1. 21. Juli 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Star Trek Beyond: 5 gute Gründe, doch noch ins Kino zu gehen

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    Viel spricht gegen diesen dreizehnten Star Trek-Film: Regie führt Justin Lin, der sich für „Fast and Furious“ verantwortlich zeigt und dem manche höchstens ihre Star Trek-Actionfiguren anvertrauen würden, es ist ein Film „ungerader Nummer“ und irgendwie stehen ohnehin viele Trekkies mit dem Reboot auf Kriegsfuß. Es sei zu glatt, zu neu, zu uncharmant, zu wenig Star Trek. Kann man sich Beyond dennoch ansehen? Dieser Film, in dem es Kirk und Co getrennt voneinander auf einen fremden Planeten verschlägt, in dem die Enterprise zerstört, nahezu vernichtet wird und in dem es wieder gegen einen übermächtigen Antagonisten geht? – Ich war im Kino. Und kann euch zumindest meine bescheidene Meinung darlegen:

    Ja. Der Film lohnt sich. Warum? Darum:

    • Das Trio Infernale ist wieder da. Kirk, Pille, Spock, das Triforce star trekscher Macht wird hier gekonnt und in altbekannt augenzwinkernder Manier in Szene gesetzt. Wir erleben hier eine erwachende Bromance zwischen Pille und Spock live mit, können über diesen und jenen Schlagabtausch herzlich lachen und gerade diese drei Figuren sind es, die besonders Leben in die Riege der Crew einzuhauchen vermögen. Besonders betonen möchte ich an dieser Stelle Karl Urban, der Pille auf den Punkt verkörpert. Er lässt McCoy mit dessen trockenem Humor wiederaufleben, dass es eine wahre Freude ist. Pille for president!
    • Es gibt (humorvolle) Referenzen. Stein und Fels aus Pappmaché. Kirk mit zerrissenem Shirt. „Ich bin Arzt, kein …!“. Aufgeplusterte Lebensformen, die insbesondere mit Masse beeindrucken. Ein schmales Retrofeeling schiebt sich durch den Hochglanz der Optik und verbreitet ein wohliges Flair. Charmant werden Brücken zu TOS geschlagen, die unterhaltsam durch die zuweilen lose wirkende Handlung tragen. Es ist neu – und zugleich dezent alt. Und das ist gut so.
    • Die Bildgewalt ist Wahnsinn. Ja, „Buh“, Effekte sind die glitzernd triefenden Arschlöcher der Filmkultur. Doch weshalb sollte nicht etwas gewürdigt werden, das essentiell für dieses Medium ist? Sehenden Auges gehen wir ins Kino, optische Reize sind es, die uns die zwei Stunden hinweg begleiten. Wuchtig, brillant, dreckig und beeindruckend; so wird der Weltraum, wird der fremde Planet visualisiert, in all ihrer Pracht. Weltraumschlachten, die rasant und spannend wirken selbst wenn man das Ende bereits erahnt. Doch wen kümmert es, wenn man bereits auf das befreite Gelächter der Crew am Ende des Films wartet, wenn man das Ende bereits zu kennen glaubt – wenn der Weg dorthin doch das Ziel ist? Die Bilder sind schlichtweg beeindruckend und machen Spaß.
    • Die Figuren machen Spaß. Nicht nur die bereits bekannten Gesichter, auch neu hinzugekommene wie die Kriegerin Jaylah, gespielt von Sofia Boutella sind es wert, betrachtet zu werden. Es sind keine flachen Figuren, seien sie weiblich, homosexuell oder weiß; keine Abziehfigürchen, sondern Menschen mit Profil und ohne großes Klischee. Sicher: Wir finden hier Archetypen vor: Den Draufgänger, die kühle Intelligente, den Zyniker, doch sind es die Facetten, die sie zum schillern bringen. Gerade Jaylah hat mich überzeugt. Ich mag ihr Charakterkonzept, ihr Auftreten, ihren Stil. Selbst der Antagonist Krall, gespielt von Idris Elba, bildet da keine Ausnahme. er ist der bislang für mich beste Schurke des Reboots. Mit Abstand.
    • Er ist kurzweilig. Er macht Spaß. Raumschiffe werden originell eingesetzt. Ich habe mich nicht gelangweilt. Kurz: Ich fand ihn gut.

    Nein,

    Beyond ist keine Offenbarung. Hier werden keine philosophischen Fragen aufgeworfen oder gar tiefgründig erschürft. Auch steht eher die Optik im Vordergrund denn der Plot, der an mancher Stelle recht dünn daherkommt und bei dem Spock sicher ab und an skeptisch die Augenbraue erheben würde. Gut unterhalten gefühlt habe ich mich allemal und er hat die beiden bisherigen Filme des Reboots überholt.

    Das Reboot ist noch immer, trotz aller Referenzen, nicht das „alte Star Trek“. Das will es aber auch gar nicht sein. Und das ist ok – wenn man sich darauf einlassen kann und Actionkino nicht grundsätzlich verteufelt.


    Genre: Sci-Fi, Action
    Regisseur: Justin Lin
    Schauspieler:
     Chris Pine, Zachary Quinto, Anton Yelchin, Simon Pegg
    Erscheinungsjahr:
    2016
    Spieldauer:
    123 Minuten
    Originalton: Englisch
    Trailer | Vorbestellen


  2. 17. Mai 2016 | Veröffentlicht unter FC '16, FedCon, Messen&Conventions.

    Das war die FedCon 25

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    Wie kann man 50 Jahre Star Trek gebührend feiern? Mit einer zu großen Teilen diesem Franchise gewidmeten Convention beispielsweise! Kein Wunder also, dass es zwei Zeitzeuginnen-Generationen letztes Wochenende auf die FedCon verschlug. Anbei nun mein äußerst subjektiver Erlebnisbericht:

    9:00 Ich bin von Congängern umgeben. Nein, ich bin noch nicht im Bonner Maritim Hotel angekommen, sondern habe einen ersten Schritt in die morgendliche Straßenbahn gesetzt. Das, was nun folgt, wird einigen nicht gefallen: Doch ja, es gibt tatsächlich einen Grund für die Erfindung des Deodorants und ich finde es nicht OK, dass manche offenbar wieder und wieder Gefallen daran finden, gewisse Klischees zu unterstützen. Möge der Stinkstorm beginnen. Ich bin gewappnet und stehe zu meinem Anliegen.

