1. 6. April 2014 | Veröffentlicht unter Musik, Rezensionen.

    Van Canto – Dawn of the Brave

    Von

    vanIch liebe Musik zwar, dennoch bin ich keine eifrige Albumkäuferin und ich war noch nie auf einem klassischen Konzert, sondern beschränke mich auf Festivals. Bei Van Canto ist das anders und ich weiß noch nichteinmal, wieso genau. Ist es aufgrund der von ihnen neu beschrittenen Pfade des A Cappella-Metals? Liegt es an ihrem sympathischen Internetauftritt? An der Tatsache, dass der Name keinen vollständigen Sinn macht, aber zumindest auf Plakaten gut aussieht? Woran es auch immer liegt – Van Canto ist der Grund, weshalb ich mir nach Jahren endlich wieder ein Album zugelegt habe und auf einem Konzert gewesen bin!

    (…) die Vermutung, damit vor allem einen werbewirksamen Effekt zu erzielen, liegt nahe. Im Falle von VAN CANTO’s DAWN OF THE BRAVE wären dahingehende Lobpreisungen aber mehr als gewagte Unterstellungen. Wie auch immer man es dreht und wendet, das Album kann weder als weiterer Teil einer insgesamt passablen Diskografie punkten, noch als (theoretisches) Einzelwerk. (Quelle: oliverdsw.wordpress.com)

    Man liebt oder man hasst sie, die A cappella Metal-Band, die mit fünf Stimmen und einem Schlagzeug die Hallen rocken. Doch wie das so ist bei der Kunst, gibt es nur eine richtige Meinung: Die eigene. Leidenschaftlich wird in den Diskussionen zu dem jeweils neuen Album speziell der beleidigt(nein, nicht mittels obigen Zitates, welches nur als Beispiel für eine kontroverse Meinung herhält), der es wagt, van Canto mehr als die Hälfte der Punkte zuzugestehen. Es kann, nein, es darf nicht sein, dass jemand diesen peinlichen Schmalzpopkitschmetal mag, schätzt und es gar feiert!

    13664622574_243e98b49fIch oute mich gerne: Ich liebe den Pathos, den Metalkitsch, der hier bei manchem Lied versprüht wird, all die Ran-Dan-Dahns und Rakkatakkas, die großartigen Stimmen, die sich zu fulminanten Gitarrensoli verzerren können,  die Dynamik, die zwischen den Gesangparts der beiden Leadsängern herrscht, die Drums, auf die sich die Stimmen betten. kurz: Das musikalische Gesamtpaket. Kein Wunder also, dass ich mich auf das im Februar erschienene Album Dawn of the Brave gefreut habe wie schon seit Jahren nicht mehr auf ein Album. Hat sich diese Anschaffung gelohnt?


  2. 4. April 2014 | Veröffentlicht unter Filme, Rezensionen.

    Hänsel und Gretel – Hexenjäger

    Von

    getel


    Genre: Horror-Action
    Regisseur: Tommy Wirkola
    Darsteller: Jeremy Renner, Gemma Arterton
    Produktionsjahr: 2012
    Spieldauer:
    98 Minuten
    Trailer
    Link zum Angebot
    Originalsprache: Englisch


    Inhalt

    Das Bild zeigt es schon: Das altbekannte und -bewährte Märchen wurde für den Film dezent umgewandelt und weiterentwickelt. Hänsel und Gretel sind nicht nur erwachsen geworden, sie jagen nun auch die warznasigen Schwestern ihrer alten Peinigerin. Und da ist auch noch die Sache mit der verhinderten Hexenmagie…


  3. 17. Februar 2014 | Veröffentlicht unter Bücher, Rezensionen.

    Die Geister des Landes ll: Gesichtslos

    Von

    IMAG0090Sparte: Phantastik
    Verlag: Ammianus-Verlag
    Autorin:
    Judith C. Vogt
    Seiten:
    320
    Originalsprache:
    Deutsch

    Website der Autorin
    Amazonlink

    Inhalt

    Nahtlos fügt sich dieser zweite Teil an den ersten an: Die soeben erst entdeckten Gesichtslosen gilt es, in ihren finsteren Plänen zu stoppen, die allerlei Mythengestalten beinhalten. Von der Eiffel im Gesamten geht es nun vor allen Dingen nach Aachen im Speziellen und die vier Freunde müssen sich gegen Nazi-Werwölfe, dubiose Operationen und die tänzelnde Pest behaupten.


