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Design-Umfrage für einen Fußballmanager

Fußballmanager gibt es derer einige, doch explizite Frauenfußballmanager …? Not so much. Das soll sich unter der Führung des dänischen Entwicklerstudios Trophy Games bald ändern. Da dies noch unbekannte Gewässer sind wird nun um kleine Mithilfe in Form einer Umfrage gebeten. Fragen rund um das Design eines Frauenfußballmanagers werden gestellt,  die gerne beantworte werden dürfen. „Die Repräsentation und das Visuelle“ , so Entwicklerin Cornelia Gumbrich, „soll von fußballbegeisterten Frauen beeinflusst werden und nicht so, wie es sich meine vornehmlich männlichen Kollegen vielleicht vorstellen.

Hier ist der Link zur Umfrage

Ich persönlich würde einen Frauenfußballmanager mit offenen Armen empfangen – dann, wenn er nicht auf der althergebrachten Girlyschiene daherkommt. Rosa und Pink: nein nein. Er darf gerne wie sein männliches Pendant aussehen. Noch besser: In einem solchen wie selbstverständlich integriert sein. Da braucht es eigentlich keine künstliche Abgrenzung. Nichtsdestotrotz unterstütze ich Frauenfußball in all seinen fiktiven und reellen Facetten und somit auch die Umfrage sehr gerne.

Die Features und Mechaniken des Spiels seien zum größten Teil bereits fertig und es soll ein Spiel werden, das Frauen und Männer gleichermaßen interessiert.

Umfrage: „Gamer“

Der ordinäre Gamer ist ein possierliches Wesen, über das viel geschrieben wird. Für die einen ist er ein Kandidat für die Maulkorbpflicht, während er für andere fast schon menschlich erscheinen mag. Mit ihm reden will dann aber niemand, wobei man vermutlich auch Angst hat, in der Wolke nichtexistenten Deos zu ersticken. Man hat es nicht leicht. Da ich aber eine angehende, unerschrockene Indiana Guddy bin, habe ich mich tatsächlich auf die Gamescom geschmuggelt, um ein paar dieser Gamer zu Wort kommen zu lassen.

Ich habe mir sagen lassen lassen, dass sich auch unter meinen Lesern der ein oder andere Gamer versteckt hält. Gerne dürft ihr hier eure eigene Meinung zu den Fragen im Video loswerden!

Randnotiz: Überraschenderweise ist die Gamerdichte auf der Gamescom relativ hoch, repräsentativ ist diese Umfrage also keinesfalls – wobei das Repräsentative bei einer Umfrage von wahnwitzigen sieben Leuten plus einer Katze auch dezent angezweifelt werden kann. „Ganz normale Leute“ möchte ich zum direkten Vergleich für ein zukünftiges Video zwar gerne befragen, allerdings bezweifle ich, dass sie sich von einer Killerspielespielerin wie mich vor die Kamera zerren lassen würden. Ich werde daran arbeiten! Auch ist dies natürlich kein wissenschaftliches Video. Dies würde folgen, wenn sich auf intellektuellem Bankett bewegende Personen von mir interviewen lassen würden.

Artikelbild: Patrick Brosset via Flickr

Meinungen über Rollenspieler

Vor geraumer Zeit endete die Umfrage zur Meinung über Rollenspieler, bei der eine, wie ich finde, große Anzahl an Leuten mitgemacht hat, danke dafür! Gewühlt habe ich mich bei der Auswertung durch etliche Liebesbriefe an die Rollenspielcommunity, allerdings auch durch einige Hasstiraden, die wenig überraschenderweise  primär die Spieler eines Systems treffen. Doch der Reihe nach.

Kleine Randnotiz: Natürlich ist dies keine wissenschaftliche Umfrage, sondern eine Beschäftigungstherapie für alle Beteiligten. Nein Spaß. Natürlich waren sämtliche Wissenschaftler daran beteiligt. Außerdem: Die Zahlen habe ich gerundet.Falls also irgendwo über 100% erreicht wurden, wisst ihr, woran es liegt. 0;) Hier rede ich von „den Rollenspielern“, genauer gesagt bin ich natürlich selber eine. Ich wollte vom Kumpeltum „Wir sind so und so, ich gehöre zu euch!“ absehen und es vor allen Dingen auf keine persönliche Ebene schieben.

rollenspieler statistik

Folgend habe ich mir die Antworten der Rollenspieler und die der Nicht-Rollenspieler getrennt voneinander angesehen und dabei schnell festgestellt, dass das Bild, das die Nichtrollenspieler von RPlern haben, deutlich positiver ist als die Meinung von Rollenspielern über Rollenspieler. Natürlich muss dazu auch gesagt werden, dass der Link zur Umfrage vermutlich von jenen geteilt wurde, die sich ohnehin für die Thematik interessieren und daher potentiell Leute erreicht haben könnten, die entsprechend eher Bescheid wissen dürften als der Alrik-Normalbürger, der eventuell mehr Vorbehalte haben könnte. Zu viele Konjunktive! Wenden wir uns mal der hiesigen Statistik zu:

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Die meisten von ihnen haben reale Erfahrungen in freier Wildbahn mit dem gemeinen Rollenspieler gemacht, nur wenige der Befragten stützten ihre Aussagen nur auf Hörensagen. Dabei sind – im Schnitt – die am häufigsten genannten Attribute, mit denen Spieler belegt wurden, positiv oder neutral wie bspw. lieb (35%), fantasievoll (30%), kreativ (26%) und intelligent (5%). Im Fließtext wurden bestimmte, eher negative Assoziationen wie „Stubenhocker“(21%) als liebenswerte Eigenheit dargestellt. Attestiert wird jedoch vor allem auch eines: Realitätsferne (37%). Die Flucht in fremde Welten wurde von zweien sogar als sehr besorgniserregend eingestuft, als Krankheit, die nicht jeden betrifft, aber für sie doch eine horrende Gefahr darzustellen scheint.

Insgesamt haben eher Rollenspielersympathisanten die Umfrage ausgefüllt, der Grundtenor war in nahezu jeder Antwort trotz Nennung vereinzelter, negativer Attribute ein wohlwollender. Interessanterweise hat kaum jemand, der „überwiegend negative Erfahrungen“ angekreuzt hat, diese konkretisiert oder in Attribute gekleidet.

Anders  sieht es bei Rollenspielern untereinander aus:

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Natürlich sind auch hier Kreativität (37%) und Intelligenz (36%) sehr häufig genannte Attribute, wobei sich Rollenspieler wohl insgesamt intelligenter finden als sie von außen wahrgenommen werden. Sehr häufig wurden Eigenschaften wie elitär(32%), arrogant(31%) und besserwisserisch (24%) genannt. Im Textfeld wurde einiges erläutert, ein Zitat trifft den allgemeinen Ton recht gut:

Rollenspieler sind das schlimmste, aber auch tollste Pack der Welt. Menschen in all ihren schönen und hässlichen Facetten.

Die gesammelten Erfahrungen sind mannigfaltiger als bei Nichtrollenspielern, da bedarf es auch keiner Umfrage, um das festzustellen. Der eher schlechte Ruf der Onlinerollenspieler (→Foren, Chat, Youtube)  spiegelt sich auch in den gegebenen Antworten wider.

Am meisten schlägt sich die Meinung in den Antworten zu den verschiedenen Settings nieder. Die Spieler populärer Systeme (→DSA, D&D, Vampire und Konsorten) bekamen nicht nur das meiste Fett weg, ihnen galten auch die größten Lobeshymnen. Im Groben sind laut Umfrage DSAler „Regelanwälte“ und „Menschen voller Leidenschaft“, D&Dlern gebührt das Prädikat „arrogant“, aber auch „traditionsbewusst im positiven Sinne“, Shadowrun ist ein „Hort von Powergamern“ und Vampirespieler sind die „unverbesserlichen Pseudo-Emos“. Ich finde es ganz lustig zu sehen, dass einige Vorurteile scheinbar sehr tief in den Köpfen verankert sind und wie vehement speziell DSA angegangen wird. Zwei Dutzend Schimpfwörter habe ich allein aus Antworten zu DSA erhalten.

Eigentlich alle großen Systeme (Savage Worlds,Fate, D&D und konsorten) haben halt recht Lautstarke Fangruppen die gerade im Internet häufig propagieren das ihr System am besten is“

Gelobt wurde abseits der ausgestampften Pfade so gut wie gar kein spezielles System (mit Ausnahme von zB. Mondagor), sondern vielmehr die unbekannten Perlen im Gesamten:

Spieler die abseits der ausgelatschten Pfade von DSA und Shadowrun spielen und neues ausprobieren. Sie sorgen dafür das neue Spiele etabliert werden und supporten ein breitgefächtertes Angebot aus dem man schöpfen kann“

Auffällig war, dass vor allem „von unten nach oben“ oder „auf gleicher Ebene“ kritisiert wurde. DSA-Spieler kritisierten hauptsächlich andere DSA-Spieler und selten Spieler kleiner Systeme, während jene vermehrt Spieler großer Systeme ins Fadenkreuz setzten.

Zuletzt seien noch Cons zu nennen:

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Die letzte Frage hatte ich hinein genommen, da ich gerade von Conneulingen immer mal wieder gehört habe, dass sie sich auf Rollenspielconventions nicht willkommen fühlen. Konkret auf die Frage eingegangen ist jedoch kaum jemand, doch wenn, wurde die Conatmosphäre gelobt und insbesondere die RPC lobend erwähnt.