    9:30 Wenig später bin ich dann endlich auch tatsächlich auf der FedCon und fühle mich plötzlich wie ein heimelig in „Chief’s Special“ eingewickeltes Nerdwesen. Neben Trekkies und Reys nehmen wir den ersten Kaffee zu uns, um uns für die nächsten Stunden zu wappnen – ich freue mich! Die Umstehenden offenbar auch, denn ich sehe in fast ausschließlich begeisterte Gesichter! Bis ich an einem Spiegel vorbeilaufe natürlich. „Die FedCon. Unendliche Weiten.“ – Kaum etwas wäre unzutreffender als solch eine Aussage. Kaum von Düsseldorf nach Bonn umgezogen, fühlt sich die FedCon irgendwie eng an. Kennt ihr die Shirts von der Ärzte-Tour? „Es war eng.“ So eines hätte ich gerne von der FedCon. Dank der Verlosung „Geeeewinnegewinnegewinne!“ mitten im Gang fühle ich mich auch spontan auf die gamescom versetzt. Mein Stresspegel steigt und wir flüchten in die erste Etage zu den wunderbaren Ausstellungen. Raumpatrouille Orion! Kunstwerke! Miniaturausgaben der Enterprise! Hurra!

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    12:00 Schwupps, renne ich in einen Blogleser. „Hey, dein Gesicht kenne ich doch!“ Hurra, jetzt kennst du auch meine unglaubliche Spontaneität bei diesen Dingen! Für das nächste Mal werde ich einen Text auswendig lernen, der mich intelligent erscheinen lässt! „Hey, nett, dich kennenzulernen! Ach, wusstest du eigentlich, dass in der Quantenmechanik der Zustand durch einen Vektor im Hilbertraum wiedergegeben wird? Dabei ist zu berücksichtigen, dass zwei verschiedene Vektoren genau dann denselben physikalischen Zustand bezeichnen, wenn sie sich nur um einen konstanten Zahlenfaktor unterscheiden! Cool, oder? Viel Spaß noch auf der Con!“ [/überhaupt nicht aus der Wikipedia zitiert]

    Schlange213:30 Nach Kaffee Nummer 2 machen wir uns zu den Panels auf – und landen am Ende einer erstaunlich langen Schlange. Bauen sie noch immer um? Dürfen wir noch nicht rein? Doch. Also halb. Die ebenfalls zahlenden (fast 50€) Tagesgäste müssen erstmal draußen bleiben, während die Wochenticketbesitzer fröhlich winkend an uns vorbei in den Saal schlendern. „Bei Überfüllung kann es sein, dass Tageskartenbesitzer die Panels nicht besuchen dürfen.“ Gut. Das ist eine Sache für sich, die ich an sich nicht OK finde, aber immerhin so an der Kasse zu lesen ist. Der Punkt ist der: Es war nicht überfüllt. Die Plätze wurden en masse für imaginäre Wochenendler freigehalten. Warum kommt man plötzlich auf die Idee, dass der obere Saalbereich für Wochenticketbesitzer wäre, wo es doch all die Jahre zuvor anders gehandhabt wurde? Unverständnis und offener Unmut auch bei den anderen Wartenden um uns herum. Verständlich, wie ich finde. Letztlich werden einige aus der Schlange dann doch – reichlich verspätet – in den Saal – unten zu den Wochenticketbesitzern – verfrachtet und durften Marina Sirtis bewundern.

    14:30 Marina Sirtis, bekannt als Deanna Troi aus TNG, erweist sich als wunderbar selbstironische, unterhaltsame Person, der ich gerne zuhöre! Sie erzählt, dass man sie ob ihrer lauten, direkten Art sicher schon mehrfach umgebracht hätte, wenn sie nicht zufälligerweise auch noch witzig wäre, sie plaudert über das „Je mehr Ausschnitt, desto weniger Hirn“ -Phänomen und plädiert lautstark dafür, dass die Tagesgäste auch endlich reinkommen dürfen. Ich mag die Frau! Mit ihr kann man sich sicher an die Bar setzen und ein Bierchen trinken! Die nach ihr kommende Chase Masterson (Leeta, DS9) ist dagegen nicht ganz mein Fall, weshalb mein herzallerliebster Nerdblogkompagnon Thilo und ich die Zeit nutzen und wichtige Handpuppen entwerfen. George Takei letztlich ist ein gewohnt netter Herr, der über wichtige Dinge wie Diversität in der Filmindustrie, #oscarssowhite und gay rights spricht. Sehr interessantes Panel einer ebenso interessanten und engagierten Person!

    16:00 Wir setzen uns zu Stefan in die höchst angenehm ruhige Bar und werden zum epischen Geek-Quartett. Es gibt Kölsch. Für 3€ das Gläschen. Das Speiseangebot ist in Ordnung, trifft jedoch nicht meinen Geschmack und vermisst habe ich ein paar Snacks oder Kuchen. Wir verbringen die nächsten beiden Stunden damit, intelligente Dinge zu tun. [Womit ich nicht vertuschen möchte, dass wir in Wahrheit alberne und infantile Witze machen.]

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    18:00 Wir wandern zu den letzten Panels. Überraschung: Die Schlange ist fort. Einfach so! Wir spazieren wie gewohnt auf die Tagesticketplätze. Die Sicht war schonmal besser. Aber hey, wofür hat man denn den Zoom der Kamera! Eben! Außerdem hätten wir uns auch früher Plätze suchen können, aber stattdessen mussten wir ja herumtrödeln! Karl Urban (HdR, die neue Star Trek-Verfilmung) gibt sich souverän und zurückhaltend-charmant und Terry Farrell (DS9) offen wie kritisch. So berichtet sie beispielsweise in sehr klaren Formulierungen und aus ihrer Sicht über ihre vermeintliche Kündigung bei DS9 und die Rolle der Frau in Hollywood. Wenig später zeigt sich William Shatner, Highlight für viele. Ein Mensch, der die Bühne auskostet und ausfüllt. Ausschweifend („Mr Shatner, wie haben Sie es geschafft, beim Kampf mit dem Gorn ernst zu bleiben?“ – „Tja, damals hatten wir wirklich wenig Geld zur Verfügung, die Episoden kosteten damals nur einen Bruchteil […] Und dann kam Star Trek V, bei dem ich Regie führte [… 15 Minuten später] Um jetzt mal wieder zum Gorn zurückzukommen…“) beantwortet er die Fragen der Fans und thematisiert dabei nicht nur Star Trek V, sondern auch die eigene Sterblichkeit und den Clinch mit George Takei.

