1. 20. November 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Trailer.

    Fan-Trailer: Supernatural vs Turtles

    Von

    Mashups, die ich gerne sehen würde #1

    Die Turtles dürfen gerne mit jedem in Kontakt treten. Sei es wie jüngst mit Batman, mit den Entenhausenern oder, wie in meinen kühnsten Träumchen, mit den Winchesters. Gerade letztere bieten sich an, schließlich sind die Turtles nicht gerade die niedlichsten Gesellen und dürften seitens allzu eifriger, besorgter Bürger gerne mal auf diversen Abschusslisten stehen.

    Natürlich sind hier nicht die neusten Turtles gemeint. Nein, jene Schildkröten-Nasenchimären sind nicht ganz mein Fachgebiet. Vielmehr rede ich von den Brüdern aus den 90ern, die damals so wunderbar – und für mein Dafürhalten bislang am passendsten – in die Filmlandschaft transferiert worden sind. Da es solch ein Mashup von offizieller Seite leider noch nicht gibt, habe ich mal selber das ein oder andere Filmchen beschnitten, um eine Art Trailer zu kreieren.

    So ähnlich hätte ich es dann gerne. Danke!


  2. 4. November 2016 | Veröffentlicht unter Comics, Comicvorstellungen.

    Batmans meets Turtles meet Ra’s al Ghul = Comicempfehlung!

    Von

    Genre: Action, Superhelden
    Autor: James Tynion IV
    Ursprungsidee:
    Peter Laird, Kevin Eastman
    Illustratoren:
    Freddie E. Williams II
    Erscheinungsform: 
    140 Seiten, Hard/Softcover, enthält Issues 1-6 (abgeschlossen)
    Verlag: DC Comics / IDW Publishing / Panini
    LinksBestellen | Leseprobe


    Dank eines perfiden Plans des possierlichen Krang landen nicht nur die Turtles, sondern ausgerechnet auch Shredder samt Foot Clan in einer anderen Dimension – und landen punktgenau in Gotham City. Dort mischen sie ein Labor auf und entwenden aus sicher sehr heroischen Gründen einen wichtigen Generator, der in den falschen Händen Grausames anrichten kann. Prompt werden sie vom überlebenden Laborpersonal als Monster und Kumpanen der Foot identifiziert. Logisch, dass sofort Batman gerufen wird, um der Schildkrötenplage Herr zu werden. Dass sich das erste Aufeinandertreffen der Ritter des Rechts ein ganz klein wenig schwierig gestaltet, steht da außer Frage.

     

    Screen_Shot_2015-12-09_at_11.34.24_AM.0Was klingt wie ein wahr gewordener Traum der Kinder der 80er und 90er ist auch tatsächlich und erstaunlich unterhaltsam. Wir finden hier eine stark unterhaltende Mixtur der bekannten Helden vor, die sich auch und vor allem in den dunklen Momenten nicht zu verstecken braucht. Dabei harmonieren Batman mit seinen Kumpanen wie auch Schurken und die Turtles ausgesprochen gut miteinander, die beiden Welten werden gekonnt zu einer verknüpft, was nicht unpassend oder erzwungen wirkt. Unterstützt wird dieser Eindruck von den hübschen Zeichnungen, die sowohl den Charakter der finster dreinblickenden Fledermaus, als auch die Atmosphäre der Turtles-Comics einzufangen vermögen.

    Während sich die ersten Kapitel mit der Spannung zwischen den Turtles und der freundlichen Fledermaus von nebenan beschäftigen, werden die Schurken erst in den darauffolgenden richtig in Szene gesetzt. Dann, wenn die Helden endlich zusammenarbeiten, entfaltet sich das zerstörerische Potential des Feindes. Zusammen mit dem Pinguin, Ra’s al Ghul und allerlei anderem Gezücht Gothams bereitet sich Shredder auf eine kleine Mutagen-Apokalypse vor, die Gotham verschlingen soll…

    batman-teenage-mutant-ninja-turtles-t-rexSowohl zwischen den Zeilen, als auch im direkten Dialog zünden die Gags, die einerseits auf der Metaebene stattfinden und andererseits in den Charakteren begründet liegen, die ebenso gut getroffen sind wie die Optik derer. Wenn Donatello einen leicht philosophisch angehauchten Monolog über seine Heimatstadt hält, horcht das Fanherz auf, wenn Michelangelo sein Videospiel in Trümmern sieht, weint es ein bisschen mit und selbst Alfred und das – zugegebenermaßen sehr gewöhnungsbedürftig anmutende – Batmobil bekommen ihre Momente. Natürlich besonders spaßig wird es, wenn die Recken mit den Gegebenheiten des jeweils anderen konfrontiert werden; Batman etwa genüsslich an einer Pizza knabbert oder Michelangelo durch die Batcave surft.

    Das Crossover an sich wird durch zwei Kämpfe schön verdeutlicht: Während sich Batman gegen die Foots behaupten muss und dabei einen ersten, ehrfurchtsgebietenden Blick auf Shredder werfen kann, mühen sich andernorts die Turtles mit dem Killer Croc ab. Die Kämpfe an sich sind nett anzusehen, gehen jedoch nicht zu sehr ins Detail. Letzteres erfährt im finalen Kampf leider seinen negativen Höhepunkt: Hier wird der Endkampf derart schnell und vergleichsweise lieblos abgehandelt, dass die Masse der eigentlich hochgradig vielversprechenden Bösewichte doch arg verschwendet wird.

    batman-turtlesWir reden hier nicht von den aktuellen Versionen der jeweiligen Helden, aktuelle Ereignisse stehen hier also außen vor. Der Comic funktioniert als zeitloser Einzeltitel und das ist wohl auch gut so. Ich habe die 6 Issues umfassende Geschichte mit Genuss gelesen und hoffe sehr, dass es nicht das letzte gemeinsame Abenteuer dieser edlen Recken bleibt! Batman, wie wär’s mal mit einem kleinen Ausflug nach New York?

