1. 7. Oktober 2015 | Veröffentlicht unter Bücher, Bücher schreiben.

    (Hobby-)Autoren anwesend?

    Von

    … dann ist vielleicht der Na(tional) No(vel) Wri(ting) Mo(nth), kurz NaNoWriMo, etwas für euch! Bei diesem seit 1999 jährlich stattfindenden Projekt schreiben die Teilnehmer  im November einen Roman. Zumindest 50.000 Wörter, denn das ist das eigentliche Ziel: Innerhalb dieses einen Monats pro Tag im Schnitt 1667 Wörter am Tag zu schaffen.

    Zu gewinnen gibt es nichts. Bis auf die Ehre, versteht sich, und das Gefühl, es geschafft zu haben. Für mich persönlich ist der NaNo eine gute Möglichkeit, mich zu motivieren. Ein lyrischer Arschtritt, der im letzten Jahr hervorragend geklappt hat: Damals habe ich fast 60.000 Wörter geschrieben.

    Die meisten organisieren sich in Foren, manche kämpfen auch alleine oder schließen sich in kleinen Gruppen mit Randomautoren auf der offiziellen Website kurz.

    Ich habe noch keine Ahnung, wie ich das schaffen soll, denn ich habe doch so viel zu tun im November!

    • Studieren
    • Bloggen
    • Endlich wieder mal ein paar Youtubevideos fabrizieren
    • Zeichnen
    • Arbeiten
    • Freunde treffen
    • Feiern gehen
    • Schlafen wäre zugegebenermaßen auch noch ganz nett. Aber das ist optional.

    Immerhin habe ich zumindest die ersten Kapitel des Plots fertig! Die Charaktere stehen, einige Szenen sind bereits verbildlicht in meinem Kopf entstanden und gezeichnet habe ich das Cover auch schon. Ihr seht es oben im Header. Ist es nicht wunderschön?

    Bullshit! Natürlich werde ich keine Romantasy schreiben!* Nein, der richtige Arbeitstitel lautet „Das Flüstern der Verstoßenen“, Hauptfigur ist ein unglücklich magisch Begabter und natürlich werde ich im Bereich Grim&Gritty werkeln. Es wird hässlich, blutig und brutal. Logisch. Mehr verraten werde ich allerdings nicht, da ich noch nicht weiß, ob ich es „geheim“ unter einem Pseudonym veröffentlichen oder wirklich öffentlich damit hausieren gehen werde. Sollte es fertig werden. Irgendwann. Vielleicht. Eventuell.

    Doch ich bin zuversichtlich! Drückt mir die Daumen!

    Und falls ihr auch beim NaNo mitmachen solltet: Erzählt doch mal ein bisschen! Ist es euer erster? In welchem Genre werdet ihr schreiben? Und habt ihr schon fertig geplottet?

    Wie genau man an den NaNo heran geht, bleibt jedem selber überlassen. Viele schwören darauf, in dieser Zeit dem „inneren Lektor“ Urlaub zu geben. Ziel sei es nicht, den perfekten Roman zu verfassen- das ist innerhalb dieser kurzen Spanne ohnehin utopisch – sondern überhaupt zu schreiben und es in Angriff zu nehmen. Überarbeiten kann man später. „Just go with the flow, baby!

    Mein Nano Account ist übrigens der hier. Unglaublich gepflegt.

     

    *Ich hatte Spaß zu „covern“. Ich weiß, ich kann meine Professionalität kaum selber ertragen.  Solltet ihr auch mal probieren!  Ein kitschiges „Damsel in Distress“, musste auch mal sein.

    Horror2

    Sci-Fi2

     


  2. 17. August 2015 | Veröffentlicht unter Gaming, rund um Gaming.

    Fanart: Geralt und Triss

    Von

    Mittlerweile habe ich von meiner „Ich zeichne euch was“-Aktion schon zwei Charaktere fertig, obwohl ich auch noch am allerersten sitze, da ich bei diesem nicht weiterkomme. Um mich gedanklich ein wenig von diesem widerspenstigen Bild zu lösen, ging es für mich an eine FanArt. Wenn ein Leser panisch ruft: „Guddy, zeichne Geralt mit Triss! Jetzt! Sofort! Ogogog!“ Kann ich schlecht Nein sagen, schließlich geht es um den Witcher! Und das, obwohl ich eher „Team Yennefer“ bin – wenn überhaupt. Um ehrlich zu sein habe ich beim Witcher noch keine Romanze angezettelt und habe dies auch so bald nicht vor. Hey, es gibt einfach viel zu viele Monstrositäten da draußen, die von mir geschlachtet werden wollen!

    Hier also meine erste FanArt. Tadaa:

    [Achso. Hier „NSFW!“ zu schreiben wäre heillos übertrieben. Sie erzählt ihm gerade eklige Details von ihrem letzten Abenteuer in der Kanalisation und hat ihre stinkenden Klamotten verständlicherweise ausgezogen. Säxi.]

    Geralt und Triss Romance2

     


  3. 1. Juli 2015 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Jurassic Park – wie er sein sollte!

