1. 11. November 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Trailer.

    Valerian and the City of a Thousand Planets – Trailer

    Von

    Französische Science Fiction kommt nächstes Jahr unter der Führung von „5th Element“ Luc Besson in die Kinos. Das passt gerade gut in unsere Zeit, in der jedes Jahr ein Star Wars-Film das Weihnachtsgeschäft beherrschen wird. Warum genau? Weil die Comics Valérian et Laureline“ (dt.: „Valerian und Veronique“), auf denen der Film basiert, gemeinhin als Inspirationsquelle für George Lucas gelten.
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    Die Comicvorlage wurde 1967 von Autor Pierre Christin und dem Zeichner Jean-Claude Mézières ersonnen und ist bei uns zunächst in den Siebzigern beim „Zack“-Magazin erschienen. Mittlerweile gibt es einige Gesamtausgaben vom Carlsen Verlag, die Abschlussausgabe erschien 2010 unter dem Titel Der Zeitöffner (L’OuvreTemps).
    Die Titelhelden Valerian und Veronique (weshalb ihr Name für die deutsche Version umgeändert wurde, ist schleierhaft) sind Agenten des Raum-Zeit-Service, der seinen Hauptsitz in der interplanetaren Stadt Galaxity hat und von dort aus seine Unternehmungen startet. Gespickt mit allerlei rüsselbehafteten Aliens, fantasievollen Welten und fidelen Zeitsprüngen sind die Comics auch für die heutige Leserschaft zu empfehlen, auch wenn die Macher damalige, tagesaktuelle Problematiken in ihre Werke haben einfließen lassen.
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    Die Verfilmung indes wirkt, dem Trailer nach zu urteilen, wie eine laute Mischung aus 5th Element und Jupiter Ascending, in der unter anderem Dane DeHaan, das Supermodel Cara Delevingne, Clive Owen und Ethan Hawke mehr oder minder tragende Rollen spielen. Bleibt zu hoffen, dass es weniger wie das lauwarme Jupiter Ascenbding daherkommt. Ich bleibe definitiv gespannt!
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    Bloggerkollege Thilo hat sich dem Trailer ü+brigens bereits gestern angenommen, seine Meinung dazu findet ihr hier.


  2. 21. September 2016 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    10 Geekfantasien – und ihre ungeilen Realitäten

    Von

    Das ewige „On a Break-Team“ Ross und Rachel haben es vorgemacht: Geekige Sexfantasien halten nicht immer das, was sie versprechen. Doch nicht nur können sie in der Realität einfach nur unpassend und/oder verquer sein, nein, manche wäre für sich genommen auch noch ziemlich tödlich. Impericus (die holde Weiblichkeit von Slave Leia bis Sylvanas) und ich (die Mannsbilder von Spike bis zum Terminator) haben uns jeweils fünf jener populärer Fantasien und/oder Objekte der Versuchung angenommen und sie ein wenig ob ihrer realen Tauglichkeit hin geprüft.

    Enjoy. Oder eher: Run. RUN FOR YOUR LIFE!

    spike

    Spike – Sex in Zartbitter

    Die Fantasie: Kühl schmiegt sich seine Haut gegen die deine. Ein Schauer der Erwartung rieselt über deinen Körper, als du in seine lüsternen Augen blickst, das Aufblitzen des Mondlichtes auf seinen spitzen Zähnen siehst. Gleich, gleich wird er dich hart gegen die Wand pressen und dich zu der Einen machen, die ihn des Guten bekehren konnte. Ihn, das eigentliche Monster, gefährlich bis zur letzten blondierten Haarspitze. Gleich werdet ihr eins sein. Für immer!

    Die Risiken: Vegane Vampire sind, auch wenn es der Anfangsbuchstabe zu versprechen scheint, eher non-existent und selbst auf Tierblut Umgestiegene dürften rar gesät sein. Dass Spike ausgerechnet mit Dir Normalsterblichen eine Ausnahme macht ist daher dezent unwahrscheinlich. Ja, er könnte dir seine Zähne in die Haut rammen, doch dass sich dies auf einen zarten Liebesbiss beschränken würde dürfte ein Wunschtraum sein. Und selbst wenn er dich nicht als wandelnde Blutbar benutzt so gilt auch Folgendes zu beachten: Nekrophilie ist, mit Recht, eine Straftat. So ergibt sich derer drei Möglichkeiten: a) Ihr reitet frohlockend in den Sonnenaufgang (wobei statt deiner leider Spike endgültig das Zeitliche segnet). b) Er knuspert dich zu Tode. c) Du landest unter Umständen im Knast. Großartig.

    Realisierungsfaktor: ★★☆☆☆  2/5 – Ja, der Anfang könnte noch echt sexy sein. Bis er beißt. Und du heulst.

    Tödlichkeitsfaktor: ♥♥♥♥♡ 4/5 – Es sei denn, du heißt Buffy. Aber das dürfte unwahrscheinlich sein. Wenn doch: OMG, BUFFY, IT’S YOU! Please write me a message!

    stormiesStormtrooper – Weißeste Versuchung

    Die Fantasie: Du. Alleine in einer kargen Zelle tief, tief im Weltall. Er. Ein durch viele Schlachten gestählter Sturmtruppler. Seine Mission: Dich zum Imperator führen. Da gibt es nur ein Problem: Ihr findet euch vom ersten Blick an unglaublich scharf. Als er dich am Arm packt ist es keine Angst, die dich erschauern lässt, sondern erregte Erwartung. Und schon presst du deinen zitternden Leib gegen das blanke Weiß seiner Rüstung. Wer unter der Maske steckt ist dir egal solange er dir das geben kann, was du verdienst.

    Die Risiken: Naja: Du bist in einer Zelle gefangen und stehst Auge in Auge mit dem Feind. Das alleine ist schon ein dezent großer Risikofaktor. Zudem wird es wahrscheinlich mit einer Überwachungskamera aufgenommen und dein nackter Leib bald auf jedem intergalaktischen Phone von Alderaan bis Zeos ll zu sehen sein. Immerhin: Akut tödlich würde diese kurze Liaison vermutlich nicht verlaufen. Weiterer Bonuspunkt: Egal, wo er hinzielt – er wird stets statt dir die Wand treffen. Saubere Sache.

    Realisierungsfaktor: ★☆☆☆☆  1/5 – Ich bin mir ziemlich sicher, dass man in einer solchen Situation keine Lust auf ein erotisches Stelldichein hat.

    Tödlichkeitsfaktor: ♥♡♡♡♡ 1/5 – Ginge es um Red Shirts, wäre zumindest seine Tödlichkeit anzunehmen. So jedoch stirbt wohl keiner von euch beiden.

    daryl-dixonDaryl – Schießt verdammt scharf!

    Die Fantasie: Im Finster der Nacht sitzt du vor einer einsam vor sich hin brennenden Kerze, vor deren Flämmchen Staubkörner wie Feenstaub glitzern. Während draußen aus der Nacht lebensfernes Röcheln erklingt, ewiges Schlurfen und das leise Knacken von Zweigen, dort draußen Tod und Verderben lauert, bist du hier sicher. Mit dem Kopf auf Daryls Brust gebettet lauschst du seinem Herzschlag, spürst seine beruhigende Wärme. Eure Lippen finden sich, in Daryls starken Armen sinkst du hinein in zärtliche Wärme. Ihr seid zwei Lebende im Reich der Toten, die das Leben gebührend zu feiern wissen: Mit unbändiger Lust.

    Die Risiken: Wenn ihr euch vorher nicht gerade mit Sagrotan abgeduscht habt, dürfte es eine delikate Angelegenheit werden. An eurer Haut haftet der Duft des Todes, Daryl hat sich vermutlich seit Monaten keiner Intimwäsche mehr unterzogen und da Walker keine Läuse fressen, (obwohl… warum eigentlich nicht? Möglich!) werden sich die seinen vielleicht bald deinen Körper als neue Mietwohnung aussuchen. Allzu laut darf man seine Triebe in solch einer Welt auch nicht ausleben und ich bin mir nicht ganz sicher, ob Carol eine ernsthafte Rivalin neben sich erdulden wird.

    Realisierungsfaktor: ★★★★☆  4/5 – 6 Staffeln lang keinen Sex – vielleicht wirst du mit entsprechenden Avancen sogar Erfolg haben, wenn du nicht gerade verwest.