    Autor: James Tynion IV | Illustrationen: Freddie E. Williams II | Verlag: DC Comics / IDW Publishing / Panini | Format: 140 Seiten, Hard/Softcover | Bestellen

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  3. 8. Februar 2016 | Veröffentlicht unter Filme, Trailer.

    Super Bowl -Trailerlust

    Von

    Die Trailer der Sommerblockbuster finden ihr Heim gerne in den Super Bowl Werbepausen. Logisch. Dort gucken vermutlich mehr als drei Leute zu. Leider sind diese Trailer meist sehr kurz. Zu kurz. Warum kann ein Trailer auch nicht 2 Stunden lang sein und gleich den gesamten Film beinhalten? Ich weiß: Es ist eine Unverschämtheit! Nichtsdestotrotz bin ich gehypt. Wie sagt Thilo immer so schön? „I just had a tiny orgasm.“

    deadpool-touching_fox

    Um euch die Sucherei zu ersparen, die euch auf Youtube ohnehin stundenlang sinnlos über Reaction-Videos stolpern lassen wird, liste ich hier die relevanten Videos direkt auf. Von „United! We! Stand!“-Chor über einen wunderbaren Kraang und einem dynamischen Duo bestehend aus Beebop und Rocksteady bis hin zu gewaltbereiten Aliens wird definitiv einiges geboten. Und auch wenn die meisten dem kommenden TMNT-Film kritisch gegenüberstehen, bleibe ich dabei: Zumindest die Teaser sehen unheimlich vielversprechend aus! Daher ist dieser auch tatsächlich mein Liebling aus der Reihe an Trailern. Nicht, dass ich mich auf die anderen Filme nicht freuen würde. Selbst auf das Dschungelbuch. Aus Gründen.









    Und ein bisschen Werbung mit integrierten Superhelden:


    Damn.


  4. 3. Januar 2016 | Veröffentlicht unter Comics, Comicvorstellungen.

    Batman/Teenage Mutant Ninja Turtles #1

    Von

    Genre: Action, Superhelden
    Autor: James Tynion IV
    Ursprungsidee:
    Peter Laird, Kevin Eastman
    Illustratoren:
    Freddie E. Williams II
    Erscheinungsform: 
    32 Seiten,  Heftchen, mtl., 6-teilige Miniserie
    nächste Ausgabe: 13.01.2016
    Verlag: DC Comics / IDW Publishing Sammelband bei Amazon vorbestellen


    Das erste offizielle Zusammentreffen von Turtles und Batman gestaltet sich etwas schwierig: Mit der Annahme, der jeweils andere sei ein gar fürchtbarer Feind. Dank eines perfiden Plans des possierlichen Krang landen nicht nur die Turtles, sondern ausgerechnet auch Shredder samt Foot Clan in einer anderen Dimension und einer anderen Stadt, namentlich Gotham City. Dort mischen sie ein Labor auf und entwenden aus sicher sehr heroischen Gründen einen wichtigen Generator, der in den falschen Händen Grausames anrichten kann. Prompt werden sie vom überlebenden Laborpersonal als Monster und Kumpanen der Foots identifiziert. Und wen kann man in solch einem Fall besser gebrauchen als den dunklen Rächer?

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    Was klingt wie ein wahr gewordener Traum der Kinder der 80er und 90er, ist auch tatsächlich und erstaunlich unterhaltsam. Wir finden hier zwar kein spritziges Sammelsurium an Kuriositäten wieder, dafür jedoch den kurzweiligen Auftakt einer doch recht düster gezeichneten Geschichte, in der sich Batman und die Turtles im ersten Augenblick alles andere als grün sind. Wer kann es Batman auch verdenken, wirken doch zumindest die Turtles nicht gerade wie die freundlichen Schildkröten aus der Nachbarschaft. Unnötige Zeit wird nicht auf die Vorstellung der einzelnen Charaktere verschwendet, die Kenntnis wird als gegeben vorausgesetzt.

    Dabei harmonieren Batman mit seinem Gotham und die Turtles ausgesprochen gut miteinander, die beiden Welten werden gekonnt zu einer verknüpft, was nicht unpassend oder erzwungen wirkt. Unterstützt wird dieser Eindruck natürlich von den Zeichnungen, die sowohl den Charakter der finster dreinblickenden Fledermaus, als auch die Atmosphäre der Turtles-Comics einzufangen vermögen. Hier mangelt es zwar manchmal an räumlicher Tiefe, die Figuren wirken teilweise überdimensioniert, doch insgesamt ist es ein sehr runder Eindruck, der von der Coloration unterstützt wird.

    Screen_Shot_2015-12-09_at_11.34.24_AM.0Sowohl zwischen den Zeilen, als auch im direkten Dialog zünden die Gags, die einerseits auf der Metaebene stattfinden und andererseits in den Charakteren begründet liegen, die ebenso gut getroffen sind wie die Optik derer. Wenn Donatello einen leicht philosophisch angehauchten Monolog über seine Heimatstadt hält, horcht das Fanherz auf, wenn Michelangelo sein Videospiel in Trümmern sieht, weint es ein bisschen mit und selbst Alfred und das – zugegebenermaßen sehr gewöhnungsbedürftig anmutende – Batmobil bekommen ihre Momente.

