1. 17. Mai 2016 | Veröffentlicht unter FC '16, FedCon, Messen&Conventions.

    Das war die FedCon 25

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    Wie kann man 50 Jahre Star Trek gebührend feiern? Mit einer zu großen Teilen diesem Franchise gewidmeten Convention beispielsweise! Kein Wunder also, dass es zwei Zeitzeuginnen-Generationen letztes Wochenende auf die FedCon verschlug. Anbei nun mein äußerst subjektiver Erlebnisbericht:

    9:00 Ich bin von Congängern umgeben. Nein, ich bin noch nicht im Bonner Maritim Hotel angekommen, sondern habe einen ersten Schritt in die morgendliche Straßenbahn gesetzt. Das, was nun folgt, wird einigen nicht gefallen: Doch ja, es gibt tatsächlich einen Grund für die Erfindung des Deodorants und ich finde es nicht OK, dass manche offenbar wieder und wieder Gefallen daran finden, gewisse Klischees zu unterstützen. Möge der Stinkstorm beginnen. Ich bin gewappnet und stehe zu meinem Anliegen.

    9:30 Wenig später bin ich dann endlich auch tatsächlich auf der FedCon und fühle mich plötzlich wie ein heimelig in „Chief’s Special“ eingewickeltes Nerdwesen. Neben Trekkies und Reys nehmen wir den ersten Kaffee zu uns, um uns für die nächsten Stunden zu wappnen – ich freue mich! Die Umstehenden offenbar auch, denn ich sehe in fast ausschließlich begeisterte Gesichter! Bis ich an einem Spiegel vorbeilaufe natürlich. „Die FedCon. Unendliche Weiten.“ – Kaum etwas wäre unzutreffender als solch eine Aussage. Kaum von Düsseldorf nach Bonn umgezogen, fühlt sich die FedCon irgendwie eng an. Kennt ihr die Shirts von der Ärzte-Tour? „Es war eng.“ So eines hätte ich gerne von der FedCon. Dank der Verlosung „Geeeewinnegewinnegewinne!“ mitten im Gang fühle ich mich auch spontan auf die gamescom versetzt. Mein Stresspegel steigt und wir flüchten in die erste Etage zu den wunderbaren Ausstellungen. Raumpatrouille Orion! Kunstwerke! Miniaturausgaben der Enterprise! Hurra!

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    12:00 Schwupps, renne ich in einen Blogleser. „Hey, dein Gesicht kenne ich doch!“ Hurra, jetzt kennst du auch meine unglaubliche Spontaneität bei diesen Dingen! Für das nächste Mal werde ich einen Text auswendig lernen, der mich intelligent erscheinen lässt! „Hey, nett, dich kennenzulernen! Ach, wusstest du eigentlich, dass in der Quantenmechanik der Zustand durch einen Vektor im Hilbertraum wiedergegeben wird? Dabei ist zu berücksichtigen, dass zwei verschiedene Vektoren genau dann denselben physikalischen Zustand bezeichnen, wenn sie sich nur um einen konstanten Zahlenfaktor unterscheiden! Cool, oder? Viel Spaß noch auf der Con!“ [/überhaupt nicht aus der Wikipedia zitiert]

    Schlange213:30 Nach Kaffee Nummer 2 machen wir uns zu den Panels auf – und landen am Ende einer erstaunlich langen Schlange. Bauen sie noch immer um? Dürfen wir noch nicht rein? Doch. Also halb. Die ebenfalls zahlenden (fast 50€) Tagesgäste müssen erstmal draußen bleiben, während die Wochenticketbesitzer fröhlich winkend an uns vorbei in den Saal schlendern. „Bei Überfüllung kann es sein, dass Tageskartenbesitzer die Panels nicht besuchen dürfen.“ Gut. Das ist eine Sache für sich, die ich an sich nicht OK finde, aber immerhin so an der Kasse zu lesen ist. Der Punkt ist der: Es war nicht überfüllt. Die Plätze wurden en masse für imaginäre Wochenendler freigehalten. Warum kommt man plötzlich auf die Idee, dass der obere Saalbereich für Wochenticketbesitzer wäre, wo es doch all die Jahre zuvor anders gehandhabt wurde? Unverständnis und offener Unmut auch bei den anderen Wartenden um uns herum. Verständlich, wie ich finde. Letztlich werden einige aus der Schlange dann doch – reichlich verspätet – in den Saal – unten zu den Wochenticketbesitzern – verfrachtet und durften Marina Sirtis bewundern.

    14:30 Marina Sirtis, bekannt als Deanna Troi aus TNG, erweist sich als wunderbar selbstironische, unterhaltsame Person, der ich gerne zuhöre! Sie erzählt, dass man sie ob ihrer lauten, direkten Art sicher schon mehrfach umgebracht hätte, wenn sie nicht zufälligerweise auch noch witzig wäre, sie plaudert über das „Je mehr Ausschnitt, desto weniger Hirn“ -Phänomen und plädiert lautstark dafür, dass die Tagesgäste auch endlich reinkommen dürfen. Ich mag die Frau! Mit ihr kann man sich sicher an die Bar setzen und ein Bierchen trinken! Die nach ihr kommende Chase Masterson (Leeta, DS9) ist dagegen nicht ganz mein Fall, weshalb mein herzallerliebster Nerdblogkompagnon Thilo und ich die Zeit nutzen und wichtige Handpuppen entwerfen. George Takei letztlich ist ein gewohnt netter Herr, der über wichtige Dinge wie Diversität in der Filmindustrie, #oscarssowhite und gay rights spricht. Sehr interessantes Panel einer ebenso interessanten und engagierten Person!

