1. 11. November 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Trailer.

    Valerian and the City of a Thousand Planets – Trailer

    Von

    Französische Science Fiction kommt nächstes Jahr unter der Führung von „5th Element“ Luc Besson in die Kinos. Das passt gerade gut in unsere Zeit, in der jedes Jahr ein Star Wars-Film das Weihnachtsgeschäft beherrschen wird. Warum genau? Weil die Comics Valérian et Laureline“ (dt.: „Valerian und Veronique“), auf denen der Film basiert, gemeinhin als Inspirationsquelle für George Lucas gelten.
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    Die Comicvorlage wurde 1967 von Autor Pierre Christin und dem Zeichner Jean-Claude Mézières ersonnen und ist bei uns zunächst in den Siebzigern beim „Zack“-Magazin erschienen. Mittlerweile gibt es einige Gesamtausgaben vom Carlsen Verlag, die Abschlussausgabe erschien 2010 unter dem Titel Der Zeitöffner (L’OuvreTemps).
    Die Titelhelden Valerian und Veronique (weshalb ihr Name für die deutsche Version umgeändert wurde, ist schleierhaft) sind Agenten des Raum-Zeit-Service, der seinen Hauptsitz in der interplanetaren Stadt Galaxity hat und von dort aus seine Unternehmungen startet. Gespickt mit allerlei rüsselbehafteten Aliens, fantasievollen Welten und fidelen Zeitsprüngen sind die Comics auch für die heutige Leserschaft zu empfehlen, auch wenn die Macher damalige, tagesaktuelle Problematiken in ihre Werke haben einfließen lassen.
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    Die Verfilmung indes wirkt, dem Trailer nach zu urteilen, wie eine laute Mischung aus 5th Element und Jupiter Ascending, in der unter anderem Dane DeHaan, das Supermodel Cara Delevingne, Clive Owen und Ethan Hawke mehr oder minder tragende Rollen spielen. Bleibt zu hoffen, dass es weniger wie das lauwarme Jupiter Ascenbding daherkommt. Ich bleibe definitiv gespannt!
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    Bloggerkollege Thilo hat sich dem Trailer ü+brigens bereits gestern angenommen, seine Meinung dazu findet ihr hier.


  2. 21. Juli 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Star Trek Beyond: 5 gute Gründe, doch noch ins Kino zu gehen

    Von

    Viel spricht gegen diesen dreizehnten Star Trek-Film: Regie führt Justin Lin, der sich für „Fast and Furious“ verantwortlich zeigt und dem manche höchstens ihre Star Trek-Actionfiguren anvertrauen würden, es ist ein Film „ungerader Nummer“ und irgendwie stehen ohnehin viele Trekkies mit dem Reboot auf Kriegsfuß. Es sei zu glatt, zu neu, zu uncharmant, zu wenig Star Trek. Kann man sich Beyond dennoch ansehen? Dieser Film, in dem es Kirk und Co getrennt voneinander auf einen fremden Planeten verschlägt, in dem die Enterprise zerstört, nahezu vernichtet wird und in dem es wieder gegen einen übermächtigen Antagonisten geht? – Ich war im Kino. Und kann euch zumindest meine bescheidene Meinung darlegen:

    Ja. Der Film lohnt sich. Warum? Darum:

    • Das Trio Infernale ist wieder da. Kirk, Pille, Spock, das Triforce star trekscher Macht wird hier gekonnt und in altbekannt augenzwinkernder Manier in Szene gesetzt. Wir erleben hier eine erwachende Bromance zwischen Pille und Spock live mit, können über diesen und jenen Schlagabtausch herzlich lachen und gerade diese drei Figuren sind es, die besonders Leben in die Riege der Crew einzuhauchen vermögen. Besonders betonen möchte ich an dieser Stelle Karl Urban, der Pille auf den Punkt verkörpert. Er lässt McCoy mit dessen trockenem Humor wiederaufleben, dass es eine wahre Freude ist. Pille for president!
    • Es gibt (humorvolle) Referenzen. Stein und Fels aus Pappmaché. Kirk mit zerrissenem Shirt. „Ich bin Arzt, kein …!“. Aufgeplusterte Lebensformen, die insbesondere mit Masse beeindrucken. Ein schmales Retrofeeling schiebt sich durch den Hochglanz der Optik und verbreitet ein wohliges Flair. Charmant werden Brücken zu TOS geschlagen, die unterhaltsam durch die zuweilen lose wirkende Handlung tragen. Es ist neu – und zugleich dezent alt. Und das ist gut so.
    • Die Bildgewalt ist Wahnsinn. Ja, „Buh“, Effekte sind die glitzernd triefenden Arschlöcher der Filmkultur. Doch weshalb sollte nicht etwas gewürdigt werden, das essentiell für dieses Medium ist? Sehenden Auges gehen wir ins Kino, optische Reize sind es, die uns die zwei Stunden hinweg begleiten. Wuchtig, brillant, dreckig und beeindruckend; so wird der Weltraum, wird der fremde Planet visualisiert, in all ihrer Pracht. Weltraumschlachten, die rasant und spannend wirken selbst wenn man das Ende bereits erahnt. Doch wen kümmert es, wenn man bereits auf das befreite Gelächter der Crew am Ende des Films wartet, wenn man das Ende bereits zu kennen glaubt – wenn der Weg dorthin doch das Ziel ist? Die Bilder sind schlichtweg beeindruckend und machen Spaß.
    • Die Figuren machen Spaß. Nicht nur die bereits bekannten Gesichter, auch neu hinzugekommene wie die Kriegerin Jaylah, gespielt von Sofia Boutella sind es wert, betrachtet zu werden. Es sind keine flachen Figuren, seien sie weiblich, homosexuell oder weiß; keine Abziehfigürchen, sondern Menschen mit Profil und ohne großes Klischee. Sicher: Wir finden hier Archetypen vor: Den Draufgänger, die kühle Intelligente, den Zyniker, doch sind es die Facetten, die sie zum schillern bringen. Gerade Jaylah hat mich überzeugt. Ich mag ihr Charakterkonzept, ihr Auftreten, ihren Stil. Selbst der Antagonist Krall, gespielt von Idris Elba, bildet da keine Ausnahme. er ist der bislang für mich beste Schurke des Reboots. Mit Abstand.
    • Er ist kurzweilig. Er macht Spaß. Raumschiffe werden originell eingesetzt. Ich habe mich nicht gelangweilt. Kurz: Ich fand ihn gut.

    Nein,

    Beyond ist keine Offenbarung. Hier werden keine philosophischen Fragen aufgeworfen oder gar tiefgründig erschürft. Auch steht eher die Optik im Vordergrund denn der Plot, der an mancher Stelle recht dünn daherkommt und bei dem Spock sicher ab und an skeptisch die Augenbraue erheben würde. Gut unterhalten gefühlt habe ich mich allemal und er hat die beiden bisherigen Filme des Reboots überholt.

    Das Reboot ist noch immer, trotz aller Referenzen, nicht das „alte Star Trek“. Das will es aber auch gar nicht sein. Und das ist ok – wenn man sich darauf einlassen kann und Actionkino nicht grundsätzlich verteufelt.


    Genre: Sci-Fi, Action
    Regisseur: Justin Lin
    Schauspieler:
     Chris Pine, Zachary Quinto, Anton Yelchin, Simon Pegg
    Erscheinungsjahr:
    2016
    Spieldauer:
    123 Minuten
    Originalton: Englisch
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  3. 18. Dezember 2015 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Star Wars: The Force Awakens

    Von

    Ein Warnhinweis vorneweg: Ich spreche hier mit dem Herzen in den Fingerspitzen. Objektivität zu heucheln käme mir nicht in den Sinn.

    Doch zurück zu Star Wars: The Force Awakens.

    Ganz im Sinne des allerersten Titels ging ich mit bester Hoffnung ins Kino, erwartete jedoch lieber – man will ja nicht enttäuscht werden –  das Schlimmste: Slapstick, langatmige, politische Einblicke ohne Zauber, Hochglanzoptik. Nichts davon traf zu. Im Gegenteil, es ist genau das eingetroffen, was ich anhand der Trailer still und heimlich – denn man will ja auch mal träumen dürfen – auch erwartet hatte.

