist. Viel plappern ist aber noch immer wichtig, weil es hier um den Beruf des Voice Actings geht. Ich spreche hierbei von dem Streik etlicher Voice Actors bzw. deren Union SAG-AFTRA. Die hatten als Taktik zur besseren Gehaltsverhandlung eine Liste von möglichen Gametiteln veröffentlicht, die noch immer alte Gehälter bzw. keine neuen Abkommen ausgehandelt hatten.

wearegroot

Darunter finden wir dann auch O’Farrel Enterprises, LLC die nicht nur für The Walking Dead Season 3 stehen sondern eben auch für Guardians of the Galaxy – The Video Game aka Blue Harvest. So oder so, der sprechende Waschbär ist aus dem Sack und wir alle sind Groot!

Ich habe nichts gegen Telltale Games. Nichts, das irgendwie wirkt. Ich selbst spielte The Walking Dead und Wolf Among Us und war auch recht gut unterhalten. Allerdings muss ich einwenden, dass die Entscheidungsfreiheit mir meist vorgekaukelt erscheint und ich nicht wirklich Einfluss auf das Spielgeschehen habe. Oder wenn, wirkt sich das für mich zu wenig aus. Es bleibt mir bei allen Teilen ein guter Storybook Mode, den ich mit der richtigen Atmosphäre (aka. Bier) zu genießen vermochte.

Mein erster Gedanke zu Guardians of the Galaxy war heute morgen, ohne mich wieder in die Materie eingelesen zu haben, folgender: „Hmm, also wenn schon ein Marvel Franchise, dann doch bitte Batman!“ Und ja, ich weiß, das ist DC. Dann sah ich, dass es Telltale Batman natürlich schon gibt, womit der Glaube an die Menschheit auch wieder hergestellt wäre. Der ist dieses Jahr schon erfolgreich durch 3 Seasonale Abenteuer geflattert und wartet nun auf Season 4 in seiner Batcave. Wie das Neue Telltale Game für Marvel wird kann hier noch kein Superheldenflüsterer wissen. Game of Thrones habe ich nach zahlreichen mäßigen bis schlechten Kritiken ob der Belanglosigkeit der Entscheidungen und fragwürdiger Nebencharaktere übersprungen.

Es gibt nur einen Weg, mehr herauszufinden: It’s simple, we play the Batman!

Was hattet ihr für Erfahrungen mit Telltale Games? Wünsche, Anregungen, Anekdoten?

Pathologic

12 days in a town devoured by plague. It’s an enemy you can’t kill. It’s a game where you can’t save everyone

Anfang September ging die Kickstarter-Kampagne zu diesem leicht verstörend anmutenden Survivalspiel an den Start. Die gute Nachricht: Dank der über 7.000 Unterstützer wurde das Ziel von $250,000 sogar noch überschritten, sodass „Pathologic“ realisiert werden kann. Die noch bessere Nachricht: Es sieht nach einem verdammt großartigen Spiel aus!

Man landet in einer abgelegenen Stadt voller obskurer Traditionen, physikalisch unmöglich gebauter Häuser und Bewohnern, die merkwürdige Spielchen treiben. In dieser Steppenstadt grassiert eine Seuche, die es gilt, auszumerzen, wobei man in die Rolle eines von drei Ärzten schlüpft. Der eine ist ein hochgebildeter Bakkalaureus, der nächste ein begabter Chirurg und die Dritte ein spirituelles Mädchen, das glaubt, durch Handauflegen heilen zu können. Je nach Wahl des Arztes wird es natürlich zu einem unterschiedlichen Verlauf der Story kommen.

Man hat nur 12 Tage Zeit, dann nämlich wird die Stadt vom Militär vernichtet, bevor es zur ultimativen Ausbreitung der Seuche kommen kann. Oberstes Ziel: Überleben und dabei so viele Menschen wie möglich zu retten. Jede Entscheidung wiegt schwer und derer sind viele zu treffen, die Wege zum Ziel sind ebenso mannigfaltig wie die auftauchenden Figuren und Geschichten, die diese zu erzählen haben. Wem gibst du die Medizin? Demjenigen, der erklärt, nicht wichtig genug zu sein? Dem, der dir Geheimnisse über die Stadt erzählen kann? Oder schluckst du die Pille lieber selbst?

Die Optik verspricht ein Spiel voller zu entdeckender Geheimnisse, Skurrilitäten und ein Quäntchen Suspense-Horror. Die Stadt ist frei zu erkunden, jede (ir)relevante Person soll ansprechbar sein. Und hoffentlich wird man nach einigen Unterhaltungen auch auf die Fährte von Patient Zero stoßen, um etwaige Forschungen voran zu treiben.

Im Jahre 2005 hat das russische Entwicklerstudio Ice-Pick Lodge bereits ein ein gleichnamiges Spiel herausgebracht, das es jedoch Dank schlechter Übersetzung und ähnlich grandiosem Marketing kaum über die russische Grenze geschafft hat. Ein Erstlingswerk, an dem es laut eigener Aussage der Macher trotz Awards einiges zu verbessern gibt. Dennoch ist das von Kickstarter unterstützte, neue „Pathologic“ kein simples Remake.

We are making Pathologic once again to truly realize the original vision while preserving the good things we’ve already managed to create. It’s not a remake. It’s a reimagining.

Bis man es kaufen und/oder bei Steam herunterladen kann, wird noch einige Zeit vergehen: Im jahre 2016 soll es für den PC/Mac, die XBox One und PS4 erscheinen. Um u.a. das nicht zu verpassen, folgt Ice-Pick Lodge auf

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