    16:00 Wir setzen uns zu Stefan in die höchst angenehm ruhige Bar und werden zum epischen Geek-Quartett. Es gibt Kölsch. Für 3€ das Gläschen. Das Speiseangebot ist in Ordnung, trifft jedoch nicht meinen Geschmack und vermisst habe ich ein paar Snacks oder Kuchen. Wir verbringen die nächsten beiden Stunden damit, intelligente Dinge zu tun. [Womit ich nicht vertuschen möchte, dass wir in Wahrheit alberne und infantile Witze machen.]

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    18:00 Wir wandern zu den letzten Panels. Überraschung: Die Schlange ist fort. Einfach so! Wir spazieren wie gewohnt auf die Tagesticketplätze. Die Sicht war schonmal besser. Aber hey, wofür hat man denn den Zoom der Kamera! Eben! Außerdem hätten wir uns auch früher Plätze suchen können, aber stattdessen mussten wir ja herumtrödeln! Karl Urban (HdR, die neue Star Trek-Verfilmung) gibt sich souverän und zurückhaltend-charmant und Terry Farrell (DS9) offen wie kritisch. So berichtet sie beispielsweise in sehr klaren Formulierungen und aus ihrer Sicht über ihre vermeintliche Kündigung bei DS9 und die Rolle der Frau in Hollywood. Wenig später zeigt sich William Shatner, Highlight für viele. Ein Mensch, der die Bühne auskostet und ausfüllt. Ausschweifend („Mr Shatner, wie haben Sie es geschafft, beim Kampf mit dem Gorn ernst zu bleiben?“ – „Tja, damals hatten wir wirklich wenig Geld zur Verfügung, die Episoden kosteten damals nur einen Bruchteil […] Und dann kam Star Trek V, bei dem ich Regie führte [… 15 Minuten später] Um jetzt mal wieder zum Gorn zurückzukommen…“) beantwortet er die Fragen der Fans und thematisiert dabei nicht nur Star Trek V, sondern auch die eigene Sterblichkeit und den Clinch mit George Takei.

    20:00 Es wird spät im Geekland. Meine Mutter verabschiedet sich und hinterlässt ein tiefes Loch im Geek-Quartett, das wir aber bald mit Nici auffüllen. Ich bestelle mir einen „Uhura“. Weizen mit Blue Curacao. Der Grund ist simpel: Es ist grünes Bier und sieht erfrischend aus! Betonung auf „sieht“, denn ich habe selten etwas ekligeres getrunken. Doch viele scheinen es zu mögen, daher hat es seine Daseinsberechtigung! Ich steige auf Kölsch um.

    ~22:00 Obwohl es hier vermutlich aufgrund meiner Deokritik so wirkt, als würde ich Congänger verabscheuen: Das stimmt nicht! Absolut nicht! Ich mag Geeks! Hey, ich bin selber einer und die Macht ist mit dir, Gandalf! Also freue ich mich auch auf die Party nach der Con. Man tanzt. Nicht immer gut, aber ja, es macht Spaß! So lässt man Conventions ausklingen! Ein schöner Abschluss einer insgesamt schönen Con!

    Ein cooles Video hat Nici hinterlassen. Ab 10.30 oder so kann man mich am Rande auch tanzen sehen. Haha. „Tanzen“. Nennen wir es lieber „zappeln“.

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  2. 26. Oktober 2014 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Der ultimative Geek

    Von

     

    (…) und was macht deiner Meinung nach den ultimativen Geek aus?“

    Manchmal bekommt man Leserbriefe, die einen wirklich nachdenken lassen. Wie dieser hier von Martin. Der ultimative Übergeek also. Der ist leicht zu beschreiben, dieses bewundernswerte Wesen. Leset und neidet ihn.

    Der ultimative Geek…

    • trägt Geekshirts. Immer. Er hat mindestens 365 Stück davon im Schrank, wovon eines natürlich lustiger und kreativer ist als das andere. Je einzigartiger, desto besser. Beliebte Themen schwanken je nach Saison, die beliebten Seiten wie Qwertee jedoch bleiben. Der ultimativste Geek trägt hierbei zwei Shirts übereinander. Kann man bei Rüstungshemden übrigens auch machen, wenn der Spielleiter nicht aufpasst. RS!
    • hat jedes Spiel, das es gibt und geben wird durchgespielt. Drei Mal. Er kennt jeden Lösungsweg, jeden Dialogstrang und weiß alles besser als die Spieleentwickler selbst. Wenn man Fragen zum Spiel hat, fragt man als erstes ihn.
    • hat keine Wohnung. Er hat einen Geektempel. Der Toaster toastet kleine Darth Cylons in die Brote, die Zimmer werden von Lichtschwertern beleuchtet und er schläft in Gandalf-Bettwäsche. Ikea ist ihm zu normal, er kauft nur ausgewählte Fanobjekte ein.
    • ist offensichtlich reich.
    • ist ein wandelndes Lexikon. Wer hat bei der dritten Episode der fünften Staffel von The Walking Dead Regie geführt? Was ist das Lieblingsgericht des fünften Doktors? Und was heißt nochmal „Ich werde dein Blut aus deiner Hirnschale trinken!“ auf Klingonisch? Er kennt die Antwort.
    • hat kein einziges, rotes Oberteil im Kleiderschrank.