    Von

    Die existierenden Jurassic Park (oder World) Filme sind alle nett. Mehr oder weniger. Wir haben Abenteuer, Dinosaurier, Herz und anderes Gedärm und ein paar Schreckmomente. Das funktioniert gut und möchte ich auch gar nicht missen – nur wie verdammt geil wäre es bitte, wenn man Jurassic Park mit DayZ kreuzen würde? Oder The Last of Us? The Walking Dead? Man nehme undurchdringliches Gestrüpp, längst überwucherte Pfade und Ruinen, deren ehemals chromglänzenden Wände von Efeu überrankt sind und, skelettgleich, rostzerfressene Autos. Der Schweiss hat die Hemden der Protagonisten längst verfärbt, Morast klebt ihnen fast bis zum Hals und sie sind gefärbt von Entbehrung, Anstrengung und einer immerwährenden Bedrohung.  Ich könnte mir verdammt gut eine Serie oder ein Videospiel vorstellen, die darauf aufbauen und weniger die Dinosaurier, sondern die menschlichen Figuren in den Fokus stellen.

    Wie ich darauf komme? Der niederländische Concept Artist  Jorry Rosman hat, nebst seiner Arbeit bei Guerilla Games, jüngst an einem persönlichen Kunstprojekt gearbeitet, das er passenderweise DayD getauft hat. Es enthält einige Konzeptzeichnungen seiner Version von Jurassic World – oder seine Vision von Jurassic World 2? Wie auch immer: Ich bin ein bisschen verliebt! Ich als kleine Archäologin sehe schon ein paar Geheimnisse, die in den moosbewachsenen Gemäuern auf mich warten, angenagte Knochen, die eine Geschichte zu erzählen haben und ganz, ganz viel Dreck.

    Kommen die Bilder euren Vorstellungen auch nah? Oder hättet ihr es lieber ganz anders?

    !Diese und einige weitere Bilder könnt ihr natürlich nicht nur hier auf meinem Blog bewundern, sondern insbesondere und in voller Größe auf Jorry Rosmans eigenem Tumblr oder seinen ArtStation-Profil. Es lohnt sich.¡

    DayDposterjorry-rosman-jeepalternativer jurassic parkjorry-rosmanjorry-rosman-cablecar-interior01b


  4. 26. Juni 2015 | Veröffentlicht unter Comicdiskussionen, Comics.

    Praktische Redesigns von Superheldinnen

    Von

    (edit: Ursprünglich wollte ich nur die Bilder teilen. Es ist dann leider ein wenig „ausgeufert“.)

    Der laut eigener Aussage in Wikingergefilde hausende Illustrator Ingvard the Terrible liebt Comics. Zumindest das meiste an ihnen, denn insbesondere an den Kostüme weiblicher Superhelden hat er doch einiges auszusetzen: Sie seien unpraktisch und überdies unfassbar sexistisch. Grund genug, einigen seiner Lieblingshelden ein Umstyling zu verpassen. Die Ergebnisse seht ihr nicht nur in Auszügen hier am Ende  dieses Beitrages, sondern natürlich auch in Gänze in seinem  Tumblr oder seiner Facebookseite. Den konkreten Kommentaren zu den einzelnen Bildern vorangegangen ist ein kleines, allgemeines Statement:

    I love comics and superheroes as much as the next nerd, but the women’s costumes—sweet mother of Moses!—the COSTUMES. At the very least, highly impractical. And at worst, incredibly sexist. I mean, EXTREMELY so. Honestly, I don’t know why women haven’t been a lot more angry and vocal about this kind of thing over the years. Like “Ferguson riot” angry. Don’t get me wrong, I believe that expressing one’s sexuality is a natural, healthy thing, and certainly not something to be censured or shamed, but holly hammer of Thor, there’s a time and a place for everything!

    That being said, I just had to take a shot at addressing the most obvious problems. Now, I am not by any means an experienced or accomplished character designer. I am not suggesting these costume re-designs are ideal, or even very good. My main goal was to at least TRY to approach the subject of female superheroes with the degree of logic, equality, and respect they—and their readers—deserve.“

    Zunächst muss ich anmerken, dass ich solche Ummodellierungen an sich sehr spannend finde. Gerade dann, wenn der Künstler, wie hier in diesem Fall geschehen, seine Gedanken und Gründe für diese oder jene Änderung nochmal erläutert. Zu dieser besonderen Problematik – Superheldinnen in sexy Outfits – jedoch  mangelt es mir an Verständnis. In einem anderen Beitrag hatte ich die Sexualisierung von Figuren bereits angesprochen und auch kurz angerissen, dass ich finde, dass der Begriff „Sexismus“ zu inflationär und unpassend benutzt wird. Superheldinnen werden meines Erachtens nach durch ihre Outfits bzw. ihr Geschlecht nicht diskriminiert (=Sexismus), sondern sexualisiert. Ihr Geschlecht ist dabei in der Erzählweise eher seltener ein die Person vermindernder, abwertender Faktor. Und ja, es nervt mich tatsächlich langsam dezent, dass beides oft gleichgesetzt wird. Zwischen diesen beiden Begrifflichkeiten und Problematiken herrschen feine, auch mEn. ethische Unterschiede.

