1. 24. August 2016 | Veröffentlicht unter GamesCom, GC '16, Messen&Conventions.

    [insert reißerischen Titel über die gamescom]

    Von

    Da war sie wieder. Die gamescom. Kam auf einmal hinter der sommerlichen Ecke hervor und zerrte mich in ihre heiligen Hallen. Wie jedes Jahr. Und wie immer, wie jedes verdammte Jahr, frage ich mich: Was mache ich eigentlich hier? Wer sind diese ganzen Leute? Und warum stehen sie drölfzig Stunden für einen Trailer an, den man ein paar Tage später auch bequem vom heimischen Sofa aus begutachten kann? Hach, diese Gamer… verrücktes Völkchen. Ich selber bin natürlich kein Gamer. Ich habe auf der gamescom nur geputzt.

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    Nein, an sich habe ich natürlich schon Spaß an dieser Messe, sonst wäre ich dort ja nicht aufgelaufen! Pünktlich nur zwei Tage zu spät kam ich am Freitag an und lief herrenlos im Pressebereich herum, um mir auf den letzten Drücker den ein oder anderen Termin zu ergaunern. Hat funktioniert! Ich durfte zum Beispiel Injustice 2 anzocken und trug ein gar fürchterlich grausames Duell mit einem Franzosen aus! Wir bekämpften uns als Harley, Deadshot und Batman, belaserten uns gegenseitig als Superman und hatten definitiv unseren Spaß mit diesem famosen Stück Spiel. Kurzweilig, optisch unglaublich ansprechend und zackig – so mag ich Prügelspiele. Fürderhin labte ich mich an The Surge, dessen futureske Exoskelette ebenfalls hübsch anzusehen sind und das darüber hinaus über ein interessantes Kampfsystem verfügt. Horizon: Zero Dawn ist für mich ohnehin ein Highlight und Star Trek kann mit VR auch kaum was falsch machen. Und das war’s auch schon. Das waren meine „großen“ Spiele auf der gamescom, die ich an gesonderter Stelle auch sicher nochmal ausführlicher beleuchten werde.

    gamescomAn sich aber war ich wegen der Stimmung und Besucher dort. So traf ich nicht nur den für den Header verantwortlichen Retroluzzer, sondern natürlich auch meinen Lieblings-Moep0r, DaveProNoob2K und einige andere Youtuber, den ein oder anderen Blogger und auch ein paar Leser. Leser anderer Blogs natürlich, diesen Mist hier liest, wie man weiß, doch ohnehin niemand. Um es kurz zusammenzufassen: Das war spaßig. Auch und vor allem an den Abenden. Brauhäuser, Fressgelage mit Freunden und die Party der Indie-Arena, die ich Dank Sebastian auch besuchen durfte. Gute Stimmung, leckere Würstchen und natürlich bestes Kölsch in der illustren Gesellschaft Indieentwicklern aus der ganzen Welt! Yay! Dort spielte ich des Nächtens dann auch Giant Cop an(und habe mich in der kleinen Schlange Dank großartigstem Schnick Schnack Schnuck-Spiel an vorderste Stelle torpediert! Jubelt mir zu! Glück im Spiel und Glück in der Liebe! Bam! – Ja, ich bin ekelhaft. I know.), in dem man mittels VR-Brille und als riesiglicher Polizist betrunkene und pöbelnde Passanten in ein Tor schmeisst. Macht durchaus Spaß. Klar. Endlich darf sich Klein-Guddy auch mal groß fühlen. Außerdem mit als Spiele dabei: Ein wackliger Tetristurm und Frittenweitwurf. Letzterer fand allerdings im Real Life statt, wie ich zugeben muss.

    Die gamescom also. Ich war dort. Und habe sie überlebt. Wie jedes Mal habe ich mich mit freundlichen Menschen – wie etwa Herren der Bundeswehr – unterhalten, durfte einige Spiele kennenlernen und antesten, hatte viel Spaß und bin, ebenfalls wie jedes Mal, auch heute nach Tagen noch un-glaub-lich müde! Alte Frauen brauchen ihren Schlaf!

    Highlights: Die Indie-Party. Wegen der Menschen. Das Päffgen. Ebenfalls wegen der Menschen. Außerdem rocke ich als Harley Quinn.
    Lowlights: Finde den Personenhype unnötig und nervig.

    unbenannnnt

     


  2. 22. August 2016 | Veröffentlicht unter GamesCom, GC '16, Messen&Conventions.

    „Was hat die Bundeswehr eigentlich auf der gamescom zu suchen?“ Im Interview.

    Von

    100 Messebesucher habe ich gefragt: Nennen Sie etwas, das auf die gamescom gehört. Die Antwort „Bundeswehr“ ist kein einziges Mal gefallen. Und das ist an sich auch gut so, denn Videospiele haben mit der Bundeswehr in etwa so viel gemein wie ein possierlicher, handelsüblicher Oktopus mit Cthulhu: Irgendwie sehen beide für Laien mit ihren Tentakeln ähnlich aus, doch ist das eine nur ein niedliches Tierchen mit Kulleraugen und das andere der gottverlassene, Große Alte, der für den Tod allen Lebens verantwortlich sein könnte! Und, naja… irgendwie ist er auch nur fiktiv.

    Die Bundeswehr also. Steht dort einfach so in der Familienhalle herum und rekrutiert ahnungslose Gamer. Oder so. So habe ich mich mit Manuela Langer, ihres Zeichens Schatzmeisterin der Piratenpartei, unterhalten. Ihr zwar kleiner, dafür jedoch farblich piratesk schreiender Stand befindet sich geschützt außerhalb der gamescom-Tore und lockt mit süßem Popcorn. Zum Thema „Bundeswehr auf der gamescom“ bezieht sie klar Stellung:

    Manuela Langer„Wir finden, dass die Bundeswehr auf der gamescom nichts verloren hat. Es ist eine Spielemesse. Wäre das jetzt beispielsweise eine Berufsbildungsmesse, dürfte die Bundeswehr ganz selbstverständlich als Arbeitgeber auftreten. Aber warum kommt die Bundeswehr an und versucht, auf der gamescom zu rekrutieren? Welcher Gedanke steckt dahinter? Steckt da der Gedanke hinter, dass sich Gamer leichter zu Soldaten ausbilden lassen würden? Dass sie weniger Hemmungen haben, zu schießen? Wir glauben, dass die Bundeswehr da eine klare Verbindung sieht, die aber tatsächlich nicht da ist. Grundsätzlich sollte die Bundeswehr also nicht auf der gamescom vertreten sein. Von den Messebesuchern haben wir als Partei bezüglich unserer Meinung auch sehr viel positive Resonanz bekommen. Wir hatten hier auch eine Postkarte, auf der wir diesen Gedanken ausdrücken und viele haben diese Postkarten mitgenommen, weil sie auch diese Meinung vertreten, dass die Bundeswehr hier nicht vertreten sein sollte.“ (Manuela Langer, Schatzmeisterin der Piratenpartei im Landkreis Köln)

    Nun, was ist die eine Seite ohne die andere? Sehr eindimensional. Daher bin ich kurzerhand zur Bundeswehr gestiefelt, die ich natürlich sofort an den formschönen Panzern erkenne. Die guten Damen und Herren zeigen sich charmant, aber seriös und halten statt blutbesudelter Controller Infobroschüren in den Händen.

    Hier treffe ich auf Oberleutnant Nils Feldhoff, der sich tapfer meinen Fragen stellt – und damit Licht ins Dunkel bringt.