    20:00 Es wird spät im Geekland. Meine Mutter verabschiedet sich und hinterlässt ein tiefes Loch im Geek-Quartett, das wir aber bald mit Nici auffüllen. Ich bestelle mir einen „Uhura“. Weizen mit Blue Curacao. Der Grund ist simpel: Es ist grünes Bier und sieht erfrischend aus! Betonung auf „sieht“, denn ich habe selten etwas ekligeres getrunken. Doch viele scheinen es zu mögen, daher hat es seine Daseinsberechtigung! Ich steige auf Kölsch um.

    ~22:00 Obwohl es hier vermutlich aufgrund meiner Deokritik so wirkt, als würde ich Congänger verabscheuen: Das stimmt nicht! Absolut nicht! Ich mag Geeks! Hey, ich bin selber einer und die Macht ist mit dir, Gandalf! Also freue ich mich auch auf die Party nach der Con. Man tanzt. Nicht immer gut, aber ja, es macht Spaß! So lässt man Conventions ausklingen! Ein schöner Abschluss einer insgesamt schönen Con!

    Ein cooles Video hat Nici hinterlassen. Ab 10.30 oder so kann man mich am Rande auch tanzen sehen. Haha. „Tanzen“. Nennen wir es lieber „zappeln“.

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  3. 8. Mai 2016 | Veröffentlicht unter FC '16, FedCon, Messen&Conventions.

    FedCon, anyone?

    Von

    „Gee, Guddy. What do you want to do next weekend?“ – „The same thing we do every con-weekend, Pinky – try to take over the FedCon!“

    Ihr habt wahrscheinlich schon von ihr gehört, dieser „FedCon„, schließlich erzähle ich euch jedes Jahr um diese Zeit von diesem Event. Mein erstes Mal war ich 2012 in ihr, 2013 konnte ich auch nicht auslassen, 2014 hielt ich ihr noch immer die Treue und an die FedCon 2015 kann ich aufgrund des anwesenden BSG-Casts nur mit fangirlymäßig wild klopfendem Herzen zurück denken.

    2016 also, an diesem langen Pfingswochenende vom 13. bis zum 16. Mai. Leider, leider diesmal in Bonn, statt Düsseldorf. William Shatner wird dort sein, George Takei, Karl Urban, Walter Koenig und noch ein paar mehr illustre Gäste, die ich nicht alle nennen möchte, da ich meinen einzigen, tippfähigen Finger nicht allzu sehr abnutzen möchte. (Deswegen diktiere ich meiner Katze auch das Roman-Manuskript.) Das vollständige Programm könnt ihr hier einsehen.

    Doch zur Masterfrage: Wird jemand von euch dort sein? Ich werde definitiv am Sonntag dort aufschlagen, mich in ein paar Panel setzen und mehr oder weniger medienwirksam an einem Kaffee nuckeln, da ich Samstag Abend Cocktails trinken muss und Koffein brauchen werde. Mein Leben ist hart und grausam, ich weiß. Und wen ich ganz viel Glück habe… werde ich an jenem Sonntag Abend auf der FedCon Party (so denn eine stattfindet) auch tanzen können und nicht von einem garstigen Herrn mit silberner Mähne kackendreist versetzt werden, nur weil seine alten Knochen zu müde waren! (Ich sagte ja: Mein Leben ist schlimm.)


  4. 6. Mai 2015 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    Serienparade: Erste Schritte

    Von

    Spontan dachte ich mir: Ach komm. Mach mal bei einer Blogparade zum Thema Serien mit, schließlich gucke ich Serien gerne auch mal exzessiv. Initiiert wird die Reihe von Frau Margarete, die einen privaten Blog mit den Schwerpunkten Filme und, Suprise, Serien führt. Sie sagt zum dieswöchigen Thema:

    ERSTE SCHRITTE: MIT WELCHER SERIE HAT ALLES ANGEFANGEN?

    Welche Serie hat dich zuerst in ihren Bann gezogen? Nach welcher Serie warst du zum ersten Mal süchtig? Gemeint sind solche Serien, die tatsächlich für Erwachsene oder zumindest für Jugendliche gedacht sind, die typischen Zeichentrick- und Animeserien für Kinder fallen damit raus.

    Wer mich und meinen Blog und vor allem meinen Youtubechanel ein wenig kennt oder verfolgt, wird meine Antwort auf die Frage meiner Einstiegsdroge vermutlich bereits kennen, aber ich gehe davon aus, dass die wenigsten alle meine Beiträge sehen ;). Die Teenage Mutant Ninja Turtles, all die Disneyserien wie Gummibärenbande, Duck Tales oder auch die Gargoyles und Pinky & the Brain – all das habe ich natürlich unheimlich gerne gesehen, aber ein richtiger Fan mit allem was dazu gehört, wurde ich erst durch Star Trek.

    Wie ich mit ~8 Jahren an die Serie kam, hatte ich irgendwo bereits erzählt, hier die Kurzfassung: Ich habe sie im wahrsten Sinne des Wortes über zwei Ecken (=spiegelnde Flächen) auf der unbequemen Treppe sitzend heimlich geguckt, während meine Mutter von nichts wusste. Für sie war ich für die Serie noch zu jung, das wussten wir beide. Als sie es schließlich mitbekam, war es natürlich zu spät. Ich hatte ohnehin schon so viele Redshirts sterben sehen, da kam es auf die paar mehr jetzt auch nicht mehr an.