    Ich persönlich mag die Vielfalt der Superheldinnenkostüme: Es gibt definitiv mehr nackte Haut zu sehen als beim männlichen Helden, doch die Verkleidungen einzig auf ihre „Sexyness“ zu reduzieren, finde ich schade. In meinen Augen sieht es schlichtweg ansprechend aus, zumindest jedoch auf unterhaltsame Weise übertrieben (s. Power Girl und ihr Boob-Window). Durch die Kostüme ist ein Wiedererkennungswert gegeben, der beim männlichen, populären Helden oft vereinfacht ist. Superman, Batman, Aquaman, Flash: Sie tragen, auf’s Wesentliche reduziert, Ganzkörperkondome mit Accessoires. Frauen jedoch, hey, sie können immerhin zwischen Miniröcken, tiefen Ausschnitten, Strapsen, Netzstrumpfhosen und Ganzkörperkondomen wählen! Und das meine ich durchaus ernst. Der Superheld an sich ist im Mittel eine sehr auf das Körperliche fokussierte Figur mit einer Kleidung, die eben jene gekonnt unterstreicht und akzentuiert. Bei Frauen, wie auch Männern.

     

    Davon ab geht der Trend, wie man nicht nur an Ms. Marvel oder auch Spider-Woman sieht, ohnehin in Richtung Alltagsrealismus. Die Kleidung wird normaler, der Identifikationsfaktor höher. Eine Entwicklung, der ich anfangs skeptisch gegenüber stand, mit der ich mich jedoch langsam angefreundet habe. Vor allem dort, wo sie das Individuelle des Helden unterstreichen und nicht in realistische Langeweile abdriften. Spider-Woman sieht schließlich noch immer ziemlich heiß aus!

    Die Bilder Ingvard the Terribles möchte ich durch diese Aussagen nicht schmälern, wie gesagt finde ich seine Interpretation interessant und durchaus plausibel, nur für mich nicht bedingungslos annehmbar. Was sagt ihr denn dazu? Lieber die überarbeitete, oder die originale Version?
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  5. 3. März 2015 | Veröffentlicht unter Rollenspiel, rund um Rollenspiele.

    Den Rollenspielchar zeichnen lassen

    Von

    Auf’s Auge“ lautet das diesmonatige Thema des Rollenspielkarnevals. Gemeint sind nicht Schlachten oder DSA-Bashing (Och, wie schade…), sondern Visualisierungen in Form von bspw. Bildern am Spieltisch. Für mich liegt da nichts näher, als über das Zeichnen von Rollenspielcharakteren zu plaudern, immerhin produziere ich gerne das ein oder andere gepimpte Strichmännchen.

    Rollenspiel findet natürlich in erster Linie im Kopf statt. Dort, wo die Worte der Mitspieler Bilder entstehen lassen. Dennoch finde ich es nicht verwerflich, gerade den Spielercharakteren ein gezeichnetes Gesicht zu geben, das man bei der ersten Runde mit diesem Char durch die Runde gehen lassen kann. Doch woher so ein Bild nehmen? Zwar ist das Internet voller Photos und Artwork, doch etwas zu finden, das wie die Faus auf’s Auge passt, ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Doch zum Glück [Bis hierhin liest es sich wie ein schlechter Werbetext. Ich sollte zum Springerverlag gehen.] gibt es neben den Conventionzeichnern auch Künstlerseiten und (Rollenspiel)foren, in denen sich (Hobby)Künstler tummeln, die gerne Charakterbilder erstellen. Manche gestalten es gratis, während sich andere für ihre Mühen entlohnen lassen. Eine gute Anlaufstelle, um einen passenden Künstler zu finden, ist auch DeviantArt und auch die Avatarschmiede bietet Charakterportraits an – allerdings werden dort eigentlich Forenavatare erstellt.

    Oder man macht es selbst. Wie ich. Und wie ich das mache, das zeige ich euch jetzt. [Hey, die Sendung mit der Maus hat Geburtstag! Da habe ich auch noch einen weiteren guten Grund, im Tonfall von Springer auf die Maus umzusteigen!] Gezeichnet habe ich in diesem Fall den Charakter von Alex, seines Zeichens Anfang 20 und begeisterter DSA-Spieler. Sein Char:

    Sie heißt Vanka und ist 26 Jahre alt. Sie ist Gjalskerländerin, groß und stark. Ihre Muskeln sollen schon so aussehen dass sie die meisten Männer in den Schatten stellt. Ihre Haltung stelle ich mir so vor: Die Hände in die Seiten gestützt, nicht ganz frontal und ernst den Betrachter ansehend. Sie hat langes, rotes Haar, blaue Augen und volle Lippen. Sie trägt bauchfrei, einen Brustschutz mit Metallschuppen mit Fell darunter. Am rechten Arm trägt sie einen großen Armreif mit Kringelmuster und am linken ein einfaches Lederarmband, am Oberarm auch noch ein Armband. Sie trägt Ketten mit Knochenplättchen. Ihre Kriegsbemalung: Beide Schulter je zwei Dornen, quer über die Augen, vertikal über Lippe und Kinn, rechter Bauch. Drei Narben: Rechte Hüfte, von der rechten Wange bis zum linken Auge, das blind ist, und quer über die Brust. Sie ist resolut, sehr direkt.

    vanka2Das erste WIP

    Ich zeichne es immer erst sehr grob vor, damit etwaige Änderungen nicht allzu viel Zeit kosten. Der Körper ist ein Strichmännchen, darüber zeichne ich auf einer zweiten Gimp-Ebene die Kleidung, da ich gerade die sehr oft ändere und es mit der zweiten Ebene leichter geändert werden kann. Die Narben sind rot, das sind die schwierigsten Parts bzw. die Parts, die am häufigsten beim ersten WIP in der Position geändert werden müssen.