    Feldhoff

    „Die Präsenz der Bundeswehr auf der gamescom ist umstritten – sie habe hier nichts zu suchen und würde aufgrund falscher Annahmen zu rekrutieren versuchen. Alles Spekulieren hilft natürlich nichts, also gebe ich das Wort an Sie weiter: Was genau suchen Sie denn nun hier auf der gamescom?“ 

    „Wir sind im Zuge der Nachwuchsgewinnung in der Öffentlichkeitsarbeit hier am Bundeswehrstand beziehungsweise auf der gamescom vertreten. Schwerpunkt sind bei uns natürlich ganz klar die digitalen Kräfte. Das, was von Frau von der Leyen im Endeffekt neu ausgerufen wurde. Ebenso liegt der Schwerpunkt auf der Cyberabwehr und ich glaube, da braucht man nicht so viel Fantasie mitzubringen um zu erkennen, dass man hier auf der gamescom das geeignete Publikum dafür findet: IT-affine, junge Leute. Wir haben hier auch ein relativ junges Publikum und wir stellen uns so dar, dass man ein bisschen die Türen und Pforten öffnet, damit man einfach mal sehen kann, was unsere Informatiker, die wir tatsächlich dabei haben, auch jetzt schon in der Bundeswehr machen und leisten. Hier finden reine Informationsgespräche statt, die die Leute aufklären sollen.“

    „Sehen Sie denn eine Verbindung zwischen der Bundeswehr und Videospielen?“

    „Wir versuchen – und das machen wir hier auf der gamescom auch ganz strikt – eine klare Trennung zwischen Ego-Shootern und der Bundeswehr herzustellen. Wir befinden uns hier in der so deklarierten Familien- und Freizeithalle, in der es sehr unwahrscheinlich ist, dass auch Anbieter von Kriegsspielen vertreten sind. Aber da ist die Bundeswehr auch im Bereich der Aufklärung unterwegs und versucht, dem Besucher, der Interesse an der Bundeswehr hat, ganz klar sofort die Augen zu öffnen und zu sagen: „Hör mal, das sind zwei grundverschiedene Welten in denen du dich gerade bewegst. Ein Shooter hat mit dem Soldatenleben nichts gemein. Die Bundeswehr ist kein Spiel.“

    „Wie sieht es mit dem Klientel aus? Wer kommt hier primär zu Ihnen?“

    „Jegliche Personengruppen von der jungen Dame bis zum älteren Akademiker oder Professor sind hier vertreten. Ebenso Familien, die einfach nur einen Einblick bekommen möchten. Da bietet sich die gamescom natürlich an, denn draußen haben sie seltener die Gelegenheit dazu.“

    „Kommen auch Interessenten zu Ihnen, die auf Sie den Eindruck machen, nur wegen kruden „Rumgeballerns“ mit dem Gedanken zu spielen, zur Bundeswehr zu gehen? Würden Sie das so überhaupt bemerken?“

    „Das merkt man schon ziemlich gut, ja. Da darf man nicht in Schubladen denken und irgendwelche Bereiche direkt abkapseln beziehungsweise das merkt man schon ziemlich direkt. Viele sind aber auch einfach interessiert und wollen sich mal die Fahrzeuge angucken, die wir als Eyecatcher dabei haben. Die sind natürlich sehr imposant. Ansonsten nehmen wir eine ganz klare Trennung vor. Wenn sich solche Leute herauskristallisieren, nehmen wir sie sehr schnell zur Seite und erklären ihnen, dass das so keine Zukunft hat. Da sind wir sehr strikt.“

    „Fallen Ihnen denn hier auf der gamescom verstärkt solche Typen auf?“

    „Nein, das kommt hier erstaunlich selten vor. Klar sind die Leute in gewissen Bereichen „vorgebildet“, indem sie teilweise Waffen und Gerätschaften kennen und auch wissen, was diese oder jene Panzerung aushält. Das ist auch alles „nice to know“. Das beschäftigt uns allerdings relativ wenig, da vor jeder eigentlichen Einstellung immer eine sehr lange Arbeitsschleife und Prüfungen vorweg gehen. Angefangen von Informationsgesprächen über das Karriereberatungsgespräch, wo dann auch über die Risiken, Tod und Verwundung aufgeklärt werden muss. Da ist nichts Spontanes dabei, nur weil man sich auf der gamescom zum Stand der Bundeswehr verirrt. Hier kann man sich nicht einfach so einschreiben.“

    „Das kommt überraschend, aber: Wir haben Sonntag und somit stehen wir am Ende der Messe. Sicher haben Sie in den letzten Tagen einiges hören müssen: Auch negative Resonanz bezüglich ihrer Präsenz auf der Messe?“ 

    „Wir haben tatsächlich mitbekommen, dass draußen vor der gamescom unter anderem die Piratenpartei dort nachgemachte Flyer von uns verteilt hat. Die kamen hier allerdings zerrissen bei uns an mit dem O-Ton: „Draußen laufen ein paar Spinner herum, die was gegen die Bundeswehr haben.“ Das ist das, was im Endeffekt bei uns ankommt. Hier direkt vor Ort haben wir allerdings kein negatives Feedback erhalten.“

    „Und positives Feedback?“

    „Ja, das haben wir durchweg bekommen, sodass wir die gamescom auch in Zukunft als Plattform nutzen werden. So werden wir auch im kommenden Jahr definitiv wieder hier vertreten sein. Unser Fazit ist also absolut positiv. In jeglicher Hinsicht.“

    „Danke für das Gespräch!“


    Bundeswehr gamescom

    Besucher schreiben sich ein – für Infobroschüren und Co

    Ob die Bundeswehr nun auf die gamescom gehört? Das ist eine Frage, die man stellen und sicher auch kontrovers diskutieren kann. Bei meinem Besuch zumindest wirkten die Männer und Frauen der Bundeswehr nicht nur nett und kompetent auf mich, sondern tatsächlich auch differenziert und klar.

    Ein Besucher – männlich, 17, CoD-Spieler – drückt es so aus: „Natürlich weiß ich, dass Shooter und Bundeswehr nicht das gleiche sind. Und die Killerspieldebatte ist ja auch aktuell. Aber weshalb sollte ich davon abgehalten werden, mich genau deswegen auch genau hier darüber genauer zu informieren?“


  3. 16. August 2016 | Veröffentlicht unter GamesCom, GC '16, Messen&Conventions.

    gamescom, anyone?

    Von

    Wie gewohnt bin ich auch dieses Mal unfassbar gut vorbereitet! Schließlich steht die gamescom kurz bevor und da hat man längst etliche Communitytreffen initiiert oder bei ihnen zugesagt, die – Moment. Der Rollbusch hatte mir kurzzeitig die Sicht auf meinen Terminkalender versperrt, der doch erschreckend leer ist. Dammit! Da ist man mal kurz für 2-3 Wochen außer Lande und zack, verliert man das Internetz und die Messe aus den Augen!

    Doch nun, nun habe ich kurz Zeit, um jegliche Informationen bezüglich Communitytreffen in mich aufzusaugen! Wo seid ihr unterwegs? Welche Partys sind am Start? Wer von euch kommt überhaupt zur gamescom? Und habt ihr Interesse an einem Leser/Bloggertreffen? Vorzugsweise mit einem klar erkennbaren Treffpunkt. *hust* Wie etwa der altbekannte Ort zwischen Halle 5 und 6 dort: Genauer: Dort, wo das Bier ist. An dem Stand mit dem Kölsch. Oder besser: unter der Brücke. Das ist ohnehin mein natürlicher Lebensraum.