    Das Crossover an sich wird durch zwei Kämpfe schön verdeutlicht: Während sich Batman gegen die Foots behaupten muss und dabei einen ersten, ehrfurchtsgebietenden Blick auf Shredder werfen kann, mühen sich andernorts die Turtles mit dem Killer Croc ab. Die Kämpfe an sich sind nett anzusehen, gehen jedoch nicht zu sehr ins Detail.

    Wir reden hier nicht von den aktuellen Versionen der jeweiligen Helden, aktuelle Ereignisse stehen hier also außen vor. Der Comic funktioniert als zeitloser Einzeltitel und das ist wohl auch gut so. Die erste Ausgabe bildet den Auftakt zu einer sechsteiligen Serie, die monatlich erscheinen wird und zeigt einen guten Start, der eine gute Reihe verspricht. Ich bin definitiv gespannt darauf, wie die Turtles und Batman tatsächlich miteinander agieren werden.

     

    TurtlesBatman


  5. 10. Dezember 2015 | Veröffentlicht unter Filme, Trailer.

    Teenage Mutant Ninja Turtles 2 Trailer

    Von

    Die späte Guddy isst die Pizza! Doch nun habe selbst ich trotz Zeitnot den Trailer sehen können. Es ist einer jener Trailer, die ich unbedingt teilen muss und das kommt, wie ihr nachvollziehen könnt, sehr selten vor. Aber warum? Wie kann der Trailer eines zweiten Teiles gut sein, wenn doch der Vorgängerfilm eine Katastrophe war? Recht eindeutige Antwort: Weil der Trailer endlich das zeigt, was ich mir vom ersten Film erhofft hatte.

    Die gezeigten Bilder wirken irgendwie vertrauter, versetzen einen zurück in eine Zeit, in der man mit Eiscreme und einem Haufen Freunde auf dem Boden vor dem Fernseher gesessen hat, um Cartoons zu gucken. (Also in die prähistorische Zeit des letzten Wochenendes.) Da ist der Turtles-Van, der in Kleinformat auch in meinem Wohnzimmer steht, da sind Bebop und Rocksteady, die endlich wirklich auch aussehen wie sie selbst und da ist ein leider kurzhaariger, aber zum Glück witziger Casey Jones, hier verkörpert durch Stephen Amell. Natürlich macht der Trailer keinen Sinn. Natürlich ist er an mancher Stelle albern. Und genau dadurch kommt er der Cartoonserie schon ziemlich nahe. Nicht, dass die Cartoons meine Lieblings-Turtles-Comicadaption sind, denn das wäre tatsächlich der Film von 1990. Aber hey, auf eine Turtlesverfilmung für das erwachsene Publikum werden wir vermutlich ohnehin ewig warten müssen.

    Auf jeden Fall bin ich von dem Trailer positiv überrascht, hoffe auf das Beste und erwarte wohl trotzdem das Schlimmste. Und ganz vielleicht werde ich ihn mir im Juni kommenden Jahres auch im Kino antun. Aber nur ganz vielleicht. Aber urteilt selbst:


  6. 3. Mai 2015 | Veröffentlicht unter Comics, Comicvorstellungen.

    Teenage Mutant Ninja Turtles #6: „Vier Freunde“

    Von


    Genre: Action
    Autoren:
    Erik Burnham, Mike Costa, Barbara Kesel
    Illustratoren:
    Mike Henderson, Marley Zarcone
    Erscheinungsform: 
    108 Seiten,  Softcover
    Enthält: The Micro Series 5-8
    VerlagPanini Comics Leseprobe
    Für 12,99 bestellen


    Inhalt

    Einer alten Tradition folgend stellt die Micro Series von 2012 pro Ausgabe einen Charakter in den Fokus. Nachdem die Ausgaben 1-4 die vier Turtles vorgestellt haben, werden nun in den Ausgaben 5-8, die hier in diesem Band zusammengefasst werden, vier ihrer Verbündeten vorgestellt: Casey Jones, Splinter, April und Fugitoid.

    Während sich Splinter zurück an sein früheres Leben in Japan erinnert, lernen wir aus Casey Jones‚ Sicht über dessen zerrütteten Familienverhältnisse, folgen April in die zwielichtigen Abteilungen des Stockgen Labs und erfahren mehr über die Hintergründe des Androiden Fugitoid. Vier in sich abgeschlossene Geschichtchen, die einen tieferen Einblick in den Kosmos der Ninjaschildkröten gewähren.

    Kritik

    Die vier Geschichten wurden von verschiedenen Autoren und Künstlern realisiert, dennoch schwankt die Qualität in keinster Weise. Natürlich – und auch zum Glück – unterscheiden sich die Zeichenstile jedoch, unterstreichen jeder für sich die Inhalte. Die Vergangenheit Splinters wird in schmutzigen Farben gehalten und es ist auch keine, die allzu viel rosa Zuckerwatte verspricht. Immerhin taucht auch Oroku Saki auf, und wer das ist, muss an dieser Stelle vermutlich nicht erklärt werden. Oder doch: Er ist oder wird Shredder, das sympathische Kerlchen mit den Käsereibenschultern. [Funfact: Die Rüstung war tatsächlich von diesem Küchengerät inspiriert.] Splinter wird hier Raum gegeben, seine väterlichen Eigenschaften werden durch negativere ergänzt, die zu großen Teilen in seiner Jugend verankert sind.

    caseyjonesEin besonderes Schätzchen ist in meinen Augen die zweite Geschichte, dieses Mal aus der Zeichenfeder von Mike Henderson. Hier steht ein junger Casey Jones im Mittelpunkt, dessen familiärer Background alles andere als quietschfidel ist und der sich im wahrsten Sinn des Wortes durchs Leben schlagen muss. Definitiv ist es keine leichte Kost, nichts, bei dem man wirklich „Spaß“ beim Lesen hat. Dafür lässt die Geschichte an sich keinen Raum. Die Alkohol- und Aggressionsprobleme des Vaters, die Krankheit der Mutter, ihre Aussage, Casey möge seinem Vater gegenüber immer den Schwächeren geben, damit dieser sich besser fühle… alles nicht so schön. Schlecht ist sie allerdings keinesfalls, im Gegenteil. Sie ist auf eine sehr graue Weise emotional und hart, lässt dabei allerdings keinen der relevanten  Charaktere wirklich schlecht erscheinen.