    Die Änderungswünsche

    Das Gesicht sollte kantiger werden, die Waffe fand er blöd (ich weiß im Nachhinein auch gar nicht mehr, warum ich sie überhaupt gezeichnet hatte. War ja gar nicht verlangt gewesen 0:) ) und die Kriegsbemalung auf der rechten Schulter sollte in Kreisformen geändert werden und die Farbe wechseln. Dass sie größere Brüste bekommen soll, war fast obligatorisch. Außerdem: Das Oberteil sollte Triangelform bekommen, die Narbe am Bauch sollte verschwinden und zwei Ketten waren eine zu viel!

    vanka3WIP Nr. 2

    Auch hier habe ich natürlich versucht, die Wünsche umzusetzen und schon die Schattierungen gesetzt. Das ist der Schritt, der am meisten Zeit kostet. Auch hier arbeite ich mit diversen Ebenen, jedes Accessoire, jedes Kleidungsstück erhält eine eigene.

    WIP Nr. 2 sollte nach den Änderungswünschen soweit mängelfrei sein. Manchen fällt dann allerdings noch ein, dass sie statt der langen Haare lieber kurze haben wollen – kein Problem, das kann ich noch ändern. Aber hier zu sagen, dass die komplette Pose doch eine andere sein soll, halte ich für unangemessen; kommt aber leider immer mal wieder vor. Bei Alex zum Glück nicht! :)

    Die Änderungswünsche

    Alex fand den Bauch komisch und natürlich fehlten noch die Narben. Ach und das Silberarmband war offensichtlich kein Lederarmband.

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    .

    vanka4WIP Nr 3

    Von meiner Seite aus wäre das so fertig, aber natürlich würde ich noch Details ändern. Gleichzeitig schicke ich auch noch bei Bedarf eine Version mit drauf geklatschten Farben mit um zu sehen, ob sie so passen würden. Alex wollte es dann aber lieber in Grautönen behalten. :)

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     Und jetzt?

    Charaktere anderer Leute zu zeichnen finde ich  unglaublich spannend! Zu sehen, ob die eigenen Vorstellungen, die man aufgrund einer simplen Beschreibung erhält, auch ungefähr den Kern der Sache trifft. Meistens liegt man auch erstaunlich richtig! Das sehe ich nicht nur an mir, sondern besonders an anderen Zeichnern oder 3D-Künstlern. Je mehr man über den Char erzählt, desto besser ist es natürlich.

    Habt ihr denn schonmal euren Charakter zeichnen lassen oder habt ihr es vor? Oder seid ihr dem grundsätzlich eher negativ eingestellt?

     


  6. 1. Januar 2015 | Veröffentlicht unter Meine Zeichnungen, Offtopic.

    Mein „Künstler“jahr 2014

    Von

    Eigentlich könnte ich ja nun mit Statistiken zu meinem Blog um mich werfen oder meine Lieblingsfilme, -Spiele oder -Serien des Jahres 2014 nennen, aber… ach. Ne. Später vielleicht. Kommendes Silvester, oder so.

    Da mein Grafiktablett kaputt war und ich erst im Juli ein neues bekam, kamen nur 10 fertige Bilder zustande + 2 gegenwärtige Skizzen (wie auch das Bild im Header). Verdammt wenig und der zeichnerische Output soll sich auf jeden Fall ändern! Hey, ich muss üben! Gerade da ich nur per learning by doing lerne. Dieses Jahr habe ich mich endlich recht sicher gefühlt, was das Zeichnen von Haaren anbelangt und nebenbei eine neue „Skizzentechnik“ ausprobiert, die mir sehr, sehr gefällt und die sogar im Skizzenstadium gut aussieht. Wie beim rechten Bild des Oktobers. Sehr grob ausgeführte Strichführung mit nur wenigen Details.

    Im nächsten Jahr muss ich unbedingt an Kleidung und Hintergründen arbeiten, sowie an dynamischeren Settings. Außerdem möchte ich mehr Aufträge an Land ziehen und, natürlich, generell mehr zeichnen. Be prepared! Germanys Next Superartist is coming! (*hust*. Wohl eher Germanys Next Wannabe ;) )

    Hier nun also eine kleine Übersicht. Es sind zwecks einheitlichem Layout der Banner nur Ausschnitte der jeweiligen Bilder, die kompletten findet man in fast jedem Fall auf meiner DeviantArt-Seite.

    julOktNovedez

    Ja, ich bin schon ein wenig stolz auf meine Fortschritte. Meine ersten Versuche mit dem Tablett waren ziemlich holprig ;) :2012


  7. 9. Dezember 2014 | Veröffentlicht unter Gaming, rund um Gaming.

    Videospiel-Familien

    Von

    Nach der Justice Family, Marvel Family und der dritten Edition der Super Familien kommt nun Nummer 4: Die Videospielfamilie.