    Das, verdammt nochmal, das  ist Star Wars!

    Natürlich rollte die erste Träne bereits beim Vorspann über meine Wange, forciert nicht nur durch die ikonische Musik, sondern auch durch das Gefühl… dieses unbestimmte Gefühl, einem für einen selbst als Geek und Fan „historischen Moment“ beizuwohnen. Auch bei Episode I saß ich im Kino. Damals war ich 13 Jahre alt und gerade mit meiner damaligen besten Freundin in Seattle. Kein Zauber zu spüren, nicht einmal beim Vorspann, der bei diesem Glanzstück des Star Wars – Universums bekanntlich noch das Entzückendste ist.

    Gestern jedoch kam die Magie nicht allein beim ersten Augenblick. Sie blieb. Bis heute.

    Ich kann es sogar einigermaßen erklären: Der Film hat es geschafft, den Geist der vergangenen Weihnacht der ursprünglichen Trilogie nicht nur einzufangen, sondern ihn auch gekonnt mit Neuem zu verknüpfen, etwas Neues daraus zu formen, das heutigen Maßstäben nicht nur genügt, sondern sie übertrifft. Es ist für mich, und da stehe ich alleine auf weiter Flur, dessen bin ich mir bewusst – ein besseres „A New Hope“. Eines, das nicht nur durch die Nostalgiebrille funktioniert, sondern auch im Hier und Jetzt.

    Ich saß im Kino und vergaß. Ich vergaß, auf Fehler zu achten, auf Plotlöcher oder unlogisch agierende Charaktere, ich vergaß, dass ich im Kino saß. Ich wurde in dieses Märchen hineingesogen, habe über den Humor gelacht, der manchmal feinsinnig, manchmal possierlich war, habe mich in jeden der Charaktere platonischerweise ein wenig verliebt, habe mitgelitten, mitgefiebert, gebangt, gelacht, geweint und gehofft.

    Wie verloren geglaubte Puzzlestücke fügen sich die neuen Figuren in das Ensemble ein: Rey, die definitiv nicht Händchen halten muss, Finn, der bezaubernd naiv daherkommt, Kylo Renn, den ich abgrundtief gehasst habe. Letzterer, dieser Bösewicht unter vielen namhaften dieses Filmes, kommt scheinbar flach daher und bietet doch so viel Stoff für Persönlichkeitsstudien, ist vielschichtiger, als es die meisten zugeben und für mich letztlich einer der interessantesten Antagonisten der jüngeren Science-Fiction.

    Der Film hat etwas über zwei Stunden gedauert, doch gemerkt habe ich diese zwei Stunden nicht. Die Zeit flog dahin, untermalt von beeindruckenden Landschaften, atemberaubenden Raumschiffen, die geballte Mystik der Macht, verwoben mit den Legenden rund um die alten Helden Solo, Organa und Skywalker. Immer wieder wird unaufgeregt auf Episode IV verwiesen, manchmal mehr, manchmal weniger offensichtlich und doch in meinen Augen immer genau zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Intensität, nie so, dass es übertrieben wirkt.

    Bei näherem Hinsehen einen Tag später offenbaren sich kleine Ungereimtheiten etwa in der Storyline oder in einzelnen Charakteren, die vielleicht einen Tacken zu schnell an die Macht kamen, doch fallen sie für mich nicht oder kaum ins Gewicht.

    Es ist eine Hommage, eine Liebeserklärung an einen der für mich wichtigsten Filme und sie hat mich mitten ins Herz getroffen.


  4. 1. Juli 2015 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Jurassic Park – wie er sein sollte!

    Von

    Die existierenden Jurassic Park (oder World) Filme sind alle nett. Mehr oder weniger. Wir haben Abenteuer, Dinosaurier, Herz und anderes Gedärm und ein paar Schreckmomente. Das funktioniert gut und möchte ich auch gar nicht missen – nur wie verdammt geil wäre es bitte, wenn man Jurassic Park mit DayZ kreuzen würde? Oder The Last of Us? The Walking Dead? Man nehme undurchdringliches Gestrüpp, längst überwucherte Pfade und Ruinen, deren ehemals chromglänzenden Wände von Efeu überrankt sind und, skelettgleich, rostzerfressene Autos. Der Schweiss hat die Hemden der Protagonisten längst verfärbt, Morast klebt ihnen fast bis zum Hals und sie sind gefärbt von Entbehrung, Anstrengung und einer immerwährenden Bedrohung.  Ich könnte mir verdammt gut eine Serie oder ein Videospiel vorstellen, die darauf aufbauen und weniger die Dinosaurier, sondern die menschlichen Figuren in den Fokus stellen.

    Wie ich darauf komme? Der niederländische Concept Artist  Jorry Rosman hat, nebst seiner Arbeit bei Guerilla Games, jüngst an einem persönlichen Kunstprojekt gearbeitet, das er passenderweise DayD getauft hat. Es enthält einige Konzeptzeichnungen seiner Version von Jurassic World – oder seine Vision von Jurassic World 2? Wie auch immer: Ich bin ein bisschen verliebt! Ich als kleine Archäologin sehe schon ein paar Geheimnisse, die in den moosbewachsenen Gemäuern auf mich warten, angenagte Knochen, die eine Geschichte zu erzählen haben und ganz, ganz viel Dreck.

    Kommen die Bilder euren Vorstellungen auch nah? Oder hättet ihr es lieber ganz anders?

    !Diese und einige weitere Bilder könnt ihr natürlich nicht nur hier auf meinem Blog bewundern, sondern insbesondere und in voller Größe auf Jorry Rosmans eigenem Tumblr oder seinen ArtStation-Profil. Es lohnt sich.¡

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  5. 29. Juni 2015 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Jurassic World

    Von


    Genre: Science-Fiction, Action, Abenteuer
    Regisseur: Colin Trevorrow
    Darsteller:
     Chris Pratt, Bryce Dallas Howard, Vincent D’Onofrio
    Erscheinungsjahr:
    2015
    Spieldauer:
    124 Minuten
    Originalton: Englisch
    Trailer | Jurassic World vorbestellen


    Handlung

    Zwanzig Jahre sind ins Land gestrichen, seit die Dinosaurier im ursprünglichen Jurassic Park am ein oder anderen Menschenknochen geknabbert haben. Nun wurde, geschmackvoll auf den Ruinen des alten Parks, ein neuer errichtet. Noch größer, noch gigantischer und noch atemberaubender soll er sein, um die Zuschauer an die Scheiben zu fesseln und in die Giftshops zu treiben. Was bietet sich da besser an als ein neu kreierter Supersaurier? Der Indominus Rex ist eine wundervolle Mischung aus einem T-Rex und… nein, so ganz genau will man das noch nicht sagen. Den willigen Parkbesuchern wurde er als neuste Attraktion noch nicht gezeigt und natürlich wird es auch nicht dazu kommen. Zumindest nicht im geplanten Sinne, denn Jurassic World wäre nicht Jurassic World, wenn der Indominus Rex nicht entfleuchen würde und sich, statt sich begaffen zu lassen lieber an armen Unschuldigen vergreifen würde. Denn er tötet nicht, um zu fressen… sondern… aus Spaß. Hier bitte dramatische Musik einfügen.

     

    Besprechung

    Die fiktive Isla Nublar ist heute wie damals Schauplatz des Geschehens rund um unbefiedertes, semiausgestorbenes Großwild. Heute wie damals ist es auch der Dummheit der Menschen – oder dem Drehbuch – zu verdanken, dass die Lage eskaliert und nicht nur wehrlose Ziegen den Carnivoren zum Opfer fallen. Es bleibt also alles beim Alten bei gleichzeitiger Politur des alten Stoffes; der Fokus liegt gleich in der ersten Einstellung auf Nostalgie und Dinosauriern. Ist es ein Kinderzimmer aus den 90ern, das man sieht oder doch die prähistorisch eingerichtete Bude eines modernes Kindes? Letzteres ist der Fall und der betreffende Junge tritt bald darauf in die wissbegierigen Fußstapfen von Tim, dem nervigen Blag Jungen aus Jurassic Park. Staunenden Auges betritt er den Jurassic World, um dort, gemeinsam mit seinem älteren Mädchenschwarm-Bruder, auch seine Tante zu besuchen, die zufällig Leiterin des Dinoparks ist.