    Natürlich saß dann bald die ganze Familie abends vor dem Bildschirm. Ich konnte nicht genug von Kirk, Spock und Co. bekommen, ließ mir von meiner Mutter zu Karneval die Uniform nähen und entdeckte auch bald ihr Bücherregal für mich. Kaum dass ich eine Episode gesehen habe, musste ich sie gleich nachlesen – denn natürlich besitzt meine Mutter nicht nur losgelöste Star Trek Romane, sondern auch die Episodenbücher gleich dazu. Das ganze Star Trek-Universum faszinierte mich: Die Planeten, die Charaktere, aber auch das Franchise (ja, wir hatten auch Spielzeugphaser und -kommunikatoren) und die Leute dahinter, angefangen von den Schauspielern bishin zur Maske, Regie und Autoren. Für keine Serie zuvor hatte ich solch eine Leidenschaft entwickelt.

    Es kamen noch viele, viele andere Serien, für die mein Herz schlug und schlägt, doch Star Trek war einfach meine erste. Mittlerweile stehe ich auf ganz anderen Kram. Nicht auf abgeschlossene One Shots oder Monsters of the Week, sondern auf allumfassende, tiefgehende und breit fächernde Storylines. Sowas wie Battlestar Galactica, The Walking Dead oder auch Jericho. Dass Star Trek mich trotzdem begeistern würde, selbst wenn ich es jetzt erst kennenlernen würde, davon gehe ich aus! Der dezent selbstironische Humor gerade in der deutschen Übersetzung, die Dynamik zwischen dem Hauptcast, die Philosophie, die immer mitschwingt… das ist einfach großartig.

    Was war denn eure Einstiegsdroge ins Seriengefilde? :)

    (Ein Trekkie überspringt keine Generation!)

  5. 28. Februar 2015 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    He lived long and prosper

    Von

    Normalerweise lässt mich der Tod einer bekannten Persönlichkeit relativ kalt. Schließlich kannte ich denjenigen nicht und würde ich um jeden Verstorbenen trauern, würde ich meines Lebens wohl nicht mehr froh werden. Ich lese die Nachricht über den Tod, denke mir „schade“ und ziehe vorbei. Dieses Mal war es ein wenig anders.

    Gestern ist im Alter von 83 Jahren Leonard Nimoy verstorben. Viel wurde und wird in diesen Tagen über ihn geschrieben, sein Lebenslauf wird seziert und seine Karriere beleuchtet. Bilder und Zitate von Spock überschwemmen das Internet wie eine Tribbleinvasion . Denn natürlich: Nimoy war Spock – und war es doch nicht. Seine Beziehung zu dieser Figur war, wie ich es aufgrund seiner (teilweise dezent ironisch angehauchten) Autobiographien und Interviews mit ihm beurteilen würde, eine gespaltene. So stark  mit einer Figur, ja mit einer ganzen Ideologie identifiziert zu werden, ist sicher Segen und Fluch zugleich. Nimoy kokettierte mitunter gerne mit dem Bild des Vulkaniers. Mit Spock und dessen Vulkaniergruß prägte er das Bild von Star Trek wie kein anderer.

    VulanFür mich war er nicht nur Spock – aber doch hauptsächlich. Sehr wenige Schauspieler haben mich mein ganzes Leben lang begleitet. Die, die es taten, spielten in meiner ersten großen Serienliebe Star Trek mit. Spock war nie mein Lieblingscharakter, doch die Darstellung hat mich immer tief beeindruckt und mir neue Sichtweisen aufgezeigt. Star Trek insgesamt war, obwohl nur eine Serie, prägend für mich. Sie steht mitunter für Toleranz anderen Kulturen gegenüber und der Halb-Vulkanier Spock war für mich als junges Mädchen das Aushängeschild für diesen Wert. Hätte ein anderer als Nimoy Spock derart verkörpern können?

    Mich hat die Nachricht seines Todes wirklich getroffen. Er war in keinem Alter, in dem man sagen würde: „Och. Das ist aber viel zu früh…“ und dennoch ist es für mich genau das: Zu früh. Ich bin mit „ihm“ aufgewachsen, habe gerne Neuigkeiten über ihn und seine eigenwillige Kunst erfahren und mich über jedes neue Interview mit ihm gefreut. Die Art, wie er gerade mit alten Star Trek-Kollegen umging, hat mir gefallen und mir jedes Mal ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Hier ist übrigens ein Interview mit William Shatner, das zwei Tage vor Nimoys Tod geführt worden ist.

    10256171_919986198044107_2375870188113511951_nDa ich sehr jung begonnen habe, Star Trek zu schauen, ist es für mich etwas unwirklich. Die Darsteller waren „immer schon da“ und obwohl es selbstverständlich nicht so ist, dass mit ihnen auch Star Trek an sich sterben würde, fühlt es sich für mich ein wenig so an. Ja, ich bin ein wenig betrübt. Obwohl er keine Person war, die ich persönlich gekannt habe.

    Er war nicht Spock. Aber dass ihn so viele mit dieser fiktiven Figur verbinden, ist nichts Schlechtes. Im Gegenteil. Ich denke, dass es ehrt, in gewisser Weise macht es ihn unsterblich. Ich freue mich darüber, dass er einen großen Teil dazu beigetragen hat, Star Trek mit Herz und Seele zu füllen.


  6. 6. Juni 2014 | Veröffentlicht unter FC '14, FedCon, Messen&Conventions.

    FedCon 23

    Von

    Vom 29.Mai bis zum 1. Juni fand sie wieder statt: Die FedCon. Ja, ich bin Wiederholungstäterin und doch kann ich mich von einer gewissen Faszination und jugendlichem Staunen nicht ganz freisprechen. Es geht mir nicht nur um die Cosplays und das feilgebotene Merchandise, denn das sind Dinge, die man auch auf ordinären Conventions finden kann. Nein, es ist schon das ganz besondere FedCon-Feeling, das in Kombination mit den vielen Gaststars eine wunderbare Mischung ergibt.