    Im Gegensatz dazu sind die kommenden Stories rund um April und Fugitoid nicht nur lustig gezeichnet, sondern auch ebenso gut gelaunt erzählt. Gerade Aprils Part ist in meinen Augen auch nicht besonders gut, sondern belanglos. Im Gegensatz zu den anderen drei Geschichten zeigt diese auch keine wirklich neue oder tiefer gehende Facette Aprils und auch das Setting ist keines, das mich besonders interessiert. Der ehemals menschliche Fugitoid reisst es am Ende des Bandes wieder raus. Das Charakterkonzept alleine ist ein sehr interessantes und wird hier dem Leser hervorragend transportiert.

    Insgesamt gefällt mir dieser Band sehr gut, da er Figuren beleuchtet, die ich ohnehin sehr schätze. Die Welt der Turtles wurde in den letzten Jahren bei IDW wieder einmal ein wenig überarbeitet und durch die Bände erhält man einen sehr guten Einblick über die neuen Geschehnisse. In Amerika ist auch längst die achtteilige Mikroserie rund um die Schurken veröffentlicht. Ich hoffe doch sehr, dass auch diese es nach Deutschland schafft.


  7. 15. Januar 2015 | Veröffentlicht unter Bücher, Buchvorstellungen.

    Teenage Mutant Ninja Turtles: The Ultimate Visual History

    Von

    Sparte: Cowabunga-Buch
    Verlag: Welcome Books
    Autoren:
     Andrew Farago
    Seiten:
    192
    Originalsprache: 
    English
    Hier bestellen

     .


    Inhalt

    Vom ersten Kennenlernen der beiden Turtles-Schöpfer über die diversen Comicreihen, Filme und Serien bis hin zur neusten Realverfilmung von Michael Bay: Ja, es ist eine (fast) ultimative Geschichte rund um die vier Ninja-Schildkröten, die insgesamt neunzehn Kapitel und noch mehr Bilder umfasst. Das Buch ist bespickt mit zahlreichen herausnehmbaren Extras, wie Drucke der ersten Visitenkarten, die erste Pressemitteilung, ein Poster und ein Nachdruck des allerersten TMNT-Comics von 1984. Damals, als man die Turtles noch anhand der Waffen, und nicht anhand der Farben auseinander halten musste – und auch konnte.

    Kritik

    Turtles2Eine große Fülle an Informationen: Das erwartet und bekommt man auch. Nach dem recht persönlichen Vorwort von Mitschöpfer Peter Laird erhält man einen besonders intensiven Einblick in den Entstehungsprozess, sowie die ersten Wochen und Monate, in denen den beiden Zeichnern nicht im Traum eingefallen wäre, dass die Turtles in nicht allzu ferner Zukunft sehr erfolgreich werden würden. Es begann doch nur mit einem Witz, einer hingekritzelten Zeichnung einer behäbigen Schildkröte, der man Nunchakus an die Ärmchen gebunden hat. Wie aus einer Kritzelei aus dem Jahre 1983 wenige Monate später ein Comicphänomen wurde – erst in winziger Auflage und schließlich Dank Conventions und Mund zu Mund Propaganda ein nationales und internationales Ereignis – erklärt dieses Buch umfassend. Mit Hilfe von Dialogschnipseln und Anekdoten aus der Zeit zeichnet Andrew Farago gerade in den ersten Kapiteln ein eindringliches Bild.

    Besonderes Augenmerk wurde auf die Comics der ersten Jahre, späterem Merchandise und speziell die erste Verfilmung gelegt. Gerade letztgenanntes Kapitel hat mich selber zurück in die 90er versetzt, schließlich war auch ich damals im Kino und habe mir ein Autogramm von jedem der Turtles gesichert. Ja, bezahlte Menschen in Turtleskostümen, die während der Kinopremiere blinde Autogramme zeichnen, halte ich für sehr legitim! Eben jener Hype, der seine Hochzeit Anfang der 90er erfuhr, wird sehr anschaulich beschrieben und mit dem Merchandise bebildert. Und das,  wie auch in den anderen Kapiteln, von einem Schreibstil getragen, der weder zu salopp, noch zu aufgesetzt wirkt. Man erhält Insiderinfos, die extra für diesen Band nachrecherchiert wurden, einen Blick hinter die Kulissen, der in dieser Form bislang einzigartig war. Und verdammt! Ich finde es großartig, wie die Informationen vermittelt werden! Dass man immer mal wieder kleine Extras wie einen Flyer in den Händen halten kann, was dem ganzen eine weitere Form des Erlebens – oder Zurückerinnerns – verleiht.

    TMNTSehr interessant ist die optische und auch inhaltliche Veränderung, die die Turtles im Laufe der Jahre erfahren haben und die hier schön dargestellt und vor allem auch visualisiert wird. Verschiedene Zeichner, aber primär auch diverse Marketingstrategien ließen die Turtles von brutalen, rau gezeichneten Mutanten zu knubbelnasigen Frohnaturen werden – und wieder zurück. Finstere Episoden wechseln sich bis heute mit quietschbunten ab. Dabei bleibt Farago größtenteils neutral, wertet keine Interpretation per se ab. Durch einen eingefügten Kommentar von Peter Laird erhält allerdings zumindest die dritte Verfilmung, jene von den Fans größtenteils verhasste, eine Liebeserklärung.