    Worum geht’s überhaupt? Der französische Künstler Andry „Shango“ Rajoelina, der nicht nur einem künstlerischen Beruf nachgeht, sondern sich auch in seiner Freizeit der Kunst verschreibt und gerne Geekmotive auf das (virtuelle) Papier bringt, hat „Familienbilder“ von mehr oder weniger eng miteinander verbandelten Gamingcharakteren gezeichnet. Und sie sehen süß aus. Gerade Ellie mit dem Körbchen voller Pilze (Ich bin mir sicher, dass Champignoncremesuppe im Setting von The Last of Us der letzte Schrei ist!) und Zelda und seine Prinzessin* mit ihren Rucksäcken… ♥

    Meine vier Lieblingsbilder seht ihr unten, den Rest der Reihe kann man sich auf Shangos Tumblr, seinem Blog, seiner FB-Fansite oder seinem DeviantArt-Profil ansehen. Käuflich erwerben kann man die Bilder bzw. Drucke übrigens auch. Und zwar hier.

    *Sorry. Just trolling.

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  8. 11. August 2014 | Veröffentlicht unter Dreckiger Rest, Kram&Gadgets.

    Wenn Kunst echt hässlich ist: Morgans Mutations

    Von

    Ratet doch bitte mal, wofür obige Skulptur ist. [insert Jeopardy-Musik] … Richtig! Es ist Christbaumschmuck!

    Diese und ähnliche wunderhübsche Teilchen stellt der Amerikaner Morgan Loebel her. Aus Polymer Clay bastelt er aderndurchzogenes Fleisch, brüchige, verfärbte Zähne und triefende Augen, die zumeist widerliche Mutationen zeigen. Teils fabriziert er aus diesen Scheußlicheiten picklige Ketten, teils nutzt er sie jedoch auch, um ernstere Themen anzuschlagen: So stellt er in einer Skulptur die „glamorous side of smoking“ dar. Der menschliche Körper nach dem Genuss von übermäßigem Nikotonkonsum mit verfärbten oder fehlenden Zähnen und Oraltumoren. Dezent übertrieben dargestellt, natürlich. Ganz dezent.

    Dass er als langjähriger Zahntechniker vom Fach ist, sieht man seinen Arbeiten an. Als (Ex-)Zahnarzthelferin sind mir sofort die von ihm modellierten Zähne aufgefallen! Sehr wirklichkeitsgetreue Fissuren und Verfärbungen! Wirklich, sehr schön. Generell hat es mir das Bunny allerdings am meisten angetan, hier als erstes in der kleinen Galerie. Seht euch nur dieses possierliche Pickelchen am Arsch an!

    Findet Morgan Loebel aka Morgans Mutations hier:

    DeviantArt | Facebook | Shop: Etsy

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  9. 6. August 2014 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Als Disneyprinzessin ungeeignet

    Von

    Disneyprinzessinnen – mal liebreizend und nett, mal rotzig und mutig, aber immer eines: In irgendeiner Form ein Vorbild.  Doch was wäre, wenn man nicht nur die interessantesten, sondern gleichzeitig auch umstrittensten Frauen als Inspiration nehmen würde? Frauen, die ihre Dienerinnen foltern und umbringen, Frauen, die es mit Stieren treiben oder Frauen, die mit ihrem Panzer namens „Fighting Girlfriend“ deutsche Soldaten des zweiten Weltkriegs vernichten? Ganz sicher ist eines: Es wären definitiv keine Vorbilder im Sinne Disneys.

    Jason Porath, der bei Dream Works gearbeitet hat und für zahlreiche Effekte zuständig gewesen ist, nimmt sich bei seinem Tumblr-Projekt genau jener Persönlichkeiten an. Jeden Mittwoch stellt er eine neue „rejected Disneyprinzessin“ vor, die zwar nicht wirklich von Disney abgelehnt wurde, jedoch aller Voraussicht nach nie eine Prinzessin werden wird.  Auch wenn Porath zugegebenermaßen einiges dafür tut, sie in seinen Illustrationen aussehen zu lassen, als wollten sie gleich in Begleitung von Rotkehlchen singen.

    tumblr_n7dwg3BfiI1ry5q8mo5_1280Dabei stellt er die teils historischen (Elisabeth Bathory), teils mythischen, (Pasiphae ) weiblichen Gestalten nicht nur bildlich vor, sondern auch in Wort und Schrift. Hierbei bemüht er sich um fachliche Kompetenz, wobei er auch zugibt, dass immer wieder – von ihm gewünschte – Korrekturen eintrudeln, die er glücklicherweise auch in seinen Texten umsetzt. Dabei entstanden ist eine sehr interessante Zusammenstellung aus verschiedensten Frauen, die auf ihre Weise „herausragend“ sind.

    Die nicht selten brutalen, blutigen Geschichten gehen hierbei eine wunderschön diskrepante Verbindung mit den disneyesken Bildern ein. Und auch wer, wie ich auch, an einem Roman sitzt, wird hier auch die ein oder andere Inspiration erhalten können!

    Hier geht’s zu seinem Blog!


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  10. 10. Dezember 2013 | Veröffentlicht unter Comics, rund um Comics.

    Mittelalterliche X-Men gehen in Petition

    Von

    Ach verdammt, da fängt man einmal an zu studieren und zack, huschen solche Kleinode an einem vorbei wie schlittschuhfahrende Schlümpfe auf Speed. Obiges Foto zeigt bereits die Quintessenz des Ganzen: Ein begabter Künstler interpretierte die X-Men auf mittelalterliche Weise neu und modelte die Hintergrundgeschichte in den Details gleich mit um.