    Der mehr oder minder treu ergebene Blogleser wird bereits wissen, um was es sich bei der FedCon handelt, für die Neulinge sei sie kurz erklärt:

    More »
    Die Fed(eration) Con(vention) findet seit 1992 jährlich statt, wobei sich der Austragungsort in den letzten Jahren auf Düsseldorf eingependelt hat. Nebst Vorträge von Experten zu Science-Fiction Themen wie etwa das Beamen bilden vor allen Dingen Schauspieler aus Film und insbesondere Serien den Mittelpunkt, die in den sogenannten Panels den Gästen Rede und Antwort stehen. In eine umrahmende, kleine Show gebettet, präsentiert sich hier Entertainment, das man längst nicht überall finden kann. Diese besonderen Momente mit den „Stars“ lassen sich zudem noch auf Autogramme und gemeinsame Fotos ausweiten, die für ein paar Sekunden das Fanherz deutlich höher schlagen lassen. Seit Beginn der Con waren unter anderem Leonard Nimoy, Wil Wheaton, William Shatner und Summer Glau zu Gast.

    000Auch in diesem Jahr war die Schar an Stargästen und die damit verbundenen Fandoms breit gefächert: Alexander Siddig und Nana Visitor etwa aus DS9, Richard Dean Anderson und Amanda Tapping aus Stargate, Holly Marie Combs und Shannen Doherty aus Charmed und Nichelle Nichols aus TOS, um nur einen kleinen Teil zu nennen. Besonders Nichelle Nichols, die das Publikum zu Standing Ovations hinriss und Richard Dean Anderson, dessen Autogramm fast 100€ kostete waren gern gesehene Gäste. Auf ihre Panels werde ich auch noch eingehen, allerdings in einem gesonderten Blogartikel, bevor das hier noch Ausmaße einer Masterarbeit annimmt!

    Da ich an zweien der vier Tage alleine unterwegs war, habe ich mich ein wenig unter das lustige Völkchen gemischt und mich mit den Gästen unterhalten. Besonders gefreut hat es mich natürlich, nicht nur Raine kurz beim Burgeressen beobachten zu können, sondern auch zwei Youtubeabonnenten von mir getroffen zu haben. Falls ihr das hier lest: (natürlich tut ihr das! ;) ) Das Bier war eine gute Wahl! Beide waren Con-Newbies, wobei sie besonders die Aussicht auf die Stargate-Gäste nach Düsseldorf gelockt hat. Über 150€ hat jeder von ihnen allein für Fotos mit ihren Stars ausgegeben. Was für andere vollkommen unverständlich ist, erklärt einer von ihnen mit leuchtenden Augen:


  7. 11. Januar 2014 | Veröffentlicht unter rund um Serien, Serien.

    Ein Keller im Zeichen der Enterprise

    Von

    1499377_10202339743188653_2098140930_nWas tut man, wenn der Keller mal wieder renoviert werden muss? Na, man baut daraus einfach eine zweite Enterprise! Die Kanadierin Line Rainville hat sich für umgerechnet rund 22.000€ ihren Kindheitstraum erfüllt und ihren Keller über einen Zeitraum von zwei Jahren hinweg nach dem Vorbild der NCC-1701 originalen Serie eingerichtet und modifiziert. Hilfe bekam sie von einem Designer, der selber keine einzige Episode gesehen hat, ihr jedoch einiges an Inpiration geben konnte, sowie einigen Freunden. Vom Schlaf- über Wohnzimmer bishin zum Bad: Kein Zimmer des Kellers blieb von ihrer Renovierwut verschont.

    Nun, da die Wohnung im neuem, futuristischem Licht erstrahlt, kann sie sich auch wirklich sehen lassen, da Line Rainville Liebe zum Detail bewiesen hat. So bezog sie etwa über eBay Buttonrepliken, die sie mit der passenden Farbe bepinselte und lässt auch die Tribbles-Fraktion nicht traurig zurück. Wenn ihr Nahrungsreplikator funktionieren würde, wäre das natürlich das Sahnehäubchen! Dabei hat sie sich keiner Pläne bedient, sondern sich vermehrt auf ihre Intuition verlassen: Wo etwas hineinpassen könnte, hat sie es einfach hingebaut und dabei handwerkliches Geschick bewiesen – und natürlich auch das ein oder andere glückliche Händchen beim Finden und Kaufen diverser Replika wie etwa das 3D-Schach oder einen Tricorder.

    Natürlich nutzt sie ihren Keller auch hin und wieder, um sich in passendem Ambiente die Serien und Filme des Star Trek Universums anzusehen. Ich würde es auch tun! Warum habe ich keine 20.000€, um mir selber meinen imaginären Keller derart einzurichten? So ein Star Trek – Heimkino hat auf jeden Fall etwas!

    Bleibt nur noch eine Frage zu klären: Sollte man beim Betreten des Kellers lieber ein blaues, statt rotes Shirt tragen?

    Link zu einer Video-Roomtour | Line Rainvilles Twitter

     

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    via: cnet.com


  8. 11. Juni 2013 | Veröffentlicht unter Dreckiger Rest, Kleidung&Schmuck.

    Ist es Star Wars? Ist es das A-Team? Was ist es?!

    Von

    Ein kleiner Schwank aus dem fidelen Leben eines Geeks.

    Sie ist klein, sie leuchtet je nach Lichteinfall silbern, blau oder türkis und sie ist auffälliger als eine um den Hals gelegte Cheeseburgerkomposition: die Starfleet-Kette. Bekommen auf der diesjährigen FedCon, habe ich sie nun bereits an vielen Orten getragen. Von meiner Handschellenkette abgesehen, ist sie schon jetzt mein meistangesprochenstes Accessoire. Hier ein paar der schönsten Anmerkungen, nach Orten sortiert:

    Der Polterabend von zwei meiner besten Freunde

    • „Ist das nicht das eine da… von Star Wars?“ – „Blödsinn! Das ist doch von Starship Troopers!“
    • „Dass die Jugend von heute das noch kennt!“
    • „Bleiben Sie mal stehen… [Mit Blick auf mein Dekollete] Hm nee, kenn‘ ich doch nicht.“
    • „Warum trägst du ein A um den Hals? öÖ“ „Weil ich einfach ein Fan des A-Teams bin!“

    Die Bushaltestelle meines Vertrauens

    • [starrt mir ins Dekollete] „Sajen Se mal. Sind Sie so ein komischer Trekkie?!“
    • [Starrt erst auf die Kette, dann orientierungslos in mein Gesicht] „Wo gibt’s denn sowas?“
    • „Cool! Das ist doch von Dars Wäider, oder?“

    H&M

    • [guckt mitleidig von meiner Kette auf mich und schüttelt den Kopf]
    • [starrt über einen Kleiderständer hinweg minutenlang mit gerunzelter Stirn auf die Kette, denkt offensichtlich scharf nach und wendet sich dann ihrer Freundin zu] „Irgendwo habe ich das schonmal gesehen.“ [Freundin guckt kurz auf die Kette, winkt ab] „Das hat mein Bruder in groß als Poster so. Irgendwas mit Nerd oder so.“

    In einer Disco in Essen

    • „Ist das irgendwie was mit Lesbenerkennungszeichen?“
    • [Mit fachlich kompetenter Miene] „Ich finde es immer cool, wenn eine Frau auch Star Wars kennt!“

    .

