1. 6. November 2016 | Veröffentlicht unter Gaming, rund um Gaming.

    Pile of Shame – Oh du mein Everest

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    Ihr kennt sicherlich den sogenannten „Pile of Shame“. Ein unerklimmbarer Berg an Spielstunden erwartet den eingeschüchterten Gamer nach jedem Sommer oder Winterverkauf. Oder Halloween… oder Ostern… oder einfach mal zwischendrin bei Humble Bundle, Bundle Stars und anderen Seiten.

    Ich selbst bin diesen Verkäufen natürlich auch schon zum Opfer gefallen. Ich erwischte mich dann bei Gedanken wie:

    • Och das spiele ich nachher direkt mal
    • Das ist ja geil
    • Boah ist das günstig
    • Das ist der beste Deal den ich je gesehen habe

    Und viele andere Psalme, an die ich mich später nicht mehr erinnern konnte bzw. deren Äußerungen ich bis heute leugne.

    Aber der Pile of Shame wächst und wächst bis er eben zum Everest wird, den es von dem heimischen Captains Chair aus zu besteigen und zu erkunden gilt. Unendliche Höhen, die noch nie ein Mensch zuvor bestiegen hat. Zumindest ich nicht. Mein Account wird allerdings nur von 65 Spielen geziert, was absolut nichts ist. Sowohl physisch als auch rein philosophisch. Ich kenne einige Damen und Herren, deren Steam Library einen Wert von weit über 10.000 Euro hat.

    Die Tools der Schande

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    Um das Grauen überwachen zu können gibt es zum Glück einige Tools, die wir nutzen können, um uns noch besser darüber klar zu werden, wie viele Games wir nicht bis zum Ende oder nicht einmal angespielt haben. Vermutlich auch nie werden. Also, der Depriseiten gibt es zwei!

    Da gibt es zum einen den Steam Wert-Rechner, der euch Tränen in die Augen treiben kann. Er berechnet nicht nur den momentanen Preis eures Steam Accounts, sondern auch den Wert nach Angeboten, den Durchschnittspreis, den ihr bislang Pro Stunde bezahlt habt und wieviel jedes Spiel im Schnitt gekostet hat. Ebenso die Stunden, die ihr bislang versenkt habt und die ihr nie wieder zurück erhalten werdet J Nie mehr, never. Aber wer will das schon, schließlich sind ja alle Spiele die absolute Granate gewesen, oder nicht?

    Zum anderen ist da noch das wundervolle Steam Left. Das verrät euch klipp und klar und ohne Weichspüler, wie lange es noch etwa dauern würde, um all eure Steam Spiele durchzuspielen. Bei mir zum Beispiel steht da die erschreckende Zahl 568. Ja, das sind Stunden. Oder etwa 24 Tage! Das ist verdammt viel Spielzeit. Wenn ich sie allerdings ins „gamen“ investiere sinkt der Durschnittspreis pro Stunde, den ich für die Spiele bezahlt habe. Verlockend, möchte ich doch behaupten können, preisgünstig zu zocken. Also nichts wie ran.

    Wenn ich die Liste der nicht installierten, nicht gespielten Spiele so durchgehe, sehe ich da selbst Triple A Titel wie Batman: Arkham City, Dark Souls oder The Witcher 2. Schande über mein Haupt.

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    Mein Fazit

    Ich schwöre hiermit feierlich Besserung und werde Nachsitzen. Jeden Abend. Außerdem muss ich den Bundles und großen Sales fern bleiben. Wenn mich da nur nicht just schon wieder ein riesiges RPG Bundle anlachen würde. Es kostet anstatt 110 Euro nur 3.94 €. Hallo? Da muss ich jawohl zugreifen, oder? Das ist ja gerade mal ein Kaffee. Von dem ich etwa 100 brauche, um alle auch wirklich durchzuzocken. Und so steigen die Kosten dann wieder.

    Wie steht es denn um euren Pile of Shame? Zahlen, Nummern, Erkenntnisse, Reuegeständnisse?