1. 24. August 2016 | Veröffentlicht unter GamesCom, GC '16, Messen&Conventions.

    [insert reißerischen Titel über die gamescom]

    Von

    Da war sie wieder. Die gamescom. Kam auf einmal hinter der sommerlichen Ecke hervor und zerrte mich in ihre heiligen Hallen. Wie jedes Jahr. Und wie immer, wie jedes verdammte Jahr, frage ich mich: Was mache ich eigentlich hier? Wer sind diese ganzen Leute? Und warum stehen sie drölfzig Stunden für einen Trailer an, den man ein paar Tage später auch bequem vom heimischen Sofa aus begutachten kann? Hach, diese Gamer… verrücktes Völkchen. Ich selber bin natürlich kein Gamer. Ich habe auf der gamescom nur geputzt.

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    Nein, an sich habe ich natürlich schon Spaß an dieser Messe, sonst wäre ich dort ja nicht aufgelaufen! Pünktlich nur zwei Tage zu spät kam ich am Freitag an und lief herrenlos im Pressebereich herum, um mir auf den letzten Drücker den ein oder anderen Termin zu ergaunern. Hat funktioniert! Ich durfte zum Beispiel Injustice 2 anzocken und trug ein gar fürchterlich grausames Duell mit einem Franzosen aus! Wir bekämpften uns als Harley, Deadshot und Batman, belaserten uns gegenseitig als Superman und hatten definitiv unseren Spaß mit diesem famosen Stück Spiel. Kurzweilig, optisch unglaublich ansprechend und zackig – so mag ich Prügelspiele. Fürderhin labte ich mich an The Surge, dessen futureske Exoskelette ebenfalls hübsch anzusehen sind und das darüber hinaus über ein interessantes Kampfsystem verfügt. Horizon: Zero Dawn ist für mich ohnehin ein Highlight und Star Trek kann mit VR auch kaum was falsch machen. Und das war’s auch schon. Das waren meine „großen“ Spiele auf der gamescom, die ich an gesonderter Stelle auch sicher nochmal ausführlicher beleuchten werde.

    gamescomAn sich aber war ich wegen der Stimmung und Besucher dort. So traf ich nicht nur den für den Header verantwortlichen Retroluzzer, sondern natürlich auch meinen Lieblings-Moep0r, DaveProNoob2K und einige andere Youtuber, den ein oder anderen Blogger und auch ein paar Leser. Leser anderer Blogs natürlich, diesen Mist hier liest, wie man weiß, doch ohnehin niemand. Um es kurz zusammenzufassen: Das war spaßig. Auch und vor allem an den Abenden. Brauhäuser, Fressgelage mit Freunden und die Party der Indie-Arena, die ich Dank Sebastian auch besuchen durfte. Gute Stimmung, leckere Würstchen und natürlich bestes Kölsch in der illustren Gesellschaft Indieentwicklern aus der ganzen Welt! Yay! Dort spielte ich des Nächtens dann auch Giant Cop an(und habe mich in der kleinen Schlange Dank großartigstem Schnick Schnack Schnuck-Spiel an vorderste Stelle torpediert! Jubelt mir zu! Glück im Spiel und Glück in der Liebe! Bam! – Ja, ich bin ekelhaft. I know.), in dem man mittels VR-Brille und als riesiglicher Polizist betrunkene und pöbelnde Passanten in ein Tor schmeisst. Macht durchaus Spaß. Klar. Endlich darf sich Klein-Guddy auch mal groß fühlen. Außerdem mit als Spiele dabei: Ein wackliger Tetristurm und Frittenweitwurf. Letzterer fand allerdings im Real Life statt, wie ich zugeben muss.

    Die gamescom also. Ich war dort. Und habe sie überlebt. Wie jedes Mal habe ich mich mit freundlichen Menschen – wie etwa Herren der Bundeswehr – unterhalten, durfte einige Spiele kennenlernen und antesten, hatte viel Spaß und bin, ebenfalls wie jedes Mal, auch heute nach Tagen noch un-glaub-lich müde! Alte Frauen brauchen ihren Schlaf!

    Highlights: Die Indie-Party. Wegen der Menschen. Das Päffgen. Ebenfalls wegen der Menschen. Außerdem rocke ich als Harley Quinn.
    Lowlights: Finde den Personenhype unnötig und nervig.

    unbenannnnt

     


  2. 16. August 2016 | Veröffentlicht unter GamesCom, GC '16, Messen&Conventions.

    gamescom, anyone?

    Von

    Wie gewohnt bin ich auch dieses Mal unfassbar gut vorbereitet! Schließlich steht die gamescom kurz bevor und da hat man längst etliche Communitytreffen initiiert oder bei ihnen zugesagt, die – Moment. Der Rollbusch hatte mir kurzzeitig die Sicht auf meinen Terminkalender versperrt, der doch erschreckend leer ist. Dammit! Da ist man mal kurz für 2-3 Wochen außer Lande und zack, verliert man das Internetz und die Messe aus den Augen!

    Doch nun, nun habe ich kurz Zeit, um jegliche Informationen bezüglich Communitytreffen in mich aufzusaugen! Wo seid ihr unterwegs? Welche Partys sind am Start? Wer von euch kommt überhaupt zur gamescom? Und habt ihr Interesse an einem Leser/Bloggertreffen? Vorzugsweise mit einem klar erkennbaren Treffpunkt. *hust* Wie etwa der altbekannte Ort zwischen Halle 5 und 6 dort: Genauer: Dort, wo das Bier ist. An dem Stand mit dem Kölsch. Oder besser: unter der Brücke. Das ist ohnehin mein natürlicher Lebensraum.