    Tödlichkeitsfaktor: ♥♥♡♡♡ 2/5 – Hier kann jeder sterben – doch Daryl macht es zumindest ein bisschen sicherer. (5/5, wenn du auf die Blumen guckst.)

    batmanBatman – Der sexy Ritter

    Die Fantasie: Irgendeine hochtrabende Champagner-Gala in Gotham City. Der Saal ist gefüllt von den wichtigsten Persönlichkeiten der Stadt. Doch all jene verstummen, als du deinen perfekt pedikürten und in einem stilechten Stiletto gehüllten Fuß auf die oberste Stufe der güldenen Treppe setzt, um den Saal mit deiner funkelnden Anwesenheit zu beehren. Alle sehen nur zu dir auf, du Juwel des Abends – und sehen dich von einem Schurken entführt. – Cut. – Kaum gerettet vor dem ätzenden Säurebad sinkst du, Juwel/Damsel in des Batmans Arme. Du hauchst ihm ein Danke ins Ohr, während dir sein männlich herber Duft in die Nase weht. Und hach, seine stahlharten Muskeln, wer braucht da schon Superman? Eben. Ihr versinkt in eure Arme und werdet erst gen Morgen wieder aus dem Taumel der Ekstase erwachen.

    Die Risiken: Wenn ihr nicht gerade von einer seiner zahlreichen Love Interests zerstückelt, angefahren, enthauptet oder bis zur Unkenntlichkeit zerkratzt werdet, ist es vielleicht auch einer der finst’ren Gesellen, die nicht nur ihn töten wollen, sondern im Affekt vielleicht auch dich. Noch wahrscheinlicher jedoch ist, dass hier das Taschentuch gezückt werden muss – allerdings nur aufgrund eines vorzeitigen Tränenergusses. Wer weiß, wann er wieder einmal an seine Eltern und sein hartes Schicksal denken muss? Noch viel mehr als deinen bebenden Busen braucht er wohl eine starke Schulter.

    Realisierungsfaktor: ★★★★☆  4/5 – Er kriegt sie alle, wenn er will. 5 Sterne, wenn du heiß aussiehst.

    Tödlichkeitsfaktor: ♥♥♡♡♡ 2/5 – Hüte dich vor seinen Gespielinnen!

    terminatorTerminator- Der harte Stahl

    Die Fantasie: Du hast es schon immer hart gewollt und was bietet sich da eher an als ein Mann aus Metall? Mit roher Gewalt packt er dich und doch bist du es, die in ihm den weichen Kern erweckt und in ihm einen Funken Menschlichkeit erweckst. Hach, Porno gemischt mit zartester Romantik – wie geil!

    Die Risiken: Wenn er durch die plötzliche Nässe nicht gerade einen Kurzschluss erleidet oder aufgrund von Überhitzung spontan explodiert und euch beide in Stücke reisst, scheint der Koitus mit ihm fast sicher. Fast – denn wer sagt, dass er dich nicht aus Versehen zerquetscht?

    Realisierungsfaktor: ☆☆☆☆☆  0/5 – Null. Es sei denn, du bist ein Toaster. Vielleicht findet er dich dann sexy.

    Tödlichkeitsfaktor: ♥♥♥♥♡ 4/5 – Aufgespießt. Gevierteilt. Zerschossen. Erhöht sich auf 5, wenn du Sarah heißt.

    leiaLeia – Die Sci-Fi Prinzessin

    Die Fantasie: Heißer Wüstensand peitscht gegen das Zelt. Die Sonne brennt während du es dir auf dem Diwan bequem gemacht hast. Prinzessin Leia wird von 2 Sturmtruppen hineingebracht. Natürlich trägt sie den bekannten, goldenen Bikini und das rote Tuch, das wie ein Hauch von Nichts ihre nackten Beine verhüllt. Gerade genug, um eurer Fantasie nur wenig Raum zur Interpretation zu lassen. Willig gibt sie sich euch hin…und zum Glück schaut auch Jabba nicht zu. Ihr seid allein mit eurer Sklavenprinzessin und die wilde Nacht beginnt. Die Nacht, in der sie endlich zur Frau wird.

    Die Risiken: Die werte Leia Organa ist liiert mit Han Solo und dessen Blaster ist ähnlich schnell wie sein loses Mundwerk. Auch Chewbacca möchte man völlig entblößt nur ungern Schamhaar an Körperhaar gegenüber stehen und Lukes Lichtschwert wird dem eurigen einen neuen Spitznamen geben: „Verbrannter Wurm“! Außerdem weiß Leia nicht nur mit den Waffen der Frau zu kämpfen, sondern hat schon Jabba mit eben jenen Ketten erwürgt, die zu ihrer Gefangenschaft dienlich sein sollten. Ihr werdet also entweder erwürgt, erschossen, zersäbelt oder…in Stücke gerissen.

    Realisierungsfaktor: ★☆☆☆☆ 1/5 – Leia wird ihr Skalvenoutfit nur ungern wieder anziehen und Han Solo und Co. Sind recht fix, wenn es darum geht Freunde und Geliebte zu retten. Einziger Pluspunkt: Han Solo und Leia sind Streithähne und so könnt ihr euch vielleicht dazwischen drängen. Aber eben nur sehr, sehr kurz.

    Tödlichkeitsfaktor: ♥♥♡♡♡  2/5 – Vielleicht werdet ihr auch nur in Karbonit eingefroren.

    poison-ivyPoison Ivy – Die Comicbraut

    Die Fantasie: Die Tropen; Schweiß rinnt euch von der Stirn. Ach was sage ich Stirn, Schweiß rinnt euch in Bächen vom Körper. Nicht nur wegen der extrem hohen Luftfeuchtigkeit und diesen merkwürdigen, leuchtenden, süß-betörend duftenden Knospen und Sporen, welche unheilvoll die Luft schwängern. Sondern auch, weil ihr euch voller Vorfreude in den exstatischen Wahnsinn treibt. Poison Ivy erscheint, ihr langes, wallendes Haar leuchtet in einem Rot, das jeden Rotlichtbezirk vor Neid verblassen lässt. Ihre üppigen Hüften schwingen, als sie betont feminin, wie die Verführerin, die sie ist, auf euch zuschreitet und sich langsam, peu á peu entblättert und ihre natürliche Schönheit euch übermannt. Der brennende erste Kuss ihres Schmollmunds benebelt euch die Sinne und ihr schwebt auf einer Woge des Glücks dahin, hinfort, während Ranken vielleicht noch Fesselspiele möglich machen.

    Die Risiken: Poison Ivy hat zunächst einmal eine manische Liebe für Pflanzen. Dann lange nichts, dann vielleicht Batman und physisch perfekte Männer (und Harleys) und dann einen Hass auf den Rest der Menschheit. Ich ordne euch jetzt einfach mal als „Rest der Menschheit“ ein. So wird es sich begeben, dass ihr entweder von kontrollierten Bäumen zertrampelt und zerquetscht werdet, von eben jenen Fesselranken in Stücke gerissen oder von ihrem Kuss um den letzten Verstand gebracht werdet. Poison Ivy ist zudem eine fähige Nahkampfspezialistin und hat selbst Batman schonmal in der animierten Serie besiegt. Eure Chancen, die Behausung dieser grünen Witwe lebendig zu verlassen könnt ihr euch somit an einer fingerlosen Hand abzählen.

    Realisierungsfaktor: ★★★★☆ 4/5 – Sie ist zuweilen schon ein wenig nymphomanisch und wenn ihr ein durchtrainierter Adonis seid kann ich euch nur grünes Licht geben. Wenn nicht sieht es ganz anders aus und eure Fortpflanzung darf bezweifelt werden.

    Tödlichkeitsfaktor: ♥♥♥♡♡  3/5 – Vielleicht rettet euch Batman, oder peinlicher… eventuell sogar Robin.

    friendship-is-magicMy Little Pony – Animalisches „Vergnügen“

    Die Fantasie: Hier muss ich leider ein wenig passen. Solche Aktivitäten mit kleinen Ponies haben mich bisher noch nicht einmal in meiner Fantasie besucht. Viele andere scheinen darüber aber doch den ein oder anderen Gedanken zu verlieren und die werten Bronies sind damit nicht alleine. Ein Chinesischer Hersteller hat auch eine aufblasbare Pony-Dame hergestellt, die für alles verfügbar ist. Sie sieht dabei auch klar wie Rainbow Dash aus. Aber vielleicht wollt ihr ja lieber Twilight Sparkle, Fluttershy oder ein wenig Cup Cake (wer sagt schon nein zu Cup Cakes, am I right?). Doch lieber Derpy? Die bringt auch direkt eine braune Tüte mit, falls notwendig. Vielleicht ist das ja so eine Zentauren Fantasie, allerdings dachte ich bislang, dass dies eher für Frauen interessant wäre. Ein Ausritt am Strand ist schließlich etwas sehr romantisches.

    Die Risiken: Ich denke ihr landet in der Anstalt. Wer junge Ponies so missbraucht gehört vermutlich eingetütet. Mein begrenztes Wissen zeigt mir zudem, dass diese magischen Wesen über extreme Kräfte verfügen. Twilight Sparkle kann sowohl teleportieren als auch in der Zeit reisen. Sie wird euch als Säugling dann einfach über den Haufen rennen oder auf Abolom 15 absetzen, direkt neben interstellaren Schwerverbrechern. Mit Rainbow Dash mögt ihr zunächst im siebten Himmel sein, aber der Fall ist tief und dank Supergeschwindigkeit wird sie euch in Stücke reiten. Höllenritt.