    Nate Hallinan heißt der in Californien hausende Mann, der Folgendes dazu zu sagen hat:

    This is a personal fan-fiction variation on the X-Men. I thought it would be a fun exercise to do the X-Men in an alternate medieval/fantasy reality. Prejudice and discrimination were rampant in our history. Being a darker and less civilized time, fear and hatred ran deeper making it an interesting setting for the X-Men. The task to protect and defend the ‘gifted’ would be near insurmountable.  I’ve created short background stories for each character and I will be posting those along with the final images. [Link zum Zitat]

    Ich liebe diese finalen Bilder sehr! Offenkundig bin ich damit nicht allein: Lucas Martins schickte eine Petition ins Rennen, die die Realisierung dieser alternativen X-Men unter Marvels Fittichen zum Ziel hat. Unterschreiben schadet da denke ich nicht. Zum Schluss: meine vier Lieblingsbilder, sowie die obligatorischen Links zum Künstler selbst.

    Website | Facebook-Fanpage | DeviantArt

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  11. 14. September 2013 | Veröffentlicht unter Gaming, rund um Gaming.

    Majoras Mask – aus Holz

    Von

    Majoras Maske sollte jedem Zeldafan ein Begriff sein, ist sie doch untrennbar mit dem gleichnamigen Spiel verbunden und auch optisch ein sehr einprägsames Objekt.

    Nun hat sich der Österreicher Mario Mayer ihrer angenommen und in stundenlanger Arbeit (rund 400 Stunden dauerte dieses Unterfangen insgesamt) eine Maske hergestellt, die der Maske im Spiel nicht nur überaus ähnlich sieht, sondern darüber hinaus mit den „Alterserscheinungen“ auch noch authentisch wirkt.

    Der Detailgrad ist hoch, gerade die Acrylfarben wurden meiner Meinung nach sehr gekonnt eingesetzt. Der gute Mann möchte nach dieser auch weitere ihrer Art folgen lassen, ich bin gespannt, was da wohl noch kommen wird!

    Facebook | DeviantArt | Website (im Aufbau)

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  12. 7. Juni 2013 | Veröffentlicht unter Dreckiger Rest, Kram&Gadgets.

    Papercraft Figuren – Wait, what?

    Von

    Als ich vorhin einen ersten Blick auf die Bilder geworfen habe, war ich nicht halb so begeistert wie nach der Sichtung des zugehörigen Textes. Es sind nämlich keine ordinären Figuren aus Plastik&Co., sondern aus Papier. Unendlich viele kleine Einzelteile, die, zwar schon vorab mit dem Motiv bedruckt, in vermutlich mühevollster Kleinarbeit zu einer Figur gebastelt werden.

    thDieser Drache ist nur eine von vielen solcher Figuren, die der ungarische DeviantArt-User DaiShi (Oder DaiShiHUN) in seinem Regal stehen hat. Ob Mass Effect, Fallout oder Skyrim, da wird für viele etwas dabei sein. Übrigens: die Figur sieht auf dem Bild vielleicht klein aus – doch sie ist einen halben Meter groß.

    Auf seiner Website bietet DaiShi neben 360°-Bildern wie diesem hier, eigenen Galerien und Fotos von den Arbeiten der User, auch noch Downloads an. Ich habe mir die Vorlage des Drachens heruntergeladen und bin ein bisschen erschlagen von den vielen Einzelteilen, die da zusammengeklebt werden sollen. Mein Produkt sähe dann wohl aus wie gekautes und wieder ausgespucktes Papier. Aber vielleicht könnt ihr es besser? Dann setzt euch ran!

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  13. 23. Januar 2013 | Veröffentlicht unter Gaming.

    Gastartikel: Über Märchen und die Kunst der Videospiele

    Von

    phinphinWer kennt sie nicht, die ausdrucksstarken und beeindruckenden Blutfontänen, wenn wieder einmal höchst gesellschaftskritisch mit einer Gatling in eine Menschenmenge gefeuert wird. Die versteckten Vaterkomplexe des Mapdesigners, wenn er trotzig einen Berg mitten in das Schlachtfeld des Strategiespiels stellt, um den fortan tausende von Panzer herumfahren müssen. Oder die ausgeklügelte, ja fast schon philosophische Rhetorik in Gangsterspielen wie GTA. Ja, ich rede vom scheinbar größten Kulturgut unserer Zeit: Videospiele! Die ja oft von Spielern als Gegenargument bei Zensur und Kritik durch Politik & Medien als Kunstobjekte bezeichnet werden. Und Kunst kann – wie jedes Kind weiß – nichts Schlechtes sein. Seit Jahren bin ich nun auf der Suche nach dieser Kunst, aber kann sie beim besten Willen kaum sehen.