    So oder so: Ich bin vermutlich ab Morgen Abend auf dem Gelände oder in Köln und werde bis Samstag dort zugegen sein. Sonntag „muss“ ich leider meiner Schreibgruppe auf die Nerven gehen. Auch in Köln. Ich kann euch also dann wenigstens aus der Ferne zuwinken.


  3. 30. Mai 2016 | Veröffentlicht unter Messen&Conventions, RPC, RPC '16.

    10 Jahre RPC.

    Von

    In Kürze würde meine Zusammenfassung folgendermaßen aussehen:

    Waren auf der RPC. Geile Shirts gekauft. 2/3 davon instant verloren. Cosplayer waren da. Dann das Bloggertreffen. Zu viel Metbier. Bericht Ende.

    Da ein Blog jedoch nicht der kleine, sondern vielmehr große Bruder von Twitter ist (wenn überhaupt. Aber die Familienverhältnisse finde ich ohnehin unübersichtlich. Vielleicht ist Twitter auch der Stiefsohn oder Busfahrer des Blogs.) muss ich mir wohl oder übel mehr Worte einfallen lassen. Ich schlage blind im Worthelfer Duden nach und tippe auf das Wort „drücken“.

    Drücken passt. Drückend heiß war es draußen auf dem Mittelaltermarkt und drückend eng in den Menschenmassen. Doch bleiben wir geordnet und berichten von Anfang an: Mit meinem Freund und meiner besten Freundin fahren wir mit dem Zug zur RPC. Frohen Mutes, denn wir konnten nicht ahnen, wie heiß es werden würde. Der Wetterbericht hat uns angelogen. Hinein jedenfalls in die großen Hallen und gegen Verkaufsstände gepresst. Rollenspiele. Tabletops. Plüschdinger. Zeug. Geld loswerden will ich allerdings eher nicht, schließlich muss ich sparen und Uncharted 4 ist teuer für eine Studentin!

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    Hoffend blicke ich in das Programmheft: Meh. Ich könnte eine Stunde lang mit der DSA-Redaktion plaudern, aber … nein. Besser könnte ich ihnen meinen Liebesbrief vorlesen. Oder doch lieber einer Lesung lauschen? Nein, das ist nicht mein ganz persönlicher Fall. Ich hatte auf interessante Vorträge oder Workshops gehofft, doch packen konnte mich kein Programmpunkt. Also vegetieren wir in der Halle herum und sind uns später einig: „Hilfe, irgendwie ist das hier doof.“ Der Meinung sind wir allerdings recht allein, so scheint es, als ich mich unauffällig umhorche. Auch die Cosplays können mich nicht vom Gegenteil überzeugen. Es sind nette dabei. Aber ich kann mich momentan nicht so ganz mit der Selbstdarstellung anfreunden. Vielleicht liegt meine schlechte Stimmung auch daran, dass ich etliche Male von überdimensionierten Waffen, Rüstungsteilen und Schwänzen umgehauen, angestoßen oder gepeitscht wurde. Klar sind die Kostüme geil. Aber dann darf man dennoch noch an andere denken und ein Mindestmaß an Rücksicht zeigen, statt nur sich im Fokus zu sehen. Trotzdem: Der Großteil der Besucher ist sehr nett, sympathisch und humorvoll!

    Da die vielen Spieltische leider die meiste Zeit besetzt waren, schafften wir nur eine Runde zum Brettspiel „Mysterium“: Als Medium hilft man einem Geist, den Mörder ausfindig zu machen. Das Spielprinzip ist recht spannend und innovativ, da es statt auf Glück und Würfel auf Kombinationsgabe und auch ein wenig auf die eigene Menschenkenntnis ankommt. Obgleich das Prinzip interessant ist und das Spiel unheimlich viele positive Kritiken bekommen hat, ist es uns jedoch leider zu simpel und wenig überraschend oder spannend. Amazonlink samt der ausführlicheren Reviews gibts hier.

    Ich finde mein kurzzeitiges Glück in einem Kettenbikini, den ich anprobiere und dessen Hersteller mir von seinem Werk vorschwärmt. Noch mehr Glück empfinde ich allerdings, als ich in meiner Verzweiflung doch noch shoppen gehe und drei T-Shirts kaufe. Ein König der Löwen-Shirt, das ich direkt anziehe da mein Pullover, den ich bis dahin getragen hatte, dezent zu heiß wurde, ein Shirt mit Star Wars-Motiv und dieses Exemplar hier. Dean Winchester! <3 Ehm ja.

    RPC 16Pünktlich zum Bloggertreffen verabschieden sich mein Freund und meine Freundin in den wohlverdienten, kühlen Feierabend und nehmen leider nicht meine Tüte mit den neuen Shirts mit. Diese verliere ich nämlich später glorreich. Ich trauere dem Supernatural-Shirt noch immer hinterher. Das passiert allerdings stets, wenn ich Thilo vom Nerd-Wiki treffe: Ich verliere Dinge. Zum Glück dieses Mal keine Wertsachen. Hurra.