    Realisierungsfaktor: ☆☆☆☆☆ 0/5 – NULL. In Zahlen 0! Nada! Erotische Fantasien mit Comicpferdchen? Lieben, kleinen, niedlichen Pferdchen? Ich glaub es hackt. Wo ist diese Schandglocke von Game of Thrones, wenn ich sie dringend brauche? „Shame! Shame!“

    Tödlichkeitsfaktor: ♥♥♥♡♡  3/5 – Die sind einfach alle so treu-doof und nett, die lassen euch sicherlich am leben. Leider.

    red-sonja-13Red Sonja – Sword & Sorcery Barbarin

    Die Fantasie: Im blutigen Staub der Arena und nach hartem Kampf gegen die Gladiatoren des bösen Schergens winkt als Belohnung ein Stündchen mit der Kriegerprinzessin (schon wieder eine Prinzessin in einem Metalbikini) Lustvoll und hart wird es werden, tiefste ursprüngliche Instinkte auslebend. Lautes Stöhnen hallt vom archaischen Mauerwerk wider und der staubige Boden hüllt euch in einen Nebel der Lust.

    Die Risiken: Sonja hat für Männer wenig übrig. Scheint bei vielen rothaarigen Damen so zu sein. Sollte sie eine Belohnung sein könnt ihr davon ausgehen, dass sie alles, was greifbar ist zu einer tödlichen Waffe werden lässt und euch zur Not auch mit dem Staub oder eurem eigenen Geschlechtsteil töten könnte. Und das wird sie auch tun. Das Blut der Gladiatoren wird nicht das Einzige sein, aber eures sicherlich das Letzte auf diesem Liebesschlachtfeld. Dank unfassbarer Stärke und einem Leben aus Training und Kampf habt ihr Red Sonja auch rein gar nichts entgegenzusetzen. Außer einem letzten Wimmern und Schluchzen. So wird man sich an euch erinnern. Für wenige Sekunden.

    Realisierungsfaktor: ★☆☆☆☆ 1/5 – Vielleicht seid ihr ja ein Zauberer und könnt sie mit einem Liebestrank oder ähnlichem gefügig machen. Ansonsten sehe ich schwarz…oder blutrot.

    Tödlichkeitsfaktor: ♥♥♥♥♥  5/5 – Wenn ihr eure Hand nicht bei euch behaltet ist sie ab und andere Dinge auch.

     

    sylvanasSylvanas Windrunner – Die Spielherrin

    Die Fantasie: Eine alte verwitterte Ruine, überwuchert von Efeu und wilden Rosen. Der volle Mond tränkt die Nacht in ein silbernes Licht. Das Klirren von Rüstung durchdringt die Stille, als ihr Sylvanas von dem schweren Metall befreit. Ihr langes, weißes Haar bei Seite streichend entblößt ihr ihren Hals und ihre makellose kühle Haut, als das Feuer in euch die Kälte der Nacht entflammt. Ihre Augen lodern auf; Zorn, Leidenschaft, Wut, Verlangen. Alles wird eins als ihr über die Gräber taumelt und euch verliert bis ihr Sylvanas den Ruf der Todesfee entlockt.

    Die Risiken: Sylvanas gelüstet es nach Rache und mit Männern hatte sie bisher nicht viel Glück. Sie kontrolliert Armeen der Toten und schreckt nicht davor zurück, diese nach Belieben für ihre Zwecke zu nutzen. Diese Ruinen werden euer Grab werden. Zudem ist sie mit dem Bogen geradezu vortrefflich und geschickt, das selbst Legolas bleich werden würde. Ihr werdet es den beiden gleich tun und euer Leben lassen, entweder von den Horden zermalmt oder von Pfeilen gespickt. Aber mit etwas Glück werdet ihr als Zombie wieder wach. Morgen früh. Wenn Sylvanas will.

    Realisierungsfaktor: ★★★★★ 5/5 – … dass ihr als Zombie heil aus der Misere rauskommt.

    Tödlichkeitsfaktor: ♥♥♥♥♡  4/5 – Als Zombie geht man ja nie so ganz, ein kleines Stück von deinem Hirn bleibt hier.


  3. 24. Januar 2016 | Veröffentlicht unter Dreckiger Rest, Kram&Gadgets.

    Gebaut: Lego Star Wars – Figuren

    Von

    Obacht, dieses Artikelchen ist reich bebildert. Doch kann ich nichts dafür, Schuld sind diese gar putzigen Figuren aus dem Hause Lego, die sich derart formvollendet in ihre Posen schmiegen, dass ich kaum zu knipsen aufhören konnte! Streng genommen sind diese Figuren natürlich für Kinder ab 8, machen sich nichtsdestotrotz aber ganz hervorragend als Raumdekoration! Die, nebenbei bemerkt, beim Zusammenbauen wirklich Spaß macht. Logisch. Vader bekamen wir bereits zu Weihnachten geschenkt und da er uns auf dem Comicregal so einsam vorgekommen ist, haben wir die Dunkle Macht diese Woche um zwei weitere Persönlichkeiten verstärkt.

    Während die kleine Phasma und der kleine Kylo mit 82 bzw. 86 Legoteilen auskommen, schafft es Darth Vader auf beachtliche 160 und dauert entsprechend länger beim Zusammenbau: Rund 45 Minuten im Vergleich zu den jeweils ~15 Minuten der anderen beiden. Mit 26cm sind immerhin alle gleich groß und brauchen in diesem Bereich keinen Vergleich scheuen. Der Zusammenbau selbst hat sich als nicht übermäßig kompliziert herausgestellt, wobei gerade Darth Vader ein wenig mehr fordert.

    Phasma bringt ihren Blaster mit, der Dank der Federvorrichtung putzige Munition abfeuern kann, Kylo Ren und Vader präsentieren ihre Lichtschwerter und alle drei tragen ihre Umhänge, die zu Recht nicht zum Trend geworden sind. Die Figuren sind beweglich und in ein paar Positionen werfbar. Und: Sie sind preislich wirklich sehr erschwinglich. Mit ihnen spielen würde ich trotzdem nicht. Die gehören nicht in Kinderzimmer! Das wäre eine bodenlose Frechheit!

    Bestellen oder sich die schnöden Details in Zahlen ansehen kann man sich hier:
    Lego Star Wars 75118 – Captain Phasma
    LEGO 75111 – Star Wars Darth Vader
    Lego Star Wars 75117 – Kylo Ren


    LegoBauen3
    KyloPhasma2Threesome

    Captain PhasmaMillenium Falcon 2

    GruppeBuddies


  4. 23. Dezember 2015 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Let’s talk about Rey

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    Ich weiß. „Star Wars here, Star Wars there, Star Wars everywhere!“ Es tut mir auch fast ein bisschen leid, doch das Thema hat sich meiner leider bemächtigt. Besonderes über eine Figur bin ich dabei in den letzten Tagen im Netz immer wieder gestolpert. Zu Recht, immerhin ist sie ein Charakter, über den sich auch zu reden lohnt!

    Mary-Sue?

    [Spoiler ahead]  Man nehme einen weiblichen Charakter und einige tausend Internetnutzer und erhalte alles von Sexismus-Vorwürfen über Feministen-Gebashe bis zu der Anklage, es handle sich um eine Mary-Sue. Letzteres ist derzeit gerne ein Vorwurf, wenn über Rey gesprochen wird, beherrscht sie doch nicht nur den Millenium Falken, flirtet schnell und erfolgreich mit der Macht und versteht sich mit fast jedem außer Kylo sehr gut, sondern legt generell einen Schnelldurchlauf hin. Sie kann „alles“, hat „keine“ Schwächen, ist hübsch und von schier bezauberndem Wesen. Kurzum: Hier hätten wir eine Mary Sue wie sie im Netze steht.