    Wie die meisten anderen bin ich schon in meiner Schulzeit mit Kunst in Berührung gekommen. Seien es die berühmten Farbkleckse an der Leinwand, irgendwelche unförmigen Skulpturen oder musikalische Werke. Und bisher dachte ich, Ziel der Kunst sei es, dass der Künstler durch seine Arbeit etwas ausdrückt, was der zukünftige Konsument (also wir) in Mark und Bein fühlen kann. Musik ist ein gutes Beispiel dafür. Traurige Musik macht einen traurig, fröhliche Musik macht einen fröhlich. Ich denke es gibt niemanden, der sich Musik anhört und dabei nichts fühlt. Die Musiker haben meist schon, bevor sie die ersten Strophen ihrer Melodie auf Papier geschrieben haben, ein bestimmtes Bild davon, wie sich die Leute beim Anhören ihrer Musik fühlen sollen. Fast immer sind Musik und Inhalt (also die Texte) aufeinander abgestimmt, so dass jedes Musikstück eine bestimmte Botschaft vermittelt.


  14. 13. Dezember 2012 | Veröffentlicht unter Allgemein.

    Lieblingskünstler #2: Keja Blank

    Von

    ProfilBild_KejaBlankUrsprünglich hatte ich vor, eines ihrer Bilder innerhalb eines Inspirations- und Vorbilderartikels zu verwenden, doch zur Fertigstellung mangelt es gerade bezeichnenderweise genau daran: an (schreibtechnischer) Inspiration. Vorstellen will ich ihre Kunst dennoch, denn Keja ist mir, wie die vorherige Aussage bereits beweist, ein großes Vorbild sowohl was Technik, als auch ganze gestalterische Komposition ihrer Werke anbelangt.

    Lijanas - Mordan von KejaBlank

    „Lijanas – Mordan“ von KejaBlank

    Zum ersten Mal auf sie gestoßen bin ich im März dieses Jahres, als ich ins Blaue nach Bildern zu Lynn Ravens Roman „Der Kuss des Kjer“ (den ich übrigens – trotz hohem „Romantik“anteil – sehr empfehlen kann) gesucht hatte. Das Bild hat der Autorin des Romans selber so gut gefallen, dass sie es haben wollte – wenn das keine Ehre ist.

    Keja Blanks Galerie zeichnet sich durch viel Liebe zum Detail aus, ihre dargestellten Personen, die in letzter Zeit vornehmlich dem Videospiel „Assassins Creed“ entsprungen sind, sind allesamt wundervoll getroffen und die Dynamik zwischen den Personen ist spürbar. Nicht umsonst ist sie eine meiner Lieblingskünstlerinnen und eine jener, an denen ich mich zeichnerisch orientiere. Denn wie sie selbst im folgenden Interview so schön sagt: „Sich an Künstlern Beispiele nehmen, die besser sind als man selbst, und nicht an solchen, die schlechter sind[, so verbessert man sich u.a.].“ Nebst einer kleinen Reihe an Tipps erzählt sie, was sie an Assassins Creed besonders fasziniert, was es mit den vielen missgünstigen „Unkenrufen“ bezüglich eines ihrer Bilder auf sich hat und noch einiges mehr, das sich definitiv zu lesen lohnt.

    Ich freue mich sehr, dass ich sie interviewen durfte und noch mehr freue ich mich auf weitere ihrer Bilder! (gez.: Guddy, ein Fan.♥)

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    deviantART | Facebook | E-Mail für Anfragen


  15. 19. Oktober 2012 | Veröffentlicht unter Kunst.

    Lieblingskünstler #1: Phantagrafie

    Von

    Melanie war eine der ersten Künstlerinnen, die ich auf DeviantArt „verfolgt“ habe und das natürlich nicht ohne Grund. Die passionierte Rollenspielerin haucht ihren eigenen und den Chars von Freunden oder Messebesuchern Leben ein, indem sie sie zeichnerisch auf Papier bringt. Hierbei  bedient sie sich eines sehr eigenen, interessanten Stils, der sich nach eigenen Angaben zwischen amerikanischen (speziell jenen von Michael Turners) und japanischen Comics bewegt. An ihren Arbeiten gefällt mir besonders die Vielfalt, sowohl was die Motivwahl – seien es Kreaturen, Menschen oder Szenerien – als auch die Gesichtszüge der einzelnen Charaktere angeht. Zudem erlebe ich sie in dem, was und wie sie schreibt, als sympathischen Menschen.

    Im folgenden, schon lange Zeit geplanten Interview  erfahrt ihr unter anderem, wie sich bei ihr RP und die Kunst die Hand reichten, welchen künstlerischen Herzenswunsch sie sich erfüllen konnte und was eigentlich Filmsoundtracks mit all dem zutun haben.

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    DeviantArt | Blog


  16. 22. September 2012 | Veröffentlicht unter Kunst.

    [Künstler] Pixie Cold

    Von

    Es gibt nur sehr wenig Kunst im Lidschattenbereich, die ich schön finde. Bei den meisten im Internet herumgezeigten Bildern irgendwelcher Make-Ups frage ich mich, warum sie zig Mal in meinem Reader auftauchen müssen, da sie einfach dilettantisch aussehen. Das kann bei Svenja wohl kaum passieren.


  17. 25. August 2012 | Veröffentlicht unter Rollenspiel, rund um Rollenspiele.