    Da das Bloggertreffen perfekt geplant war, fanden auch hunderte Blogger den einen Metstand von fünfen. Never trust a Zeitzeugin. Neben Thilo war noch das Orakel anwesend, dessen Bericht von der RPC hier nachgelesen werden kann, sowie ein Leser von mir. Weitere 9 Nachrichten ereilten mich im Laufe des Abends mit den Inhalten: „Guddy, wo seid ihr?!?“, „Mein Gott, welchen Metstand meinst du?!?“ und „Ich stehe hier seit 30 Minuten am Metstand, wo BIST du?“ Never trust a Zeitzeugin². Es tut mir wahnsinnig leid, doch ich hatte wirklich angenommen, dass es nur den einen geben würde! Vor Halle 10.2! Dummerweise war der ganze Außenbereich „vor Halle 10.2“. Ich lerne daraus und werde es nächstes Mal besser machen! :)

    Hallo. Ich bin eine Serienkillerin @orakelofdeath #rpc

    Ein von Guddy (@zeitzeuginguddy) gepostetes Foto am

    Den Abend verbrachten wir lustig debattierend, biermettrinkend und Albernheiten/Dummheiten anstellend. Ich mag Blogger und Youtuber. Meistens. Doch, ab 16 Uhr hat die RPC durchaus Spaß gemacht! Allerdings bin ich dieser Veranstaltung tatsächlich müde geworden. Ich will nichts kaufen. Das kann ich auch online oder wenn ich gemütlich durch die Stadt schlendere. Ich möchte Leute treffen und Workshops, sowie Vorträge anhören! Leider hat die RPC gerade von letzterem nur sehr wenig zu bieten und ich hoffe, dass im kommenden Jahr nachgezogen wird. Dennoch hat sich die RPC gelohnt: Freunde und Bekannte treffen, sowie neue Menschen mit ähnlichen Interessen kennenlernen – darum gehe ich zur RPC. Und dafür ist sie ok.

    Deutlich positivere Berichte meiner geschätzten Bloggerkollegen

    RPC


  4. 23. Mai 2016 | Veröffentlicht unter Rollenspiel.

    RPC – Treffen, anyone?

    Von

    Kaum wird es wärmer, sprießen sie alle aus dem Boden: Blümchen, schwitzende Bahnfahrer und Conventions. Hurra! Gut, hören wir lieber auf, schwitzende Pendler zu bejubeln, schließlich steht etwas ganz anderes an. Die RPC, die Role Play Convention, die kommendes Wochenende in Köln ihre Tore öffnet und Fantasy-, Rollenspiel-, und überhaupt Begeisterte einlädt. Wie die Jahre zuvor gilt es nicht nur, ein Fandom oder Genre abzudecken, sondern allen gleichermaßen irgendwie entgegen zukommen.

    Lesungen, Poetry Slams, diverse Spielerunden, Schaukämpfe, Cosplays… ja, es wird viel geboten. Ob die RPC aber auch wirklich spaßig wird? Das werde ich sehen. Und ihr vielleicht auch. Falls ihr also am Samstag zugegen sein werdet, sagt Bescheid, dann kann man sich sicher auf ein Wikingerbluth vor oder in den Hallen treffen! Ich habe leider auch den Überblick verloren, welche Blogger vor Ort sein werden. Außer Thilo natürlich. Hurra!

    Edit: Ach wisst ihr was? Samstag, 16 Uhr Treffen draußen vor dem Stand mit dem Met! Sonst wird das ja eh nie was mit dem Treffen! Und: ich beiße nicht, also braucht man nicht schüchtern zu sein!

    Mehr Infos zur RPC findet ihr entweder auf der offiziellen Website oder natürlich auch in meinem Erlebnisbericht von 2015.


  5. 16. März 2016 | Veröffentlicht unter Dreckiger Rest, Real Life.

    Der Science Slam in Köln

    Von

    Nach der Düsseldorfer Nerd Nite zog es mich vergangene Woche mal wieder nach Köln. Dorthin, wo der sympathische – wenn auch nicht besonders großartige – Fußball wohnt und die Kneipen noch gute Stimmung verbreiten! Kurz: In meine erklärte Lieblingsstadt. Geblendet werden möchte ich davon jedoch nicht, schließlich hatte ich anderes vor. Wissensanhäufung in Kombination mit unterhaltsamen Slam, oder, wie es die Veranstalter ausdrücken: „Es wird bei uns wieder geslammt! Und zwar nicht Poetry sondern Science!

    Frohen Mutes schlenderten wir also gen Kölner Stadtbibliothek und waren kurz darauf schier schockiert über die unerhörte Pünktlichkeit der Kölner: Wir waren eine Dreiviertelstunde zu früh und doch waren bereits alle Sitzplätze belegt! Mysteriös.Ob das wirklich alles Kölner waren? Schade, dass das nicht in einem der Slams untersucht wurde.

    Kaum doch noch mit illustren Sitzplätzen ausgestattet, zeigte Moderator Andreas Maier sehr anschaulich, dass der Science Slam kaum etwas mit der Nerd Nite zu tun hat. Gleich zu Beginn entstand eine gewisse Lebhaftigkeit, die nicht allein durch die Moderation, sondern auch durch das Einbinden der Gäste erreicht wurde. Sei es, dass zwei, drei Zuschauer als Los-Feen oder Zeitstopper ernannt wurden oder die Allgemeinheit der Zuschauer später diskutierenderweise in kleinen Grüppchen Punkte an die Slammer verteilen sollten – die Stimmung lockerte sich von Minute zu Minute.

    Das Herzstück des Slams sind und waren natürlich die Slammer selbst, die möglichst informativ und kurzweilig, ihre jeweiligen Forschungsschwerpunkte innerhalb von maximal zehn Minuten vorstellten. Sechs Slammer an der Zahl, sechs unterschiedliche Themen zwischen Germanistik und Medizin.