    *hust* Luke Skywalker *hust* Anakin Skywalker *hust*

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    Rey ist ein star warscher Hauptcharakter, jemand, der schnell lernt, große Fähigkeiten in sich birgt und aufgrund dessen eine besondere Rolle in der Geschichte einnimmt. Ob nun Obi-Wan als Padawan einen Sith Lord besiegt und dabei alle Gliedmaßen behält, der Farmjunge Luke nach kurzer Zeit Held der Stunde wird oder ein junger Anakin… Nein. Reden wir nicht weiter über diesen Bengel und konzentrieren uns wieder auf Rey. Diese musste sich von Kindesbeinen an alleine im ewigen Sand herumschlagen, hatte Zeit, sich mit Technik und Motoren vertraut zu machen, ist körperlich und geistig fit und dass sie mit ihrem Stab umgehen muss, ist in diesem Umfeld mehr als logisch. In Flashbacks erhalten wir einen Hinweis darauf, dass sie als Kind bereits mit der Macht in Berührung gekommen ist. Wahrscheinlich hat sie dort bereits Ansätze erlernt, die im Unterbewusstsein verankert geblieben sind. Während TFA lernt sie. Man erlebt sie nicht, wie Luke, im Training, doch sieht und spürt sie, wie die Macht um sie herum gewirkt wird. Das, was Kylo in ihrer Gegenwart tut, versucht sie umzusetzen und besiegt ihn letztendlich vermutlich nur aufgrund der Tatsache, dass er Dank der Schusswunde ein deutlich angeschlagener Gegner ist. Ich würde es eher beeindruckend nennen, dass sich Kylo so lange noch derart agil auf den Beinen gehalten hat, als dass ich es als Wahnsinnsleistung von Rey verbuchen würde.

    Insgesamt finde ich unnötig, dass sie diesen Stempel aufgedrückt bekommt, da es ihr schlichtweg nicht gerecht wird. Wir haben hier einen interessanten Charakter mit Stärken und Schwächen, der trotz seiner Stärke noch weiblich wirkt – was in der Popkultur leider auch nicht Usus ist. Rey ist kein 08/15-Mensch und ich finde es wunderbar, dass sie das nicht ist. Es ist Star Wars und dort werden Helden benötigt oder zumindest solche, die das Potential haben, zu welchen zu werden.

    Meinem Empfinden nach  ist Rey eine Bereicherung für die charakterliche Vielfalt nicht nur im Star Wars-Universum, sondern auch in der großen, weiten Welt des Blockbusters. Sie ist eine Frau und eine verdammt coole noch dazu, ist weder Sexobjekt, noch zum Love Interest degradiert.  Mehr noch: Die Person, mit der sie eine Romanze einginge, die wäre der Love Interest. Und ja, das finde ich erfrischend, denn so etwas sehe ich immer noch zu selten.

    Merchandise

    Unter dem Hashtag #wheresrey kritisieren derzeit einige den Umstand, dass Rey nicht nur in dem  offiziellen Hasbro Star Wars: The Force Awakens Actionfiguren-Set, das exklusiv bei Target verkauft wird, fehlt, sondern scheinbar auch generell zu selten im Merchandise vertreten sei.


    https://twitter.com/MrPaulDD/status/679399651502632964
    Stattdessen werden gesichtslose Stormtrooper und First Order Piloten in das Set integriert, die doch eigentlich wesentlich unwichtiger sind als eine Rey, die als die neue Ausgewählte gehandelt wird. Taugen Frauen nicht als Actionfiguren?

    Doch keine Sorge: Es gibt sie tatsächlich, die Rey-Figuren, die sich auch sehen lassen können und auch der Pressesprecher von Target versichert, dass weitere Figuren folgen werden. „We expect fans to see more of her as new products roll out, now that the film has been released. We don’t want to spoil any surprises, but fans will start to see more of her in 2016.“

    Und ja. Den Hashtag finde ich dezent übertrieben. 

     

    Ihre Zukunft

     Ja, verdammt, das finde ich unglaublich spannend! Ist sie nun eine Skywalker? Eine Solo? Oder gleich beides? Indizien gibt es viele und werden im Film munter im Wind verstreut. Natürlich liegt zu Beginn der Verdacht nahe, dass Han ihr Vater ist, doch wandelt sich dieser Eindruck und Luke rückt in den Vordergrund. Ich für mich wäre wohl enttäuscht, wenn sich Luke als Vater herauskristallisieren würde. Das wäre mir zu viel des „All of this has happened before and will happen again.“ Noch ein Skywalker, der in der Wüste zurückgelassen wurde und dort einsam mit Förmchen spielen und Sandtodessterne bauen musste?

    Das ist die Frage, die mich nicht loslässt, es wohl auch nicht soll und ich hoffe sehr, dass die Trailer irgendwann weitere, kleine Hinweise geben werden.


    Und die unumgängliche Fragerunde am Ende: Was haltet ihr von Rey und den Diskussionen rund um ihre Person und Darstellung?


  5. 18. Dezember 2015 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Star Wars: The Force Awakens

    Von

    Ein Warnhinweis vorneweg: Ich spreche hier mit dem Herzen in den Fingerspitzen. Objektivität zu heucheln käme mir nicht in den Sinn.

    Doch zurück zu Star Wars: The Force Awakens.

    Ganz im Sinne des allerersten Titels ging ich mit bester Hoffnung ins Kino, erwartete jedoch lieber – man will ja nicht enttäuscht werden –  das Schlimmste: Slapstick, langatmige, politische Einblicke ohne Zauber, Hochglanzoptik. Nichts davon traf zu. Im Gegenteil, es ist genau das eingetroffen, was ich anhand der Trailer still und heimlich – denn man will ja auch mal träumen dürfen – auch erwartet hatte.

    Das, verdammt nochmal, das  ist Star Wars!

    Natürlich rollte die erste Träne bereits beim Vorspann über meine Wange, forciert nicht nur durch die ikonische Musik, sondern auch durch das Gefühl… dieses unbestimmte Gefühl, einem für einen selbst als Geek und Fan „historischen Moment“ beizuwohnen. Auch bei Episode I saß ich im Kino. Damals war ich 13 Jahre alt und gerade mit meiner damaligen besten Freundin in Seattle. Kein Zauber zu spüren, nicht einmal beim Vorspann, der bei diesem Glanzstück des Star Wars – Universums bekanntlich noch das Entzückendste ist.

    Gestern jedoch kam die Magie nicht allein beim ersten Augenblick. Sie blieb. Bis heute.

    Ich kann es sogar einigermaßen erklären: Der Film hat es geschafft, den Geist der vergangenen Weihnacht der ursprünglichen Trilogie nicht nur einzufangen, sondern ihn auch gekonnt mit Neuem zu verknüpfen, etwas Neues daraus zu formen, das heutigen Maßstäben nicht nur genügt, sondern sie übertrifft. Es ist für mich, und da stehe ich alleine auf weiter Flur, dessen bin ich mir bewusst – ein besseres „A New Hope“. Eines, das nicht nur durch die Nostalgiebrille funktioniert, sondern auch im Hier und Jetzt.

    Ich saß im Kino und vergaß. Ich vergaß, auf Fehler zu achten, auf Plotlöcher oder unlogisch agierende Charaktere, ich vergaß, dass ich im Kino saß. Ich wurde in dieses Märchen hineingesogen, habe über den Humor gelacht, der manchmal feinsinnig, manchmal possierlich war, habe mich in jeden der Charaktere platonischerweise ein wenig verliebt, habe mitgelitten, mitgefiebert, gebangt, gelacht, geweint und gehofft.

    Wie verloren geglaubte Puzzlestücke fügen sich die neuen Figuren in das Ensemble ein: Rey, die definitiv nicht Händchen halten muss, Finn, der bezaubernd naiv daherkommt, Kylo Renn, den ich abgrundtief gehasst habe. Letzterer, dieser Bösewicht unter vielen namhaften dieses Filmes, kommt scheinbar flach daher und bietet doch so viel Stoff für Persönlichkeitsstudien, ist vielschichtiger, als es die meisten zugeben und für mich letztlich einer der interessantesten Antagonisten der jüngeren Science-Fiction.

    Der Film hat etwas über zwei Stunden gedauert, doch gemerkt habe ich diese zwei Stunden nicht. Die Zeit flog dahin, untermalt von beeindruckenden Landschaften, atemberaubenden Raumschiffen, die geballte Mystik der Macht, verwoben mit den Legenden rund um die alten Helden Solo, Organa und Skywalker. Immer wieder wird unaufgeregt auf Episode IV verwiesen, manchmal mehr, manchmal weniger offensichtlich und doch in meinen Augen immer genau zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Intensität, nie so, dass es übertrieben wirkt.

    Bei näherem Hinsehen einen Tag später offenbaren sich kleine Ungereimtheiten etwa in der Storyline oder in einzelnen Charakteren, die vielleicht einen Tacken zu schnell an die Macht kamen, doch fallen sie für mich nicht oder kaum ins Gewicht.

    Es ist eine Hommage, eine Liebeserklärung an einen der für mich wichtigsten Filme und sie hat mich mitten ins Herz getroffen.