    Was mir ein wenig gefehlt hat, war ein Schlenker in den Videospielbereich, sowie eine Vorstellung der Nebenrollen. Zwar wurden Bebop und Rocksteady angerissen, doch die weniger bekannten Figuren wie Pizza Face oder natürlich mein persönlicher Favorit Mondo Gecko erhielten keine Plattform. Die verschiedenen, mutierten Kreaturen, wie auch Widersacher, hätten ruhig näher erläutert werden können. Nichtsdestotrotz ist The Ultimate Visual History ein umfangreiches Werk, das selbst für eingefleischte Fans noch die ein oder andere Neuigkeit bereit hält, als Nachschlagewerk dienen kann und schlichtweg zu unterhalten weiß. Für mich ist es ein absolutes Muss im Bücherregal!

    Turtles


  8. 24. Oktober 2014 | Veröffentlicht unter Comics, Comicvorstellungen.

    TMNT: Change is constant

    Von

    Genre: „Superhelden“
    Autor:
    Kevin Eastman, Tom Waltz
    Illustrator: Dan Duncan
    Erscheinungsjahr:
    2012
    Erscheinungsform:
    104 Seiten, Band 1 von X
    Verlag: IDW Publishing | Panini
    AmazonlinkOriginalsprache: Englisch


    Inhalt

    Die mutierte Katze Old Hob mit seiner Gang stehen ihnen gegenüber: Den drei Ninja Turtles und ihrem Meister Splinter. Was folgt, ist klassisches Gangsterbashing wie wir es von den Turtles kennen. Doch Moment: Drei Turtles? Waren es nicht eigentlich 4? Richtig, Raphael fehlt, und das seit bereits einem Jahr. Nur wenige Momente vor ihrer Mutation wurden die vier Brüder getrennt, gewaltsam auseinander gerissen, grausam entzweit, entsetzlich ge- ok, das reicht.

    Der Comic erzählt die Suche der drei Turtles mit ihrem Meister nach Raphael, ausgeschmückt mit zahlreichen Rückblenden, die die Entstehungsgeschichte der Turtles und ihr Zusammentreffen mit Casey Jones und April zeigen.

    Kritik

    turtles2Back to the Roots. Nicht nur der raue Zeichenstil und die Farben der Augenbinden – allesamt Rot – deuten darauf hin, sondern auch das Mitwirken von Kevin Eastman, seines Zeichens Mitschöpfer der vier bewaffneten Schildkröten. Dieses Oldschool-Gefühl setzt sich durchaus auch in der Story selbst fort. Es ist brutaler als die klassische Serie ohne dass es in einer Blutorgie ausarten würde. Die Kämpfe sind rasant und die Sprüche gerne auf dem Punkt, wie man es von den Turtles erwarten würde. Die Änderungen, die im Vergleich zu anderen Turtles-Storys vorgenommen wurden, sind weder zu penetrant, noch wirken sie deplatziert – wie auch, ist es doch endlich wieder an die originale Story angelehnt. So ist bpw. April statt einer rasenden Reporterin eine Biologie-Studentin, die den Schildkröten auch ihre Namen verleiht.

    Erlebte Nostalgie kann und darf natürlich nicht alles sein und glücklicherweise ist es das auch nicht. Es ist ein eigenständiger Comic mit frischen, neuen Ideen, die sich perfekt an das alte Schema schmiegen und dieses sogar ein wenig zu persiflieren wissen. Referenzen finden sich zum Beispiel in Form eines Shirts mit Cowabunga-Schriftzug, womit sich die neue Serie auch ganz klar von der alten Zeit abgrenzt.

    Ein wenig schwächelt die Charakterzeichnung. Noch wirken die Turtles relativ flach, speziell Michelangelo und Donatello wirken zum Zeitpunkt der ersten Ausgabe noch generisch und austauschbar. Auch ist mir die Beziehung zu Splinter zu wenig ausgereift. Es reicht mir nicht, wenn er sich gleich zu Beginn direkt als ihr Vater erklärt und sie ihm sang- und klanglos folgen. Da fehlt mir mehr Tiefgang.

    turtles 012Gerade bei Splinter jedoch merkt man gleichzeitig auch das Geschick Dan Duncans, der die Mimik von Ratte und Schildkröten vor allem im nicht mutierten Stadium sehr schön eingefangen hat. Ich halte es für schwierig, Tieren zeichnerisch eine Seele zu verleihen, hier hat man es definitiv geschafft. (Aaaw, wie possierlich die Turtles doch sein können! ♥  Verzeihung.)

    Da es der Anfangsband ist, darf man noch gespannt sein, wie sich die Beziehung zum Antagonisten Old Hob noch entwicken wird, schließlich fußt sie auf den tatsächlichen Wurzeln der Mutanten und hat viel Potential. Auch Krang findet Erwähnung, doch hat man ihn noch nicht zu Gesicht bekommen. Lange warten muss man freilich nicht, sind im Amerikanischen doch bereits 9 Bände erschienen und bei Panini 4, wobei Nr. 5 nun im November folgt.

    Fazit

    Ja, das sind definitiv die Ninja Turtles. Unterhaltsam, cool gezeichnet und mit vielversprechender Zukunft.


  9. 29. August 2014 | Veröffentlicht unter Dreckiger Rest, Kram&Gadgets.

    Teenage Mutant Nintendo Turtles

    Von

    Ihr kennt mich: Ich bin leidenschaftlicher Fan der 90er-Turtles. Was Merchandise anbelangt, bin ich da ziemlich leicht zu begeistern. Aber das hier! Ha! Das hat mit „leichter Begeisterung“ natürlich rein gar nichts zu tun! Es ist ein Turtles Van mit integriertem NES. Funktionstüchtig! Mit leuchtenden Scheinwerfern und frisch lackierten, customized Controllern, die der Custom NES Guy beigesteuert hat. Sagt bloß nicht, dass ihr nicht schon immer genau davon geträumt hättet!