    So oder so: Ich bin vermutlich ab Morgen Abend auf dem Gelände oder in Köln und werde bis Samstag dort zugegen sein. Sonntag „muss“ ich leider meiner Schreibgruppe auf die Nerven gehen. Auch in Köln. Ich kann euch also dann wenigstens aus der Ferne zuwinken.


  4. 12. August 2015 | Veröffentlicht unter GamesCom, GC '15, Messen&Conventions.

    gamescom – Das Videospielfestival

    Von

    „Guddy. Die gamescom ist kein Festival. Sie ist eine Messe.“ Wenn du das sagst, bist du wohl noch nie dort gewesen.

    Mittwoch, 9 Uhr. Aufgeregte Grundschüler – oder klein geratene YouTuber, ich kann sie so schlecht auseinander halten – mit pink bebänderten Presseausweisen flitzen an mir vorbei und ich fühle mich plötzlich alt. Sehr, sehr alt. Warum habe ich mich als Kind nur für den NES interessiert, anstatt an seriösen Artikeln für renommierte Magazine zu schreiben? Vielleicht hatte ich auch einfach kein gescheites Netzwerk.

    Noch ist alles beunruhigend leer, die einzige nennenswerte Schlange hat sich vor dem Kaffeeausschank gebildet. Ganze 5 Minuten stehe auch ich an und werde, kaum dass ich das Lebenselixier in den Händen halte, von einem jungen Herrn angesprochen. Wieder altere ich gefühlt um 5 Jahre, als er mich augenscheinlich alte, weise Frau um Pressetipps bittet. Während ich die Fragen denkbar fachmännisch beantworte, beschließe ich, das schwarze und wohl viel zu seriös wirkende Hemd, das ich trage, in den hintersten Teil meines Kleiderschrankes zu verbannen. Kaum ist der erste, sehr nette Kontakt geknüpft und der Kaffee eingeflößt, widme ich mich der eigentlichen gamescom.

    Eine für meine Greisenhände viel zu schwierige Partie Cuphead verliere ich gemeinsam mit einer Bloggerbekannten – optisch ein unheimlich interessantes Indiespiel, das mich auf der E3 bereits sehr beeindruckt hat, spielerisch jedoch zumindest an der Anspielstation meinem Anspruch nicht gerecht wurde. In der Zwischenzeit ist es merklich voller geworden, ich gehe an meterlangen Schlangen vorbei und falle Thorben in die Hände.

    (frei nach Thorben, Mitte 20) Unverschämt, wirklich unverschämt! Ich stehe schon 20 Minuten hier bei Bethesda an! Dabei bin ich von der Presse! Dass die einen so abspeisen, ist unfassbar! Es ist doch Fachbesuchertag und trotzdem sind so viele Leute da, ist das denn zu fassen?! Was machst du denn hier überhaupt? Ah, du bist Bloggerin? Und wegen sowas bekommt man einen Presseausweis?!“

    Als ich ihn frage, ob er denn Termine mit den Publishern vereinbart hätte, sieht er mich erst verständnislos und nach meiner Erklärung beschämt an. „Ach so“, nuschelt er in seine drei Barthaare, „Das wusste ich nicht.“ Obviously. Ich gebe ihm beschwichtigend lächelnd einen Fastpass von mir und flüchte zu Frank. Der gute Herr Sirius, seines Zeichens Senioren-YouTuber, hat bei Ubisoft einen unfassbar anstrengenden Job zu erledigen. Theroretisch. Praktisch sitzt er twitternd vor dem Stand und grinst mich breit an, als er mich trotz seriösem Hemd endlich erkennt. Kurz zeigt er mir seine Briefmarkensammlung seinen Arbeitsplatz. Diese Begegnung beschafft mir wertvolle Moralpunkte – die ich gar nicht gebraucht hätte, denn schon bald treffe ich meinen Lieblingsnerd Thilo und meinen Lieblings-Conpartykollegen Basti. Videospiele? Nein, im Fokus steht nun erstmal das Zusammentreffen und gutes Bier. Nämlich Kölsch. Gemeinsam hüpfen wir händchenhaltend durch Regenbögen und über die gamescom, Thilo besiegt mich bei meiner ersten Partie Hearthstone und nach einem kleinen Bloggertreffen und Sichtung der Besucherhallen finden wir uns an einem Bierstand wieder. Die Sonne scheint uns in den Nacken, wir plaudern über Videospiele und Satansbraten, genießen unsere seit Jahren währende Confreundschaft (♥)und trennen uns letzten Endes im Guten.

    GamescomBier

    Das Freunde treffen – Freunde, die man nur oder besonders auf Conventions antrifft, da sie viel zu weit entfernt wohnen – ist das, was bei vielen der Hauptgrund ist, zur gamescom zu kommen.

    (frei nach Hasan, Anfang 20) Ja klar, Spiele kann man hier kaum gucken. Da sieht man eh nur Trailer und so. Nein, ich treffe hier meine Battlefield-Community und hoffe, dass ich Gleichgesinnte treffen kann! Man kommt einfach eh sehr gut ins Gespräch, weil alle das gleiche Interesse haben! Und was spielst du so?

    Auch die YouTuber, die ich hier ab Donnerstag treffe, halten kaum nach Spielen Ausschau. Die What’s App-Gruppe ist da im Einklang: „Äh, Podcast über die gamescom? Naja also, ich habe halt kein Spiel gezockt und kann nichts darüber sagen… aber so generell über die gamescom: Kein Thema!“ Sehr verständlich, ist die Messe doch ein wunderbarer Ort, um sich auszutauschen, ein Grund, mehrere hundert Kilometer zu fahren und Hotels zu buchen. Es ist ein Videospiel-Ball, getanzt wird auf dem Gamerparkett, die Luft ist geschwängert von glühenden Pixeln und dem ein oder anderen Eau de Gameu.

    gamescom 2015aDen relativ leeren Mittwoch habe ich genutzt, gamescom-Luft zu schnuppern, mir einen Überblick zu verschaffen und Fotos zu schießen. Nur einen einzigen Termin habe ich mir an dem Tag gesichert: Blizzard. Die folgenden Tage sind deutlich terminlastiger: Daedalic, EA, Warhorse Studio, CCP, um nur ein paar zu nennen. Wie gut klimatisiert diese Räumlichkeiten doch sind, wie entspannt die Leute, die sichtlich aufatmen, sobald sie aus dem Dunstkreis der Entertainment- und in die erfrischende Oase der Business Area treten. Hier treffe ich auf größtenteils gut gelaunte Spieleentwickler, die ihre Spiele anpreisen als handle es sich um frisch geschlüpften Küken. Hier erfahre ich aus erster Hand von dem Kampfsystem von Kingdom Come: Deliverance und erliege bei einer Partie Back to Dinosaur Island meiner Höhenangst. Gestützt durch VR, klettere ich an einer Felswand hoch, lobe in blumigen, lieblichen Worten („Hey! I love that Dinosaur Shit on the rock!“ – „Hehe, that’s the best comment so far!) die detaillierte Grafik des Spiels und stelle am Ende fest, dass ich auch gerne so eine Oculus Rift zu Hause hätte. Mehr zu den ganzen Spielen werde ich im Lauf der nächsten Tage schreiben. Keine Sorge: Ich habe in den Messehallen nicht nur Champagner geschlürft und mich auf Normaltemperatur klimatisieren lassen, sondern werde die Eindrücke von den Spielen tatsächlich im Laufe der Woche auch niederschreiben.