  6. 15. Dezember 2015 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Star Wars: Meine Weissagungen

    Von

    Anders als bei vielen „Kollegen“ wird es bei mir erst Donnerstag soweit sein, denn ich möchte dieses Erlebnis gerne mit meinem liebsten Menschen teilen. Nur er darf meine Tränen sehen! (Ob diese nun aus Freude, Leid, Wut oder Entzücken entstehen werden, kann ich leider noch nicht sagen. Doch es wird Tränen geben, da bin ich ziemlich sicher! Falls es keine geben wird, wird der Ernstfall eingetreten sein: Der Film war dermaßen schlecht, dass er mich innerlich getötet hat.) Nun sitze ich jedoch hier. In meinem Zimmer. Star Wars – los. Doch natürlich habe ich mir, während ich sinnlos Däumchen drehe und bangend ausharre, einige Gedanken gemacht. Was wird wohl im Film passieren? Und da ich mit 13 einen Monat lang eine Hexe war – mit Tarotkarten legen und Blutzauber sprechen und was so alles dazugehört… jaja, good old times – wage ich nun einen Blick in meine imaginäre Kristallkugel. Pro nicht in Erfüllung getretener Weissagung werde ich am Freitag zehn Minuten von Episode I gucken. Ich habe Angst. Übrigens wird es komplett spoilerlos sein. Ich selber habe lediglich die Trailer gesehen und mich von allem anderen ferngehalten. Zudem werde ich auch jeden mit ewiger Verdammnis bestrafen, der mich spoilert. Also Obacht!

    Und da ihr euch sicher fragt, was der Header mit fucking Star Wars zu tun hat, folgend das Bild in groß. Ich war, ohne darüber gebloggt zu haben (oh noes!) auf der Star Wars Identities-Ausstellung.

    Star Wars VII

    ♣ Jar Jar und Chewbacca werden kein Kind miteinander haben, das auch nicht Jarstin Chewber heißen wird.
    ♣ Reys Stab birgt irgendein düsteres Geheimnis in sich, das tief in der Familiengeschichte verankert liegt.
    ♣ Finn ist nicht mit Lando verwandt.
    ♣ Han Solo wird sterben.
    ♣ Leia wird an irgendeiner Stelle „I know“ sagen.
    ♣ Ein Stormtrooper wird mit dem Kopf gegen einen Türrahmen knallen.
    ♣ Mit „Chewie, we’re home“ aus dem Trailer meint Han Solo eine Raumschlacht.
    ♣ Genau ein Mal wird ein Hauptcharakter von einem Stormtrooper getroffen, jedes Mal sonst schießen sie vorbei.
    Luke hat sich medizinisch betätigt und ist nun sein eigener Vater.
    ♣ Lukes Gesicht wird erst am Ende des Films gezeigt.
    ♣ Irgendein fettes Raupenalien wird durch eine Szene kriechen.
    ♣ Es wird keinen Kuss geben. (Hoffentlich.)
    ♣ BB-8 wird sich mit einem anderen Droiden zanken.
    ♣ Am Ende weint jemand. Und es wird keine Frau sein.
    ♣ Die Wüste wird durchkämmt.
    ♣ Chewie nicht.

    Ich bin jedenfalls unglaublich gespannt und auch ein klitzekleines bisschen aufgeregt! Morgen werden die Episoden IV-VI geguckt und ansonsten werde ich keinen Blick in Timelines oder Blog-Feeds hineinwerfen, um mich keiner Spoilergefahr auszusetzen! Himmel, ich will nicht einmal wissen, ob der Film gut oder schlecht ankommt!

    Wem ergeht es da ähnlich? Was erwartet ihr von dem Film und habt ihr auch kleine Weissagungen?

    Und weil es so schön ist, hier nochmal der Trailer. Hach!


  7. 20. Oktober 2015 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    #boycottstarwarsVII oder: Hurra, im Kino ohne Rassisten!

    Von

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass fast jeder von euch bereits den neuen Trailer gesehen hat. Aber zur Sicherheit: Bitteschön.

    Basierend auf dieser bevorstehenden, wunderbaren News (Ja gut, in Internetzeitrechnung ist das schon eine Olds)  reihten sich seit Sonntag Abend auf Twitter auf wundersame Weise einige Buchstaben zusammen, die gemeinsam den Hashtag „#boycottstarwarsVII“ formten. Was war geschehen?

    Von Haus aus empörte Bürger witterten und schlussendlich sahen den Trailer, mussten entsetzt miterleben, wie der „schwarze Stormtrooper“ Finn, gespielt von John Boyega, eine unfassbar prominente Rolle einnimmt und zählten samt des allgemeinen Eindrucks gekonnt 1 und 1 zusammen: Soll hier etwa der „Genozid“ des Weißen beworben werden? Darf es sein, dass den armen Kindern unserer Zeit Filme voller ekelhaft triefender political correctness vorgesetzt werden, in denen weiße Männer nur eine untergeordnete Rolle spielen? Verdammt, wo ist denn hier das whitewashing?! Empörend!

    Das ist so überzogen, dass es doch eigentlich nur Trolling sein kann und der Aufschrei war demzufolge lauter als die ursprüngliche Meldung. Die Macht ist stark in diesen da, diesen Twitterern, die den Hashtag mittels Tweets schier bombardierten und dessen Message binnen kürzester Zeit umkehrten. Diese ganze Sache finde ich sehr possierlich.

    Was den Trailer an sich angeht bin ich noch zwiegespalten. Die ganze Geschichte ist in Vergessenheit und ins Reich der Legenden geraten? Darth Vader-Remastered? Hm. Doch an sich sieht es nett aus, es ist eine schöne Mischung aus Effekten, Action und ruhigeren Storymomenten. Auf jeden Fall bin und bleibe ich gespannt!


  8. 13. Juli 2015 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Best of: San Diego Comic Con ’15

    Von

    Gestern ging sie nach vier Tagen zu Ende: Die San Diego Comic Con. Dort gezeigt wurden wie stets Trailer, Filmausschnitte, Behind the Scenes-Schnipsel; die Darsteller, Filmemacher und Autoren zeigten sich zumeist von ihrer glänzendsten Seite und von den Cosplayern möchte ich gar nicht erst anfangen. Da ich euch nicht zumuten möchte, euch durch den Berg an Videos zu wühlen, habe ich das mal für euch getan* und kann euch hier meine kleine Auswahl sehenswerter Dinge zukommen lassen!

    *Natürlich habe ich es nicht für euch, sondern für mich getan. Logisch.

    Star Wars: The Force Awakens


    Zwar bleibt bis zum neuen Trailer noch Zeit bis zum Herbst, doch wurde, was ich ohnehin viel spannender finde, ein behind the scenes-Video gezeigt. Dort zu sehen sind echte Sets, direkt am Drehort erzeugte Spezialeffekte und Alienpuppen. Man scheint wirklich erpicht darauf zu zeigen, dass man, wie von den Fans gewünscht, back to the roots geht. Definitiv sieht es vielversprechend aus! Ob es die Versprechen halten kann, wird sich im Dezember zeigen.

    Natürlich gab es auch ein StarWars Panel, zu dem einige Schauspieler und bspw. auch Abrams angetreten waren und nicht nur über den Film an sich, sondern auch über die persönlichen Erfahrungen plauderten. Allein das Trio Hamill, Ford und Fisher gemeinsam in Aktion zu sehen, lohnt sich.

    Supernatural

    Ja, die alte Guddy mal wieder. Ich bin, was Supernatural angeht, trotz all ihrer Fehler und Negativaspekte, ein Fangirl und ich finde die Dynamik innerhalb des Casts großartig. Obwohl dort keine News oder neuen Trailer verkündet werden, war dieses Panel daher wieder ein Highlight für mich. Sehr unterhaltsames Ding! Außerdem: Jensen Ackles erzählt, dass Sam und Dean wieder „united“ sind und ein gemeinsames Ziel verfolgen. Endlich! Noch eine Staffel mit „Ich rede nicht mehr mit dir!“ – „Und ich nicht mit dir!!!“ – „Du bist voll doof!“ – „Und du noch viel dööfer!“ hätte ich auch nicht mehr ertragen!

    (♥)

    (Fear) The Walking Dead


    Warum? Warum sind es noch ganze drei Monate bis zum Start der sechsten Staffel? Unverschämtheit! Die erste Episode wird ganze 654 Zombies beinhalten und läutet eine Staffel ein, die laut Trailer mehr Action beinhalten könnte als die letzten, dafür jedoch weniger Flashbacks. Zudem sollen den Wölfen, die in den Comics eine größere Rolle spielen, endlich eine größere Bedeutung beigemessen werden – wenn auch anders als man denken würde . Im Panel wird weiterhin nicht nur klassischerweise Ricks Bart diskutiert, sondern auch der Werdegang des Charakters Morgan, der mit dieser Staffel zu einem der Hauptcharaktere erhoben wurde. Auf jeden Fall hätte ich den Trailer nicht sehen dürfen, jetzt dürstet es mir dezent nach etwas Zombiehirn!

    Ebenfalls auf der SDCC vertreten war der Cast von Fear the Walking Dead. Das Panel verlief meines Erachtens nach jedoch recht schleppend – vor Release ist das Interesse an Schauspielern und Charakteren auch eher gering. Das Spin-Off startet am 23. August, nun gibt es dazu auch einen längeren – wie ich finde sehr geilen – Trailer.