    Der erste Slam über den Energieverbrauch von Häusern und deren Dämmung von Mehmet Aksözen vom Institut für Denkmalpflege und Bauforschung der ETH Zürich war da ein denkbar ungünstiger Start für mich, denn dieses Thema ist keines, das mich sofort vom Hocker haut. Da reissen auch die Pudelmützen, die er den Gebäuden innerhalb der Folien auf den klötzernen Kopf gesetzt hat, nicht viel. Von Slam zu Slam wurden die Themen jedoch ansprechender, interessanter oder schlichtweg informativer. Sehr gefreut habe ich mich über den Slam Ayaz Khans vom Forschungszentrum Jülich, der mich zurück an mein eigenes Dating mit der Radio-Carbon-Methode erinnert hat. Hach. Schöne Vorlesungszeit.

    Über die einzelnen Slams berichten möchte ich an dieser Stelle allerdings nicht. Warum? Ganz einfach: Die Stadtbibliothek Köln hat auf ihrem Channel bewegtes Bildmaterial bereitgestellt. Das sagt mehr als mein schnödes Getippe.

    Die „Playlist“:

    1. Mehmet Aksözen über Dämmung von Gebäuden
    2. Elina Khachatryan über experimentelle Ökonomie
    3. Jasmin Barman über Erythropoetische Protoporphyrie (EPP)
    4. Lorenz Adlung über die Berechnung von Tumorzellen
    5. Verena Romoth über Komposita

    Der Beitrag über das Radio-Carbon-Dating fehlt leider.

    Am Ende gewonnen mit 93 von 100 möglichen Punkten hat übrigens Slam Nummer 3 über Erythropoetische Protoporphyrie (EPP). Verdient, würde ich sagen, auch wenn ich Lorenz Adlung ganz knapp vorne gesehen hatte.

    Insgesamt war es ein sehr netter und kurzweiliger Abend, den ich gerne weiterempfehlen kann. Einige Slams waren wirklich informativ, die meisten sehr witzig und alle sehr sympathisch vorgetragen. Der nächste Kölner Science Slam findet im Juni statt. Karten sollten dabei vorbestellt werden, da die Karten beim letzten mal bereits vor dem Start ausverkauft waren. Um auf dem Laufenden zu bleiben abonniert am besten den Blog „geeks@cologne“, in dem die Termine angekündigt werden. Mehr Fotos und Kurzvorstellungen der einzelnen Slams dieses Abends gibt es in diesem Beitrag.

     


  6. 14. September 2014 | Veröffentlicht unter Comics, rund um Comics.

    Comicläden im Profil: Fantastic Store in Köln

    Von

    fantastic store

    Wie so viele Comicläden ist auch der Fantastic Store ein von außen unscheinbarer, klein erscheinender Laden, der erst beim Betreten seine volle Wirkung entfaltet. Reihenweise gut sortierte Comics, von Marvel und DC über Graphic Novels bishin zu Manga; das comicliebende Herz hüpft beim Anblick dieses Sortiments, das kaum Wünsche offen lässt.

    RüdigerEbenso freundlich wie vom überraschend hellen Ambiente wird man auch vom Ladenbesitzer Rüdiger selbst empfangen. Er, der den Laden nun bereits im fünften Jahr führt und der von sich selber gerne zugibt, auf den ersten Blick ertwas ruppig zu wirken. Man merkt jedoch schnell, dass sich hinter dieser Art kein allgemeiner Griesgram verbirgt, sondern vielmehr eine ehrliche Haut, die andere schlichtweg ungerne „umtanzt“; wie er es nennt. „Hier ist jeder Du, egal ob 6 oder 66, da mache ich auch keinen Unterschied. Ich versuche, immer straight zu sein, was manchmal auch etwas ruppig wirkt. Ich umtanze niemanden, obwohl es Leute gibt, die umtanzt werden wollen.“ Ja, das kann ich vom ersten und zweiten Eindruck gerne so unterschreiben.

    Es ist ein kameradschaftlicher Ton, der hier herrscht, Gespräche werden auf Augenhöhe geführt. Mit vielen der Stammgäste ist er mittlerweile privat befreundet, kennt zumindest die meisten Pappenheimer gut. Gut genug jedenfalls, um auf den regelmäßigen Flohmarktbummeln auch mal den ein oder anderen Comic für Stammkunden mitzunehmen, denn Wünsche behält er gerne mal im Hinterkopf. Dabei ist es ihm wichtig, nicht mit der Wohlfahrt verwechselt zu werden. Oftmals kämen Kunden zu ihm, die von ihm wohl Berge versetzt und etwa einen Comic zu einem Kurs haben wollen, der utopisch sei.  2 von 10 Wünschen seien nicht realisierbar, stellt er klar und wirkt dabei doch recht rigoros.  Verständlich, ist der Beruf eines Comicbuchhändlers doch ohnehin ein Vollzeitjob, der zwar gerne und mit Liebe geführt wird, aber nichtsdestotrotz härter ist, als man es sich vorstellen mag.