    Es folgen ein sehr interessantes und gesprächiges Bloggertreffen, ein YouTuber-Sehen-und-bei-den-meisten-vor-allem-Gesehen-Werden, sehr viele andere, kleinere Treffen, zu viele Parties, viele, viele Spiele und noch mehr YouTuber.

    (frei nach Luisa, fürimmer20) Ich freue mich so auf Gronkh! Gronkhgronkhgronkh! GRONKH!

    Böse Zungen munkeln, die gamescom verkomme zu einer YouTuber-Show und ziehe kleine Kiddies an, die von Spielen eigentlich keine Ahnung haben. Den Internetstars wird im wahrsten Sinne des Wortes eine Bühne gegeben und viele fordern ihre Fans vorab dazu auf, doch zur Messe zu kommen, um sie dort zu treffen. Ist das verwerflich? Was kann so schlimm daran sein, Menschen die gamescom – und somit Videospiele – näher zu bringen? Es gibt ein festes Kartenkontingent, ist dieses erschöpft, gelangt erstmal niemand mehr auf die Messe. Ob nun Stars anwesend sind, oder nicht.

    Freizeit. Die gamescom bietet neben Trailern und kurzen Anspielsessions auch ein Ambiente, das für sich spricht. Seien es Konzerte wie das von Jan Hegenberg, die Fanaktionen wie Cosplays und Treffen, die vielen Events wie das Last Man Standing oder andere Bühnenshows. Man kann solch eine Messe, die – nicht immer nur auf positive Weise – auf Superlative setzt, nicht auf den reinen Publisheraspekt reduzieren. Nicht mehr. Die Besucher strömen nicht mehr ausschließlich dort hin, um Spiele anzuzocken.

    Mein Fazit

    Mir persönlich geht es sowohl um die Spiele, als auch darum, Freunde, Bekannte und Menschen mit den gleichen Interessen zu treffen. Ich habe unglaublich viele Spiele gesehen und angespielt und mich mit Entwicklern unterhalten. Doch für die breite Masse ist es vermutlich mehr ein Treffen, ein Gamerfestival. Man hat gemeinsam Spaß am Hobby, hier ist man unter Gleichgesinnten und die Stimmung finde ich hervorragend. Wo sonst kommt man so schnell mit Gamern ins Gespräch, in dem beruhigenden Wissen, dass der Gegenüber zumindest eines deiner größten Hobbys teilt? Die Atmosphäre ist entspannt, durchbrochen vielleicht von „Uuh ist das heiß!“ und „Uuh ist die Schlange lang!“-Rufen, doch letztlich hört man auch immer wieder Liebesgeschichten von Männern, die ihren besten Freund in der „Jahrhundertschlange von AAA-TitelXY“ kennengelernt haben.

    Die gamescom schweisst irgendwie zusammen. Manchmal leider auch im wörtlichen Sinne. Aber ich, ich habe in diesem Jahr fast ausschließlich die positiven Aspekte dieser Zusammenkunft erfahren.

    Danke an alle, die ich getroffen habe und für die schöne Zeit, die ich mit euch auf der Con und den Parties hatte! Es waren viele, so viele und ich habe mich über jeden einzelnen sehr gefreut! Doch wenn ich versuchen würde, jeden aufzulisten, würde ich immer Vereinzelte vergessen und das möchte ich auf keinen Fall riskieren! Fühlt euch alle geherzt und gedrückt! :)Gamescom

    Gamescom Tag1


  5. 3. August 2015 | Veröffentlicht unter GamesCom, GC '15, Messen&Conventions.

    Der ultimative Gamescom-Guide

    Von

    Nicht mehr lange und die Gamescom wird wieder ihre Tore öffnen, um vor Aufregung sabbernde und schwitzende Besucherströme in ihre heiligen Hallen zu lassen. Lange Wartezeiten stehen bevor, um Trailer sehen zu können, die es entweder bereits auf Youtube gibt oder dort in baldiger Baldesbälde auftauchen werden – ihr kennt das Prinzip.

    Um euch ein wenig durch den Gamescom-Dschungel zu helfen, habe ich euch drei kleine Guides zusammengestellt.

    Für Besucher

    Trinke ausreichend Wasser. Es wird heiß. Ansonsten mach den wichtigen Leuten der Messe Platz, bete sie an und lass sie sich wie Stars fühlen. Wer die wichtigen Leute sind? Na die Stars der Szene: Youtuber, Streamer und Blogger. Und jetzt geht aus dem Weg, ich muss einen Guide für eben jene schreiben!

    Für „Journalisten“

    Das Presseticket ist mehr als nur eine Eintrittskarte! Es ist eine Auszeichnung, eine Trophäe, die ganz ohne das Erlegen eines majestätischen Tieres auskommt! Trage sie mit Stolz. Immer. Morgens, mittags, abends, aber vor allen Dingen nach der Messe im Restaurant und auf den Parties. Jeder soll sie sehen können, um vor Neid zu erblassen. Trage daher schwarze, unauffällige Kleidung – das Ticket soll hervor stechen! Poste Selfies mit dir und dem Presseticket Wochen vor der Messe. Du und das Ticket vor dem PC. Du und das Ticket beim gemeinsamen Bad mit Kerzenschein. Du und dein Ticket in inniger Umarmung vor den Niagarafällen. Wenn du am Eingang an der Schlange des Pöbels vorbei flanierst, lächle und winke, zeige unaufgefordert auf dein Ticket und rufe: „Ich habe ein Presseticket! Ich darf den Mastereingang nutzen! Ein Pre-sse-ticket! Bitches!“

    Da du kein ordinärer Messebesucher bist, hast du Zugang zu Pressekonferenzen, geheimen Events und dem Fachbesucherbereich. Das ist der Kern deines Besuchs! Berichte über die geile Party, den kühlen Backstagebereich und die coolen Goodies. Poste mindestens halbstündlich ein neues Selfie auf Facebook und Instagram und schreibe ausführliche Berichte über deinen privilegierten Messebesuch.

    Halte dich, auch wenn du keine Termine hast, möglichst häufig im Fachbesucherbereich auf. Beachte: Sieh wichtig und geschäftig dabei aus! Auch wenn du dich gerade langweilst weil für dich einfach nichts zu tun ist: Steh mitten im Weg und tippe „wichtige Dinge“ in dein Handy oder schüttle, während du auf deine Uhr siehst, schwer seufzend den Kopf und murmle immer mal wieder Unverständliches vor dich hin. Du hast hier eine Mission und das soll jeder sehen!

    Dein großer Auftritt kommt freilich dann, wenn dich jemand zufällig länger als 1,5 Sekunden mustert. Er hat dich und/oder deine wahre Größe erkannt! Gehe zu ihm und reiche ihm feierlich deine selbst ausgedruckte Visitenkarte. Erzähle, wie viele Besucher dein Blog oder wie viele Abonnenten dein Kanal hat und wie unglaublich wichtig dein Tun doch für die Branche ist. Es heißt schließlich nicht „Celebrate the games!“ sondern „Celebrate me! Me, yes me!“.

    „Games“. Ach ja. Es geht ja eigentlich um die Spiele. Egal: Du hast ein fucking Presseticket!

    Für Journalisten

    Sex sells. Neben deinen Berichten über die neusten und weniger neuen Spiele der Messe ist es also deine Pflicht, mindestens einen Artikel über die im wahrsten Sinn des Wortes geilsten Cosplays zu schreiben. Als Header eignet sich hierfür einzig und allein ein Bild der Dame mit der besten Oberweite. Die Formel lautet wie folgt: Körbchengröße + Ausschnitt in cm² = Headertauglichkeitsfaktor.