    Ich denke, dass es offensichtlich geworden ist, dass ich nicht an den ultimativen Geek glaube. Zumindest nicht an den, der von außen als solcher zu erkennen ist. Ist man mehr Geek als der andere, weil die Kleiderwahl erscheinen lässt, als hätte man den Webshop ThinkGeeks ausgeraubt? Ein Zelda-Kettenanhänger macht niemanden „mehr geek“ als den anderen, ebensowenig wie es die Kenntnis über die Namen jedes Nebencharakters von Torchwood macht.

    Meine Antwort auf die Eingangsfrage ist eigentlich ziemlich simpel gestrickt und riecht ziemlich nach Cheese: Der ultimative Geek ist mit Leidenschaft dabei.

    Er fiebert mit den Charakteren seiner favorisierten Serie mit, sammelt vielleicht jeden Schnipsel auf, was er über die Serie finden kann. Er bekommt eine Gänsehaut, wenn er die Titelmelodie seines Franchises hört. Den ersten Ton eines Star Wars Filmes etwa oder auch den diffusen Ton der Enterprisetüren. Wahrscheinlich sammelt er, kennt sich mit mindestens einem Genre aus, war schon auf einer Convention. Die Themen beschäftigen ihn, er redet darüber, will mehr wissen. Und weiß vermutlich noch, wann er zum ersten Mal einen Ent gesehen hat.

    Er muss nicht alles kennen, kein Universalgeek sein. Nicht jede Serie gucken oder jedes Spiel gespielt habe. Er muss nicht wissen, wer zuerst geschossen hat. Es kommt nicht darauf an, wer den längsten Schwanz hat. Den hat, wie wir alle wissen, ja auch das Marsupilami. Nein, im Grunde genommen gibt es nur erste Plätze auf der Geekrangskala der Unendlichkeit. Hey, ich bin eine verdammte Waage, ich stehe auf das Gleichgewicht, Frieden und Harmonie! Außerdem glauben Waagen nicht an Horoskope.

    Also Martin: Man braucht kein volles Regal mit Actionfiguren, Comics und Videospielen zu haben, um ein ultimativer Geek zu sein. Ich selber besitze übrigens auch nicht besonders viel. Nichts Stoffliches, ich kann dementsprechend mit keiner überdimensionalen Collection angeben. Den Geek habe ich im Herzen. [absolut nicht kitschiger Themesong zum Gesagten]

    Oder habt ihr andere Definitionen? Ist durchaus möglich! Vielleicht sagt ihr auch, dass man unbedingt XY gesehen haben muss oder mindestens 40 Teefury-Shirts besitzen muss, um „ultimativ“ zu sein. Dann ist das auch ok, ihr könnt meine imaginären Geekmedaillen dann gerne haben :) (Nicht, dass ich welche hätte. Mist.)

     


  3. 6. Mai 2014 | Veröffentlicht unter Offtopic, Real Life.

    Mein erstes Mal: Gast bei einem Poetry Slam

    Von

    Mit Bühnenprogrammen habe ich es eigentlich nicht so; kein Wunder also, dass ich bis vor wenigen Wochen Stand Up Comedy nicht von Kabarett oder Poetry Slam unterscheiden konnte. Ich war ja schon froh, zu wissen, dass das vom klassischen Theater abzugrenzen ist. Nun hatte mich jedoch der werte Herr Grashoff eingeladen, beim Nerd Slam in Wuppertal dabei zu sein und da ich von Natur aus ein devotes (und sich selbst zumeist in ironischer Form beschreibendes)Wesen bin, folgte ich dieser Einladung natürlich prompt.

    Vor einigen Wochen stand ich also – nach einer gar schröcklichen Odyssee durch das sich labyrinthartig erstreckende Wuppertal –  einsam und allein inmitten slamhungriger Nerdleiber, die sich im Eingangsbereich Der Börse zusammengefunden hatten, um sich die Wartezeit mit dem dargebotenen Bier zu verkürzen. Von dem Mann vor mir in der zügig abgearbeiteten Schlange erfuhr ich, dass Jan-Philipp Zymny eine kaum zu toppende Slamsau sei, heute aber leider nicht beiwohnen könne. Das sei allerdings andererseits gut für die anderen Slammer, da sie so auch Chancen auf den Preis hätten. Moment, Preis?