Ich würde nicht sagen, dass untereinander Kleinkriege ausgefochten würden. Vielmehr glaube ich, dass einfach oft Unverständnis füreinander herrscht, der sich dann hochschaukelt. Was zieht man nun aus der Umfrage? Schön dass du fragst, Tastatur! Eine allgemeingültige Antwort will ich da gar nicht nennen. Vielmehr möchte ich einwerfen, dass ich das Attribut „unreflektiert“ niemals in solch einer Umfrage lesen möchte…  you know what I mean? ;)

Meine Meinung

Natürlich habe auch ich positive und negative Erfahrungen gesammelt, wie mit jeder anderen Hobbygruppe auch. Ob dieses oder jenes Attribut speziell auf Rollenspieler zugeschnitten ist, wage ich zu bezweifeln. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich ungerne kontroverse Rollenspielthemen auf diesem Blog poste. Da habe ich selbst mit kontroversen Gamingthemen weit weniger „Probleme“ und das, obwohl „der Gamer“ doch als Harassment-Schleuder gilt. In RP-Foren mache ich mich ebenfalls schon seit Jahren rar.

Doch sind die unangenehmen Leute immer die, die am lautesten krähen, daher würde ich auch nicht über einen Kamm scheren. Ich mag die Rollenspielcommunity – ja, auch die des Internets, obwohl das hier vielleicht anders klingt, doch schließlich ist der Großteil umgänglich. Und Cons? Ich liebe Rollenspielcons! Vielleicht sieht man sich ja auf der Feencon kommenden Samstag! Also quasi morgen.

Umfrage: Deine Meinung über Rollenspieler

In meiner noch immer währenden  Zeit als Rollenspielerin bin ich über diverse Meinungen und Vorurteile bezüglich meines Hobbys gestolpert. Längst nicht alle kamen von Nichtrollenspielern. Nun bin ich langsam neugierig darauf, wie die Netzwelt es so sieht. Grund genug für mich, nun mal eine Umfrage zu Pen&Paper-Rollenspielern zu starten, die zugegebenermaßen etwas Zeit in Anspruch nehmen wird. Herzlich dazu eingeladen sind sowohl Rollenspieler, als auch Nichtrollenspieler! Genau genommen würde ich mich freuen, wenn ein breites Spektrum vertreten wäre! Wer die Umfrage teilt, trägt einen Teil dazu bei, dass sie aussagekräftiger wird. :) Ich kenne eben wirklich überwiegend Geeks, wenn auch immerhin aus verschiedensten Bereichen auch abseits des Rollenspiels.

Nach meinen Klausuren in zwei Wochen werde ich sie dann auswerten und bei genug Teilnehmern bzw. bei entsprechender Resonanz dann auch eine für Gamer entwerfen. Hey, es interessiert mich eben wirklich! ;)

Ich bin mir übrigens dessen bewusst, dass das ein heikles Thema sein könnte, schließlich geht es hier um Vorurteile. Es werden jedoch sowohl eure Antworten anonym bleiben, als auch mit entsprechender Sorgfalt behandelt werden. Das Bild oben ist übrigens bewusst gewählt worden. Es trifft einige der Vorurteile einfach ziemlich gut.

 

Der erste Rollenspielchar: die Auswertung

Vor ein paar Wochen habe ich euch gefragt, was euer erster Char war. Rund 200 nette Menschen haben die Umfrage ausgefüllt – herzlichen Dank! –  und den allseits beliebten Verdacht des Kriegerneuchars bestätigt. Natürlich handelt es sich um keine repräsentative oder gar wissenschaftliche Umfrage, um Himmels Willen!,  doch einen Überblick bieten die Antworten dennoch und ich hatte Spaß bei der Auswertung!

Eine Frage hatte ich übrigens vergessen zu stellen und bei der Auswertung schmerzlich vermisst: die Frage, wie lange der Char „gehalten hat“.

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Wer bist du? #2

Vor fast einem jahr hatte ich das schon einmal gefragt, allerdings noch auf dem anderen Blog und noch ganz kompliziert und unprofessionell über die Kommentarfunktion. Mich interessiert es einfach brennend (konkret: ich bin fucking neugierig!), wer meine Leserschaft so ist – zumindest skizzenhaft. Daher würde ich es unfassbar großartig finden, wenn ihr* eben auf diesen Link zu einer schier flüchtig-schnellen Umfrage klicken würdet, um einfach ein paar Kreuzchen zu machen. Natürlich werde ich es dann auswerten und euch präsentieren, so viel Zeit muss sein! Dieses Umfragetool hat er hier bereits benutzt und ich finde es, so spontan, wirklich ganz niedlich und passend.

  Link zur Umfrage

Vielen Dank. Hat mich sehr gefreut, Ihre Bekanntschaft zu machen. Und jetzt, husch, zurück an den Arbeitsplatz!

*auch diejenigen von euch, die ich bereits kenne wegen der Statistik ;)