    Von Art-Trades und Zeichenleichen

    Von

    Im DSA4-Forum kann man ein Unterforum finden, in dem sich der ein oder andere künstlerisch begabte Mensch herumtreibt und ab und an wagemutigen Heldenbesitzern ihre DSA-Chars zeichnet. „Heldenatelier“ nennt sich dieses mysteriöse Forum und auch ich habe dort schon ein, zwei Chars gezeichnet. Das ist zwar nett, aber.. hey, ich habe auch Charaktere! Die von irgendwem zeichnerisch realisieren zu lassen, das hatte ich noch nie. Warum eigentlich? Verrückt. Nur, weil ich selber drei Striche nebeneinander setzen kann, heißt das nicht, dass die Interpretation der eigenen Chars völlig unsinnig oder gar uninteressant ist, ganz im Gegenteil. Also bat ich in dem Heldenatelier um Art-Trades. Malst du mir, male ich dir.


  18. 24. August 2012 | Veröffentlicht unter Internetfundstücke, Offtopic.

    [Künstler] Darren Carnall

    Von

    Darren Carnall hatte irgendwann die Nase voll: Actionfiguren und Miniskulpturen diverser Stars und fiktiver Figuren waren schön und gut – doch sehen leider die wenigsten so aus, wie sie aussehen sollen. Mal ist die Nase zu dick, die Augen zu dilettantisch bepinselt oder Spock sieht gar aus wie Chewbacca…. das muss ein Ende haben. So setzte sich der Brite eines schönen Sommertages (Anm.d.Red.: vielleicht war es auch ein graukalter Wintertag. Klingt nur nicht ganz so schön.) an seinen Schreibtisch und modellierte mit Hammer- und Meisselchen, sowie viel Geduld, Skulpturmasse und ein paar Kleckser Farbe, die Figuren um. Heraus kommen Figuren, die deutlich hochwertiger und schmucker aussehen als die jeweiligen Originale, wie etwa Superman, Legolas oder, besonders auffallend verändert, Ellen Ripley. Mittlerweile verdient er mit solchen Auftragsarbeiten ganz gutes Geld.

    Besonders beeindruckend jedoch finde ich das, was er nun neu für sich entdeckt hat: die komplett eigene Herstellung von Miniskupturen bzw. Miniköpfen. Zwei hat er bereits realisiert: McCoy und Spock, die restliche Classic-Crew soll folgen. Zwar kommt das alles ohne gekotzte Regenbögen, Dr.Who-Crossover und Minimalisierung aus. Doch ich bin fasziniertund will außerdem auch die Köpfe der Classic-Crew im Blumentopf aufgespießt haben.

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  19. 15. August 2012 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Creepy Dolls

    Von

    Jodi Caine, in einschlägigen Kreisen auch als Zosomoto bekannt, hatte genug von den ewig lächelnden, zarten Puppengesichtern und verband diese Abneigung kurzerhand mit ihrer Liebe zum Makabren und flinken Fingern. Sowohl ihre rund 56cm großen Puppen, als auch deren Kleidung sind handgenäht, die verarbeiteten  Knöpfe zumeist Vintage, sodass jedes Werk einUnikat ist.

    Inspirieren lässt sie sich von Filmen wie „Edward mit den Scherenhänden“ oder Burtons „Alice im Wunderland“, kreiert nebenher natürlich noch eigene Kreationen, die speziell an Punk- und Gothicfashion angelehnt sind.Mittlerweile hat sie unheimlich viele Puppen erstellt, vermutlich könnte man mit ihnen ganze Räume füllen.

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  20. 28. Juli 2012 | Veröffentlicht unter Internetfundstücke, Offtopic.

    Eine Pocket Princess wird böse oder: Blogger sind selbstbeweihräuchernde Egoprinzen

    Von

    (Urheberin des Bildes)

    I’ve noticed people taking PPs [Pocket Princesses, Anm.d.Red.] and reposting them on their own feeds, either as lone cartoons or as big photosets. One such photoset has clocked up over 37k notes with NO linking credit back to my tumblr feed here. PLEASE, reblog rather than repost. Don’t repost Tumblr art to boost your own signal, that’s not cool.

    And if you ever DO post something from somewhere else, please make sure you include a link to the creator, so people can find their work. That’s the courteous thing to do.“

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    Es ist oft unfassbar, wie die Linkmoral in der Blogosphäre ist. Es darf nicht sein, dass zwar ganz brav derjenige verlinkt wird, der es auf seinem Blog gepostet hat, aber nicht der, der das Bild/whatever eigentlich kreiert hatte. Oft muss man zig Links folgen, sich von via zu via hangeln, bis man den Urheber endlich gefunden hat! Was soll das? Wir, die Blogger, sind in der Regel nur die Weitertratschenden. Ein „Seht mal, was ich hier Cooles habe!“ macht mich nicht zur grandiosen Heldin. Das schafft dann auch kein Via zu demjenigen, der das Objekt der Begierde auch nur irgendwo anders gefunden hat. Nennt ihr, wenn ihr ein Bild von DaVinci zeigt, auch zuerst eure Mutter, die euch den Künstler näher gebracht hat? Viel wichtiger ist doch, wer das Bild überhaupt gemalt hat. Trotzdem scheint es den meisten Bloggern wichtiger zu sein, ihre Bloggerkollegen zu verlinken. Ganze böse Reden werden geschwungen, wenn jemand ein via vergessen hat. Von Diebstahl ist dann gerne die Rede und die Blogger sind beleidigt. WTF?! Ich würde das Arroganz nennen.