    Anders als in vielen anderen Bereichen stehen die „Poeten“ in einem lockeren Wettstreit miteinander, wobei das Publikum als Jury fungiert und somit eine wesentlich aktivere Rolle einnimmt als bei den klassischen Bühnenprogrammen, bei denen man lediglich als Konsument auftritt. Auch lautstarke Ermutigungen, Zwischen- und Schmährufe seien durchaus erwünscht. Ich hoffte nicht, dass ich letztere beim Slam erleben würde.


  4. 22. April 2014 | Veröffentlicht unter Dreckiger Rest, Kram&Gadgets.

    Donkey-Verlosung anlässlich 25 Jahren Game Boy

    Von

    Vor 25 Jahren erblickte der Game Boy das Licht der Kinderzimmer und trat in Begleitung von Tetris und Super Mario seinen Siegeszug an. Mittlerweile hat er sein Territorium um ein Vielfaches erweitert, ist sowohl in Kinder- als auch Arbeitszimmern und in den Händen von Jung und Alt anzutreffen, wobei er nicht nur grau wie eh und je, sondern in den meisten Fällen auch noch  ziemlich lädiert sein dürfte. Mein eigener Game Boy hat einige Macken, nicht mehr jedes Spiel läuft, doch solange Links Awakening, Super Mario Land 2 und Bomberman funktionieren, bleibe ich glücklich!

    Gemeinsam mit dem Onlineshop Donkey verlose ich nun eine Game Boybrotdose mit darin enthaltenem, imaginär-knusprigem „Lunch“ (ebenfalls im Shop enthalten, aber ich sage mal nicht, was genau. Vielleicht errät es ja jemand :) ). Alles, was ihr tun müsst, ist einen Kommentar unter diesen Artikel zu schreiben und/oder ihn auf Facebook, Twitter oder Facebook zu teilen (jeweils die Ursprungsbeiträge von meinen Profilen, sodass ich es nachvollziehen kann, wie hier der auf FB). Ihr kennt das Ticketsystem ja: Pro „Teilung“ ein Ticket, pro Kommentar ebenfalls eines bei maximal einem pro Person und natürlich mit gültiger E-Mail Adresse.  Ihr könnt alles, müsst aber nichts. Mitmachen könnt ihr bis Sonntag, 12:00.

    Wir erzählen mit jedem unserer Produkte eine kleine Geschichte. Und zwar eine dieser Geschichten, die einem ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.

    Doch wer oder was ist“ Donkey“ überhaupt? Ein Shop, der sich als Designlabel versteht, eine Ideenagentur voller Produktentwickler, die Artikel wie Wikingereierwärmer, Flügelchen für die Schuhe und Schwämme im Stil einer kleinen Piratenparty vertreiben. Für Küche, Bad und Wohnzimmer ist gesorgt, sodass jeder Raum eigene, kreative Accessoires erhalten kann, die man natürlich auch als ausgefallene Geschenke unter den Mann bringen kann. Es ist auf jeden Fall ein netter kleiner Shop, der mir gut gefällt, sonst würde ich ihn an dieser Stelle auch nicht vorstellen.

     


  5. 14. Februar 2014 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Ein Herz für Youtuber

    Von

    Chaosmacherin hatte den „Ein Herz für Youtuber“-Tag auf den Valentinstag datiert. Ja, das ist heute. Herzen für alle! Oder doch lieber ein Steak? Ich nehme das Steak! Eigentlich wollte ich dafür, wie eigentlich dabei auch vorgesehen, ein Video erstellen, allerdings habe ich aufgrund des Umzuges gerade nur den Laptop ohne Maus zur Verfügung und da kann ich leider keine Videos kreieren. Und… leider auch keine Bilder. Ein Blogbeitrag geht aber ja auch!

    Wie auch immer: Ziel der Aktion ist es, das Rampenlicht einmal auf die kleineren, unbekannteren Channel zu richten, die nicht unbedingt Let’s Plays beinhalten. Besondere Channel, die durch Charisma oder ausgefallene Ideen glänzen. Meine Aboliste birgt manchen Schatz, ausgewählt habe ich allerdings nur fünf. Nicht, weil es die anderen nicht wert wären, sondern aus dem Grund, dass ich die Liste nicht unübersichtlich haben wollte. Klickt lieber jeden dieser überschaubaren Liste an, als nur wenige Namen einer riesigen Liste! (außerdem brauche ich hier auf dem Laptop ungelogen fünfmal so lange, um einen Blogbeitrag zu erstellen, vor allem mit all den Links.. so anstrengend…. *theatralischseufz* )  Hier hatte ich übrigens bereits welche vorgestellt. Und da ich Youtube mag, werde ich hin und wieder auch noch andere Lieblingschannel vorstellen :)

    Hier also meine 5 geherzten Channel!


  6. 11. August 2013 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Geekplausch

    Von

    Irgendwie war das ja ohnehin unvermeidbar gewesen, dass die Chaosmacherin und ich irgendwann einmal zusammenarbeiten würden – warum dann also nicht jetzt, gleich und hier? Eben. Relativ spontan haben wir uns am Freitag mit zwei Opfern Freiwilligen zusammengetan, um gemeinsam einen Geek-Hangout zu starten. Hangout? Was ist das eigentlich? Ganz einfach: per Videoübertragung quatscht man miteinander, was dann live via google+ oder Youtube verfolgt und kommentiert werden kann.