    comicsZwar waren für meine Begriffe viele Besucher anwesend, doch erklärt mir Rüdiger schnell, dass es einen herben Kontrast zwischen Besuchern und tatsächlichen Kunden gibt. Die finanzielle Basis des Comicladens bildet das Abosystem. Rund 220 Abonnenten verzeichnet der Fantastic Store derzeit. Bei dem Abonnement-Service kann man sich für eine oder mehrere aktuelle Manga- und Comicreihen einschreiben, deren neu erschienene Bände man bequem in ein bereit gestelltes Fach im Laden gelegt oder geich per Post zugeschickt bekommt. Auf Wunsch wird man auch per Anruf benachrichtigt. Ein unverbindliches System, das scheinbar gut funktioniert. Von diesen 220 Abonnenten sind übrigens ~50 weiblich. Keine typischen Mangaleserinnen, wie mir Rüdiger versichert, sondern auch Leserinnen von beispielsweise Superheldencomics. Dieser hohe Frauenanteil sei jedoch eher untypisch, scheinbar fühlen sich die Mädels im Fantastic Store gut aufgehoben. Etwas, das Rüdiger gerade im Messebereich schon ganz anders erlebt hat. „Manche Männer werden schon mal hysterisch. – Oh guck mal, ’ne Frau! – Das habe ich schon öfter erlebt, ja.“

    Interessierte (Neu)Kunden werden natürlich auch individuell beraten. Mangabegeisterten wird er nicht unbedingt den neusten Spiderman empfehlen oder ihm automatisch seinen eigenen Lieblingscomic nahe legen. Auch neuen Trends unterwirft er sich nicht. Zwar laufe aktuell gerade Guardians of the Galaxy aufgrund des Blockbusters sehr gut, erzählt Rüdiger, doch relativiert er gleich im nächsten Satz: „Sonst merkt man die neuen Trends aber nicht. Spider-Man zum Beispiel. Da kam nach den Filmen vielleicht mal einer vorbei. Aber dran bleiben tun dann die wenigsten.“

    IComicangeboten seiner 35 jährigen Laufbahn im Comicsektor hat er übrigens auch schon einige menschliche Dramen miterlebt. So berichtet er: „Es gibt die zwei ganz schlimmen Faktoren, an denen du Kunden verlierst. 1.: Er verliert den Job. Das ist das übelste. 2.: Er lernt eine Frau kennen. Es ist eine Katastrophe!  90% der Kerle, die eine kennenlernen, bekommen gesagt: „Hör auf mit der Kinderkacke“ Wie bei Nicolas Cage damals. Der hat wegen der Presley-Tochter seine US- ComcSammlung abgegeben -Hör auf mit dem Quatsch! – Einzelfälle, aber sie kommen immer wieder vor.“

    Insgesamt wirkt der Comicladen sehr gut organisiert, Rüdiger in seinen Funktionen als Verkäufer, Berater und Inhaber sehr kompetent. Hier findet man nicht nur einige alte und neue Comicschätzchen, sondern auch das ein oder andere interessante Pläuschchen, denn Rüdiger ist niemand, der hinter seiner Theke gelangweilt an seinem Kaffee schlürft und Nägel feilt, allerdings auch niemand, der sich aufdrängen und einen damit aus dem Laden nerven würde.

    Es wird mit Sicherheit nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich dort gewesen bin. Der nächste Besuch ist fest eingeplant, schließlich muss ich auch mal im Keller bei den tausenden Comicheftchen herum stöbern! Finden kann man den Comicladen im Süden Kölns, direkt an der Haltestelle Chlodwigplatz. (Anfahrtsbeschreibung hier) Sehen wir uns irgendwann mal dort? ;)

    Im Überblick

    Angebot: Querbeet, „quasi alles, was an deutschen Sachen publiziert wurde und wird“, US-Ware wird importiert
    Events: Kooperationen mit dem Cöln Comic Haus, an das der Fantastic Store anschließt. Unter anderem Workshops und Signierstunden. Nächste Signierstunde mit Disneyzeichner Don Rosa am 13.Oktober
    Teuerster Comic im Sortiment: Marvels Amazing Adventures 1 von 1961 (graded). Preis: 600€
    Besonders gut verkauft sich aktuell: Attack on Titan, Naruto, Guardians of the Galaxy
    comicladenTipp: „Kauft euch mal den ersten Guardians Band; a) ist der nicht teuer, b) ist er sowohl super geil geschrieben, als auch gezeichnet. Das kannst du lesen, ohne besondere Vorkenntnisse haben zu müssen. Das ist wichtig, du musst nicht alles andere vorher schon gelesen haben. Das ist das Problem mit den Superheldensachen, die  alle über Jahrzehnte hinweg ineinander greifen.“
    Facebook-Präsenz: Wird gepflegt, allerdings: „Man darf Facebook nicht überstrapazieren, das nervt die Leute.“ Der Fantastic Store stellt auf Facebook bspw. die Neuanschaffungen des Ladens vor. Hier geht’s zur Facebook-Präsenz
    Allgemeiner Eindruck: Familiärer Unterton, sehr aufgeräumt, große Vielfalt
    Mein persönlicher Tipp: Geht in den hinteren Bereich zu den älteren Comicheftchen. Man kann unter tausenden amerikanischen und deutschen (Superhelden)Comics nach Herzenslust stöbern und für nicht viel Geld einige mitnehmen!

     Website | Facebook

     


  7. 31. August 2014 | Veröffentlicht unter Bloggertreffen, BT '14, Messen&Conventions.

    Bloggertreffen – so war’s

    Von

    Yes! Da war es wieder! Das Treffen, das über 100 Blogger auf einem Platz zusammenfinden lässt. An die letzten Bloggertreffen habe ich gute bis großartige Erinnerungen und das gestrige steht dem in nichts nach. Gefeiert wurde dieses Jahr endlich wieder im Jugendpark. Auf der falschen Rheinseite zwar, aber immerhin hübsch an selbiger gelegen. Statistiken habe ich leider noch keine zur Hand, doch es waren mehr Blogger anwesend, als ich zählen wollte. Also mehr als 10.

