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Das ultimative Nerd-Geek-Blogstöckchen

Der NaNo hat mich fest in seinen garstigen Klauen. Es gibt kein Entrinnen! Sitze ich in der Bahn, plotte ich. Sitze ich am PC, sind FeedReader und Blogs vergessen und ich tippe an meinem Manuskript. (Dass ich gelegentlich einfach nur stundenlang auf selbiges starre, ohne ein Wort zu schreiben, lasse ich mal ungesehen unter den Tisch fallen. Und weg.)  Nein, für das Bloggen bleibt so kaum noch Zeit. Als Beweis, dass ich noch lebe, habe ich das Stöckchen vom NerdWiki aufgefangen und beantworte folgende 10 Fragen!

Und ja, ab Dezember werde ich auch hier wieder zu hoffentlich geistiger Höchstform auflaufen! Übrigens: Über 40k Wörter habe ich bereits geschrieben. Knie nieder, Pöbel! ;)


 

  • Ein gelangweilter Krösus steckt Dir einen 500€ Schein zu mit den Worten „Kauf Dir was Schönes, Nerd.“ Was kaufst Du Dir?

Ich sage es gleich: Die Antwort wird euch nicht gefallen. Denn ich werde nicht etwa loslaufen und mir geile Hardware, fancy Sammlerobjekte oder eine zweite PS4 kaufen, sondern… Klamotten. Ja verdammt, ich bin ein fucking Mädchen! Ich würde auf einem weißen Einhorn in die Innenstadt galoppieren und in einen Kaufrausch verfallen: Stiefel, Miniröcke, ausgefallen geschnittene Oberteile.. yay! Und vielleicht, wenn ich noch Bock habe, kaufe ich dann noch ein After Eight-Eis und ein gebrauchtes Gameboy-Spiel. Tadaa. So bröselt der Nerdkeks nunmal.

  • Der Film __________ ist für die meisten vermutlich eine üble Gurke, doch ich liebe ihn trotzdem, weil…

You know it: Super Mario Brothers. Weil darum.

  • Du hast im Suff eine Wette verloren und MUSST Dir ein mindestens faustgroßes Superheldenzeichen tätowieren. Welches wählst Du und wo kommt es hin?

Die Faust Hellboys. Auf meine Faust.

  • Nenne 3 nerdige Dnge, die jetzt gerade auf Deinem Schreibtisch (oder in der Nähe) stehen/liegen/hängen/schweben.

Das Schwert des Damokles hängt über meinem Kopf. Okok. Das war gelogen. Es liegt in der Kammer. Auf meinem Schreibtisch liegen bspw. ein USB-Stick in Form des possierlichen Darth Vaders, stehen zwei leere Dosen Energy Drinks und die selbstgezeichnete Weltenkarte meines Romanprojektes.

  • Mit welchem noch lebenden Star (Schauspieler, Musiker, Cosplayer, Schriftsteller, you name it) würdest Du gerne mal einen ganzen Tag verbringen? Und was würdet ihr an diesem Tag zusammen tun?

Jensen Ackles! Was wir tun würden? Briefmarken sammeln. Es sei denn, hier lesen Kinder mit. In dem Fall würde ich mich gerne mit Felicia Day zusammensetzen und mit ihr bei einem Bierchen über Geekkram im Allgemeinen, Supernatural im Besonderen und ihre Arbeit mit Joss Whedon sprechen. Dann würden wir zurück zu Punkt 1 gehen und gemeinsam shoppen. Letzteres sage ich selbstverständlich nur, um euch ungläubig den Kopf schütteln zu lassen.

  • In welcher fiktionalen Welt (Roman, Film oder Game) würdest Du gerne leben? Warum?

Puh. Ha! Derzeit in der meines NaNo-Projektes. Dann muss ich nicht mehr selber plotten und Weltenbau betreiben, sondern kann mir einfach alle schön erklären lassen und mich zurücklehnen, während mein Aufnahmegerät läuft!

  • Was würdest Du bei einem Ausflug in die Natur lieber finden, ein magisches Schwert oder eine Alienwaffe? Warum?

Kommt drauf an. Wenn die Magie des Schwertes darin besteht, lebendig zu sein und mich den lieben langen Tag vollzuquatschen, würde ich die Alienwaffe bevorzugen. Bevor sie in falsche Hände fällt, würde ich aber vermutlich doch zum Schwert tendieren. Das sieht auch an der Wand zwar majestätisch, aber trotzdem simpel genug aus. Und ich kann auf besagtem Einhorn schwertschwingend in den Sonnenuntergang reiten.

  • Welches Buch, Computerspiel oder Comic würdest Du gerne ENDLICH mal verfilmt sehen und von welchem Regisseur?