    Das hat einfach derart viel Spaß gemacht, dass wir das nun in Serie geben werden! Alle zwei Donnerstage (und nächste Woche Freitag) um 20 Uhr werden wir über ein bestimmtes Thema aus dem Geek- und Popkulturbereich quatschen und uns jeweils zwei Gäste dazuholen, sodass ihr nicht die ganze Zeit auf unsere Grimassen starren müsst und keine optische Langeweile auftaucht. Letzte Woche lief es live auf meinem Kanal, nächste Woche wird es live auf Chaosmacherins Kanal übertragen werden und abwechselnd werden wir die weiteren Hangouts auch weiterhin live schalten. Nach dem Hangout wird das Video übrigens auf dem jeweiligen Kanal gespeichert und veröffentlicht und kann auch bei verpasstem Hangout später angesehen werden :)

    Wir werden die Themen für die jeweils nächsten 2-3 Hangouts festlegen, was ihr hier in diesem GoogleDoc einsehen könnt. Dort könnt ihr auch sehen, ob noch ein freier Platz auf der „Gästeliste“ besteht und uns eine pm auf Youtube oder sonstwie eine Nachricht schicken, falls ihr bei einem speziellen Thema dabei sein wollt. Themenwünsche nehmen wir auch sehr gerne entgegen!

    Was ihr als Plauschgast braucht: einen Google+Account, eine Webcam, ein Mikrofon, sowie Zeit ab 19:45 und natürlich Lust und Interesse!

    Was ihr als Zuschauer braucht: Interesse und Internet ;) Wenn ihr live kommentieren möchtet, braucht ihr natürlich auch einen Account bei Youtube oder google+ :)

    (Die Avatare im Headerbild wurden von Raine erstellt und von Chaosmacherin zusammengefügt :) )


  7. 31. Juli 2013 | Veröffentlicht unter Bücher, Buchvorstellungen.

    Die Geister des Landes – „Das Erwachen“

    Von

    Sparte: Phantastik
    Verlag: Ammianus-Verlag
    Autorin:
    Judith C. Vogt
    Seiten:
    325
    Originalsprache:
    Deutsch

    Website der Autorin
    Amazonlink

    Für Fans von: Phantastik meets Realität,  geekigen Charakteren, deutsche Sagengestalten

    Inhalt

    Die Geister des Landes erwachen – was ausgerechnet von Fiona, ihres Zeichens Quotenstufenschönheit, in prophetischen Träumen als erstes bemerkt wird. Träume von weißen Ochsen mit güldenen Schlüsseln am Horn, Träume, die sowohl einen Brand in einer Scheune voraussagen als auch schlammige Hövelsmänner – und noch mehr. In ihrer Unruhe wendet sich Fiona an die Freaks der Stufe, allen voran Dora, die nicht nur solch dubiose Rollenspiele wie DSA spielt, sondern auch als Wicca ihr Dasein fristet und gemeinsam mit ihren beiden besten Freunden Edi und Gregor die klare Außenseiterrolle innerhalb der Stufe einnimmt.

    Was sie jedoch nach und nach entdecken, ist weitreichender und gefährlicher als zunächst gedacht. Es sind nicht nur lose Zufälle, die an manchen Orten die Fabelwesen, alten Mythen und Geister in die moderne Welt treten lassen. Es entpuppt sich vielmehr als ein Symptom eines von merkwürdigen, gesichtslosen Anzugträgern initiierten Planes, dessen Vereitelung nicht nur von unerwarteter Wichtigkeit ist, sondern auch unmöglicher erscheint als gedacht.


  8. 8. Juli 2013 | Veröffentlicht unter Dreckiger Rest, Kram&Gadgets.

    Man at Arms: geschmiedete Waffen aus Film, Videospiel und Co.

    Von

    Wie wohl einige von euch schon wissen, bin ich ein kleiner großer Fantasykriegerfan und als solcher auch dezent fasziniert von deren Waffen. Grobschlächtige Äxte, schwungvolle Säbel, ordinäre Schwerter: hätte ich im Mittelalter gelebt , wäre ich vermutlich Schmied gewesen. Oder hätte ihnen zumindest bei der Arbeit zugesehen. Man muss ja realistisch bleiben.

    Man at Arms“ oder vielmehr der seit über 30 Jahren als Schmied tätige Tony Swatton schmiedet und bastelt in sicher sehr liebevoller Kleinarbeit die Waffen und teils auch Rüstungen von Serien, Filmen und Videospielen nach, erzählt währenddessen Wissenswertes über die Machart und baut hier und da noch kleine persönliche Aspekte mit hinein, sowie definiert die Besonderheiten der vorliegenden Waffe.