    Zumindest sieht er gut aus. Laut Bastler Ryan aka Platinumfungi steckt ein ganzer Monat Arbeit in diesem NES: Kleben, pinseln, basteln, verkabeln, schneiden… ob sich die Mühe gelohnt hat, wird jeder für sich selbst entscheiden dürfen. Eingestellt hat er den außergewöhnlichen NES auch auf ebay. Die Auktion läuft in zwei Tagen ab und steht jetzt bereits bei über $1.500. 

    Ich selber habe die Zutaten für diesen Gamingcocktail übrigens auch zur Hand. Sowohl den Van, als auch den NES. Wenn ich es allerdings nachbauen würde… würde es am Ende aussehen, als wäre der Van geshreddert worden. Also lieber nicht.

    Verfolgen könnt ihr Ryans Arbeiten auf seinem Blog oder Facebook, wo er auch Anfragen bezüglich individueller Stücke annimmt

    Source: Ryan Fitzpatrick at Platinumfungi

  10. 4. August 2014 | Veröffentlicht unter Comics, rund um Comics.

    Die Turtles im Wandel der Zeit

    Von

    Halloweencostumes.com hat die verschiedenen Looks der Turtles durch die Jahre hübsch in einer Infografik zusammengefasst. Dass es die Turtles je zu einem – natürlich von PizzaHut gesponsorten – Musical geschafft haben, habe ich wohl verdrängt. Meiner Meinung nach haben sie sich insgesamt jedoch optisch ganz gut geschlagen. Lediglich die Musical-, Anime- und TVShowversionen fallen für mich stark ab. Wenig populär dürfte mein Geschmack sein, was die neuen Turtles angeht: Ich mag ihren neuen, individuellen Style sehr. Ich hoffe nur, dass ich das auch über den Film sagen können werde… wer weiß?

    Welche Version gefällt euch optisch denn am besten oder vielleicht auch gar nicht?

    Teenage Mutant Ninja Turtles Infographic
    Infographic Created by HalloweenCostumes.com


  11. 2. April 2014 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Der TMNT-Trailer und des Turtles neue Nase

    Von

    Ja. Der Trailer trägt einen langen, langen Internetbart. Ich gebe es zu. Doch sind ein paar Tage ins Land geschritten und haben in der nostalgischen TMNT-Fangemeinde eine Schneise der Verwüstung in Videokommentaren, Foren und vermutlich auch noch virtuellen Briefkästen hinterlassen, in der man nun nach diesen Tagen der Internetabstinenz wandeln kann. Genau das habe ich getan. Ich schritt durch das apokalyptische Szenario, in der weinende Schildkrötenfans ihre Köpfe gegen Wände schlugen und ihre Kindheit vergewaltigt sahen. Und wieso? Wegen ein paar Nasen und Lippen shrek’schen Ausmaßes.

    Nun bin ich selber skeptisch, was Bays kommende Turtles-Interpretation anbelangt. Slutty-April? Haben wir etwa Karneval? Gut, immerhin trägt sie Gelb. Und: Aliens? Seriously? Letzteres ist mittlerweile weitestgehend dementiert worden, die Skepsis bleibt freilich. Doch den Trailer – den finde ich geil. Er zeigt Action, hübsche Bilder und deutet Humor an, der an den klassischen Turtleshumor erinnert und mit ein wenig Glück auch ähnlich umgesetzt werden wird.


  12. 1. August 2013 | Veröffentlicht unter Allgemein, Comics, rund um Comics.

    Goodbye, my brothers…

    Von

    Vor einigen Monaten sah ich das erste Bild einer geplanten Reihe, die jeden der vier Turtles-Brüder einzeln in den Fokus stellen sollte. „Was wäre, wenn einer der vier übrig bleiben würde?“ Unter dieser Prämisse stehen die Werke, die ich künstlerisch unglaublich schön und eindringlich finde und euch deshalb nicht vorenthalten möchte, zumal er heute endlich den letzten Part – Leonardo – veröffentlich hat.

    Gezeichnet und digital angepinselt wurden sie von dem Portugiesen DeadPea, der auch noch ein paar andere TMNT-relevante Arbeiten auf seinem DeviantArt-Profil verewigt hat. Ich glaube, Splinter soll auch noch in der dezent melancholisch angehauchten Reihe seinen Platz finden, bin mir jedoch gerade nicht sicher. Bei Klick auf die folgenden Thumbnails gelangt ihr sofort auf die entsprechende DeviantArt-Seite.

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  13. 6. Oktober 2012 | Veröffentlicht unter Allgemein.