    Als Zuschauer beginnt nun der faszinierendste Teil: Der kleine Rundgang durch den Jurassic World. Man erhält wunderbaren Einblick in die Welt des Kommerzes, in der Tiere als Unterhaltungsprodukt betrachtet werden und sich der Parkbesucher als tumber Vergnügungssüchtiger präsentiert. Größer, besser, gefährlicher ist nicht nur das Motto des Parks, sondern auch das des Filmes: Gesellschaftskritik und Fanservice gehen hier Hand in Hand. Nicht, dass es ein philosophischer Film wäre, nein, er fährt klassische Popcornkinogeschütze auf. Man sieht arme Babytriceratopse, die von kleinen Menschenkindern geritten werden können und vermutlich die nächsten Monate dazu verdammt sind, blöd im Kreis herum zu laufen, man sieht den gewaltigen Mosasaurus, der in einem von fast jedem Blickwinkel aus einsehbaren Aquarium haust und für den Haifische lediglich kleine Snacks sind und man kann in einer Art hypermoderner Hamsterkugel durch die riesigen Gehege der Pflanzenfresser rollen. Zudem gibt es den T-Rex zu beobachten, sowie Velociraptoren. (Sidenote: Bedenkt man bspw. die Größe, handelt es sich eigentlich um Deinonychus‘. Aufgrund des deutlich medienwirksamer klingenden Namen des Raptors hat sich Spielberg seinerzeit jedoch dazu entschieden, die auf den Deinonychus‘ basierenden Modelle nach den Velociraptoren zu benennen.) Kurz: Hat man alles schon gesehen. Das würde weder Parkbesucher, noch Kinozuschauer von den Sitzen hauen.

    Wie gut, dass der Park nun mit genmodifizierten Arten arbeiten. Man kreuze einen T-Rex mit allerlei nicht handelsüblichem Getier und erhalte einen Supersaurus, namentlich den Indominus Rex. Der I-Rex ist gefährlicher, größer und schlauer als der T-Rex – und die überbordende Intelligenz merkt man. Zumindest dann, wenn er nicht gerade zugunsten der Story einen spontanen Intelligenzabfall erlebt. I-Rex bricht nämlich aus, indem er die Wärter hinterlistig täuscht. Was folgt, ist eher mit Teil 2 der Jurassic-Trilogie zu vergleichen, denn gestorben wird viel. Es sind keine prägnanten, erzählerisch geschickt eingefädelten Tode wie im originalen Film, sondern mutet zeitweilig sogar generisch an, das Bild eines Ego-Shooters wird bewusst forciert. Spannung kommt dabei jedoch kaum auf, es ist weniger subtil und dadurch beliebig.

    Neben dem I-Rex sind es die Velociraptoren, die für die nötige Dinoaction sorgen und die Dank des eingeführten Trainings eine neue Facette erhalten. Trainiert werden sie von Owen, der die vier Raptoren hingebungsvoll großgezogen hat und damit in den Genuss eines Semi-Alphastatus kommt – wenn die Raptoren gerade einen freundlichen Tag haben. Wild sind und bleiben sie, zahm geworden sind sie trotz aller Streicheleinheiten absolut nicht. Zu einer besonders ikonischen Szene diesbezüglich gibt es übrigens einige Minipersiflagen seitens realer Tierpfleger.

    Die Raptoren sind übrigens, man muss es leider so sagen, die Figuren mit der glaubhaftesten Charakterentwicklung. Die menschlichen Charaktere bestehen größtenteils aus Klischees und bleiben, von einigen holprig eingeführten Sidestories, sehr eindimensional. Ist das schlecht, lenkt es ab? Nun ja. Manche Entscheidung sind selten dämlich, doch bin ich keinesfalls derart vom Sessel aufgesprungen wie ich es immer, von Zorn erfüllt, tue, wenn „Jurassic Park“-Lex mit un-fass-barer Blödheit glänzt. Insgesamt wirkt Jurassic World zwar flacher, aber dadurch nicht schlecht. Die Optik ist grandios, die vielfach bemängelten CGI-Effekte sind mir kaum bis gar nicht aufgefallen. Man hat sehr unterhaltsame Action, einen wunderschönen Park mit zumeist freundlichen Sauriern, ein wenig Heldenromantik, den obligatorischen Bösewicht und Gruselmomente. Nicht etwa, wenn das Blut derart spritzt, dass man sich fragt, ob man bei Supernatural gelandet ist. Sondern dann, wenn  man etwa sieht, wie ein armer kleiner Babytriceratops an seinem Reitsattel gepackt und von einem Flugsaurier in die Lüfte gehoben wird. Trau-rig! Erst von den Menschen von Geburt an versklavt und zum Vergnügen benutzt und jetzt auch noch weinendes Futter eines Fleischfressers! Das war ungelogen mein schrecklichster Filmmoment. Für viele war der schlimmste Moment aus völlig anderen Gründen das famose Finale. Viele beschreiben es als „over the top“ – ich finde gerade das klasse!

    Kurzzusammenfassung

    Charaktere: Der Umstand, dass ich sie im Fließtext kaum erwähnt habe, ist wohl Urteil genug. Ich würde sie unauffällig nennen. Es sind Stereotype, die mir nicht groß negativ, aber auch nicht positiv aufgefallen sind. Am meisten Charme hatten für mich die Raptoren.
    Story: Gutes Popkornkino ohne überraschende Wendungen. Sehr unterhaltsam, jedoch erzählerisch nicht ganz rund. Die Perspektive wurde zu inkonsequent gewechselt, die Wechsel zwischen den Akten sind teilweise zu abrupt.
    Bild: Für mich ein definitives Highlight. Großartige Dinosaurier, ein wunderschöner Park und ein unaufdringliches 3D.
    Schönste Momente: Die komplette Einführung in den Park, zu sehen, was alles möglich wäre und eine super Umsetzung der Idee. Die Parkleiterin, wie sie sich überzeugt das Hemd knotet und versucht, resolut auszusehen. „I have a boyfriend“. Blue. Der Tod einer bestimmten Frau, die von zwei Tieren nacheinander gefressen wird.

    Fazit

    Lohnt sich der Kinobesuch? Ja! Mit 3D? Ja. Lohnt sich eine Doktorarbeit über den Film? Nö. Lohnt sich die Blu-Ray? Auf jeden Fall! Ist er ein „Guilty Pleasure“? Aber nein. Ist er Trash? Nein.

    Photo: Universal

  6. 25. Mai 2015 | Veröffentlicht unter FC '15, FedCon, Messen&Conventions.

    FedCon 24 – Impressionen

    Von

    Vom 21. bis 24. Mai 2015 konnten sich die Mitarbeiter des Düsseldorfer Flughafens wieder an drollig verkleideten Gestalten erfreuen, denn ganz in deren Nähe fand, vielleicht zum letzten Mal an diesem Ort, die FedCon statt. 4 Tage lang gaben sich Wookies, Dr. Whos und Vulkanier die Klinke in die Hand, stießen Jedi und Sith mit Cardassianischem Ale an und standen renommierte Schauspieler aus diversen Serien auf der Bühne, um den ein oder anderen Schwank von ihren Drehs zu erzählen. Trotz der Last Minute-Absagen war die Reihe der Stargäste noch reichlich besetzt. Von, um nur ein paar zu nennen, Star Trek („Seven of Nine“ Jeri Ryan, Jonathan Del Arco und Manu Intiraymi) über Defiance („Joshua Nolan“ Grant Bowler und „Bio Man“ Rob Archer) bis zu Battlestar Galactica („Papa Adama“ Edward James Olmos, „Six“ Tricia Helfer, „Dr. Gaius Baltar“ James Callis und „Chief Galen Tyrol“ Aaron Douglas) waren einige Serien vertreten.