    Ob Gimli, das Schlüsselschwert von Kingdom Hearty, Oddjobs mörderischer Hut oder Raphaels Sais – nichts scheint vor ihnen sicher und ein Blick in den Youtube-Kanal lohnt sich definitiv. Es sind hochwertig gemachte und sehr schön anzusehende Videos, die mich zugegebenermaßen ein wenig neidisch zurücklassen. Ich will auch sowas! Schenkt mir jemand einen Schmied zum Geburtstag? :)

    Weitere Videos:

    Batleth-Man-at-Arms-600x336safe_image-phpthCABP1SMShqdefault


  9. 4. Juli 2013 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Deutsche, geekige Youtubechannel

    Von

    „Deutsche Nerdkanäle gibbet nicht“ habe ich heute schon von gleich zweien gehört und muss sagen: das stimmt nicht. Es gibt derer nämlich so manche. Natürlich muss man dafür suchen und man kann sich nicht darauf verlassen, dass der freundliche Geekblogger von nebenan auch eine Youtubepräsenz besitzt, was die Suche selbstverständlich erschwert.

    „Klugscheißen kann ja jeder!“, höre ich da aus euren Grüften rufen und dem kann ich sogleich entgegensetzen: „Ich habe sogar Beweise!“ Zunächst möchte ich „Geekige Youtubechannel“ in gebührender Kürze definieren: gemeint sind Kanäle, die sich mit Geekkram allgemein beschäftigen, seien es Comics, Rollenspiele, Videospiele oder Actionfiguren. Eine Liste reiner Rollenspielkanäle findet sich übrigens hier beim Blog „Durchgeblättert„. Die folgende Linktippliste zeigt nur die Spitze des Eisbergs: es gibt noch weit mehr Geekchannels da draußen, auch in meiner Aboliste. Der Platz reicht nur leider unmöglich aus, sie alle vorzustellen. Vielleicht in einer zweiten Ausgabe? Stöbert doch einfach mal selbst auf Youtube/in den Aboboxen der Geekyoutuber! :)

    Linktippliste aus meiner persönlichen Aboliste

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  10. 3. Juli 2013 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Zeitzeugen des Geektums

    Von

    Die häufigste Frage, die mir im Onlineleben gestellt wird, ist die Frage nach dem Nickname und die Antwort sei hier knapp erläutert:

    Zeit = interessantes Phänomen → Verknüpfung mit fantastischem Element: Geist → leider besetzt → Suche nach anderem, passenden Wortteil → Bei Zeitzeuge hängengeblieben → für passend befunden

    Denn ein Blogartikel ist stets auch ein Dokument der aktuellen Gegenwart des Bloggers. Was bewegt ihn, womit hat er sich beschäftigt, was ist passiert? Natürlich sind Geekthemen, die ich nunmal primär behandle, nicht zu vergleichen mit weitreichenden, wichtigen Ereignissen, die die Art von Zeitzeugen hervorbringen, die den Begriff eigentlich prägen: Weltkriege, Fall der Mauer. Aber es sind auch die kleinen Dinge, die einen erfreuen können und sich ins Gedächtnis graben. Früher war ich immer ein wenig neidisch auf die Generation, die die Geburtsstunde von Star Trek miterlebt oder die noch bei den originalen Star Wars Filmen Schlange gestanden hat. Dabei ist es gerade unsere Generation, die unglaublich Vieles miterleben darf. Wir (sprich: die Generationen bis ~ ’85-’90) sind nämlich die, die die Geburtsstunde des Geektums generell aktiv miterleben durfte und darf. Und noch einiges darüber hinaus.

    Wir sind die letzten, die Genrestars wie William Shatner live erleben können

    Wir sind die, die auf die ersten Parts von George R.R. Martins Kreation gewartet haben – in Buchform

    Wir sind die, die noch „Cowabunga“ rufen

    Wir sind die, die etliche neue Rollenspielwelten aus den Böden sprießen sahen

    Wir sind die, die die XBox One nach Hause schicken

    Wir sind die, die Pixel zu schätzen wissen

    Wir sind die, die die vielen Referenzen der neuen Star Trek Filme zu TOS verstehen

    Wir sind die, die im Kinosaal geweint haben – vor Leid bei Star Wars:Episode I

    Wir sind die, die „Esst mehr Käsetoast!“ nicht für eine Werbekampagne verzweifelter Bäcker halten

    Wir sind die, die in Spielen noch sterben konnten und von vorne anfangen mussten – ständig und regulär

    Wir sind die, deren Barbaren noch in pelzigen Unterhosen herumlaufen durften

    Wir sind die, die den „sozialen Aufstieg des Nerds“ miterlebten – und darüber verwirrt sind

    Wir sind die, die nicht Jahre auf einen neuen Superheldenfilm warten müssen – sondern damit bombardiert werden

    Wir sind die, die das Phänomen „Batman“ auf der Kinoleinwand sterben sahen – und Jahre später wieder unter Nolan wieder auferstehen

    Wir sind die, die die Laufbahn des Internets mitverfolgen konnten – von den langsamen Anfängen einiger Weniger bis zum Netz für Jedermann

    Wir sind die, die, genremäßig, einfach verdammt viel Glück und Auswahl haben!


  11. 27. April 2013 | Veröffentlicht unter Serien, Serienvorstellungen.

    Endlich wieder Supernatural!