Ich… weiß… es nicht. Keines. Lieber hätte ich ein ganz neues, fantastisches Franchise, als dass mir irgendein Depp das, was ich mir in der Fantasie aufgebaut habe, zunichte macht. Es sei denn, ich hätte Mitspracherecht.

  • Was lässt Dich zum Hulk mutieren? Welches Thema kann eine „Nerd Rage“ in Dir auslösen?

„Nerd Rages“ an sich kenne ich nicht an mir. Wenn jemand die neuen Star Trek Filme partout scheiße findet, darf er das gerne. Wenn jemand eine bestimmte Figur nicht kennt oder Zelda mit Link und Link mit Ganondorf verwechselt, ist das eben so. Es wird kurz aufgeklärt und gut ist. Ich bekomme keinen Nerdgasm, weil ich etwas besser weiß und keinen Nerd Rage, nur weil jemand keine Ahnung oder eine andere Meinung hat. Es sei denn, es geht um Schwanzvergleiche. Die nerven mich sehr. Egal, ob es um die Größe der Sammlung, die Followerzahlen oder das Wissen geht. Kauft euch endlich ein Batmobil!

(Hobby-)Autoren anwesend?

… dann ist vielleicht der Na(tional) No(vel) Wri(ting) Mo(nth), kurz NaNoWriMo, etwas für euch! Bei diesem seit 1999 jährlich stattfindenden Projekt schreiben die Teilnehmer  im November einen Roman. Zumindest 50.000 Wörter, denn das ist das eigentliche Ziel: Innerhalb dieses einen Monats pro Tag im Schnitt 1667 Wörter am Tag zu schaffen.

Zu gewinnen gibt es nichts. Bis auf die Ehre, versteht sich, und das Gefühl, es geschafft zu haben. Für mich persönlich ist der NaNo eine gute Möglichkeit, mich zu motivieren. Ein lyrischer Arschtritt, der im letzten Jahr hervorragend geklappt hat: Damals habe ich fast 60.000 Wörter geschrieben.

Die meisten organisieren sich in Foren, manche kämpfen auch alleine oder schließen sich in kleinen Gruppen mit Randomautoren auf der offiziellen Website kurz.

Ich habe noch keine Ahnung, wie ich das schaffen soll, denn ich habe doch so viel zu tun im November!

  • Studieren
  • Bloggen
  • Endlich wieder mal ein paar Youtubevideos fabrizieren
  • Zeichnen
  • Arbeiten
  • Freunde treffen
  • Feiern gehen
  • Schlafen wäre zugegebenermaßen auch noch ganz nett. Aber das ist optional.

Immerhin habe ich zumindest die ersten Kapitel des Plots fertig! Die Charaktere stehen, einige Szenen sind bereits verbildlicht in meinem Kopf entstanden und gezeichnet habe ich das Cover auch schon. Ihr seht es oben im Header. Ist es nicht wunderschön?

Bullshit! Natürlich werde ich keine Romantasy schreiben!* Nein, der richtige Arbeitstitel lautet „Das Flüstern der Verstoßenen“, Hauptfigur ist ein unglücklich magisch Begabter und natürlich werde ich im Bereich Grim&Gritty werkeln. Es wird hässlich, blutig und brutal. Logisch. Mehr verraten werde ich allerdings nicht, da ich noch nicht weiß, ob ich es „geheim“ unter einem Pseudonym veröffentlichen oder wirklich öffentlich damit hausieren gehen werde. Sollte es fertig werden. Irgendwann. Vielleicht. Eventuell.

Doch ich bin zuversichtlich! Drückt mir die Daumen!

Und falls ihr auch beim NaNo mitmachen solltet: Erzählt doch mal ein bisschen! Ist es euer erster? In welchem Genre werdet ihr schreiben? Und habt ihr schon fertig geplottet?

Wie genau man an den NaNo heran geht, bleibt jedem selber überlassen. Viele schwören darauf, in dieser Zeit dem „inneren Lektor“ Urlaub zu geben. Ziel sei es nicht, den perfekten Roman zu verfassen- das ist innerhalb dieser kurzen Spanne ohnehin utopisch – sondern überhaupt zu schreiben und es in Angriff zu nehmen. Überarbeiten kann man später. „Just go with the flow, baby!

Mein Nano Account ist übrigens der hier. Unglaublich gepflegt.

 

*Ich hatte Spaß zu „covern“. Ich weiß, ich kann meine Professionalität kaum selber ertragen.  Solltet ihr auch mal probieren!  Ein kitschiges „Damsel in Distress“, musste auch mal sein.

Horror2

Sci-Fi2