1. 5. November 2016 | Veröffentlicht unter Comics, rund um Comics.

    Einmal auf einem Comiccover zu sehen sein…!

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    Die Träumchen eines handelsüblichen Comicliebhabers:

    ♠ Besitzer eines Comicbuchladens zu sein
    ♣ Dort bei einem gemütlichen Käffchen und in bestem Ambiente Comics genießen
    ♥ In regem Austausch mit Gleichgesinnten zu stehen
    ♦ Dominant auf dem Cover einer geliebten Comicserie zu sehen sein

    Nachdem wirf nun gemeinschaftlich in jene so phantastischen wie imaginären Gefilde gedriftet sind, lasst mich euch Ariell Johnson vorstellen: Sie ist die stolze Besitzerin eines Comicbuchladens in Philadelphia mit dem schmuckvollen Namen Amalgam Comics & Coffeehouse,Inc., der gleichzeitig als Coffeehouse sein Dasein fristet. Sie steht gleichwohl in kreativem Kontakt mit Comicfans, als auch mit Schaffenden des Geektums und – sie ist in wenigen Tagen auf einem Variantcover von Invincible Iron Man #1 zu sehen.

    Als sie, 32jährig, im Dezember letzten Jahres als erste Schwarze an der Ostküste ihren Comicladen eröffnete, hätte sie sich letzteres vermutlich nicht vorgestellt. Sie, die ohne die Comicreihe „Magik“ mit Storm Dank fehlender Diversität fast das Interesse an Comics verloren hätte, ist jahrelang dennoch ihrer Passion gefolgt. Ihre Liebe zu Comics und Geektum in all seinen Facetten führte sie letztendlich auf das Cover neben Riri Williams aka Ironheart aka „neue Ironman“ und versinnbildlicht damit nicht nur, dass Leidenschaft gerne auch mal zu persönlichem Erfolg führt, sondern auch, dass die Balance der Repräsentation auch in Comics Einzug hält.

    Realisiert wurde das Variant Cover für ihren Shop von der Künstlerin Elizabeth Torque.

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  2. 7. Juli 2016 | Veröffentlicht unter Comics, rund um Comics.

    Der Iron Suit bekommt neuen Inhalt

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    „Es ist ein neuer Held in der Stadt. Und sie wird das Marvel-Universum im Sturm erobern.“

    Marvel übt sich nach Spider-Man, Hulk, Ms. Marvel und Thor nun ein weiteres Mal um Diversität im Superheldenuniversum. Rundumerneuert wird dieses Mal Iron Man, der ab Oktober von einer afroamerikanischen jungen Frau verkörpert werden darf. Nein, Tony Stark hat sich keiner multiplen Umwandlung unterzogen, sondern wird im Zuge der Reihe „Civil War II“ den Anzug an den Nagel hängen – oder in ihm dahinscheiden, denn die genauen Umstände sind noch nicht bekannt. Und selbst wenn: Hier herrscht spoilerfreie Zone. (Wusstet ihr eigentlich, dass Aryas Direwolf Nymeria in der aktuellen 6. Staffel von Game of Thrones Königin des Mushroom Kingdoms wird? HA!)

    Die neue Iron Man, die noch auf der Suche nach einem passenderen Namen ist, heißt bürgerlich Riri Williams, besitzt einen bemerkenswert hohen IQ und studiert bereits jetzt, mit 15, an dem renommierten Massachusetts Institute of Technology. Selbstverständlich hat sie sich selber auf ihrem eigenen Zimmer einen Iron Man-Anzug gebastelt, schließlich darf man nicht einfach so Iron Man werden. Dafür verantwortlich zeichnet sich Brian Michael Bendis, der bereits Miles Morales als Spider-Man auf den Weg geschickt hat.