    Von

    Wir haben jetzt, nach längerer Pause, wieder mit Supernatural begonnen und sind aktuell in der Mitte der 7. Staffel angelangt: die LARPepisode mit Felicia Day wird noch kommen, auf die ich mich sehr freue. Wenn das kein Nerdgasm werden wird, weiß ich auch nicht! Ich hatte ein wenig Angst, dass diese Staffel den Abwärtstrend der vorherigen Staffeln weiter aufnehmen würde, doch ist dem absolut nicht so. Endlich gibt es wieder ein paar Monster of the Week – Episoden, Humor, Bromance, Schock/Trauermomente und einen Metaplot, der nicht alles beherrscht, sondern sich in angenehmer Zurückhaltung präsentiert. Von Killereinhörnern mit Regenbogenschweif über rasante Amazonenschwangerschaften und einen verrückten Fan ist alles dabei und wird durch hübsch auf die jeweilige Folge abgestimmte Logos zu Beginn abgerundet. Monatelang lag ich auf dem Trockenen, nun hat mich der Wahn wieder. Nicht ohne Grund!


  12. 5. April 2013 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Im Interview: Claudia Kern

    Von

    Die Zeitschrift Space View hat mich durch meine Jugend begleitet und war und ist die einzige Zeitschrift, bei der ich die Artikel Dank des Schreibstils einzelnen Autoren zuordnen konnte. Claudia Kern, verantwortlich für die Kolumne Kernspaltereien, war dabei mein klarer Favourit. Für mich war sie damals eine Art Vorbild – ich habe nie den Schreibstil kopiert, doch gab sie mir, der unsicheren Miniatur-Guddy, den Mut, unkonventioneller und humorvoller zu schreiben, was mir gerade damals im Rollenspielchat sehr geholfen hat und es wohl heute auch immernoch tut. Sie ist quasi die einzige Zeitschriftenmitarbeiterin und Autorin, von der ich Fan bin.

    Claudia Kern arbeitet als Übersetzerin (wie etwa den Comics zu Buffy und Bücher zu z.B. Halo), hat Stories zu Computerspielen wie Darkstar One geschrieben und ist Autorin von Romanen wie etwa Der verwaiste Thron. Neben den Kernspaltereien, die nun regelmäßig in der Geek! erscheinen, schreibt sie für das sf-radio und werkelt an ihrer Website, die gerade generalüberholt und auf aktuellen Stand gebracht wird. Und da das natürlich noch nicht genug ist, rennt sie alljährlich auf der Fed- und RingCon herum, wo ich sie letztes Jahr auch mal kurz angesprungen habe um ihr zu erzählen, wie großartig ich ihr Geschreibe finde.

    Und ich freue mich auch jetzt wie ein Schnitzel, dass ich sie interviewen durfte! Warum ihr das Interview auch lesen solltet? Weil ihr darin erfahrt, welch grandios magischen Orte das Siebengebirge zu bieten hat, was das Kobayashi Maru und ordinäre Matheklausuren mit dem Schreiben zu tun haben und welcher fiktive Person ihr lieber nicht begegnen sollte.


  13. 2. April 2013 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Wann ist ein Geek ein Geek?

    Von

    Häufig lese ich in in den Weiten des Internets Aussagen wie „Du bist kein Geek, denn du kennst Person XY nicht“ oder „Ich bin mehr Geek als du, denn ich kenne mich mit Pokemon/Star Wars/den Topfpflanzen meiner Nachbarn besser aus“. Ist das so? Ist man „mehr Geek“ als andere, weil man sich in einem bestimmten Bereich besser auskennt oder schlimmer noch,  kann einem das Geeksein abgesprochen werden, wenn man eine bestimmte Person des Geekdoms nicht kennt oder eine bestimmte Serie nicht gesehen hat?


  14. 10. September 2012 | Veröffentlicht unter Allgemein.

    Blogparade: Geeky* Wohnaccessoirs

    Von

    Beim Fotografieren des Acrylglasbildes sind mir die Turtles ins Auge gesprungen (Der Augenarzt hat mich nachher wieder entlassen, danke der Nachfrage. Wer hat allerdings auch gerne bewaffnete Schildkröten im Auge?) und kurz darauf die Frage: wie „geeky“ sind wir eigentlich eingerichtet? Fernab der ganzen „Hardware“, sprich Comics, DVDs, Bücher, Rollenspielboxen etc. sondern rein mit Augenmerk auf die Kleinigkeiten, die sich im Laufe der Zeit so ansammeln und die man auch gerne mal übersieht. Ja, ich laufe auch an meinen großen Postern vorbei, ohne sie zu „sehen“.

    Letztlich ist es in unserer Wohnung weniger, als gedacht. Viel interessanter als meine eigene Wohnung finde ich natürlich eure! Wie lebt der freundliche Geek/Nerd/Höraufmirblödenamenzugeben von nebenan eigentlich? Dabei soll natürlich die Privatsphäre gewahrt bleiben, mir geht es wirklich nur um kleinste Ausschnitte, schöne Accessoires und Poster, die eine Wohnung erst zu etwas Persönlichem machen. Habt ihr viele dieser Wohnaccessoires? Vielleicht sogar eine ganze Sammlung an Actionfiguren &Co? Oder steht nur ein Kirby einsam neben eurem Fernsehbildschirm? Ja, das zu sehen fände ich wirklich spannend, daher rufe ich nun einfach zu meiner ersten Blogpararade auf und hoffe auf mindestens ein Foto! ;) Natürlich werde ich am Ende die Links sammeln und die Inhalte zusammenfassen.