    Batman v Superman: Dawn of Justice


    Den Film hatte ich bislang noch gar nicht auf meiner imaginären Liste. Wurde nun ergänzt. In diesem Trailer zu sehen sind eine wundervolle Wonder Woman, ein ben affleckscher, gealterter Batman, die obligatorischen Fledermäuse, Explosionen… und, ach ja, Superman, der genauso gut einen Heiligenschein tragen könnte.

    Deadpool

    Innerhalb des Panels, in dem die Darsteller Ryan Reynolds, Morena Baccarin, TJ Miller, Brianna Hildebrand, Ed Skrein und Gina Carano, sowie der Director Tim Miller saßen, wurde nicht nur geflucht, sondern auch der Trailer gezeigt. Leider ist es aus Copyrightgründen momentan schwierig, diesen zu sehen, aber wenn man mal einen günstigen Moment auf Youtube erwischt, lohnt es sich! Er ist gespickt mit deadpoolschen Sprüchen (die wie gewohnt zwischen nervig-kindisch und genial schwanken), der richtigen Überprise Gewalt, Sex und „Motherfuckers“. In die Kinos kommt der Film im Februar 2016.

    Bildersprache

    My favorite moment of the weekend. This little girl made my day. Thank you. And thank you Comic Con for yet another kick-ass year! Amazing! #SDCC

    Posted by Jensen Ackles on Sonntag, 12. Juli 2015

    https://twitter.com/digitalspyfilm/status/619442370585710592/photo/1

    https://twitter.com/TSDFArmy/status/619203291940036608/photo/1

    https://twitter.com/warcraftmovie/status/619903038262620160/photo/1

    Und sonst?

    William Shatner liest aus seiner im September erscheinenden Biographie vor, der erste Trailer zum World of Warcraft-Film soll erst im November gezeigt werden, Hugh Jackman deutet an, dass Wolverine 3 Mark Millars Old Man Logan-Story folgen wird, ein Teenage Mutant Ninja Turtles-Boardgame wurde angekündigt (yay!), von Game of Thrones gibt’s ein Audition Reel zu sehen,der Hunger Games-Cast versucht sich im zugehörigen Panel am Mockingjay-Gepfeife, Joss Whedon arbeitet an einem neuen Projekt, dem Comic „Twist„, in dem ein viktorianischer, weiblicher Batman die Hauptrolle spielt, dann seien hier noch 5 Momente des Orphan Black-Panels und der Trailer zu Con Man zu nennen, den ich bereits auf meiner Facebookseite gepostet hatte, und der hier natürlich auch nicht fehlen darf!


  9. 16. Juni 2015 | Veröffentlicht unter Gametrailer, Gaming.

    Persönliche E3 Highlights: Tag 1

    Von

    In den E3-Pressekonferenzen von Sony, Ubisoft, EA, Microsoft und Bethesda wurden gestern und heute Nacht einige Trailer und Demos gezeigt, die, man mag es kaum glauben, kommende Spiele vorstellen. Dabei schwankte die Qualität der Konferenzen zwischen Fremdscham-Faktor 9,5 (Just Dance-Kids Choice Awards-Präsentation) über Langeweile (Sportgames von EA) bishin zu großem Jubel. Was diesen Jubel bei mir ausgelöst hat, seht ihr jetzt in der kommenden Trailerauswahl.

    Fallout


    Bethesda zeigte einige Gameplayszenen, die mir insgesamt ziemlich gut gefallen haben. Man sieht Teile der offenen, dynamischen Welt; ein post-apokalyptisches Boston, erhält einen kurzen Einblick in das V.A.T.S.-Kampfsystem und die Charaktergenerierung. Ein Buchautor würde dabei die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, schließlich ist es gemeinhin verpönt, das Aussehen des Protagonisten anhand eines Spiegels zu beschreiben. Doch ist dies hier ein Videospiel und es passt hervorragend. Spielen kann man entweder Mann oder Frau, das Aussehen an sich ist individuell, ähnlich wie bei den Sims, einstellbar. Inhaltlich wollte man nicht allzu viel spoilern, doch spielt man 200 Jahre nach dem Fallout-Atomkrieg den letzten Überlebenden eines Bunkers. Zudem soll es mit Fallout Shelter ein Mobile Game geben, in dem man einen Vault bauen und dessen Bewohner versorgen muss und es wird auch möglich sein, PC-Mods auf die XBox One zu übertragen. Ausgezeichnet. Und jetzt das gleiche bitte für die PS4! Angekündigt wurde Fallout 4 für den November dieses Jahres.

    DOOM


    Dass ich auf Blut und dezente Gewalt in Videospielen stehe, ist kein Geheimnis. Ebenso wenig überraschend dürfte daher auch die Tatsache sein, dass mir sowohl Trailer, als auch das achtminütige Gameplay sehr zugesagt haben. Daueraction mit Kettensäge, Schrotflinte und Co, das ein gelungenes Remake des Klassikers von 1993 sein kann, das zwar weniger Rätselspaß, dafür jedoch umso mehr fliegendes Gedärm verspricht.

    Ich hoffe nur, dass es der deutschen Schere nicht allzu sehr zum Opfer fällt. Erscheinen wird DOOM erst 2016. My body is ready!

    Cuphead


    Spontan erinnern die Gameplayszenen an uralte Mickey Mouse-Cartoons. Das innerhalb eines aktuellen Videospieles zu sehen, hat seinen ganz eigenen, unbestreitbaren Charme, zumal es nicht die längst ausgetretenen Pfade von „Pixelspielen“ bestreitet, an die man sonst bei „Retro“ denkt.

    Der titelgebende Cuphead verliert in diesem „Run and Gun Action Game“eine Wette mit dem Teufel, weshalb er nun allerlei Bosse bekämpfen muss. Entweder alleine oder im Koop-Modus mit seinem Kollegen Mugman. Erscheinen soll es 2016 für die XBox One und laut Website auch auf Steam.

    Mass Effect: Andromeda


    Der gleich zu Beginn der Pressekonferenz von EA gezeigte Trailer, konnte mich sofort überzeugen. Hey, mit guter Musik kriegt man mich fast immer! In starker Ohrwurmkonkurrenz ging „Ghost Riders“ mit Plants vs. Zombies‘ Danger Zone. Der Gewinner dieses gar spannenden Battles konnte noch immer nicht ermittelt werden. Doch zurück zu Mass Effect: Es ist schon ein kleiner Nerdgasm, wenn die eigentlich von J.J. Abrams gepachteten Lens Flares auf „mass effectsche“ Welten und Kämpfe treffen, es ist ein Fest für meine Augen.

    Spielen wird man in einer Zeit lange nach der Originalen Trilogie, umgeben von neuen Teamkameraden und einer neuen Galaxie: Andromeda, die es zu erkunden gilt. Und, leider, erst ab Ende 2016.

    Ark: Survival Evolved


    Ein Genre, das ich sehr mag, aber leider zu sehr von Zombies überrannt wurde, ist das Survival-MMO. Schwimmend auf der von Jurassic Park losgelösten Dinowelle findet man sich bei Survival Evolved  nackt und zitternd auf einer sonnendurchfluteten Insel wieder. Gegner sind keine Zombies, sondern Dinosaurier, die einen nicht nur fressen wollen, sondern im Zweifelsfall auch als Reittiere nützlich sein können.

    Streng genommen wurde der Trailer natürlich längst nicht E3-exklusiv gezeigt, doch darauf aufmerksam geworden bin ich erst gestern im Zuge des Pressekonferenz. Momentan läuft auf Steam der Early Access.

    Uncharted 4: A Thief’s End


    Dass ich das noch erleben darf: Material zum neusten Uncharted wird gezeigt – und ich habe zu dem Zeitpunkt sogar eine aktuelle Playstation! Halleluja! Umso mehr freute ich mich auf die Demo und wurde nicht enttäuscht.

    Einige ingame-Jahre nach dem letzten Uncharted-Teil widmet sich Nathan Drake einer Verschwörung rund um einen Piratenschatz. Im Video werden wir Zeuge einer rasanten Verfolgungsjagd quer durch ein lauschiges Örtchen, von Schussgefechten, einem agile Nathan und der netten Grafik. Release ist 2016, ik freue mir.

    Star Wars: Battlefront


    Wie gewohnt ein Battlefield für Star Wars Fans – und so verdammt viel hübscher! Seht euch nur mal den einknickenden AT-AT an! Oder die Lichtschwerterchen! Die Macht! Hach! Und nebenbei noch den glitzernden Schnee, die detaillierten Maschinen… und wenn euch das alles zu kalt ist, könnt ihr auch kurz nach Tatooine umziehen.