    „(…) there was a part of an audience crawling through the desert looking for an oasis when it came to representation, and now that it’s here, you’ll go online and be greeted with this wave of love. (…) I think what’s most important is that the character is created in an organic setting. We never had a meeting saying, “We need to create this character.” It’s inspired by the world around me and not seeing that represented enough in popular culture.“ Brian Michael Bendis

    Ein an sich löbliches Unterfangen, doch natürlich kann es keine Ankündigung ohne kritische Stimmen geben, die beispielsweise bemängeln, dass die Figuren zwar divers werden, die kreativen Köpfe dahinter jedoch nicht. Und natürlich das allgegenwärtige, geseufzte „Muss das schon wieder sein…?“

    Ich persönlich bin da noch immer zwiegespalten. Einerseits finde ich es gut, wenn man die Popularität bereits gestandener Superhelden nutzt, um Diversität einzugliedern. Andererseits bin ich nicht ganz zufrieden damit, eben jene Helden einfach mit anderen Figuren zu ersetzen. Ich sollte mich vielleicht bei einer Metzgerei bewerben, denn: Frischfleisch, ich brauche Frischfleisch!

    Im Herbst wird Riri Williams offiziell in den Anzug steigen, von Bendis geschrieben und von Stefano Caselli gezeichnet.


  3. 10. März 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Trailer.

    Verdammt gut: Captain America: Civil War – Trailer 2

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    Die einfachste Art, zu bloggen? Man nehme ein Bild oder einen Trailer, schreibe dazu „Seht euch das an, es ist so großartig!!!11111“, lehne sich zurück und harre der Klicks. Eigentlich vermeide ich das gerne, aber es gibt da Trailer, die ich einfach posten muss! So wie diesen hier. Seht euch das an, es ist so großartig!!!11

    Natürlich meine ich den zweiten, nun veröffentlichten Civil War Trailer. Team Cap vs. Team Iron Man. Einst lachten sie fidel bei einem guten Bier und prügelten sich maximal um Thors Hammer, nun wird diese Freundschaft innerhalb von nur zwei Minuten im Trailer-Schnelldurchlauf zerstört und ein blutiger, vernichtender Kampf entbrennt, in dessen Zuge einstige Mitstreiter Partei ergreifen müssen.

    ant-man-hawkeye

    Dammit! Ich will mehr sehen! Mehr von Black Panther, mehr von Ant-Man, mehr überbordende Emotionen… ach! Kino. Jetzt.

    Auch interessant: Die Begegnung Scarlet Witch / Vision, die in den Comics eine dezent andere Beziehung pflegten als es nun innerhalb dieser Storyline zu vermuten wäre. Außerdem: Endlich muss man sich nicht mehr fühlen, als sei man Peter Parkers Boss Jameson höchstselbst, denn ja, jetzt gibt es nicht nur ein Foto Spider-Mans, sondern ganze bewegte Bilder.

    Mich persönlich reizt die Thematik an sich bereits ungemein und ich bin froh, dass die bisherigen Trailer und Teaser mich nicht enttäuscht haben. Wie der Film wird? Keine Ahnung. Aber ich bin ziemlich guter Dinge! Meine Lieblingsszene? Minute 0:00 – 2:24. Und eure?

    6.Mai, ich komme! Ach ja: Ich bin Team Cap.


  4. 4. April 2013 | Veröffentlicht unter Allgemein, Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    „Forbes Fictional 15“ Die reichsten Fantasiegestalten

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    Dass das Forbes Magazin (fast) jedes Jahr die reichsten Menschen der Welt benennt und in eine Liste zwängt, ist bekannt. Dass sie seit 2005 auch für fiktionale Charaktere eine solche Liste erstellen, war mir zumindest völlig neu – und das ist ein Unding, schließlich trifft man dort alte Bekannte wie Tony Stark und Bruce Wayne – und, bitte, wenn ich als Batman schon auf der Liste auftauche, warum ist sie dann so an mir vorbei gegangen? Sei es wie es sei, ich finde es unglaublich interessant, wie viel die schmucken Damen und Herren so besitzen. Dabei ermittelt das Forbes Magazin nicht nur das tatsächliche Geld, sondern auch den Wert der Besitztümer, bedenkt den jeweils aktuellen Rohstoffindex und sonstige Investitionen.