  4. 7. Januar 2014 | Veröffentlicht unter Comics, Rezensionen.

    Harley Quinn #0

    Von

    harleyquinnAmanda Conner und Jimmy Palmiotti starten als verheiratetes Autorenduo endlich wieder eine Serie rund um Harley Quinn. Zeichner der Reihe ist, zumindest bis zur im März in den USA erscheinenden Nummer #4, Chad Hardin. Die Nummer #0 wird außer der Reihe von 17 namhaften Zeichnern bearbeitet, unter anderem Bruce Timm und Scott Williams. Aktuell habe ich lediglich diesen Auftakt mit der dubiosen Nummer #0 vorliegen. Warum eigentlich #0? Das erklärt sich schnell:

    Die eigentliche Story wird noch nicht angerissen, hier zeigt sich stattdessen eine episodenhafte Pseudogeschichte rund um die Dame mit amourösem Hang zum Joker, in der sie sich fragt, wie sie aussähe und was sie täte, wenn sie eine Comicfigur wäre. Dabei springt sie nicht nur von Künstler zu Künstler, sondern kommuniziert auch mit ihren beiden Autoren und dem Leser. Verrückt? Ja. Und es macht Spaß!


    harleyVon jedem der 17 beteiligten Zeichnern wird sie Seite für Seite jeweils in ein anderes Setting versetzt, in dem sie entsprechend agiert und dabei teils bissige, teils freundliche Kommentare über den jeweiligen Künstler vom Stapel lässt, die natürlich von diversen Insidern gespickt sind. Die Zeichenstile werden auf’s Korn genommen wie etwa das Fehlen eines ausgefeilten Hintergrundes bei Simonsons (Thor) Werken oder die Niedlichkeit bei Art Baltazar (Tiny Titans) und es findet sich auch ein Wiedersehen mit Batman in einer in einem anderen Comic (Hush) bereits bekannten und hier somit hübsch referenzierten Szene.

    Eine Seite wurde einem “Newcomer” reserviert: ein Wettbewerb war ausgeschrieben worden, in dem die teilnehmenden Künstler Harley Quinn in diversen Suizidmomenten und letztlich nackt in der Badewanne und von Toastern umgeben hatten zeichnen sollen. Es folgte nicht nur Protest aufgrund des erwarteten Themas, sondern letztlich auch ein Sieger, Jeremy Roberts, dessen Seite sich nicht hinter denen der renommierten Künstler zu verstecken braucht.

    Der Comic ist ein sehr kurzweiliger, Dank der vielen Erzählebenen ungewöhnlicher One Shot, der Lust auf die eigentliche Serie macht. Der Rundumschlag durch die Zeichnerlandschaft ist gelungen, gerade da sich die einzelnen Mitwirkenden nicht sonderlich ernst nehmen. Am Schluss bekommen auch die beiden Autoren ihren sehr sympathischen “Cameo-Auftritt”.

    Lesen!

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  5. 28. November 2013 | Veröffentlicht unter Comics, Rezensionen.

    [Comic] Road Rage

    Von

    roadrage


    Genre: Thriller
    Autor:
    Stephen King, Joe Hill, Richard Matheson
    Illustrator
    : Nelson Daniel, Rafa Garres
    Erscheinungsjahr:
    2012
    Seiten: 
    104
    abgeschlossener Band
    Amazonlink
    Originalsprache: Englisch


    Inhalt

    Der Band enthält zwei Stories, die locker auf Kings und Hills Kurzgeschichte “Throttle” basieren, welche wiederum von der von Richard Matheson geschriebenen und von Stephen Spielberg verfilmten Kurzgeschichte “Duel” inspiriert wurde. Viele Namen, ein Thema: ein aggressiver Trucker, der ausgewählte Auto- und Motorradfahrer bis auf’s Blut terrorisiert.

    In Vollgas, der ersten Geschichte, wird eine ganze Motorradgang gejagt und nach und nach dezimiert; eingebettet in eine Rahmenstory rund um Ehre, Schuld und Loyalität. Im Gegensatz zu diesem Trucker hat jener in der zweiten Geschichte Duell scheinbar überhaupt kein Motiv, den Autofahrer zu verfolgen und offenbar umbringen zu wollen. Wenn ein Blick in den Rückspiegel zeigt, dass der hochaufragende Truck immer näher kommt, einen abzudrängen versucht – dann ist auf mancher Strecke wohl Vollgas angesagt.