    Für den recht unwahrscheinlichen Fall, dass ich noch Leser habe, die noch nie etwas von der FedCon gehört habe: Folgend die kurze Erläuterung. Der Rest darf diese gerne überspringen. 

    More »
    Die Fed(eration) Con(vention) findet seit 1992 jährlich statt. Nebst den Vorträgen von Experten zu Science-Fiction Themen wie etwa das Beamen bilden vor allen Dingen Schauspieler aus Film und insbesondere Serien den Mittelpunkt, die in den sogenannten Panels den Gästen Rede und Antwort stehen. In eine umrahmende, kleine Show gebettet, präsentiert sich hier Entertainment, das man längst nicht überall finden kann. Diese besonderen Momente mit den „Stars“ lassen sich zudem noch auf Autogramme und gemeinsame Fotos ausweiten, die für ein paar Sekunden das Fanherz deutlich höher schlagen lassen. Seit Beginn der Con waren unter anderem Leonard Nimoy, Wil Wheaton, William Shatner und Summer Glau zu Gast.

    An dieser Stelle möchte ich euch an meiner Zeit auf der diesjährigen FedCon teilhaben lassen.

     

    Der erste Eindruck

    tribbles

    Kaum betrete ich die Eingangshalle des Düsseldorfer Maritim Hotels, rammt mir ein Andorianer den Ellbogen in die Seite. Sein linker Fühler hängt traurig auf Halbmast, geradezu verzweifelt versucht er, diesen Umstand Vergangenheit werden zu lassen. Dass er mich dabei fast die Treppe heruntergeschupst hätte, hat er nicht mitbekommen. Meine erste (und zugegebenermaßen einzige) gute Tat des Tages besteht folgerichtig darin, ihm aus seinem schrecklichen Dilemma zu retten, ehe ich mich mit meinem Ticket bewaffnet in die Menge stürze. Immerhin ist die Macht nun sicher mit mir.

    Schrieb ich tatsächlich Menge? Wenn die RPC besuchertechnisch der kleine Bruder der Gamescom ist, so ist die FedCon dessen kleines Schoßtier. Ein edles Schoßtier mit glorreichem Stammbaum, wohlgemerkt, man will ja hier nicht lügen. Mehr als die etwa 6.000 Besucher könnte das Hotel allerdings auch kaum fassen, es ist bereits jetzt an diesem Freitag ein kleines Wunder, dass mir bis auf diesen anfänglichen Unfall niemand auf die Füße tritt. In Ruhe gönne ich mir einen Cappucchino bei dem freundlichen Mitarbeiter von nebenan und unterhalte mich mit einem jungen Mann im Fireflyshirt. Das gülden auf seiner Brust prangende „Shiny“ – kaum etwas könnte bei ihm treffender sein!

    Frei nach Markus (Mitte 20): „Ja, ich war gestern schon hier. Nicht alleine, siehst du die Gruppe da? [er deutet auf fünf Männer in Starfleet Uniformen, die eine Tüte Nerds herum reichen. Noch treffender als das Shirt.] Zu der gehöre ich. Wir haben uns vor vier Jahren alle auf der FedCon kennengelernt und sehen uns einmal im Jahr hier. Ein tolles Ritual! Momentan finde ich die Con allerdings etwas träge. Ich weiß noch nicht so genau, woran es liegt, Besucher gibt’s hier ja genug! Vielleicht am Master of Ceremonies? Das wirkt alles nicht so spritzig diesmal.

    Wir verstricken uns in ein Gespräch über das Für und Wider von Master of Ceremonies, bei dem wir feststellen, dass wir beide zumindest gerne Garrett Wang zurück und Nessi bitte nicht weit weg als Co-MOC hätten und verabschieden uns congerecht mit einem „Live long and prosper“.

    Die nächsten Minuten verbringe ich damit, leer auf die vorbei laufenden Besucher zu starren. Der Anteil Verkleideter erscheint mir deutlich höher als der anderer Conventions. Generell wirkt das Klientel nicht erst in diesem Jahr reifer auf mich. Gesetzter, ruhiger, ernsthafter als auf jugendlichen Messen, bei denen man alle drei Meter mit einem Hörsturz rechnen muss, da definitiv irgendjemand seinen Stimmbruch noch nicht unter Kontrolle hat. Hier geht es schließlich auch nicht darum, schnell x-beliebige Spiele anzuzocken oder herrenlos durch die Gänge zu irren, sondern um wesentlich mehr. Mein erster Programmpunkt beginnt erst in einer halben Stunde und so bin ich froh, dass ich auf moep0r treffe. Ein Blogger, den ich schon seit geraumer Zeit im Visier habe und den ich heute entjungfern darf. Auf Bloggerart, versteht sich: Es ist das erste Mal, dass er auf einen anderen Blogger trifft, doch dafür wirkt er sehr souverän! Wir schaffen es, uns alles andere als anzuwidern und beginnen, gemeinsam die ersten Programmpunkte abzugrasen.

    Das Programm

    wurchePrinzipiell ist das Programm voll. Voller Panels, Vorträgen, Workshops… das Erwartete. Manchmal hat man mit terminlichen Überschneidungen zu kämpfen und manchmal mangelt es am eigenen Interesse. Logisch: Man kennt nicht jede einzelne Serie oder ist zumindest nicht begeistert von einer jeden und mancher Vortrag geht auch einfach an einem vorbei. Ich persönlich habe dieses Jahr Glück: Mit gleich vier Gästen ist Battlestar Galactica gut vertreten und auch die Vorträge finde ich besonders am Freitag spannend. Doch gerade der Samstag sorgt tagsüber für einige lange Gesichter.

    Frei nach Maria (59): „Ich bin schon seit Jahren auf der FedCon, doch ich fand es selten so „leer“. Heute alleine habe ich einige Stunden Leerlauf. Das liegt natürlich an den Autogrammstunden, die so ausgedehnt sind und auch sein müssen, aber daneben interessiert mich einfach nichts. Ich hatte um 10 Uhr einen Vortrag und dann erst um 17 Uhr ein Panel. Um 15 Uhr habe ich mich auch noch in den Vortrag von Bettina Wurche gesetzt. Sehr schade und ich kann mich nicht erinnern, dass es schon einmal so war.“

    Das ist nicht die einzige Meinung dieser Art, die ich im Laufe der Tage zu Ohren bekomme. Ich persönlich finde gerade den Samstag auch etwas mau, dafür jedoch geht es für mich ab 17 Uhr erst richtig los und das alles andere als zu knapp! Unglaublich viel Spaß habe ich letztlich in den Panels und auch die Party, bei der ich dieses Jahr zum ersten Mal dabei bin, hat es mir sehr angetan. Ich mag dieses Gefühl, unter Nerds zu sein, die alle ähnliche Interessen haben wie man selbst. Dass das Programm nicht nonstop Interessantes zu bieten hat, gibt dafür Raum, sich mit den anderen Congängern zu unterhalten und sich in Ruhe umzusehen. Über die Vorträge und die BSG-Panels werde ich hier auch noch eigene Beiträge verfassen.

    Fanliebe

    r2Ich hatte es bereits kurz angeschnitten: Hier geht es um Fans. Viele der Mitarbeiter sind selber Fans, die Besucher sind es sowieso und alles hier schreit „Oh mein Gott, ich liebe es!“ Da ist die Liebe zum Cosplay, die Liebe zu einzelnen Fandoms, die Liebe zu den Stars oder zumindest dem, was man sich unter dem jeweiligen Menschen vorstellt und das Miteinander. Wenn man sich mit langjährigen Congängern unterhält, fällt vor allem das Wort „Familie“.