  15. 9. September 2012 | Veröffentlicht unter Zeitschriften/Magazine.

    Geek! – das Magazin

    Von

    „Von Geeks für Geeks“ lautet die Prämisse dieses alle zwei Monate erscheinenden Magazins, das nun ihre 2. Ausgabe ins Rennen geschickt hat. Als begeisterte SpaceView(RIP)-Leserin war ich natürlich entzückt, als mir auf der FedCon eine Leseprobe der Geek! in die Hände gefallen ist, an deren Realisierung ganz offensichtlich auch manch ehemaliger SpaceView-Mitarbeiter beteiligt ist. Science Fiction, Horror, Fantasy, Comics, Games (…) – das ist etwas, was man derart gut recherchiert selten innerhalb eines Magazins findet. Schwupps, wurde es vorgemerkt und nach der Lektüre der nun zweiten Ausgabe kann ich sagen: ich liebe es. Die SpaceView war gut, die Geek! scheint besser zu sein.


  16. 18. Juli 2012 | Veröffentlicht unter Offtopic, Real Life.

    A girl walks into a comic book shop and … nothing happens.

    Von

    Videos wie dieses und allerlei herumgesprochene Klischees legen den Verdacht nahe, dass man es als Frau im Geekdom nicht leicht hat:  ständig wird man von männlichen Geeks angestarrt und auf die sexuelle Komponente reduziert. Manches Mädchen traut sich kaum mehr in örtliche Comicläden, mindestens jedoch regt sie sich über die Aufmerksamkeit auf, wie aus den Kommentardiskussionen dieses Artikels deutlich wird. Männer sind doch eh alle gleich und weibliche Nerds eine total seltene und anstarrenswürdige Angelegenheit.

    … Entweder, ich bin ziemlich hässlich, sehe aus wie ein Mann oder beides zusammen, aber solche Zustände waren mir noch nie aufgefallen.  Natürlich: wenn man einen Raum betritt, wird man nicht selten kurz angesehen und/oder angelächelt. Man will schließlich wissen, wer eintritt und obendrein auch noch höflich sein – was das speziell mit Comicbuchläden zu tun haben soll, erschloss sich mir nicht so ganz.

    Also beschloss ich bei meinem letzten Stadtbesuch, einmal aufmerksamer zu sein! Vielleicht übersehe ich die panischen Blicke meiner Mitkunden ja auch einfach nur. Oder meine Ohren sind zu schlecht, als dass ich hören würde, dass hinter mir jemand „Ein Mädchen.. ein Mädchen… ein Mädchen…“ vor sich her brabbelt. Ich enterte also mit Minirock, Stiefeln und langen, blonden Haaren ausgestattet (ok, seriously… trage ich jemals etwas anderes? Im Schwimmbad vielleicht!) erst einen Comicladen, dann ein Computerfachgeschäft und schlussendlich einen Rollenspielladen und guckte mir an, was passiert…


  17. 23. Mai 2012 | Veröffentlicht unter FC '12, FedCon, Messen&Conventions.

    FedCon #3 Stargäste

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    Das Wort „Star“ in Verbindung mit berühmten Persönlichkeiten ist mir irgendwie unangenehm. Ich verbinde damit kreischende Teenies, die ihre Justin Bieber- Poster mit funkelnden Herzchen in den Augen hochhalten, ältere Damen, die ihren Florian Silbereisen häkelnd anhimmeln und Soaps, deren Stars im besten Fall später im Dschungelcamp landen. Ich selber neige nicht zum Personenkult. Ich finde immer mal wieder männliche Persönlichkeiten interessant, damals natürlich „süß“ und ich gucke mir bestimmte Schauspieler einfach gerne an. Poster habe ich mir jedoch noch nie von speziellen Menschen aufgehangen, soweit ich mich erinnern kann. Ich habe noch nie nach einem Autogramm gegiert und bin irgendwelchen Popstars nie hinterhergereist oder habe Fanbriefe geschrieben.

    In diesem Fall hier geht es jedoch um fucking Star Trek und damn Science Fiction Serien im Allgemeinen! Um Menschen, die ich schon als Kind vor dem Fernseher sitzend angeschmachtet habe! Ich flog mit Captain Kirk durch unendliche Weiten des Weltraumes, pochte mit Chekov auf die verdammte russische Herkunft eines jeden Produktes und litt mit Kim mit, als er irgendwann verschollen ging. Wie gerne würde ich auch die Darsteller jüngerer Serien live erleben, die mich begeistern: den Supernaturalcast! Game of Thrones! Doch nun, nun sind wir bei Star Trek und Felicia Day, die sich am letzten Tag der FedCon die Ehre gegeben und sich dem Publikum gestellt haben.