    RingCon ’12 – Von rosa Plüschpenissen und einem sterbenden Cowabunga

    Von

    Genau wie auf die FedCon dieses Jahres, hat es meine Mutter und mich nun auch auf die RingCon verschlagen. Der Ort in Bonn, wo man sich mit Workshops rund um Fantasy, Künstlern und Kreativen des Genres und auch bekannten Schauspielern von „über dem Teich“ auseinandersetzen kann. Obwohl wesentlich kleiner als besagte FedCon, kann man sich auch hier verdammt gut die Zeit totschlagen. Da ich gerade leider so gut wie keine Zeit habe, vor meinem Urlaub jedoch noch die wichtigsten Stichpunkte zur Con loswerden will, wird das hier ein kleiner, gestückelter Beitrag statt eines ausgereiften Epikvortrages, doch wenn ihr darüber hinaus Fotos und fundierte Berichte zur Con lesen wollt, verweise ich gerne auf das Nerd-Wiki, das jeden Tag zugegen sein wird und auch die Zeit hat, sich damit in gebührender Länge auseinander zu setzen. Den Betreiber des Blogs habe ich gestern auch kennengelernt und er wirkt live doch wesentlich sympathischer als auf seinem Avatar ;)

    Unsere erste Station: Ein Vortrag von Stefanie Esser über die Klischees in Sachen Fanfiction im Allgemeinen und jene im Harry Potter-Universum im Besonderen. Klischees auf die Schippe nehmen: das ist meine Welt und ich wurde nicht enttäuscht. Charmant wurde über das Wesen der Fanfiction-Schreiberinnen aufgeklärt, die hübschesten Pairings wurden gekrönt und Crossover, sowie hübsche Webcomics belacht. Wieso ein HarryPotter-My little Pony-Crossover jedoch zu den „nicht ganz sinnvollen Crossover“ gezählt wurde, erschließt sich mir nicht ganz. Diese Kombination ist doch vollkommen logisch, einleuchtend und legitim! Ob ich mir im Übrigen endlich mal die schlechteste Fanfiction aller Zeiten, namentlich „My Immortal“ antun soll?


  14. 5. September 2012 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest, Kunst.

    Leonardo -Büste

    Von

    Ich komme zu nichts momentan, daher lasse ich nur ziemlich wortkarg zwei Bilder hier, die ich unbedingt weitertratschen möchte. Eine Leonardobüste die ca. 18 cm groß ist und mit offensichtlich viel Liebe zum Detail von dem britischen Sci-Fi- und Fantasyenthusiasten Micky Betts erstellt worden ist. Momentan bin ich zugegebenermaßen sehr plastiken-affin, aber hey, es ist mein Lieblingsturtle! Micky Betts stellt nicht nur Skulpturen her, sondern auch Illustrationen für bspw. Shirts oder Kinderbücher.

    .

    Website | DeviantArt


  15. 12. April 2012 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest.

    Antagonisten

    Von

    Die Fragen habe ich im GameOne-Forum entdeckt und spontan für postenswert befunden, wo Antagonisten doch ein essentieller Bestandteil eines fast jeden Videospieles und Superheldenfilmes/Comics sind. Natürlich intressiert mich auch eure Meinung dazu, ein sogenanntes „Stöckchen“ möchte ich hierzu aber nun auch nicht kreieren. Wer jedoch Lust hat, darf sich natürlich gerne so frei fühlen und die Fragen auch bantworten ;)

    Wie steht ihr allgemein zu Antagonisten?

    Ohne Antagonisten gäbe es die schönsten Beziehungen nicht: Mario und Bowser. Shredder und die Turtles. Justus Jonas und die Keksdose. Etwas weiter gefasst: viele Geschichten funktionieren nur mit einem netten Gegner im Hintergrund, der beispielsweise wieder einmal die Welt oder, etwas kleiner gedacht, die Stadt vernichten will. Helden, vor allen Dingen natürlich solche aus dem Videospielbereich, brauchen Arbeit, und die bekommen sie nicht, wenn das größte Übel des Ortes ein eingewachsener Zehennagel von Opa Bert ist.


  16. 16. Januar 2012 | Veröffentlicht unter Musik, Offtopic.

    [52 Songs] Verhörer/Agathe Bauer

    Von

    Jeder kennt die gute Agathe Bauer. Oder den Fishmaster. Sicherlich gibt es auch viele weit weniger dafür bekannte Lieder, bei denen man sich ständig verhört und ihnen einen gänzlich anderen Text andichtet als sie eigentlich besitzen. Schon oft habe ich gesagt „Was?! Der singt das? Ich dachte, der würde dies singen!“ Dummerweise fällt mir nun kein Beispiel dafür ein. Unerheblich, denn für ein Lied der aktuellen Runde habe ich mich ohnehin schon längst entschieden, wie man auch oben bereits sehen kann.

    Da Konna netterweise „Das Thema darf aber auch so verstanden werden, dass einfach ein Song mit einem für euch unverständlichen Text gepostet werden muss, es muss keinen Ersatztext geben“ schrieb, musste ich das Intro der Teenage Mutant Ninja Turtles, gesungen von Frank Zander, nehmen. Warum? Weil ich ganze 19 Jahre lang verzweifelt versucht habe, eine einzige kleine Textpassage richtig zu verstehen. Das hat mich schier wahnsinnig gemacht, wobei zugegeben werden muss, dass ich auch nicht so wahnsinnig wurde, dass ich hätte googeln wollen oder ich hatte es vor dem PC sitzend bereits wieder vergessen. Es geht um einen einzigen Satz um Minute 0:36. Verstanden habe ich stets „Dablitscheblitsche blitsch blitsch!“,. Zum Glück brachte die lustige Skypekonferenz mit Konna und Sir Donnerbold vor etwa einem Monat Klarheit. Verraten werde ich hier jedoch nicht, was da gesagt wird. Vermutlich hören das alle außer mir ohnehin gleich beim ersten Hören heraus. Übrigens: jetzt, da ich weiß, was da gesagt wird, frage ich mich natürlich, wie ich das je hatte nicht verstehen können! öÖ

    Deutsches Intro Teenage Mutant Ninja Turtles


  17. 19. September 2011 | Veröffentlicht unter Filme, rund um Filme.