    Die Liste aus dem Jahre 2012 setzt sich wie folgt zusammen:


  5. 30. April 2012 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    The Avengers

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    In diesen Tagen kommt man ja kaum an diesem Film vorbei, weshalb ich mich auch relativ kurz halte. Das 99. Mal in aller Ausführlichkeit lesen zu müssen, dass sich ein paar Superhelden zusammengefunden haben, um wieder einmal die Welt (also primär New York. Ist ja das gleiche.) zu retten, erspare ich euch mal.  Lieber ersteinmal nur ein Wort: geil! Das ist Unterhaltungskino at its best. Es ist kurzweilig, es ist optisch hervorragend, die Darsteller sind passend und die einzelnen Charaktere perfekt aufeinander abgestimmt. Der Film hat Spannung, er hat Explosionen und, was sehr wichtig ist, verdammt viel und guten Humor zu bieten. Als so seicht, wie er gerne hingestellt wird, empfinde ich ihn auch absolut nicht. Natürlich ist es kein hochphilosophisches Drama, in denen die Helden untereinander ihre Differenzen schachspielend austragen und die Endschlacht mit intellektuell anspruchsvollen Wortgefechten lösen, während man mit dem Gegner an einem Tisch sitzt und ein Käffchen schlürft.


  6. 15. März 2012 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    This! Is! Arta!

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    „Kunst“ ist in Nerdkreisen klar definiert: minimalistische Superhelden, zombiefizierte Videospielfiguren, superheldifizierte Zombies, Geschlechtertausch und Zeldas, wie Marios in unterschiedlichsten Varianten. Selbst wenn sich der dreissigtausendste Künstler dieser Thematiken annimmt und neu aufgießt, feiert die Fangemeinde, „liked“ fröhlich und hat es im nächsten Moment wieder vergessen, weil man es so oder so ähnlich eh schon zigmal gesehen hat. Dennoch leben einige „Tumblr-Blogs“ natürlich davon und es ist an sich ja auch eine feine Sache (an der ich mich dann jedoch schon seit einiger Zeit mehr als nur sattgefressen habe.)

    Viel interessanter finde ich persönlich „Skill“. Kunstfertigkeit, die nicht in pseudocoole Bilder gepackt werden muss, sondern allein als solche funktioniert. Dabei muss kein innovatives Konzept dahinterstehen und im Grunde auch keine Kultfigur, obwohl ich speziell dem Fantasy/Sci-Fi-Genre sehr zugetan bin und mich primär natürlich in dieser Sparte auch umsehe. Motiv und Technik müssen passen, sich ergänzen und zusammen etwas Großartiges formen. Heute bin ich über ein Bild gestolpert, das mich wirklich überzeugt hat. Ich weiß, wie schwer es ist, Metall zu malen, egal, ob nun auf traditionellem, oder digitalem Wege. Bei besagtem „Iron Man“-Bild hatte ich zuerst gedacht, dass es sich um ein Foto/Szenenbild aus dem Film handeln würde, doch nein, das ist ein ganz normal gemaltes Portrait. Wirklich, so etwas fasziniert mich ungemein, vielleicht kommt da auch das Elsterhafte bei mir durch: es glitzert und glänzt!

    Der dafür verantwortliche, 28 jährige Spanier Daniel Díaz hat dazu auch ein Tutorial fabriziert, das ich mir mal genauer ansehen werde (und mir gerne unter das Schlafkissen legen würde, wenn das denn ginge.) und auch einige Websites, die man sich gerne auch mal genauer ansehen kann. Vorgestern wurde übrigens erst ein neuer „Iron Man“ zu seiner Galerie gefügt.

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    Wie steht ihr denn zu „Nerdkunst“ im Allgemeinen? Ist alles automatisch toll, was den „Nerdstempel“ aufgezwängt bekommen hat?