    Die berichtenswerten Spiele werden nicht einfach nur vorgestellt, sondern medienwirksam in Szene gesetzt. Stimme dich auf Superlative ein! „Das beste Rollenspiel der Messe!“ ist da nur die langweiligste aller möglichen Formulierungen. Wichtig: Seriöse Berichterstattung war gestern. Spiele sind nur der Mittel zum Zweck und dieser lautet: Klicks! Um dich selber auf den Wahnsinn vorzubereiten, trage alles an Gaming-Merchandise was geht! Shirts, Schlüsselanhänger, Käppis! Deine Uniform lautet „Fanboy“. Um dieser gerecht zu werden, kreische bei Presseaufführungen unkontrolliert Dinge wie „Der Hammer!“ oder „Läuft bei euch!“.

    Da du trotzdem ein ernst zu nehmender Journalist bist, hast du natürlich auch Visitenkarten dabei – bringe die unter das Volk! Immer, überall. Gerade die Toiletten sind da ein beliebter Ort, die Gäste dort sehr entspannt und stets bereit, auch die unleserlichsten Visitenkarten zu beäugen. Merke: Grenze dich von dem „Journalisten“ ab. Du stehst in der Hackordnung über ihm! Du brauchst dem Gegenüber gar nicht erst zu erzählen, was du machst – dein Auftreten ist selbsterklärend und der Name des populären Magazins steht dir auf der Brust geschrieben. Als ans Shirt gepinnter Tag gleich über dem Witcher-Fanshirt.

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    Ob „Journalist“ oder Journalist: Genieße die Gamescom im immerwährendem Wissen darüber, etwas Besseres zu sein. Viel Spaß!

     

     


  6. 27. Juli 2015 | Veröffentlicht unter GamesCom, GC '15, Messen&Conventions.

    Treffen auf der Gamescom, anyone?

    Von

    (Freizeit!-)Geekblogger und die Gamescom: Das schließt sich irgendwie aus. Auf jeder anderen Convention, und sei sie noch so klein, knubbeln sie sich zu kleinen Grüppchen zusammen, um sich zumindest einmal kurz Hallo zu sagen. Gut. Eventuell habe (oder hatte?) ich auch nur die „falschen“ Blogger in meinem unmittelbaren Umfeld. Doch vielleicht bin ich ja innerhalb des letzten Jahres über Blogger und Leser gestolpert, die sich in die Massenhöhle des Gamers wagen und auf ein kleines Treffen Lust hätten?

    Schaffen wir es also in diesem Jahr? Wer kommt noch und an welchen Tagen zur Gamescom?

    Ich selber bin Mittwoch bis Freitag und eventuell Samstag dort, bin terminlich dieses Mal jedoch ziemlich eingeschränkt. Zeit habe ich nur noch Donnerstag Nachmittag/Abend, sowie am späten Mittwoch Nachmittag, wobei ich diese Zeit am relativ ruhigen Mittwoch eigentlich nutzen wollte, um mir die Gamescom an sich in Ruhe ansehen zu können.

    Wer von euch ist denn auf der Gamescom und hätte Lust auf ein kühles Kölsch? (Gemeinsam mit einem Strohhalm aus dem selben Reagenzglas getrunken! Nein, ok. Jeder kriegt ein eigenes.) Bitte mit bevorzugtem Tag und Uhrzeiten. Am Ende können wir ja nach einem exakteren Termin gucken! Ihr müsst übrigens keinen eigenen Blog führen und ich lerne auch gerne Leute kennen, deren Blogs ich (noch?) nicht lese. Das nur, falls ihr Sorge habt, ich sei eine arrogante Sau.

    Am Freitag um 16 Uhr ist davon abgesehen ein Youtubertreffen veranschlagt – allerdings weiß ich nicht, ob das für Nichtyoutuber so interessant wäre und ob das jetzt von einer Horde Blogger „gejiackt“ werden sollte. Außerdem wüsste ich dann gar nicht mehr, ob ich nun von Diskussionen über Leser-, oder über Abonnentenzahlen genervt sein soll und diese Verwirrung könnt ihr mir nicht antun! *g*. (Sorry, ich bin wirklich kein guter Gesprächspartner was diese Themen angeht.)  Aber wenn euch das Treffen auch interessiert: Es findet am Freitag, den 7.8. um 16 Uhr zwischen Halle 5 und 6 statt. Siehe auch hier:

     


  7. 15. August 2014 | Veröffentlicht unter GamesCom, Gamesvorstellungen, Gaming, GC '14.

    Evolve: KOOP-Shooter der Monsterklasse

    Von

    Evolve ist der neuste Coup des Turtle Rock Studios, das sich auch für Left4Dead verantwortlich zeigt. Ebenfalls ein Koop-Shooter, der jedoch einen gänzlich neuen Pfad bestreitet, bei dem man sich fragen muss, weshalb vorher noch niemand auf die Idee gekommen ist. Mit bis zu drei Mitspielern ist man als Jäger dazu auserkoren, den Landstrich von einem Monster zu befreien – das keinesfalls von einer KI gesteuert wird, sondern von einem weiteren Spieler. Fortan gilt es auf beiden Seiten, taktisch klug zu agieren, um die Herrschaft an sich zu reissen und die jeweils andere Seite zu eliminieren. 4 gegen 1 mag vielleicht unfair klingen, doch wenn man bedenkt, dass es sich hier um ein Monster, um einen Endboss mit entsprechenden Fähigkeiten handelt, relativiert es sich sehr schnell.

    Insgesamt fünf Mal durfte ich Evolve nun zocken: Ja, ich habe jede der verfügbaren Jägerklassen, sowie das Monster angetestet und finde an jedem einzelnen seinen besonderen Reiz. Selbst am von mir so ungeliebten Support. Als Jäger hat man die Wahl zwischen Medic (u.a. Heilung, Wiederbelebung), Assault (DD), Support (u.a. Schutz, Unsichtbarkeit) und dem Trapper (u.a. Tracking und Verlangsamung des Monsters). Innerhalb der Klassen kann man aus je zwei Charakteren wählen, die sich nochmal einen kleinen Hauch voneinander unterscheiden. So besitzt Trapper Griffin im Gegensatz zu Maggie kein Pet. Weitere Charaktere werden wohl noch folgen.

    Aufgrund der verschiedenen Fähigkeiten und Möglichkeiten der einzelnen Avatare ist eine Vielzahl an Taktiken möglich, eine Absprache unter den Spielern nicht nur zu empfehlen, sondern absolut notwendig. Es gilt nicht nur, das Monster zu bekämpfen – man muss es auch finden. Es hat 10 Sekunden Vorlaufzeit, in denen es sich vor den Jägern verstecken kann, um in Ruhe Phase 3, sozusagen den Enrage, zu erreichen, in der es unbesiegbar wird. Aufgespürt werden kann es unter anderem durch Fußspuren und von ihm aufgescheuchte Vögel. Möglichst unbemerkt muss es sich durch die Tierchen der Gegend knuspern, um stärker zu werden und den Jägern Paroli bieten zu können.

    markov-hunter-evolve-1024x576-0042Das Monster an sich spielt sich… anders. Das Gefühl, von vier Spielern gejagt zu werden, die im besten Falle natürlich im Gegensatz zu Messebesuchern genau wissen, was sie tun, ist großartig! Mit welcher Taktik kommen sie um die Ecke? Wie koordinieren sie sich? Und wo verdammt nochmal soll ich mich verstecken? Oder lieber doch angreifen? Letzteres bietet sich vor allem dann an, wenn ein einzelner Jäger orientierungslos herumstreift. Oder hat sich ein weiterer Jäger direkt daneben einfach nur gut getarnt? Knifflig! Auch als Monster ist eine gute Taktik unabdingbar. Generell gestaltet sich das Spiel als Endboss im direkten Kampf als wesentlich chaotischer als das des Jägers. Gegen vier „Mobs“ gleichzeitig ankämpfen zu müssen erfordert eben doch einiges an Reaktion. Davon ab hat man als Monster die Möglichkeit, Skillpunkte auf die vier Fähigkeiten zu verteilen. Sowohl zu Beginn, als auch bei Erreichen einer neuen Evolutionsstufe.