    Leider waren so viele Blogger anwesend, dass ich von jedem zweiten mehr oder minder ernst zu hören bekommen habe, dass ich sie oder ihn vernachlässige. Das tut mir wirklich, wirklich leid! Ich habe mit jedem von euch zu wenig geredet, das weiß ich, aber ich habe zumindest versucht, mit jedem ein paar Worte zu wechseln. Das Treffen war zu kurz bei gleichzeitig zu vielen Themen und tollen Menschen!

    Da war bspw. wieder Mareike, meine persönliche AAA-Bloggerin. Oder Darya, die ich ohnehin viel zu lange nicht mehr gesehen habe. Die Thilos und Andy natürlich, Sebastian und Anni. Und Olli, dessen Blog unverschämterweise brach liegt. Endlich, endlich habe ich Torsten kennengelernt, den ich immerhin schon seit Jahren über’s Netz kenne. Ebenso NinaApfelkern und Karo Kafka, sowie Steph und Daniel. Ach ich sollte vermutlich zu jedem ein paar nette Worte dalassen, aber dann säße ich vermutlich noch morgen an dem Blogbeitrag und das möchte ich niemandem zumuten. Auch nicht meiner neuen Tastatur. Ich möchte auch gar nicht erst versuchen, alle aufzuzählen. Sorry. Das kann ich nicht und dann würde ich auch garantiert genau den einen vergessen, der sich davon auf den Schlips getreten fühlen würde. Auf den Schlips getreten bin ich gestern aber ohnehin einigen, meist aufgrund mangelnder Zeit. Und das als Zeitzeugin. Scheiße! Fühlt euch genannt, ihr Geek-, Lifestyle-, Fashion-, Beauty-, und Wasweißichnochblogger! Ihr wart toll!

    Es gab Kickerturniere, Kleinfehden (I’m looking at you, Charles-biatch!), Musik, sehr gute Gespräche und rauchiges Starkbier. Und dubioses Vitaminwasser, das wie aufgelöste Gummibärchen geschmeckt hat. Es gab Beef unter Fashionbloggern, den ich nicht mitbekommen,  und Beef auf dem Grill, das ich wiederum sehr genossen habe. Ach ja, und übermäßig gut gewürztes Tofu natürlich. Am Ende bot ich zwei einsam herum irrenden, Berliner Bloggern  für den Rest der Nacht Asyl und konnte meiner Katze nach all den Jahren endlich einen Namen geben. Sagt hallo zu „Senf“. Wenn mir jetzt noch bitte einer sagen könnte, wie der ominöse Blog der Dame heißt, die als „Baumbloggerin“ in die Annalen eingehen wird, wäre ich wunschlos glücklich!

    Du willst bspw. im nächsten Jahr auch mal dabei sein, ob als Leser oder Blogger, dann verfolge doch einfach die Facebook– oder Twitterseite des Bloggertreffens und bleib dort erstmal auf dem Laufenden.

    Bamberg.jpgPirgofabrik.jpgWasserstoff.jpgSumiPirgo.jpgGeeks.jpgKafkakerne.jpgFlaschendrehen.jpgCaro.jpg

    Blogger VS. Fremdenfeindlichkeit

    Der Vorwurf, alteingesessene Blogger würden unbekannte und/oder fremde Blogger ausschließen, hält sich hartnäckig und wurde auch heute wieder laut. Dabei kann ich es persönlich nicht bestätigen. Zumindest nicht per se. Sowohl habe ich neue, mir fremde Blogger kennengelernt, als habe ich dies auch bei anderen beobachten können. Nicht, dass ich aktiv geforscht hätte. Sorry, mein Fernglas und mein Stalkernotizbuch habe ich gestern mal zu Hause gelassen. Auf jeden Fall fand definitiv ein Austausch statt.

    fuckyouNatürlich: Wer alleine anreist und selber niemanden beim Treffen kennt, wird es schwierig haben, vor allen Dingen dann, wenn er eher schüchterner Natur ist. Doch bedenkt dabei, dass nur sprechenden Menschen geholfen werden kann. Traut euch! Sprecht Leute an! Auch ich habe mich zu mir völlig fremden Menschen gesetzt und geplaudert. Mit Mirella beispielsweise. Ich bin eigentlich keine Testblogleserin, werde bei ihrem Blog aber auf jeden Fall eine Ausnahme machen, einfach auch weil Mirella eine so coole Persönlichkeit ist! Und ja,ich rede „sogar“ mit Fashion- und Beautybloggern. Hat sich gelohnt! Auch Miss Layas Blog ist in meinen Feedreader gewandert.

    Nein, ich will mich nicht als noble Samaritherin aufspielen, sondern aufzeigen, dass diese „Fremdenfeindlichkeit“ vielleicht auf Einzelne zugetroffen hat, aber nicht auf alle, denn ich stand damit längst nicht alleine da. Und letztlich habe nicht nur ich mich mit den beiden unterhalten, sondern sie sich im Umkehrschluss auch mit mir, obwohl ich auch nicht in deren Blogschema passe.

    Die Teilnehmer des Bloggertreffens sind keine Unterhalter, die andere Leute an die Hand nehmen müssen. Manchmal setzt man sich natürlich zu jemandem, wenn der alleine herumsitzt, um mit ihm zu plaudern. Aber meistens ist man eben doch beschäftigt. Mit Diskussionen, Essen, lachen, Tischfußball zocken. Wir sind auch nur Gäste und möchten Kontakte knüpfen – oder bereits bestehende ausbauen. Das sollte legitim sein, zumal das Bloggertreffen oft die einzige Möglichkeit ist, mit seinen „Bloggerbuddies“ zu quatschen.