    Und? Hättet ihr es gewusst?


  9. 20. Mai 2013 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Star Trek Into Darkness

    Von


    Genre: Sci-Fi, Action
    Regisseur:
    J.J. Abrams
    Darsteller
    : Chris Pine, Zachary Quinto, Benedict Cumberbatch
    Premierejahr:
    2013
    Spieldauer:
    132 Minuten
    Trailer
    Redshirts: Oh ja
    .


    Inhalt

    Kirk verletzt wieder einmal die heiligen Regeln, weshalb ihm die Enterprise fortgenommen und er als erster Offizier an die Seite von Pike gestellt, während Spock strafversetzt wird. So beginnt ein gemütliches Schippern durch den Weltraum mit völlig vertauschten, aufgesplitteten Rollen, und…

    Nein, „zum Glück“ kommt es Dank des ehemaligen Flottenffiziers Harrison zu zwei schweren Anschlägen in London, bei dem einige Führungspositionen der Sternenflotte, unter anderem Pike, getötet werden. Der Verantwortliche soll vom wieder zum Captain erhobenen Kirk samt wieder unter dessen Fittiche genommenem Spock und der gesamten Enterprise aufgespürt und zur Rechenschaft gezogen werden. Dumm nur, dass sich Harrison ausgerechnet auf dem klingonischen Heimatplaneten Kronos abgesetzt hat – und das ist nur eine von vielen weiteren bösen Überraschungen, die das Abenteuer um die Crew von Kirk nicht zu einem Kinderspaziergang verkommen lassen.


  10. 3. Dezember 2012 | Veröffentlicht unter Allgemein.

    Star Trek – Fan oder Nichtfan, das ist hier die Frage

    Von

    Hurra, das erste Poster zum 2013 erscheinenden Star Trek Film wurde heute veröffentlicht!

    Ein paar Kommentare unter dieser Neuigkeit auf unserer Facebook-Page fand ich doch sehr interessant:

    „Das [s der Film deine Freude an Star Trek zerstört hat] tut mir sehr leid für dich. ;)Meine[Freude an Star Trek] hat er [der 11. Star Trek – Film, 2009] angeheizt“

    „Du bist ja auch kein Star Trek Fan der ersten Stunde gewesen. Und nach dem Statement warst du wohl auch nie Fan.“


  11. 27. November 2012 | Veröffentlicht unter Musik.

    [Band] Five Year Mission – To explore great new songs (+English Interview)

    Von

    (Photos taken by Jennifer Parker)

    Eine auf Star Trek basierende Band unter vielen? Mitnichten, denn weder hört man die typischen, futuristischen Lasersounds, noch ist die Soundqualität mies, wie es leider bei vielen solcher Bands der Fall ist. Nur die „cheesy“ Kostüme – die lassen sich die fünf jungen Männer nicht nehmen, wie Gründer Mike Rittenhouse zugibt. Mit ihm zusammen stehen und rocken vier weitere Trekkies auf der Bühne. Moment: „rocken“? Passt „Star Trek“ und „Rock“ überhaupt zusammen?

    Durchaus! Ihre Musik klingt in Großteilen rockig oder alternativ, wobei sie speziell im zweiten Album auch immer wieder Anwandlungen anderer Musikrichtungen einbauen. Es passt hervorragend zu ihrem Ziel: jede einzelne Episode der Star Trek – Serien musikalisch zu interpretieren. Die Songs unterstreichen den Geist der jeweiligen Episoden und machen primär Spaß zu hören. Mittlerweile arbeiten sie am dritten Album: Year Three. Aktuell läuft auf ihrer Website übrigens eine Umfrage: jeder der Bandmitglieder hat einen Song zu der Episode „Troubles with Tribbles“ beigetragen. Einer davon wird es auf das Album schaffen – nur welcher? Das liegt an uns, den Votern!

    Ich höre die Lieder wirklich gerne, habe immer wieder einen Ohrwurm von ihrer allerersten Single „Miri„, schmunzle über die Videos in ihrem Youtube-Channel wie bspw. die Szene, wo Patrick Adam Baldwin (Jayne, Firefly)auf einer Convention „The Hero of Canton“ vorsingt und hatte auch bei dem E-Mailverkehr meinen Spaß. Absolute Empfehlung von meiner Seite aus für diese durchweg sympathische, lockere Band!

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    Nach den obligatorischen Links: ein kleines „Interview“ mit Mike Rittenhouse (zumindest hauptsächlich *g*).

    Year One auf Amazon | Year Two auf Amazon

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  12. 5. November 2012 | Veröffentlicht unter Allgemein.

    Top 5: TV Themes – Crossover

    Von


    Die Serienlandschaft besticht nicht nur durch einen Haufen interessanter Serien, sondern obendrein auch noch durch nette, eingängige Intros. Im Laufe der Zeit haben sich die Serienthemes immer ein wenig gewandelt: von lang und erklärend zu kurz und knapp, von gesungenen Liedern zu epischen, eigens für die Serie gestalteten instrumentalen Tracks. Zu meinen Lieblingsserienintros gehören natürlich viele von Zeichentrickserien, aber auch alle der unten genannten, die in bestimmte Crossover neu interpretiert worden sind. Zwei verschiedene Intros zusammen gemixt ergeben nicht selten etwas sehr Sehenswertes. Mein persönlicher Favorit dabei: Monk/Voyager. Kennt ihr darüber hinaus noch weitere, gute?