    Wählen kann man aus einer Vielzahl an Monstern, von denen bisher zwei bekannt sind: Goliath und Kraken. Ich habe den Kraken gewählt, da ich cthulueske Wesenheiten sehr schätze. Der Kraken hat die Möglichkeit, über mehrere Meter hinweg zu schweben, sich und Jäger fortzustoßen, sowie insbesondere Distanzangriffe aus Blitzen und Elektroschocks zu starten.

    Auf der Gamescom vorgestellt wurde eine neue Map, Distillery. Eine düstere, recht sumpfige Umgebung, der es an Atmosphäre nicht mangelt. Nicht, dass man die Zeit hätte, sich in Ruhe an den Straßenrand zu setzen und Blumenkränzchen zu binden. Wäre bei dem Mangel an Blümchen auch dezent schwierig. Die Umgebung an sich hat nicht nur den Zweck, hübsch auszusehen und einen Untergrund zum Laufen zu bieten, sondern dient auch dem Gameplay selbst. Erwähnte aufgescheuchte Vögel, umgerissene Bäume oder auch nur das auffällig unauffällige Trippeln des Monsters: Jäger, achtet auf eure Umgebung! Weitere Maps werden, natürlich, noch folgen.

    Fazit und Ausblick

    bucket3-hunter-evolve-1024x576Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und jedes einzelne Spiel war anders. Nicht nur aufgrund der verschiedenen Konstellationen und Spielweisen der Spieler, sondern auch wegen der unterschiedlichen Charaktere, Fähigkeiten und Taktiken, die sich bieten. Die Herausforderung sowohl als Jäger, als auch als Monster ist gegeben und zum momentanen Zeitpunkt erscheint es sehr gut ausbalanciert. Ich kann mir gut vorstellen, dass Evolve mehr als nur zwei Wochen lang fesseln kann, gerade wenn entsprechend regelmäßig Maps und Monster nachgepatcht werden. Das Fazit anderer Messebesucher, deren Meinungen ich mir eingeholt habe, fällt ähnlich aus. Es sind Sätze gefallen wie „Ich will es haben! Jetzt! Sofort!“ und „Ich muss mich nochmal in die Schlange stellen! Was, 2 Stunden Wartezeit? Naja, egal.“

    Ob Evolve den Erwartungen letztlich gerecht werden kann, wird sich zeigen. Um über einen längeren Zeitraum hinweg überzeugen zu können, bedarf es vielleicht noch etwas mehr. Mehr Story? Mehr Hintergründe oder einfach auch mehr Anreize, den Jäger, statt den Endboss zu spielen? Ich jedenfalls bin hochgespannt auf diesen Titel und kann jedem, der die Möglichkeit hat, es irgendwann mal anzuspielen, nur dazu raten, die Chance auch zu nutzen. Nicht unbedingt auf der Gamescom, aber definitiv in ein paar Monaten dann, wenn das Spielprinzip zumindest etwas reizt.

    Erscheinen wird Evolve voraussichtlich im Februar 2015 für den PC, die XBOX One und PS4.

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  8. 13. August 2014 | Veröffentlicht unter GamesCom, GC '14, Messen&Conventions.

    Gamescom: Erste Eindrücke

    Von

    Das obige Foto suggeriert: Einer schläft mehr als der andere. Teilweise mag das auch stimmen, denn trotz Fachbesuchertag der gamescom waren einige Schlangen nicht gerade kurz und über viele Minuten hinweg nahezu unbeweglich. Kein Wunder, dass die dortigen Besucher nicht allzu enthusiastisch wirkten.

    Ganz so katastrophal war es im Gesamten natürlich nicht. Obwohl ich den heutigen Tag wirklich primär damit verbracht habe, mir die Spiele anzusehen und mit Gästen über eben jene Spiele zu plaudern, konnte ich doch schon überwiegend positive Eindrücke sammeln. Von den lärmenden Hallen, den aufgeregten Menschen und der Mannigfaltigkeit der dargebotenen Spiele an sich. Das schnatternde Miteinander, die vielen glücklichen und enttäuschten Gesichter nach dem Verlassen einer Präsentation und natürlich der Spaß in den Augen, wenn gerade etwas angezockt wird. Manches wiederholt sich, anderes ändert sich. EA ist noch immer genauso laut wie eh und je, die Bereiche der einzelnen Spiele sind wie immer blickdicht abgeschottet, dafür jedoch fehlt mein Roccaaaaat-Tinnitus im linken Ohr.

    Die gamescom ist ein ganz eigenes Ländchen voller Wunderlichkeiten. Wer hätte gedacht, dass Gamer so kommunikativ sein können? RTL sicher nicht. Und doch ist und bleibt kaum jemand alleine. Selbst ich – ihr wisst, ich bin unfassbar schüchtern! – habe mir einen NPC angeln können, nachdem wir beide in der Evolve-Schlange zwei Quickpässe geschenkt bekommen und den Rest des Nachmittags glückstrunken gemeinsam durch die Gänge gegangen sind. Plötzlich waren die Schlangen auch gar nicht mehr so lang.

    Dank der großen Vielfalt an Spielen ist auch in diesem Jahr für jeden etwas dabei[/generischer Werbetext]. Konzentriert habe ich mich heute natürlich auf meine persönlichen Spiele von Interesse. Ob ich die Präsentationen und/oder das Gameplay lohnend genug finde, sich dafür längere Zeit in eine Schlange anzustellen, erzähle ich euch jetzt:

    • The Witcher 3: Wild Hunt von CD Project Red war mein erstes, angesteuertes Spiel. Zwei sympathische Herren zeigten uns Geralts Jagd auf einen Greifen, sowie einen kleinen Stadtrundgang. Das Gameplay sieht definitiv nett aus, das Fährtensuchen mithilfe Geralts besonderer Sinne scheint gut gelöst und auch die blutigen Zerstückelungen der Körper ist ganz nach meinem Geschmack. Ein zögerliches Lachen ging durch die kleine Menge Schaulustiger, als der nette Entwicklermensch meinte, dass Geralt auch in diesem Teil wieder „ganz besondere Belohnungen“ erwarten kann. Alles in allem eine gelungene Präsentation eines Spieles, die man sich definitiv antun kann, wenn man zumindest ein bisschen mit Geralt liebäugelt; zumal man das investierte Herzblut wirklich herausgehört hat.
    • Dead Island 2: Das letzte Mal einen Nicht-N64-Controller in der Hand gehalten habe ich vor ein paar Jahren. Zu erwarten also, dass ich die erste halbe Minute des Anspielens damit verbracht habe, fröhlich gegen Wände zu hampeln und meilenweit an Zombies vorbeizuschießen. Dann jedoch hat es nicht nur erstaunlich gut geklappt (Stolz muss ich berichten, dass mein Zombiekillcounter weit über dem der anderen ~10 Spieler in meiner Reihe lag! Vielleicht habe ich ein Minus vor der Zahl übersehen? Hm.), es hat auch weniger erstaunlich verdammt viel Spaß gemacht. Klar, es ist kein Meilenstein, denn gehackt und geslayt hat man immer mal wieder und auch die Optik ist nichts, was einen davon träumen lässt. Das ist allerdings auch gar nicht der hier geltend gemachte  Anspruch. Dead Island 2 anzuzocken hat mich aus einem kleinen Mittagstief heraus gerettet!
    • Dragon Age: Inquisition: 1,5 Stunden stand ich an und wenn man in das kleine Räumchen hinein blickt, wird auch klar, wieso: Es sind gefühlt drei Plätze vorhanden. Vielleicht auch vier. Komma fünf. Ist man erst einmal im viel zu bequemen Kinosessel versunken, fällt es schwer, die Augen offen zu halten bei dem, was sich bietet. Ein irgendwann einmal aufgenommenes, englisch untertiteltes, in meinen Augen recht fades Gameplay, das sehr bemüht auch auf deutsch vorgelesen wird. Ja, der EA-Mitarbeiter war sympathisch, doch konnte er über die vielen unfreiwillig komischen Szenen nicht hinweg täuschen. „Oh! Na da bin ich ja mal gespannt, was wir da jetzt wohl finden werden!“ Vorgelesen. Vor einem tagealten Gameplay. Vielleicht lag es auch daran, dass mich die Szenen an sich nicht gepackt haben. Irgendwelche Charaktere waten durch sumpfige Einöde, bekämpfen nebenbei stöhnende Untote, um am Ende… was war es doch gleich? Ach ja, um irgendwelche Freunde oder Bekannte zu retten. Ihr seht, es kam bei mir einfach nicht an. Leider. Ich bin nämlich nach wie vor so begeistert von den Trailern. Die Präsentation allerdings muss man sich nicht antun. Den neuen Trailer natürlich schon. Bitteschön.
    • Evolve: Nie was davon gehört – sofort verliebt! Ein Koop-Shooter, bei dem bis zu 4 Spieler die mehr oder minder menschlichen Jäger, und ein Spieler das zu bekämpfende Monster, den Endboss, spielt. Einer gegen vier! Nach dem Video, das uns gezeigt wird, bekommen wir Bändchen, das zeigt, welcher Klasse wir angehören oder ob wir gar das Monster spielen dürfen. Ich hatte kaum Zeit, enttäuscht über mein tristes Dasein als Supporter zu sein, da wurden wir schon vor die wunderschönen Tastaturen und Bildschirme gesetzt und konnten uns einloggen. Hell yeah! Das war ein wunderschönes Gameplay! Es hat wirklich irre viel Spaß gemacht und ich kann jedem empfehlen, sich genau dort in die Schlange zu stellen! Das Bändchen darf man übrigens behalten. „Supporter“. Pf. Morgen stelle ich mich erneut an und hole mir das besser zu mir passende Monster! Hier übrigens die Map Gameplay Demo.
    • Risen 3: Titan Lords: Hihi. Verzeihung, doch ich habe wirklich Minuten damit vergeudet, mich vor eine Wache zu stellen und meinen Säbel abwechselnd zu zücken und wieder einzustecken. Nicht nur ist das Emote dazu unheimlich possierlich, auch die Sprachausgabe ist super. Vermutlich wird niemand mein Amusement verstehen, aber… seht es euch einfach an! Anstellen musste man sich dafür heute nicht. Es waren 6 PCs aufgestellt und fertig. Nichtsdestotrotz spielt es sich flüssig und nett, auch wenn das nach keinem Titel aussieht, den ich mir holen würde.
    • Borderlands: The Pre-Sequel: Auch nett. Sofort nach der Schlange findet man sich vor einem Bildschirm wieder und darf das tun, wofür man eigentlich hier ist: Zocken. Ich liebte meinen Charakter – damn it! Leider vergessen, welcher Klasse sie angehörte! – und ihre präzisen Headshots. Es spielt sich nicht groß anders als der Vorgänger, sieht jedoch ähnlich hübsch aus. Für jemanden, der nach Borderlands dürstet, ist es sicher wert, dafür Schlange zu stehen. Ein wenig vermisst hatte ich ein vorangegangenes Video dennoch. Irgendwie.  Hier der Last Hope Trailer.
    • Destiny: Hat vermutlich jeder 2. schon in der Beta gespielt. Ich nicht, daher fand ich es sehr interessant, vor Release nochmal reinschnuppern zu können! Hat mich wider Erwarten absolut kalt gelassen, was vielleicht auch am Controller gelegen hat, ich PC-Kind. Dennoch: Die Trailer wirkten so episch, so dicht, so wunderbar gänsehautheischend! Und das Gameplay? Meh. Ein Shooter eben. Das ist absolut nicht schlecht, ich mag Shooter! Aber… hm. War vielleicht auch nur ein zu kurzer Ausschnitt und eine zu dubiose Map für mich.

    Ihr seht, es gibt viel, das sich anzuspielen lohnt. Leider war der Tag nicht lang genug, als dass ich mehr, auch die kleineren Spiele, hätte anzocken können, doch wofür gibt es weitere gamescom-Tage? Eben. Letztlich sind es auch nicht unbedingt die Spiele an sich, die paar Minuten Trailer oder Gameplay, die den vollen Reiz des gamescom ausmachen. Es sind die Menschen. Wegen des Flairs und wegen der kollegial-kameradschaftlichen Atmosphäre gehe ich auch morgen wieder sehr gerne dorthin und freue mich jetzt schon wie ein kleines Schokoladenschnitzelchen!

    Kommende Gamescom-Artikelchen werden zum Teil präziser auf die einzelnen Spiele eingehen und zum anderen Teil die Besucher an sich näher beleuchten.

    Und ihr? Wart ihr dort? Was hat euch besonders gefallen, was nicht? Und wenn ihr noch vorhabt, dort aufzutauchen: Worauf freut ihr euch besonders?

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  9. 12. August 2014 | Veröffentlicht unter Gametrailer, Gaming.

    Hellblade

    Von

    Zack, die Gamescom hat gerade erst begonnen und schon bin ich gehyped. Und das von einem Spiel, von dem bislang kaum mehr bekannt ist als das, was in diesem jüngst veröffentlichten Teaser zu sehen ist. Dort vorgestellt wird ein archaisch anmutender Charakter – Senua – in der von mir so geliebten dreckigen, blutverkrusteten Optik inmitten einer nicht weniger „freundlich“ anmutenden Landschaft. Die Welt soll auf der keltischen Mythologie basieren. Das dafür verantwortliche Studio Ninja Theory ist durch Titel wie DMC oder Heavenly Sword bekannt geworden und definiert sich selbst wie folgt:

    Ninja Theory is defined by three things: ninja-class melee gameplay, strong character stories and a unique art vision.

    On Hellblade, we will double down on what we do best to give you a deeper character in a twisted world with brutal, uncompromising, combat.

    Sieht mir nach einem düsteren, brutalen Hack’n’Slay aus. Auf jeden Fall ein Spiel, das ich weiter beobachten werde. Ich hoffe zudem, dass es nicht PS4-exklusiv sein wird. Hier auf der offiziellen Website werdet auch ihr auf dem Laufenden gehalten.