    Frei nach David (35): „Es ist schon ein ganz anderes Gefühl hier als auf anderen Cons. Ich gehe auch regelmäßig zur Gamescom, aber die ist natürlich viel größer und anonym. Hier kennt man sich untereinander. Man hat viele schon gesehen oder getroffen. Ich weiß, wer Dirk [der Veranstalter] ist und was Nessis Geschichte ist. Jedes Jahr kommen neue Insider dazu, die auch nach Jahren noch gelten. Ich finde es toll, es ist immer ein bisschen wie nach Hause kommen, das klingt jetzt cheesy, aber irgendwo ist es eben doch eine Confamilie.

    Naja, ich konnte es bislang verstehen, aber für mich nicht nachvollziehen. Leider hatte ich nie richtigen Anschluss, was ich wirklich bedauere. Alleine auf die Party danach zu gehen ist auch irgendwie abschreckend (Und das, obwohl ich alles andere als schüchtern bin), so fehlte mir das Confeeling. Das war dieses Mal ein wenig anders und ich kann es auch jedem empfehlen, sich abends nicht direkt abzusetzen.

    exterminateDoch zurück zur Fanliebe: Die wird auf alle Fälle bedient. Das Merchandise lasse ich außen vor. Es ist jedes Jahr das gleiche, es ist nett, man kauft vielleicht was und es ist ok, zumal die Händler auch wirklich kommunikativ und unterhaltsam sind. Viel erwähnenswerter finde ich allerdings bspw. die ArtShow und den Costume Contest. „Exterminaaaaaaate!“ ♥ Verzeiht das Herzchen. Ich bin auch nicht unbedingt die kinderfreundlichste Person auf der Welt. Aber… aber dieser junge Mann in seinem Dalekcosplay, das er zusammen mit seiner Mutter aus Küchengeräten gebastelt hat, ist einfach herzig! Himmel, er braucht noch nicht mal seine Stimme zu verstellen, um richtig zu klingen! Ein „exterminate!“ und das ganze Publikum schmilzt dahin! Leider wurde er von der Moderation zum Ende hin meines Erachtens nach „verheizt“. „Cosplay, dafür werden Kinder gemacht“. Nachdem mir der vorangegangene Satz wohl einige sogenannte Hater beschert hat, komme ich lieber schnell zum nächsten und letzten Punkt:

    Der Conblues

    winterFür mich endet die FedCon leider bereits Sonntag Morgen um 4:30, da sich die hoffnungsvoll und extra für die Con verdrängte Erkältung mit aller Macht zurück meldet und mich ins Bett schmettert. Doch ich vermisse die Con denoch ein bisschen. Übertroffen werde ich aber wohl definitiv von dem müde, aber sehr glücklich lächelnden Mann mit den Vulkanierohren, dem ich noch in meiner letzten Bahn begegne. Ihm gebührt auch das Schlusswort für diesen Artikel.

    :

    Frei nach Andreas (23): „Warst du auch auf der FedCon? Wow! Ich meine, ich habe Adama gesehen! Also, den, den… [schnipst mit den Fingern] Olmos, genau! Gerade an der Bar. Also vor drei Stunden oder so. Der hat real eine genau so starke Ausstrahlung wie in der Serie, das hätte ich ja nicht gedacht. Ich war jetzt von Donnerstag an hier und fahre morgen Nachmittag zurück nach Berlin. [Sieht plötzlich sehr, sehr traurig drein und ich bilde mir ein, dass seine Vulkanierohren beginnen, ebenso sentimental herabzuknicken] Weißt du, das ist meine zweite FedCon und ich habe hier so tolle Menschen kennengelernt, die ich wieder monatelang nicht sehen werde. Ich wünschte, FedCon wäre öfter.

     

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  7. 26. Januar 2015 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    Fanmomente: Battlestar Galactica

    Von

    Vor zwei Jahren bereits wollte ich unbedingt eine Besprechung über Battlestar Galactica schreiben. Monatelang schlich ich darum herum, habe seitdem sicher drölf Mal einen neuen Text begonnen – und bin immer wieder daran gescheitert, dass die Worte nur so vor Liebe strotzten und potentielle Leser Gefahr gelaufen wären, von Herzchen erschlagen zu werden. Denn ja, ich bin ein Fan dieser Serie. Sie enthält meine liebsten männlichen Seriencharaktere of all Time (Helo und Bill Adama), meinen liebsten weiblichen Seriencharakter (Starbuck) und einige meiner liebsten Serienmomente überhaupt (allein schon die komplette erste Episode der regulären Serie ist in meinen Augen phänomenal!). Und dann diese Musik! Hach! Gänsehaut!

    Diese Liebe geht so weit, dass ich sogar Hintergrundberichte und Interviews von Cast und Crew lese. Dinge, die ich bei anderen Fandoms uninteressant finde – mir doch egal, ob Orlando Bloom einen traurigen letzten Drehtag beim Hobbit hatte oder die Darsteller von Lost Girl alle superduper Tänzer sind. Bei BSG natürlich sieht das ganz anders aus!

    Und so freue ich mich wirklich über jeden Schnipsel, den es darüber zu sehen gibt – wie jüngst die kleine Videoreihe, in der Jamie Bamber (Apollo) und Tahmoh Penikett (Helo) diverse Fragen beantworten, Gelächter ihrer damaligen Kollegen nachahmen (ja, Michael Hogan aka Saul Tigh habe ich sofort erkannt!) und über ihre letzten Tage am Set plaudern – und dabei eine sympathische Chemie zeigen. Mein inneres Fangirl jubelt und wirft Dessous in den virtuellen Raum. Yihaa!

    Falls es da draußen also Menschen gibt, die BSG ebenfalls mögen, werden sie sich über die Minivideoreihe anlässlich des Serienstarts auf dem australischen Sender Syfy vielleicht auch freuen.

    Jetzt wird es wieder Jahre dauern, bis ich den verfluchten Ohrwurm von All Along The Watchtower loswerde!


  8. 12. Januar 2015 | Veröffentlicht unter LARP, Rollenspiel.

    Projekt Exodus: Ein BSG-LARP

    Von

    Als erklärter Battlestar Galactica-Fan ist es mir ein Rätsel, wie dieses Projekt an mir vorbeischleichen konnte. Erfahren habe ich dadurch per Zufall beim Surfen in der Onlineausgabe der Wilhemshavener Zeitung (nein, fragt nicht, wie ich als Kölnerin ausgerechnet dort gelandet bin…)- und war recht genervt, als im Titel zwar der  Name „Battlestar Galactica“ auftauchte, der Inhalt des Artikels allerdings nichts mehr mit BSG zu tun hatte. Eine halbe Stunde Recherche später sitze ich nun aber unerwarteterweise ganz Feuer und Flamme für das Projekt vor dem Rechner und tippe diesen Beitrag. Ja! Es ist tatsächlich an das Battlestar Galactica-Remake von 2004 angelehnt und es sieht verdammt vielversprechend aus!

    Das Projekt

    IMG_47631-682x1024Die Basa und die Bundeszentrale für politische Bildung verbindet man nicht unbedingt mit LARP und dennoch stehen genau diese hinter „Exodus“. Exodus wird folgerichtig auch als Bildungsliverollenspiel beschrieben, mit dem die Teilnehmer auf Basis der Serie und mit Hilfe des eigenen Erlebens gesellschaftsrelevante Themen herausarbeiten und die Erzählstrukturen der Serie analysieren können. Der Fokus liegt bei diesem LARP auf dem Charakterspiel, den Konflikten und Dynamiken innerhalb der Gruppe und natürlich auf den Emotionen. Wer ist ein Zylon, wem kann man trauen? Es ist ein klassisches „Play to Lose“. Etwas anderes sollte man auch kaum erwarten, wenn man den Hintergrund des BSG-Remakes kennt.