    Casey Jones

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    Casey Jones gehört schon seit meiner Jugend zu meinen absoluten Lieblingshelden – ich hatte schon immer eine Schwäche für „graue Helden“, Menschen mit dunkler Vergangenheit oder charakterlichen Schwächen, ungezähmter Wut und „Roughness“. Daher hat es bspw. ein Superman auch nie in mein Bücher- oder DVDRegal geschafft. „Nun“ wurde der 30 minütige Kurzfilm „Casey Jones – The Movie“ fertig gestellt. Gespannt habe ich bereits ein paar Wochen/ Monate darauf gewartet und bin jetzt nicht negatv überrascht worden – allerdings fand ich den Film auch nicht so umwerfend, wie ich es mir vom Trailer eigentlich erhofft hätte.

    Der Plot selber ist gut: die „Entstehungsgeschichte“ Caseys wird skizziert, dessen brachiale Seite betont. Es wirkt echt, gleichzeitig  wurde es comicnah gehalten. Die Bilder sind schön düster, die Kostüme ordentlich – selbst Michelangelo, welcher als einziger Turtle einen kompletten Auftritt vorweisen kann, sah nicht peinlich aus – und man merkt, dass die Beteiligten mit Spaß dabei waren. Mich hat eigentlich nur eines gestört: der Hauptdarsteller. Verkörpert wird Casey hier von Hilarion Banks und muss naturgemäß gegen Elias Koteas, dem Darsteller Caseys der ersten, sowie dritten Realverfilmung, antreten. Doch nicht nur im direkten Vergleich stinkt er ab. Vielleicht – Vorsicht, Oberflächlichkeit – lag es an den merkwürdigen Hasenzähnchen, die ihm einen etwas desorientiert-minderbemittelten Ausdruck verleihen. Oder an dem doch eher schlacksigen Körperbau. Oder auch nur an der Art, wie er spricht. Er wirkt auf mich sehr… stumpf und leider hat er mit der Maske keinerlei Ausdruck mehr.

    Elias Koteas indess wird zwar von manchen als zu soft angesehen, die Rolle war mehr auf die Verwegenheit, flappsigen Witz, denn blutig-brutalen Kampfstil ausgelegt. Und doch ist er für mich Casey Jones. Er kann es mit Raphael aufnehmen, ich mag seine lässige Art und das Selbstbewusstsein im Angesicht des Feindes. Er strahlt Coolness aus. Zudem vermag er es auch, mit Maske etwas auszudrücken und sieht ohne nicht aus wie ein Junge, der einen Sack voller Fragezeichen verschluckt hat.

    Riesen-Win für den 1990er Casey, obwohl er etwas losgelöster von den Comics interpretiert worden ist. In meinen Augen. Und schade um den Kurzfilm.


  18. 15. August 2011 | Veröffentlicht unter Diverser Geekkram, Dreckiger Rest, Toplisten.

    Top 5: die leckersten Superschurken

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    „Well, there’s something you don’t see every day.“
    Dr. Peter Venkman –

    Ein normaler Tag: ihr werdet wieder einmal von irgendeinem Superschurken angegriffen. Doch bevor ihr schreiend davonrennen könnt, steigt euch dieser wunderbare Geruch in die Nase und eure Angst verfliegt. Wenig später schon sitzt ihr friedlich in der Küche und verspeist euren ehemaligen Gegner. Was könnt ihr auch bitteschön dafür, wenn er so unheimlich gut aussieht?
    5 der letzten überlebenden Bösewichter werden nun vorgestellt. Am Schluss bleibt nur noch die Qual der Wahl, wen genau man zu Mittag verspeisen soll.


  19. 15. August 2011 | Veröffentlicht unter Filme, Filmvorstellungen.

    Teenage Mutant Ninja Turtles (1990)

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    „We were awesome!“
    „Yes, Dudes and Dudettes, major-league butt-kicking is back in town!“
    – Donatello und Michelangelo

    • Genre: Superhelden, Action, Comicverfilmung
    • Regisseur: Steven Barron
    • Darsteller: Judith Hoag, Elias Koteas, Michael Turney
    • Erscheinungsjahr: 1990
    • Spieldauer: 93 Minuten
    • Trailer

    Inhalt: New York wird von einer Welle des Verbrechens überrollt: Fernseher werden vor den Augen der hilflosen Bürger geklaut, ganze Lastwagen in sekundenschnelle ihrer Neuware entledigt und selbst vor Ghettoblastern, direkt von den Schultern der armen Punks geklaubt, wird nicht Halt gemacht.
    Während die Polizei noch im Dunkeln tappt, hat die (leider nicht gelb gekleidete) Reporterin April O’Neil erste Spuren ausgemacht, die sie auf die Fährte von einer Gang an Ninjadieben führt, die sich, angeführt von Shredder, die Footgang nennt.
    Nebenbei treiben fünf, durch eine mysteriöse Substanz mutierte, Existenzen ihr Unwesen in der New Yorker Kanalisation, wobei sich ihr Verlangen nicht auf lukratives Diebesgut, sondern schlicht und ergreifend Pizza richtet. Hierbei handelt es sich – für all‘ die unwissenden Leute da draußen – um die vier gigantischen Schildkröten Leonardo, Michelangelo, Raphael und Donatello, die von ihrem Meister Splinter – einer ebenso riesig-mutierten Ratte – einst der japanischen Kampfkunst unterwiesen wurden und sich sowohl bester Gesundheit, als auch einer hervorragenden Laune erfreuen.
    Die Wege der fünf freundlichen Mutanten aus der Nachbarschaft kreuzen sich alsbald mit denen Aprils und denen des ehemaligen Hockeyspielers Casey Jones, der bis zu diesem Zeitpunkt alleine für Recht und Ordnung in den Parks NYs sorgte.
    Gemeinsam wollen sie der Footgang auf die Schliche kommen. Natürlich darf die persönliche Motivation nicht fehlen, denn Splinter und Shredder haben eine gegenseitige alte Rechnung zu begleichen…