  13. 2. November 2012 | Veröffentlicht unter Allgemein.

    Red Shirts

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    Was haben wohl Drachenzahnärzte, Fensterputzer und Red Shirts gemeinsam? Richtig, die Gefährlichkeit des Jobs. Doch während immerhin noch kein verstorbener Drachenzahnarzt bekannt und selten ein vom Dach rutschender Fensterputzer währenddessen im Fernsehen zu besichtigen war, sieht das bei den Red Shirts ganz anders aus. Was genau sind „Red Shirts“ eigentlich? Zunächst  sind mit „Red Shirts“ zunächst jene fiktiven Charaktere der originalen  Star Trek (TOS) – Serie gemeint, deren Starfleetuniform-Oberteil eine rote Färbung hat: das ist sowohl bei Ingenieuren, als auch Sicherheitsleuten der Fall.

    Bekannt geworden ist ihre Gruppierung allerdings durch den simplen Fakt: sie sterben überproportional oft, sind die Kennys der Sternenflotte und ihre Sterblichkeit fast so hoch wie die einer Mutter eines Disney-Filmes! Sie machen 73% aller der in Star Trek: TOS gestorbenen Crewmitglieder aus. Immer, wenn Kirk & Co auf einen Planeten herunter beamen und ein Red Shirt dabei ist, kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass dieses zuerst stirbt. Ob es auf als Steine verkleidete Bomben tritt, vom Felsen gestoßen oder erschossen wird – die Tode sind mannigfaltig.


  14. 24. August 2012 | Veröffentlicht unter Internetfundstücke, Offtopic.

    [Künstler] Darren Carnall

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    Darren Carnall hatte irgendwann die Nase voll: Actionfiguren und Miniskulpturen diverser Stars und fiktiver Figuren waren schön und gut – doch sehen leider die wenigsten so aus, wie sie aussehen sollen. Mal ist die Nase zu dick, die Augen zu dilettantisch bepinselt oder Spock sieht gar aus wie Chewbacca…. das muss ein Ende haben. So setzte sich der Brite eines schönen Sommertages (Anm.d.Red.: vielleicht war es auch ein graukalter Wintertag. Klingt nur nicht ganz so schön.) an seinen Schreibtisch und modellierte mit Hammer- und Meisselchen, sowie viel Geduld, Skulpturmasse und ein paar Kleckser Farbe, die Figuren um. Heraus kommen Figuren, die deutlich hochwertiger und schmucker aussehen als die jeweiligen Originale, wie etwa Superman, Legolas oder, besonders auffallend verändert, Ellen Ripley. Mittlerweile verdient er mit solchen Auftragsarbeiten ganz gutes Geld.

    Besonders beeindruckend jedoch finde ich das, was er nun neu für sich entdeckt hat: die komplett eigene Herstellung von Miniskupturen bzw. Miniköpfen. Zwei hat er bereits realisiert: McCoy und Spock, die restliche Classic-Crew soll folgen. Zwar kommt das alles ohne gekotzte Regenbögen, Dr.Who-Crossover und Minimalisierung aus. Doch ich bin fasziniertund will außerdem auch die Köpfe der Classic-Crew im Blumentopf aufgespießt haben.

    Website | Facebook | DeviantArt


  15. 8. August 2012 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Gesucht: Redshirts (Mini-Contest)

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    [unbearbeitetes Artikelbild via Chevronguy, DeviantArt]

    Für ein zukünftiges Posting brauche ich euch! Genauer: alles, was ihr zum Thema „Red Shirts“ zu sagen habt. Ihr habt eine lustige Anekdote aus dem echten Leben oder Rollenspiel? Wurde euch mal über den Fuß gefahren, weil ihr ein rotes Shirt getragen habt oder sterben alle eure Rollenspielchars, sobald sie ein rotes Oberteil tragen? Oder ist euer persönlicher Glücksbringer gar, ganz entgegen dem Klischees, ein rotes Shirt?  Her damit! Sehr gerne nehme ich auch Fotos von euch in euren roten Shirts entgegen – das schönste Foto bekommt eine handsignierte Karikatur von euch im roten Shirt von mir! ;) Wenn genug Bilder zusammen kommen, erstelle ich eine Galerie.

    Es muss keinen direkten Star Trek-Bezug haben. Es geht primär nur um rote Oberteile und kann auch einfach ein sexy gepostes Bild von euch in Rot sein. Spread the word und schickt mir alles an adsini @ gmx.net

    Zur Info für alle Star Trek – Nichtkenner: „Red Shirts“ sind in der Regel die Crewmitglieder, die, speziell in der ClassicSerie, zuerst sterben. Dies wurde zu einer Art Running Gag und der Begriff „Red Shirt“ ist jedem Trekkie ein Begriff.


  16. 2. August 2012 | Veröffentlicht unter Offtopic.

    Blogbuch des Captain: Die Blogger WG – The Next Generation

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    Letztes Jahr im September hatte ich ein paar meiner Lieblingsblogger in eine virtuelle WG gesteckt, um deren Persönlichkeiten in aller Kürze bloßzustellen in Schubladen zu stecken und ihre Blogs somit zu empfehlen. Jetzt wird es wieder Zeit, einen Teil meines Feedreaders zu präsentieren! Die Links vom letzten Mal seht ihr im entsprechenden Posting, denn hier werde ich sie nicht wiederholen, schließlich tauchen bei den neuen Star Trek-Serien – lassen wir Worf einmal außen vor – alte Rollen auch nur als Gaststars auf. Star Trek hat im Übrigen auch Soapcharakter, weshalb es sich auch ganz gut anbietet. Außerdem gefällt mir das Setting dort dezent besser  ;)

    Lange habe ich darüber nachgedacht, wer denn bloß der Captain der U.S.S. Bloggerprise, bei deren Name sich eines jeden Fußnägel aufrollen,  sein könnte. Mir wurden via Twitter ein paar Blogs vorgeschlagen, die definitiv das Szepter innerhalb der Blogosphäre tragen, zufrieden wäre ich damit jedoch nicht, da sie schlichtweg nicht in meinem Reader ansässig sind und das ganze meine WG ist. Meine WG, mein Raumschiff, mein Blog? Ach ja! Dementsprechend wäre ich auch der Captain. Ich werde auch mein Shirt für euch zerreissen, versprochen. Nur ob ich das dann auch bildlich festhalten werde steht auf einem anderen Blatt. Kommen wir jetzt aber endlich zum Blogbuch des Captain, Sternzeit 2012:


  17. 23. Mai 2012 | Veröffentlicht unter FC '12, FedCon, Messen&Conventions.