    Als von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördertes Projekt steht Exodus aber nicht nur für Action und intensives Charakterspiel sondern auch für das Lernen durch Ausnahmesituationen. Situationen, die im normalen Leben nie eintreten würden, fordern von dir als SpielerIn Entscheidungen, wie Du sie ansonsten nie treffen müsstest. (Quelle)

    IMG_46481-682x1024Als Setting dient der ehemalige und für das LARP im Inneren nun dezent aufgehübschte Lenkwaffenzerstörer „Mölders“ im Deutschen Marinemuseum – eine hervorragende Location also, um die gewünschten zwischenmenschlichen Konflikte und einen dezenten Anflug von Klaustrophobie zu forcieren. Die Mölders ist innerhalb des Rollenspiels ein Frachtraumschiff mit dem klangvollen Namen „Hesperios“, das gerade friedlich auf dem Heimflug ist, als sie ein Hilferuf aus einer Rettungskapsel ereilt. Dass dies keine fidele, reibungslose Rettungsmission ist, sondern der Start einer ganz anderen Geschichte, dürfte obligatorisch sein. 80 Menschen, eingepfercht in einem Raumschiff inmitten schwarzer, unendlicher Weiten, den zwieträchtigen Atem der Zylonen im Nacken…

    Falls ich euch Lust auf dieses LARP gemacht habe, das inklusive Vorbereitungsworkshop und Reflexion 5 Tage dauert, so muss ich euch leider enttäuschen: Die Anmeldephase ist seit wenigen Tagen vorbei, es beginnt bereits am 04.02.2015. Unglaublich gerne würde ich auch selber vor Ort sein, um zu berichten. Ich versuche aber, einen Teilnehmer zu finden, der so herzallerliebst freundlich ist und für mich und den Blog ein paar Zeilen tippt. Man weiß ja nie! Drückt mir die Daumen!

    Mehr Informationen findet ihr auf der offiziellen Website und auf Facebook.


  9. 8. September 2014 | Veröffentlicht unter Comics, Comicvorstellungen.

    Siberia 56 – Die 13. Mission

    Von

    Genre: Science-Fiction
    Autor:
     Christophe Bec
    Illustrator:
    Alexis Sentenac
    Erscheinungsjahr:
    2014
    Erscheinungsform: 
    48 Seiten,  Hardcover, Band 1 von X
    Verlag: Splitter-Verlag
    Verlagsseite AmazonlinkOriginalsprache: Französisch


    Inhalt

    Bis zu -200°C, eisige Winde von gut und gerne 300km/h und von immerwährendem Schnee und scharfen Klippen geprägte Landschaften: Nein, Siberia, der 56. Planet der Präkolonisierung, ist nicht unbedingt der beliebteste Urlaubsort. Seit fast 100 Jahren wird dieser Planet erforscht, alle acht Jahre findet sich ein neuer Forschungstrupp von fünf Wissenschaftlern ein, die die Alteingesessenen verstärken und ablösen sollen. Dies ist nun bereits zum 13. Mal der Fall. Doch Mission 13 hat es nicht leicht. 250km von der Basis entfernt, müssen sie mit ihrem Raumschiff notlanden und sind nun gezwungen, ihren Weg gen Basis zu Fuß zurückzulegen. Quer durch endlose Eiswüste, vorbei an feindlich gesonnenen Kreaturen und mit der mörderischen Kälte im Nacken.

    Kritik

    Der Überlebenskampf in Form einer Reise quer durch die unwirtliche Landschaft ist weniger eine ausdauernde Charakterstudie, denn stellt sie den Planeten und dessen Besonderheiten in den Fokus. Gleich zu Beginn wird deutlich, dass die Realität an diesem Ort eine harte ist: Die Bruchlandung erfordert ein Menschenleben, dem mit trauriger Sachlichkeit ein Ende gesetzt wird. So dezimiert und mit der Gewissheit, dass die Reise keine schöne werden wird, ist die Beklemmung der Gruppe spürbar und wird durch die schroffe Linienführung des Zeichners verstärkt. Wenig wird mit Farben gearbeitet, eine hohe Sättigung erfährt meist nur die mitgebrachte Technik. Diese spendet nicht nur Licht, sondern gibt auch Sicherheit, indem sie Raubtiere, sowie Fluchtorte zu erkennen gibt.

    Zwar bleiben die Charaktere blass. Sowohl was das zeichnerische Vermögen anbelangt, denn man kann sie teilweise kaum voneinander unterscheiden, als auch wenn man sich die Persönlichkeiten an sich betrachtet. Farblos wie sie sind, verschmelzen sie fast mit der sie umgebenden Landschaft. Lediglich der glatzköpfige Gans übernimmt eine Rolle: Die des Unsympathen, der gerne seine Fäkalien und sexuelle Potenz thematisiert. Aber die Tatsache, dass die Charaktere größtenteils austauschbar bleiben, ist in diesem Falle für mich keine wirkliche Schwäche. Vielmehr lässt es den Blick auf Siberia selbst frei und akzentuiert dessen Grausamkeit. Die Wissenschaftler erscheinen nur als Beobachter, durch die man den Planeten erleben kann und durch die man erkennt, dass jeder Fehler ein tödlicher sein kann. Wer jedoch Wert auf Charaktere und Entwicklungen diesbezüglich legt, wird mit Siberia vermutlich nicht glücklich werden.

    siberiapageZwischen all der Ungastlichkeit finden sich auch Momente der Ruhe, in denen die aparte Schönheit der Landschaft bewundert wird oder man an einem warmen Rückzugsort den zeitlich stark begrenzten Frieden genießen kann. Hinter Raubtieren und Stürmen verbirgt sich zudem ein Geheimnis, das längst vom Erdboden verschlucktes, intelligentes Leben beinhaltet, von dem nurmehr Höhlenmalereien und Obelisken verblieben sind. Genau diese Paarung – Geheimnis, Gefahr, Eis und menschliche Forscher – ist es, die mich an diesem Comic sehr fasziniert. Doch gerade bei den folgenden Bänden sollte eine Steigerung bezüglich der Charaktere vorhanden sein, um der Story mit mehr emotionaler Bindung folgen zu können.

    Auch sind mir ein paar logische Schnitzer aufgefallen. Warum können die Geräte zwar Höhlen und lebendige Wesen orten und benutzen eine Art Sonarsystem, doch scheitern bei der Ortung von Unsichtbarem? Verdrängt nicht auch Unsichtbares Luft und sollte durch hochtechnisierte Geräte zu erkennen sein, zumal auch auf einem anderen Planeten eine ähnliche Lebensform katalogisiert worden ist? Ich verstehe jedoch, dass damit ein gutes Maß an Spannung verloren gegangen wäre. Auch sind mir zwei, drei Zufallsfaktoren etwas negativ aufgestoßen, die zu offensichtlich dazu dienten, sie abstürzen zu lassen und ihnen das Leben schwerer zu machen.

    Die Zeichnungen Sentenacs unterstreichen in großen Teilen den Inhalt hervorragend. Auch hier schwächelt die Darstellung der Charaktere in Proportionen und Wiedererkennbarkeit, doch Siberia ist detailreich in Szene gesetzt und wunderschön charakterisiert. Von den kantigen Felsen über die garstigen Kreaturen und grausamen Stürmen bis hin zu den magisch anmutenden Polarlichtern. Die Kälte wird deutlich.

    Fazit

    Meines Erachtens nach ist der eigentliche Charakter in diesem ersten Band der Planet Siberia selbst. Ein faszinierender Charakter, über den ich gerne gelesen habe und über den ich mehr erfahren möchte. Durchgelesen habe ich den Band in einem atemlosen Rutsch. Es ist kein gewöhnlicher Comic und auch keiner, der jedem gefallen wird. Aber ich kann ihn definitiv empfehlen.


  10. 3. Juli 2014 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Extended takes am Beispiel von „Children of Men“

    Von

    (Sowohl Artikel, als auch Video enthalten Spoiler zum Film!)

    Der dystopische Sci-Fi-Film Children of Men zählt zu meinen absoluten Lieblingen. Die Geschichte rund um eine alternde Menschheit, die aus unbekanntem Grund keine Nachkommen mehr zeugen kann und daher in Chaos, Terror und Unterdrückung versinkt, wird unglaublich eindringlich erzählt und von fantastischen Darstellern getragen. Doch möchte ich hier keine Rezension schreiben, sondern auf ein besonderes Stilmittel eingehen, das die besondere, gefühlte Realität des Werkes unterstreicht.