    Auf jeden Fall bin ich hier wirklich gehyped, der Releasetermin: 19. November ist bereits im Kalender angestrichen. Natürlich nicht rot, sondern grün, wie es sich für eine echte Skywalker gehört!

    Horizon – Zero Dawn


    Sony präsentierte mit Guerilla Games‘ Horizon ein komplett neues Franchise. Der Trailer zeigt eine postapokalyptischen Welt, die mich zunächst an The Last of Us und dann an das Buch „Die Welt ohne uns“ erinnert hat – bis das Videomaterial eine komplett andere Richtung einschlug und die von Ruinen und verwaisten Städten losgelöst erscheinende Gesellschaft der Heldin zeigt. Die Menschen scheinen sich in prähistorische Tribes organisiert zu haben, die Maschinen-Tier-Hybriden jagen, um… Materialien zu erhalten? Sich zu schützen? Zurückzuerobern? Allzu viel offenbart der Trailer nicht, macht aber definitiv Lust auf mehr! Hurra! Roboterdinosaurier!

    Ein Releasedatum wurde noch nicht bekannt gegeben, erscheinen wird es exklusiv für die PS4.

     

    Honorable Mentions

    Trials Fusion zeigt eine Katze, die auf einem feuerspeienden Einhorn reitet und mit einer Pistole um sich knallt, das langersehnte The Last Guardian präsentiert einige Gameplayszenen, die nicht nur Dank des niedlichen, kleinen Haustieres glänzen, für den Alrik Normalgamer jedoch vermutlich zu langatmig sein dürften und die Entwickler Motiga schicken mit Gigantic ein MOBA ins Rennen, das sich plattformübergreifend auf der XBOXOne und Win10 spielen lassen soll und dessen Beta für kommenden August veranschlagt ist.

    Auch interessant ist das Open-RPG Outward, das den Fokus weniger auf Heroismus, sondern ein realistischeres Erleben eines Abenteurerlebensstils legt. Den Trailer dazu findet ihr hier.


  10. 3. April 2015 | Veröffentlicht unter Filme, Kurzfilme.

    Kurzfilm: Artoo in Love

    Von

    R2D2 schafft es trotz seiner mülleimeresken Optik und seiner Unfähigkeit, menschliche Wörter zu formen, emotionaler zu wirken als sein humanoider Kompagnon C-3PO. Ein Piepsen sagt schließlich mehr als tausend Worte! So ist es kaum verwunderlich, dass R2 als Stargast in einem Liebeskurzfilm auftaucht.

    Dort trifft er am Wegesrand auf einen liebreizenden Mülleimer, der ihn bezirzt. gemeinsam stehen sie an einer Blümchenwiese, gucken romantische Filme wie Star Wars und lassen sich zeichnen – doch kann das Glück ewig währen?

    In altbewährter Farbenlehre – schwarz ist böse, rosa ein süßes Mädchen – erschafft die kleine Crew rund um Computeringenieur Evan Atherton ein traurig-schönes Filmchen, dessen Requisiten zu großen Teilen aus dem 3D-Drucker stammen.

    Solch eine Geschichte ist nicht neu, doch R2 ist derart schön gefilmt, dass man es sich dennoch sehr gut ansehen kann! Behind the Scenes-Fotos findet man auf der offiziellen Website des Films.


  11. 5. Mai 2014 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Explosionen in Blockbustern

    Von

    Die einen finden Explosionen in Filmen überflüssig und eine Häufung dessen gar peinlich, die anderen lieben sie und können sich einen Film ohne selbst dann nicht vorstellen, wenn Adam Sandler die Hauptrolle spielt (und sei es nur, um zu hoffen, dass er in dieser Szene das Zeitliche segnet.)

    Ich selber gehöre eher zur zweite Gruppe. Meinetwegen dürfen auch Mülleimer oder Bäume von sich aus explodieren. Daher finde ich solche Statistiken wie die von Kevin B. Lee, der Explosionen in 9 der größten Blockbuster unter die Lupe genommen hat, auch sehr interessant! Grob hat er Explosionen in zwei Arten unterteilt: Zum einen solche, die der reinen Ästhetik dienen und zum anderen jene, die die Story unterstützen, für emotionale Augenblicke sorgen, schlichtweg einen größeren Mehrwert innerhalb der erzählten Geschichte haben.  Die Zerstörung des Todessterns sei hier angemerkt. Ebenso wie das prozentuale Verhältnis dieser beiden Explosionstypen hat Lee das absolute Vorkommen, die Zeit bei der ersten Explosion und andere Kleinigkeiten zusammengefasst.

    The Avengers und Star Wars (ich nehme an, dass hier nur E:IV gemeint ist) kommen dabei auf erstaunlich ähnliche Werte. Darauf, dass bei ersterem Iron Man mehr Explosionen verursacht hat als die restlichen Avengers zusammen, hätte man natürlich auch vorher kommen können. Hier geht’s zur Statistik.

    (via)


  12. 26. April 2014 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Die kommenden Star Wars Filme und das Expanded Universe

    Von

    Die Thrawn-Trilogie von Timothy Zahn, Mara Jade, die Solo-Zwillinge – um nur wenige Elemente zu nennen, die „man“ aus dem Expanded Universe von Star Wars kennt. Unzählige Comics und Bücher, die man verschlungen hat und die man mit Luke, Han, Leia und Co., sowie mit der ganzen Welt und der Geschichte untrennbar verbindet. Zum offiziellen Kanon jedoch möchte George Lucas nach wie vor nur die Filme, sowie Clone Wars zählen, was gerade in Hinblick auf die kommenden Filme interessant sein dürfte. So heißt es in einer Pressemitteilung von Lucasfilm unter anderem:

    In order to give maximum creative freedom to the filmmakers and also preserve an element of surprise and discovery for the audience, Star Wars Episodes VII-IX will not tell the same story told in the post-Return of the Jedi Expanded Universe. While the universe that readers knew is changing, it is not being discarded. Creators of new Star Wars entertainment have full access to the rich content of the Expanded Universe. (starwars.com)

    Die Filme werden sich nicht auf das EU beziehen und sogar völlig getrennte Wege vom Bekannten nehmen, um neue, eigene Pfade zu bestreiten. So bleibt es natürlich spannend – für viele Fans allerdings ist es ein herber Schlag. Der späte Luke ohne Mara Jade? Skandal! Doch wer weiß? Vielleicht ist J.J. Abrams  von ihr ebenso begeistert, wie viele Fans es von ihr sind, sodass sie letztlich doch noch auftauchen wird? Die Spekulationen rund um eine verfilmte Thrawn-Trilogie sind nun leider auch im Keim erstickt worden.

    Was haltet ihr davon? Hättet ihr euch gewünscht, dass man sich am EU orientiert oder begrüßt ihr es im Gegenteil sogar, dass sich völlig neue Möglichkeiten ergeben?

    Vorher jedoch könnt ihr noch einen kleinen, tränenverschleierten Blick auf das EU werfen ;)


  13. 2. April 2013 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Wann ist ein Geek ein Geek?

    Von

    Häufig lese ich in in den Weiten des Internets Aussagen wie „Du bist kein Geek, denn du kennst Person XY nicht“ oder „Ich bin mehr Geek als du, denn ich kenne mich mit Pokemon/Star Wars/den Topfpflanzen meiner Nachbarn besser aus“. Ist das so? Ist man „mehr Geek“ als andere, weil man sich in einem bestimmten Bereich besser auskennt oder schlimmer noch,  kann einem das Geeksein abgesprochen werden, wenn man eine bestimmte Person des Geekdoms nicht kennt oder eine bestimmte Serie nicht gesehen hat?


  14. 12. Januar 2013 | Veröffentlicht unter Allgemein.

    This isn’t the petition response you’re looking for

    Von

    todessternUS-Amerikanische Petitionen müssen eine Antwort der Regierung erhalten, sobald sie mehr als 25.000 Unterschriften erhalten haben. „Die Petition für die Erbauung eines Todessternes (ja exakt: eines Star Warsschen, fucking Todessternes) bis 2016″ hat mehr als 35.000 Stimmen eingefahren.

    Die Antwort seitens des Weißen Hauses, besser gesagt von Paul Shawcross, dem Leiter der Wissenschafts- und Spaceabteilung, lässt das Geekherz spontan freudig hüpfen. Betitelt wurde die Antwort tatsächlich mit „This isn’t the petition you’re looking for“ und enthält nicht nur die Gründe – die da bspw. wären, dass es unsinnig wäre, etwas für so viel Geld bauen zu lassen was mit einem einzigen Raumschiffchen und Blindflieger zerstört werden kann – sondern auch ein paar weitere Anmerkungen, die Star Wars referenzieren.

    Das ist vielleicht nicht die Antwort, die sich der Starter der Petition gewünscht hat, aber das ist eine Antwort, die einen in bester Weise schmunzeln lässt. Die komplette Erklärung könnt ihr hier lesen.

    via @BadAstronomer


  15. 21. Mai 2012 | Veröffentlicht unter FC '12, FedCon, Messen&Conventions.