    Da dieses Thema jedes mal aufkommt, könnte man vielleicht trotzdem versuchen, eine Lösung für die nächsten Jahre finden. Eine Art Patenschaft? Drei, vier „Alteingesessene“, die „die Neuen“ in das Treffen integrieren? Ganz im Ernst, da könnte ich mich gerne anbieten.

    Insgesamt jedoch finde ich nicht, dass es einen geschlossenen, elitären Kreis gibt. Manchmal muss man sich als „Neuling“ auch einfach trauen, denn man kann nicht erwarten, dass der Gegenüber auch weiß, dass man sich verloren vorkommt. Von einer Bloggerin, die sich über diese Fremdenfeindlichkeit beschwert hat, habe ich bspw. ganz und gar nicht den Eindruck gehabt, dass sie sich ausgeschlossen fühlte: Sie war selber in einer Gruppe von vier oder fünf Leuten unterwegs, die sich sogar ganz bewusst abseits aufgestellt hatten. Beisst sich hier die Katze in den eigenen Schwanz?

    Dass einzelne Leute abweisend reagieren, will und kann ich gar nicht leugnen, schließlich war ich nicht überall. Auch ist es klar, dass man bei so vielen Gästen nicht mit jedem klar kommt. Manchmal eckt eine Art von Humor an, manchmal die ganze Art einer Person. Das ist völlig ok. Man sollte es dann nur nicht auf die gesamte Veranstaltung beziehen.

    Blogger VS. Livebands

    Hochmotiviert zeigte sich die Orga in diesem Jahr. Neben diversen Getränken, Sponsoren und Schnabulierprodukten fanden sich auch einige Bands ein. Leider kamen sie nicht halb so gut an wie erwartet, was mir vor allen Dingen für die Bands selber sehr leid tat. Vor maximal 10 Leuten zu spielen – häufiger auch vor weniger – erscheint mir doch dezent bedauerlich. Bei Monkey on Fire habe ich gegen  Ende vorbei geschaut. Gute Musik, ging ins Ohr und ich hätte auch gerne dazu getanzt – aber alleine? Vor Bloggern, die am nächsten Tag Fotos meines ForeverAlone-Tanzes gebloggt hätten? Nope. ;)

    Dazu muss ich allerdings auch sagen, dass ich die Integration von Livebands in ein Bloggertreffen als wenig sinnvoll erachte. Die meisten sind gekommen, um sich mit anderen Bloggern auszutauschen und nicht, um schweigend einer Band zuzuhören. Sorry. Auch wenn die Bands an sich ganz cool waren, gehören sie für mich einfach nicht auf solch eine Veranstaltung. Da hätte ich lieber in eine klassische Anlage investiert. Denn dass später nur noch Musik aus unseren Handys gelaufen ist, fand ich auch nicht so berauschend.

    Mein Fazit

    Trotz dieser Negativpunkte war es ein für mich rundum gelungener Abend! Ich hatte Spaß, habe viel und gut gelacht, habe endlich alte Gesicht wiedergesehen und neue kennengelernt. Die Orga – vielen Dank an Natascha, Andi und Florian – hat echt gute Arbeit geleistet! Ich freue mich aufs nächste Jahr. Auf Fashionblogger, fremde Menschen und Freunde.


  8. 12. Februar 2014 | Veröffentlicht unter myself and I, Offtopic.

    Umzug op kölsch

    Von

    Es ist ruhig um mich geworden in den letzten Wochen, aber ich lebe noch! Schuld an der Abstinenz waren Klausuren und der Umzug in die Stadt des guten Bieres. Der Umzug war anstrengender als gedacht, aber immerhin erfolgreich!

    Die Wohnung hat etwas mehr als 27qm, ein etwas abstruses, orangefarbenes Bad mit Plastikwänden und eine winzige Küche, die aber erstaunlicherweise recht gut funktioniert. Dank des Nett-Werk Köln habe ich eine hervorragende Couch in Frühlingsgrün kostenlos bekommen. Die ist großartig und endlich habe ich wieder eine Ecke in dieser Farbe! Einer Wand meiner ersten, eigenen Wohnung hatte ich damals in eben diesem Ton gestrichen.

    Nun bin ich also mit 1,5 Beinen in Köln, während mein halbes Bein noch in der Wohnung meines Freundes hängt. (Nein, er ist meines Wissens nach kein Fleischer.) Noch weiß ich gar nicht so genau, was man hier in der Stadt so alles treiben kann, vielleicht hat ja jemand von euch gute Tipps? Wobei ich beim Nachtleben eher keine Nachhilfe brauche, dort kenne ich mich schon ganz gut aus ;)

    Das Schlüsselbrett bekommt man übrigens hier. Ich hatte nie eines nötig gehabt, aber als ich das gesehen hatte, musste ich es einfach haben! Nun kann es jedenfalls endlich weitergehen mit meinem Blog, dem Zeichnen, allem eben, das ich in letzter Zeit zu sehr schleifen lassen musste. Und was ist auf euren Blogs in der Zwischenzeit so passiert? Ich war zwar Dank Bahnfahrten und Handy in den sozialen Netzwerken recht aktiv, aber Blogbeiträge gingen darüber leider an mir vorbei. Erzählt mal!


  9. 22. August 2013 | Veröffentlicht unter GamesCom, Gaming, GC '13, Messen&Conventions.