    Was ist der Extended Take?

    Gemeint ist der Extended Take, also eine Aufnahme, die in einem Rutsch aufgenommen wird, ohne Cut. Er dauert oftmals mehrere Minuten und somit deutlich länger als ein gewöhnlicher Take. Die Schwierigkeit, die sich durch dieses Stilmittel ergibt, liegt auf der Hand: Schauspieler, Sound, allgemeine Optik, eventuelle Stunts(!), alles muss über einen relativ langen Zeitraum funktionieren, der Druck, der auf diesen wenigen Minuten liegt, ist höher als bei gewöhnlichen Szenen.

    Nun denkt man vielleicht „Was? Eine Länge von ein paar Minuten ist lang für einen einzelnen Take? Seriously?“ Achtet mal drauf. Solche Shots sind tatsächlich absolut nicht häufig.

    Und was hat das jetzt mit Children of Men zu tun?

    Children of Men indes nutzt diesen Kniff relativ häufig und zieht den Betrachter damit regelrecht in den Film hinein. Das wird gerade bei der Szene im Auto deutlich, die ihr euch im obigen Video ab Minute 3:33 ansehen könnt. Sie dauert geschlagene 247 Sekunden, also etwas über 4 Minuten. In der Zeit passiert unglaublich viel. Nicht nur, dass die Schauspieler ihre Arbeit leisten müssen, wird hier auch noch mit einem kleinen Tennisball punktgenau gespielt, ein Auto brennend herangerollt, einige Stuntmen bemüht, die teilweise unsanft zu Boden plumpsen, zwei Männer fallen von einem Motorrad, Leute werden erschossen, Blut fließt – und das alles von einer Kamera gefilmt, die sich mitten im Auto befindet und exakt und auf den Punkt bedient werden muss.

    Von der emotionalen Seite her gesehen, war es eine der intensivsten im gesamten Film. Von einer heiteren Stimmung aus geht es rapide abwärts bis zum Knall des Todes Julians. Eine Frau, die man als Hauptcharakter angesehen hatte, die vor wenigen Sekunden noch gescherzt und Zärtlichkeiten ausgetauscht hatte – plötzlich tot. Das war für mich damals im Kino ein wirklicher Schock und auch eine mich nachhaltig beeindruckende Szene.

    Dadurch, dass man als Zuschauer durch die auf den Beifahrersitz positionierte Kamera mitten im Geschehen sitzt, dadurch, dass es ohne jegliche Unterbrechung geschieht und die Blickrichtung der Kamera authentischer wirkt, fühlt es sich echt an.

    Mir war das vorher einfach nicht bewusst. Ich hatte nie darauf geachtet, warum genau – abgesehen von der Story – dieser Film auf mich so stark gewirkt hat, welche Stilmittel hier benutzt wurden. Der Extended Take ist eines davon.

    Vielleicht ist es euch bewusster gewesen als mir. Aber durch das obige Video habe ich ein kleines Aha-Erlebnis bekommen. Außerdem möchte ich meine Lust, Children of Men nochmal zu gucken, mit euch teilen. Los! Auf zum DVD-Regal und den Film einlegen!


  11. 11. März 2014 | Veröffentlicht unter Gametrailer, Gaming.

    Titanfall

    Von

    Dieser SciFi-Shooter ist eines der wenigen Spiele, die mich wirklich schon vor Spielstart scharf machen. Das Gameplay, das ich in einigen Videos bisher sehen konnte(wie etwa hier bei Sirius), macht mich richtig, richtig an, der Style ist ohnehin grandios und das wäre ein definitiv Multiplayer, der mich lange fesseln könnte. Ich überlege sogar ernsthaft, Spenden für mich zu sammeln, damit ich das Spiel auch spielen kann *g*

    Dabei wird es vielleicht irgendwann mehr als „nur“ ein Spiel geben, wie auf der offiziellen Website zu lesen ist. Der jüngst erschienene Trailer wird ja wohl nicht alles gewesen sein!

    „Titanfall is set in a rich near future universe with visceral, epic battles with Pilots and their Titan companions“ noted Dusty Welch of Respawn. „We wanted to partner with Playfight, who has a history of delivering movies that meld gameplay, live action and stellar CG into truly entertaining media, for Titanfall. What this collaboration brings is yet to unfold…“

    Bestellen kann man es zB. hier. Und jetzt: der Live Action Trailer :)


  12. 18. Juli 2013 | Veröffentlicht unter Gaming, Gamingnews.

    Firefly Online

    Von

    Irgendwann musste es ja zu einer Verlängerung kommen und diese steht den Browncoats nun ins Haus, ein Onlinegame zur vorzeitig beendeten Serie Firefly das im Sommer 2014 für iOS and Android verfügbar sein soll – weitere Plattformen nicht ausgeschlossen.

    Gut, ich hatte mir eher ein MMO gewünscht, besitze weder die eine, noch die andere der genannten Plattformen, doch ich bin sehr gespannt, wie das ganzw wohl aussehen wird. Konkret soll das Spiel folgende Inhalte bereithalten

    • Man übernimmt die Rolle einen Raumschiffcaptains, mit dem man eine Crew rekrutiert und ein shiny Schiff erstellt, mit dem man das Universum erkundet
    • Missionen auf Planeten und im Weltraum
    • Spezielle social features, die die Spieler untereinander verbinden

    j.

    Was würdet ihr euch denn für das Spiel wünschen? Ich bin gerade in erster Linie skeptisch.

    Auf Twitter, Youtube, Facebook und der offiziellen Website kann man sich auf dem Laufenden halten.

    (via)


  13. 6. Juli 2013 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Planet 51

    Von


    Genre: Sci-Fi, Animation
    Regisseur:
    Jorge Blanco
    Sprecher
    : Dwayne Johnson, Justin Long, Sean William Scott
    Erscheinungsjahr:
    2009
    Spieldauer:
    90 Minuten
    Trailer | Amazonlink
    Grüne Männchen: Unzählige
    .


    Inhalt

    Die Aufregung ist groß, als plötzlich ein Alien seinen Fuß auf den eigenen Planeten setzt! Von Aliens kann schließlich nur Gefahr ausgehen, sie können die Gedanken der Einheimischen beherrschen und sie zu willenlosen Zombies machen – und letztlich den ganzen Planeten vernichten! Obendrein sind sie auch noch so hässlich, mit ihrer blassen Haut, der Antenne an einer dubiosen Stelle und den Fisseldingern, die sie „Haare“ nennen…

    Ja, ein menschlicher Astronaut ist auf dem Planeten 51 gelandet und stellt das Leben der dort lebenden Außer-Irdischen auf den Kopf. Bald wird er, der eigentlich friedlicher Absicht ist, vom Militär gejagt. Dabei will er doch eigentlich nur noch nach Hause…


  14. 20. Mai 2013 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Star Trek Into Darkness

    Von


    Genre: Sci-Fi, Action
    Regisseur:
    J.J. Abrams
    Darsteller
    : Chris Pine, Zachary Quinto, Benedict Cumberbatch
    Premierejahr:
    2013
    Spieldauer:
    132 Minuten
    Trailer
    Redshirts: Oh ja
    .


    Inhalt

    Kirk verletzt wieder einmal die heiligen Regeln, weshalb ihm die Enterprise fortgenommen und er als erster Offizier an die Seite von Pike gestellt, während Spock strafversetzt wird. So beginnt ein gemütliches Schippern durch den Weltraum mit völlig vertauschten, aufgesplitteten Rollen, und…

    Nein, „zum Glück“ kommt es Dank des ehemaligen Flottenffiziers Harrison zu zwei schweren Anschlägen in London, bei dem einige Führungspositionen der Sternenflotte, unter anderem Pike, getötet werden. Der Verantwortliche soll vom wieder zum Captain erhobenen Kirk samt wieder unter dessen Fittiche genommenem Spock und der gesamten Enterprise aufgespürt und zur Rechenschaft gezogen werden. Dumm nur, dass sich Harrison ausgerechnet auf dem klingonischen Heimatplaneten Kronos abgesetzt hat – und das ist nur eine von vielen weiteren bösen Überraschungen, die das Abenteuer um die Crew von Kirk nicht zu einem Kinderspaziergang verkommen lassen.