    FedCon #1 Impressionen

    Von

    Es war mal wieder ein Mutter-Tochter-Tag angesagt und wo verbringt man den bitte besser als auf einer ScienceFiction-Convention? Richtig! Unser Weg führte uns nun also am letzten Tag der Con, nämlich am Sonntag, zur 21. FedCon, die nun zum zweiten Mal in Folge in Düsseldorf stattfand.

    Was ist überhaupt die Fettcon? Die Fed(eration)Con(vention) ist Europas größte Science Fiction Convention . Zunächst mit Star Trek als einzigem Thema begonnen, haben sich schon bald viele weitere Fandoms angeschlossen, sei es Star Wars, Firefly oder Starship Troopers. Nebst den obligatorischen Verkaufsständen findet sich hier allerlei mehr: Workshops, Fanaktionen, Ausstellungen und, als Herzstück, das Erleben der Stars. Es ist das eine, sich auf einer Convention mit Gleichgesinnten zu unterhalten, die vielen lustigen bis skurrilen Merchandisingartikel und Kunst jeglicher Form zu bestaunen – doch das andere, „seine“ Stars live zu sehen.


  16. 24. April 2012 | Veröffentlicht unter Bücher, Buchvorstellungen.

    Das Star Wars Kochbuch

    Von

    Verlag: Panini Books
    Sprache: Deutsch (Original: Englisch)
    Seiten: 117
    Genre: Kochbuch
    Amazonlink

    .

    Bei Merchandising zählt oft primär die optische Aufmachung und diese ist recht gelungen und erscheint hochwertig. Die Seiten fallen nicht auseinander, das Cover ist nett gestaltet und die silbernen und/oder glänzenden Elemente wecken die innere Elster. Man merkt natürlich recht deutlich (nicht nur am Mangel an alkoholischen Getränken – buhu), dass es eher an die junge Fanschaft gerichtet ist. Immerhin ist auch fast jedes Rezept mit einem niedlichen Bild versehen, in dem eine (oder auch mehrere ) Star Wars Actionfiguren in irgendwelchen Gerichten herummatschen.


  17. 3. Januar 2012 | Veröffentlicht unter Gamesvorstellungen, Gaming.

    SW:TOR – 10 Gründe, warum es toll ist

    Von

    1. Endlich habe ich wieder zumindest das Gefühl, dass es sich bei diesem MMORPG auch um ein Rollenspiel handelt: die durchweg synchronisierten Dialoge bieten stets zwei bis drei Antwortmöglichkeiten, je nach moralischer Wertigkeit erhält man je nach gegebener Antwort „Gut-„, bzw. „Böspunkte“. Hurra, mein Char hat wieder Charakter!
    2. Vorbei die Zeit, in der jeder aus der Heldentruppe mit je einem Kopf des finsteren Bösewichtes herumgelaufen ist um dieses stolz dem Questgeber zu präsentieren (jeder Mob ist schließlich aus Prinzip, und sei er noch so menschlich, ein mehrköpfiges Wesen). Im Star Wars-Universum geht man gemeinsam zum Questgeber und nimmt gemeinsam am vertonten Gespräch teil, sodass man wirklich das Gefühl hat, gemeinsam etwas geleistet zu haben.
    3. Das ist so ziemlich das erste Spiel, bei dem mir eine Fernkampfklasse Spaß macht. Vielleicht liegt es an mangelnder Alternative (Jedi sind nicht so ganz mein Fall, muss ich gestehen), doch der Schmuggler (meine Wahl: natürlich der doppelpistolige Revolverheld) ist klasse! Bäng bäng! Ähm, ja.  Die Blastergeräusche sind schon klasse und das Kampfsystem auf dem ersten Blick wirklich nett!
    4. Die männlichen Chars sehen nicht wahlweise aus wie watschelnde Schränke oder durchweg metrosexuelle Animekinder, sondern wie Kerle.
    5. Die Musik. Bei epischen Missionen die typische Star Wars Melodie zu hören ist einfach genau das: episch. Da spielt natürlich ein hoher Nostalgiefaktor mit, den man einem Nichtfan kaum erklären kann, doch mir lief bereits der ein oder andere Schauer über den Rücken.
    6. Es macht verdammt Spaß! Nicht nur das schnelle Gameplay, auch kleine Perlen wie die Bemerkungen des Schiffsdroiden, die eigenen Antworten, die man geben kann (mein Char ist so herrlich arrogant durch die gegebenen Antwortmöglichkeiten, einfach Zucker) und natürlich unfreiwillig komische Begegnungen mit dem Pornoschnäuzer des Gildenkollegen und dessen wahnsinnig dicke Eier – ja, optisch, nicht verbal. Verzeihung.
    7. Noch wird das RP großgeschrieben. Das ist zwar meistens so am Anfang, doch habe ich zumindest die Hoffnung, dass es auch so bleibt.
    8. Die Quests sind abwechslungsreich und nicht immer stur nach Schema F, das da lautet: „Sammle dies und töte 10 davon“.
    9. Macht.
    10. Es ist fucking Star Wars!


  18. 21. November 2011 | Veröffentlicht unter Musik, Offtopic.

    [52 Songs] Hoffnung

    Von

      Bei dem neuen Thema brauchte ich gar nicht lange überlegen. Sofort ploppte „A new hope“ vor meinem geistigen Auge auf. Der wahlweise erste oder vierte Teil der Star Wars-Saga bietet nicht nur das Thema mitten im Titel, nein, sondern auch eine Szene, die nur so vor Hoffnung sprüht. Der Beginn eines Abenteuers, die Hoffnung, dass sich das Schicksal endlich zum Guten wenden würde. Diese Szene drückt, so kurz und relativ inhaltsleer sie auch sein mag, unglaublich viel aus und der Soundtrack transportiert dieses ungemein gut. Langsam aufsteigende Musik, etwas Erhabenes, Episches kündigt sich an. Das ist ein Gänsehautmoment, eine der besten Szenen der ganzen Saga. Für mich

    Binary Sunset 


  19. 9. Oktober 2011 | Veröffentlicht unter Diverse, Messen&Conventions.

    Spaceritter in Duisburg

    Von

    Zum zweiten Mal nun fand in Duisburg das Fantasy-Festival „Spaceritter“ statt: eine recht kleine Veranstaltung von Fans für Fans, in das, wie ich fand, recht viel Liebe gesteckt wurde. Von Mittelalter bis in ferne Zukunft, ob Horror, Reenactment oder auch Kunst – es sollte viel abgedeckt werden und dieser Mischmasch gefiel mir sehr gut. Star Wars war omnipräsent, Star Trek bspw. habe ich allerdings ein wenig vermisst. Ein Klingone wäre schön gewesen. Die „offiziell“ beteiligten Kostümierten hatten sichtlich Spaß bei der Sache und gingen schön in ihren Rollen auf, das fand ich sehr süß. Den Alien, der theatralisch übertrieben hinter einem ahnungslosen Kind hergeschlichen ist, habe ich leider nicht fotografisch festhalten können, sah aber unheimlich großartig aus. Einen kleinen Narren habe ich ja an dem bösen Weihnachtsmann gefunden, ich glaube, er mochte mich auch. Vielleicht werde ich ja doch noch ein Geschenk kriegen statt von ihm gefressen zu werden. Außerdem weiß ich jetzt, dass der Grad der Verschmutzung einer Stormtrooperrüstung mit dem Verschmutzungsgrad seiner Gedanken korreliert. War ein sehr süßer Stormtrooper ;)
    Leider ist meine Kamera nicht so sonderlich gut und gerade die Fotos aus den dunklen Räumen musste ich digital teils gehörig nachbearbeiten, damit man überhaupt etwas erkennt, doch lasse ich nun doch einfach Bilder sprechen da es vor allem eine Veranstaltung für’s Auge war.

  20. 22. September 2011 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Ewoks im Familienalbum

    Von

    Manche Väter sind schon großartig: um der Star Wars liebenden Tochter eine Freude zu machen, entführte Anthony Herrera seine Familie in den Sequoia National Park nicht allzu weit von den Orten, an denen auch Teile von Episode 6 gedreht worden sind. Fröhlich erzählend, dass dort die Brutstätte der Ewoks sei,  waren die Kinder natürlich doppelt begeistert bei der Erkundung der Natur. Schade nur, dass Ewoks, wie man weiß, von Natur aus eher scheue Gesellen sind und sich nicht ohne weiteres zeigen. Ein Glück, dass es Kameras gibt und die Erinnerungsfotos wird sich die Fotos sicherlich noch lange gerne ansehen. via

    Maybe I’m a little wrong for lying to her and falsifying the pictures, but I don’t care. She’ll never forget the time she spent in the big woods with Ewoks.