    Ein Tag auf der Gamescom

    Von

    Sie hat sich natürlich wieder gejährt: die Gamescom in Köln. Ich war gestern am Wildcardtag… pardon: am Fachbesuchertag vor Ort, habe eine Präsentation des Shooter-MMOs Destiny gesehen, durch die Oculus gespäht und ein paar Leute getroffen.

    Für mich war die Gamescom nie ein Trailer- und Anspielparadies. Mir bringt es nicht so viel, Spiele Wochen oder Monate vor Release anspielen zu können und Trailer – nun, die sehe ich einen Tag später auf Youtube. Vielmehr mag ich die Nerdatmosphäre auf solchen Conventions und Messen, den Kontakt zu Gleichgesinnten und die genretypische Lärmbeschallung. Und die Optik! Ich liebe es einfach, durch die Messehallen zu stöbern, die Transparente zu begutachten und die Batmanshirts zu zählen, die mir entgegenkommen (es waren genau 31).

    Leider muss ich jetzt sofort wieder los, meine Zeit reicht nicht für einen wohlformulierten Beitrag, daher lasse ich ein Video hier, der ein paar meiner verwackelten (ja verdammt ich wünsche mir ja schon eine super duper Kamera zu Weihnachten! *g*) Eindrücke schildert :)


  10. 3. Juni 2013 | Veröffentlicht unter Messen&Conventions, Rollenspiel, RPC, RPC '13.

    RPC 2013 – Meine Eindrücke

    Von

    Es sind Worte wie „phantastisch“, „spannend“, „epic“ oder „Nerdgasm“, die fallen, wenn man herrenlos im Internet herumlaufende Menschen nach der RPC fragt. „Phantastisch“ trifft es vielleicht am ehesten, wenn man ein positives Adjektiv mit diversen rollenspielerischen Attributen verknüpfen will.

    100Und geboten wurde viel: Spielrunden, Vorträge, Workshops, diverseste Verkaufsstände, musikalische Acts – und jede Menge Geeks, teilweise kostümiert, zumindest jedoch hochgradig engagiert. Ich persönlich muss leider dazu sagen, dass ich die RPC komplett als „zwischenmenschliche Freizeit“ genossen, und mich weniger auf sachliche oder informative Aspekte konzentriert habe. Ich war in keinem Workshop, habe keiner Rollenspielrunde (und derer gab es tatsächlich viele) beigewohnt und habe mir auch kein neues Rollenspiel angesehen. Das, worauf ich einzig meine Priorität gelegt hätte, wäre die Neuauflage der Nordlandtrilogie.


  11. 11. Juli 2012 | Veröffentlicht unter Offtopic, Real Life.

    Ein Tag mit …. Darya

    Von

    Da die Tage nun wieder länger werden (hey, Mittsommer ist vorbei!) und ich Ferien habe, habe ich eigentlich keine Zeit. Warum? Weil ich mehr Zeit zum Feiern und Herumfahren habe. Klingt paradox? Ach was! Weil ich nun so viel wenig Zeit hatte, habe ich diesen Mangel an zu wenig Zeit am Montag mit Darya verbracht. Wer ist Darya? Darya ist ein halbrussisches Geschöpf, das ich letztes Jahr auf dem Bloggertreffen kennen- und liebengelernt habe. Darya ist nämlich meine persönliche [bitte fügen Sie etwas unglaublich Kreatives ein].

    Jedenfalls waren wir in Köln, meiner Lieblingsstadt, um uns das leckerste Bier der Welt zu gönnen: Alt (nur, um es nochmal zu betonen: Alt ist kein Lieblingsbier!) Kölsch. Wir haben zwei mutmaßliche Fashionbloggerinnen dazu genötigt, für ein Foto zu posieren. Wir haben witzige Kellner getroffen. Flirtwütige Männer. Männer, die sich halbnackt auf Wiesen legen und eine Hand in den Hosenbund schieben. Eigentlich sind wir die ganze Zeit herummarschiert und haben, extra für Sibel, ein bisschen Bier getrunken. Um euch die Wartezeit bis zum nächsten textlastigen Posting zu verkürzen – die nächsten drei sind bereits in der Mache, allerdings muss ich dafür noch etwas mehr recherchieren – , zeige ich euch nun ein paar Kölnbilder. Kölnbilder kann man nie genug haben/sehen/konsumieren! Ich liebe Kölle!


  12. 20. August 2011 | Veröffentlicht unter GamesCom, GC '11, Messen&Conventions.

    Gamescom – Teil 2: MMORPGs

    Von

    Ich muss sagen, dass mir insgesamt zuerst die ganzen World of Warcraft-Klone aufgefallen sind. Ich konnte kaum zehn Meter weit laufen, ohne über gelbe Ausrufezeichen, Krieger-Donnerknalle oder virtuelle Haustiere zu stolpern. Natürlich: World of Warcraft verliert einige Spieler, es veraltet immer mehr. Wenn man alleine schon den Fortschritt in der Charaktergenerierung betrachtet, so hat sich seit dem Release von WoW sehr viel getan, von der Grafik natürlich ganz zu schweigen. Ich bin gespannt darauf, welches Spiel letztlich WoW ablösen wird, doch bedarf es dafür meiner Meinung nach mehr als eine aufpolierte Grafik. Ein paar MMORPGs habe ich mir einmal etwas genauer angesehen und werde euch meine ersten Eindrücke schildern. Hierbei muss ich allerdings zugeben, dass ich sehr unvorbereitet an die Sache herangegangen bin – nächstes Mal muss ich mir unbedingt ein Notizbuch mitnehmen und mehr Organisation hereinbringen.