    FedCon #3 Stargäste

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    Das Wort „Star“ in Verbindung mit berühmten Persönlichkeiten ist mir irgendwie unangenehm. Ich verbinde damit kreischende Teenies, die ihre Justin Bieber- Poster mit funkelnden Herzchen in den Augen hochhalten, ältere Damen, die ihren Florian Silbereisen häkelnd anhimmeln und Soaps, deren Stars im besten Fall später im Dschungelcamp landen. Ich selber neige nicht zum Personenkult. Ich finde immer mal wieder männliche Persönlichkeiten interessant, damals natürlich „süß“ und ich gucke mir bestimmte Schauspieler einfach gerne an. Poster habe ich mir jedoch noch nie von speziellen Menschen aufgehangen, soweit ich mich erinnern kann. Ich habe noch nie nach einem Autogramm gegiert und bin irgendwelchen Popstars nie hinterhergereist oder habe Fanbriefe geschrieben.

    In diesem Fall hier geht es jedoch um fucking Star Trek und damn Science Fiction Serien im Allgemeinen! Um Menschen, die ich schon als Kind vor dem Fernseher sitzend angeschmachtet habe! Ich flog mit Captain Kirk durch unendliche Weiten des Weltraumes, pochte mit Chekov auf die verdammte russische Herkunft eines jeden Produktes und litt mit Kim mit, als er irgendwann verschollen ging. Wie gerne würde ich auch die Darsteller jüngerer Serien live erleben, die mich begeistern: den Supernaturalcast! Game of Thrones! Doch nun, nun sind wir bei Star Trek und Felicia Day, die sich am letzten Tag der FedCon die Ehre gegeben und sich dem Publikum gestellt haben.


  18. 22. Mai 2012 | Veröffentlicht unter FC '12, FedCon, Messen&Conventions.

    FedCon #2 Kreative Fans

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    Die FedCon ist „von Fans für Fans“ und genau das zeigte sich wunderbar in dem Räumchen, der für Fankunst jeglicher Art Platz fand. Von selbstgebasteltenDrWho-Telefonhäusern über Dutzenden nachempfundenen Visitenkarten diverser Genrehelden bishin zu ordinären Malereien war alles vorhanden. Gerade wenn man selber ab und an den Pinsel schwingt, sind solche Ausstellungen immer interessant und man merkt den Werken ihre Liebe zum jeweiligen Fandom an. Vielleicht steuere ich ja auch mal ein Bild dazu bei. Immerhin kann man auch etwas gewinnen! Die Besucher konnten vor Ort ihre Stimme abgeben, die dann zur Closing Ceremony ausgewertet wurden, um die Gewinner der beiden Kategorien per Leinwand und Stimmchen von Garret Wang schließlich dort auszurufen.


  19. 21. Mai 2012 | Veröffentlicht unter FC '12, FedCon, Messen&Conventions.

    FedCon #1 Impressionen

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    Es war mal wieder ein Mutter-Tochter-Tag angesagt und wo verbringt man den bitte besser als auf einer ScienceFiction-Convention? Richtig! Unser Weg führte uns nun also am letzten Tag der Con, nämlich am Sonntag, zur 21. FedCon, die nun zum zweiten Mal in Folge in Düsseldorf stattfand.

    Was ist überhaupt die Fettcon? Die Fed(eration)Con(vention) ist Europas größte Science Fiction Convention . Zunächst mit Star Trek als einzigem Thema begonnen, haben sich schon bald viele weitere Fandoms angeschlossen, sei es Star Wars, Firefly oder Starship Troopers. Nebst den obligatorischen Verkaufsständen findet sich hier allerlei mehr: Workshops, Fanaktionen, Ausstellungen und, als Herzstück, das Erleben der Stars. Es ist das eine, sich auf einer Convention mit Gleichgesinnten zu unterhalten, die vielen lustigen bis skurrilen Merchandisingartikel und Kunst jeglicher Form zu bestaunen – doch das andere, „seine“ Stars live zu sehen.


  20. 9. April 2012 | Veröffentlicht unter Gesellschaftsspiel, Spielevorstellungen.

    Kurz präsentiert: Star Trek Catan

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    deutscher Verlag: Kosmos
    Herkunft: Deutschland
    Spieler: 3-4
    Dauer: ~75Minuten
    Amazonlink

     

    Über „Die Siedler von Catan“ braucht man vermutlich recht wenig Worte zu verlieren. Als Spiel des Jahres 1995 hat es nicht nur einige Jahre auf dem Buckel, sondern erfreut sich auch immenser Beliebtheit, sodass es die meisten kennen dürften. Im klassischen Catan bauen die Spieler Straßen und Städte, um sich möglichst viele Ressourcen unter den Nagel reissen zu können und letztlich mithilfe von 10 Siegpunkten das Spiel zu gewinnen. Etliche Erweiterungen später, haben es die Siedler von Catan nun auch auf die Brücke der U.S.S. Enterprise geschafft.
    Die diversen Landschaftsfelder wurden kurzerhand durch Planeten mit bestimmtem Ressourcenaufkommen (Dilithium, Sauerstoff..)  ersetzt, die Straßen werden nun durch Raumschiffe dargestellt und die Städte durch Raumstationen. Hier macht einem nicht ein Räuber das Leben schwer, sondern ein garstiges Schiff voller Klingonen. Zum Glück steht einem ein altbekannter Berater, wie etwa Kirk, Spock oder Scotty, zur Seite, mit deren Hilfe bspw. Raumschiffe schneller gebaut werden oder man die Klingonen wieder vertreiben kann.
    Die Spielfiguren sind niedlich designed und mit so einer Optik macht selbst mir (ich bin nicht unbedingt als Freundin des Spiels bekannt ;) ) „Catan“ wieder Spaß.
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