  15. 12. Mai 2013 | Veröffentlicht unter FC '13, FedCon, Messen&Conventions.

    FedCon 2013 – Impressionen

    Von

    Diese Woche hat sich die FedCon zum 22. Mal gejährt und natürlich waren meine Mutter und ich (Jawohl!) wieder genau wie beim letzten Jahr mit von der Partie. Leider nur an dem Freitag – schließlich ist die Convention nicht ganz günstig -, doch gelohnt hat es sich natürlich dennoch sehr! Und das, obwohl bei den Gaststars niemand dabei war, den ich unbedingt hatte sehen wollen, zumal Alexander Siddig und Roxann Dawson (DS9+VOY) auch noch (teilweise extrem kurzfristig, was im Falle von Roxann Dawson zu einigem Frust bei den Fans geführt hat. Ja, in Zeiten der digitalen Kommunikation kann man eine kleine Nachricht bei Twitter und Co bezüglich einer Termincancellung eines Gaststars durchaus erwarten) abgesagt hatten.


  16. 18. April 2013 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Sex in Space

    Von

    Morgen schreibe ich Biologie LKAbi – was liegt da also näher, als mich heute etwas mit Biologie zu beschäftigen? Sex im Weltall, um genau zu sein. Ob das Abithema sein wird, darf bezweifelt werden, immerhin jedoch geht es auch um Genetik und eine künstliche Biosphäre. Irgendwie.

    Sex im Weltall ist schwierig. Das Blut zirkuliert nicht richtig, was beispielsweise zu einer, dezent ausgedrückt, verminderten Erektion führen kann. Allzu schwitzig darf es auch nicht werden, da sich der Schweiß allzu klebrig um den Körper lagert. Und, natürlich, kann bereits ein kleines Stößchen unangenehme Begegnungen mit der gegenüberliegenden Wand zur Folge haben. Mikrogravitation, you’re a bitch! [Quelle] Immerhin: letzteres kann man mit Hilfe diverser Vorrichtungen sicher minimieren. Vielleicht stellt die NASA bald für diese Zwecke perfektionierte Liebesschaukeln zur Verfügung.


  17. 28. September 2012 | Veröffentlicht unter Filme.

    [Film] Gamer

    Von

    Genre: Science- Fiction, Action, Thriller
    Regisseur: Brian Taylor, Mark Neveldine
    Darsteller: Gerard Butler, Michael C. Hall, Kyra Sedgwick
    Erscheinungsjahr: 2009
    Spieldauer: 94 Minuten
    Produktionsland: USA
    Trailer
    Amazonlink

    .

    Die Welt in einer undefinierten Zukunft: Die Gesellschaft spielt online. Ihre Avatare in dem an „Second Lfe“ angelehnten Spiel: nicht etwa Figuren aus diversen Pixeln, sondern reale Menschen, die durch Chips in den Gehirnen in den speziell dafür kreierten Szenarien ferngesteuert werden können. Es sind „Schauspieler“, die keinen Einfluss darauf haben, was sie in dieser „halbvirtuellen“ Welt tun. Letzteres gilt auch für die Figuren in „Slayers“, ein Killerspiel, wobei „Killerspiel“ hier durchaus auch wörtlich genommen werden kann, denn die Tode sind echt. Die hier gesteuerten Menschen sind im „realen Leben“ zum Tode Verurteilte und können sich in „Slayers“ ihr Recht auf Leben erkämpfen – nach 30 gewonnenen Gefechten werden sie freigesprochen. Das ist noch niemandem zuvor gelungen, als einziger ist Sträfling Kable, der von Teenager Simon gesteuert wird, wenige Kämpfe vom Freispruch entfernt und hofft auf ein Wiedersehen mit seiner Frau und der gemeinsamen Tochter. Beide werden von der Gesellschaft als Helden gefeiert, die Gefechte werden live auf Großleinwand übertragen.


  18. 21. Mai 2012 | Veröffentlicht unter FC '12, FedCon, Messen&Conventions.

    FedCon #1 Impressionen

    Von

    Es war mal wieder ein Mutter-Tochter-Tag angesagt und wo verbringt man den bitte besser als auf einer ScienceFiction-Convention? Richtig! Unser Weg führte uns nun also am letzten Tag der Con, nämlich am Sonntag, zur 21. FedCon, die nun zum zweiten Mal in Folge in Düsseldorf stattfand.

    Was ist überhaupt die Fettcon? Die Fed(eration)Con(vention) ist Europas größte Science Fiction Convention . Zunächst mit Star Trek als einzigem Thema begonnen, haben sich schon bald viele weitere Fandoms angeschlossen, sei es Star Wars, Firefly oder Starship Troopers. Nebst den obligatorischen Verkaufsständen findet sich hier allerlei mehr: Workshops, Fanaktionen, Ausstellungen und, als Herzstück, das Erleben der Stars. Es ist das eine, sich auf einer Convention mit Gleichgesinnten zu unterhalten, die vielen lustigen bis skurrilen Merchandisingartikel und Kunst jeglicher Form zu bestaunen – doch das andere, „seine“ Stars live zu sehen.


  19. 9. April 2012 | Veröffentlicht unter Gesellschaftsspiel, Spielevorstellungen.

    Kurz präsentiert: Star Trek Catan

    Von

     

    deutscher Verlag: Kosmos
    Herkunft: Deutschland
    Spieler: 3-4
    Dauer: ~75Minuten
    Amazonlink

     

    Über „Die Siedler von Catan“ braucht man vermutlich recht wenig Worte zu verlieren. Als Spiel des Jahres 1995 hat es nicht nur einige Jahre auf dem Buckel, sondern erfreut sich auch immenser Beliebtheit, sodass es die meisten kennen dürften. Im klassischen Catan bauen die Spieler Straßen und Städte, um sich möglichst viele Ressourcen unter den Nagel reissen zu können und letztlich mithilfe von 10 Siegpunkten das Spiel zu gewinnen. Etliche Erweiterungen später, haben es die Siedler von Catan nun auch auf die Brücke der U.S.S. Enterprise geschafft.
    Die diversen Landschaftsfelder wurden kurzerhand durch Planeten mit bestimmtem Ressourcenaufkommen (Dilithium, Sauerstoff..)  ersetzt, die Straßen werden nun durch Raumschiffe dargestellt und die Städte durch Raumstationen. Hier macht einem nicht ein Räuber das Leben schwer, sondern ein garstiges Schiff voller Klingonen. Zum Glück steht einem ein altbekannter Berater, wie etwa Kirk, Spock oder Scotty, zur Seite, mit deren Hilfe bspw. Raumschiffe schneller gebaut werden oder man die Klingonen wieder vertreiben kann.
    Die Spielfiguren sind niedlich designed und mit so einer Optik macht selbst mir (ich bin nicht unbedingt als Freundin des Spiels bekannt ;) ) „Catan“ wieder Spaß.
     .

  20. 8. April 2012 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Iron Sky

    Von

    • Genre: Science-Fiction, Komödie
    • Regisseur: Timo Vuorensola
    • Darsteller: Julia Dietze, Götz Otto, Christopher Kirby
    • Erscheinungsjahr: 2012
    • Spieldauer: 92 Minuten
    • Trailer

    Inhalt: Nazis leben hinter dem Mond und das seit rund 70 Jahren. Von dort aus planen sie, mithilfe des Raumschiffs „Götterdämmerung“ zum geeigneten Zeitpunkt die Weltherrschaft an sich zu reissen um den arischen Geist zu verbreiten. Als ein ausgerechnet afroamerikanischer Astronaut den Mond behüpft und von den Mondnazis gefangen genommen wird, gerät der Stein ins Rollen und der Mond ins Wanken.