  10. 22. August 2013 | Veröffentlicht unter GamesCom, Gaming, GC '13, Messen&Conventions.

    Ein Tag auf der Gamescom

    Von

    Sie hat sich natürlich wieder gejährt: die Gamescom in Köln. Ich war gestern am Wildcardtag… pardon: am Fachbesuchertag vor Ort, habe eine Präsentation des Shooter-MMOs Destiny gesehen, durch die Oculus gespäht und ein paar Leute getroffen.

    Für mich war die Gamescom nie ein Trailer- und Anspielparadies. Mir bringt es nicht so viel, Spiele Wochen oder Monate vor Release anspielen zu können und Trailer – nun, die sehe ich einen Tag später auf Youtube. Vielmehr mag ich die Nerdatmosphäre auf solchen Conventions und Messen, den Kontakt zu Gleichgesinnten und die genretypische Lärmbeschallung. Und die Optik! Ich liebe es einfach, durch die Messehallen zu stöbern, die Transparente zu begutachten und die Batmanshirts zu zählen, die mir entgegenkommen (es waren genau 31).

    Leider muss ich jetzt sofort wieder los, meine Zeit reicht nicht für einen wohlformulierten Beitrag, daher lasse ich ein Video hier, der ein paar meiner verwackelten (ja verdammt ich wünsche mir ja schon eine super duper Kamera zu Weihnachten! *g*) Eindrücke schildert :)


  11. 19. August 2012 | Veröffentlicht unter GamesCom, Gaming, GC '12, Messen&Conventions.

    gamescom 2012 – der etwas andere Rückblick

    Von

    Dieses Jahr war ich statt am Mittwoch an einem Donnerstag auf der gamescom und habe mich auf die Community konzentriert, auf Cosplays, Gespräche und Miniinterviews, die ich mit den Besuchern geführt habe. Letzten Endes hatte ich so sogar mehr Spaß als letztes Jahr am Fachbesuchertag. Die Messe ist groß, doch die Schlangen dafür umso länger. Der Lautstärkepegel, der vielerorts kritisiert wird, hat mich dagegen nicht gestört. Irgendwann stießen Darya und ein herrenlos herumirrender GameOne-User zu mir und kurz darauf sind wir mit einer kleinen Gruppe netter Gamer am Gaffelstand versackt. Verdammt. Der Skandal des Tages übrigens: offenbar wurde auch am Früh-Stand Gaffel ausgeschenkt. Empörend! Natürlich konnten wir uns übrigens irgendwann doch vom Bier losreissen, haben ein wenig Live-GameOne geguckt und uns später für einige Zeit in den Businessbereich verirrt, wo wir uns aufgrund der überaus wichtig dreinblickenden Anzugträger dann doch dezent deplatziert gefühlt haben.

    Ein paar Eindrücke möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.


  12. 18. August 2012 | Veröffentlicht unter GamesCom, Gaming, GC '12, Messen&Conventions.

    Gamescom 2012

    Von

    Morgens halb Zehn in Deutschland, in Köln um genau zu sein. Es ist Mittwoch, das Wetter ist gut, aber nicht gut genug mich davon abzuhalten die nächsten 8 Stunden in hoffentlich gut klimatisierten Messehallen zu verbringen. Im folgenden werde ich über die Spiele in kurzen Blöcken berichten. So könnt ihr euch besser die Spiele raussuchen, die euch interessieren und den Rest gepflegt überspringen.

    Guild Wars 2

    Los geht’s in Halle 8. Der Stand von Guild Wars 2 taucht als erstes vor mir auf. Guild Wars gilt als ein unterschätztes MMORPG, das seine größten Stärken im PvP hat. Das Bezahlmodell ist zudem vorbildlich. Das Spiel und die Addons muss man natürlich kaufen, für den Onlineservice aber nicht bezahlen. So kann man sich aussuchen, ob und welche Addons gekauft werden, zocken kann man auch nur mit dem Hauptspiel. Wer natürlich intensiv PvP betreiben will, muss sich alle Erweiterungen holen. Guild Wars hat nun schon 7 Jahre auf dem Buckel, dementsprechend groß ist die Vorfreude der Fans auf den neuen Teil. Aushalten müssen sie es nur noch bis zum 28.08.2012.


  13. 23. August 2011 | Veröffentlicht unter GamesCom, Gaming, GC '11, Messen&Conventions.

    Gamescom – Teil 3: Kurzeindrücke diverser Spiele

    Von

    Ich bin so unsagbar froh, bereits Mittwoch da gewesen sein zu können! So sind mir nur wenige Spiele (ua. Zelda, was mich allerdings dafür wirklich sehr traurig stimmt) durch die Lappen gegangen. Viel konnte ich anspielen, viele Präsentationen hören und ich stand eigentlich nie länger als 15 Minuten an. Meine High- und Lowlights der Gamescom stelle ich euch nun hier flüchtig vor. Darüber hinaus habe ich noch mehrere weitere Titel angespielt, doch im Gedächtnis geblieben sind mir vor allem die sechs folgenden. Achtung: wie immer erheben ich weder Anspruch auf Vollständigkeit, noch auf Objektivität ;)


  14. 20. August 2011 | Veröffentlicht unter GamesCom, GC '11, Messen&Conventions.

    Gamescom – Teil 2: MMORPGs

    Von

    Ich muss sagen, dass mir insgesamt zuerst die ganzen World of Warcraft-Klone aufgefallen sind. Ich konnte kaum zehn Meter weit laufen, ohne über gelbe Ausrufezeichen, Krieger-Donnerknalle oder virtuelle Haustiere zu stolpern. Natürlich: World of Warcraft verliert einige Spieler, es veraltet immer mehr. Wenn man alleine schon den Fortschritt in der Charaktergenerierung betrachtet, so hat sich seit dem Release von WoW sehr viel getan, von der Grafik natürlich ganz zu schweigen. Ich bin gespannt darauf, welches Spiel letztlich WoW ablösen wird, doch bedarf es dafür meiner Meinung nach mehr als eine aufpolierte Grafik. Ein paar MMORPGs habe ich mir einmal etwas genauer angesehen und werde euch meine ersten Eindrücke schildern. Hierbei muss ich allerdings zugeben, dass ich sehr unvorbereitet an die Sache herangegangen bin – nächstes Mal muss ich mir unbedingt ein Notizbuch mitnehmen und mehr Organisation hereinbringen.


  15. 18. August 2011 | Veröffentlicht unter GamesCom, GC '11, Messen&Conventions.

    Gamescom – Teil 1: Schnippselchen und Eindrücke

    Von

    Folgendes Posting dient der groben Übersicht, meinen lose zusammengewürfelten Eindrücken und einer kleinen Flut an Bildern. Die Tage werde ich dann auf Spiele oder Genres im Allgemeinen näher eingehen.

    Das war sie also, meine erste Gamescom. Es war ein langer Tag(tatsächlich war ich erst um halb 6 Uhr morgens zu Hause.), ich bin gefühlte drölftausend Kilometer weit gelaufen und habe mir meine Ohren taubbeschallen lassen – doch es hat sich definitiv gelohnt! Am Anfang ziemlich planlos und mich schon prophylaktisch vorab verirrend, fand ich mich nach einer Weile dann doch noch zurecht. Die Nintendo/Wii/Whateverhalle ließ ich, bis auf die halbe Stunde am Ende des Tages, links liegen und tobte mich in den beiden „wahren Hallen“ aus: 6 und 9 müssten das gewesen sein mit ihren Shootern, RPGs und FSK18-Areas.